Es gibt Kinder, bei denen scheint der Ärger vorprogrammiert.
- Schuhe anderer Spieler unter die Dusche
- Fahrradschlüssel ins Pissbecken
- Mitspieler beleidigen
etc. habe ich letzte Saison bei anderen Mannschaften beobachtet.
Solche Kinder können für andere Kinder ein Grund sein, den Verein zu wechseln.
Ich möchte so jemanden nicht in meiner Mannschaft haben. Bei aller "sozialer Verantwortung", die man als Trainer hat: Irgendwo muß man als Trainer für sich persönlich Grenzen setzen, damit die Belastung im Rahmen gehalten wird. Besonders wenn es sich um eine ehrenamtliche und unbezahlte Tätigkeit handelt.
Als Vereinstrainer kann man die Erziehung aus Schule und Elternhaus ergänzen. Dieser Fall liest sich aber, als müßte man die Erziehung aus Schule und Elternhaus komplett ersetzen. Und das kann nicht "unsere" Aufgabe sein.
Beiträge von Sambu
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wieviel beitrag zahlt denn so ein kleiner knirps im monat bei euch?
reiner fußballverein? -
Bei uns gibts Turniere nur mit Startgebühr.
Dafür immer mit Preisen. Bei den Kleinsten z.B. Medaillie oder Mini-Pokal pro Kind. -
Es passiert ja immer wieder, dass Trainer inklusiver kompletter Mannschaft den Verein wechseln.
In diesem Fall könnte ich das sogar verstehen. -
bei uns "boomt" es jetzt gerade. wir werden zwar nicht überrant, da wir in einem überalterten stadtteil beheimatet sind, aber es ist spürbar.
liegt vermutlich auch daran, dass bei uns die sommerferien erst in drei wochen beginnen. ob nach den sommerferien (ende erst anfang september) auch alle "neuen" wieder kommen, wird sich zeigen.
im moment müssen wir uns aber mal vorsorglich auf die suche nach einem zusätzlichen f-jugend trainer machen. (wo steht eigentlich der baum, an dem die wachsen?) -
die eltern zahlen die trikots? du bist dir unsicher, ob du vom verein bälle verlangen kannst (10 stück nach drei jahren!!!) ???
dann gehe ich mal davon aus, dass jugendliche bei euch im verein beitragsfrei sind
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ja, das hab ich gelesen. und genau deswegen frag ich nach.
franzi schreibt ja, dass "ihre" spielerinnen (also die u17-mädels, die sie schon länger trainiert hat) auch nicht gerade glücklich mit dem neuen trainer sind.
da würde mich mal interessieren, wie man denen franzis rückzug nahe bringt. -
wenn man die spieltage der reihe nach vorziehen würde, müßte man ja jeden einzelnen spieltag verlegen ...
nur drei spieltage aus der rückrunde verlegen geht schneller
(so stell ich mir das jetzt mal vor) -
Und "deine" Spielerinnen?
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Ich hab den oben verlinkten Spielplan mal analysiert um einen Sinn bei diesen Ansetzungen zu finden.
... und ich habe tatsächlich einen gefunden (zumindest für die ersten Spiele)
Ich spiel jetzt mal Staffelleiter:
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- Mannschaften eingeben
- auf nen Knopf drücken und Spielplan erstellen lassen
- Einige Rückrundenspieltage komplett auf den Anfang der Saison verlegen, damit es freie Wochenenden für eventuelle Spielausfälle gibt
Ich bin halt ein fauler Staffelleiter oder komm mit dem Programm nicht klar.
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Das paßt so zumindest für die ersten Spiele des oben verlinkten Spielplans. Die "doppelten" Gegner sind allesamt Spiele, die in der Woche statt finden.
(Für die Rückrunde gibts nichts zu analysieren. Da habe ich keinen Überblick mehr, was Nachholspiel und was normal angesetzt war.) -
das ist im kreis kiel seit mindestens zwei jahren so
siehe z.b. http://www.fussball.de/fussbal…0181&tag=0407018101401303 -
Moin!
Mein bisheriges Wissen:
1. Leo ist allgemein bekannt.
2. Der Ruf dient dazu einem Mitspieler zu signalisieren, den Ball durchzulassen, weil der Rufende der Meinung ist, besser zum Ball zu stehen bzw. ihn sicher zu haben (meist ruft der Torwart).
3. "Leo" hat sich eingebürgert, weil "Lass", "Hab ich" usw. irgendwann mal verboten wurde, weil es den Gegenspieler irritieren kann. Da hat sich irgendein gewitzter Spieler gedacht, dass man das Rufen eines Namens (irgendjemand in der Mannschaft hat halt den Spitznamen "Leo) ja nicht verbieten kann.
Soweit mein bisheriges Wissen.
Bei google findet man aber z.B. folgende Seite:
http://www.sr-rhein-erft.de/pages/regelecke.php?thema=10 , die das ganze etwas anders sieht.
Interessantes Thema für diejenigen, deren Mannschaft schon mal gelb für "Lass" kassiert haben. Ich werd also mal weiter forschen
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Ich bin typischer "Papa-Trainer" und habe ungefähr so viel Ahnung vom Fußball, wie die Kinder, die ich trainiere. Wir lernen quasi gemeinsam.
Dieses Forum nutze ich meist nur als stiller Mitleser zur Weiterbildung.
Diese Aufgabe finde ich aber interessant und da ich gerade nichts anderes zu tun habe, kann ich mich ja mal damit auseinander setzen.
Vorab aber drei Fragen:
1. Für welche Altersklasse ist dieses (auf den ersten Blick äußerst ungewöhnliche System) gedacht?
2. Ich bin eben schon mal einige mögliche Spielsituationen durchgegangen. Bist du nicht der Meinung, dass sich das "System" während des Spiels automatisch in ein 4:4:2 bzw. ein 4:1:3:2 umwandeln wird?
3. Reicht für dein Vorhaben nicht auch eine "normale" 4:4:2 Aufstellung mit der Vorgabe, viel über außen zu spielen? (Je nach Altersklasse wäre ansonsten zu befürchten, dass "LA" und "RA" jegliche Defensivarbeit "verweigern", da sie ja auf dem Papier "fast Stürmer" sind. -
Es freut sich eh nicht jeder Verein über Berufungen seiner Spieler in die Kreisauswahl ...
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Da prallen zwei Philosophien aufeinander.
1. "Die besten sollen zusammen spielen".
Bedeutet in diesem Fall: "Sichtungstraining" (besser: Beobachtung über mehrere Wochen) aus E2, E3, F1. Die besten kommen die neue E1. Die noch nicht ganz so guten bilden die neue E2 bzw. eine eventuelle E3.
Vorteil: Man hat eine leistungsstarke Truppe, die oben mitspielen kann.
Nachteil: Die F1 wird auseinander gerissen, die neue Mannschaft muß sich erst finden und eventuell verliert der ein oder andere die Lust, weil er nicht mehr mit seinem besten Kumpel zusammen spielen darf.
2. Es wird versucht, reine Jahrgangsmannschaften zu bilden.
Bedeutet in diesem Fall: Jetzige E2 und E3 (98er-Jahrgang) bildet eine Mannschaft, die jetzige F1 (99er-Jahrgang) die zweite.
Vorteil: Die Mannschaften bleiben zusammen und werden dadurch langfristig stärker als Mannschaften, die sich jedes Jahr erst neu finden müssen.
Nachteil: In quantitativ und qualitativ schwach besetzten Jahrgängen müssen die "guten" auch mal mit Spielern, deren "Talente noch sehr weit verborgen sind" zusammen kicken.
Welches Konzept besser ist, läßt sich nicht beantworten. Da muß man sich erstmal entscheiden, ob die Frage kurzfristig oder langfristig beantwortet werden soll.
Bei uns im Verein ist es derzeit so:
- 4 bis 5 "gute" 98er
- 10 bis 12 "gute" 99er
- 4 bis 5 "gute" 2000er
Wir legen also das Hauptaugenmerk auf den 99er-Jahrgang. Wenn der auf Großfeld kommt, sind die Spieler des 98er- bzw. 2000er-Jahrgangs jeweils zum "Auffüllen" vorhanden. Sicherlich könnten wir auch die 4 bis 5 "guten" 98er mit den "besten" 99ern auffüllen. Aber dann gäbe es jedes Jahr neu zusammengewürfelte Mannschaften. -
Moin!
Bin schon den ganzen morgen auf der Suche nach Infos zum Bundesjugendtag.
Ich find aber nur was zum "normalen" Bundestag. (http://www.dfb.de/index.php?id=503664)
Bin ich zu doof oder der DFB zu faul? -
Bei uns gibts die Möglichkeit, Mannschaften ohne Wertung zu melden. Da dürfen dann bis zu 2 Spieler der jeweils höheren Altersklasse eingesetzt werden. Eventuell gibts das auch bei dir.
Ohne Wertung bedeutet allerdings: Die Ergebnisse der Mannschaften werden nicht in die Tabelle mit einberechnet. Dies dürfte in der F-Jugend relativ egal sein, da man dort meistens eh keine Tabellen hat.
Ich persönlich würde den Spieler aber nicht durch das Spielen ohne Wertung in der Mannschaft halten. Irgendeine Altersklasse wird er dadurch nur ein Jahr "genießen" dürfen. -
Der SHFV hat seine Satzungen aktualisiert.
Das Ergebnis ist nicht so schlimm wie befürchtet. Es ist noch extremer.
Beispiel G-Jugend:Zitat:
§ 10 Spiele auf Kleinfeld und Anzahl der Spieler(innen)
(...)
3. Die Spielfeldgrößen sind in den Altersklassen wie folgt festgelegt:
G- Junioren/Juniorinnen ca. 15 x 20 Meter
(...)
4. Die Größe der Strafräume beträgt gemessen von der Torlinie bzw. von der Innenkante der Torpfosten bei der:
G-Jugend 9,00 m
(...)
7. Bei der G- und der F-Jugend sind Tore mit den Abmessungen 3 x 2 m oder 5 x 2 m in allen anderen Al-tersklassen 5 x 2 m einzusetzen.
(...)
9. Bei der G-Jugend besteht die Mannschaft aus vier oder fünf Spielern/innen, und zwar abhängig von der gewählten Spielvariante vier gegen vier, vier plus Torwart gegen vier plus Torwart oder fünf gegen fünf.
(...)
(Quelle: http://www.shfv-kiel.de/index_info4_jugend.htm)
- Ein 15 mal 20 Meter großes Feld, aber ein 9m großer Strafraum. Der Strafraum geht also bis fast zur Mittellinie.
- Statt der angekündigten Stangentore bleiben 3mal2 bzw. 5mal2 Meter große Tore vorgeschrieben. Kaum ein Verein hat 3mal2-Tore. Wir spielen jetzt also auf einem 15mal20 Meter großem Feld auf 5mal2-Meter-Tore ... und das dann auch noch teilweise ohne Torwart.
Soll ich jetzt lachen oder weinen?
Nachtrag:
Habe gerade mal eine Anfrage an die Verbandsjugendobfrau gestellt:Zitat:
Sehr geehrte Frau XXX,
die am 30.06. auf dem Verbandstag beschlossenen Änderungen des §10 der Jugendordnung sind meines Erachtens alles andere als ausreichend durchdacht worden.
Aber da diese Änderungen ja jetzt bindend für alle Kreise und deren angeschlossenen Vereine sind, muss ich mich als Jugendtrainer jetzt mit der Umsetzung beschäftigen. Dazu habe ich eine konkrete Regelfrage:
Wie ist in der G-Jugend bei den Spielvarianten vier gegen vier bzw. fünf gegen fünf (beides findet ohne Torwart statt), mit einem Strafstoß umzugehen?
Darf zur Abwehr des Strafstoßes ein Spieler ins Tor gestellt werden und den Ball mit der Hand berühren?
Da ab der kommenden Saison der Strafraum bis auf einen Meter an die Mittellinie heranreicht (siehe Punkt 3 und 4 des §10 der Jugendordnung), wird ja fast jeder Regelverstoß einen Strafstoß zur Folge haben. Zusätzlich sind ja weiterhin große Tore vorgeschrieben (siehe Punkt 7 des §10 der Jugendordnung) und es werden hauptsächlich Tore der Größe 5x2 Meter zum Einsatz kommen (3x2m Tore hat kaum ein Verein).
Somit ist die Frage, ob bei einem Strafstoß ein Feldspieler als Torwart (mit Handeinsatz) fungieren darf, von entscheidender Bedeutung. Ich bitte also um dringende Beantwortung.
Die Frage ist natürlich genau so blödsinnig, wie die Regeländerungen an sich. Aber sie ist leider voll und ganz berechtigt. Auf die Antwort bin ich gespannt
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Diese Brechstangen-Taktik ist vermutlich auch der Auslöser für meinen Unmut. Am 30.06.2007 beschlossen, am 02.07.2007 erstmalig an die Vereine kommuniziert, aber trotzdem ab sofort gültig.
Da fehlt die Übergangs- bzw. Planungszeit. Hätte ich vor einem halben Jahr von diesen Änderungen erfahren, hätte ich den Kram nach und nach mal in der Praxis ausprobieren können. Jetzt allerdings ist meine Truppe in den Ferien und ich muß mich mit dem theoretischen ("der Schwarzmalerei") begnügen. -
Zum Aufsatz:
"Im Rahmen der Eignungsprüfung erfolgt eine schriftliche Prüfung zu allgemeinen Fragen des Fußballsports. In dieser schriftlichen Prüfung muss ein zusammenhängender Text erstellt werden. Es kommt darauf an, sich sprachlich gut ausdrücken zu können. Die sachlichen Aussagen werden erst in zweiter Linie beachtet."
(Quelle: http://www.bfv.de/de/100541/10…/80/eignungspruefung.html)
