Beiträge von Goodie

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    Vor allem nach dem abschließenden Kommentar der Mutter, sie werde bei den nächsten Spielen die Zeit stoppen, wie lange ihr Sohn nun wirklich spiele...

    Dazu fällt mir ein "ZDF statt ARD"

    Zahlen, Daten, Fakten statt Alle Reden Durcheinander


    Sag ihr, sie möge alle Wechsel des Spiels minutiös notieren. Dich würden die Daten als Kontrolle auch interessieren.

    Ich habe schon so oft Eltern diverser Teams vom Platz geworfen... das ist ganz einfach: "stellt euch bitte in die Fanzone hinter das Stankett/auf die Asche/hinter die Absperrung" Und wer dafür ein Ordnerleibchen benötigt geht einfach vorher an sein Auto und holt ne Warnweste raus. Das kann jeder übernehmen, egal ob man im Verein eine Funktion hat oder nicht.

    Nach meiner Erfahrung kommt es zu extrem hohen Ergebnissen aber auch oft, weil schwache Mannschaften zu hoch melden.

    Zu hoch, zu niedrig, beides Mist. Aber auch hier steht und fällt es im Kleinfeldbereich u.U. mit 1-2 Kindern.
    Sind sie da, kann man einen Gegner locker schlagen, fehlen sie geht das Spiel verloren. Vielleicht hört einer auf, wird hochgezogen, fällt länger aus und schon ist das Team drastisch geschwächt. Meldet man niedriger und will seine Talente mitmachen lassen, mosern die anderen Trainer auch...

    Ich plädiere in dem Zusammenhang für Herbst-Quali-Runde und einer Frühjahrs-Meisterschafts-Runde. Dann ist der Spuk nach einigen Spielen vorbei.

    Wie gesagt, sollen sich ja freuen. Wenn mein Sohn allerdings anstatt Tricks Torjubel im Garten üben würde, würde ich mich echt fragen,

    ob ich nicht was falsch gemacht hätte. Für mich zeigt eher wenn Kids sich mit dem Ball beschäftigen, worum es in dieser Sportart eigentlich geht. Nämlich um das Spiel mit dem Ball.

    Och, das siehste aber jetzt bissi eng.

    Wir hatten mal so einen saukalten Spielfesttag mit einem Spiel Pause (5 Teams). Wir sind dann mit den Kindern in die Kabine gegangen und dort wurde es schnell langweilig. Also hab ich die Kinder aufgefordert, mir ihren Torjubel zu zeigen. Einige der Strategen waren sofort Feuer und Flamme, die ruhigeren wusste damit gar nichts anzufangen. Schlussendlich sind alle in der Kabine aus sich rausgegangen und haben div. Faxen vorgeführt. Aufm Platz hat sich das nicht negativ ausgewirkt...

    Der Thread ist klasse... wenn man denkt, dass keiner mehr was oben drauf packen kann, kommt ein neuer Aspekt hinzu.

    Goncare Kritik abprallen lassen. Das ist ja echt zu albern. Biete doch den kritisierenden Elternteilen an, dass sie gerne an den zwei Tagen ein Lauftraining anbieten können.

    Eigentlich muss das ja aus dem eigenen Team kommen und nicht vom Gegner - zumindest ist das viel einfacher!


    Ich habe diese Woche auch nochmal einen "großen Bruder" eines E-Jugendspielers belehrt, der die ganze Zeit auf den Kurzen eingelabert hat. Natürlich gabs dann erst mal ein "was willst du denn?" Antwort: "ich bin einer der Trainer deines Vereins und mache dich auf die Regeln aufmerksam!" Danach war dann Ruhe.

    In den Teams in denen ich gespielt habe gabs dieses 11-Freundinnen-müsst-ihr-sein überhaupt nicht. Das waren stets Zweckgemeinschaften. Von daher hat man sich in der Kabine mit den 3 / 4 Mädels unterhalten, mit denen man gut konnte und die anderen waren halt auch da.
    Das hat durchaus zu Spannungen geführt, besonders wenn ein Grüppchen die Oberhand gewann. Aber wie man da Einfluss in der Kabine nehmen könnte, weiß ich auch nicht. Ich glaube, da kann man nicht wirklich reingrätschen.

    Meine Erfahrung ist etwas anders. Bei klarer Absicht und heftigen Fouls handeln die Trainer hier im Kreis eigentlich alle verantwortlich.


    Das Problem sind die unabsichtlichen Fouls. Hier kommt es überhaupt nur zu einer Unterbrechung, wenn der Gefoulte weinend am Boden liegt. Alle anderen laufen weiter.

    Vom Rand kommt dann "war ja nicht extra" und das stimmt ja auch aber es ist doch dennoch ein Foul!


    Unterstellen wir mal verantworungsbewusste Trainer, dann hat der seine Kinder schon oft zur Vorsicht angehalten. Häufig verhallen diese Mahnungen jedoch im Eifer des Gefechtes. Hier würde ein Schiri sicher positiv einwirken können.

    Beim Handball gibts SR in der F-Jugend. Sie unterbrechen das Spiel und erklären den Kindern den Regelverstoß. Das gefällt mir richtig gut.

    Wobei mir trotzdem immer wieder auffällt, dass nicht der fehlende SR das oberste Problem ist, sondern die Trainer, die sich eben nicht als "gemeinsame Partner in der Regulierung des Spiels" verstehen.

    einerseits muss ein Mutter halt u.U. vielen Aktivitäten der Kinder gerecht werden und die unter einen Hut bringen, dass muss ich als trainer schonmal verstehen und auch besprechen können

    Den Ansatz habe ich auch schon mal versucht:

    Kind A kommt in der Regel nach Trainingsbeginn. Also habe ich Mutter A angesprochen, ob es einen Grund gäbe, weswegen sie nicht pünktlich sein könnte (kann ja sein: Betreuungszeiten, Hobbys der Geschwister, keine Ahnung). Darauf hin ist sie abgegangen, dass das ja wohl totaler quatsch sei, sie wären immer pünktlich, nur halt heute mal nicht.
    Mein Praktikant, süße 13, hat sich lachend abgewandt...


    Nach Andre bin ja ich das Problem und sollte mich nicht so wichtig nehmen, ne? Is klar!


    Komm ich halt demnächst auch nicht 15 Min. um alle begrüßen zu können eher sondern 5 Min zu spät. Macht ja nix, nehm ich mich halt nicht so wichtig...

    Zusätzlich hast du (als Mann) auf ganz entscheidende Bereiche keinen Zugriff. z.B. die Kabine. Hier werden auch in den Jungenteams viel Gespräche geführt und Hierarchien geformt. Und alleine die Tatsache dass du hier Einfluss nehmen könntest indem du anwesend bist verschafft dir eine andere Stellung zur Gruppe der Jungs, als dies bei den Mädchen der Fall ist.

    Einspruch, euer Ehren. In Mädchenkabinen findet so was aus meiner Erfahrung aus 30 Jahren Kabine überhaupt nicht statt. Da wird weder über das Spiel noch über das Mannschaftsgefüge diskutiert sondern ganz allgemeine Dinge wie die letzte Party, der schnuckelige Junge aus der 10b oder ob jetzt Radler oder Weizen besser schmeckt.


    Aber wenn du überziehst dann fangen Mädels weniger an auch durchzubeißen und um Stammplätze zu kämpfen, sondern werden eher gemeinsam Front gegen dich beziehen.

    Das trifft es ziemlich gut.
    Der Trainer ist nicht wirklich ein Teil der Mannschaft. Eher so wie ein Lehrer, der einer Klassengemeinschaft vorsteht. Zum Beispiel verändern sich Gesprächesthemen, sobald der Trainer dazu kommt. Wenn man als Erwachsener Kinder trainiert ist diese Distanz ja eh gegeben aber das verschwimmt im Laufe der Zeit... Bei Mädchen/jungen Frauen eher nicht.

    Und, ich hab es hier vor kurzem schon mal geschrieben, Mädchen verlieben sich ganz gerne in ihren Trainer und tun deshalb "alles" für ihn. Wenn du, Thobo in diese Alterklasse fällst (also junger Mann, kein väterl. Typ) dann würde ich zu einer freundlichen Distanz raten. Sonst kann das auch umschlagen.

    nochmal im Ernst zu der Barfußproblematik. Muss man sich wegen erhöhten Risiko von den Eltern vorab die Erlaubnis holen? Was meint ihr?

    Ich sehe nicht mal ein erhöhtes Risiko. Feste Schüsse tun weh aber man bekommt keine Stollentritte ab... Und umknicken kann ich sowohl als auch.

    Dann verstehe ich jetzt die Eltern in unserem Umfeld, die Ihren Kindern das Fussballspiel verweigern, obwohl die Kinder darüber traurig sind.

    Für uns ist das dann wohl auch nichts, schade.

    Weil die Trainer erwarten, dass man sich an Absprachen hält? 8| Oder ist dir der Gesamtaufwand zu hoch?


    Viele Sportarten starten in einen regelmäßigen Spielbetrieb erst, wenn die Kinder etwas älter sind. Beim Fußball gehts schon in der F-Jugend rund und wer sich drauf einlässt, muss sich auch drauf einlassen. Das ist was, was ich neuen Eltern immer mit auf den Weg gebe. Eine "nebenher"-Sportart ist Fußball nicht.


    Elternsicht:

    Jede Woche Spiel mit der nötigen Fahrerei, Freundschaftsspiele auch mal auswärts, Triktos waschen, in einigen Vereinen wird noch ein Verkauf organisiert... wir haben zur Zeit englische Wochen weil im Winter viele Spiele ausgefallen sind und ich bin 5 mal die Woche am Platz (2 Kinder)...


    Trainersicht:
    wenn sich die Kinder weiterentwickeln sollen, müssen sie viel spielen (Training, Spielerunde, Freundschaftsspiele). Wenn einzelne Kinder nur unregelmäßig kommen, geht die Könnenschere auseinander, das Traininig wird schwieriger, die Akzeptanz der schlechteren Kinder leidet bei den Besseren. Jeder Trainer wünscht sich ein möglichst homogenes Team und hofft, dass sich die Anfänger möglichst gut entwickeln und aufschließen. Das geht aber nur durch Übung (zu Hause und zu den Trainingseinheiten).
    Wenn ein angekündigtes Kind nicht zum Spiel kommt, dann mach ich mir Sorgen, ob ein Unfall o.ä. passiert ist. Ich telefoniere den Familien dann auch hinterher.


    Ich persönlich erwarte nicht, dass die Eltern am Platz rumlungern, während des Trainings. Und mir ist es auch wurscht, ob die Kinder von Mannschaftskameraden mitgebracht werden oder mit ihren Eltern zum Spiel kommen. Mir tun die Kinder zwar immer etwas leid, die nie von ihren Eltern begleitet werden (hab ich zwei von) aber da steht mir ja kein Urteil zu.

    Die Mutter meint, ich hätte erst einführende Übungen zum Barfußspielen machen müssen, ob ich so etwas bei meiner blöden Lizens nicht gelernt hätte.

    Was soll das denn sein? Erstmal mit offenen Schnürsenkeln??? :D:S:P
    haben wir übrigens auch noch nicht probiert aber bei dem schönen Wetter könnte man das ja mal machen. :thumbup:

    Nun wurde mir ohne Vorwarnung mitgeteilt und ohne Begründung, dass mein Sohn fürs nächste Spiel gesperrt ist und er auch nur für weitere Spiel nominiert wird, falls wir als Eltern nicht ein persönliches Gespräch dazu mit den Trainern führen und dazu auf die Trainer zugehen.

    Also Teil 1, dass man bei nächste Spiel dann auch auf ihn verzichtet (insbesonders wenn man eh nominieren muss) finde ich noch ok. Aber weitere Sanktionen finde ich schon merkwürdig.

    Eins musst du aber anerkennen - bei allem verständlichem Ärger - ein Traineramt ist ein Haufen Arbeit. Trainingsvorbereitung, Spieltagsorganisation, das Training und die Spieltage selber, Trainersitzungen, Listen sind zu pflegen, Spielerpässe zu beantragen usw ... Dafür bekommen die Trainer zumeist nix. Bestenfalls mal ein Grillfest. Man macht das gerne, denn es macht auch Spaß.


    Was überhaupt keinen Spaß macht, ist mit unzuverlässigen Spielern rechnen zu müssen. Da ist es auch überhaupt kein Argument, dass genug Kinder da waren. Wenn man sich nicht auf die Zusagen verlassen kann, ist das schlicht übel.

    Vielleicht reagieren die Trainer nicht besonders souverän. Aber warum ein Gespräch, wenn man das Kind doch eh bringt/holt, ein Problem sein soll, verstehe ich nun auch nicht. Und im direkten Gespräch lässt sich vieles besser klären als per Whatsapp o.ä.

    Na das kennt doch wohl jeder noch aus seiner aktiven Zeit, nämlich dass man den Angstgegner in der Regel nicht besiegen kann. Ich denke, das ist ein ähnliches Phänoment...