Beiträge von Goodie

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    Altersgemischt kann ja so oder so betrieben werden.

    Entweder du sagst: meine Truppe ist 10/11er gemischt und bleibt so oder du hast immer Mischjahrgänge die jedes Jahr neu gemischt werden. Beim Verein meines Großen wird das so gemacht. Es gibt drei Teams pro Jugend: Altjahrgang E1, Jungjahrgang E3 und "Reste" gemischt E2. (analog F- und D-Jugend)
    In der zweiten sind die Kinder, die Fußball eher als Ergänzungssport sehen und z.B. nur einmal die Woche trainieren. Diese wird jedes Jahr neu zusammengewürfelt. Altjahrgänge rutschen raus, Jungjahrgänge kommen hinzu. Vom Niveau her liegen sie meist unter der Dritten und werden in eine sehr ähnliche Staffel eingeteilt.

    Ich glaube, das Hochziehen in eine ältere Mannschaft (dauerhaft) ist immer eine Einzelfallentscheidung. Sie muss sogar von Jahr zu Jahr neu getroffen werden.


    In unsere Bambinis hatte sich von Anfang an ein Kind reingeschmuggelt, welches ein Jahr jünger war. Sprich: dieses Kind hat mit 3 Jahren angefangen während die anderen schon alle 4 waren. Es ist uns nicht aufgefallen! Erst als wir viel später das Thema Spielerpässe bekamen, staunten wir nicht schlecht: ein Jahr jünger, Sommerkind! Im Training merkte man es leicht vom Verständnis her. Körperlich und Technisch war der Junge "auf Stand". Jetzt ist er 7 und sein aktueller Trainer der 8 Jährigen will ihn nicht mit in die F1 nehmen. Er soll jetzt in seinen Jahrgang zurück. Ich glaube, dass das vernünftig ist denn der Junge hat sicher Potential, durfte aber noch nie ein Leader sein. Ich habe mit der Mutter schon öfter gesprochen, dass ihm das gut täte. Aber sie will ihn partout immer zu älteren geben.


    Wenn man Jahrgangsligen hätte, würde das auch schon vieles Vereinfachen. Kinder, die höher spielen hätten es immer nur mit einem Jahrgang zu tun und allen anderen tuts eh gut, gegen gleichaltrige zu spielen. Außerdem würde es das Thema Aufstieg in den älteren Altersklassen erleichtern. Steigt man halt von einer U12 Kreisklasse in eine U13 Leistungsklasse auf. Wäre alles kein Problem.

    Das machen wir - wenn es sich ausgeht - auch. Ich finde, das hat was damit zu tun, wie man Kindern den Teamgedanken nahebringt. Man gehört dazu, auch wenn man nicht spielen kann/darf.

    Ich wäre ja beim Fußball für komplett getrennte Kassen Jugend/Erwachsene.

    Von mir aus können die schon Kreisliga D Spielern und dem Trainer Kohle in den Po blasen aber dann sollen sie das auch bitte selber finanzieren!


    Kennt jemand die Zahlen, wieviel des Gesamtbudgets von Ki/Erw. einkommt und wieviel davon wohin fließt?

    @EnterTainer, du hast natürlich Recht: wenn ich 80 € im Monat für eine Fußballschule oder Musikschule hinblättere, dann muss auch Fortschritte, ein gutes Konzept, individuelle Förderung etc. erwarten können. Dann will ich auf Nachfragen fundierte Antworten über den Lernfortschritt bekommen. Dann bin ich auch Kunde, nicht Mitglied.


    Eltern, die mir mit derartigen Forderungen um die Ecke kämen (auch noch nie offen vorgekommen, getuschelt allerdings schon) würde ich ggf. an diese Schulen verweisen. Sollen diese Egomanen doch ihr Kind dort fördern lassen. Ich könnte das ja auch dann nicht, wenn mir jeder der 15 Kinder 80 € in die Hand drücken würden. Dann wäre es immer noch ein Mannschaftstraining mit vielen. Da würde ich mich auch in einem Gespräch entsprechend breit machen.


    Mit den Vereinsvorgaben sehe ich etwas anders. Wenn es nix taugt, dann bin ich dort nicht tätig. Ist es nur in Teilen Quark, dann sollte man es anpassen und wenn es vernünftig ist, dann halte ich mich auch dran. Ein Chor klingt auch nur dann gut, wenn alle die Töne singen wie sie auf dem Notenblatt stehen und nicht mal ein paar andere, weil diese besser gefallen...



    Wie gesagt... zur Zeit würde mich ein Entgelt nicht motivieren. Das könnte jedoch kippen, wenn z.B. mein Vereinsengagement zusammen mit dem bedingungslosen Grundeinkommen reichen könnte, über die Runden zu kommen.
    Dann würde ich vielleicht morgens meinen Haushalt erledigen, dann zwischen 11:30 und 15 Uhr mehrere Schul- und Betreuungs-AGs leiten (Volleyball, Fußball, Foto-AG, Scrapbooking), dann um 15 Uhr eine Ballspielstunde für 3-6 Jährige und ne F-Jugend übernehmen. Meine Erwerbstätigkeit würde ich dann sein lassen. Dann würde ich was sehr viel sinnvolleres machen als meine derzeit gut bezahlte Tätigkeit. :P Aber bis das kommt, bin ich sicher schon so klapperig, dass das dann auch nicht mehr geht. Als Rentner bin ich allerdings schon verplant. Dann kauf ich mir ein Womo und geh auf Tour nach dem Motto "zum Arbeiten zu alt, zum sterben zu jung, zum Reisen genau richtig" ;)

    Ich behaupte ja immer, dass nur die nach Tabelle rufen, die im oberen Drittel stünden. Die mit den Schwachen, die schon so jedes Spiel zweistellig um die Ohren bekommen, brauchen das sicher nicht noch wöchentlich aktualisiert im Internet stehen haben.


    Unser diesjährige E1 war in der falschen Staffel und hoffnungslos unterlegen. Das hat zu derartiger Unruhe geführt, das kann man sich nicht vorstellen. Anstatt einfach zu akzeptieren, dass die Kinder in der falschen Gruppe waren und gut, wurde alles in Frage gestellt. Die E1/E2 mitten in der Saison Trainingstechnisch fusioniert, um noch irgendwie zu retten was zu retten wäre. Einer faselte sogar was von "wir brauchen neue Kinder". Blanker Aktionismus! Total bescheuert!!!
    Ich hätte die Saison einfach abgehakt und hätte mich sehr intensiv um schwächere Gegner in Form von FS gekümmert. Aber mich fragt ja keiner. Toll so Tabellen! Not!


    Unsere E3 war in ihrer Tabelle gemütlich im oberen Drittel. Friede, Freude, Eierkuchen. Ja, da oben ists echt entspannt. Jetzt steht das Team top da in der Wahrnehmung des Vereins. Sie werden jetzt E1 und würden in der Staffel 1 wahrscheinlich ebenfalls stark zu kämpfen haben. Bin ja mal auf die Einteilung gespannt.

    WENN Tabellen, dann bitte mit Quali-Herbst-Runde und Entscheidungs-Frühjahrs-Runde, so dass alle Teams ggf. die Chance haben nur ein halbes Jahr über- oder unterfordert zu sein. Ich habe die E-Jugend in unserem Kreis ausgewertet. Zur Halbzeit der Saison war 1/3 aller gemeldeten Teams schlecht eingestuft (5 Punkte oder weniger oder vorne weg mit Torverhältnis von 120:10) Ein Drittel aller Kinder waren entweder unterfordert oder hoffnungslos unterlegen...

    Ändern wird sich auch nächstes Jahr an dem bekloppten Modus (eine ganze Saison in einer Einteilung) leider trotzdem nichts trotzdem dass es eine Kreissitzung dazu gab. Wahrscheinlich haben die sich an A-C-Jugend abgearbeitet und für die E-Jugend kaum noch Zeit gehabt.

    Als Papa-Trainer in der E-Jugend reicht es meiner Meinung nach sich ein bisschen einzulesen und dann mit Engagement sein Bestes auf dem Platz zu geben.

    Dem einen ists gegeben und kann gut mit Kindern, so mancher möge bitte mehr als "ein bißchen" einlesen.

    Mein Lieblingsbeispiel in dem Zusammenhang ist übrigens folgendes:

    Du willst einen Staffellauf machen. Wie sieht das üblicherweise aus? Zwei Gruppen, zwei Wendemarken, irgendwelche Aufgaben. Richtig? Hab ich kürzlich erst wieder bei einer B-Jugend aus der Kreisleistungsklasse beobachtet.

    Bei mir gibts bei 15 Spielern einen Staffellauf mit 5 Teams à drei Kindern und alle laufen 3 Durchgänge.


    Es sind so einfache Dinge die aus einem langweiligen Training ein Gutes werden lassen. Und oft sind die Stellschrauben wirklich klein und leicht zu drehen.

    Schussübung? Bei Kindern immer super angesagt. Aber warum nicht den Rückweg mit Dribbelslalom gestalten? Und muss wirklich der Trainer ablegen? Können das nicht auch die Kinder selber?



    Um zur Ausgangsfrage zu kommen: ich würde das erste Halbjahr ausschließlich die Inhalte der E vertiefen und wenn es nach dem Winter wieder rausgeht, mal in Richtung D schielen.

    Ich glaube nicht, dass man Menschen, die fest im Job stehen, mit Geld motivieren kann, ein Traineramt anzunehmen.


    Damit kann man aber sehr wohl Schüler und Studenten locken. Daher würde ich immer dazu plädieren, den jungen Menschen einen ordentlichen Lohn zu spendieren, damit diese ihr Zubrot im heimischen Verein mit ihrem Hobby verdienen können, statt kellnern zu gehen oder Zeitungen auszutragen.


    Lohn nennt man in der Motivationslehre auch "Hygienefaktor". Geld ist wie Klopapier: Ist blöd, wenn es fehlt.



    Ich persönlich würde gerne gut ausgestattet sein, mit Material und Trainerbekleidung vom T-Shirt bis zur Winterjacke. Die Kinder bitte in ordentlichen, gestellten Trikots, darum will ich mich nicht kümmern müssen. Dazu ne Spendenquittung und ein Grillfest. Und: ich möchte vom Vereinsbeitrag befreit sein. Diese Abbuchung ärgert mich wirklich. Ich zahle auch noch dafür, dass ich im Verein ehrenamtlich tätig bin... Hier gehts mir auch nicht ums Geld aber ums Prinzip...

    Das wirklich tolle, ist die Fanzone.

    Das wirklich tolle, aber zumeist mit Füßen getretene ist die Coachingzone.

    Bei den Spielen, wo die Trainer wirklich beieinander stehen, zwischen durch mal ein bißchen klönen und ggf gemeinsam eingreifen wenn es zu ruppig wird, braucht man einen SR auf dem Platz. Denn die Trainer sind die SR.

    Der Fairplaymodus steht und fällt mit dieser Regel.


    Leider funktioniert das idR nur mit Kollegen, die man etwas kennt, mit denen man einen guten Umgang pflegt (pflegen kann). Allzuhäufig gibt es Trainer, die fliehen nach dem Shakehands auf die andere Seite...

    Ich bin letztens einem hinterher gelaufen. Ich war Ausrichter eines Spieltreffs. Begrüßung am Mittelkreis, drei Trainer bleiben an den innenliegenden Seitenlinien, einer rennt auf die andere Seite. Ich bin ihm dann hinterher und er meinte doch ernsthaft: du kannst ruhig da bleiben. Ich habe dann gesagt: ja, aber wenn ich was mit dir besprechen will, mag ich nicht quer übern Platz brüllen. *depp*

    Die Frage ist ob ich bei einem vorwiegend in Spielformen stattfindenden Training, den schwächeren Spielern zur genüge Möglichkeiten biete die Ballverarbeitung zu erlernen?

    Ganz ehrlich? Das müssten die Kinder im heimischen Garten oder aufm Schulhof festigen. Stichwort Straßenfußballer... Wer das nicht macht, wird wohl auch noch in 3 Jahren mit dem Ball kämpfen, Blick unten, Übersicht nicht möglich.

    Ist ja grad die Frage ob ich auf ein Kind schaue, welches erst ein paar Wochen trainiert oder auf eins, welches schon seit 3 Jahren mit dem Ball auf Kriegsfuß ist.

    Die schwächeren hingegen sind jedoch mit der Ballverarbeitung zur genüge beschäftigt, so dass kaum Zeit bleibt sich mit der Spielsituation auseinanderzusetzen.

    erstmal richtig aber wenn sie es dann mit der Verarbeitung erstmal im Griff haben, kann die Spielintelligenz ja drunter verborgen liegen. Kann man aber nicht sehen, solange die Kinder noch mit dem Ball kämpfen.


    Daher wird ja im allgemeinen auch immer betont, dass alles unter 15 Jahren Kaffeesatzleserei ist.


    maider187 dass man Kinder bei einem Erstligisten wegschickt, wenn es nicht reicht, versteht sich wohl von selber... in D übliche Praxis

    Ich finde, dass 15 Kinder für eine E-Jugend eine sehr gute und gesunde Größe ist, die sich sehr gut im Training händeln lässt.

    Hast du mal die Eltern gefragt? Wären diese bereit, wirklich jede Woche Gewehr bei Fuß zu stehen? Ich kenne durchaus auch Elternschaften, die nicht traurig sind, wenn 1/3 der Spiele "ausfallen". Und wenn die Lasten gleichmäßig verteilt sind, machen die Kinder das auch entspannt mit. Ggf. kann man zusätzliche FS und Turniere abstimmen.


    weitere Stichworte für dich wären Krankheitswelle, Schulwechsel, Schulveranstaltungen, Kommunion usw.


    Wundertüte? Spätestens in der Rückrunde, wenn klar ist wer stärker und wer schwächer ist, könntest du die Steuerung so machen, dass es immer ein passendes Team zum Gegner gibt. Das ist doch perfekt, wenn man Ergebnisse von 20:0 oder 0:20 weitgehend vermeiden kann.


    MIt 7 Kindern würde ich niemals in eine Saison gehen. Teamgefühl: klar aber mit allen 15. Und das wird wohl eher nix, wenn am Ende die 7 guten unter sich spielen und die 8 anderen abgehängt werden.

    Ich habe in meiner jetzigen noch E Jugend m.e. überhaupt kein Mega Talent. Aber Kinder die auch mit 3 Jahren Älteren mithalten können, weil Sie etwas an Basistechniken beherrschen, beidfüßig sind, und eine schnelle Wahrnehmung und gewisse Spielintelligenz haben...

    das ist es was ich -im Rahmen meiner Möglichkeiten- vermitteln kann.. Profi wird von denen wohl keiner.

    Auch das bliebe ja im dümmsten Falle abzuwarten. Uns allen hier dürfte ja die Erfahrung fehlen, da keiner zurückblicken kann um nachzuschauen, wie sich ein H. Hummels oder ein H. Reus mit 10 Jahren bewegt hat. ;)

    Oft fallen genau diese Spieler durch den Rost, weil sie in jungen Jahren für zu klein, zu schwach oder mit zu wenig "Talent" gesegnet wurden. Du kannst allerdings sehr selten bis gar nie sagen, ob es jemand schafft oder nicht -> vor allem nicht in diesem Alter.

    Leider hat sich an den Selektionsparametern in den letzten Jahren wenig geändert, oder?
    Auch die Sichtungen unterliegen ja Moden. Aktuell scheint man wieder mehr nach Dribblern zu suchen, zumindest ist das mein Eindruck von den laufenden DFB-Fortbildungen.