Beiträge von Goodie

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    Und wenn Zahnseide langsam langweilig wird, kommt noch saturday night fever dazu. Ich musste so lachen, als mein Neunjähriger damit ankam.


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    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass auch Trainer die gewillt sind alle zu fördern, heterogene Gruppen bereitwillig trainieren und sich ernsthaft mit ihrer Aufgabe beschäftigen, dennoch diese Freude an Siegen, Pokalen und "erwachsene Ziele" in sich haben und das es teilweise nicht einfach ist diese Mechanismen zu unterdrücken.

    Die meisten dürften selber vom Wettkampfsport kommen. Um so erstaunlicher, dass nicht alle am Ende einer eigenen aktiven Laufbahn zu gewissen Erkenntnis kommen nämlich, dass es entweder immer nur um ne olle Ananas geht oder dass man mit Fußball - wenn man denn richtig gut ist - Geld verdienen kann.

    Im ersten Fall sollte sich eigentlich so was wie Gelassenheit einstellen, zweiten Fall müsste der Fokus eigentlich in Richtung Ausbildungsqualität gehen.


    Tuts aber allzuhäufig nicht, scheinbar weil sofort irgendwelche Trigger angesprochen werden, die einen mit Adrenalin versorgen, obwohl da nur Erstklässler übern Rasen flitzen. Nicht nur Trainer, die Eltern gleich mit.


    Daher ist ja die Trainerregel auch ganz brauchbar. Wenn es gelingt, dass die Trainer etwas ins Plauschenkommen, so beruhigen sich die Gemüter meist schnell und man erkennt: oh, kein Gegner sondern ein Kollege. Und bei Spielen gegen nette Kollegen rutscht das Siegenmüssen wirklich in den Hintergrund. Oder geht das nur mir so?

    Trainer E, ich will nicht dogmatisch rüberkommen. Natürlich gehört Freilaufen zum Fußball.


    Ich frage mich nur ernsthaft, wie ich das in der F trainieren soll. Bei Funino läuft es ja auch dann darauf hinaus, dass ein besonders schlaues Kind sich abseits des Spielgeschehens vors unbewachte Tor stellt in der Hoffnung, den Ball zugespielt zu bekommen. Das sehe ich, wie gesagt, nicht als sinnvoll an.

    Na durch Überzahlspiele wie 3:1 und Funino.

    Also ein Trainer, der eine "erfolgreiche" G- oder F-Mannschaft trainiert, hat sich seine Mannschaft entweder aus einer Vielzahl von Kindern zusammenselektiert oder er hat einfach Glück.

    Hier bin ich zu 100 % bei dir.

    Ja Ziel dahinter ist, dass die Kids sich gegenseitig auch mal ermahnen zuzuhören oder aufzupassen...

    Das ist mir klar. Aber ist das die Aufgabe der Kinder?


    Vielleicht sind die Regeln gar nicht klar oder nicht akzeptiert,
    vielleicht ist das Training zu langweilig oder die Pausen/Erklärungen zu lang
    vielleicht ist es ein genereller Zappelphilipp,
    vielleicht ist das Verständnis des Kindes neben dem Störer, nicht auch noch reinzuquatschen sondern brav zuzuhören


    In der F meines Großen seinerzeit waren Rundenlaufen an der Tagesordnung. Die immer gleichen Rabauken hielten sich nur selten an merkwürdige Regeln. Laufen mussten immer alle.

    Beispiel? Sie sollten sich im Herbst/Winter nicht auf den Boden setzen (Kunstrasen). Ein Kind setzt sich: Strafrunde. Am Ende der Strafrunde kommt der Dicke Paul auf der letzten Rille ins Ziel und schmeißt sich auf den Boden: Noch ne Strafrunde!

    Ich glaube, mein Junior hat nen Marathon voller Strafrunden absolviert ohne jemals eine verursacht zu haben. Was hat er gelernt?
    Dass es wohl Zeit für einen Vereinswechsel ist.

    Kollektivstrafen finde ich ganz furchtbar...

    Was kann ich dafür, wenn sich mein Nebenmann nicht benimmt?


    Wenn die ganze Gruppe strubbelig ist, kann man ja mal ein Ründchen drehen aber sonst? nööö

    Beim Kifu ist meiner Meinung nach das Hauptproblem der Leistungs- und Ergebnisdruck. Da sehe ich hier im TT ganz viele Mitstreiter, diesen Druck abzubauen bzw. dagegen zu wirken.

    Ja, das glaube ich nämlich auch. Und ich glaube, dass wir im Reallife leider ganz schön in der Unterzahl sind!


    Letztes Jahr gings in einer Whatsapp-Trainergruppe der F hoch her: "diese blöden Fairplay-Regeln, wir wollen Turniersieger und ordentliche Leistungsvergleiche!"

    Und die Unbelehrbarsten saßen sogar mit mir in einem Trainerlehrgang...

    Ich finde die Einteilung nach Gold-, Silber- und Bronze-Runde ganz charmant. Aber ko finde ich echt übel.

    Im alten F-jahrgang kippt das dann langsam. Das ist ja auch immer mein Reden... Ab der E-Jugend sind die Kinder so viel weiter, dass sie auch mit negativen Erfahrungen ganz gut umgehen können.

    Zitat

    Das, was Goodie meint, dass man schon einige Kinder im Jahrgang 2010 hat, die sinnvoll abspielen, kann ich so für uns nicht bestätigen.

    Hab ich ja so auch nicht gesagt. Ich habe geschrieben: Wenn man 2-3 Kinder hat, die es können sieht man Doppelpässe.


    Jetzt an Ende der Saison, vorallem wenn man gegen ältere spielt ist das jedenfalls keine Seltenheit mehr.

    Powerzwergenpapa ich wollte schon intervenieren... aber dein letztes Posting hat ja einiges relativiert.


    Für mich steht fest: es gibt bei den 2010ern aus fast allen Kategorien Kinder. Fummler ebenso wie welche, die schon sinnvoll abspielen. Und wenn in einer Truppe 2-3 Kinder abspielen, sieht man auch Doppelpässe. Andere haben Angst vor Fehlern und schießen blind den Ball weg, sobald sie ihn haben.


    Gerade die Kinder mit 7-9 Jahren entwickeln ja die Fähigkeit, Ball und Umfeld wahrzunehmen. Wenn du 10 Jährigen zuschaust, dann siehst du bei vielen den Kopf oben.


    Ich finde schon, dass man Lösungen finden muss. Zwar ist nicht Fußball ansich das Problem, wohl aber kann ein Gegenspieler eins sein. Wenn ich bisher immer mit Finte A am Gegenspieler vorbei gekommen bin, dann in der zweiten Halbzeit nicht mehr, dann habe ich ein Problem und dafür brauche ich dann eine Lösung. Finte B? Abspielen? DAS gilt es dann rauszufinden. Und ein möglichst großes Repertoire zu entwickeln.

    Hier sehe ich eher einen Ansatz. Nicht dem Dribbler das Dribbeln abzudressieren sondern ihm im weiteren Verlauf einen bunten Strauß von Möglichkeiten an die Hand zu geben.


    Meine Kinder sind auch ballverliebt. Das Ding ist omnipräsent. Kein Ausflug, kein Schwimmbadbesuch, wo nicht ein Ball mit muss. Aber wenn sie ein Trikot anhaben, dann wollen sie das Spiel gewinnen. (Obs gelingt ist davon unbenommen) Dafür hängen sie sich rein. Der Große als ruhiger Aufbauspieler der seine Mitspieler in Szene setzt, der Kleine als quirliger Balleroberer und Ballbehaupter, der nur abspielt, wenn er seine Mitspieler für würdig betrachtet. Sonst macht es es egoistisch alleine (der ist aber auch erst 7)

    Ich setze hierbei immer auf Raumgewinn als Lösungsansatz. Die Spieler gehen ins Dribbling, binden so Gegner an sich und schaffen Raum für die Mitspieler. (gerade in Strafraum Nähe sehr wichtig)

    Die Mitspieler müssen blitzschnell reagieren und richtig laufen, um den offenen Raum zu finden - und der Dribbler muss den dann den richtigen Zeitpunkt finden, den Mitspieler anzuspülen.

    Roy, wie alt sind denn deine Kinder? Meine würden mit Begriffen wie Raumgewinn überhaupt nichts anzufangen wissen...

    Hier fand am Wochenende eine MINI-WM mit F-Junioren statt. Organisiert durch das Anzeigenblättchen, unterstützt von zahlreichen Sponsoren und dem entsprechenden TamTam in dieser kostenlosen "Zeitung".

    Zitat

    Bei den einen war der Jubel groß, bei den anderen kullerten ein paar Tränchen: heute wurde die Vorrunde der Mini-WM 2018 ausgespielt. Rund 500 Kinder kämpften um den Titel, die Eltern und Fans sorgten für echte Stadionatmosphäre.

    Laut, eng, Fanfarengetröte... Muss man erwähnen, dass die Hälfte der Kinder am Tag 1 ausgeschieden war und es am zweiten Tag im Ko-Modus weiter ging? Schon am ersten Tag konnte man beobachten, dass die meisten Teams mit ihren stärksten Kindern durchspielen... es ging ja um was.


    Ich bin selber großer Anhänger der FPL und der Formel Erlebnis statt Ergebnis. Diese Veranstaltung macht mich einfach traurig. Denn ich möchte nicht wissen, wie viele Eltern denken: "endlich mal ein ordentlicher Modus." Es dürfte wieder ein gutes Stück schwieriger geworden sein, die Kinder mit Ruhe und Gelassenheit einfach nur spielen zu lassen.

    Wenn die Kinder noch nicht so weit sind, dann guck ruhig auch bei den Inhalten der F/E-Jugend... Jede einfache Übung kann man ja schwieriger gestalten z.b. durch höheres Tempo

    Achte darauf, die Kinder dort abzuholen wo sie sind und sie nicht dort zu erwarten wo sie sein müssten. Wenn du die Kinder schon länger kennst, dann dürfte das aber für dich nicht so schwierig sein.

    Wo man recht gute Ergebnisse erzielt, sofern dies bisher noch nicht trainiert wurde, ist die Beidfüßigkeit. Wenn man da dran bleibt gehts eigentlich recht fix voran.

    Bennoah, ich würde Jahrgangsweise trennen. Die 2013er werden noch Zulauf bekommen und 17 ist doch (grad noch so) in Ordnung... Auch du wirst sehen, wie schnell ein Kader im Winter von 17 auf 8 schrumpfen kann.

    Ich habe immer alle Kinder mit zu den Spieltreffs genommen und wenn es zu viele waren, hat jeder ein Spiel ausgesetzt. Keiner wurde ausgeschlossen aber die Zahl der Kinder am Rand war ok. Die die Pause hatten, bekamen ein Leibchen und alle waren mit dieser Regelung zufrieden.

    Mal anders betrachtet: wenn sie bei den Jungs altersgerecht ausgebildet wird, dann würde ich das Mädchenteam als Zusatz betrachten und da nur nach Sympathie gehen. Also dahin wechseln, wo sie sich am wohlsten fühlt. Das dürften doch dann eher gleichaltrige sein.

    na ja, in so manchem Kreis ist eine Staffeleinteilung allerdings für ein Jahr in Stein gemeißelt. :thumbdown:


    Bei 18 Spielern würde ich nur eine Mannschaft melden und überhaupt nicht nach F1/F2 unterscheiden! Außer es sind alle extrem zuverlässig. Aber in einer normalen F sind immer welche krank/verhindert und es schrumpft von selbst zusammen. Wenn du eine eher mittlere Staffel anpeilst, dann kannst du immer auch 2-3 schwächere in die Startaufstellung nehmen und über alle rotieren. Auch dem Minimessi tut die Erfahrung gut, mal nicht dabei zu sein.

    Ich weiß allerdings auch, dass die Realtität gerne anders aussieht.