Powerzwergenpapa ich wollte schon intervenieren... aber dein letztes Posting hat ja einiges relativiert.
Für mich steht fest: es gibt bei den 2010ern aus fast allen Kategorien Kinder. Fummler ebenso wie welche, die schon sinnvoll abspielen. Und wenn in einer Truppe 2-3 Kinder abspielen, sieht man auch Doppelpässe. Andere haben Angst vor Fehlern und schießen blind den Ball weg, sobald sie ihn haben.
Gerade die Kinder mit 7-9 Jahren entwickeln ja die Fähigkeit, Ball und Umfeld wahrzunehmen. Wenn du 10 Jährigen zuschaust, dann siehst du bei vielen den Kopf oben.
Ich finde schon, dass man Lösungen finden muss. Zwar ist nicht Fußball ansich das Problem, wohl aber kann ein Gegenspieler eins sein. Wenn ich bisher immer mit Finte A am Gegenspieler vorbei gekommen bin, dann in der zweiten Halbzeit nicht mehr, dann habe ich ein Problem und dafür brauche ich dann eine Lösung. Finte B? Abspielen? DAS gilt es dann rauszufinden. Und ein möglichst großes Repertoire zu entwickeln.
Hier sehe ich eher einen Ansatz. Nicht dem Dribbler das Dribbeln abzudressieren sondern ihm im weiteren Verlauf einen bunten Strauß von Möglichkeiten an die Hand zu geben.
Meine Kinder sind auch ballverliebt. Das Ding ist omnipräsent. Kein Ausflug, kein Schwimmbadbesuch, wo nicht ein Ball mit muss. Aber wenn sie ein Trikot anhaben, dann wollen sie das Spiel gewinnen. (Obs gelingt ist davon unbenommen) Dafür hängen sie sich rein. Der Große als ruhiger Aufbauspieler der seine Mitspieler in Szene setzt, der Kleine als quirliger Balleroberer und Ballbehaupter, der nur abspielt, wenn er seine Mitspieler für würdig betrachtet. Sonst macht es es egoistisch alleine (der ist aber auch erst 7)