Beiträge von Goodie

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    Ist das lobenswert oder eine Bankrotterklärung für den Verein bzw. dessen Trainer? Ich bin da hin und hergerissen.

    Ich finde das ist eher eine Bankrotterklärung. Wenn ein bezahlter Trainer mit der gleichen Trainingsgruppe auf einmal einen signifikaten Sprung wegen einmal Zusatztraining pro Woche macht, dann machen die bisherigen Trainer was falsch.

    Anders sieht das sicher bei Kleingruppentraining aus...

    Mal anders gefragt: ist das 11:11 eine gute Spielform ab der C-Jugend?

    Wir diskutieren in diversen Beiträgen den Kleinfeldbereich rauf und runter. Aber die etwas älteren werden selten betrachtet.

    Bei unserem Kleinen ist die Anforderung zusätzlich, dass es diese in sehr klein geben muss. (3,5) Die Wahl ist daher auf den Adidas Kinder Ace Fingersave Junior gefallen. Ich finde die Haltbarkeit gut. Wir haben aktuell zwei Paar im Einsatz. Eins für Training/Spiel, eins für Bolzplatz/Training.


    Wir haben im Sept. 16 ein Paar gekauft, welches inzwischen natürlcih komplett hin ist. Die aus 2017 sind jedoch noch im Einsatz. Im Mai 18 gabs ein neues Paar und das sieht aktuell noch ziemlich gut aus. (schmutzig vom Granulat, sonst nix dran)

    Natürlich ist der Drops noch Jünger (2010) und er spielt auch im Feld. Aber gerade daheim im Garten will er immer ins Tor und holt auch meist die Handschuhe raus.

    Preis/Leistung finde ich jedenfalls prima.

    Das Problem ist doch schlicht, dass man sich nicht kennt. Eine "Vereinsmeisterschaft" führt zusammen, was zusammen gehört. Mixedteams aus B/A Jugend, alle Trainer, Herren und AHs für einen bunten Nachmittag und schon grüßt der 17 Jährige einen Spieler aus Herren 2 den er bisher noch nie wahrgenommen hat und einer aus der AH lernt den D-Jugendtrainer kennen.


    So einfach ist das!

    Alles hausgemachte Probleme von uns Trainern

    Sehe ich etwas anders. Wenn es teuer ist, dann erwarte ich auch Qualität und Kontinuität. Dann würde ich mich etwa an einer Musikschule orientieren und hier werden zum Beispiel ausgefallene Stunden nachgeholt (weil bezahlt). Hier werden auch nur "richtige" Musiklehrer angestellt.

    Dann wäre was los! Stell dir mal vor, die Eltern würden nur die ausgefallenen Einheiten wegen Wetter aufaddieren.


    Und engagierte Trainer - wie wir hier - sind im Reallife schon die Ausnahme! Auf fast allen Plätzen stehen die Kinder immer noch in langen Schlangen an, laufen runden oder werden angemeckert. Und erzählt mir nicht: bei uns nicht! Alle Trainer gut ausgebildet. Letztens hab ich mal wieder ein Bambinitraining beobachtet, wo die Kinder auf Stand einer D-Jugend trainiert wurden, bis hin zum Kopfballtraining. Und die Eltern? Die haben einfach keine Ahnung und halten sich raus. So mancher Vater fordert gar eine "harte Hand, das brauchen die!"


    Man würde also ausgebildete Sportlehrer - Fachrichtung Fußball brauchen. Nix mehr C-Schein. Den schaffe ja sogar ich.



    Verein heißt für mich aber immer noch "mitmachen & engagieren" Dies müsste man mal wieder breitbandig in die Köpfe bekommen. Und gar nicht so sehr bei den Eltern (deren Hobby ist das ja erstmal gar nicht) sondern bei den Jugendlichen und Erwachsenen des Vereins. Fängt bei Kabine fegen an und hört beim Bewusstsein auf, dass man als Erwachsener ruhig mal was an die Kinder zurückgeben kann und mal für 2 Jahr ein Team übernimmt.


    "Professionalisierung im Sport" ist halt für die meisten Dorfvereine weder wünschenswert noch machbar.

    Wenn zuerst die Spielerzahl heruntergesetzt wird und das Feld verkleinert, dann werden sicherlich viele Probleme so gar nicht mehr auftauchen.

    Richtig, vielmehr könnte man auch hier weiter beim Handball schauen. Dort werden z.B. auch die Tore abgehängt, so dass die Mini-TW ne Chance haben. Aber die Handballer spielen auch bei den Kleinen in einer riesigen Dreifachhalle. (ok, diese Info ist 3 Jahre her, weiß nicht obs verändert wurde denn inzwischen wurden auch bei den Kurzen die Tabellen abgeschafft). Es ist also auch hier nicth alles Gold was glänzt.


    Meine geliebten Volleyballer machen das sehr vorbildlich *find*. F 2:2, E 3:3, D 4:4, C-A 6:6 und die Netzhöhen und Feldgrößen sind entsprechend. Im Training zieht man mal eben mit Straßenkreide ein paar Strichlinien, beim Spieltag nimmt man Klebeband, welches im Fachhandel erhältlich ist.
    Dazu gibts ne Regel, dass man alle zwei Aufschläge den Spieler rotiert. (gab wohl mal Tendenzen, einen sehr guten Aufschläger "auszubilden" so dass kein Spiel mehr aufkam). Inzwischen dürfen die ganz kleinen sogar Mischformen mit fangen spielen.


    Ich finde Zusatzregeln doof, die das Spiel bremsen. Zumal man ein gewisses Alter benötigt, Provokationsregeln wirklich umsetzen zu können. Wenn du bei den Bambinis einen Minimessi hast, dann kann der das Spiel alleine rocken. Wie willste den Knirps denn wirkungsvoll bremsen außer durch Auswechselung oder ins Tor stellen? Durch für alle gültige Regeln sicher nicht. Klar könnte man sagen: man darf nur zwei Tore hintereinander schießen, das dritte zählt nicht. Aber so was kann ein knappes Spiel ja durchaus entscheiden, etwa beim Gewusel bei der Ecke. Wenn das dann die letzte Aktion des Spiels ist und der "falsche" Spieler war noch am Ball... Die Tränen möchte ich nicht wegwischen müssen.


    Viel kleinere Felder/Tore und weniger Spieler, in kleinen Schritten gesteigert... das wäre leicht umsetzbar und effizient. Und Spielfeste in Turnierform mit entsprechendem Eventcharakter erleichtern Niederlagen.
    Im Nachbarkreis spielen sie schon 2x20 Min. bei den Bambinis. Vollkommen bekloppt!

    30 Spiele in ungefähr 30 Wochen Saison? Wie soll das denn passen? Da braucht ihr aber einen echt milden Winter!

    Da sind ja englische Wochen vorprogrammiert. Echt beknackt. Ich fand die Staffel mit 13 schon heftig, da waren wir nachher 7 Spiele wegen dem Mistwetter im Rückstand...

    Ich bin ja durchaus auch so ein Spezialist und habe mich schon oft gefragt, wie man an was denken soll, was man schlicht vergisst. Checklisten sind hilfreich, keine Frage. Kleine Dinge schleppe ich permanent mit mir rum. So hab ich ganzjährig Türschlossenteiser in meiner Trainingstasche. =) Sogar jetzt noch, wo mein Auto gar kein Schloss mehr hat :/. Da liegt noch ein kleiner Fön drin, eine Ballpumpe, Ersatzschnürsenkel... In eine solche Tasche könnte man z.B. die Spielerpässe reinpacken.


    Von Werkzeugbänken habe ich mal Markierungen gesehen, so dass man sofort sah, was fehlte. Da war zu jedem Werkzeug der Umriss auf dem Lochblech aufgezeichnet.


    Wenn die Sachen in der Garage liegen, würde ich wohl Haken montieren und die Sachen dann prominent aufhängen. Ein Haken dann immer für die Leibchentasche etc.

    Die von vangaalsnase vorgeschlagene Checkliste ist auch eine gute Lösung. Bei wenigen Teilen aber vielleicht schon zu viel Bürokratie.

    Man kann ja ne Checkliste nur als Gedankenstütze irgendwo hin kleben (Kofferrauminnenseite oder so) ohne sie abzuhaken und auszufüllen.

    Bei meinen Kindern zieren die Schranktüren solche Gedankenstützen:


    Training: Stutzen, Schoner, Trinkflasche, (Regenjacke)?

    Spieltag: Trikot, Stutzen, Schoner, Trainingsanzug, (Regenjacke), Trinkflasche



    Wo lagern denn die Sachen üblicherweise? In einem Ballfach? Oder daheim im Keller?

    geht trotzdem nicht. Wo bitte hat man denn eine Mittellinie? Und wer überwacht das dann? Und was machst du, wenn du fünf flinke hast aber noch einen dicken Paul? Den könnte man dann ja nur vorne "stehen lassen" und somit könnte er sich nie in der Abwehr versuchen.


    Ich fände wichtiger, dass man die langen Abschläge verbietet! Das können die TW noch später lernen.

    Wie würdest du denn vorgehen, wenn du im eigenen Fußballnachwuchs Co-Trainer suchen würdest?

    Ich würde denjenigen Trainern (auch Co) ein Taschengeld zahlen, welche nicht im Erwerbsleben stehen. Also Schülern, Studenten, Arbeitssuchenden. Denn die wissen das auch wertzuschätzen. Die mit einem normalen Entgelt stecken das Taschengeld in die Geldbörse und es verschwindet im Grundrauschen.

    Wir wollten auch am letzten Ferienwochenende ein kleines Camp mit zwei Einheiten pro Tag veranstalten. Einfach auch um Dinge zu machen, die sonst im normalen Trainingsbetrieb untergehen (Regeln aufstellen, Kennenlernen, etc.).

    ür nächstes Jahr haben wir uns Zimmer in einer guten Jugendherberge mit toller Anlage reserviert. Eigentlich wollten wir den Großteil des Preises über Mannschaftskasse, Sponsoren und unseren bis dahin hoffentlich aktivierten Förderverein zahlen.

    Ich würde mich hier einfach mal an den kommerziellen Anbietern orientieren: rechtzeitig ausschreiben, Preis dran, kassieren und durchführen.
    Wenn du nicht gerade in der Bronx arbeitest, ist nämlich in vielen Familien das Geld durchaus da und sitzt auch locker. Im Gegensatz zur Mithilfe. Die Eltern, die zu solchen Events beim Catering helfen, wirst du nämlich suchen dürfen...

    Hihi, danke für die Lorbeeren. Aber wurde nicht kolportiert, dass dieses mal nur Leute ohne jeglichen Sachverstand gewonnen haben?

    Meine Kinder haben viel mehr mitgefiebert als ich. =)

    Die Idee mit dem Fragebogen finde ich gut in dieser Alterklasse. Davon ableiten kann man die Ziel aber vorallem auch die Maßnahmen die zum Ziel führen sollen! Ziele selber sind ja durchaus noch etwas abstrakt...


    persönliche Verbesserung zieht etwa nach, dass man Neues ggf. daheim festigt, stets pünktlich und fast immer da ist. Oder dass man eben alle Übungen mit den nötigen Ernst ausführt. Dass man die Grenzen zwischen Spaß und Rumblödeln kennt und einhält.
    Darauf kann man die Kids dann schon eher festnageln als auf persönlich verbessern.


    Zum Thema rumblödeln... da kann man ein Passwort vereinbaren, mit dem der Trainer klar signalisiert: ihr überschreitet jetzt die Linie, einen Gang runter, bitte. In Grundschulen arbeitet man da mit Zeichensprache: Schweigefuchs, Fliegenpilz oder Brezel... Damit wird man bei 12 Jährigen sicher nichts mehr aber eben was entsprechendes. ggf. der gute alte Pfiff einer Trillerpfeife...


    Aufstieg ist in meinen Augen immer so ne Sache in dem Alter. Ich hab ne C-Jugend mal gefragt: Bauernliga spielen und alle können jederzeit eingesetzt werden oder Oberliga auf Erfolg ausgerichtet was heißt, dass die schwächeren nur bei klarer Niederlage oder klarer Führung einsetzt werden. Antwort war schnell da: Alle sollten spielen.


    Mit dem Co-Trainer würde ich einfach häufig sprechen und deine Erwartungen klar formulieren.