Man darf auch nicht außer Acht lassen, dass der Beitrag schon seit über zwei Jahren lebt... Ist das schlimm? Ich denke nicht.
Aber wir können ja einen frischen aufmachen und diesen hier ins Archiv laufen lassen
Man darf auch nicht außer Acht lassen, dass der Beitrag schon seit über zwei Jahren lebt... Ist das schlimm? Ich denke nicht.
Aber wir können ja einen frischen aufmachen und diesen hier ins Archiv laufen lassen
Ich glaube, das Thema Jungs/Mädchen ist ja in allen Sportarten ähnlich gelagert. Allerdings ersparen sich die anderen Sportarten den direkten Vergleich m/w. Wie du ja selber geschrieben hast, ist das auch eher dumm...
Meine Zeit als Damenspielerin (Volleyball) war in jungen Jahren davon geprägt, dass man dem Trainer gefallen wollte. Man wollte aufsteigen in Damen 3, Damen 2, Damen 1... (Beim Damenvolleyball zieht man zumeist B-Spieler schon hoch, dann ist das Netz auf Damenhöhe). Jugend war dann eher ne Art lustiger Ausgleich.
Wenn der Trainer attraktiv war, dann hat man ihn sowieso angehimmelt und wollte ihm ganz besonders gefallen.
Wobei mir ein Trainer mal gesagt hat, dass ihn bei den Damen stört, dass er die Kabinengespräche nicht mitbekommt. Hier lag er aber komplett daneben denn in der Kabine gab es ganz andere Gespräche. Wer jetzt mit wem..., ob man die paralell trainierenden Basketballer mal einlädt... freitags wurde sich für die Disko gestylt.
Mir persönlich sind schlechte Spiele durchaus länger nachgelaufen aber da war ich eher allein. Viele andere haben mit dem Duschen in der Tat alles abgehakt.
Ob man viel auf dem Feld quatscht, ist typabhängig. Hier konnte ich in 15 Jahren Mixedvolleyball keine Regelmäßigkeiten ableiten. Es gab stille Männer und stille Frauen.
10/11 Jahre, die vorpubertäre Zeit, ist eine tolle Zeit. Noch haben die Kinder vollstes Vertrauen in die Eltern, lassen sich verhältnismäßig gut führen und leiten.
Aber ich bin fest überzeugt, dass das alles Geplänkel ist.
Nicht so große Entscheidungen wie ein Internat. Diese Entscheidung ist so groß, dass sie in meinen Augen unbedingt in die Hand der Eltern gehört. Aber ob ein Kind nun 4 oder 5 mal die Woche zum Fußballplatz rennt, spielt überhaupt keine Rolle. Bald kommt die Pubertät und die Welt gerät aus den bekannten Fugen. Dann wirds wohl erst spannend. Kommt dann die Welt der Schminke, den Jungs hinterherkichern und dem Herzchenmalen weil der Nils soooo niedlich ist? Wenn ja, ist ein Fußball ggf. schnell vergessen oder sie schraubt das ganze auf ein üblicheres Maß runter. Oder der Nils spielt in ihrem Team ![]()
ich portiere Fragestellungen gerne mal in einen anderen Kontext: würde ich intervenieren, wenn mein Kind jeden Tag 2 h Geige üben würde? Würde ich die Stirn runzeln, wenn das Kind jeden Tag Sport treibt aber sich mit 4 Sportarten die Zeit vertreibt und am 5. Tag Eislaufen ginge?
Die alte Trennung "ich bestimme das was, die Kinder das wie" (Beispiel: ich bestimme dass eine Jacke angezogen wird aber die Kinder suchen aus, welche. Oder ich gebe die Schulform vor aber die Kinder können zwischen zwei Schulen wählen) funkioniert bald nicht mehr. Ihren Job werden sich die Kinder ja sinnvollerweise komplett selber aussuchen
... Schon die zweite Fremdsprache dürfte in der Hand der Kinder liegen. Das ist wohl der Loslösungsprozess, denn Pubertät fordert ja nicht nur die Kinder sondern auch die Eltern.
Ich finde es schön, wenn die Kinder während der Pubertät was haben, was ihnen Halt gibt. Fußball, Geige, Jugendfeuerwehr... mir wäre alles recht solange es nicht die anderen komischen Sachen werden wie Alkohol, Schuleschwänzen, so was. Ich glaube, hier legt man mit einem sportlichen Umfeld sehr gute Grundlagen.
Noch auf dem Platz in der 2.HZ heulende Kinder. Wütende Eltern am Spielfeldrand
Uhhh, das ist hart. Da ist wohl mal ein Elternabend fällig, um diese Herrschaften einzunorden.
Anders herum! Wenn einem das Paretoprinzip erst mal bewusst ist, lassen einen Anfeindungen eher kalt als ohne dieses Wissen. Man muss sich nur immer wieder bewusst machen, dass es mit vielen, vielen richtig gut läuft.
Der Minimessi mit seinem Managerpapa zieht eh bald weiter... Also braucht man hier gar keine zusätzliche Power reinstecken.
Mir geht aber diese Elternschelte auch auf den Keks. Denn wenn man darüber nachdenkt, dann funktioniert die Zusammenarbeit mit rund 80% gut. 10% sind vielleicht unterschwellig nicht einverstanden und nur 10% gehen einem ernsthaft auf den Sack!
Das einen diese 10% über die Maßen nerven, ist klar. Aber deshalb über alle anderen ein Ei zu kloppen wird denen auch nicht gerecht.
Von Eltern fordern wir nämlich auch recht viel ein. Fahrdienste, Trikotwäsche, nicht selten noch Unterstützung bei Turnieren, Kuchen backen... von den finanziellen Verpflichtungen in ärmeren Vereinen ganz zu schweigen. Da werden dann gerne mal 100€ fällig für Trikot, Trainingsanzug und Mannschaftskasse weil alles die Eltern tragen müssen.
Ich hatte Eltern, die habe ich nie gesehen. Das Kind wurde von anderen mitgebracht und abgeholt... auch nicht angenehm.
Hier gilt wohl wie so häufig ein gesundes Mittelmaß beim Miteinander. Und allzuhäufig haben Eltern auch was sinnvolles zu sagen. Vor kurzem hat hier eine Elternschar offen gegen einen vollkommen unfähigen Trainer rebelliert. Wurde echt Zeit, wenn schon der Vorstand diesem Spuk keinen Einhalt gebietet. Hier war ich nur Zuschauer... GsD!
Ich hatte seinerzeit auch als Mutter versucht, der unguten Entwicklung in der F-Jugend meines Großen was entgegenzusetzen und habe das offene Gespräch gesucht. Habe in einer Mannschaftssitzung versucht, zu erläutern was nicht gut läuft. (Stichworte waren seinerzeit Strafrunden, Art der Ansprache "was machst du da!!?!!", Druck "die müsst ihr weghauen, die können nix" und Rotation "warum müssen die Guten eigentlich nie aussetzen") Ich war nicht alleine aber offensichtlich auch nicht in der Mehrzahl. Geholfen hat es nichts. Mein Großer hat ein halbes Jahr später (zu der Zeit habe ich mich längst zurückgezogen und das geschehen nicht mehr kommentiert) die Brocken hingeworfen. "ich will nicht mehr angemeckert werden und ich will auch kein Strafrunden mehr laufen"
Zum Thema Spieltagsnominierung machen sich übrigens die Trainer nen schlanken Fuß. Das kommt nämlich auch nur noch per Whatsapp in die Elterngruppe... "es spielen x, y, z..." Dann können ja die Eltern den enttäuschten Kindern erklären, warum sie schon wieder nicht dabei sind. Sehr praktisch.
Klingt das jetzt gefrustet? Wenn ja, gehts mir wie Steini. Ist nicht so. Hier läuft es gerade so vor sich hin... alles gut.
Um Herauszufinden, wie die Kinder gestrickt sind, helfen neue koordinative Übungen, bei denen man super ablesen kann, bei wem die Lernkurve steil nach oben geht und bei wem sie eher lange dauert.
etwa eine kompliziertere Abfolge in einer Leiter...
oder ne "Schuhplattlerübungen" wie hebe das rechnte Knie und berühre mit der rechten Hand den rechten Fuß außen, dann hüpfe auf den anderen Fuß und wiederhole das mit links, dann wieder zurückhüpfen und zwischen den Beinen mit der rechten Hand den rechten Innenschuh, dann links. Das ganze dann sofort wiederholen. Langsam vormachen und dann das Tempo erhöhen. Ist nicht schwierig wenn man es raus hat
Wenn deine Strategen hier eine sehr schnelle Umsetzung haben, dürfte das deine These der Faulheit stärken.
Ich habe kürzlich einen Bericht über -Rasenmäher Eltern- gelesen. Also die jedes Problem für den Nachwuchs weg-mähen-. Folge ist eben eine Mentalität die bei auftretenden Problemen oder besser -Herausforderungen-, die -selbst- bewältigt müssen, oft kapituliert wird.
uiuiui, ich hab mal gegoogelt. Das ist ja die Steigerung zu den Helikoptereltern...
Mir obliegt ja immer die jährliche Klassenpflegschaftssitzung der Schulen. Ein Schaulaufen von "engagierten Eltern":
"Müssen die Kinder (3. Klasse) wirklich in ganzen Sätzen antworten?"
"wie sollen die Kinder denn 65-29 rechnen wenn sie das nicht schriftlich machen dürfen?"
Bennoah ist es nicht so, dass wir zur Zeit die Mitte insgesamt verlieren? Politisch und gesellschaftlich...
Die G8 Generation hats aus der Schule gespült und die jungen Menschen, die ich persönlich kenne sind völlig fertig! Sabbatjahr/Auszeiten sind die Stichworte. Nach einem Jahr rätseln sie dann immer noch was sie eigentlich werden wollen. Realschulen gibts hier flächendeckend nicht mehr und Gesamtschulen sind Ganztagsschulen.
Zeit, gute Hobbys zu kultivieren, die Halt und Identität stiften, war häufig nicht übrig, so dass man darauf verzichtete. Und nun?
Die Hauptfrage, die sich mir stellt ist: ist das Kind wirklich eigenmotiviert oder glaubt es nur, eigenmotiviert zu sein?
Mit welcher Motivation treiben Kinder überhaupt Sport? Ich kenne keine Studien, vielleicht sind hier andere belesener... Aber das Phänomen Eiskunstlaufmütter gibts ja im Fußball auch.
Offen getriebene Kinder erkennt man ja recht simpel
Aber es gibt ja auch die, die elterliche Anerkennung auf diese Art erreichen wollen oder andere ungute Motive haben.
Mein Kleiner etwa spielt gut und gerne Fußball. Aber würde er Basketball oder Theater spielen, wenn sein großer Bruder dies machen würde? Oder wäre er dann trotzdem beim Fußball?
Ich kenne einige ehemaligen Leistungssportler, die tief in sich ruhen... So sollte es sein. Aber die hatten auch nix mit medialem Interesse o.ä. am Hut. Andere Zeit, andere Sportart. Ob man das ganze Theater moderner Profifußball für seine Kinder überhaupt als wünschenswert ansehen sollte, vermag ich auch nicht zu beantworten.
Sprich doch einfach mal mit dem Trainer und dem Stützpunkttrainer. Aber nicht zwischen Tür und Angel, einfach mal nach 10 Min. Zeit fragen. Und dann lässt du dir erläutern was sich der Trainer denkt. Im Idealfall kann er dir die Stärken und Schwächen nennen und hat einen Ausbildungsplan für deinen Sohn.
Gute Spieler kann man aus ihrer Komfortzone schubsen und sie nehmen die ungewohnte Rolle als Herausforderung an.
Abwehr ist ja keine Strafe! Und wenn er über den Stützpunkt noch weiter kommen will, wird er sicher gut daran tun, seine Schwächen aufzuarbeiten...
Ich hätte auch Bock auf Bambinis... Oder ne E-Jugend Volleyball.
Nur leider ist die Zeit mit zwei Kindern und allem was so dran hängt viel zu knapp.
Libra Regst du dich im allgemeinen auf oder über "dein" Talent, welches vom Papa begleitet wird (also ein Einzelfall)?
Mich setzen auch einzelne unter Druck. Warum das so ist, weiß ich gar nicht. Ist eher auf der Gefühlsebene. Aber ich habe mir angewöhnt, mich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lasssen. Wenn es jemandem nicht gefällt, dann kann er ja gehen. Man kann es ja eh nicht allen recht machen.
Wenn man mich fragt, warum ich das mache dann kommt: "weil es mir Spaß macht!"
Du, Libra, schreibst wenig von deiner persönlichen Motivation. Vielleicht gehst du mal in dich und fragst dich, warum du das machst. "Weils sonst keiner macht" sollte nicht der Grund sein...
Alles anzeigenIch hatte kürzlich einen kurzen Einblick in die Datenbank unseres Stützpunktes.
Seit dem Jahrgang 2006 ist bei uns vorgeschrieben, dass die Hälfte der Stützpunktspieler in der zweiten Jahreshälfte geboren sein müssen.
Die Aufteilung des Jahrgangs 2005, also der letzte noch ohne Vorgabe:
1. Quartal: 9 Spieler
2. Quartal: 1 Spieler
3. Quartal: 1 Spieler
4. Quartal: 1 Spieler
Und jetzt?
6x Januar und 6x Juli? ![]()
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Nee, war Spaß. Ein guter Ansatz, wenn es denn dann noch gescheit gelebt wird
Bettybo26 auf welcher Selbstmitleidswelle reitest du denn? Du fragst nach Rat und wenn du einen bekommst, der dich aus deiner Komfortzone schubst, dann biste beleidigt?
Ich kann nicht mal kicken und werde hier sehr wohl ernst genommen.
Aber Trainer ist man nicht sondern kann es werden. Das heißt permanente Weiterbildung... immer wieder sein Tun hinterfragen.
Jetzt, am Ende der F-Zeit wäre es schlau mit dem aktuellen Wissen nochmal mit Bambinis anzufangen. Hab nur leider keine Zeit.
Vielleicht bleibst du besser und lernst auch! Übungen, Büchertipps, allgemeine Diskussionen, Frustabbau... all das ist hier möglich. Hier kann man extrem profitieren und seine Position immer wieder überdenken. Oder du lässt es... ganz wie du magst.
Gruß Goodie, für alle die es noch nicht mitgeschnitten haben: Weiblich!
Wenn es nicht um das Erschleichen eines Vorteils ginge, könnte man ja proaktiv zum Gegner gehen und fragen.
Ich hatte mal bei einem Turnier zwei Verletzte und einer musste eher weg. Da hat dann mein Großer beim letzten Spiel im Tor gestanden... War gar kein Problem.
Wobei ich solche Trainer leider auch kenne und mich erschrickt die Sorglosigkeit einiger. Mein Junior sollte in seinem Jahrgang aushelfen und da gings dem Trainer auch nur um "Bereicherung". Aus seinem Team saßen vier Kinder am Rand. Hätte ich das gewusst, hätte ich nicht zugestimmt. Hier wurde immerhin nicht betrogen...
Wir hatten einen Riesen in der Bambinintruppe, da hatten wir die Pässe immer zur Hand.
Gerade bei Turnieren kamen nicht nur einmal meine Kinder zu mir und meinten: den da drüben kenn ich, der ist in der 3b...
Reagieren? Direkt, unvermittelt, freundlich und bestimmt: "Bitte zurück in die Fanzone, wenn ihr was zu klären habt, muss das noch ne Stunde warten."
Das werden die ja nicht böse gemeint haben, das war wahrscheinlich einfach Unwissenheit. Vielleicht gerade in der Nähe... mal gucken was der Kleine macht... och ist das niedlich, komm wir machen ein Selfie...
na das stelle ich mir ja im Vereinsumfeld lustig vor. Hier sind sich in den meisten Vereinen nicht mal alle Trainer grün und jetzt sollen die Kinder altersübergreifend entsprechend ihres aktuellen Entwickungsstandes zusammen trainieren? Und wenn ein Kind einen Wachstumsschub hinlegt (die wachsen nämlich einfach nicht linear, diese Blagen
) dann müssen sie zur "Belohnung" auch noch aus ihrem Team?
Teamgedanke, gruppendynamische Prozesse und vorallem, dass man Kinder nicht wie Spielpüppchen hin und her schieben kann, werden hier komplett torpediert.
In einem NLZ, wo man sicher mit den Spielern so umgehen kann, könnte ich mir noch vorstellen, dass das gelingt aber "in echt"? Wobei der Ansatz ja hier die Talentförderung ist, richtig?
Es würde ja schon reichen, wenn die Trainer in den Stützpunkten und den Leistungsvereinen entsprechend geschult wären und sich auch an die Vorgaben halten würden, die kleinen quirligen nicht auszumustern weil andere nur größer sind.
Fußball: Größe, Gewicht, Schussgeschwindigkeit, Schnelligkeit mit und ohne Ball, Koordination, Sprungkraft u.a.
Sozial: Geschwister, Schulstufe, Kontakte zur Altersklasse außerhalb des Fußballplatz, geistige Entwicklungsstufe u.a.
Dieses Ergebnis könnte man dann nehmen und damit Einteilungen nach oben (älterer Jahrgang) und unten (jüngerer Jahrgang) objektiv zu begründen.
Und da würde ich wiedersprechen...
Denn vollkommen unberücksichtigt aber in meinen Augen total wichtig ist das Umfeld des Vereins.
Ein Kind in Verein A kann total unterfordert sein, in Verein B wäre es richtig aufgehoben und in Verein C vollkommen überfordert.
Was nutzen also die schönsten objektiven Messwerte, wenn die Bezugsgröße nicht stimmt?
Ein 1er Kandidat einer Hauptschule ist auch was anderes als ein 1er Kandidat auf dem Gymnasium.
Den Hauptschüler würde man vielleicht sinnvollerweise in eine Realschule schicken aber wenn es weit und breit keine gibt? Bleibt er dann unterfordert in der Hauptschule? Schickt man ihn gleich aufs Gymnasium? Oder lässt man ihn in der Hauptschule eine Klasse hochgehen?
Bitte, das ist nur ein Bild! Bitte keine Diskussion jetzt über Oberschulen, Gesamtschulen, Sekundarschulen und wie die sonst alle heißen!
Also müsste ich ja nach der Logik ein Kind, welches aus seinem Umfeld heraussticht erstmal intensiv vermessen, dazu dann alle anderen des Teams auch (Vergleichsmaßstab) und dann versuch mal Soziale Belange zu messen...
Ein unterfordertes Kind zeigt ggf. ein unterirdisches Sozialverhalten. Und nun?
Dass objektive Kriterien wie das Alter zu Fehleinschätzungen führen beweißt ja gerade der RAE. Es braucht eine individuelle Förderung und da sollte gerade das Geburtsdatum keine Rolle spielen.
In Randsportarten, wo im Jugendbereich eine Einteilung nach Jahrgängen gar nicht machbar ist, wird das klaglos hingenommen, dass Kinder verschiedener Altersstufen gegeneinander antreten. Oder die Wettkampfgruppen sind lächerlich klein (Bin beim Skifahren mal Ortsmeisterin geworden, weil ich die einzige Starterin im Jahrgang war) oder die Fahrwege absurd weit!
Powerzwergenpapa, Kinder, mit mit Sachverstand einen Jahrgang hochrutschen, sind auch in diesem Team Führungsspieler! Niemals in einer selektierten Truppe aber im Dorfverein mit dem gesamten Spektrum an "Talent" sehr wohl... Dass das bei euch anders läuft, ist traurig. Hier funktioniert das aber sehr wohl.
Mein Großer hatte gestern Pokalspiel gegen eine selektierte Truppe des ambitionierten Stadtvereins.
Unsere Jungs spielten grandios! Bis zur 24. Min. konnten sie das Spiel mehr oder weniger im Mittelfeld halten, es gab kaum Torchancen auf beiden Seiten. Alle haben sich aufopferungsvoll in die Zweikämpfe geschmissen und sich voll reingehängt. Dann gelang es dem Gegner doch mal, durchzukommen... zack 0:1 und Halbzeitpfiff.
In der zweiten HZ konnten die Jungs nochmal 13 Min. dagegenhalten bis das 0:2 fiel. Danach gab es einen Haufen Torchancen und gute Paraden der TW auf beiden Seiten, leider ohne Fortune fur unsere Jungs. Dann klingelte es zu dritten mal und die Dämme waren gebrochen. In den letzten 6 Min. haben sie sich dann noch 7 Stück gefangen.
Was mir auch gefallen hat, war dass das Spiel recht fair war. Hart aber selten unfair und wenn es zu arg wurde, sind die Trainer erfolgreich dazwischen gegangen. Kifu wie es sein sollte.
Auch der gegnerische Trainer zeigte sich überrascht ob der Gegenwehr.
Den Kindern war das gestern freilich kein Trost, dass sie einfach supergut gespielt haben. Aber allen Eltern und dem Trainerteam ist das Herz aufgegangen.
