Würde man bei Trainern aus dem vollen schöpfen können, so würde man wohl auf Teamfähigkeit sehr großen Wert legen. Doch da man quasi nehmen muss, was da ist, sieht das leider allzuhäufig anders aus. Und da reicht ja schon einer, der quer schießt, um funktionierende Strukturen zu sprengen. Wenn es gelingt, diesen links liegen zu lassen und ihm konsequent aus dem Weg zu gehen, ist einiges gewonnen. Muss man aber immer wieder mit solchen Leuten kooperieren, wird es echt schwer. Da braucht man schon ein seeeehr dickes Fell.
Beiträge von Goodie
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Während das alles schon echt nervig klingt, wäre der Typ an dem Punkt weg gewesen.
ja ja, das lässt sich ja immer schnell tippen. In den Vereinen sieht es dann leider anders aus. Der JL ist froh, wenn er überhaupt für jedes Team einen Trainer findet.
Homogene Teams würde das Problem ja gar nicht entstehen lassen, oder?
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Dann müsste man nur eine Art Steuer für die Ablösesummen einführen und die Jugendarbeit würde im Geld schwimmen. Bei nur 10% Steuer hätte der jüngste Megatransfer alleine die Tore finanziert.
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Zitat
Weil solche Typen entweder so eloquent sind und dermaßen blenden, dass du im Verein (Eltern, Vorstand,...) sowieso den kürzeren ziehst. Oder sie fliegen nach gewisser Zeit auf, geben auf, oder werden gegangen.
Zuvor wird er sich aber aller Mittel bedienen um sich am Leben zu halten...
Anders habe ich persönlich es noch nicht erlebt.
Diese leidvolle Erfahrung habe ich auch schon mehrfach machen müssen. Das erste Mal hat zum "Frustabbau" - Beitrag geführt.
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Ich gehe sogar mal so weit, dass man einigen Kindern auch Mut machen darf, mit Fußball aufzuhören. So nach dem Motto "wenn dir Fußball Spaß macht, dann will ich dich hier auch 2 mal pro Woche sehen und wenn es dir keinen rechten Spaß macht, dann guck dir doch mal andere Sachen an. "
Bei manchen kann man dran fühlen, dass sie nicht wirklich aus eigenem Antrieb kommen.
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Bei Eltern, die ruhig bleiben, können die Scouts ja so lange um den A-Platz schleichen wie sie wollen. Und die Vollgas-Eltern schleppen ihre Kinder eh in die entsprechenden Vereine und lassen sie vorspielen. Kein Unterschied also.
Die NLZs bekommen die Kinder sowieso vorselektiert präsentiert. Das nennt man Stützpunkttraining. Kann mir doch keiner erzählen, dass dort niemand rumlungert.
Der große große Vorteil ist aber nicht der A-Platz sondern die Tatsache, dass jeder Spieler sofern alle gut einsortiert sind, gegen gleich- oder ähnlich starke Gegner antreten darf. Wie sieht das denn auf den Dorfplätzen aus in der E- und F-Jugend? 2-4 Kinder rocken das geschehen, werden selten ausgewechselt und haben 80% der Bälle. Der Rest sind die nützlichen Idioten.
Ich sehe keine Alternative zum Funino, will man diesen Spuk beenden.
Und wie sich dann diese Kinder entwickeln, wenn man sie in die Ball- und Gegneraktion "zwingt", ist doch viel spannender, als alle anderen Gedankenspiele.
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Weniger Massen = weniger Auswahl = weniger Qualität in der Spitze
Nach der Logik dürften ja nur große Länder Chancen im internationalem Wettbewerb haben und Länder wie Kroatien hätten nie eine Chance, da die Basis sehr viel kleiner ist.
Ist es wirklich entscheidend, ob man noch ne Kreisliga C oder D hat? Oder ist nicht viel mehr entscheidend, die die brennen richtig gut und altersgerecht auszubilden?
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dann dreh ich mal die Argumente um und polarisiere mal durch meine eigene weibliche Brille:
Mädchen haben es sehr viel einfacher, eine geeignete, ihrer Könnens- und Entwicklungsstufe gerechten Mannschaft zu finden weil sie bei den Mädchen UND bei den Jungs gucken können. Sie können nicht nur aus den 22 Mädchenteams sondern auch aus den 461 Jungenteams wählen und werden sicher Heimatnah fündig. Auffällig guten Jungs bleibt nur der Weg in die nur begrenzt verfügbaren ambitionierten Vereine / NLZs oder sie versauern genauso in ihrer Dorftruppe wie die talentierten Mädchen in Mädchenmannschaften.
Mädchen werden inzwischen in den Stützpunkten gefördert, was ich natürlich uneingeschränkt begrüße (Diesen Satz meine ich ernst, ganz ohne Polemik)
Was ich allerdings vollkommen daneben finde ist, dass sie sogar einigen Jungs den Platz im Jungsstützpunkt wegnehmen. Wo es für unzählig viele Jungen sowieso nur wenige Plätze gibt. Sind sie im Überhang? Fein, dann könnte der Trainer ja auch noch 1-2 Jungs mehr dazu nehmen.
Aufstiegschancen der Mädchen bis in die Bundesligateams sind ungleich größer als bei den Jungs weil es wesentlich weniger Konkurrenz gibt. Mit etwas Zusatztraining könnte das für talentierte Spielerinnen fast zum Selbstläufer werden. Zumindest im Vergleich zu den Jungs.
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Aber mal im Ernst:
Ich kenne auch einige Mädchen, die bei den Jungs locker mithalten. Sie sind in den
Mannschaften integriert und anerkannt. Die Kinder machen da keine Unterschiede. Ist doch prima, so lange sich die Kinder wohlfühlen.
Ich glaube aber auch, dass mit der Pubertät eine Trennung nach Geschlechtern sinnvoll sein müsste. Jungs werden da so unfassbar kindlich und doof!!! Zumindest aus der Sicht von den Mädchen, die ihren männlichen Alterskameraden locker 1-2 Jahre voraus sind. Nicht ohne Grund schielen 13 Jährige zum schnuckeligen Sören-Jason aus der 10a.

Ich finde die Verpflichtung bei Jungs spielen zu müssen, die man talentierten Mädchen in den Landesauswahlen aufbürdet, vollkommen daneben. Daher ja auch meine Forderung, für die Mädchen verbandsseitig Strukturen zu schaffen, die das nicht nötig machen.
Ich hätte mit Sport aufgehört, wenn man mich dazu verpflichtet hätte. Beim Volleyball werden gerne zu Weihnachten vereinsinterne Mixedturniere ausgerichtet. Ich habe das immer gehasst. Die Jungs kamen mir immer vor, als ob sie den Mädchen mal zeigen müssen, wo der Hammer hängt. *uärks*
Erst mit 30 bin ich in ein Hobbymixedteam gewechselt und hatte dann noch viele Jahre ne Mengel Spaß dort. Auch weil aus den Jungs Männer geworden waren, die es nicht mehr nötig hatten, sich zu produzieren.
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Ok, aber jetzt dürfen wir in der Diskussion nicht mischen: Wir reden doch jetzt von der Talentförderung... Dann ist einmal Stützpunkt und zwei mal Vereinstraining ja quasi normal. Und an die Stelle der Spiele im Jungenteam könnte der Mädchenstützpunkt rücken... Dann wäre der Zwang raus, bei den Jungs spielen zu müssen.
Wenn solchen Zentren recht zentral im Kreis lägen, könnte das zumindest eine Lösung für viele sein.
na ja, sind ja auch nur Gedankenspiele...
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Wie ich das sehe? Es kommt zu langsam... Meine Jungs werden das nicht mehr erleben...

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Warum muss man eigentlich im Fußball immer wieder die Mädchen an den Jungs messen? Beweggründe, Athletik, Einstiegsalter... Mich langweilt das. In anderen Sportarten ist das vollkommen normal: die Anfänger trainiert man gemischt, dann werden irgendwann separate Mädchen- und Jungsteams gebildet. Weder dass die ambitionierten Mädchen bei den Jungs verbleiben, noch dass man ab diesem Zeitraum die Gruppen vergleicht.
Ist die Gruppe der Sportler klein, ist der Aufwand entsprechend groß. Die Wege werden weiter, es gibt nicht so viel Auswahl.
Hier im Kreis (eine Großstadt mit ländlichem Rest) zählen sie freundlicherweise immer die Teams: 461 Jungsteams und nur 22 Mädchenteams. (Einzelne Teams ab D-Jugend, so richtig gehts erst ab der B-Jugend los). Es ist also eine Randerscheinung, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Hier in der Grundschule gibts ein groß angelegtes Mädchenfußballprojekt (E/F-Jugend). Mädchen, die in Jungsteams wieder aufgehört haben, lassen sich in einem reinen Mädchenteam wieder motivieren. Und andere, die NIEMALS mit Jungs spielen würden, finden sich auf einmal bei Kicken wieder. Ja, hier zieht das Freundinnenprizip. Das ist aber bei allen anderen Randsportarten auch so.
Und so ists wie so häufig: wenn Schule und Verein zusammenfinden, kann es gelingen. Ansonsten wohl eher nicht.
In dem Artikel geht's ja speziell um die Frage der Talentförderung. Und da kenne ich das von den hiesigen Auswahltrainern auch: Spiel bei den Jungs oder du bist raus.
,,Leistungsteams'' für Mädchen sind rar, selbst in Ballungsgebieten. Das ist dann oftmals keinerlei Option, alleine schon aus organisatorischen und finanziellen Gründen! Da bleibt ambitionierten Mädchen eigentlich überhaupt nichts anderes übrig wie bei den Jungs zu spielen, sofern sie gefordert werden wollen.
Huhn/Ei...
Gibts so wenig Leistungsteams, weil die Mädchen bei den Jungs sind? Oder anders herum?
Warum zieht man nicht etwa die Auswahlspielerinnen aus den Stützpunkten permanent zusammen und lässt sie im Ligabetrieb spielen? Da hat man doch dann seine Leistungsteams und hätte ein Zweispielrecht im Heimatverein. So könnte in jedem Kreis ein "Mädchenzentrum" entstehen, welches idealerweise eine gewisse Sogwirkung entfaltet.Es sind andere Voraussetzungen als bei den Jungs, dann muss man halt auch andere Lösungen finden.
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Die Thematik ist das die Kinder im Bambinialter den Fuß / Hüfte aus anatomischen Gründen nicht aufdrehen können, was im Endeffekt dazu führt, dass sie keine "richtigen" Flachpässe spielen können
Diese Aussage habe ich schon oft gehört. Aber nie gabs ne Begründung. Guckt man sich aber zum Beispiel ein Baby in einer Tragehilfe an, so fällt es mir schwer zu glauben, dass sie diese Fähigkeit mit 5-6 Jahren wieder verlernt haben sollen.
Aber nur weil ich noch keine Begründung gelesen habe, muss es ja nicht falsch sein... Wenn du da also was hast: ich lerne gerne hinzu
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Ich würde es wohl so machen:
Elternabend einberufen und die Trainingsbeteiligung an Hand von Daten erstmal vorstellen.
Danach verkünden, dass die Mannschaft nach der Saison, also im Mai, geteilt wird.Die Teilung folgt der Trainingsbeteiligung ab Jan. 2019 (Neustart und gleiche Chancen für alle).
1. Mannschaft: "Vollförderung" mit Spielbetrieb für alle
2. Mannschaft: erstmal nur 1 x die Woche Betreuung und wahrscheinlich kein Spielbetrieb
Ich würde das so verkaufen, dass man seine Planung an den Wünschen der Familien ausrichtet und sowohl eine Lösung für die Vollblutkicker anbieten will (kleinerer Kader, viele Spiele) wie auch eine an die "Blümchenpflücker". Wenn sich dann alle auf den Hosenboden setzen, laufen die Pläne dann halt "leider" ins Leere.
Wenn nicht, dann gibts bei diesen Eltern auch kein Gemecker wenn sie nur noch einmal kommen müssen. -
Haste mal Google bemüht: da kommt man doch leicht an Vorlagen, die man dann an seine Bedürfnisse anpassen kann.
Mein Großer hat letztes Jahr ein Heftchen bekommen mit einer Doppelseite pro Spieler. Foto, Name, Größe, Nummer, Stärken, Lieblingsverein... so was halt. Auch eine schöne Erinnerung.
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Google mal "Kooperationsspiele", etwa hier:
http://www.gruppenspiele-hits.de/kreisspiele.html
http://www.gruppenspiele-hits.de/kooperationsspiele.html
http://www.gruppenspiele-hits.…ernspiele/aufstellen.html
Zum Beispiel: Alle Kinder müssen gemeinsam einen Stock auf dem Boden ablegen, ohne dass er runterfällt. Trick: jeder darf nur einen Finger benutzen.
Mein Lieblingsklassiker: Mattenrutschen.
Kastenstaffel: zwei Langkästen, Deckel auf, je zwei Kinder rein, Deckel wieder drauf. Dann kann es los gehen: Immer zwei Spieler laufen zum Kasten, Deckel auf, die zwei springen raus, die beiden anderen klettern rein, Deckel wieder drauf, das ganze als Staffel...
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Es ging so weit, dass mich der Jugendvorstand eines anderen teilnehmenden Vereins angerufen hat und sich darüber beschwerte.
Manchen habe doch echt nen Knall! Sorry aber so was geht gar nicht. Was ist denn passiert? Die Kinder haben in einem Spiel von vieren die Hucke voll bekommen. Sie werden es verkraften. *augenroll* Wenn der Rest ausgeglichen war, ist doch alles schick. Und der Trainer mit seinem "Turniersieg" kann ja in der Obsabteilung nach der goldenen Ananas Ausschau halten.
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Wir hatten 17 Kinder mit zwei Trainern und zwei Helfern von denen drei immer da waren. Das war prima...
Außerdem hatte ich am Ende 8 popup Tore, die viel im Einsatz waren. Erst seit dem Umzug auf Kunstrasen liegen sie rum. Da sind Hütchen dann schon praktischer
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29 Kinder??? Ich hoffe du hast Unterstützung und musst die Rasselbande nicht alleine wuppen.
Erste Empfehlung: zwei Gruppen bilden. 15 sind ne gute Größe.
Dann kannst du viel in Kleingruppen machen: 2:2, 3:3, mit und ohne Torwarte auf zwei Feldern, die man auch gut noch alleine beobachten kann.
Immer wieder in Kleingruppen die unterschiedlichsten Tore anbieten.
Alles kann ja alles sein:
zwei Trainer halten eine Stange als Latte und gehen im Feld umher
zwei (vier) Stangen mitten im Feld, die man auch mittendrin einfach immer wieder versetzen kann.
mal ein Dibbeltor mit der ganzen Linie
Hütchen, Pylonen, Minitore, Tore. mal zwei, mal vier, mal auch noch mehr (Hütchenwald)
Unsere Tore bei den Bambinis standen selten da, wo man sie üblicherweise erwartet.
Die Spielertraube ist "Master-Verschieben". Bitte bitte, trainiere den Kindern nicht an, dass hinten zwei beim TW stehen bleiben sollen und einer vorne zum abstauben steht. Die Traube entzerrt sich im Laufe der Zeit von alleine. Vorallem, wenn du es den Kindern mit Kleinfeldspielen erleichterst (Übersichtlichkeit)
Bedenke immer: das sind noch Kindergartenkinder also muss das Training auch entsprechend spielerisch gestaltet werden. Viele Trainer tun sich schwer mit den empfohlenen Geschichten rund um die Übungen aber das funktioniert wirklich... ausprobieren.
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Klein..Groß...Einsatzzeiten oder nicht. RAE Effekt erledigt oder drauf reagiert...
Eine Richtung der Diskussion. Völlig okay.
Möchte nur nachfragen ob taktische Diskussionen hier mittlerweile völlig uninteressant sind oder in einem anderem anderem, gesondertem Thread behandelt werden sollten oder gar nicht mehr ??Steini ich verstehe deine grundsätzliche Kritik, weil ja viele Beiträge ähnlich "aus dem Ruder" laufen. Aber in dem Fall haben sich vier User, unter anderem du, sich sehr sachlich und lösungsorientiert mit der Fragestellung beschäftigt. Und ihr habt Rückfragen gestellt. Blöd nur, dass sich Koenigsblau seit seiner Frage nicht mehr eingelogg hat und auch keine Antworte mehr geliefert hat...
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Meine Beobachtung ist eigentlich eher, dass die Jungs in der Wachstumsperiode sehr große Probleme haben, ihre (viel zu) langen Gräten gescheit unter Kontrolle zu bekommen. Es sieht unlenk aus.
Auf der anderen Seite weisen die Perzentilenkurven auch aus, dass die Großen eher ihre Wachstumsschübe bekommen als die Kleineren. Das korrespondiert damit, dass die kleinen eben nicht komplett aufholen werden.
Nach dieser Logik müssten die Kleinen vorallem dann Nachteile haben wenn sie endlich wachsen, denn dann sind die großen schon wieder im Lot.
Ist halt einfach ein Kreuz wenn man klein ist.
Ich hatte seinerzeit zwar die größte Sprungkraft im Team aber immer noch eine eher bescheidene Reichweite. Die längste von uns hatte fast längere Arme als ich springen konnte. 
