Beiträge von Goodie

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    Also bei uns kann man in der U10 schon auf-und absteigen.

    Ich habe übrigens gleich mehrere Kandidaten im Team, wo ich sofort die Eltern auf der Matte oder abends am Telefonhörer habe, wenn auch nur der Anschein enstanden ist, das Kind hätte zu wenig Spielzeit bekommen.

    Das klingt anstrengend.

    Bei dem kleinen Kader würde ich auch nix ändern. Du brauchst doch jeden Spieler!

    Ich möchte noch einmal zurück zum Ausgangspunkt dieser Diskussion: Warum sind viele Mädchenmannschaften so schwach? Zwei Gründe habe ich schon genannt (höheres Einstiegsalter und Nachzieheffekte). Ein wesentlicher Grund kommt aber noch hinzu: Der Großteil aller Mädchenmannschaften entspricht strukturell den klassischen Dorfmannschaften - von "richtig gut" bis "kann gar nichts" ist eben alles mit dabei. Meist nur in großstädtischen Regionen sind hochselektierte Mädchenmannschaften vorzufinden (deren Spielerinnen auch bei den Jungs spielen könnten), wobei diese Vereine recht regelmäßig Mädchen mit weniger Potenzial nicht akzeptieren; diese Mädchen landen dann wieder in den nichtselektiven Vereinen und lassen die Schere zwischen selektiven und nichtselektiven Vereinen noch größer werden. Wenn dann gefordert wird, dass spielstarke Mädchen der nichtselektiven Vereine doch bei den Jungs spielen sollen, um sich besser entwickeln zu können, führt das in letzter Konsequenz zu einer noch weiteren Niveauabsenkung der Mädchenmannschaften nichtselektiver Vereine: Ergebnis sind dann "Alle-können-gar-nichts-Mannschaften", die dann in den Ligen mit 30:0 abgeschossen werden. Deshalb eine zweite Provokation: Wie wäre es, wenn grundsätzlich kein Mädchenspielbetrieb (sagen wir bis inklusive C) mehr stattfinden würde, und alle Mädchen, die Fußball spielen wollen, ausnahmslos zwingend in Jungsmannschaften spielen müssen? Die Zahl der Fußball spielenden Mädchen würde sich auf diese Weise natürlich drastisch reduzieren, dafür wäre für eine optimale Talentförderung, die insbesondere den Auswahlmannschaften zugute kommen würde, gesorgt.

    Du gehst aber nicht weit genug. Warum gibt es nicht Perse nur Mixed-Teams im Elementarbereich? In Grundschulen und in der Unterstufe werden Mädchen und Jungs gemeinsam im Sport unterrichtet. Geht alles wenn man nur will.


    Ich glaube, dass Mädchen zumeist erst spät einsteigen ist, dass sie sich erst nach und nach von dem anerzogenen rosa-glitzer-Prinzessinnen-Gedanken lösen müssen und ihren eigenen Weg einschlagen. Das ist in allen anderen Sportarten auch kein Problem weil das Einstiegsalter insgesamt höher ist.


    Man muss ja wie immer "nur" die Selektionsbasis verbreitern. Ich fände folgendes sinnvoll:

    1. nur noch allgemeine Ballschule bei den Kleinsten:

    Bis zum Alter von 6 Jahren gibt es nur ein allgemeines Bewegungstraining mit Bällen. Handball, Fußball, Kinderturnen, alles bunt gemischt. Mädchen und Jungen gleichermaßen ansprechen übergreifend über alle Abteilungen eines Vereins (bzw. Angeboten in den Dörfern)

    2. Vereine sollten für Quer/Späteinsteigern (m/w) Anfängertraining anbieten, altersübergreifend. Fußballschulen sind mit dem altersübergreifenden Lernen durchaus erfolgreich. Warum sollte das nicht auch im Vereinsumfeld funktionieren? Beim Volleyball haben mir die Trainer der Älteren ne Zeit lang immer ihre Quereinsteiger ins Bambinitraining geschickt bis diese die wichtigsten Basics drauf hatten. Ging eigentlich ganz gut, weil meine Gruppe zu dem Zeitpunkt ehr klein war.

    4. Altersgemischte Mädchenmannschaften ohne regulären Spielbetrieb könnten durchaus auch eine Lösung sein. Man kann dann immer noch passende Freundschaftsspiele verabreden.
    5. FSJler, die sich große Vereine ja durchaus leisten, könnten in den Ganztag gehen und Mädchen-Fußball AGs anbieten.


    Davon ausgehend dass die breite Masse erst mit 10-12 Jahren anfängt, könnte man ja auch folgerichtig die STP-Förderung bis zum Alter von 15 Jahren einstellen. Dann haben alle in paar Jahre Erfahrung.


    Denn egal ob bei Mädchen oder Jungen gilt ja eigentlich, dass sie nicht mit 12 top sein müssen sondern nach der Pubertät bzw. sogar erst mit dem Übertritt in den Seniorenbereich.

    Wenn ich als Elternteil am Rand sitze, dann ist für mich das Gequatsche der anderen Eltern (incl. der gegnerischen Elternschar) so eine Art Comedyprogramm. Da wird schnell aus dem faulen Hund, der immer vorne stehen bleibt, ein Filigrantechniker. Zieht einer ein Dribbling an und bleibt hängen ist er ein egoistischer Depp. Ein Pass ins nix oder zum Gegenspieler hingegen war ein "guter Versuch".

    Mein Highlight vom WE war folgendes: TW rollt den Ball zum Abwehrspieler und ein Vater brüllt "weg mit dem Ding". :/


    Glaubt ihr wirklich, die Trainer würden das nicht durchschauen? Trainer machen sich normalerweise Gedanken darum, wie man jeden Spieler besser macht, nicht nur den Trainersohn.

    @Marianne, fahr doch mal die Waffensysteme runter.

    Niemand hat was gegen Talentförderung bei Mädchen. Warum auch. Ich persönlich finde es zwar kritisch, wenn Mädchen im Jungsstützpunkt spielen dürfen, sofern es einen Mädchenstützpunkt gibt aber das ist nur meine kleine unerhebliche Meinung.

    Niemand hat was dagegen, wenn Mädchen mit Jungs spielen. Landauf, landab freuen sich Trainer über Mädchen aber es kommen fast keine.


    Du bist diejenige, die die rosa und Pferdchen bemüht.

    Nein, auch deine Tochter muss nicht besser sein als die Jungs, um bei den Kindern anerkannt zu sein. Mag sein, dass es unverbesserliche Eltern gibt aber bei den Kindern ist das nach meiner Beobachtung vollkommen etabliert, sowohl als Mitspielerin wie auch als Gegnerinnen.


    Bei mir würden allerdings die Alarmglocken losgehen wenn ich sehen würde, dass Mädchen ihre weibliche Seite anfangen zu verstecken/verleugnen. So wichtig kann ein Hobby überhaupt nicht sein!

    Ich habe in der Vergangenheit immer wieder Eltern erlebt, die aufgrund der landläufigen Aussage, es sei besser für Mädchen möglichst lange bei den Jungs zu spielen, ihre Tochter in einer Jungenmannschaft haben wollten. Ich finde diese Aussage in dieser Pauschalität falsch. Meines Erachtens ist sie nur für überdurchschnittlich talentierte Mädchen richtig.

    Auch diese Aussage ist viel zu pauschal. Ob ein Mädchen in eine Jungsmannschaft passt, hängt ja durchaus auch von der Qualität der Jungs ab.


    Vielleicht muss man dazu mal Sportwissenschaftler befragen aber nach meiner Beobachtung entwickeln sich Mädchen und Jungs bis zur Pubertät recht ähnlich. Mädchen und Jungs sporteln in vielen Sportarten gemeinsam in Mixedteams ohne große Leistungsunterschiede. Erst mit der Pubertät, dem Längenwachstum und der muskulären Entwicklung setzen ernste Unterschiede ein und man dürfte gut beraten sein, die Geschlechter zu trennen. Natürlich kann man auch hier immer die Ausnahme der Regel definieren.


    Beim Volleyball etwa spielt man bis zur U14 in NRW mit Jungs-, Mädchen- und Mixed-Teams in einer Staffel und es ist nicht so, dass die Jungs automatisch die Tabellenführungen inne haben.

    Ich kenne keine Halle im Umkreis von 50 KM die nicht kpl. belegt ist.

    Woher hast du denn die Info?

    Der einzige, dem ich wirklich glauben würde ist dem Hausmeister... der wird es wirklich wissen. Aber wenn der einem nicht gewogen ist, hilft das auch nicht

    Es liegt ja auch immer im Auge des Betrachters... ich persönlich brauche auch keine Koronarsportgruppe und hoffe von ganzem Herzen, dass das auch so bleibt.

    Nochmal... Erwachsene und Kinder kommen sich zumeist gar nicht in die Quere!

    Anderen die Zeiten streitig zu machen (zumal mitten in der Saison) ist doch Quatsch.


    Ich frage mich grade was ne AH oder ne H3 sagen würde wenn im Sommer die Handballer draußen aufm Fußballplatz trainieren möchte und sie dafür verzichten soll.

    Teilweise trainieren die Abends ja, aber man könnte ja B oder A-Jugend Fußballer auch Abends trainieren lassen und hätte dann Nachmittags mehr Zeiten für die kleineren Kids.

    als ob die Hallen leer stehen...

    Wenn ich mir unseren Stadtteil angucke, dann haben wir sechs Fußballplätze und einen Bambiniplatz über alle Fußballvereine.

    Turnhallen haben wir sechs (3 kleine und eine Dreifachhalle).


    Fußballteams über die hier ansässigen Vereine: 33 (AH bis Minikicker)

    Die Volleyballer stellen 19 Teams, die Basketballer 20 Teams, Handball hat 12 Gruppen. Dann kommen noch die Turner (von Eltern-Kind-Turnen bis zur Coronarsportgruppe), Tischtennis, usw... alles in allem also locker doppelt so viele Trainingsgruppen. (hier sind eben auch noch die ganzen Mädchen)

    Bei den Hallensportlern ist also die Bereitschaft, hier noch was an die Fußballer abzutreten eher gering ausgeprägt. Gerade im Winter, wo bei den Hallensportlern Saison ist!


    Nee, anderen Gruppen ihre Zeiten abspenstig zu machen, ist nicht der richtige Weg. Man muss an die Leerstände heran kommen. Wenn man einen guten Kontakt zum Hausmeister der Schule hat, dann kann da was gehen. Der weiß nämlich sehr wohl, wer wann welche Halle hat und wer kommt oder nicht. Die Hausmeister müssten das eigentlich jährlich an die Stadt zurückmelden! Das wäre sinnvoll.

    Na ja, auch die dritte Damen wird ja die Halle abends haben, oder? Aber ich verstehe das schon, hier bei uns blockieren Grüppchen von Gymnastikdamen die höchsten Hallen während Volleyballer in kleine, niedrige Keksdosen müssen...


    Es wäre halt pfiffig, Gymnastikräume einzurichten um so Hallen frei zu bekommen.

    Aus einem anderen Beitrag heraus kam das Training Hallenzeiten auf.

    Da wir den Beitrag nicht weiter sprengen sollten, können wir ja hier weiter debattieren.


    Bei uns ist es so, dass die Stadt die Hallenzeiten an die Vereine vergibt. Selbst wenn eine Turnhalle leer steht, kann man dort nicht einfach rein!

    Das blöde ist, dass die Vereine nicht genutzte Hallenzeiten nicht mehr rausrücken. Denn das machen alle so und daher bekommt man eine Hallenzeit die weg ist, so gut wie nie wieder. Mehrspartenvereine haben hier klar Vorteile, weil sie die Hallenzeiten intern hin und her schieben können und gerade die Randzeiten (16:30 Uhr) nicht so gefragt sind. So hatten wir zu Bambinizeiten sogar zwei mal die Woche ne Halle. Der Nachbarverein im Dorf geht mehr oder weniger leer aus.

    Klar könnte man jetzt fordern, dass die Stadt das kontrollieren muss. Aber wer soll das leisten?


    Vor dem Hintergrund sehe ich Futsal auch mehr als kritisch!!! Wenn sich das flächendeckend durchsetzt und die Fußballer jetzt auch noch massiv in die eh schon knappe Ressource Turnhalle eindringen - au weh.
    Während Zumba o.ä. noch Kooperationen mit Fitnessstudios oder Tanzschulen finden könnten, würden die anderen Ballsportler oder Turner aber mal schön in die Röhre gucken.


    maider187 hier gibts kleine Turnhallen, die sind kaum größer als ein Volleyballfeld. Da wird das Netz direkt an der Wand befestigt.

    Und hier sind Turnhallenzeiten echte Mangelware. Bis 16 Uhr sind die Schulen in den Hallen, ob sie genutzt werden oder nicht. (offener Ganztag).

    Nur freitags ab 20 Uhr haste die freie Auswahl. Da winken alle ab.

    Wenn man nach der Winterpause wieder raus geht, kann man damit ganz gut anfangen. Eine einfache Zuordnung reicht da erstmal. Aber in einem gut trainierten Team bleiben alle in Bewegung. Dass die Abwehrspieler hinten stehen bleiben wenn ein Angriff läuft oder der Stürmer vorne stehen bleibt und die anderen abwehren lässt, ist keine gute Idee, weder in der Halle, noch aufm Platz. "Aller wehren ab, alle greifen an".


    Lass ihn mal ruhig rennen. Ist doch positiv, wenn ihm der ganze Platz gehört! Und Kondition haben die meisten sowieso im Überfluss. Oder nervt dein Junior nach nem langen Turniertag nicht beim ins Bett gehen? Man selber ist müde und genervt und die Kinder haben die 2. Luft.



    Du wohnst aber extrem dörflich, kann das sein? Wie weit wäre denn der nächste Verein entfernt?

    Falls ihr euch für einen Wechel entscheidet musst du beachten, dass schon F-linge gesperrt werden. Da muss man schon gucken, wenn man den Wechsel vollzieht. Normalerweise dann nach der aktuellen Saison.

    Also das einzige Problem was ich finden kann ist der Umstand, dass die Kinder nur einmal die Woche trainieren. Zwei mal sollte in der F-Jugend schon möglich sein. Hast du denn die Trainer diesbezüglich mal angesprochen?


    Dass die Trainer eher ruhig sind und den Kindern nichts vorgeben ist GUT. Das heißt nämlich, die Kinder dürfen ihre eigenen Entscheidungen treffen. Das schult ungemein und hilft langfristig mehr, als ein Pass zu XY, der besser steht.

    Dass die Kinder noch nicht auf festen Positionen spielen ist ok. Damit fängt man üblicherweise in der F-Jugend an. Wichtig ist, dass hier noch keine feste Positionen zementiert werden (x ist Stürmer, y ist Abwehrspieler) Alle sollen alles spielen, auch Torwart.

    Das er nicht mehr so leicht an den Gegenspielern vorbei kommt, soll er als Herausforderung annehmen und sich was ausdenken...


    Ja, du wirst beobachten, dass Teams viel erfolgreicher sind, wenn sie schon Pässe hin und her spielen. Da ein Ball schneller rollt, als ein Kind laufen kann, haben diese Teams Vorteile. NOCH! (man nennt diese Teams passgedrillt)

    Damit das gut klappt, muss man es bei G/F-Kindern intensiv trainieren. Das kostet Zeit. Zeit, die dann für Dinge wie Dribblings fehlt. Die Kinder können noch nicht gut abspielen, weil sie noch mit dem Ball kämpfen und ihn im Auge behalten müssen. Da sieht man die anderen Spieler halt noch nicht immer. Sie wollen den Ball auch noch gar nicht hergeben, weil er im dümmsten Fall nicht mehr zurück kommt und jeder Tore schließen will. Und weil auch diese passgedrillten Kinder noch nicht viel sehen, werden sie von außen instruiert. Meist ist das Spiel dann sehr stereotyp über die immer gleichen, einstudierten Wege.


    Aber was passiert danach? In der E-Jugend lernen alle Fußballkinder den Pass von ganz alleine. Sie sehen die Mitspieler, verstehen, dass es nur gemeinsam geht. Ganz ohne große Anleitung von außen und reingerufe, wohin der Pass soll. Und sie werden auch lernen, wie man die Pässe der passgedrillten Teams nun abfängt. Und dann können sie ihre sehr viel besser geschulte Entscheidungsfindung und ihr besser geschultes 1:1 ausspielen. Sie entscheiden dann blitzschnell: dribbeln oder abspielen und entscheiden sich allzuhäufig dazu erstmal einen Gegenspieler auszuspielen und dann den Ball abzuspielen.


    Ich habe das vor ein paar Jahren zwar hier bereits gelesen und konnte das nicht so wirklich glauben. Aber jetzt sehe ich es auch. Die Teams, die in der F-Jugend alles dominiert hatten, werden jetzt zwei Jahre später reichlich durchgereicht. Und weil sie das Verlieren nicht gelernt haben, hängt jetzt zum Teil sogar der Haussegen schief.

    Willkommen im Kinderfußball!

    Nee, im Ernst: Kinder können erstmal idR nicht verlieren, das müssen sie erst lernen. Es bricht in der Tat erstmal ne Welt zusammen. Das machen Eltern auch, sie spielen mit ihren Kindern und lassen sie gewinnen und verlieren. Aber wenn sie verlieren, dann fliegen Würfel über Tisch, Kartenspiele landen aufm Boden, "mit dir spiele ich nieeeeee wieder" usw usf. Über die Erfahrungen lernen die Kinder dann, dass sich die Welt dann doch weiter dreht. Aber ehrgeizigen Kindern fällt das sehr viel schwerer als Kindern, denen sowas Hupe ist. Ist doch auch logisch, oder?


    Nicht umsonst gibts auf Turnieren noch keine Platzierungen (auch wenn unbelehrbare immer schön Tabellen ermitteln) und jeder soll als Sieger vom Platz gehen. In der E-Jugend funktioniert das idR dann recht gut und der Spuk ist vorbei.


    Mein Sohn hat im Alter von 6 Jahren ständig geheult, sogar beim Abschlussspiel im Training, wenn der Gegner den Anschlusstreffer geschafft hat. Bis er es endlich kapiert hatte - aber das hat echt gedauert. Monate!

    Der Kleine kann das viel besser beim Fußball, da waren dann beim Abschlussspiel immer die Teams ungerecht und der Trainer schuld *hüstel*.


    Sprich mit den Kindern und versuche ihnen klar zu machen, dass sie sauer und traurig sein dürfen. Auch Tränen sind ok. Und vielleicht weiß ja auch schon jeder einzelne, was er persönlich beim nächsten Mal besser machen kann. Frag sie mal. In dem Alter kommen super tolle Antworten. (Hach, die G/F ist ne super Altersklasse)
    Und wenn am Ende die Stichworte Zusammenhalten oder für einander kämpfen noch nicht gefallen sind, dann kannst du diese ja einstreuen.

    Grätsche Die Verweildauer mit aufzunehmen halte ich für sehr sinnvoll. Die Tücke liegt sicher im Detail aber über eine sture statistische Auswertung dürfte man dennoch ein Bild bekommen. Wobei man hier vielleicht noch unterscheiden muss, ob ein Spieler von einem ins nächste NLZ wechselt und so ggf. sogar aufsteigt oder ob er klassisch nach Hause geschickt wird.


    Btw: werden die Spieler, die ausgemustert werden, eigentlich einfach weggeschickt oder zeigt man ihnen vielleicht Wege (Kooperationspartner) wo die dann zweifelsfrei guten Kicker gut (besser) aufgehoben sind? Ich vermute mal, ist das romantisches Wunschdenken, oder?

    Das einzig gerechte ist, die Trainingsbeteiligung von Freitag letzter Woche und Dienstag dieser Woche wird berücksichtigt für die Nominierung am Mittwoch. Dann kann einer Freitag vorsichtshalber aussetzen, wird aber dannach die Woche nicht berücksichtigt.

    Wir sind vor einigen Jahren mal im Urlaub einer B-Jugend von Jahn Regensburg in einer Jugendherberge begegnet. Da saßen keine Jugendlichen sondern so ne Art Wiener Sängerknaben. Da hat im Speisesaal keiner gezuckt, da war keiner laut oder sonst was.

    Abends, als die Spieler im Bett waren, sind wir mit den Trainern ins Gespräch gekommen.

    'Ja, sie hätten keine Probleme mit Disziplin... sie müssten noch 2 Spieler ausmustern und wenn einer zur falschen Zeit am falschen Ort... Tja, dann sei die Entscheidung ja schnell getroffen denn sportlich könnten sie sich nicht wirklich entscheiden.'