Ich sehe das ähnlich wie Luibo, habe aber auch noch ein paar Anmerkungen.
Hier wird der Elternabstand auch noch in der E-Jugend eingehalten. Was so gut wie immer torpediert wird, ist die Coachingzone. Hier versuchen manche "Kollegen" regelrecht vor mir zu flüchten. Das sind dann auch die, die ihre Kinder befeuern.
Das SR-Thema sehe ich inzwischen auch etwas differenzierter.
Die Spieler lernen nämlich so nicht, welcher Körpereinsatz ok ist und wann es zu viel ist. Foul ist meist nur, wenn einer heult. "War nicht extra" ist dann die Ausrede Nr. 1.
Blöd nur, dass viele SR ihre Verantwortung auch nur bedingt wahrnehmen. Jetzt in der E-Jugend steht zumeist irgendein Vater/Betreuer, der ne 3 stündige Schulung gemacht hat, irgendwo aufm Platz und pfeift, wenn einer heult.
Das reicht mE nicht aus.
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Ich plädiere ja schon lange für FairPlay-Beauftragte in den Vereinen, die a) jährlich die neuen (Bambini)Trainer und neue Eltern(!) "auf Kurs" bringen und sich b) Vereinsübergreifend regelmäßig zusammensetzen und Erfahrungen austauschen. Netzwerken statt spalten.
Für die Eltern sollte ein Film o.ä. zur Verfügung gestellt werden.
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Man braucht dringend best-practise-Modelle!
Jeder LV macht irgendwie und sogar von Kreis zu Kreis darf scheinbar jeder rumwurschteln. Ich wohne auf einer Kreisgrenze, im Umkreis von 6 km sind hier gleich vier Kreise. Die einen spielen bei den Bambinis schon ne Tabelle aus, der andere macht Spielfeste sogar noch für die F2 Jahrgänge, der dritte spielt munter schon in der F-Jugend Turniersieger aus und wird dafür in Whatsappgruppen als Gallisches Dorf bejubelt und der vierte verzichtet in der E-Jugend noch auf SR. Einer lässt bei den Bambinis die immer gleichen vier Teams vier mal gegeneinander antreten, der andere stellt jedesmal wild und neu zusammen. Der eine Kreis steckt die E-Jugend zur Halbzeit neu zusammen, nebenan wird das ganze Jahr ohne Gnade in den Staffeln weitergespielt.
Was ist jetzt richtig, was falsch?
Hier müssten mal Untersuchungen angesetzt und ausgewertet werden.
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Basisarbeit klingt immer gut. Natürlich liegt die Tücke auch hier im Detail. Schon innerhalb eines Vereins gibts häufig unterschiedlichste Strömungen. Aber was sicher hilfreich wäre ist, die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen.
Ich bin fast vom Stuhl gefallen als ich gelesen habe, dass die fünf Personen im KreisJugendAusschuss alle Ämter wuppen müssen, incl. der Staffelleitungen.
Hier barrikadieren sich die KJA-Mitglieder sich aber auch eher ein. Ich habe es mal gewagt, den Bambinistaffelleiter anzurufen. Au weia... das gab nen Anschiss! Nachträglich kann ich verstehen, dass der von Trainern nicht belästigt werden wollte, wenn er die Staffelleitung ALLER Bambinis und ALLER F-linge macht.
Beim Volleyball wurde die Staffelleitungen an die Vereine delegiert: "Ihr stellt dieses Jahr im Verein 8 Teams, dann müsst ihr auch eine Staffelleitung machen." Dann wurde einer ausgeguckt, mit einer Anleitung versorgt und fertig. Da hatte ich durchaus auch schon das Vergnügen. Aber ich hatte dann eben exakt eine Tabelle zu pflegen und nicht 25.