Beiträge von Goodie

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    Wie geht das denn?

    Oder bist du beim Haushalt außen vor?

    Na ja, man darf familiär nicht vergessen dass man Familienzeit entnimmt und sie fremden Kindern zukommen lässt.

    Wenn die eigenen Kinder alt genug sind, ist das sicher in Ordnung. Muss man aber dennoch Fahrdienste etc. stemmen so ist der Partner durchaus bei der Entscheidungsfindung dabei.


    Ich hätte auch Lust wieder eine Volleyball Mannschaft zu trainieren. Aber dann müsste mein Mann samstags zwei Jungs zu zwei verschiedene Fußballplätze kutschieren. Der würde sich bedanken.


    Mach doch einfach mal Pause. Irgendwann wirst du merken ob die was fehlt oder nicht.

    Naja, den Tipp von Hallenturnieren fernzubleiben find ich jetzt nicht so dolle. Die Hallenturniere sind doch auch kleine Highlights für die Kinder. Das miteinander Messen, die vielen Zuschauer, der Trubel, die Snack-Bude etc.

    Je weiter man mit seiner Mannschaft im Altersgefüge rutscht, um so kritischer sieht man zurück auf die Anfänge.

    Geht mir auch so.


    Ich finde Hallenturniere inzwischen auch eher schrecklich und bin froh, wenn es sich auf 1-2 Turniere beschränkt. Laut, nicht selten aggressiv, Fouls die auf dem harten Hallenboden weh tun, langes warten auf die nächsten 10 Min Aktion. Trainer müssen für jede Auswechselung lautstark durch die Halle brüllen und nicht selten ist man 3-4 h in der Halle für 40 Min Fußball.
    Wenn dann der Organisator noch meint, bei jedem Tor einen "Tusch" einspielen zu müssen, platzen einem irgendwann die Ohren.

    Manchmal hilft die gute alte Bestechung.

    "Wenn ihr 10 Torabschlüsse versucht, in dem ihr den Ball am TW vorbeischiebt, egal ob drin oder nicht, gibts ein Eis für alle!"


    Unbedingt schon die Versuche honorieren, der Erfolg kommt ja dann von alleine.

    Ich glaube, jeder hat solche Teams und Szenerien schon mal erlebt. Ich mag Hallenturniere immer weniger...

    der Junge brach in Tränen aus, lief zur Schiedsrichterin und schrie sie an.

    Powerzwergenpapa, ich finde die Bewertung falsch, dies mit fußballbegeistert abzutun. Und nein, das dürfen sie nicht! Kein Kind hat das Recht einem anderen weh zu tun durch überharte Spielweise. Und kein Kind sollte so gepusht sein, dass es ausrastet. Es ist Teil der Sorgfaltspflicht, dafür zu sorgen, dass so was nicht passiert und da muss man den Hitzkopf eben mal runter nehmen bevor was passiert.


    Haste dir mal überlegt, wie die Gegenspieler damit umgehen (müssen) Mein Junior wurde letzte Woche bei einem Schulturnier so abgeräumt, dass er heulend runter musste. Trotz ständigen Kühlens des Knies kann er heute, fünf Tage später, noch nicht am Schulsport teilnehmen.

    rgendwann ist es halt toller mit der PlayStation oder dem PC Ballerspiele zu spielen anstatt zum Training zu gehen. Oder soziale Plattformen (Facebook, Instagramm, etc...) bestimmen das Leben!

    Ich glaube nicht, dass man die Uhr zurückdrehen kann und die Fehler nicht im Spielsystem oder den Trainern suchen sollte! Es kristallisieren sich mittlerweile nur zwei Arten von Spielern heraus. Die Einen, die hoffen das sie mal Profi werden um Geld zu verdienen und diejenigen die früher oder später aufhören, da sich der Aufwand nicht lohnt und der zukünftige Arbeitgeber sowieso nicht möchte, das Sport getrieben wird (Verletzungsrisiko)!

    Das ist das Los der Gesellschaft in der wir Leben und nicht ein Problem der Verbände oder Vereine!

    Mir ist das zu kurz gesprungen.

    Wir hören alle irgendwann auf. Nach der Logik brauchen wir ja gar nicht erst anfangen. ;) Kinder- und Jugendfußball hat neben den sportlichen Aspekten noch die soziale Komponente (Kinder von der Straße holen) und allein deswegen lohnt sich IMO der Aufwand.


    Aber es dürfte notwendig werden, dem Zeitgeist angepasste Wege zu beschreiten.

    Es ist ja nicht so, dass "Verein" ein Naturgesetz ist. Er ist ja eine eher junge Erscheinung und vielleicht muss sich "Verein" neu erfinden, vorallem vor dem Hintergrund, dass es immer weniger Freiwillige gibt, die bereit sind, mit anzupacken.


    Guck mal zum Musikunterricht, der eigentlich nur in kommerziellen Musikschulen angeboten wird. Da bin ich Kunde und bekomme eine qualitativ wertige Leistung und einen professionellen Lehrer. Da macht mich auch definitiv niemand von der Seite an nur weil ich drei mal nicht da war. Und Eltern schicken ihre Kinder sehr viel kontinuierlicher hin, weil es ja tüchtig kostet.

    Und der Lehrer wird vernünftig bezahlt und behandelt und ist nicht der letzte Depp, der sich zur Belohnung für sein ehrenamtliches Engagement auch noch anblaffen lassen muss von Eltern, die ihren Sprößling nicht richtig gefördert sehen (für 8 € Vereinsbeitrag)


    Ich will damit nicht sagen, dass das die bessere Lösung ist aber vielleicht lässt sich das ebenso wenig aufhalten, wie die Playsi.

    Beim Golf oder Tennis sind Trainerstunden ebenfalls längst üblich. Balett, Reiten, Yoga, Pilates... Vielleicht kommt das jetzt in den Mannschaftssportarten auch an?


    Schule könnten "einspringen" so wie es in USA üblich ist. Ich weiß nicht ob sich das inzwischen geändert hat aber Vereine im Kinder- und Jugendumfeld gibts nicht, oder? (Hier lass ich mich aber auch gerne belehren)


    Vielleicht haben wir in 30 Jahren den Studiengang Fußball an der Spoho und der Sport hat sich in Fußballakademien und -schulen neu gefunden. Dann spielt man eben nicht mehr beim FC Holzfuß sondern in der Fußballschule Plörrbräu.

    Mir ist noch was eingefallen: Mehrspartenvereine, die Eltern-Kind-Turnen anbieten, haben riesen Vorteile. Dann sind die Kinder schon im Verein und wechseln dann intern in die Fußballabteilung.


    Dennoch könnte man, so man das gestemmt bekommt, ja auch selber ne Minigruppe anbieten. So ne Art Kinderturnen mit Bällen ab 3 Jahren. Man braucht ja "nur" nen ÜL und ne Turnhalle am Nachmittag. ;)


    Das ist nämlich mein nächstes "Projekt". Ich will wieder bei den ganz Kleinen einsteigen.

    Wichtigste Frage von allen: Was möchte denn dein Junior?

    Gerade in seinem Alter festigen sich Freundschaften... Wenn er mit der Konstellation Fußballschule/aktueller Verein zufrieden ist, dann lass es wie es ist. Die Zeit wird sicher kommen, wo er sich selber bessere Mitspieler wünscht. Das würde ich abwarten.

    Die Scouts kommen auch wieder ;) wenn sie ihn wirklich haben wollen. Jedenfalls mache ich gerade die Erfahrung, wo ein Verein uns nun schon zum dritten Mal binnen 9 Monaten angesprochen hat.

    Ich sehe das ähnlich wie Luibo, habe aber auch noch ein paar Anmerkungen.

    Hier wird der Elternabstand auch noch in der E-Jugend eingehalten. Was so gut wie immer torpediert wird, ist die Coachingzone. Hier versuchen manche "Kollegen" regelrecht vor mir zu flüchten. Das sind dann auch die, die ihre Kinder befeuern.

    Das SR-Thema sehe ich inzwischen auch etwas differenzierter.

    Die Spieler lernen nämlich so nicht, welcher Körpereinsatz ok ist und wann es zu viel ist. Foul ist meist nur, wenn einer heult. "War nicht extra" ist dann die Ausrede Nr. 1.
    Blöd nur, dass viele SR ihre Verantwortung auch nur bedingt wahrnehmen. Jetzt in der E-Jugend steht zumeist irgendein Vater/Betreuer, der ne 3 stündige Schulung gemacht hat, irgendwo aufm Platz und pfeift, wenn einer heult.

    Das reicht mE nicht aus.


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    Ich plädiere ja schon lange für FairPlay-Beauftragte in den Vereinen, die a) jährlich die neuen (Bambini)Trainer und neue Eltern(!) "auf Kurs" bringen und sich b) Vereinsübergreifend regelmäßig zusammensetzen und Erfahrungen austauschen. Netzwerken statt spalten.

    Für die Eltern sollte ein Film o.ä. zur Verfügung gestellt werden.


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    Man braucht dringend best-practise-Modelle!

    Jeder LV macht irgendwie und sogar von Kreis zu Kreis darf scheinbar jeder rumwurschteln. Ich wohne auf einer Kreisgrenze, im Umkreis von 6 km sind hier gleich vier Kreise. Die einen spielen bei den Bambinis schon ne Tabelle aus, der andere macht Spielfeste sogar noch für die F2 Jahrgänge, der dritte spielt munter schon in der F-Jugend Turniersieger aus und wird dafür in Whatsappgruppen als Gallisches Dorf bejubelt und der vierte verzichtet in der E-Jugend noch auf SR. Einer lässt bei den Bambinis die immer gleichen vier Teams vier mal gegeneinander antreten, der andere stellt jedesmal wild und neu zusammen. Der eine Kreis steckt die E-Jugend zur Halbzeit neu zusammen, nebenan wird das ganze Jahr ohne Gnade in den Staffeln weitergespielt.

    Was ist jetzt richtig, was falsch?

    Hier müssten mal Untersuchungen angesetzt und ausgewertet werden.


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    Basisarbeit klingt immer gut. Natürlich liegt die Tücke auch hier im Detail. Schon innerhalb eines Vereins gibts häufig unterschiedlichste Strömungen. Aber was sicher hilfreich wäre ist, die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen.


    Ich bin fast vom Stuhl gefallen als ich gelesen habe, dass die fünf Personen im KreisJugendAusschuss alle Ämter wuppen müssen, incl. der Staffelleitungen.

    Hier barrikadieren sich die KJA-Mitglieder sich aber auch eher ein. Ich habe es mal gewagt, den Bambinistaffelleiter anzurufen. Au weia... das gab nen Anschiss! Nachträglich kann ich verstehen, dass der von Trainern nicht belästigt werden wollte, wenn er die Staffelleitung ALLER Bambinis und ALLER F-linge macht.

    Beim Volleyball wurde die Staffelleitungen an die Vereine delegiert: "Ihr stellt dieses Jahr im Verein 8 Teams, dann müsst ihr auch eine Staffelleitung machen." Dann wurde einer ausgeguckt, mit einer Anleitung versorgt und fertig. Da hatte ich durchaus auch schon das Vergnügen. Aber ich hatte dann eben exakt eine Tabelle zu pflegen und nicht 25.


    Wir haben intern schon überlegt ob es etwas bringen würde dieses unsportliche Verhalten zu melden, wird aber vermutlich aussichtslos sein.

    Wenn ihr euch zusammen tut und dann zwei Beschwerden von unterschiedlichen Vereinen eingehen, dann sollte das doch sehr gute Aussicht auf Erfolg haben.

    Mir fallen folgende Dinge ein:

    • zur Einweihung des Kunstrasens würde ich das ganz große Rad drehen!
      Turniere in allen relevanten Altersklassen anbieten, nachmittags/abend große Party mit Bühnenprogramm (lokale Coverband oder was in letzter Zeit immer mehr angeboten wird sind Mitsingabende wo die Texte an eine Leinwand projeziert wird) und Bierwagen, so ne Art Stadtteilevent drauss machen und über alle Kanäle tüchtig bewerben (Zeitung, FB, Internet, Mitglieder bitten, das über Whatsapp zu verbreiten etc.)
      Evtl. kann man ein Freundschaftsspiel der alten Herren gegen das Traditionsteam des Buli organisieren?
      Oder ein offenes (!) Demotraining der BuLi-Fußballschule?
      Kindertrödel (bewerben über Kindergärten und Grundschulen)
    • Streetsoccerturniere an Schulen / Jugendzentren o.ä.
    • Kindergärten ansprechen: Spiel- und Sporttage anbieten oder sogar ein Kindergartenturnier mit Fußball und Spielstationen
    • Trainingscamps in den Ferien
    • DFB-Mobil
    • Einheitliche Klamotten über den ganzen Verein, ggf. abgesetzt mit ganz neuen, frischen Farben (bei uns gibts nen "internen" Shop über einen Onlineanbieter, Trainer nehmen aber auch Bestellungen entgegen und geben diese weiter)
    • total bescheuert aber das macht echt was her: große Fahnen im Eingangsbereich und Sonnenschirm (aufgespannt) vor dem Vereinsheim. Das wirkt freundlich und einladend.
    • Wie sieht euer Internetauftritt aus?
    • Wird euer FB- oder Instagramm-Auftritt regelmäßig gefüttert?
    • Vereinsmeisterschaften (Teamübergreifend in 2-3 Altersklassen)
    • Sponsorenlauf entweder für die Vereinsinterne Infrastruktur oder für ein soziales Projekt. Auch die Teilnahme an Hosziplauf o.ä. initiieren und da als möglichst große Gruppe in einheitlicher Kleidung.
    • die Evonic-Fußballschule vom BVB startet jetzt hier im Westen einen Stützpunkt mit einem Trainingsangebot....
    • Und Generell gilt in unserer schnelllebigen Zeit: "Tue Gutes und sprich drüber" Wer das nicht macht, ist selber schuld! Immer wieder FB-Artikel schreiben, Zeitungsverteiler füttern etc. Gerade die Werbeblättchen sind dankbare Abnehmer.

    die Schulen (gelten über den Stadtteil hinaus als besonders gut) sind voll mit Kindern aus anderen Vereinen die unseren Kindern ein schlechtes Gefühl geben.

    Hier würde ich einfach mal die Jugendleiter der entsprechenden Vereine freundlich ansprechen. Hier kann man sicher Einfluss nehmen denn auch diese Vereine werden auf ihre Außenwirkung wert legen und Geläster gehört da sicher nicht zu.



    16er Respekt für das was du dir da vorgenommen hast.

    Egal wie du es angehen möchtest: du brauchst viele viele Mitstreiter. Egal wie sehr man sich ins Zeug legt, so was ist nur mit einem Team zu schaffen. Der gesamte Vorstand muss im Grunde einen Aktionsplan ausarbeiten und ausrollen.

    Viel Glück, Kraft, Geduld und Nerven

    findest du?

    Wenn jemand gut ist, kann er problemlos bei den älteren mitspielen. In diese Richtung gibts ne Lösung

    Warum findet man keine für die kleineren Spieler, die im Jahrgang drunter besser gefördert würden.


    In der Pädagogik weiß man längst, dass sich Kinder sehr unterschiedlich entwickeln und man versucht, bessere Konzepte zu entwickeln als die Abfertigung in Chargen nach dem Kalenderprinzip. Das liegt freilich auch noch in den Kinderschuhen.

    Aber hier gehts nur um Kifu! Breitensport! Spaß!

    Dafür sind Stichtage ja da. Wo willste da anfangen und wo aufhören mit Sonderregelungen?


    Pfiffig wäre ja ne Regelung (analog der Schule in NRW) mit Stichtag 30.09. wobei dann alle von 1.10.-31.12. "Kannkinder" wären.

    Das Problem bei den leistungsorientierten Vereinen, die ich "kenne" ist, dass die Trainer zumeist genauso Papatrainer sind wie in jedem anderen Verein auch. Sie bekommen durchaus die guten Kinder, das ist nicht das Problem. Aber die Belastungssteuerung und ein ruhiger Aufbau scheint dort schwierig. In Spielberichten wird dann etwa bei der U9 auf ein tolles Passspiel und „eine super Kombination“ gefeiert.

    Irgendwie will man unbedingt mit den NLZs mithalten ohne die Rahmenbedingungen zu haben. Also "muss" man mehr leisten. Einmal öfter pro Woche trainieren, auf ein paar Turniere mehr fahren etc.


    In meinen Augen der falsche Weg. Eigentlich müsste man sich auch gedanklich im mittleren Bereich zwischen Dorfverein und NLZ etablieren. Wenn dies der Anspruch wäre, könnte man sicher etwas entspannter arbeiten. Diese Ebene (was bei den Senioren Bezirks- bis Oberliga wäre) fehlt zumindest in unserem Landesverband


    Apropros entspannt: gibt’s im Kinder- und Jugendbereich echt keine bessere Lösung als Auf- und Abstieg?

    Sozial Schwache" sind nicht sozial, sondern ökonomisch schwach.

    Die ökonomisch schwachen sind aber zumeist auch sozio-kulturell schwach. Beide Aspekte treten häufig (natürlich nicht immer) gemeinsam auf. Es ist ja auf diese Kreise bezogen sonst nicht erklärlich, warum zum Beispiel jeder ein Handy hat aber niemand mit seinen Kindern im Park eine Fotosafari macht und dabei auf die Unterschiede von Linde und Buche aufmerksam macht.


    Hier finde ich keine Auffälligkeiten auf den Sport bezogen, wohl aber auf die Wohngebiete.

    Ich habe keine Ahnung, aber nehmen wir an, die beiden Trainersöhne sind sehr ballsicher, abschluss- und stark im Spielaufbau. Dann braucht es ergänzend dazu "nur" ein paar Kids, die Körper haben und diszipliniert sind; vielleicht dazu noch einen Jungen, der vorne als Passabnehmer eingesetzt werden kann und das reicht schon.

    Nee, das kann niemals ausreichend sein. Die spielen ja nicht gegen FC Knickfuß!

    5 Monate, um einen guten Spieler an das Niveau heranzuführen scheint mir aber realistisch.