Das ist wohl ehr mit dem Prestigedenken der Vorstände, Trainer etc. zu erklären.
Das hat zusätzlich aber noch den Effekt des Zusammengehörigkeitsgefühls, Stolz dazu zugehören schon für die Kleinsten usw. Kurz: Vereinsbindung.
Das ist wohl ehr mit dem Prestigedenken der Vorstände, Trainer etc. zu erklären.
Das hat zusätzlich aber noch den Effekt des Zusammengehörigkeitsgefühls, Stolz dazu zugehören schon für die Kleinsten usw. Kurz: Vereinsbindung.
Schlimmer finde ich, dass einige Spieler in der B "auf einmal" ohne gescheites Repertoire an An- und Mitnahme auf dem Platz stehen und sich wundern. Sicher, viele lernen es "nebenbei" aber eben nicht alle.
"Was haben die eigentlich in der E-Jugend gelernt", rauft sich so mancher Trainer die Haare.
Nur sieht das ja dann keiner mehr der Trainer aus F- und E-Jugend.
Wenn man die Trikots nicht an die Spieler rausgibt sondern erst in der Kabine austeilt und wieder einsammelt, halten die ewig.
ich würde wohl mit dem Jungen zusammen an seinem Smartphone (würde mich wundern wenn er noch keins hat) die Weckfunktion aktivieren mit der Uhrzeit "10 Min. von losgehen" und ihn animieren, alleine zu kommen.
Ein neunjähriger kann die Verantwortung dafür schon übernehmen, zumal wenn der Platz für ihn alleine erreichbar ist.
Im Verein meines Großen ist das so gelöst: es gibt jedes Jahr das Angebot eines Sets, bestehend aus Hose, Hoodie, Trainingsanzug, T-Shirt und Stutzen, aus dem man auswählen kann was benötigt wird. Dies wird von den Familien gekauft und auf Wunsch mit Initialien personalisiert.
Hose und Stutzen müssen vorhanden sein, der Rest ist optional aber gewünscht. (Preise sind aber auch vollkommen i.O). Bei den jüngeren Jahrgängen ists gemischt was die Klamotten beim Training angeht, die älteren kommen komplett im Vereinsoutfit.
Trikots werden für den ganzen Verein zentral gekauft und den Jugendteams zugeordnet. So hat man jedes Jahr ein anderes Trikotset mit passenden Größen.
Hilft ja auch nix, wenn der Tim nen tüchtigen Wachstumsschub hat und im kleinen Trikot ausschaut als ob er seinem kleinen Bruder die Klamotten geklaut hat.
Noch besser fände ich, wenn die Personalisierung konsequent entfallen würde und man einen Secondhand-Tag einführen würde. So könnten erhaltene Klamotten an jüngere durchgereicht werden. Mich stört auch die fehlende Nachhaltigkeit. Das bezieht sich aber nicht unbedingt auf die Trikots, sondern auf das Gesamtpaket aus Jacken, Hoodies, Shirts, alles was so im Umlauf ist.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich in einem anderen Verein mal versucht hatte, die Klamotten einzusammeln und einen Trödel anzuzetteln. Fanden alle erstmal gut, ist aber vollkommen versandet und wurde schon von den Trainerkollegen nicht wirklich unterstützt.
Ich hatte vor Jahren mal ein Kind, dass zu 100% ungeeignet war für den Sport. Er war 13, als ich mir ein Herz genommen habe und mit ihm direkt gesprochen habe: "Kalle, der Ball und du, ihr werdet doch in diesem Leben keine Freunde mehr, oder? Willst du nicht mal schauen, ob du eine Sportart findest, die besser zu dir passt?" Damals hab ich ne offene Tür eingetreten. Er sagte sofort: ja, ich würde gerne segeln.
Mega!
Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Turnen, Parcours... überall findet man Mannschaftsgefüge abseits vom Ball
Echte Führungsspieler in der Pubertät können auch komplette Nervensägen sein. Haste den Gedanken schon mal gekaut?
Teambuilding im Sinne von: Was läuft gut? Was gefällt euch? Warum kommt ihr her? Welche Ziele verfolgen wir eigentlich (und da kann zum Beispiel auch rauskommen, dass alle gleich viel Spielzeit bekommen sollen) und wie können wir sie erreichen? Welchen Strafenkatalog brauchen wir? Was können wir verbessern?
Ich bin der Meinung, dass man sich pro Saison ruhig mal 2x2 Std. zusammensetzen kann...
Außerdem: wie soll die Kommunikation auf dem Platz aussehen? Viele Trainer rufen nur: redet miteinander.
Aber welche Kommandos gibt es, wann werden sie eingesetzt? Wer sagt wem was und warum? Hilft dir, wenn dein Nachbar dir was sagt? Welches Kommando hilft dir wann?
Ich glaube, hier setzen "Außenstehende" gerne zu viel Vorwissen voraus.
Nicht dass ich darauf Wert legen würde, aber jede Saison Geschenke.
Es geht doch hier niemandem, um das Geschenk an sich sondern um die Geste & Anerkennung, die dahinter steckt, oder?
Ich höre auch auf. Ende des Jahres ist Schluss. Vom Konzept der Kleinkindgruppe bin ich immer noch überzeugt. Aber von den Eltern nicht mehr.
Zwei Jahre hab ich das nun gemacht. Immer wieder sind Eltern ausgetreten ohne dass das Wort "Tschüss" gefallen wäre. Nicht dass es hier Ärger gegeben hätte. Auf Nachfrage zeigen sich alle zufrieden. Einfach ein: "x ist aus der Gruppe ausgetreten". Das wars.
Es gab auch bisher keinerlei Aufmerksamkeit zu Weihnachten oder anderen Anlässen. Nix.
Stattdessen haben wir eine Teilnahmequote von max 60%, gerne auch mal weniger.
Ich gebe gerne zu, dass freitags hinsichtlich langer WE nicht ideal ist. Aber es gibt immer einen Stamm von 4 Familien die immer da sind und dann der Rest, der kommt wie er lustig ist.
Bei den Kindern, die in Richtung Bambini gewechselt sind, hab ich die Eltern gebeten kurz zu sagen, obs klappt oder ob sie doch noch bei den Kleinsten bleiben wollen. 5 Kinder - eine Antwort.
Ich vertrete inzwischen ja schon fast die Großelterngeneration und ich frage mich, was mit der aktuellen Elterngeneration falsch läuft... Alles wird gefilmt, alles wird fotografiert, kaum einer bleibt im hier und jetzt. Das Handyverbot in der Halle muss ich mühsam durchsetzen. Aber auf ne Abfrage, wer an einem Brückentag da sein wird und wer nicht kann man nicht antworten?
Aber die Entwicklungen auf Erwachsenenseite möchte ich nicht mehr mitmachen.
meine Lowlights der letzten 4 Jahre:
Ich gehe nicht im Groll. Aber ich gehe halt. Nach den Sommerferien hatte ich keinerlei Bedürfnis mehr verspürt, mich weiter zu engagieren. Gut 25 Jahre war ich in Trainerämtern und es hat immer Freude gemacht und mich bereichert. Ich glaube, die Zeit ist einfach vorbei.
Das Gute ist: es gibt eine Nachfolgerin. Ich mache jetzt noch ne Übergabe und bin dann raus.
ein Eventturnier war, wo nur 8 Kinder von 19 mit durften und viele weinten nach der Nicht-Nominierung
du weißt im Grunde schon, was zu tun ist.
Das Kind kann wie jedes andere auch zu einem Treffpunkt kommen und wird dort "versorgt" mit Mitfahrgelegenheit o.ä.
Außerdem sollte sich die Moral in der Nominierung wiederfinden. Paule kommt regelmäßig aber darf nicht mit und Kalle macht was er will, wird aber nominiert? Das ist gelinde gesagt schwierig.
Solche Kinder benötigen natürlich Support. Aber möchtest du noch einen Job als Sozialarbeiter? Klare Regeln und klare Kante hilft solchen Kindern durchaus. Manche schaffen es dann in eine Struktur. Andere kommen dann irgendwann gar nicht mehr. Aber auf unzuverlässige Kinder zu setzen ist so anstrengend. Das würde ich nicht mehr machen.
ich finde, du solltest die persönlichen Daten des Staffelleites schwärzen
haha, das war bei unseren Bambinis auch lange so: vier Teams jeder gegen jeden, vier mal pro Halbjahr. Da wusstest du wenigsten schon im September, gegen wen du im Dezember wieder zweistellig verlierst. (oder gewinnst)
Hammes-System über alle Jugendteams!
Es geht jetzt in der G-Jugend sogar soweit, dass sie die Trinkpausen während der Spiele und Training so legen, dass die Kinder keinen Kontakt zu den Eltern haben. Der Sohn rennt wohl immer zum Papa um sich „seine Wünsche“ abzuholen
wobei ich DAS immer ne gute Idee finde. Ich hatte schon Kinder, die mit Apfelschnitzen und Kekse aus ner Trinkpause zurückkamen. Ich bin in einem Jahrgang, wo mir die Eltern auch aufn Zünder gingen, sogar auf die hintere Platzhälfte gegangen.
Such doch nach einer Fußballschule in deiner Nähe und empfehle ihm, das Talent seines Sohnes dort fördern zu lassen, da man ihm nur dort richtig gerecht werden kann. ![]()
Ich hatte im Kreis ein Team, dass in der Bambini und auch im F-Jungjahrgang mit seinen Passstaffetten alles zerlegt hatte.
War man jedoch sehr aufmerksam, dann sah man, dass es der immer exakt gleiche Spielzug war. A zu B, Doppelpass mit C, Torschuss... Schon Spieler A hatte nix anderes zu tun, als den Ball zu B.
Weiter entwickelte Kinder oder "kleine Brüder" können das fix. Es ist aber sehr mühselig, es allen bei zu bringen. Und diese Zeit fehlt für altersangepasste Inhalte.
Das oben genannte Team wurde dann aber fix von anderen überrundet denn die einstudierten Passlinien wurden von den Gegnern irgendwann wirkungsvoll unterbunden und eine echte Alternative hatten die Kinder nicht drauf.
Man muss die Fundamente gut errichten. Ein Architekt fängt auch nicht im dritten Stockwerk an zu bauen.
Was hast du vor? Willst du das Team sprengen?
Lass alle spielen, lass alle auch mal anfangen. Tausche viel durch, auch auf den Positionen. Du sollst die Mädels ausbilden, nicht die Dorfweltmeisterschaft gewinnen.
Keiner braucht ne Nummer 1 oder Stammspieler. Gerade Mädchenteams sind gerne sozialer aufgestellt. Frag sie mal, ob du die Stärksten aufstellen sollst um ggf. aufzusteigen oder ob immer alle spielen sollen und dann geht ein Spiel auch deshalb mal in die Hose. Ich glaube, ich kenne die Antwort.
Ich finde, es gibt immer zwei Wege: Will ich die Spielerin weiterhin im Kader haben oder bin ich eher froh wenn sie aufhören würde.
Deine persönliche Motivation sollte man nicht außen vor lassen, unterm Strich muss es dir ja auch Spaß machen. Energieraubende Spieler saugen gerne mal 80% der Aufmerksamkeit ab.
Wenn du sie also los werden möchtest, ists einfach: erhöhe den Druck usw...
Ansonsten... was Jugendliche in dem Alter brauchen ist IMO ein Mentor. Jemand, der sie außerhalb des Familienverbundes weiter anleitet. Ich glaube, dass diese Rolle zumindest teilweise beim Trainer gut aufgehoben ist.
In stürmischen Zeiten (Gehirn im Umbau, Stimmungsschwankungen, Zweifel) braucht es einfach einen Anker. Wenn sie regelmäßig kommt, dann ist der Anker vielleicht nicht zwingend Fußball aber vielleicht die Mannschaft.
Lies mal hier: Kinder motivieren in der Pubertät » gesunden Ehrgeiz wecken
Wie kannst du sie also motivieren?
Mit persönlichen Zielen: "willst du dich weiter entwickeln? Was bist du bereit dafür zu tun?"
mit dem wecken von Ehrgeiz: "du bist wertvoll für das Team und wir brauchen dich in Bestform. Und die werden wir in den nächste Wochen aus dir herauskitzeln"
mit verändertem Rollenverständnis: "die Sicherheit und Motivation des TW strahlt ins ganze Team aus. Du hast eine Führungsrolle, fülle sie clever aus."
ist bei uns auch so mies geregelt.
Wenn man mit vollkommen überforderten Anfängern kommt, muss man zum Teil noch die gegnerischen Trainerkollegen anbetteln, das die ihre Kinder mal zurückzupfeifen. Die feiern sich fürs 11. Tor und bekommen gar nicht mit, dass die Anfänger zu Hütchen mutieren. "Das erging meinen letztes Jahr auch so". Na denn... starten wir also alle mit miesen Erfahrungen ins Sportlerleben. Tolle Idee, sollte man weiter ausbauen.
Die grundsätzliche Einteilung ist schon murks, der Modus ist Käse und das Ergebnis aufm Platz ist auch entsprechend.
Macht schon lange keinen Spaß mehr.
ketzerische Frage: wissen die Kinder eigentlich was mit freilaufen gemeint ist?
Oder glauben nicht spielintelligenten Kinder freilaufen heißt: um mich herum ist niemand und dass der Passweg zugestellt ist, registrieren sie nicht.
Ich würde einfach mal das Spiel einfrieren und die Kinder gucken lassen, ob die Passwege offen oder zu sind. Da kann jeder seine 1-2 Mitspieler um sich herum benennen und gucken ob man dort einen Ball spielen könnte oder nicht.
Na der Verbandstrainer fällt doch auch nicht plötzlich vom Baum.
Ich kenne zwei und die haben all das in ihren Heimatvereinen gehabt...
