Beiträge von Goodie

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    Was mir auch noch aufgefallen war, als Zuschauer meldest Du Dich am Eingang mit Handy und QR Code und nur wenn Du das nicht hast über eine Liste.

    Das hat hier im Ruhrgebiet ein großes Einkaufszentrum für seine Kunden eingeführt und - was ich super finde - den Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt. Da steht dann auf dem QR-Code-Aushang: Powered by Einkaufszentrumsname und das wars. :thumbup:

    Ich habe mich gefragt, ob nicht auch die Coronakrise in Kombination mit diesem Ananas-Cup zu Gedanken geführt haben könnte nach dem Motto: "was machen wir hier eigentlich?"


    Der Troß reist munter durch Europa als wäre nichts!

    Dass man das Geschäft Fußball am Leben halten will, verstehe ich. Aber diese Cups könnten ersatzlos entfallen. Und ich glaube schon, dass auch die Spieler dies so sehen (könnten).


    Dann wäre es für mich nachvollziehbar, warum überhaupt keiner mit der richtigen Einstellung ans Werk gegangen ist.



    Und je nachdem wie das Thema in Spanien gesehen wird, führt das dann eben zu so drastischen Einstellungsunterschieden...

    @Belohnungen

    die Trainer machen sich irgendwie zum Obst, müssen ein Lied singen oder so. Ich denke, so was kommt bei den Kids in dem Alter am Besten an. Oder eben einen coolen Ausflug - wenn das wieder erlaubt ist. Ich befürchte nur, das ist zu abstrakt im Moment.


    Was ich gut fände wäre ein Mannschaftsvideo. Jeder nimmt daheim einen kurzen Beitrag auf, stellt sich vor, spielt ein paar Tricks vor. Dazu (falls vorhanden) ein paar Dohnenaufnahmen vom Platz/Vereinsanlage. Das ganze wird dann zu einem Video zusammengeschnitten und mit Musik unterlegt. Statt Jahrbuch...

    Ich habe die leise Hoffnung, dass man auch beim Sport an der frischen Luft auf andere Ideen kommt und sich vielleicht von anderen Bundesländern inspirieren lässt.

    Für NRW sehe ich derzeit keine Chance. Die Politik will sich nicht vorhalten lassen, dass sie nicht alles versucht hat. Ich sag nur Maskenpflicht in Innenstädten...

    Ich würde erstmal abwarten und schauen ob ein Vereinswechsel sinnvoller ist. Für einen jungen Spieler der motiviert ist und immer Gas gibt, ist das schlimmste am Spiel nicht teilnehmen zu können. Für die jungen Spieler ist das wichtigste jede Woche zu spielen und Spaß zu haben. Aber so wird er irgendwann auch dann den Spaß am Fußball spielen verlieren

    Hallo fussballgott90

    halte mal die Datumsangaben im Auge. Es macht wenig Sinn auf einen Beitrag zu antworten, der ein Jahr alt ist. ;)

    Da das wieder aktuell wird: welche Erfahrungen habt ihr im ersten Shutdown mit Training@home gemacht?


    Hier waren die Erfahrungen sehr mau.

    Ich habe meinen Kindern (Bambini) zwei kleine Videos geschickt zum nachahmen. Feedback von den Eltern: null! Nix, nada. Als wäre Whatsapp kaputt gewesen. Ich wollte das zwar ursprünglich regelmäßig machen, hab es dann aber gelassen.
    In der E-Jugend: 1 Antwort auf eine Challenge.

    Hier in NRW sprechen wir zum Teil schon über Zahlen von 200.

    Von meinen direkten Kollegen (Produktionsbetrieb) sind 10% infiziert. Einer wurde wohl intern angesteckt, die anderen haben es aus dem Privatleben. Und das sind alles Personen so um die 30...


    Sooo weit weg ist das nun wirklich nicht mehr. In der Mannschaft meines Kleinen waren bereits vier Kinder Kontaktpersonen, zum Glück nicht infiziert, beim Großen auch zwei.


    Dennoch bin auch ich an der frischen Luft weiterhin entspannt. Aber ich beobachte auch, dass es gerade bei Ein- und Ausgängen knubbelig wird, dass bei den Kindern noch auf die Regeln geachtet wird, die dritte Herren aber nur müde abwinkt, usw. Solange es immer noch welche gibt, die die Gefahren abtun, wirds mit der Eindämmung schwierig. Was in der letzten Zeit aus dem Fokus gerutscht ist, ist das immer noch akute Thema exponentielles Wachstum...


    Ja, ganze Wirtschaftszweige sind ziemlich im Eimer, die Kulturschaffenden zum Beispiel. Und man mag Sport abtun als "nicht sooo wichtig" und ja, Systemrelevant ist es nicht. Dennoch hat er eine wichtige Funktion in der Gesellschaft und gerade für die Kinder. In den diesjährigen 5. Klassen berichten die Schulen, dass es ziemlich turbulent wäre. Man merkt den Kindern die Unsicherheiten an. Nichts ist so gelaufen wie sonst... keine Schnuppertage, Kennenlernen mit Masken, aktuell frieren mit Masken und auf dem Schulhof bekommt jede Klasse seinen Sektor, man kann sich also nicht mal aus dem Weg gehen. Die Konflikte in den Klassen sind deutlich heftiger als üblich. Schulsport gibts auch nur noch im Klassenzimmer (zumindest bei uns)


    Jetzt nimmste den Kindern noch den machbaren(!) Vereinssport, OBWOHL es nicht zwingend nötig ist, nur als Vorsichtsmaßnahme? Finde ich nicht gut.


    Ich persönlich fahre meine sozialen Kontakte auch wieder runter. Einer meiner Kollegen war symptomfrei positiv getestet worden und ihn hatte das Ergebnis sehr überrascht. Ohne diesen "Zufallsfund" würde er munter rumrennen und gerade seine Vertrauten anstecken. Denn mit diesen Menschen pflegen doch fast alle einen eher entspannten Umgang mit den Regeln, oder?

    Ich denke wir sind uns einig, dass es Regeln braucht, die auch zu befolgen sind. Das ist wichtig, dass das Kinder früh lernen, damit sie das später auch in andere Bereiche übertragen können. Klar, man muss die Regeln nicht immer zu 100% durchsetzen wollen, sondern kann auch mal ein Auge zu drücken.

    Nein, an der Stelle sind wir uns eher nicht einig.


    Von folgendem geht man bei der Kindererziehung aus: Es gibt Grenzen und Regeln.

    Grenzen sind fix: Rote Ampeln, du darfst niemanden hauen, du musst zu Schule aber auch unsere Gesetzgebung. Die Grenzen sind unverrückbar und müssen eingehalten werden.

    Regeln hingegen regeln das miteinander und unterliegen permanenten Veränderungen. Ein Kleinkind hab ich an der Straße an der Hand, einen 8 Jährigen nicht mehr. Und auch im Fußball verändern sich Regeln permanent. Ballgröße, Spieleranzahl, Abseits.


    Regeln folgend dem Entwicklungsstand der Kinder und da macht dieses "früh lernen" überhaupt keinen Sinn. Du musst also darauf achten, dass deine Regeln zur Entwicklungsstufe deiner Kinder passen.


    Ein Beispiel?

    Zwei Teams sollen sich zum Staffelspiel anstellen.
    Das ist bei Bambinis ein hoffnungsloses unterfangen. Wer sich daran versucht, wird graue Haare bekommen.

    In der F-Jugend sind die meisten in der ersten Klasse und bekommen das Anstehen hin. Aber: die Zeit bis man dran ist wird "sinnvoll" genutzt, sehr zum Verdruss der Trainer denn die wollen eine ruhige, konzentrierte Schlange. Die gibts in der D-Jugend dann irgendwann mal gratis dazu, wenn das was vorne passiert, ausreichend interessant ist.


    Fazit: Staffelspiele baut man nicht zwei mal auf (lange Schlange mit großem Chaospotential), sondern so, dass jedes Team max. vier, besser drei Kinder hat. Leibchen in 4-5 Farben können dir das Leben leichter machen.


    Und auch Rahmengeschichten sind noch nicht vom Tisch. Frag mal die Kinder nach einem Warmmachspiel. Sie werden dir zum Beispiel was von einer Chinesischen Mauer erzählen, wo die Eindringlinge versuchen, das Land zu erobern und die Wachen die Mauer beschützen. Rahmengeschichten werden in der gesamten Grundschulzeit noch verwendet. (in der ersten freilich mehr als in der vierten Klasse)
    Bei den Bambinis kannste jedes Spiel als Mondflug verkaufen. Das wird vielleicht irgendwann mal albern.

    Aber wenn du z.B. das Schwänzchenfangenl startest mit: die Schalker haben den Dortmundern die Fahnen geklaut. Zwei mutige Dortmunder fahren nach Gelsenkirchen und holen sie zurück... Warum nicht.

    Fangenspiele sind übrigens die Frühform von Fintieren. Körpertäuschungen, Raumorientierung und gehören ins F-Training.

    Zwar war es toll, dass die Spieler angehalten wurden, aktiv das Dribbling zu suchen, aber es wurde einfach ignoriert, dass da auch fürchterliche Entscheidungen getroffen wurden, indem man Dribblings suchte, wo ein Pass die beste Alternative gewesen wäre. Dadurch sorgt man aktiv dafür, dass sich gar nicht erst nach den eigenen Mitspielern gerichtet wird. Wahrnehmung und darauf basierende Entscheidungen spielten keine Rolle. Man achtete nur noch auf sich selbst.

    Das ganze hat noch eine zweite Seite. Die Spieler, die es können, spielen den Ball ab und bringen sich wieder in eine anspielbare Position , der Mitspieler bleibt jedoch im Dribbling hängen und wird für seinen "Mut" belohnt.


    Was lernt der Passgeber?

    Wenn ich abspielen sehe den Ball nicht wieder... Anspiele gibt es auch so gut wie nie und so macht sich auch dieser Spieler auf den Weg, sich den Ball selbst zu holen und sein Glück zu versuchen, wider besseren Wissens.

    Das Ergebnis ist vorprogrammiert, der Spieler scheitert in der Aktion. Das Selbstbewusstsein sinkt...


    Und so werden die spielintelligenten Kinder aus den STP nach und nach verschwinden.


    Das ist auch nicht wirklich schlimm wenn sie gutes Vereinstraining haben. Aber wer an der Stelle nur mäßig aufgestellt ist, ist der Verlierer dieses Systems!

    Besonders bei Kindern, isst es eben das Auge mit!


    Der Bringer ist nicht die Optik sondern in der Tat die mundgerechten Stücke. Geht mir übrigens auch so: ich esse lieber Trauben oder Kirschen als einen Apfel.

    Ernst gemeinter Vorschlag:

    Obst wird in mundgerechten Stücken immer besser angenommen, als am Stück.


    Beim Fußball ist das bei mir kein Thema aber z.B. bei Kindergeburtstagen.

    Da steht bei mir immer ein Teller Obst und der ist immer leer - wenn es denn geschnitten ist. Ein ganzer Apfel bleibt liegen.

    So einer hier war auf jedenfall in 0,nix weg: =)


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    Ich denke, wir müssen diesen Winter einfach umdenken und uns über jedes Spiel freuen, welches stattfinden kann. Es hilft ja nix, wir müssen uns alle unserer Verantwortung bewusst sein.


    Ich habe die Tage gelesen, dass es wie beim Würfeln ist. Wenn man Kontakt zu einer infizierten Person hat, ist die Wahrscheinlichkeit 1:6. (Ich habe diese Zahl nicht hinterfragt). Also einmal würfeln, wer ne 6 hat ist raus.

    Und nun sei es eben einfach schlau, selten zu würfeln (Kontaktvermeidung).


    Wenn man den Fachleuten zu hört, verneinen sie hingegen eine größere Ansteckungsgefahr draußen und dennoch werden hier die Daumenschrauben angezogen. Das ist für mich purer Aktionismus.
    In geschlossenen Räumen hingegen bin ich voll dabei. Hier kann man eigentlich kaum vorsichtig genug sein.


    Hier würde ich mir besonders für die Schulen endlich bessere Konzepte wünschen als mit Jacke, Mütze und Mundschutz im Klassenzimmer sitzen. Wobei, wenn es schön kalt ist, beschlagen die Brillen weniger. :O

    Nein, Kommunikation Fehlanzeige.

    Kinder links liegen lassen und die anderen hoch gelobt.

    Leider wird das u.U. auch nicht besser, wenn man es in den STP geschafft hat.

    Bei uns wird man nur gewahr, dass einer aussortiert wurde, weil die Eltern aus der Whatsappgruppe fliegen. Neue Spieler kommen mal zum Probetraining und werden entweder wieder weggeschickt oder nicht. Ein "Willkommen, du bist dabei" fand bei uns nicht statt.


    Es liegt halt an den handelnden Personen... :wacko:

    Der Gedanke treibt mich auch immer mehr um. Die Bundesliga ist eine von zig internationale Ligen, die "zufällig" in Deutschland beheimatet ist. Mehr ist das in meinen Augen nicht mehr.


    Die Vereine sehen sich in internationalem Wettbewerb und agieren entsprechend.


    Dementsprechend müsste die Selektionsbasis kleiner werden, oder?

    Ich habe eine Halle für 90 min. Ich gehe davon 60 min mit den Minis rein, davor und dahinter wird desinfiziert. So sollten wir sonst niemanden begegnen. So ist zumindest der Plan.

    Bin gespannt ob wir nach den Herbstferien dürfen. Unsere Zahl liegt bei knapp 65