Beiträge von Goodie

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    Die meisten Eltern sind leider nicht so "diszipliniert" um über ihren Schatten zu springen und zu helfen. So zumindest meine Erfahrung.

    Von 15 zuschauenden Elternteilen - bei 22 Kindern im Training - haben 14 durchaus interessante Ausreden, warum sie nur zuschauen, mit ihrem Handy daddeln oder stricken können.

    echt? Ich habe eigentlich noch nie ne Abfuhr bekommen, wenn ich Hilfe erbeten habe. Allerdings frage ich auch nicht in die Runde, wer helfen könnte sondern ich formuliere meine Aufgaben klar und gerichtet:
    "Steffi und Andre, seid so gut und stellt die Tore weg, ja? Danke"
    oder
    "Katja, Carlos und Anja, ihr seid fürs nächste Spiel je ein Staffel-Chef, geht bitte je an ein Hütchen und guckt, dass es nicht zu wild wird, den Rest erkläre ich gleich."

    Zitat

    Und was wohl die fehlenden 7 Elternteile machen? Immerhin sind sie bis jetzt pünktlich zum Abholen zurück. Aber ich sehe es schon kommen, dass ich einzelne Kinder mit einem Taxi auf Kosten der Eltern nach Hause schicken muss.

    Wenn das etwas polemisch war, dann ok. Solltest du das ernsthaft in Erwägung ziehen dann lass dir bitte gesagt sein, dass du das nicht darfst. Nach einer angemessenen Wartezeit musst du das Kind in die Obhut der Polizei übergeben. Du darfst es nicht selber nach Hause fahren und per Taxi losschicken schon gleich gar nicht.
    Aufsichtspflicht im Verein
    Vereinsrecht: Wann endet die Aufsichtspflicht? - Vereinswelt.de

    Ok, was ich noch nicht verstehe ist, warum ihr "Warmlaufen" macht. Ich vermute, ihr lasst die Kinder ohne Ball über den Platz traben.

    Kinder rennen aber eh den ganzen Tag. Ein Warmmachen wie wir Erwachsene das zur Verletzungsprophylaxe benötigen ist unnötig.


    Ich habe Leibchen in vier Farben (angeschafft) und verteile diese ganz gerne direkt an die Kinder.

    Statt stupidem Warmlaufen gehts also direkt ins erste Spiel, zum Beispiel so:


    Raupenlauf:

    Je 4 oder 5 Kinder stehen hintereinander mit gespreizten Beinen, der vorderste rollt den Ball durch seine Beine und durch alle weiteren Beinpaare. Der letzte schnappt sich den Ball, läuft nach vorne und rollt wieder durch seine eigenen Beine nach hinten durch. Es gewinnt das Team, welches entweder nach einer gewissen Zeit am weitesten gekommen ist oder welches einen Zielstrich erreicht hat.


    Raupenkick

    Zweiter Durchgang mit den Füßen. Der Ball wird durch die Beine gepasst, hinten vom letzten angenommen, nach vorne dribbeln usw. (hier haste bei vier Spielern ja nur zwei Beinpaare, das ist also nicht sonderlich schwierig.)


    Dritter Durchgang in zweier Teams: einer steht mit gespreizten Beinen, der andere passt da durch, läuft um seinen Partner herum, nimmt den Ball wieder an und spielt ihn sofort wieder durch die Beine: Wettkampf auf Zeit, nach x Sekunden wechseln, wer schafft die meisten Pässe?


    Spätestens jetzt sind alle warm, hatten jedoch schon Spiele, die den Teamgedanken und die Ballbehandlung schulen und Spaß machen...

    Aber wichtig ist immer: Staffeln mit möglichst wenig Spielern ausstatten. Lieber 4*4 als 2*8 Spieler...

    Das ist ja schon fast philosophische, auf jedenfall ne interessante Frage.


    Ich glaube, dass man intuitiv also unbewusst/schnell Entscheidungen trifft, die auf einer Vielzahl von Wiederholungen und Erfahrungen basieren und von einer soliden Technik getragen sind.


    Nehmen wir Skifahren. Ein Anfänger kämpft mit den Ski. Ein Fortgeschrittener hat mit dem steileren Hang zu tun. Ein Könner cruist locker durch den Schnee, egal was da kommt. Der Könner denkt nicht mehr darüber nach, was er tun muss, er kann es ja.


    Oder Fahrradfahren. Versuche das mal einem Anfänger mit Worten zu erklären. Niemand würde sagen: "dann musst du den Lenker mit 60g Gewichtskraft nach rechts drehen, um um die Kurve zu fahren". Das geht nicht, das muss man "erfahren" im Wortsinn und das lernen Kinder heutzutage über den Zwischenschritt Laufrad binnen Stunden.


    Kinder wissen schon nach ein paar Wiederholungen beim Fangenspiel welche Haken sie schlagen müssen, um nicht gehascht zu werden. Das dürfte auch nicht durchdacht sein, sondern intuitiv ablaufen.


    Im schnellen Mannschaftsspiel kommen so viele Facetten zu einem Bild zusammen, dass das Gehirn viel zu langsam wäre, eine durchdachte Entscheidung zu treffen.


    Kurz mal google befragt: Man geht davon aus, dass das Unbewusste ca 11 Mio. Eindrücke pro Sekunde (alle Sinneseindrücke wie hören, fühlen, sehen usw) verarbeiten kann, das Denken nur etwa 60. Blöd nur, dass das Bewusste immer die Hohheit hat.


    Wenn du also von außen einen Spielzug instruierst, hat der Spieler keine Chance mehr aus seinem reichlichen Repertoire von unbewusst abgespeicherten Spielzügen den Besten geschehen zu lassen.

    Manchmal sieht man einem Spieler, der frei auf einen TW zuläuft, an, dass er anfangen hat zu denken... Fatal, das geht selten gut aus. Mein Rat an solche Spieler, die den Kopf nicht ausbekommen ist dann immer: nimm dir 2-3 Varianten vor und aus denen suchst du dann aus. Das ist überschaubar. Das Auswählen aus allen Optionen hingegen ist schon wieder zu langsam.


    Die Vollebyballer unterscheiden zwischen der Technikerwerbsphase, der Anwendungsphase und dem freien Spiel.
    Nehmen wir mal die Technik "nach hinten über Kopf pritschen" für den Zuspieler als Beispiel.
    In der Erwerbsphase wird der Ball ausschließlich nach hinten gespielt,
    In der Anwendungsphase gibt man dem Zuspieler vor, immer abwechselnd nach vorne und hinten zu spielen, nach einigen Durchgängen darf er dann zwischen diesen beiden Optionen selber wählen.

    Im Abschlussspiel entscheidet dann ausschließlich der Spieler, welchen Spielzug er durchführt.


    Als ich angefangen habe über die Frage nachzudenken, fand ich es schwierig meine Meinung in Worte zu fassen, bis ich die Fragestellung durch andere Filter (Sportarten) geschoben habe. Dann war es eigentlich recht einfach.


    Daher komme ich zu dem Schluss, dass man Intuition durch den Verzicht von Instruktion trainieren und fördern kann.

    Selbst Drittklässler spielen noch allgemeine Spiele mit Rahmengeschichten. In einer F kann man das ruhig noch nutzen.


    In Kampfsportarten hat quasi jede Bewegung einen Namen. Wenn man wiederkehrende Übungen benennt, spart man sich wortreiche Erklärungen. Dann nennst du eben deine genannte Übung: "Tornetz zerschießen" (bei mir heißt die übrigens: "der Trainer hat die meisten Ballkontakte" und wurde in meine Sammlung nie aufgenommen)


    Disziplin und Aufmerksamkeit steht und fällt mit dem Spaßfaktor. Anstehen = doof = Blödsinn machen.

    Aufgaben mit Wettkampfcharakter zum Beispiel "wer schafft die meisten Tore gegen eine lebendige Sanduhr" hingegen bieten Action, da bleibt kaum Zeit für Blödsinn.

    Hm, so was hatte ich noch nicht. Dass Kinder keine Lust (mehr) haben schon aber Angst das den Eltern zu sagen? Nein, das nicht...


    Bei mir gibt es aber die Regel, dass ein Elternteil am Platz bleiben muss. Unsere Anlage ist weitläufig, die WCs etwas entfernt. Es ist für mich ok, wenn die Eltern sich abstimmen und mehrere Kinder betreuen aber dass ich am Ende noch die Kinder zum WC begleite, das mache ich nicht. Selbst im zweiten Jahr finde ich das nötig. Gibt ja auch ab und zu mal Tränen... Und es ist mir auch zu heikel sonst. Wenn sich mal ein Kind absetzt? Nee nee

    Hagges jedes freiwillige Zuspiel deiner Kinder darfst du ruhig feiern. Aber Trainingszeit würde ich darauf halt nicht verwenden. Bambinis heißt im Grunde: der Ball, mein Freund. Jedes Kind ein Ball und vielfältige Aufgaben damit. Etwa dass alle Kids Autos sind und noch ein Lenkrad dabei haben. (Hütchen oder Ring). Und dass die blauen Autos in die Werkstatt müssen (Zone).

    Alle Abwandlungen von Feuer, Wasser, Blitz gehen auch immer.


    Übrigens, wenn die Kinder in ein Tor schießen, dann ist das die gleiche Bewegung wie beim Zuspiel, macht aber viel mehr Spaß!

    Hallo Hagges ,


    Erstmal gilt freilich: ich glaube wir hatten alle schon solche Einheiten.


    Manchmal kann man auch gar nix dagegen machen denn vielleicht hatten die sich streitenden Kinder schon in der Kita...


    Was du aber immer machen kannst ist ein Aufbau OHNE jede Standzeit. Diese Übung mit dem Andribbeln, Anspiel auf den Trainer, ablegen, Torschuss ist ja ein Dauerbrenner und kaum tot zu bekommen. Aber wer hat bei dieser Übung die meisten Ballkontakte? Richtig, der Trainer.

    Die Übung ist bei Bambinis nur mäßig sinnvoll weil sie keine Pässe erhalten werden, auf die sie dann draufschießen müssen weil der handelsübliche Bambini den Ball ja noch nicht hergeben mag.


    Alternative:

    Gruppen à 2 bis 3 Kinder bekommen je drei Hütchen zum umdribbeln und ein Minitor. Der nächste startet wenn die Bahn frei ist. Jede Gruppe bekommt ein Elternteil zur Unterstützung, welches guckt, dass nicht alles wild durcheinander läuft.

    Die Kinder konnten kaum genug davon bekommen und waren echt lange bei der Sache. Trainingseffekt: aus der Bewegung schießen, Kopf hoch um zu Gucken wo das Tor ist.



    In einem Altjahrgang oder in der F kann man diesen Aufbau dann als Wettkampf spielen, wer den Ball zuerst drin hat.



    Sobald du Warteschlangen mit Leerlauf hast, haste auch Unruhe. Wenn deine Übung unbedingt diesen Ablauf mit Anstehen erfordert, dann baue für den Rückweg ein paar Aufgaben (Parkour) ein.

    Die Frage ist nur wie man damit umgeht und dass es als Bambinitrainer standard sein sollte dass alle gleich viel spielen und man nicht "alles für den Sieg tut". Ich sag durchaus nach dem Spiel "die waren besser und/oder älter/größer" und fertig. Das sollte direkt nach dem Spiel wieder gelöscht werden sowohl beim Trainer als auch bei den Kindern.

    Auch hier würde ich sagen: es kommt drauf an.


    Bambinis haben eine Alterspanne von vier bis sechs, also Kindergartenkinder bis Erstklässler. Das ist ein recht großer, kognitiver Unterschied, gerade die Einschulung ist ja ein Entwicklungsbooster.


    Ich hatte kürzlich ein Spiel mit 2017ern, dass wir 7:2 verloren haben.
    Kind: "Haben wir gewonnen?"
    Ich: "nein aber wir haben zwei Tore geschafft"

    Kind: "Yeah!"


    Einzelne sind hier sicher schon weiter und ja, Kinder sollen und müssen gewinnen und verlieren lernen. Aber bei manchen dauert dieser Prozess halt wirklich lange. Und Kinder im Alter von vier oder fünf sind hier erst noch am Anfang. Erstklässler hingegen kann man hier schon etwas fordern.

    Könnte das unter Umständen dazu führen, dass sich das Kind dann, zumindest vorübergehend, vom Fußball komplett verabschiedet?

    Aber spätestens wenn das wilde wechseln nicht mehr erlaubt ist, haste halt ein Dilemma denn es wollen ja auch die spielen, die immer kommen...


    Hier könnte ich mir einige Lösungen vorstellen aber dazu müssten Regeln geändert werden.

    Faszinierend, wie man eine eigentlich schlaue Sache (Förderung von Trainingsbeteiligung anstelle von Leistung - insbesondere im Kinderbereich), so unfassbar dumm umsetzen kann (Bestrafung von polysportiver Betätigung).

    Im Grunde richtig aber wie geht man damit intelligent um, wenn ein Kind eine Zweitsportart an einem Trainingstag absolviert und somit nur noch auf eine Trainingsbeteiligung von max. 50% kommt.


    In dem Fall, wenn es E1-4 gibt, gibts sicher (bessere) Lösungen aber meine Frage zielt eher ins Allgemeine...

    Ich habe auch inzwischen immer ein paar Elternteile als Helfer rekrutiert. Das funktioniert gut. Aktuell habe ich eine Mutter an meiner Seite, die macht das brillant!

    Klar, und im Dezember kommt der Osterhase


    ScuBac darauf fällt wohl jeder mal rein. Ich habe es später so gehalten, dass ich 1-2 starke Spieler dabei hatte und mit ihnen abgestimmt war, dass sie nur reinkommen wenn der Rest nicht alleine klar kommt.


    Ich habe sie immer eingesetzt!

    Luftballon:

    Alle stehen im Kreis und halten sich an den Händen. Zum Start geht man ganz eng zusammen. Dann pustet man den Luftballon langsam auf und geht dabei rückwärts. Bis der Ballon platzt, also der Erste loslässt, dann ruft man laut peng und alle lassen sich auf den Boden fallen.

    2. Stufe: nimm zur Einführung einen echten Luftballon mit, aufpusten, loslassen. Der Ballon platzt ja nicht, er fliegt wild umher und landet schlapp auf dem Boden. Auch das kann man imitieren durch albernes umherlaufen und Geräusche.

    Kurz zu mir: ich bin die feststehende Trainerin der Bambinis/Minikicker. D.h. ich sammle die Kinder ein und wenn ca. 20 Kinder habe, gebe ich ca. 12 Kinder als G1 an einen hoffentlich gefundenen Trainer ab. Somit wächst die Gruppe immer wieder an und wird dann wieder quasi halbiert. Sie ist zumeist altersgemischt mit zwei, manchmal auch drei Jahrgängen (aktuell frisch geteilt mit 10 Kindern 17er/18er)
    Dabei ist die Phase kurz nach der Teilung immer super: es ist naturgemäß ruhiger und die Kinder sind sehr aufmerksam. Ich mag diese Zeit sehr.

    Ich starte auch immer mit einer Tummelphase. Meist bin ich zum Aufbauen schon vorher da und die Aufbauten werden schon genutzt...

    Mit den ganz Kleinen gehen schon ein paar Sachen wirklich gut. Total angesagt ist, wenn wir Trainer als Gegner agieren. Wir sind dann auch Maximonster oder Riesen oder so was und haben einen Korridor in dem wir versuchen, die Bälle zu erobern.


    Wir stehen zu zweit in der Mitte des Feldes, vor und hinter uns je ein oder zwei Minitore. Wenn die Kinder es mit enger Ballführung versuchen an uns vorbei zu kommen, haben sie anfangs einen Schutzzauber, der die Riesen lähmt. (wichtig bei schüchternen Kindern) Wenn sie jedoch versuchen, den Ball an uns vorbei zu schießen um hinterher zu laufen, erobern wir fast immer den Ball. So animieren wir die Kurzen zum Dribbling unter "Gegnerdruck" statt um Hütchen herum. Ein rumstehender Erwachsener ist anfangs nämlich Stress genug. Und die Kinder lieben es, wenn sie sich von hinten anschleichen und nicht entdeckt werden.

    ich hab das bei Horst Wein gelesen was du schreibst mit der Spielintelligenz und den kinder aufgaben stellen anstatt vorzukauen. Leider weiss ich nicht so Recht wie ich das bei 4 jährigen Kindern anregen soll.

    das findet bei den obigen Spielen ganz automatisch statt. Wenn ich als Riese in meinem Korridor einen Weg zu mache, etwa die Seitenlinie, dann versuchen die Kinder ihr Glück durch die Mitte oder anders herum.


    Auch ein schönes Lauf- und Fangenspiel ist, dass die Kinder zahlreich Tennisbälle einzeln von A nach B tragen müssen und dabei abgefangen werden sollen. Hier sieht man deutlich, dass die Kinder eine Lösung suchen, an den Fängern vorbei zu kommen und dabei (anders als bei ungerichteten Fangenspielen) weiter ein Ziel verfolgen.

    Meine Kurzen mögen auch Parcoure. Manchmal knie ich mich als eine Station nach dem Torschuss auf den Boden und die Kinder müssen dann zu mir kommen und abklatschen. Nach 2-3 Durchgängen versuche ich dann den Kindern beim Abklatschen den Ball zu mopsen und ihn ein bißchen wegzurollen. Da kommen die Kinder fix dahinter, den Ball mit ihrem Körper abzuschirmen, schnell abzuklatschen und wieder wegzulaufen. All das fördert schon bei den ganz Kleinen die Spielintelligenz.


    Staffelspiele sind bei meinen ganz Kleinen übrigens noch zu schwierig. Die Orientierung hin zur richtigen Wendemarke ist für zu einige noch zu schwer was wiederrum zu Chaos führt, daher führe ich das immer erst ein kurz bevor ich eine Gruppe Kinder abgebe, sie also schon etwas "erfahrener" ist.
    Hier versuche ich es immer mit dem Raumfahrerthema, wo ich als Staffel immer einen Ring (Lenkrad) nehme, mit dem sie um den Mond fliegen sollen. Na ja, wie gesagt: anspruchsvoll.

    Mach auch lieber bei Staffeln drei oder vier Gruppen à drei Kinder anstatt zwei à sechs, das verkürzt die Wartezeiten.


    Vor dem Abschlussspiel kommt immer folgender Spruch: "jetzt kommt mein Lieblingsspiel: Bälle in den Sack!" Inzwischen komme ich nur noch bis 'Lieblingsspiel' und dann rufen die Kinder 'Bälle in den Sack' und flitzen los. Kinder lieben ja durchaus wiederkehrene Rituale. Und zum Abschluss spielen wir immer zwei Runden "Luftballon". (auch das wird von den Kindern inzwischen eingefordert.)

    Ich finde, es hat schon mit der Altersklasse zu tun. Kindergartenkinder!

    Ich hatte kürzlich auch einen solchen Anruf, also wo die Eltern davon ausgegangen sind, dass wir ihr Kind auf jedenfall nehmen. Hintergrund dazu? Sie hatten zuvor bei drei Vereinen angerufen und alle hatten Aufnahmestopp. Sie waren einfach nur froh, überhaupt ein Ja am Telefon erhalten zu haben. Durch einen Akzent klang das dann noch harscher als beabsichtigt. Ein nettes Kind übrigens, etwas schüchtern und mit netten Eltern.

    Ich halte es so: mir ist erstmal jedes Kind willkommen! Und wenn wir uns sicher sind, dass das Kind angekommen ist, dann drücke ich den Eltern die Anmeldung in die Hand. Das ist bei manchen nach dem zweiten Training und manchmal sprechen wir nach zwei Monaten, wie es weiter gehen soll. Häufig ist es einfach noch zu früh und wir trennen uns mit den Worten: "und wenn ihr es später nochmal versuchen wollt, wisst ihr ja wo ihr uns findet."
    Echte Störer von Nervensägen zu unterscheiden braucht seine Zeit, oder? Echte Störer, die bei mir selber waren: zwei, von mittlerweile sicher über hundert Kindern, die bei mir in den letzten Jahren bei den Minikickern vorbei gekommen sind.

    Netter Nebeneffekt: Ich kenne fast alle Kinder im Verein von der E2 abwärts. 8)