Beiträge von Goodie

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    Du kannst in dem Alter auch eine Gruppe von 2-4 Spielerinnen bitten, das nächste Training vorzubereiten und zu leiten. So ein Perspektivwechsel kann hilfreich sein.

    Ansonsten: mit dem Team außerhalb vom Platz die Ziele besprechen und über die Erwartungen reden...

    Wenn etwa alle großen Quasselbedarf haben, dann setze das Training 15 Min. früher an, nenne es offiziell Taktikbesprechung in der Kabine oder so ähnlich und gebe ihnen so "offiziellen" Raum zum Quasseln. (Bei den Kleinen nennt man das Tummelphase und geht von der Trainingszeit ab).


    Grundsätzlich ist es im Mädchenbereich - gerade auf den unteren Ebenen - häufig so das die Mädels mehr aus sozialen Gründen (meine Freundin spielt Fussball also gehe ich da auch mal hin) denn aus Ehrgeiz Fussball spielen. Daher stehst du mit der Herausforderung wohl nicht alleine da. (Sehe ich auch immer wieder bei unserer U15 und die sind immerhin Tabellenführer)

    Ich glaube, bei Mädchen sieht Ehrgeiz nur anders aus. Irgendwie "leiser" und "sozialer".
    Und ich hatte Trainer, die allesamt Probleme hatten, uns am Anfang des Trainings in Schwung zu bekommen aber wenn wir uns erstmal aufgerafft hatten, lief es.

    In einer Übung stören geht eigentlich nur bei Standzeiten und die kann man komplett rausnehmen.

    An die, die glauben, man könne hier als Trainer wirklich Einfluss nehmen: die Kinder müssen regelmäßig zum Kinderarzt. Ab Geburt wird das Gewicht mitgeschrieben und bewertet und glaubt mal: das wird der Kinderarzt nicht nur einmal angesprochen haben... Und das Wort eines Kinderarztes hat sicher mehr Gewicht als das von einem Trainer.

    Wir hatten vor Corona in einem Team unter uns Eltern eine tolle Gemeinschaft, die sich wöchentlich im Vereinsheim auf ein Getränk getroffen hat. Ein Spieler aus dieser Truppe war noch nie schmal, hat dann aber mit Start der Pubertät massiv zugelegt. Wir hatten das mit der Mutter sehr sehr offen besprochen. Beide Eltern übergewichtig, Mutter im Gesundheitssektor beschäftigt

    • Trennung/Scheidung: der Vater würde nicht mit machen und dem Jungen alles erlauben.
    • vollkommen verquere Selbsteinschätzung der Mutter selber und vom Kind
      "Der isst gar nicht so viel, er ernährt sich doch schon gesund... Klar Schatz, kannst du noch nen Durstlöscher haben."
    • Folgeerscheinung: Mobbing in der Schule und Frust im Team
      Er hat sich schon immer als TW verstanden, wollte dann aber doch mal im Feld spielen. Der Junge hat zu dem Zeitpunkt keine Runde mehr um den Platz geschafft, auch nicht im langsamsten Trab. Der Trainer hat ihm ne Abfuhr erteilt.


    Dass man Trost im Essen/Naschen sucht, ist weit verbreitet.
    Dass man im Elternhaus nicht gut ernährt wird, auch.
    Dass auch die Eltern im Zuge von Überforderung (Arbeit, zu wenig Zeit für die Kinder etc.) auch zur Schokolade greifen oder eben über Mäckes nach Hause fahren, auch.

    Btw: In dem Alter hat man auch Taschengeld, welches man üblicherweise eher zum Dönermann bringt als zum Gemüsehändler.


    Nee nee, das alles wissen die Betroffenen oder haben eine so verquere Innenansicht, dass man ihnen sowieso nicht bei kommt.

    Was mich aber sehr ärgert, dass die meisten Spieler nicht zum Heimatverein zurückkommen, wenn die Spielzeit gegen 0 tendiert

    Ich glaube, diesem Phänomen kann man aber entgegentreten in dem man einen solchen Spieler wohlwollend und freundlich verabschiedet. Wenn man im Guten geht und noch eine Extraportion Wertschätzung mit auf den Weg bekommt, dürfte ein Rückweg zumindest möglich sein.

    Bei dieser Frage habe ich hier im Forum noch keine zweite Meinung gelesen und der allgemeine Tenor ist: Lass das Thema einfach sein. Das ist privat. Du hast es ja schon angesprochen. Das würde ich bei plötzlicher Zunahme auch tun so nach dem Motto: Hat er eine Erkrankung, muss er Medikamente nehmen o.ä.


    Ansonsten kann man etwas schnodderig formulieren: man muss einem Dicken nicht sagen, dass er dick ist. Ein Dicker ist dick, nicht blind.


    In einem normalen Verein solltet ihr das Kind auch normal behandeln. Es ist eben nicht mit "Reiß dich mal zusammen" getan. Adipositas ist eine Erkrankung, die viele Gründe haben kann.

    Die Aussage ist zu pauschal. Ich behaupte mal (mein persönlicher Eindruck) weit mehr als die Hälfte der Kinder möchte lieber hoch gewinnen als gegen gleichstarke Mannschaften zu gewinnen.

    Bezieht sich diese Beobachtung auf die Top 3 des Teams? Also auf die Wechselwilligen? Das glaube ich eher nicht. Die Top 3 sind die, die nicht nur 2 x 90 Min trainieren sondern viele / jede Gelegenheit nutzen, zu kicken. Die abends als letztes nochmal mit dem Stoffball gegen die Tür schießen oder den Ball hochhalten.

    Diese Spieler hatte ich bei meiner Aussage vor Augen. Nicht der dicke Paul, der freut sich in der Tat über ein 8:0.

    In den aktuell laufenden Beiträgen zum Jugendleistungsfußball wird doch von einigen die D-Jugend als schon quasi zu spät angesehen. Da darf es einen wirklich nicht wundern, wenn Jugendliche "mehr" wollen.
    Und sind wir doch mal ehrlich: am meisten Spaß macht es, wenn man mit und gegen ähnlich gute spielen kann. Der Top 3 Spieler eines Teams findet diese Bedingungen meist nicht. Und auch dein Training wird sich doch eher an vielen orientieren und nicht an den besten, oder?

    Die dann natürlich auch Anfahrtswege von 50km+

    nun ja, würde man Meldeligen machen, dann könnte man sich aussuchen, ob es diese Wege in Kauf nimmt oder nicht.
    Wieviele Stufen das System dann verträgt, könnte man ja regional festlegen.

    Ich wäre immer noch dafür, dass jeder Verein melden kann, wo es sein Team sieht, dann eine Hinrunde gespielt wird und in der Rückrunde umsortiert wird, wo es nicht passt.

    Das geht vielleicht zwischen Duisburg und Dortmund,

    aufm Papier sicherlich. Es gibt in NRW in der C-Jugend zwei Regionalligen und nicht mal die berücksichtigen die Landkarte. So muss Rödinghausen 300 km nach Aachen und BMG fährt in der anderen Gruppe nach Bielefeld. Auf die Idee muss man auch erstmal kommen.

    Mich hatte seinerzeit genervt, dass ich zig Infos mühseelig zusammenkramen musste:


    Wer ist für was zuständig? (Turnierkoordinator o.ä.)

    Wo bekommt man was? (Schlüssel, Vereinsbekleidung o.ä.)

    Wie funktioniert was? (Platzbelegung für FS oder Rechnungen einreichen o.ä.)

    Welche Info soll man melden? (z.B. wenn man auswärts zu einem FS fährt oder an wen kann man Schäden melden)
    Was wird erwartet (z.B. Teamlisten abgleichen oder so was)

    Wie funktioniert das mit den Spielerpässen?

    Kennen sich die Neuen im DFB.net aus? Wer kümmmert sich um Zugänge, liegen alle Passwörter vor?
    Kontaktdaten weitergeben: Platzwart, Jugendleiter, Zeugwart usw.

    Einweisung vor Ort: Materialhütte, Schlüsselübergabe, Tore wegräumen etc.


    Und natürlich kann man ein Konzept besprechen, so eins da ist. Oder auf die stummen Absprachen und Trainingsgestaltung hinweisen...

    Zurück zum eigentlichen Thema: der Thread ist ja nun schon etliche Jahre alt. Grundlegend hat sich nichts geändert.

    Bei mir ist sogar das Grillfest in den letzten Jahren ausgefallen! 😖

    Und den Eltern ist auch nicht in den Sinn gekommen, dass eine kleine Aufmerksamkeit nett gewesen wäre. Nun ja.

    Wir leben in einer globalen Welt mit globalem Wettbewerb. Die besten setzen sich am Ende durch.

    Das stimmt nicht ganz denn innerhalb der globalen Welt mit dem globalen Wettbewerb schützen wir unsere Grenzen mit Handelsabkommen und Einwanderungsgesetzen.


    Ich glaube, du willst mich nicht verstehen. Und Meinungsfreiheit heißt nicht Widerspruchsfreiheit. In sofern erkenne ich gerne an, dass du hier eine ganz andere Meinung hast. Aber du bist der, der hier "Rechts!" ruft und Sperrung fordert. So geht kein Diskurs. Da das ganze aber schlimm OT ist, kannst du mich gerne per PN kontaktieren oder beim Admin meine Sperrung fordern. Feel free.

    Solche rechte Kommentare sind bodenlos!

    Absolut ekelhaft.

    Was genau findest du denn ekelhaft?


    Dass die NLZs für die älteren Jahrgänge im Ausland scouten, Jugendliche im schlimmsten Fall ohne Deutschkenntnisse mitten in der Endphase ihrer Schulausbildung aus ihrem Umfeld holen, um mit ihren Teams gut da zu stehen? Dass sie sie wahrscheinlich nur holen weil eine fette Prämien im Erfolgsfall in der Kasse klingeln? Ja, finde ich auch.

    Oder glaubst du wirklich, die haben diese jungen Talente urplötzlich in ihr Herz geschlossen und fördern sie aus Nächstenliebe?

    Ich gehe sogar soweit dass das eine Form der Kinderhandels ist. Nur winkt hier viel Geld und Ruhm , da kann mal schon mal wegschauen.


    Spinnt man den Gedanken konsequent weiter, dann verzichten wir doch gleich ganz auf EM und WM. Und auf Nationalmannschaften.

    In den Ligen ist das längst genau so. Komplett international und die Besucherzahlen in den Stadien geben den Machern scheinbar recht. Nur, mich spricht es halt nicht mehr an. Beim Eishockey nicht und beim Fußball auch nicht.

    Erst jubeln wir alle einem Erling Harland ein paar Monate zu, dann zieht er weiter. Natürlich kann man sich an seiner Leistung erfreuen. Dann kann ich aber auch gleich nur noch Premier League oder La Liga schauen und kann meine BMG-Tasse verschenken.

    Wir haben oder hatten jedoch ein System, das auf Lokalpatriotismus basiert, auf Identifikation; der Verkauf von Tickets und Merchandising ist wichtiger Bestandteil des Systems.
    aber: die Stadien sind voll - insofern denkt eine sehr breite Masse anders als ich.


    Ich bin lediglich der Ansicht, dass der DFB sich um den deutschen Nachwuchs kümmern soll. Aber muss ich ausgerechnet dir erklären, dass Deutsche heutzutage nicht Klaus-Dieter und Karl-Heinz sondern eher Leon, Sergej und Serhat heißen?


    Andererseits ist es auch unsere Weichspül-Methode im Bezug auf Leistungsorientierung.

    Ich glaube, das trifft auf mich durchaus zu! =)=)=) Mein Augenmerk geht immer zu den Vielen, die dem System zum Opfer fallen denn zu den Wenigen die es schaffen werden, denn die werden zumindest fürstlich entlohnt.


    Na ja, aber ich trainiere ja auch die Kurzen im Dorfverein, von daher passt es.

    Ich habe das auch schon mal bei den Bambinis gesehen. Allerdings konnte man bei genauerer Betrachtung sehen, dass das a) einstudiert war (immer der exakt gleiche Weg des Balls) und b) nur drei Spieler beteiligt waren (im 7vs7)

    Die Trainingszeit, etwas einzustudieren, was sich im Verlauf der Zeit von alleine einstellt, ist eher verschwendete Zeit...

    Ergänzend fände ich noch eine Selbstverpflichtung sinnvoll, auf Ausländer zu verzichten. Damit meine ich echte Zuzüge aus dem Ausland, nicht unsere Migranten.


    Insgesamt sollte es im Interesse des deutschen Fußballs sein, in erster Linie deutsche Fußballer auszubilden. Mir kommt das ehrlicherweise auch in der Buli zu kurz.

    Sonst scheidet unsere N11 am Ende schon in der Vorrunde aus. 😁


    Oder wir lassen das alles sein mit Vereinsbindung und allem was da dran hängt und erkennen an, dass wir internationalen Stars zuschauen bei der Ausübung ihrer Profession. Das funktioniert im Zirkus auf höchstem Niveau von sportlicher Leistung. Ganz ohne Meisterschaften.




    Zur Selektion mit 12-15... Ich finde das grob fahrlässig und die dropout Zahlen sind heftig.

    "der Fusballkindergarten ist jetzt zu Ende, die Jungs müssen Leistung bringen, das ist hier kein Spaß mehr, das musst du verstehen,die anderen sind stärker, wir müssen die Klasse halten..."

    Wo, an welcher Stelle steht bei solchen Aussagen das Interesse des Spielers im Vordergrund?

    Nirgends, aber sie finden statt. Und das in einem Alter, wo die Pubertät startet, die Jungs dank Wachstumsschub mit ihren neuen Proportionen umgehen müssen und die noch kleinen sich mit großen Gegnern rumschlagen dürfen.


    Und das findet nach meiner Beobachtung in fast allen Vereinen statt jenseits der Niederungen der untersten Klassen.




    Ich finde durchaus auch, dass das spielen für FC Lieblingsverein natürlich ein lohnendes Ziel ist. Nur ist das je nicht automatisch auch das anfragende NLZ. 50% der Kinder tragen schließlich BVB oder Bayerntrikots.


    Wenn man davon ausgeht, dass eine erfolgreiche NLZ Laufbahn im bezahlten Fußball endet, dann gibt man sein Kind quasi in eine Berufsausbildung. Bei einem 16 Jährigen sehe ich da kein Problem, bei einem 12 jährigen schon.

    Ein Aspekt, der mir noch fehlt ist der familiäre...

    Wer übernimmt die Fahrdienste zum Training?

    Bei den jüngeren Jahrgängen fängt das Training um 17 Uhr an, also so gegen 16:45 Uhr muss man da sein, die Wege auf den Gelände sind ja gerne etwas weiter. Also ist man mittendrin im Berufsverkehr, gerade im Ruhrgebiet muss man das einkalkulieren.


    Ich weiß jetzt nicht wie weit es der Fragensteller hat aber wenn man so gegen 16 Uhr aus dem Haus muss, dann muss man sich die Frage stellen, wie man das organisiert. Sind um diese Uhrzeit beide Elternteile schon zu Hause? Oder bleibt das an der Frau hängen? (bitte keine Genderdebatte!)
    Gibt es wohlmöglich noch Geschwister? Sind die alt genug, alleine zu Hause zu bleiben oder muss man die sogar mitschleppen weil sie noch zu klein sind? Können Oma/Opa hier aushelfen?
    Ganz praktisch ist auch, wenn ein Elternteil bringt, das andere holt später ab. Aber das heißt auch doppelte Fahrtkosten. Auch nicht gerade wenig wenn man sich die Spritpreise ansieht.
    Um 19 Uhr sind die Kinder dann geduscht, der Heimweg geht meist schneller.

    Wann wird der Rest vom Haushalt erledigt?


    Die Zeitspanne fürs Kind zwischen heimkommen aus der Schule, Essen, Hausaufgaben darf man schon als knapp bezeichnen, kommen hier noch Fahrtzeiten zur Schule dazu, wird es richtig eng.

    In den älteren Jahrgängen wirds ja nicht besser, da der Aufwand für Schule stetig steigt.



    Ich kenne eine Familie, da hat die Mutter ihrem 15 Jährigen mittags warmes, gesundes Essen in die Schule gebracht, dann nach dem Nachmittagsunterricht sofort ins Auto, durchs halbe Ruhrgebiet zum NLZ. Die Trainer dort haben die Trainingszeiten gerne mal um ne knappe Stunde verlängert (Taktiktafel oder so was) und da standen dann die Eltern in der Kälte. Na Glückwunsch! Der Gesamtaufwand für die Familie war so immens, dass der Junge nach einem Jahr NLZ aufgehört hat und er möchte sich lieber auf die Oberstufe fokussieren. Was das mit dem Geschwisterkind macht, möchte ich gar nicht wissen.


    Ich finde, man darf da nicht nur ein Kind in den Mittelpunkt rücken sondern muss die ganze Familie betrachten. Macht ja keinen Sinn, wenn ein Kind gefördert wird und auf der anderen Seite zwei andere unbeachtet bleiben.


    Ich will die Jugend nicht komplett pauschalisieren, aber ich hätte gerne meinen Sohn im NLZ als 3 Tage in der Woche mehr frei wo er nichts mit der Zeit anzufangen weiß, dass bekomme ich nämlich öfter bei vielen anderen mit.

    Ich kann deinen Gedanken nachvollziehen, finde ihn aber falsch.

    Dein Sohn kommt in ein paar Jahren in die Pubertät, die Peergroup wird immer wichtiger, die Kinder ziehen alleine in die Welt... Hier bei uns gibts etwa ne Wasserskianlage, die die Jugend anzieht.
    Auch eine zweite Sportart wäre eine sinnvolle Ergänzung, die die Kinder vom Gammeln vor dem PC abhalten. Schul-AGs, ein Instrument, mal ins Kino, im Sommer ins Freibad, die ersten Herzchen...

    Die Welt ist so groß und ich finde, man muss sie den Kindern anbieten.

    Folge ich deinem Gedanken, dann setzt du nur auf angeleiteten Fußball als Gegenentwurf zum Zocken. Mir wäre das ehrlich gesagt zu einseitig.

    Von kostenpflichtigem Zusatztraining in Fussballschulen halte ich zB gar nicht. Das ist eigentlich nur "Geldverdienen am vermeindlich talentierten Kind".

    Auch das ist eine Pauschalaussage - deine Meinung, hab ich schon verstanden - aber eben auch nicht allgemeingültig.

    In der E-Jugend wollte mein Sohn zum Beispiel in seinem Team bleiben (soziale Aspekte), fand aber gleichermaßen, dass er im Training kaum gefordert sei. Da war eine Fußballschule eine gute Zwischenlösung. Der STP macht ein Jahr später ja nix anderes: zieht die besseren Kinder zusammen und bietet ein Zusatztraining an.

    Wobei ich stets innerlich zusammenzucke wenn ich lese dass sich die ganz kleinen über Wettbewerbe freuen. Das ist einfach nicht richtig. Das startet erst mit 6-7 Jahren. Klar, manche mögen das schon eher aber das gros kann mit Niederlagen noch nicht umgehen. Wo einer gewinnt, verliert ein anderer und das führt nicht selten zu Tränen.


    Darum ist bei der Zielgruppe ab 4 Jahren - wie bei dieser Anfrage hier - der Hinweis auf Wettkampf einfach falsch.


    Ich habe aktuell zwei 5 jährige die sofort dicht machen, wenn ich als Trainerin versuche, einen Ball zu erobern. Dieses Verhalten habe ich jedes Jahr und es legt sich dann, je mehr Vertrauen die Kinder aufbauen.

    Ein Vierjähriger der wirklich unglaublich sportlich ist, versteckt sich bei den Spielen gegen einen Gegner. Alles normal soweit - das legt sich alles.

    Aber bei einem Aktionstag ist das wirklich kritisch. Bei den Kindergartenkindern gilt: Jeder einen Ball, jeder in seinem Tempo.


    Gutes Thema sind z. B. Tiere.

    Wie laufen Hasen? Hospen. Störche stehen auf einem Bein, usw. Mit Ball:

    Elefanten rollen den Ball mit dem Rüssel, Affen werfen ihn hoch, Kängurus Rollen sich den Ball durch die Beine und stoppen ihn mit ihren großen Füßen und welches Tier den Ball mit den Füßen mitnimmt, wissen die Kinder :D


    Oder Weltraum und zum Mond fliegen.

    Oder paw patrol. (örks)


    Die Eltern einbinden ist aber prima. Breitbeinig hinstellen, Kind spielt den Ball durch die Beine, herumlaufen und wieder von vorne. Nach 5 mal Wechseln...

    Schwerer: Elternteil versucht vor dem Kind zuerst an den Ball zu kommen und verlieren das hoffentlich immer knapp. Bei älteren Kindern kann man den Eltern ein Hütchen als Wendemarke vor die Füße legen.