Im Mädchenbereich ist das an einer unserer Grundschulen wohl ganz erfolgreich...
Beiträge von Goodie
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Manchmal wünsche ich mir die Unbekümmertheit anderer (z.B. olympischer) Sportarten im Jugendbereich auch für den Fußball.
Na ja... in Mannschaftssportarten mag das noch so sein aber in Einzelsportarten finde ich im oberen Drittel keine Unbekümmertheit.
Fechten im Leistungszentrum: mit 12 Jahren 4 mal Training PflichtSchwimmen? 6 Uhr vor der Schule keine Seltenheit
Rudern? 6 Einheiten plus Wettkämpfe
Turnen? Eiskunstlauf? Tennis?
Ich kenne wirklich viele ehemalige Spitzensportler weil die alte Bayer AG über ihre Sportvereine den Leuten neben einer sportlichen auch eine berufliche Perspektive geboten haben. Leider ist Bayer ja auch nicht mehr das was es mal war und die meisten Vereine haben mit Bayer nichts mehr zu tun außer dem Namen. Aber ich fand das seinerzeit eine gute Sache - um mal eine neue Sicht auf diese Thematik anzubieten. Einer meiner Kollegen hat nach der Schule beim Fußball erst in der zweiten Mannschaft gespielt und seine zweijährige Ausbildung beendet und dann den Schritt in die erste Liga vollzogen / geschafft.
Andere Talente in der Leichtathletik oder Badminton wurden dank der Vereine mit Ausbildungsverträgen versehen und großzügig zu Sportereignissen freigestellt.
Die Internate lassen ja hoffen, dass sich Schule und NLZ optimal verzahnen. Wäre das nicht auch mit einer Berufsausbildung denkbar?
Denn das dürfte in den anderen Sportarten bei fast allen Sportler anstehen, und sei es die Sportförderkompanien beim Bund / Polizei.
Und natürlich kann man in der vierten Liga auch Geld verdienen aber was kommt danach? Was wenn der Körper nicht mehr mitmacht? -
lea_044 das Problem bei den Trainings ist immer der Spagat beim Können der Kinder. Sind alle in etwa gleich weit, ists einfach, doch wo ist das schon so? In sofern sind alle Spiele geeignet wo jeder seinen eigenen Ball hat und in seinem Tempo agieren kann. Und vorallem sollte man meiner Meinung nach die Möglichkeiten der Halle nutzen. In Form von Parcouren kann man folgendes unter bekommen:
1. über eine Straße aus kleinen Matten die im Zickzack liegen dribbeln. Schwieriiger: zwischen die Matten noch einen Ring einklemmen oder eine Pylone draufstellen.
2. Kastenteile oder umgelegte Bänke als Prallwände oder "Gegenspieler" nutzen, gerne im 45° Winkel als "Passgeber" vor dem Torschuss3. Elemente aus dem Kinderturnen einbauen: zum Beispiel den Ball in die Hand nehmen und in einen kleinen umgedrehten Kasten rein und raus klettern. Oder auf große Kästen klettern, auf ne dicke Matte springen, Rolle vorwärts unten
4. häufig kann man eine Stange niedrig waagerecht aufbauen, dort wird der Ball drunter her gespielt und über die Stange springen.
5. Was zum drunter her krabbeln oder hüpfen lässt sich auch meist leicht aufbauen mit dem was ne Halle so hergibt.
Bambini heißt ich und mein Ball aber eben auch allgemeine koordinative Bewegungsschule. Wenn du hier gute Grundlagen legen kannst, kannst du später die Ernte einfahre und ich persönlich liebe die Möglichkeiten, die mir eine Halle bietet mit ihren Wänden, Linien und dem Kram aus der Materialgarage.
Ich habe mir übrigens Leibchen in vier Farben besorgt. Ich spiele häufig mit 2, 3 oder 4 kleinen Teams, entweder sind alle im Einsatz (Halle nochmal halbiert) oder ein oder zwei Teams pausieren.
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Bei youtube sind auch ein paar brauchbare Beispiele...
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schau mal was passiert wenn du die Matten bei 3vs.3 je eine 5m quer vor die Tore legst mit Toren die 3-4m Breite haben.
Klär mich doch bitte auf, dann muss ich es nicht ausprobieren. Ich würde erwarten, dass ein paar Kinder versuchen, den Ball mit Kraft über die Kante der Matte zu schießen, anderen können den Ball schon lupfen. Ich schätze, dass das Hochschüsse fördert. Das wäre eher kontraproduktiv, oder?
Oder meinst du, 5 m Abstand vom Tor? In der Halle sind bei mir die kleinen Matten an die Wand gelehnt gerne die Tore. Was haben die? 1,5-2 m? In der kleinen Halle teile ich das Feld nochmal in zwei Hälften so dass jede Fläche so 12 x 14 m hat. -
Ich beobachte dies eigentlich jedes Jahr aufs Neue und das legt sich bei Vielen nach 2-3 Spielen, bei anderen erst später.
Gründe:
1. Die Eltern machen ein Ding draus. Das kann schon am Abend vorher losgehen, da werden die Kinder mit den Worte: "du musst morgen fit sein" ins Bett gebracht. Dann werden Fotos im Trikot geschossen, die Oma wird eingeladen und Sprüche wie "jetzt gehts um was" fallen
2. Die Kinder selber sind sehr geflasht vom drum herum. Auswärts, alles fremd und gleichzeitig unglaublich stolz ein Trikot zu tragen. Und dann kommen da wildfremde Kinder gegen die man spielen soll.Einer meiner kleinen pfiffigen meinte nach seinem ersten Auswärtsspiel: "Duhuuu, ich möchte lieber wieder in unserem Verein spielen". Ein schüchtener Junge meinte leicht verzweifelt: "da sind so viele andere Kinder". Der kleine Torwart (ja ja, immer noch 7vs7
) wollte unbedingt die Handschuhe haben und ist dann auf der Torlinie in Schockstarre gefallen und war ebenfalls nicht mehr ansprechbar. Und bei uns stellen sich die Teams im Kleinfeldbereich gegenüber auf und brüllen sich ihre Schlachtrufe zu. Das war beim Gegner so laut, dass zwei Angst bekommen hatten. Haste dann noch laute Eltern, ist doch das Chaos endgültig perfekt, oder?Beim allerersten Spiel meines Kleinen seinerzeit wussten 13 Mit- und Gegenspieler noch gar nicht was los ist, als meiner schon das erste Tor geschossen hatte.
(Typischer kleiner Bruder eines Fußballers)
Einer war so nervös, dass ihm schlecht war und wieder heim musste...
Verhindern kannste das eigentlich nur, wenn du eine rollierende Gruppe hast, wo immer schon ein paar Kinder schon mal gespielt haben und neue dazu kommen. Wenn du eine Gruppe ganz neuer hast, musste da halt durch.
In der F bejammern viele, dass die Kinder nicht wirklich angreifen. Hier wollen viele dann dem anderen nicht weh tun oder haben Angst davor, dass es weh tut... -
Wie kann man denn hier in diesem Thread die Fahne hochhalten, dass das ein NLZ eine tolle Erfahrung ist, man nur nicht zu hohe Erwartungen haben darf und dann Jugendliche kritisieren, der sich durch ein G8-Abi schlagen müssen und die augenscheinlich sehr viel realistischere Zukunft im Blick haben?
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Andere Baustelle: Beim Übergang von der U13 in die U14 geht es in Hamburg von 7+1 auf Halbfeld ohne Abseits zu 11er Großfeld mit Abseits. Wer denkt sich so was aus? Warum kein 8+1 mit Abseits von Strafraum zu Strafraum in der U14?
Warum überhaupt in jedem Landesverband, ja zum Teil von Kreis zu Kreis anders? Denn hier gibts in der D das 9vs9
Hier spielen dafür die Bambinis immer noch 7vs7.
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Im U11- Jahrgang gibt es in Hamburg auch keine Festivals mit Champions League- Modus mehr, sondern kleine Turniere im 7v7 mit 4 Teams im jeder-gegen-jeden-Modus. Und diese Form des Wettkampfs scheint einigen Teams nicht auszureichen.
Den Kindern oder den Erwachsenen?
Am letzten Wochenende hatte mein Sohn beim Volleyball (12 Jährige) ein Turnier. Die Hinrunde ist vorbei, offiziell gehts erst im März weiter und da haben sich die Teams der Hinrunde zu einem Vorbereitungsturnier getroffen. Es ging also um gar nix, nicht mal um nen Lolli. Trotzdem war da so viel Feuer drin, bei allen Spielen und die Kinder haben agiert, als ginge es um die Weltmeisterschaft - mindestens.
Ich halte es für gemacht, dass man im Kinder- und Jugendbereich zwischen Freundschaftsspielen und Meisterschaften unterscheidet. Das aufzulösen wäre der richtige Weg, weg vom larifari hier und weg vom Druck da. Ab in die Mitte. Wettkampf und sportlicher Ehrgeiz im hier und jetzt. Nicht mit Blick auf die Tabelle sondern mit Blick auf diesen jetzigen Tag! Und morgen kann es wieder anders sein. -
Ich kenne zwei Jugendliche, die sich zur Oberstufe hin klar in Richtung Schule orientieren und im NLZ aufgehört haben, weil der Aufwand zu hoch ist. Es kommt ja gerade in den Ballungsgebieten nicht jeder in das räumlich erste NLZ sondern man fährt ja ggf. auch mitten im Berufsverkehr durch die Gegend.
Und auch solche Kaderplätze werden immer wieder aufgefüllt. -
Zeig mir den Trainer, der in einem Finale allen Kindern mindestens die Hälfte der Spielzeit gibt.
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oder nur eine kleine Spielform mit Provokationsregeln angebracht ist (zh.B. 2 Ringe ins Feld die der Ball nicht durchqueren darf
Ich habe diesen Gedanken aufgegriffen (auf einer Turnhallenhälfte, also 12x15m mit 2vs2 gespielt) und den Kindern zwei kleine Matten in den Weg gelegt (tiefe Pfützen, in denen man glibbrige, kalte, blaue Füße bekommt) und in jedem Durchgang die Matten wo anders hingelegt. Mal in die Mitte, mal eher außen, der letzte Durchgang dann ohne. Hat super funktioniert! Danke für diesen Input!
Btw und zu Thema Disziplin: war es letzte Woche in beiden Gruppen chaotisch, so war es diese Woche super. Den Großen habe ich ein komplettes Spiel-Training mit nur einem kleinen Zwischenspiel zur Erholung gebaut.Bei den Kleinen hatte ich viele Neuzugänge, so dass ich die Halle zweigeteilt hatte, die ganz neuen haben dann im Hauptteil eher kleine Aufgaben mit dem Ball gehabt, die anderen haben auch das Spiel mit den Matten gemacht. Bei allen war nach 45 Min Feierabend, sie hatten keine Lust mehr.
Ich habe dann mit ihnen Schlafkönig gespielt und die Eltern waren ziemlich erstaunt, wie leicht man diese Rasselbande unter Kontrolle halten kann. Als ich nach 5 Min erklärt hatte, dass die Kinder gewonnen hätten, war der Hallenboden schweißnass wo sie gelegen hatten. So intensiv hatte ich das Training gar nicht eingeschätzt! Aber man lernt ja nie aus. -
HansUwrat deine Methode scheitert sofort, wenn zwei Kids stören. Dann haste die beiden da hocken und nix funktioniert so wie du dir das wünschst. Eine zwei Minuten-Auszeit, dann nochmal ne kurze Ermahnung die mit den Worten "machste jetzt wieder mit? Prima" endet und weiter geht es. Und ein echter Systemsprenger bleibt auch nicht brav auf der Bank sitzen...
Was wäre denn dein Vorschlag wenn einer dein ganzes Training stört, Hütchen umwirft und partout nicht mittrainieren will?
Systemsprenger würde ich abholen lassen. Wenn Trainer und Kind eine Situation so eskalieren lassen, dann ist das halt mal nötig.
Man muss immer gucken, was vorfällt. Wir hatten mal ein Kind, dass mehrfach andere gebissen hat. Auflage war dann: die Mutter muss dableiben und mit beaufsichtigen - wollte sie nicht weil der Junge ja nie was macht
. Wir haben ihn dann ganz rausgeworfen. Es gibt Grenzen denn ich bin ja keine Psychologin.
lea_044
Wenn du auf eine Situation eine Hilfestellung haben willst, dann solltest du sie möglichst genau beschreiben.
Es ist halt einfach ein Unterschied, ob dir das immer gleiche Kind auf der Nase herumspringst, du ein Training mit langen Warteschlangen machst, Kinder ein bestimmtes Spiel verweigern, dein Training komplett langweilig oder viel zu anspruchsvoll ist oder du Kinder mit EDS (Erziehungsdefizitssyndrom) erwischt hast oder man einen gebrauchten Tag erwischt hat wie ich ihn oben beschrieben hatte.Hast du den Aufbau spielen - üben - spielen mal versucht?
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Da stellt sich schon die Frage, ob wo es einfacher ist Freunde zu finden und die Freundschaft gerne zu pflegen. Mit Kindern, die zufällig in der gleichen Straße / Stadtteil / Dorf leben und/ oder mit denen man zufällig in die gleiche Schulklasse gesteckt wurde, oder in der Fußball-, Tennis-, Basketballmannschaft, dem Chor, Orchester etc. wo man (hoffentlich) aus eigenem Antrieb und eigener Motivation hingeht....
Zweckgebundene Freundschaften halten exakt so lange wie der Zweck vorhanden ist. Wechselst du also das Team, dann verlieren sich auch die Kontakte.
In sofern ergeben sich langjährige Freundschaften nach meiner Erfahrung eher in Schule / Nachbarschaft / Beruf, also in einem Umfeld in dem man sich regelmäßig "ohne Anlass" trifft.
Echte Freunde sind eh selten, und ob man sie in einem Umfeld in dem Konkurrenzkampf herrscht findet, sei dahin gestellt.
Ich glaube es ging hier aber eher um den zeitlichen Aufwand, den man eben bei An- und Abfahrten zu Trainings und Auswärtsspielen verschwendet, wenn sie (zu) lang sind.
Wobei ich an dieser Stelle eher entspannt bin. Die Kids halten eh über die Smartphones Kontakt und ab nem gewissen Alter gehen sie eben nicht mehr rutschen sondern gammeln vor dem Edeka rum


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Bei mir muss im Grunde auch niemand mitmachen bei den ganz Kleinen. Jeder in seinem Tempo...
Aber die Kinder müssen dann auf die Bank denn sonst wird mir das gerade in der Halle zu gefährlich.
Manchmal gibt es aber auch einfach gebrauchte Tage. Letzte Woche war es bei mir auch schlimm. Ein Kind musste gar abgeholt werden weil es am heulen war und sich nicht beruhigen ließ. Immer wieder Tränen bei diversen Kindern wegen jedem Pups.
Bei den älteren eine Stunde später haben dann zwischen durch 1/3 der Kinder einen kleinen Parkour (nur Prallwände und Torschuss) verweigert: "zu schwer, kann ich schon alles, keine Lust, ich bin Torwart"
Ich habe dann unterbrochen und den Kindern (die mich alle mehr als ein Jahr kennen) gesagt, dass ich darauf keine Lust habe. Wir könnten eigentlich abbrechen und nach Hause gehen. Da haben dann die drei immer motivierten lautstark protestiert und ab da lief es super. Nach der Übung habe ich dann wieder alle zusammengetrommelt und das gute Verhalten entsprechend gewürdigt, sie gefragt ob das so nicht viel mehr Spaß macht. Antwort ja.
Bei dieser Gruppe merkt man stark, dass sie Grenzen austesten, vorallem die 16er.. Google mal Zahnlückenpubertät.
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Mein Training sieht zum Beispiel so aus:
- Tummelphase 5 min mit Bällen
- Begrüßung, wir sitzen im Kreis und reden
- Jeder hat einen Ball, wir machen Geschicklichkeitsübungen mir Händen und Füßen.
- in der Halle baue ich gerne einen Parcours auf mit Prallwände und Torschuss. Hier nutze ich alle Möglichkeit einer Turnhalle wie Matten, Kästen und Bänke.
In der letzten Phase baue ich schon ab und nehme immer mehr weg, dann Trinkpause und...
- Abschlussspiel 3vs3 mit vier Teams (ich habe auch vier verschiedene Leibchenfarben)
Es hat außer beim Abschluss immer jeder einen Ball.
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Hallo Lea,
wir haben eine Bambini-Ecke, da dürftest du ersten Input finden, wenn du da ein bißchen liest.
Ansonsten, beschreib doch mal dein Training und wann dir die Kinder entgleiten.
Wie alt sind die Kinder, wieviele hast du, sind alle neu, usw?
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Frag doch mal deinen Kassierer oder lass dich als Kassenprüfer wählen...
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Alte weiße Männer sind jawohl eher ein Synonym und haben weniger mit dem Jahrgang zu tun...
