Beiträge von Goodie

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    Nur weil ich kein Problem damit habe, wenn der Trainer laut wird, kann es für ein Kind ggf. ja ein Problem sein.

    Ich frage mich ja jedes mal was passieren muss, damit ein Trainer laut wird. Also nicht dass ich das nicht schon zig mal erlebt hätte. Und klar, wenn ich Anweisungen über den halben Platz rufen will, muss man das ggf laut machen. Aber dieses "laut" ist ja nicht gemeint.

    Welcher Lehrer schreit rum? Die guten oder die schlechten?
    Welcher Klavierlehrer würde seinen Schüler anbrüllen?

    Welcher Gastgeber eines Kindergeburtstages?


    Auch versuchen doch die meisten (leider nicht alle) Eltern, ihre Kinder vernünftig zu erziehen. Wenn es mal lauter wird, dann muss aber schon was ersteres sein, oder?

    Aber beim Fußball tolerieren wir, dass ein Kind von einem Fremden/Dritten/Trainer angemacht und angemeckert wird. Kinder werden runtergemacht weil ein Zweikampf nicht geführt wurde, ein Dribbling unangemessen war, ein Kind am Träumen ist.

    Die Kinder "gewöhnen" sich dran, ein paar bekloppte Eltern hört man am Rande sagen: "die brauchen das" und andere flüchten.

    Aber kaum einer hinterfragt mal die Motivation der Erwachsenen!
    Kinder wollen ihrem Hobby nachgehen, machen das nicht so wie sich der Erwachsene vorstellt und werden dafür angemeckert.

    Für mich sind diese Trainer arme Würstchen, die keine Ahnung haben, wie man mit Menschen umgeht.


    Denn natürlich gibt es andere Wege. Ruhig, bestimmt, und weit entfernt, dass einem die Rasselbande auf der Nase rumtanzt.
    Ich habe wenn es mir zu arg wurde auch schon Teams angeboten, das Training jetzt sofort zu beenden, weil mir das so keinen Spaß macht. Ich rufe mir die Kinder immer in den Kreis zusammen und sage klar und deutlich, dass das so keinen Spaß macht. Mir nicht und den Kindern auch nicht. An den schlimmeren Tagen erkläre ich auch gerne nochmal, dass Training freiwillig ist. Wer keine Lust hat, bleibt weg und wer kommt, macht mit. Wer nicht mitmachen will, geht nach Hause und nicht mir auf die Nerven. Alles kein Problem. Ist ein Mitmachangebot.

    Jollyjule an deiner Stelle würde ich zum Elternabend einladen. Die neue Saison besprechen und Gelegenheit zur Aussprache anbieten. Dann können die Eltern die Interessen ihrer Kinder vertreten oder es eben sein lassen.


    Mich nerven die Brüllaffen-Trainer zur Zeit extrem an - auch weil wir im Verein auch einen haben und KEINER der Eltern beschwert sich. Der JL belässt es bei Gesprächen - wahrscheinlich weil sich niemand beschwert.

    Break zwischen Kinder- und Jugendfußball

    ich glaube, das ist ganz klar eine Erwachsenensicht. Für die Kinder sind alle Übergänge fließend. Und gerade in dem Alter mit der beginnenden Pubertät ist vieles im Umbruch. Einige stellen sich dann nochmal extrem kindisch auf und kaspern rum. Ein Phänomen was man in der D noch oft sieht, bei der C nur noch selten.


    Natürlich sind Regeln sinnvoll und geben Orientierung. Auch haben Kinder in diesem Alter sehr feine Antennen für Gerechtigkeit und sind fix beleidigt, sollte das mal nicht so laufen wie erwartet.

    Wenn du also aus "es spielen immer alle" also ein "die Trainingsbeteiligung der letzten zwei Wochen in Quantität und Qualität werden berücksichtigt" machst, ist das in meinen Augen in eine verständliche und sinnvolle Regel.


    Ob man mit deiner gelbe-Karten-Regel was erreicht weiß ich nicht. Nur so ein Gedanke: Ich würde mich als Trainer der unterhalb liegenden Mannschaft bedanken, wenn man mir die Pfosten, die sich nicht benehmen wollen, aufs Auge drückt.



    Ich glaube, dein Stichworte heißen nicht Strenge oder knallharte Regeln sondern Vertrauen und Verantwortung.

    Der Gedanke, die Spieler sollen sich persönlich, telefonisch abmelden, geht in die richtige Richtung. Und auf unentschuldigt fehlen würde ich sehr empfindlich reagieren.

    Generell ist es aber in dem Alter sehr viel sinnvoller, gemeinsam Ziele, Regeln und Konsequenzen zu definieren. Wenn die Spieler daran mitwirken ist auch die Akzeptanz gegeben. Vielleicht nerven die Spieler auch Dinge, die du noch gar nicht erfasst hast.


    Bei der Motivation entscheidet man zwischen intrinsisch und extrinsisch. Wenn du also mit Disziplin und Regeln (Druck) arbeitest, bedienst du die extrinsische. Und die nutzt sich fix ab oder bedarf einer Steigerung (wie beim Entgelt)

    Intrinisch motivierte Spieler kommen weil es ihnen Spaß macht, weil man sich ärgert, ein Training zu verpassen. Solche Spieler sind für einen Trainer ein Selbstläufer, den man jedoch auch im schlechtesten Fall kaputt bekommt.

    Spielen, Spaß, Anerkennung statt Druck, lange Erklärungen und Gemecker.


    Wenn man es hinbekommt, die Probleme gut zu analysieren, dann kommt man auch zu geeigneten Lösungen.

    Zitat

    Das Hauptproblem ist wirklich die Moral, Motivation und Laufbereitschaft der Spieler in den Spielen. Mir fehlt da der Ehrgeiz bei den Spielern. Ich sehe nicht diese Gier in deren Augen.

    [...] Nichts desto trotz wollte ich mit den Regeln ein Zeichen setzen, damit die Jungs wissen das ab sofort mehr Disziplin zu herrschen hat.

    Das passt nicht zusammen. Aus der Ferne kann man dazu nix sagen aber du kannst doch mal deine Spieler fragen woran das liegt. Vielleicht kann man mal ein Spiel filmen und den Kindern zeigen, dass sie halbherzig zur Sache gehen. Ist der Druck (gefühlt) zu hoch? Haben die Spieler Angst vor Zweikämpfen weil sie niemandem weh tun wollen? Oder ist die Welt für die Spieler in Ordnung und sie wissen gar nicht dass sie mehr könnten?


    Gemeinsame und individuelle Ziele könnten hier ein lohnender Weg sein:

    Wir wollen FC Nachbarverein das Leben schwer machen in dem wir...

    Paul, von dir will ich heute mindestens zwei Abschlüsse mit links sehen.

    Otto, du gibst die Kommandos in der Abwehr.




    Konditionstraining: viel Spielen. Leg 6 Bälle verteilt an den Rand. Das Team, welches den Ball aus dem Aus holt, ist so lange in Unterzahl, weil die anderen sich sofort einen Ball schnappen dürfen. Das bringt ordentlich Dampf aufn Kessel.



    Just my 2 Ct.

    Auch bei unserer Stürmerin muss ich mir etwas überlegen. Sie vergibt zu viele Chancen und sieht potenzielle Assists nicht. Ich glaub ich werde sie mal ins Mittelfeld oder auf die RV Position stellen damit sie sich mehr an der Chancenkreierung beteiligt und nicht nur die Vollendung übt.

    Frag sie mal ob sie vom Papa/Opa/sonstwem ne Torprämie bekommt...

    Was ich jetzt getan habe sind knallharte Regeln einzuführen, damit die Jungs wissen dass das kein Kindergarten mehr ist.

    ich schlage vor, du machst darüber einen eigenen Beitrag auf. Hier ist ja eher auskotzen....

    Ich hatte am Samstag ein Spielfest der Bambinis mit vier Vereinen mit je zwei Teams im Turniermodus. Hier waren dann endlich mal die 17er unterwegs, bis auf einen (großen) Verein, der mit einem 16er Jahrgang anreiste. Ok, das muss man tolerieren, gibts halt wieder 10 Stück in 8 Min.


    ABER dieser Verein hatte zwei 2015er (F-linge) dabei und hat sie munter in den Spielbericht eingetragen.
    Ich habe die anderen Trainer darauf aufmerksam gemacht und wir waren uns einig: das geht nicht.

    Also haben wir den Trainer angesprochen und dann gings los:


    Was wir für Unmenschen seien, Kinder wegzuschicken, das seien Dezembergeborene und kleinwüchsig und die wären beim letzten Mal auch dabei gewesen und außerdem sei das mit dem Kreisjugendleiter abgesprochen... der zerrte gar zwei Kinder nach vorne, um sie uns zu präsentieren. Ein vernüftiges Wort war nicht möglich. Einsicht nicht gegeben.


    Da sich alle anderen Vereine geweigert haben gegen diese Kinder zu spielen, hat der Trainer dann die Jungs heimgeschickt. Und ich bin mir zu 100 % sicher, dass er genau wusste, dass seine "Argumente" an den Haaren herbeigezogen waren. Eine Ausnahmegenehmigung hätte er sicher schriftlich dabei gehabt, wenn es so was gegeben hätte. Aber das waren ganz normale Kinder! Nix kleinwüchsig oder so.
    Natürlich waren die Kinder am heulen doch statt sie zu trösten, zerrte der Vater eines Kindes seinen Sohn nochmal zu uns Unmenschen: "Seht was ihr angerichtet habt, der heult".
    Man hätte ihm: "bedank dich lieber bei eurem Trainer" entgegen schleudern wollen doch in so einer Atmosphäre ist ja jedes Wort zu viel.

    Ich finde echt zum Brechen, dass am Ende die die Blöden sein sollen, die auf die Regeleinhaltung achten.

    Bitte setze Leistung immer gedanklich in Gänsefüßchen!

    Wenn du ein Ranking deiner Kinder aufstellst und dies einmal im Monat neu bewertest, wirst du jeden Monat Verschiebungen feststellen... Kinder entwickeln sich nicht unbedingt linear. Da hat einer einen Entwicklungsschub, hier platzt ein Konten, dort macht einer eher ein paar Schritte zurück.

    Wenn du durch Zufall eine Truppe Fußballverrückter hast, die alle zu Hause mit großen Bruder tagein tagaus kicken, dann kann man mit solchen Kindern sicher ein gutes halbes Jahr Vorsprung haben.
    Dies war bei meinem jüngsten so. Diese Truppe ist inzwischen in alle Himmelsrichtungen zerstreut, einer ist im NLZ, einer spielt knapp drunter, einer ist pummelig geworden, einer hat keinen Bock mehr auf das tamtam und will einfach nur noch irgendwo kicken.

    Was ich aber sagen will: das verändert sich permanent. Eine Einteilung nach der aktuellen Leistungsstärke einzuteilen ist sicher sinnvoll, denn sonst machen die 1-2 guten das Spiel alleine und die anderen stehen dabei oder joggen nebenher. Aber das muss eben fluide bleiben. Die zwei besten sind sicher gesetzt aber danach spielen sich immer mal wieder andere Kinder nach vorne. Und entscheidend ist, dass man dem anderen Teil nie das Gefühl gibt, hinten dran zu stehen. So kann man Team 3+4 einfach mal in der Bezeichnung tauschen...

    Ich habe eine ganz andere Motivation.

    Vorweg: ich kümmere mich nur einmal die Woche (plus den administrativen Aufwand wie Anmeldungen, Spielerpassanträge etc) um die Minikicker.

    Ich bin der Meinung, dass wenn sich jeder ne Stunde in der Woche irgendwo ehrenamtlich engagieren würde, wäre die Welt eine Bessere. Was könnten wir nicht alles erreichen! Deshalb trainiere ich die Kids. Das mache ich seit 5 Jahren und ich mache das noch solange wie das in in meinen Familienkalender passt und ich Freude daran habe.

    Mir ging es hier wirklich um den min. zwei Jahre älteren Jungen, ob ich das ansprechen sollte.

    Unterm Strich ist das "Betrug" und völlig daneben. Der Junge ist nicht spielberechtigt!
    Ich glaube, ich würde mich wohl erstmal mit der Mutter darüber unterhalten, warum der Junge bei den Kleinen ist. Vielleicht gibt es ja eine Erklärung.

    also mal aus Trainersicht: mir liegt ein Vater in den Ohren, dass seine Tochter doch auch ganz unbedingt mit zu den Spielfesten will. Sie ist seit drei Monaten dabei, Jahrgang 18, hat keine Ausdauer, ist permanent abgelenkt und weiß gerade so eben, in welches Tor geschossen werden soll. Ich vertröste ihn aber sonst passiert gar nichts. Was soll auch sonst passieren?


    Lass dir mal die Organisation der Spielfeste erläutern. Es ist gut möglich, dass zwei Viererteams gemeldet sind und man davon nicht abweichen kann/darf/will. Auch weißt du nicht, was mit den Eltern anfangs der Saison besprochen wurde.

    Die Saison geht noch ein paar wenige Spielfeste (bei uns zwei). Die 2017er werden nach den Ferien zum Altjahrgang und dann sollte es auch für deinen Sohn "richtig" losgehen. Frag den Trainer einfach. Vielleicht konnte man bisher nur zwei Teams melden wegen des Betreuungsproblems und wenn sich hier Freiwillige melden, kann man auch ein Team mehr melden bei 15 Spielern.

    Hast du denn schon einen Passantrag ausgefüllt?

    Bei mir spielen die Kinder erst, wenn ich ihnen den Trubel zutraue. Manche Kinder sind ziemlich sensibel, zurückhaltend oder sogar ängstlich. Das verwächst sich aber solchen Kindern tut man ja keinen Gefallen, wenn man sie zu früh in dieses Getümmel wirft. Gerade im Jungjahrgang kann das alles sehr einschüchternd sein. Die erste Erfahrung soll aber eine schöne sein.


    ach übrigens: ich mag es nicht, unmittelbar vor dem Training angesprochen zu werden. Im Anschluss hab ich eigentlich immer Zeit aber anfangs bin ich mit meinem Fokus bei den Kindern (Aufbau, Trainingsgestaltung, Aufsichtspflichten usw. )

    In NRW könnte ich dir ein paar Adressen geben. :saint: So bleiben nur ein paar allgemeine Tipps

    Den Kids tuts auch ne Zeltstadt neben dem Vereinsheim oder ein Campingplatz an einem Tümpel.

    Oder du versuchst, ein mehrtätiges Turnier zu finden.

    Oder, was ich auch ganz charmant fände wäre eine längerfristige Kooperation mit einem anderen Verein, wo man sich wechselseitig in Gastfamilien besuchen könnte

    Eine Frage:

    Warum muss ein Elternteil immer während des Trainings anwesend sein?

    Man kann doch einkaufen gehen, spazieren gehen, zur Autowaschanlage, etc.

    Muss ja nicht und ja, Einkaufen ist definitiv eine Option - mache ich auch. Aber viel eher müsste ich mich ja um die Wäsche kümmern, kochen oder mich um die Geschwister kümmern. Im Heimatverein fährt das Kind mit dem Rad oder man fährt für ne gute Stunde wieder nach Hause. Bei längeren Strecken gibts diese Option nicht und man ist schnell drei Stunden unterwegs.
    Gerade in den jüngeren Jahren, wenn das Training um 16:30 Uhr ist, sind häufig die Väter noch nicht von der Arbeit zurück und es bleibt alles an einer Person hängen. Das ist u.U. wirklich nicht ohne.
    Wir haben unter der Woche 9-10 Termine zu organisieren. Das klappt gut, weil der Große inzwischen um 18 Uhr trainiert und der Vater diese Fahrdienste übernimmt.
    Aber dass man familiär an seine Grenzen kommen kann, muss man wirklich gut bedenken.

    Eltern sind bei uns nicht bereit zu betreuen.

    echt? ich frage da eher nicht sondern nutze eher so Formen wie: "du kümmerst dich bitte um die vier Kinder und sorgst dafür, dass sie pünktlich aufm Platz stehen. Danke" Ich bin bislang noch nie abgeblitzt.

    Bislang im 7vs7 hatten wir zumeist 12-16 Kinder.


    In der F ists noch schlimmer. Gespielt wird 5vs5 oder 3vs3. Wie soll man denn da was planen?

    Bei den Bambinis ist es dieses Jahr so organisiert, dass man mit 8 Teams in einer Turnierform spielt. Vereine mit 4 Teams werden eingeteilt in 1+2 und 3+4, jeweils zwei Teams werden dann einem Spielfest zugeteilt.

    Im Jahrgang 2017 haben wir 17 Kinder und hier werden ja sicher noch welche kommen. Zwischen Ostern und Sommerferien haben wir üblicherweise den größten Zulauf.

    Wie organisiert man das nun idealerweise?


    Dieses Jahr haben wir aus der G1 drei Teams gemeldet und aus meiner G2 (hier sind auch noch einige 17er) ein Team. Wir wurden nun also eingeteilt in 1+2 und 3+4 mit der Folge, dass die Kinder aus der G1, die in Team 3 eingeteilt wurden, sich abgeschoben oder herabgesetzt fühlten. Die kamen zu mir, alle kennen mich aber dennoch gibt es auf Elternseite Widerstände (ich vermute, die Kinder interessiert das nur am Rande. Aber wie es halt immer so ist) Hier hat der Trainer der G1 nicht so gut kommuniziert und man muss drauß lernen.


    Fakt ist: wir brauchen einen zweiten Trainer im 17er Jahrgang. Aber macht man dann besser zwei separate Trainingsgruppen oder eine Große?
    Wie habt ihr das eingeteilt oder organisiert?

    Ich habe die Minikicker (aktuell 2018er, der erste 19er ist auch schon da) und mein Training ist entsprechend kürzer, auf 60 Min. begrenzt.

    5-10 Min Tummelphase (je nachdem ob die Kinder eigenständig in ein Spiel finden oder das Granulat sortieren)

    20-30 Min Drei Spiele/Aufgaben rund um Trainingsthema , die in einander greifen.

    20-30 Min Abschlussspiel in Kleingruppen, sortiert nach neu und geübter, wobei die neuen nach 10 Min meist keine Lust / Kraft mehr haben während die "geübteren" durchziehen.

    5 Min nehmen wir uns für den Abschluss. Da machen wir noch ein Kreisspiel wie Möhrenziehen oder Luftballon, Verabschiedung, Schlachtruf... Einfach damit auch der letzte Blümchenpflücker mit einem Lächeln heimgehen kann.

    Fest auf die Uhr gucke ich nicht. Wenn ein Spiel gut läuft, darf es auch länger gehen. Verlieren die Kinder den Fokus, legen wir ne Trinkpause ein und machen die nächste Übung, manchmal auch spontan was ganz anderes. Laufen ja nicht alle Trainings nach Plan...

    Ich habe vor zwei Jahren mal für die E-Jugend eines städtisch geprägten Kreises ne Auswertung der Tabellen gemacht.
    Alle ersten Plätze, zum Teil auch noch der zweite haben so haushoch geführt, dass sie sicherlich keinen einzigen echten Gegner hatten. Drei (zum Teil bis zu 5 Teams von 9 oder 10) haben so gut wie keine Spiele gewonnen und waren abgeschlagen mit wenigen Punkten unten im Tabellenkeller.
    Man hatte dann zum Glück ein Einsehen und hat angefangen, die Ligen im Winter umzustecken. Ein erster Schritt aber immer noch gibts abgeschlagene Teams und Spitzenreiter ohne echte Aufgaben...

    Festzuhalten war, dass gut die Hälfte aller Teams schlecht einsortiert war. Mit den immer gleichen fatalen Fehlern.
    Und zeig mir das Kind, dass glücklich ist, wenn es Fußball.de reinschaut und feststellt, dass man immer noch im Keller steht obwohl man endlich einen Sieg errungen hat.


    Macht das mal und geht in irgendeinen Kreis in eine mittlere Staffel einer E. Überall das selbe Bild. Immer unten drin ein Team mit 0 Punkten, 2-3 haben ein paar wenige Püntchen und oben führt einer mit 100:8 Toren o.ä.
    Wenn ihr in euren Landesverbänden schon weiter seid und geeignetere Formen eingeführt sind, dann guckt am Niederrhein irgendwo rein...


    Wer braucht Tabellen? Doch wohl eher die Erwachsenen... Kinder leben im hier und jetzt.
    Ich kenne aber einige Kollegen, die in der F-Jugend rumtelefonieren und die Ergebnisse der anderen Mannschaften erfragen um hinterrücks doch eine Tabelle zu erstellen.

    Bolzplatzmutti Ich unterstelle mal, dass dein Sohn bei den 6 Kindern war, weswegen man die Truppe hochgezogen hat. Ich würde mit den Verantwortlichen ein Gespräch suchen und erfragen, ob die D1 für deinen Sohn eine Option ist und wenn nein, ob die D2 leistungshomogen zu ihm passen müsste.
    Es ist immer etwas Kaffeesatzleserei... neue kommen, einige gehen, neue Trainer bringen Unruhe und neue Chancen gleichermaßen. Und natürlich kann man dir was vom Pferd erzählen. Wenn ihr vier D-Jugendteams stellen könnt, scheint der Verein ja eine Menge Möglichkeiten zu haben. Setzt man diese vier Teams vernünftig zusammen, dann sollte da eine D2 für ein Kind im Jungjahrgang ggf. auch gut passen.

    Und natürlich kannst du deine Fühler ausstrecken, die Frist dazu läuft ja erst Ende Juni ab. Grund zur hektischen Hast gibt es also nicht.

    Was ich aber zu bedenken gebe ist, dass im Alter einer D neue Kinder nicht unbedingt mit offenen Armen angenommen werden. Die Kinder haben inzwischen ja auch verstanden, dass jeder Neue auch ein Konkurrent um Einsatzzeiten ist. Ein Vereinswechsel sollte man also immer mit Bedacht durchführen.

    Ich kann dir per PM gerne noch was schreiben...

    Ich beobachte dass das Spiel in der D sehr eng ist, vorallem durch das Abseits. Ergebnis: schnell weg mit dem Ball, wilde Pässe irgendwo hin und das Spiel ist eher hektisch.


    In der C sind die körperlichen Unterschiede so groß wie noch nie und so groß werden sie auch nie mehr sein. Von 1,50m bis 190m kann ja alles dabei sein. In der B sind die meisten nahezu ausgewachsen, da passt ein 11 vs 11. In der C sind die jungen deutlich kleiner, die älteren am Ende der Saison eher größer. Ich finde es schon auf Grund dieser Tatsache falsch, mich an dem Teil groß gewachsener zu orientieren.

    Ich würde es so aufstellen. Ganz simpel...
    G und F 3
    E 5
    D 7
    C 9
    A und B 11

    4x15 min macht im Sinne der Ausbildung Sinn. Das Spiel im jugend Bereich zu vierteln finde ich gut.


    Formuliert man es vorsichtig, dann fördert das Booklet Vielfalt. Für mich ist das aber so wischi-waschi, dass es a) alles und nix heißt und b) den Gegnern der neuen Spielformen zig Argumente liefert.


    Bei der E-Jugend zum Beispiel ist das Hauptfeld im Booklet doch kleiner als bisher. Wir spielen das Feld länger. Auf eine Feldhälfte bekomme ich das kleine Nebenfeld nicht drauf. Also kann man nicht mehr zwei Spiele parallel ansetzen...


    Klare Regeln, für alle und basta. Nicht wieder jeder Kreis sein eigenes Süppchen. 😣