Beiträge von Goodie

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    Wie groß sind denn die beiden Teams?
    Ich finde die angestrebte Lösung auch eher nicht so toll aber ich gebe mal einen anderen Gedanken weiter:

    Du verdrängst mit den D1 Spielern nicht die guten D2 Leute, sondern die im Ranking eher hinteren. Sind diese unzuverlässig und trainingsfaul, könnte man mit dieser Lösung leben.

    Ich finde die Idee, die D1 klein zu halten und von unten nach oben die Spieler durchzureichen auch eleganter.

    Ausschnitte aus den 80iger und 90iger an. Die haben sich die Stollen ins Gesicht geballert. Da ist das heute schon extrem ruhig. Kann mich jetzt auch an kein Buli-Spiel erinnern an denen einer nen anderen Spieler absichtlich auf den Kopf gehauen hat

    Ja, das stimmt aber das meine ich nicht.

    Mir geht's in erster Linie um das lamentieren, abwinken, keinerlei Einsicht zeigen, die Schauspielerei wenn sie getroffen wurden, schiri anrennen usw.


    Meiner Beobachtung nach geht es bei Spielen die eskalieren immer mit maulen und lamentieren los. Der zumeist unerfahrene SR macht Fehler, die Spirale nimmt Fahrt auf, das Spiel selber wird ruppig. Dann noch Gebrüll von den Trainern, die natürlich immer nur ihr Team benachteiligt sehen und die Eltern gehen endgültig steil. Mal gibt es nur Rudelbildung, mal eskaliert es richtig.

    Na Glückwunsch!


    Wie könnte man das verhindern? Indem man schon das erste Gemaule und Gezeter unterbindet! und damit schließt sich mein Kreis.


    Ich habe immer wieder 5 jährige, die das lamentieren nachahmen, mit Gesten und Kommentaren! Ich unterbinde das immer, sofort, mich macht das fassungslos, wenn so kleine Kinder mit ausgestreckten Armen da stehen: "ich hab nix gemacht". Doch, es gibt ne Vorbildfunktion. Ob diese Kinder das aus dem TV haben odervon Papas Kreisligamannschaft spielt kaum ne Rolle...

    Bist du sicher? Also ich meine dass sie wissen was sie anrichten können?

    Wieviele Filme gibt es, bei dem sich die Protagonisten auf die Mappe kloppen? Da passiert nie etwas. Bud Spencer Filme vorweg aber auch zig andere.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Täter hier die Absicht hatte, dem anderen ernsthaft(!) zu schaden. Dass das alles eine gruselige Tragödie ist, muss man ja kaum erwähnen. Ich fühle absolut mit den Angehörigen des Jungen mit aber mir tut auch der Täter leid, der nun mit dieser Schuld leben muss.

    Frieden kann es immer nur mit Versöhnung geben...


    Es muss freilich endlich was passieren. Und das muss bei der Vorbildfunktion der Profis starten und sich von dort ausbreiten.

    Mir gehts ähnlich: dank tüchtigem Zulauf haben wir bei den Bambinis inzwischen die Jahrgänge 16, 17 und 18/19 besetzt. Bisher ist für den 16er keine Lösung in Sicht und damit die Kinder nicht blank da stehen trainiere ich diese zur Zeit einmal wöchentlich.

    Das ist für mich natürlich nur eine Notlösung und ich habe das ganz klar kommuniziert. Seit 7 Monaten habe ich um eine Lösung gebeten, getan hat sich nix. Ich werde definitiv mit dieser Gruppe mit Beginn der Sommerferien aufhören.


    1. die Kinder benötigen in der F-Jugend zwei mal wöchentlich Training, das ist mir zu viel

    2. ich möchte kein Team im Spielbetrieb betreuen, weil mir der Administrative Aufwand zu groß ist. Mich stresst das zu sehr. Ich schlafe in den Nächten vor den Spieltage nicht weil ich genau weiß, dass spätestens um 8 Uhr wieder irgendwelche interessanten Nachrichten kommen.

    "Wo ist der Platz?", "muss yz wirklich kommen, die Oma ist zu Besuch", "es nieselt, da findet das Spiel doch nicht statt, oder?"


    Die 18/19er Spielstunde bekomme ich hingegen hin, hier habe ich auch inzwischen Unterstützung von zwei Elternteilen.

    Aber bei den 16ern bleiben alle in Deckung.

    Warum setze ich einen Spieler ein, der eine "kurze Zündschnur" hat?

    Ist schon ein bißchen her, da wurde mein Sohn auf Asche von einem solchen Spieler abgeräumt. Der Trainer kam sofort zu uns, hat beim Reinigen der Wunden geholfen (offene Schürfwunden durch zwei Lagen Kleidung) und sich zig mal entschuldigt. Der Junge sei in der Vergangenheit häufiger auffällig gewesen und nach zahlreichen Gesprächen und Sanktionen wäre es in letzter Zeit viel besser geworden. Er sei geschockt, jetzt einen derartigen Rückfall zu sehen. Der Junge wurde intern für den Rest der Saison gesperrt.

    Hier in der Region ist kürzlich ein Trainer sofort rausgeworfen worden, der einen Spieler (D-Jugendlichen) in den Schwitzkasten genommen hat und dessen Trainer an den Kragen gegangen ist. Polizeieinsatz inklusive.
    In einem Dorfderby der C-Jugend musste ebenfalls die Polizei kommen, ein Zuschauer hat einen Spieler umgenietet und danach hat sich keiner mehr benommen. War teuer für beide Vereine. Heutzutage gibts ja sofort Videos von allem. Fluch und Segen gleichermaßen.


    Also ja, hier im und am Rande des Ruhrgebiet ists durchaus auch "interessant".

    Im Stützpunkt wird viel Wind gemacht diesbezüglich.

    Ohne jetzt die STP-Arbeit zu bewerten (hier gibts ja durchaus eine Vielzahl von Meinungen): das ist der Saisonhöhepunkt, auf den hingearbeitet wird. Ist doch wohl logisch, dass die Verantwortlichen zu diesem Turnier in voller Stärke antreten wollen.
    Man muss auch sehen, dass die Kinder ein Wochenende wie Stars behandelt werden. Mit ein bißchen Glück ist irgendeine "wichtige" Mannschaft im Haus. Und wenn sich die Kids des Kreises soweit verstehen, ist das ne tolle Erfahrung. Sportlich spielen die Kinder auf verkleinerten Feldern gegen gleich gute Kinder, sicher auch ne gute Sache. Am Rand wird fleißig notiert und die besten/auffälligsten Spieler werden zum Training des Landeskaders gebeten.

    Eltern sind zu den Spielen und zum Trikotwaschen willkommen, ansonsten nicht. Hat bißchen was von Klassenfahrt.

    Das wie ist natürlich schon erschreckend, wenn man die Jungs so viele Jahre aufwachsen gesehen hat und auch Werte vermitteln wollte und erlebt genau das Gegenteil.
    [...] genau diese Werte wie Verbindlichkeit und Zusammengehörigkeit und gegenseitige Wertschätzung

    Fantomas

    Ich habe durchaus auch eine Haltung und biete damit (hoffentlich) meinen Kindern Orientierung. Das sehe ich aber nicht auf den Moment bezogen sondern im Großen und Ganzen.


    In der Pubertät gelten aber relativ plötzlich ganz andere Mechanismen. Der Einfluss von Erwachsenen sinkt, die Peergroup wird wichtiger. Unsicherheiten, eher niedrigeres Selbstbewusstsein, Aggressionsschübe, Leichtsinn, irrationale Entscheidungen und genervt sein - all das kann diese Zeit prägen.
    Echte Erziehungsarbeit ist abgeschlossen, man versucht noch mit Regeln und Absprachen den gesteckten Rahmen zu verteidigen. Bei allem anderen muss man sich wohl eher auf die Rolle des Beraters zurückziehen.


    Dass Jugendliche bezogen auf einen Wechselwunsch den scheinbar leichteren Weg des geringsten Widerstandes (heimlich, unter Vorwand) versuchen, wundert mich nicht. Dass die Jungs unangenehmen Gesprächen lieber aus dem Weg gehen ist verständlich. Die Werte der "Alten" spielt in dem Alter eine eher untergeordnete Rolle, auch wenn genau diese später dann angenommen werden. In sofern ist das - ohne die handelnden Personen zu kennen - alles nicht so sehr von Drama und die Wertevermittlung war längst erfolgreich. Auch wenn diese bei den Jugendlichen ein paar Jahre pausiert.


    Wenn ich die Vereinsbrille aufziehe, dann dürfte ein Trainerwechsel rund um die C/B-Jugend sinnvoll sein. Gelingt es hier noch jemanden zu finden, der eher zwischen 20-30 ist an statt die Elterngeneration zu verkörpern, hat man wohl das Optimum erreicht.

    Ich habe kürzlich mit einem 14 Jährigen gesprochen, der nach nunmehr 11 Jahren im Verein sagt: ich will einfach mal was anderes sehen/machen.
    All das ist doch eher Ausdruck von "ich will in die Welt hinaus" als mangelnder Werte.


    Ich kann verstehen, dass sich die Jugendlichen vor solchen Gesprächen drücken.

    Sehr oft habe ich schon erlebt das diejenigen die sich so wegschleichen wollen schneller wieder zurück wollen als man für möglich hält.

    Der Spruch man sieht sich immer zweinmal im Leben macht selten soviel Sinn wie in der oft kleinen Fußballwelt.

    Deswegen kann man den Spielern nur mitgeben das wenn sie den Verein wechseln auf einen fairen Umgang achten sollten.

    100% Zustimmung. Aber so weit denkt ein Jugendlicher wahrscheinlich gar nicht.

    Würde einer meine Söhne kommen und sagen: "ich will den Verein wechseln", dann bekäme er genau diesen Rat von mir.

    Aber was willste machen wenn er käme mit den Worten: "ich wechsle den Verein, ich habe schon alles geklärt" und es wäre genau so mies wie oben beschrieben gelaufen?

    Das wie ist natürlich schon erschreckend, wenn man die Jungs so viele Jahre aufwachsen gesehen hat und auch Werte vermitteln wollte und erlebt genau das Gegenteil. Die Realität lehrt einem doch immer wieder was anderes. Sicher hast du aber auch 16 andere Jungs denen du genau diese Werte wie Verbindlichkeit und Zusammengehörigkeit und gegenseitige Wertschätzung vermittelt hast.

    Da sind wir aber wieder in der Romantikecke, oder?

    Ein Hobby welches in einer Gruppe ausgeübt wird, macht dann am meisten Spaß, wenn man es mit Gleichgesinnten auf dem gleichen (oder zumindest ählichem) Niveau betreiben kann. Da unterscheidet sich eine Mannschaft nicht von einem Orchester o.ä. Aber es liegt doch in der Natur der Sache, dass sich nicht alle gleich entwickeln. Nur weil man diese Kinder in der F-Jugend mal zusammengeführt hat, heißt das doch noch lange nicht, dass alle gleich ehrgeizig und/oder talentiert sind.

    Spinn doch den Gedanken mal weiter, dass alle aus einem Zusammengehörigkeitsgefühl für alle Ewigkeiten beim FC Kleinstadt bleiben müssen. Was soll dabei rum kommen?


    Desweiteren orientiert man sich nicht nur an einem Trainer sondern an der Peergroup, Vorbildern, Eltern usw.

    Warum also sollte es sich nicht leistungsmäßig zueinander sortieren?

    Oha, volle Konzentration auf deine Familie! Bald laufen die Beiden und dann gibt es kein Halten mehr.

    Jedes Elternteil benötigt Erholung vom Alltag (Job und Carearbeit) aber ein Team zu leiten ist großer Aufwand. Diesen Zeitrahmen hätten wir uns gegenseitig nicht eingeräumt in den jeweils ersten beiden Jahren unserer Kinder. Da war je ein freier Abend für Mama und Papa drin, mehr nicht.


    Babyschwimmen, Krabbelturnen, es gibt viel zu entdecken.


    Vielleicht besprichst du das mal mit deiner Frau

    Wenns in die Kinderspielformen wechselt, sind 10 ja auch ne bescheidene Größe. Wir trainieren zur Zeit mit 15-20 Kinder in einer Gruppe und unterteilen dann in die Teams...

    Das scheint bei den o.g. Trainern noch nicht angekommen zu sein. Aber ich schätze, der TE meldet sich nihct mehr.

    Deshalb muss ich in dem Punkt auch Goodie widersprechen bzw. kann nur teilweise zustimmen.

    Ja Papatrainer dürfen sich prinzipiell die stärksten rauspicken und eine Wunschmannschaft zusammenstellen. Aber in dem Moment wo ich im Verein ein Amt übernehme muss ich auch das Gesamtgebilde im Auge haben und mittragen. Es kann z.B. nicht sein, dass 3 oder vier Trainer die 12 besten Spieler holen, eine Topmannschaft aufbauen und die restlichen 12 weniger talentierten bleiben auf der Strecke. Da kann man als Verein erwarten, dass die 4 zumindest abwechselnd auch für die anderen da sind, bzw. einer zumindest das Heft in die Hand nimmt und Trainer der schwächeren wird und zusätzlich aus der Gruppe z.B. noch weitere Eltern als Betreuer gewonnen werden.

    Sollte diese Bereitschaft nicht da sein, würde ich den Standpunkt vertreten: Sucht Euch einen Verein, wo ihr so agieren könnt, oder kauft Euch Bälle, Trikots, Tore, Trainingsmaterial und trainiert mit Euren zukünftigen Profis im Park oder auf der nächsten Kuhweide.

    Dann hab ich mich missverständlich ausgedrückt.


    Ist das Kind von Papatrainer A für eine Zweite besser geeignet, dann bleibt das Kind in der Zweiten. Sind aber alle Kinder der Papatrainer gut, dann müssen auch alle in eine erste dürfen. Hier MUSS in meinen Augen erstmal das Kind zugeordnet werden und danach guckt man, ob ein Erwachsener in Form eines Trainers dran hängt.
    Gut heißt im F-Alter ja vorallem engagiert, permanent mit dem Ball beschäftigt. Wenn so ein Kind dann in eine Gruppe wechseln muss, wo die Kinder ausschließlich beim Training den Ball berührt, kann das doch nix werden. Schlimmer: Ich würde ja dank meines Engagements als Papatrainers mein Kind benachteiligen.

    Uh, doch, ich finde prinzipiell das dürfen Papatrainer so machen.


    Hier muss man sich strikt an den Kindern orientieren. Es kann ja nicht die Lösung sein, gut entwickelte Kinder in eine zweite zu packen nur weil diese sonst keinen Trainer hat.


    Wie man eine F sinnvoll trennt, kann man natürlich noch diskutieren aber hier bleibt abzuwarten ob der TE sich überhaupt noch mal meldet... 😏

    Wo genau ist denn jetzt das Problem wenn man von dem Kommunikationsdesaster mal absieht?
    ich habe es noch nicht ganz verstanden.
    Dein Sohn wurde in die zweite Mannschaft gegeben, kann dort spielen und bekommt einen hoffentlich empatischen, netten Trainer, der zur Stunde aber noch gesucht wird? Richtig soweit?

    Nur weil ich kein Problem damit habe, wenn der Trainer laut wird, kann es für ein Kind ggf. ja ein Problem sein.

    Ich frage mich ja jedes mal was passieren muss, damit ein Trainer laut wird. Also nicht dass ich das nicht schon zig mal erlebt hätte. Und klar, wenn ich Anweisungen über den halben Platz rufen will, muss man das ggf laut machen. Aber dieses "laut" ist ja nicht gemeint.

    Welcher Lehrer schreit rum? Die guten oder die schlechten?
    Welcher Klavierlehrer würde seinen Schüler anbrüllen?

    Welcher Gastgeber eines Kindergeburtstages?


    Auch versuchen doch die meisten (leider nicht alle) Eltern, ihre Kinder vernünftig zu erziehen. Wenn es mal lauter wird, dann muss aber schon was ersteres sein, oder?

    Aber beim Fußball tolerieren wir, dass ein Kind von einem Fremden/Dritten/Trainer angemacht und angemeckert wird. Kinder werden runtergemacht weil ein Zweikampf nicht geführt wurde, ein Dribbling unangemessen war, ein Kind am Träumen ist.

    Die Kinder "gewöhnen" sich dran, ein paar bekloppte Eltern hört man am Rande sagen: "die brauchen das" und andere flüchten.

    Aber kaum einer hinterfragt mal die Motivation der Erwachsenen!
    Kinder wollen ihrem Hobby nachgehen, machen das nicht so wie sich der Erwachsene vorstellt und werden dafür angemeckert.

    Für mich sind diese Trainer arme Würstchen, die keine Ahnung haben, wie man mit Menschen umgeht.


    Denn natürlich gibt es andere Wege. Ruhig, bestimmt, und weit entfernt, dass einem die Rasselbande auf der Nase rumtanzt.
    Ich habe wenn es mir zu arg wurde auch schon Teams angeboten, das Training jetzt sofort zu beenden, weil mir das so keinen Spaß macht. Ich rufe mir die Kinder immer in den Kreis zusammen und sage klar und deutlich, dass das so keinen Spaß macht. Mir nicht und den Kindern auch nicht. An den schlimmeren Tagen erkläre ich auch gerne nochmal, dass Training freiwillig ist. Wer keine Lust hat, bleibt weg und wer kommt, macht mit. Wer nicht mitmachen will, geht nach Hause und nicht mir auf die Nerven. Alles kein Problem. Ist ein Mitmachangebot.

    Jollyjule an deiner Stelle würde ich zum Elternabend einladen. Die neue Saison besprechen und Gelegenheit zur Aussprache anbieten. Dann können die Eltern die Interessen ihrer Kinder vertreten oder es eben sein lassen.


    Mich nerven die Brüllaffen-Trainer zur Zeit extrem an - auch weil wir im Verein auch einen haben und KEINER der Eltern beschwert sich. Der JL belässt es bei Gesprächen - wahrscheinlich weil sich niemand beschwert.

    Break zwischen Kinder- und Jugendfußball

    ich glaube, das ist ganz klar eine Erwachsenensicht. Für die Kinder sind alle Übergänge fließend. Und gerade in dem Alter mit der beginnenden Pubertät ist vieles im Umbruch. Einige stellen sich dann nochmal extrem kindisch auf und kaspern rum. Ein Phänomen was man in der D noch oft sieht, bei der C nur noch selten.


    Natürlich sind Regeln sinnvoll und geben Orientierung. Auch haben Kinder in diesem Alter sehr feine Antennen für Gerechtigkeit und sind fix beleidigt, sollte das mal nicht so laufen wie erwartet.

    Wenn du also aus "es spielen immer alle" also ein "die Trainingsbeteiligung der letzten zwei Wochen in Quantität und Qualität werden berücksichtigt" machst, ist das in meinen Augen in eine verständliche und sinnvolle Regel.


    Ob man mit deiner gelbe-Karten-Regel was erreicht weiß ich nicht. Nur so ein Gedanke: Ich würde mich als Trainer der unterhalb liegenden Mannschaft bedanken, wenn man mir die Pfosten, die sich nicht benehmen wollen, aufs Auge drückt.



    Ich glaube, dein Stichworte heißen nicht Strenge oder knallharte Regeln sondern Vertrauen und Verantwortung.

    Der Gedanke, die Spieler sollen sich persönlich, telefonisch abmelden, geht in die richtige Richtung. Und auf unentschuldigt fehlen würde ich sehr empfindlich reagieren.

    Generell ist es aber in dem Alter sehr viel sinnvoller, gemeinsam Ziele, Regeln und Konsequenzen zu definieren. Wenn die Spieler daran mitwirken ist auch die Akzeptanz gegeben. Vielleicht nerven die Spieler auch Dinge, die du noch gar nicht erfasst hast.


    Bei der Motivation entscheidet man zwischen intrinsisch und extrinsisch. Wenn du also mit Disziplin und Regeln (Druck) arbeitest, bedienst du die extrinsische. Und die nutzt sich fix ab oder bedarf einer Steigerung (wie beim Entgelt)

    Intrinisch motivierte Spieler kommen weil es ihnen Spaß macht, weil man sich ärgert, ein Training zu verpassen. Solche Spieler sind für einen Trainer ein Selbstläufer, den man jedoch auch im schlechtesten Fall kaputt bekommt.

    Spielen, Spaß, Anerkennung statt Druck, lange Erklärungen und Gemecker.


    Wenn man es hinbekommt, die Probleme gut zu analysieren, dann kommt man auch zu geeigneten Lösungen.

    Zitat

    Das Hauptproblem ist wirklich die Moral, Motivation und Laufbereitschaft der Spieler in den Spielen. Mir fehlt da der Ehrgeiz bei den Spielern. Ich sehe nicht diese Gier in deren Augen.

    [...] Nichts desto trotz wollte ich mit den Regeln ein Zeichen setzen, damit die Jungs wissen das ab sofort mehr Disziplin zu herrschen hat.

    Das passt nicht zusammen. Aus der Ferne kann man dazu nix sagen aber du kannst doch mal deine Spieler fragen woran das liegt. Vielleicht kann man mal ein Spiel filmen und den Kindern zeigen, dass sie halbherzig zur Sache gehen. Ist der Druck (gefühlt) zu hoch? Haben die Spieler Angst vor Zweikämpfen weil sie niemandem weh tun wollen? Oder ist die Welt für die Spieler in Ordnung und sie wissen gar nicht dass sie mehr könnten?


    Gemeinsame und individuelle Ziele könnten hier ein lohnender Weg sein:

    Wir wollen FC Nachbarverein das Leben schwer machen in dem wir...

    Paul, von dir will ich heute mindestens zwei Abschlüsse mit links sehen.

    Otto, du gibst die Kommandos in der Abwehr.




    Konditionstraining: viel Spielen. Leg 6 Bälle verteilt an den Rand. Das Team, welches den Ball aus dem Aus holt, ist so lange in Unterzahl, weil die anderen sich sofort einen Ball schnappen dürfen. Das bringt ordentlich Dampf aufn Kessel.



    Just my 2 Ct.

    Auch bei unserer Stürmerin muss ich mir etwas überlegen. Sie vergibt zu viele Chancen und sieht potenzielle Assists nicht. Ich glaub ich werde sie mal ins Mittelfeld oder auf die RV Position stellen damit sie sich mehr an der Chancenkreierung beteiligt und nicht nur die Vollendung übt.

    Frag sie mal ob sie vom Papa/Opa/sonstwem ne Torprämie bekommt...

    Was ich jetzt getan habe sind knallharte Regeln einzuführen, damit die Jungs wissen dass das kein Kindergarten mehr ist.

    ich schlage vor, du machst darüber einen eigenen Beitrag auf. Hier ist ja eher auskotzen....