Beiträge von Goodie

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Alternativ ließe sich das offene Training auch über zwei Altersklassen organisieren, z. B.:

    • Kinderfußball
    • D & C
    • B & A

    P.S.: Bei meinem Verein wurde es mit „Das haben wir noch nie so gemacht“ abgeschmettert – ich finde den Ansatz trotzdem überlegenswert. Vielleicht eine Idee für andere?

    Was denkt ihr? Wäre so ein Modell für eure Vereine umsetzbar?

    ich verstehe den Ansatz, denke jedoch, dass das scheitern würde.

    1. Wer führt Aufsicht?

    2. Wer würde eine solche Truppe trainieren und mit welchen Inhalten? Wie will man denn irgendwas vorbereiten, wenn man keine Ahnung hat ob 4 oder 24 kommen?

    3. wer nur lose kicken möchte, geht doch nicht in einen Verein.


    Sinnvoller wäre wohl, das in Form eines dritten Trainings anzubieten. Und dann wirklich nur als Spieltreff: Ein Ball, Leibchen, Aufsicht. Auch hier würde ich vermuten, dass man das in E und D aktiviert bekäme, in den älteren Jahrgängen schon nicht mehr. (Stichwort Freundin oder Gym)


    Bei uns haben sie aber schon Bauchweh, wenn Vereinskinder außerhalb der Trainingszeiten den Platz betreten: Versicherungsschutz. (die Geißel unserer Gesellschaft) Andere Vereine sind da deutlich entspannter.

    Bitte die Sternenkonstellation am jeweilgen Ort beachten.

    ja, kann man albern finden. Muss man aber nicht. Ebbe & Flut sagt dir was? Springtide auch?



    Ich beobachte schon seit Jahren, dass der dritte Tag nach Vollmond der schlimmste ist in Trainingsgruppen. Das führt dann dazu, dass ich mich an solche Tagen eben bewusst nicht aufrege und das hinnehme, weil es zwei Tage später wieder "normal" ist.

    Man findet keine Studien dazu, vielleicht weils mumpitz ist. Kann sein und ich bin in der Erwartungsfalle gelandet.


    Aber am Montag abend kamen bei uns vier nach Hause und waren alle am meckern. OHNE dass ich das zuvor thematisiert hatte.

    Hallo,


    meine Beobachtung ist, dass drei Tage nach Vollmond, Gruppen anstrengend sind. Unkonzentriert, laut, nervig.


    Am 4.5., also vorgestern war es wieder soweit. Wem ist hier was aufgefallen? Also wer hatte Montag Training und bei wem war es anstrengender als üblich?

    Rückrunde Start dieses Jahr bei uns 17 März

    Wir haben gespielt bis zum 21.12. und ab dem 08.02. wieder. Dafür sind wir in zwei Wochen fertig mit dem Ligabetrieb. Der Niederrhein hat ja mit Schnee eher wenig zu tun aber hier friert man scheinbar auch gerne.
    Zeit für die Qualis ist: egal ob vor oder nach den Sommerferien.

    Ach na ja, mir würden viele andere Organisationsformen einfallen, die die Interessen der Spieler berücksichtigen würden.

    Aber du hast natürlich recht, wenn man es schafft die Kids richtig anzuzünden, dann gehen die Ihren Eltern richtig auf den Sack.

    So einen hatte ich auch mal, als Bambini. Der ist inzwischen im NLZ...

    Überhaupt muss man hier die Bambinitrainer in die Pflicht nehmen. Es ist ihre Aufgabe, die Eltern darauf hinzuweisen, dass man erwartet, dass die Kinder zu jedem Training und zu jedem Spiel gebracht werden. Manche wissen das wirklich nicht.

    "Wenn du dein Kind hier anmeldest, entscheidest du dich für viele viele Stunden am Platz. Die anderen Eltern siehst du viel häufiger als deine Freunde."

    Na ja, so funktioniert das Wechseln ja normalerweise nicht.

    Unterstellen wir mal, dass alle redlich sind, dann läuft es ja so:

    Um den April rum gibts die ganzen Probetrainings und ggf. die Zusagen der aufnehmenden Vereine. Dann informiert man den Trainer und spielt die Saison mit Anstand und Einsatz zu Ende. Die Kündigung spricht man dann zum 30.6. aus und ist dann in der neuen Saison direkt spielberechtigt. Ich habe zum Glück noch nicht mitbekommen, dass aus purer Willkür ein Spieler 6 Monate gesperrt wurde.

    Vielleicht bietet die Qualifikation bei euch dann die Anreize, dass Spieler zu dem Verein wechseln, der sich gerade qualifiziert hat.

    Natürlich kann man es sich dann nochmal anders überlegen, falls der Verein die Quali nicht schafft aber wo willste dann noch höherklassig unterkommen? Und Spieler die das abwarten dürften ein "Kader voll" zu hören bekommen.


    Dass ein Verein den Spieler mit einer zusätzlichen Wartezeit von 3 Monaten belegen kann, kenne ich nur bei unrühmlichen Abgängen, mitten in der Saison. Oder wenn man seine Ausrüstung nicht zurück gegeben hat. Dass sich der Verein nicht erklären muss ist ein absolutes Unding.

    Und dass die Regeln ausschließlich die Interessen der Vereine schützt, ebenso.


    Die Quali gehört meiner Meinung aber komplett in die neue Saison.
    Ich fände es viel sinnvoller wenn die Teams mit ihren Neuzugängen spielen würden statt mit dem Bestand der letzten Saison ohne die Altjahrgänge. Vorallem die wechselnden Spieler dürften Motivationsprobleme bekommen, vorallem wenn sie ihren neuen Verein dadurch in Bedrängnis bringen würden. Mit ein bisschen Los-Pech spielt ein Spieler gegen seine neue Mannschaft.



    Sind eigentlich mal Klagen gegen dieses System gelaufen?

    Das ist am Niederrhein dieses Jahr so. Warum? Keine Ahnung.


    Überhaupt, dass die Qualis noch in der Vorsaison gespielt werden, finde ich quatsch. Die bis in den Juli zu ziehen, ist echt schräg. Alle wechselwilligen Spieler scharren mit den Hufen zum neuen Verein zu gehen.

    Es gibt auch Sanitätshäuser, die Laufanalysen anbieten, mir hat das damals geholfen, weil die Orthopäden ein Problem nicht erkannt haben.

    Das ist ne gute Idee, eine erste Einschätzung sollte man hier sogar schon im Fachgeschäft für Laufschuhe bekommen.

    Das Kind ist 7 Jahre alt! MAch kein Problem, wo keines ist! Geht's raus spielt Fußball!!

    echt jetzt? Kein Kinderarzt guckt sich das wirklich an. Wo sollte das Kind in einer Praxis auch laufen? Der Input muss von den Eltern kommen. Ich habe auch schon Eltern angesprochen, wenn Kinder sichtlich nicht laufen konnten.

    Hallo,


    der Rahmenspielplan weist die Qualispiele für die höheren Jugendligen ab dem 21.6. aus. Die letzten Spiele sind aber im Juli angesetzt?!?
    Wie läuft das mit Spielern, die den Verein wechseln?
    Die werden ja nicht die ersten zwei Spiele im Altverein und das dritte im neuen bestreiten.

    Wo ist das schriftlich hinterlegt, wie das laufen soll?
    Ich habe jetzt schon einige Dokumente durchforstet aber noch nichts gefunden.


    Update:
    Jugendspielordnung WDFV, §11

    (10) Nimmt ein Junior am 30. Juni oder später an Pflichtspielen auf DFB-, Landesverbands- oder Kreisebene (alle Altersklassen) teil und meldet er sich vor Ablauf von sieben Tagen nach Ausscheiden seines Vereins aus dem entsprechenden Wettbewerb bzw. nach Beendigung der jeweiligen Meisterschaftsrunde ab, so gilt spätestens der 30. Juni als Abmeldetag


    das ist der Passus, oder? Also nach dem letzten Qualispiel 7 Tage, dann gilt der 30.6. als Abmeldedatum... So lese ich das.

    ich finde das überhaupt nicht verwunderlich. Es folgt einfach dem gesellschaftlichen Konsens. Kinder sind in den Betreuungssystemen, beide Eltern arbeiten. Das ist ja erstmal die gewünschte Konstellation.


    Leider decken die Betreuungssysteme aber nicht die anderen wöchentlichen Aktivitäten ab, so dass Klavier, Training, Logopädie, aber auch der Haushalt in den immer kürzeren Nachmittag gequetscht werden müssen. Wo soll denn der Zahnarzttermin noch hin, wenn wenn man nur noch donnerstags von 16:10-16:40 Uhr Zeit hat? Mein Familienkalender war phasenweise eine logistische Meisterleistung, denn mein Ansinnen war es durchaus, die Trainings freizuhalten. Bei zwei kickenden Jungs hat das aber nur fuktioniert, weil wir zwei Autos haben und beide Elternteile voll im Einsatz waren. Aber so "bekloppt" ist halt nicht jeder und ich kann es verstehen. Alleinerziehende müssten doch hier vor der Quadratur des Kreises stehen.
    Da wo der Nachmittag in meiner Jugend um halb 2 begann, kommen jetzt erst alle gegen 16 Uhr nach Hause. Es geht halt einfach nicht alles. Die restliche Zeit verbringt man noch an den Handys und alle sind gestresst: willkommen in der modernen Zeit!

    Ich möchte bewusst elterliche Anerkennung nicht an Leistungen knüpfen.


    Aber das ist was ganz anderes als laissez-faire. Beim Laissez-faire fehlen feste Grundsätze, klare Strukturen und Regeln.

    Innerhalb von klaren Regeln können sich Kinder dennoch frei entfalten:

    Bei uns gilt zum Beispiel auf die Schule bezogen: "haltet euch von den 4ern fern. Von da ists nicht mehr weit zur 5 und dann wirds schwierig." Ob sich die Kinder hinsetzen um auf ne 1 zu lernen oder ob sie entspannt mit ner 2-3 durch die Schulzeit gehen, liegt in ihrer Verantwortung. Ob ich Vokabeln abfragen soll oder nicht entscheiden die Schüler, ich fordere das nicht ein.

    In meiner Verantwortung wiederum liegt, rechtzeitig auf Konsequenzen hinzuweisen. Ihnen also zum Beispiel das mit den NCs zu erklären, bevor das Kind im Brunnen liegt.


    In meiner Welt gibts den Satz "Klasse, ich bin stolz auf dich" nicht.

    In meiner Welt heißt das: "Klasse, du kannst stolz auf dich sein"


    Sei die beste Version deiner selbst. Nicht, sei die beste Version so wie ich mir das vorstelle.


    Sein Kind bei irgendwas zu begleiten ist etwas anderes als irgendwas wirklich gemeinsam zu machen. Da bin ich ganz bei Felix007

    Ich habe anfangs recht strukturiert die Trainings aufgebaut und hab das irgendwann gelassen. Gerade bei den Kleinsten kannste planen wie du willst, es kommt sowieso anders: 16 haben sich angemeldet, 12 kommen wirklich, 2 haben dann Bauchweh und 2 hören nach 45 Min auf. Bleiben am Ende 8.

    Somit hab ich irgendwann nur die Schwerpunkte geplant, mir mittags die Rahmengeschichte dazu überlegt und den Rest spontan gemacht.

    auch wenns etwas abschweift, aber ich glaube, zum Thema ist ja schon einiges gesagt worden:

    Am Ende des Tages werden uns die Kinder sagen, was sie von unserem Führungsstil gehalten haben werden.

    Mein Großer ist inzwischen fast 18 und ich/wir bekommen inzwischen durchaus Feedback. ;)

    Wenn ich so manches Elternteil am Spielfeldrand beobachte, habe ich so meine Zweifel, dass der Junior auch hätte tanzen oder schwimmen dürfte.
    So mancher soll die geplatzten Träume seiner Eltern ausbaden. Zumeist haben aber genau solche Eltern dafür überhaupt kein Bewusstsein entwickelt. Sie machen das ja nicht um ihren Kindern zu schaden ("mich hat keiner so unterstützt") sondern tun dies in bester Absicht.


    Im Fairplay Modus ist eine der Regeln, dass die Eltern allgemein anfeuernd und unterstützend sein sollen aber auf keinen Fall einflussnehmend reinrufen sollen. Spricht man jedoch die lauten Eltern an (schieß doch endlich, zu Tom, hinter dir, pass auf, zu spät, schneller, schiiiieeß) stößt man so gut wie immer auf taube Ohren. So mancher hat sich selbst in der A-Jugend noch nicht berappelt.


    Jüngst hat sich ein A-Jugend-Spieler in der Halbzeit vor seinem Vater aufgebaut und ihn angebrüllt: "halt jetzt endlich mal die Schnauze!" Und ein Dritter meinte: der Vater ist schlimm aber die Oma ist noch bekloppter. :/

    Ich möchte das mein Sohn [natürlich Spaß hat und] möglichst lange beim Fußball bleibt.

    Hallo,


    Kinder benötigen Anerkennung, Aufmerksamkeit und Liebe. Wenn ihr eine lange Zeit im Auto hockt, dann ist naturgemäß viel Zeit für Austausch und natürlich spricht man da auch über das Training und das drumherum. Die Frage ist halt, mit welcher Grundhaltung du in das Gespräch gehst.


    Wenn du willst, dass er möglichst lange beim Fußball bleibt - und das hast du zwei mal so formuliert - dann vertrittst du deine Interessen. Überlege einfach was du machen würdest wenn er in drei Monaten lieber 3x3 Basketball spielen oder zum Parcours möchte. Nur weil du ihn mit 4 oder 5 beim Fußball angemeldet hast und er seine Sache (sehr) gut macht, heißt das ja nichts. Er kennt kaum was anderes und gerade sportliche Kinder können ja in nahezu jeder Sportart gut werden. Fußball ist halt bei den Jungs fast immer der Einstieg. Aber frage dich: Könnte er das aussprechen? Wie wäre deine Reaktion? Würde sich euer Verhältnis ändern?


    Wenn du ihn fördern willst, dann als Person, nicht als Fußballer. Vielleicht tauschst du dich da mal intensiver mit einer Frau aus. Die kennt euch, im Gegensatz zu uns.

    Ich finde, man muss immer unterscheiden, zwischen Unterstützen und Helikoptern.


    Unterstützen in dem Alter heißt, ihn zu bringen und abzuholen, Wäsche waschen, ab und an neue Schuhe kaufen und vielleicht mal nen Kuchen backen.
    Du musst und solltest nicht jedem Training beiwohnen, im Auto alles kommentieren und an den anderen Tagen optimieren. Es ist das Hobby deines Sohnes. Lass die Kinder spielen, lass die Trainer machen.

    Natürlich kannst du zuschauen aber vom Mindset solltest du eher einen Kaffee in der Hand haben statt eines Klemmbrettes. Verstehst du wie ich das meine?

    Frag deinen Sohn, ob er mit seinen Freunden im Verein spielen möchte, es ist April, da kann man ja bald wechseln. Er ist der Führungsspieler in dieser Fragestellung.


    Und vertraue mal darauf, dass ihn auch Rückschläge und persönliche Niederlagen im Leben weiter bringen werden. Dass die Elterngeneration dazu neigt, den Kindern jedes Steinchen auf dem Lebensweg wegzuräumen, ist nicht gut.