Beiträge von Goodie

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    Sorry, aber kann es sein, dass du den jungen Kollegen von Anfang an nicht gerade aufgeschlossen entgegen getreten bist?


    Was spricht gegen einen Elternabend? DAS ist eine der Empfehlungen des Kinder- und Jugentrainerlehrgangs.
    Was spricht dagegen, auf Nummer sicher zu gehen und erstmal nur ein Team anzumelden, zumal ja sonst jeder der beiden Trainer ein Team alleine hätte bewältigen müssen.


    Ich vermute, schon hier wurde das Kind in den Brunnen geschubst!
    Alles was danach passiert ist (durchaus sehr sehr unschön!) könnte schon Wirkung sein.


    Wenn du selber als Trainer aktiv warst, dann müsstest du eigentlich wissen, wie unangenehm es ist, wenn man Gegenwind erfährt. Man macht sich Gedanken, engagiert sich und alle um einen herum wissen es eh besser. Lasst die Jungs doch erstmal machen. Viel sinnvoller wäre es, seine Unterstützung anzubieten. So könnte die Entscheidung, für die Rückrunde zwei Teams zu melden, in die andere Richtung zu beeinflussen werden.


    Hast du denn mal um einen Termin mit den Trainern und dem Vorstand gebeten, um die Sache nochmal in Ruhe und möglichst sachlich zu besprechen? Ggf. mit noch einem Elternteil eines ausgemusterten Kindes?

    Woran erkennt man denn einen Dorfverein?


    Wir wohnen in NRW und da sind die echten Dörfer selten. Eher dass es Stadtteilvereine gibt.
    Unser Stadtteil (17.000 Einwohner) hat dörflichen Charakter und wir verstehen uns als Dorfverein. Dennoch haben wir uns einen guten Ruf erarbeitet und wir haben keine Nachwuchssorgen. Alle Jahrgänge sind doppelt besetzt...


    Und die Kinder sind durchaus :thumbup: Und die gewinnen auch Turniere, wen sie alt genug sind. Bis zur F einschließlich gibts hier nämlich keine Turniersieger (FPL)

    Additiv würde ich ein bißchen Zeit in Teambuilding investieren. Lieber mal ne Trainingseinheit ins Kino verlegen als krampfhaft versuchen, die Lücken zu den besseren Mannschaften schnellstmöglich zu schließen.


    Ich komme vom Volleyball und da fängt man erst mit ca. 10 an. Ich hatte seinerzeit auch die Reste (E2) übernommen und die Kinder konnten anfänglich fast nichts. Gerade in dieser Zeit habe ich versucht mit zahlreichen externen Aktivitäten die Laune hochzuhalten.
    Übernachten am Platz, Trainingswochenende in einer Jugendherberge, Grillabend, Zocken im Sand (Beachvolleyballanlagen) oder in einer Soccerhalle, Stadionbesuch...


    Mit Neunjährigen kann man sich auch mal zusammensetzen und z.B. mit Karten die Wünsche und Vorstellungen abfragen. Was können wir machen um besser zu werden? Was stört euch? Was war früher doof und wie kann ich diese Fehler vermeiden...

    Update von uns: Unser Ex-Co-Trainer und besater Vater wollen im Verein bleiben und gründen eine neue Mannschaft gleichen Jahrgangs. Angeblich (Buschfunk) würden noch drei Kinder mit wechseln wollen. Dazu gibts noch ein Kind auf der Warteliste. Da wir wohl noch mit weiteren Anfragen rechnen können, ist das ja gar nicht so falsch.


    Ich habe mich auf jedenfall entsprechend positioniert und lasse mich nicht provozieren. Die Kinder, die wechseln wollen können das gerne tun. Ist ja so ne Art Vertrauensfrage. Aber echte Sorgen mache ich mir eigentlich nicht, dass jetzt bei uns die große Abwanderungswelle startet. Das empfinde ich gerade alles irgendwie als reinigendes Gewitter.

    Btw, auch wenn mich jetzt einige für einen esoterischen Spinner halten: Kindergruppen sind Mondphasenabhängig. Immer kurz nach Vollmond kann man Kindergruppen knicken! Achte mal drauf. :D
    An solchen Tagen kann man nicht mal nen Ball in die Mitte werfen und die Kinder "nur" spielen lassen, die hauen sich die Köppe ein. :S


    Wir kommen eigentlich ohne Strafen aus. Höchstens wenn die Kinder sich vollkommen daneben benehmen und z.B. einen anderen absichtlich treten o.ä.
    Wann kommt es denn zu den beschriebenen Situationen?

    Ich möchte dir mal einen "Artfremden" Text zur Hand geben in der Hoffnung, dass du damit was anfangen kannst. Bitte lass dich nicht von den "Ohrfeigen" ablenken, die Aussage ist dennoch hilfreich *find* Ersetze Ohrfeigen z.B. gegen anschnauzen


    Aus einem Artikel, wo eine verzweifelte Mutter Rat sucht
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    ErZIEHung oder doch ErDRÜCKung?


    Klapse, Ohrfeigen, Strafen, sind DRUCKmittel und Zeichen, dass dem Betreffenden nichts eingefallen ist, was ZIEHT.
    Das bedeutet ganz konkret: Er kennt offensichtlich 50 % der Möglichkeiten nicht, und damit zeigt er eine riesige Schwäche.
    Wenn er sich dann noch selber austrickst und meint, zwei Klapse könnten erreichen, was einer nicht geschafft hat, offenbart er, dass ihm nicht nur die Sogwirkung fremd ist, sondern auch die 50% Druck nicht verstanden hat.


    Damit gibt ist der Weg in Burnout und Depression frei denn immer mehr Menschen leiden darunter, dass ihre Druck- und Kampfmittel verbraucht sind und nicht mehr wirken.
    Wenn wir also über den Augenblick hinausschauen, schaden Klaps und Ohrfeige niemand so sehr wie denen, die sie ausgeteilt haben.
    Es gibt eine ganz einfache und praktische Nagelprobe für wirkliche und wirksame ErZIEHung. Mit Druck wäre es ja ErDRÜCKung:
    Probiere das, was du mit dem Kind vorhast, zuerst mit dem Chef aus!


    Schon in 20 Jahren könnte das Kind Dein Chef sein.
    Wenn wir von unserem Chef was wollen und es geht schwer, lassen wir uns was einfallen, was ZIEHT. Bei Kindern und Menschen in der Hierarchie unter uns benutzen wir gewöhnlich nur körperliche Überlegenheit und Amtsmacht und machen DRUCK.
    Mit Druck können wir nicht zeigen, wie intelligent wir sind und wie vorteilhaft es wäre, uns nachzuahmen. Wenn ich dagegen meinen GEIST benutze, zeigt er mir, was ZIEHT, und mit der entstehenden Sogwirkung kann ich die Kräfte lenken.


    Weil das der Bauer verstanden hat, spannt er die Pferde nicht hinter sondern vor den Wagen. Daraus könnten wir für ErZIEHung was lernen.
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    Vielleicht solltest du, lieber TW-Trainer, noch eine Vokabel mehr benutzen


    Ich benutze die Begriffe

    • Breitensport (Zumba, Rückengymnastik, Skifahren)
    • Leistungssport (alles im Ligabetrieb mit 2-3 mal die Woche Training)
    • Hochleistungssport (Profis und Spitzenamateure und alle, die in diesen Bereich reinwollen)

    Ich denke mit dieser Dreiteilung vermeidet man die meisten hier auftretenden Missverständnisse.

    @TW-Trainer, natürlich ist der Begriff "Leistung" für den Kinderfußball eigentlich schwierig. Aber wir alle wissen doch, was gemeint ist und natürlich gibt es selbst bei Bambini schon gewaltige Unterschiede. Darüber brauchen wir doch nicht zu diskutieren, oder?


    Für den Kindertrainer einer "typischen Dorfmannschaft" ist das ein permanenter und schwieriger Balanceakt. Einerseits wird er ein Interesse daran haben, auch den Kasper irgendwie zu halten, der nur Blödsinn macht und eigentlich auch gar keine Lust auf Fußball hat, sondern halt da ist, weil der beste Kumpel auch da ist; und auch den Dicken, der nach dem Aufwärmen schon am Prusten ist und über Seitenstechen klagt; und auch den Tollpatsch, der ständig über seine eigenen Beine fällt statt mal einen Ball zu treffen. Warum wird er die halten wollen? Weil er sonst keine Mannschaft mehr zusammenbekommt

    Danke, ich war kurz verwirrt, ob ich in einem Paralelluniversum lebe. 8)


    Wir haben genau das beschriebene Team. Von allem etwas. Und warum wollen wir diese Kinder behalten? Wir könnten locker 8 Kinder heimschicken und unser Team würde immer noch gut besetzt sein. Tun wir aber nicht

    • weil wir ein Dorfverein sind
    • weil es kleine Kinder sind
    • weil der Kasper eh irgendwann von alleine geht
    • weil der dicke Paul sonst noch dicker wird
    • weil sich auch der Tollpatsch noch entwickeln kann
    • weil jegliche Prognose albern ist bei Kindern von 5 und 6 Jahren
    • weil wir uns (bis auf besagte Ausnahme) sowohl mit den Kindern wie auch mit den Eltern gut verstehen




    @Torte,
    das haben wir ja alles gemacht. Elternabend mit TOP und Protokoll.
    Es war da auch aus der Elternschaft gekommen, dass bitte auch die "Blümchenpflücker" zum Einsatz kommen mögen. In dem Zusammenhang haben wir auch klar zum Ausdruck gebracht, dass alle willkommen sind, trainiern und spielen sollen.
    Und wir waren kürzlich zu einem Zeltwochenenden, bei dem alle teilgenommen hatten bis auf besagte Familie. Auch da gab es zig Gespräche, es wurde gelacht und gespielt.


    Gestern war übrigens Training und natürlich ließen sich besagte Eltern nicht blicken sondern haben ihren Sohn per Fahrgemeinschaft abliefern lassen. So viel zur offenen Streitkultur!

    Erst einmal ein großes Lob an alle Diskussionsbeteiligten! Ihr ward so gut, dass man sogar ein Theaterstück daraus machen könnte oder es in eine Lektüre für Eltern verpackt, die vor der Frage stehen, ob sie ihr taleintiertes Kind jetzt oder doch erst später in ein Jugendleistungszentrum schicken?

    Ich freue mich, wenn dir meine Beiträge weiter geholfen haben. Sollte besagtes Theaterstück aufgeführt werden, besorg mir bitte zwei Karten.

    ich konkretisiere mal "mehrheitlich fremde Kinder". Damit meine ich einfach alle anderen, nur nicht meine eigenen zwei Söhne. Mir macht das Spaß, ich will nur nicht dafür von einzelnen angefeindet werden!

    Ich sehe das komplett anders.


    Eine Statistik als Allheilmittel zu sehen ist freilich albern aber als eins von mehreren Tools zur Bewertung einer Situation ist es durchaus sinnvoll.


    Wenn ich mich bei einer Nominierung zwischen zwei gleichwertigen Kandidaten entscheiden muss, dann werfe ich durchaus einen Blick auf die Trainingsbeteiligung der letzten Wochen. Einfach weil es sonst dem Trainingsfleißigen gegenüber unfair wäre!

    Hallo,


    vielleicht hilft ein solcher Beitrag ja nicht nur mir. :rolleyes:


    Und jeder von uns hatte sicher schon mal den Gedanken, wofür mache ich das Ganze eigentlich? Wir reißen uns den allerwertesten auf, um mehrheitlich fremden Kindern eine schöne Zeit zu ermöglichen. Und zum Dank gibts immer welche die rumstänkern.


    Bei uns hat am Wochenende der Co-Trainer die Brocken hingeworfen.
    Ein anderer Vater, mit dem wir schon häufiger aneinander geraten sind, war neuerdings des Co-Trainers "bester Freund", es wurde getuschelt und geredet. So lange, bis diese Saat aufgegangen ist. Da dieser Co-Trainer erfolgsorientiert spielen wollte ("die Kinder müssen sich weiter entwickeln") ist er allerdings auch auf Grund gelaufen denn wir haben andere Ziele. Vorrangig, die schwächeren an das Leistungsniveau heranzuführen, auf Ausbildung zu setzen und alle spielen zu lassen, eben nicht Erfolgs- sondern Erlebnisfußball. Dabei nehmen wir auch in Kauf, dass sich ggf. die Besten anders orientieren, denn das machen die dann sowieso irgendwann. Aber wir reden über Bambinis im Dorfverein!!!
    Nun hat also der Co-Trainer hingeschmissen.


    Jetzt schießt aber besagter Vater weiter quer! Und so langsam geht der mir gehörig auf den Senkel.
    Als wir letztens bei einem Turnier alles verloren haben, weil wir auf sehr ruhiges Coaching gesetzt hatten (nach einer Unterweisung durch den Kreisvorstand, die genau das gefordert hatte), stänkerte besagter Vater hinter unserem Rücken, dass wir "hilflos" seien.
    Aktuell "messen wir mit zweierlei Maß". Was genau er damit zum Ausdruck bringen will, hat er nicht erläutert. Wahrscheinlich passt es ihm nicht, dass wir bei einem FS letztens nur die Schwachen mitgenommen haben und seiner dort nominiert war. Dass die nominierten Kinder davon massiv profitieren, wenn die sonst Dominanten nicht dabei sind, interessiert diese Egomanen eh nicht. Da kann man 100 mal seine Motive in persönlichen Gesprächen darlegen.


    Wie das weiter geht, weiß ich zur Zeit noch nicht. Und das ist das doofe... mich machen diese Schwebezustände immer kirre.

    Gerade in einem großen Kader lohnt aber ab und an ein Blick auf die Beteiligung weil so manches vom Bauch wieder in den Verstand rutscht. Kinder, die gedanklich als besonders Talent gelten, können total oft fehlen, ohne dass es groß auffällt und der dicke Paul ist vielleicht immer da...


    Eine Statistik ist ein Hilfsmittel von vielen, oder?

    TW-Trainer, die Frage nach hoch oder tief abwehren bezog sich auf eine U8!


    Da ist die Individualtaktik doch bestenfalls die Anweisung, wo sich die Kinder in etwa aufhalten sollen. (aufrücken oder stehen bleiben)

    Aber nun einmal zurück zum E-Jugend-Fussball! Natürlich gibt gerade der untere Jugendbereich auch verantwortungslosen Leuten viel Gestaltungsraum. Aber warum soll man immer den wenigen Dummen das Feld überlassen, anstatt sich gemeinsam Gedanken darüber zu machen, wie es in der Masse besser funktionieren kann, sodass man möglichst nicht mehr über ein 26 : 0 diskutieren muß?

    Die Dummen sind leider viel weiter verbreitet, als man gemeinhin glaubt.


    Da werden kackfrech zu alte Kinder eingesetzt und dann wird noch gemeckert, dass man das moniert und die Kinder vom Platz schickt ("stell dich nicht so an, das sind doch noch Kinder")
    Da wird bewusst falsch gemeldet
    Da werden Staffeln zusammengestellt, wo jeder mit klarem Menschenverstand den Kopf schüttelt
    Da sitzen Rentner in den Kreisvorständen und entscheiden über "modernen" Kifu


    Ich denke, da fällt jedem noch ne Menge zu ein!


    Ich beobachte seit 4 Jahren und gestalte seit 1,5 Jahren mit. Allein das reicht ja schon fast für ein Buch!
    Leiste Vereinsarbeit und du lernst die Menschen kennen!

    => Hierzu wäre ein Mittelwert welcher nur die letzten 2 oder maximal drei Wochen berechnet hilfreich. Wer die letzten drei Wochen die beste Beteiligung hat spielt.

    mach es doch so oder ähnlich


    Hier werden immer die letzten 7 Datensätze gezählt und einfach dynamisch mitgeschrieben... Das kannst du auch auf ein separates Tabellenblatt verbannen, dann wird es übersichtlicher.


    Wenn Abwehrspieler hinten stehen(!) und es kommen zwei Kinder im Sturm mit dem Ball angeflogen, dann sind sie häufig schneller vorbei als die Abwehrspieler gucken können. Begegnen sich die Kinder frontal, dann muss der Abwehrspieler schon ein extrem gutes Timing haben , um den Ball auf den Punkt wegzuspitzeln. Wobei es Kinder gibt, die das können, keine Frage.


    Einfacher ist es in meinen Augen, wenn die Abwehr hoch verteidigt. Das beinhaltet aber laufwillige Kinder. In dem Alter sollten die Abwehrspieler ohne Ball immer schneller sein als der Ballführende. Wenn diese dann im Laufduell sind, hat der Abwehrspieler zig Chancen den Ball wegzuspitzeln und nicht nur eine.



    Die Wertschätzung der Abwehr MUSS eine der Prinzipien eines jeden Trainers sein. Klappt aber auch nur mäßig. Denn allzuoft steht dann doch der dicke Paul hinten. Oder Sprüche wie: "der Oskar ist veil zu schade für die Abwehr."
    Ich glaube aber, dass hier zur Zeit gute Chancen da sind, das Selbstverständnis zu verbessern. Boateng und Hummels leisten hier sicher 1a Argumente sowohl bei den Kindern wie auch bei den "blinden" Trainern.

    Das kann ich bestätigen. Mein Großer sticht in seiner Mannschaft raus und ist so ein zentraler Mittelfeldspieler, der insbesonders von einem der Co-Trainer immer wieder auf seine "Fehler" hingewiesen wird. Natürlich wird er an seinen Möglichkeiten gemessen aber hey, er selber vergleicht sich mit den anderen und findet diese Kritik ungerechtfertigt. "Der soll erst mal den Otto anmeckern, der läuft überhaupt nicht" oder "Wenn Karl den Ball nur nach vorne drischt, wird der gelobt. Das sollte ich mal machen"
    Na ja, ich habe mit besagtem Co-Trainer gesprochen, dass man Kinder mit Anmoppern eigentlich nie motivieren kann. Ich glaube aber nicht dass das sonderlich fruchtet...