Beiträge von Goodie

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    Feuer, Wasser, Sturm - na klar... danke!!!


    Ausschlussspiele wie Reise nach Jerusalem mag ich persönlich nicht. Mattenrutschen geht leider nicht ;( Die Dinger rutschen gar nicht. Ich hab das selber geliebt. Und Kettenfangen gibt bei uns immer Tote (ok, nur Tränen)


    Schubkarrenlauf machen wir eher nach dem Motto: "könnt ihr das eigentlich?" Und dann darf jeder mal kurz probieren. Das machen wir auch schon mal mit anderen Dingen wie Handstand an der Wand oder so was während mein Mann den nächsten Auf-, Ab- oder Umbau vornimmt.

    Nach etwa 2/3 der Trainingszeit streuen wir gerne ein kleines Spiel ein.
    Das lockert auf und erhöht die Konzentrationsfähigkeit für den Rest.
    Doch so langsam gehen mir die Ideen aus. Welche Spielchen kennt ihr noch? (Halle, Bambinis)


    Möhren ziehen
    Schlafkönig
    schnick-schnack-schnuck in der Fangenvariante
    Verstecken
    "zeigt mir euren Torjubel"
    Schubkarrenlauf
    Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser



    welche Mini-Spiele ohne Ball (gerne gängige Klassiker, auf die ich nur nicht komme) kennt ihr noch? Wie gesagt: es geht mir um ein "Zückerli" für Zwischendurch. Wenn ich "Möhrenziehen" rufe, liegen die Kinder sofort aufm Boden und wissen was zu tun ist. Nach 3 Min. gehts dann frisch weiter.

    In der Staffel meines Großen (also F-Jugend) filmt ein Gegner jedes Spiel und kürzt es auf ca. 10 Min (Torszenen) Da hat sich meiner dann gefunden und war schwer begeistert ("Mama guck mal, wir sind im Internet") Meine persönliche Begeisterung hat sich allerdings in Grenzen gehalten.
    Aber kann man das heutzutage noch aufhalten? Mit jedem Handy wird gefilmt, mit Kameras, das ist allgegenwärtig. Wäre es hier nicht ein Kampf gegen Windmühlen? Ich denke schon und daher habe ich es auf sich beruhen lassen.

    Einige von euch sind echt "arrogantes Pack"!


    Ihr habt das Mädel längst vertrieben!


    Dies war übrigens ihr erster Satz:

    Ich habe Interesse an der Aufgabe als Co- und Torwart-Trainer einer E-Jugend, F-Jugend oder Bambini Manschaft.

    Der zweite lautete: "ich bin 13 Jahre alt"
    Und jetzt denken bitte einige nochmal nach!

    Ein Aspekt könnte auch sein, dass das Söldnertum der Bundesligisten inzwischen absolut etabliert ist. Heute blau/weiß, morgen schwarz/gelb... egal. Auch hier wird "Vereinsheimat" nicht mal mehr gedacht.


    Ich frage mich ja durchaus, wie man überhaupt eine Vereinsheimat in der heutigen Zeit mit den heutigen Gegebenheiten herstellen könnte, selbst wenn man wollte. Früher bin ich immer "zum See". Da habe ich quasi den Sommer über gewohnt.


    Aber heute? Ich glaube, wir alle wissen nur zu gut, wie so ein Familienstundenplan aussieht...




    <utopia> ich würde mir ein Freizeitzentrum wünschen. Schwimmbad, Spielplätze, Grill, Sportangebote, abends bissi Musik, alles zentral an einem Platz... angelehnt an die Countryclubs in Amerika.


    Oder eben die Sportprogramme in die Schulen (Nachmittagsbereich) integriert. Dann kommen die Kinder um 16 Uhr heim, haben gelernt, gespielt, gegessen, musiziert und gesportelt. Und dann haben sie FEIERABEND. Dann jedoch haben wir die Professionalisierung vollzogen weil zu diesen Zeiten ja kaum ein Ehrenamtler was machen könnte. Wäre das schlimm? Nicht unbedingt.</utopia>


    Es ist halt wie immer sehr viel einfacher, die Misstände zu benennen als die Lösungsansätze

    Die Alten 30+ in die Verantwortung nehmen!

    Dann bekommst du den Klüngel aber nie aus dem Verein.


    Ich glaube, Verein kann immer da gelingen, wo ein Mehrwert geboten wird. Unsere Beachvolleyballanlage etwa bietet tolle Voraussetzungen (Grill, Spielplatz, überdachte Plätze) es ist ein Ort zum wohlfühlen, an dem man sich durchaus den ganzen Tag aufhalten kann.
    Überall da, wo man nur zur Trainingseinheit hingeht und danach wieder weg ist, haben es viel viel schwerer...


    Zurück zu den Wurzeln wird nicht gelingen weil die Grundvorraussetzungen in den letzten 120 Jahren massiv verändert wurden. Sein Heil wird man wo anders suchen müssen als in der Vergangenheit

    So sagte unlängst eine verantwortliche Schulleitung, dass Kinder mit den Fähigkeiten von 3 Schuljahren eingeschult werden. Aufgabe der Grundschule sei es binnen kürzester Zeit diese unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen auf einen möglichst hohen, aber gleichen Level zu setzen. Das diese Aufgaben in einem großen Klassenverband nahezu unmöglich seien, müßte eigentlich jedem normal denkenden Menschen klar sein. Man halte lediglich daran fest, weil es schon immer so war und bastele an Symptomen, wie z.B. die fehlende Notenvergabe.

    Veto! Man hält nicht daran fest weil es schon immer so war sondern weil schlicht nicht genügend Geld, Räume und Personal zur Verfügung gestellt wird. Dass es anders gehen könnte wird zum Beispiel hier aufgezeigt: Bericht aus der GEO. Alternativ kann man sich mal fragen, was die Lehrer früher in den Dorfschulen gemacht haben. Alle von 6-14 in einer Klasse... da dürfte wesentlich indiviueller gearbeitet worden sein als heute. Aber wir schweifen ab.



    Mir wird das ganze ja auch ehrlich gesagt immer zu theoretisch betrachtet und einige der hier schreibenden scheinen zu erwarten, dass ein Talent also mindestens in der zweiten Liga ankommt. Mein Augenmerk wäre eigentlich wo anders...


    Nämlich (besonders Jungs) bis zur Pupertät an ein Team / an einen Sport, so fest anzudocken, dass sie eine "Heimat" haben, wenn es mit den Eltern kompliziert wird. Wäre weiterhin, später den Kindern zu vermitteln, dass man durchaus was zurückgeben kann. Auch ich würde meine Jugendlichen Söhne animieren, als Co-Trainer mitzuhelfen bevor sie dämlich am PC daddeln.
    Und wenn sie dann während Ausbildung oder Studium immer noch Bock haben zu spielen (was mich ehrlich gesagt wundern würde) hätten sie gleich noch einen sinnvollen Ausgleich.


    Wenn es gelingt, ein Team erfolgreich durch die Pupertät zu bringen, dann ist was wundervolles gelungen. In diesem Sinne möchte ich alle ermutigen, nicht nur nach dem 1% zu schielen sondern sich der 99% anzunehmen und einer breiten Masse eine tolle Zeit zu bieten.
    Und da bin ich bei all denen die sagen: Kinder fordern aber nicht überfordern.


    Und so schließt sich der Kreis zur Schule: in der Schule werden die Besten lange Zeit gebremst und das Niveau an dem unteren Ende angepasst. Aber irgendwo müssen die Guten auch gut sein dürfen! Das müsste im Sport, wo Leistung über 10 Stufen (Kreisklasse bis Bundesliga) sortiert wird, eigentlich gelingen.

    Beim Volleyball geht man davon aus, dass man einen Großen schnell bekommt, einen Kleinen jedoch nicht groß (wichtigstes Merkmal für Förderung ist Köperlänge)
    Warum sollte das beim Fußball anders sein?


    Was schätzt ihr denn schwieriger ein? Einen guten Techniker schnell zu bekommen oder einem schnellen eine verbesserte Technik beizubringen.

    Die Syptome sind IMO richtig beschrieben und auch das Phänomen "Kunde" würde ich bejahen. Wobei ich meist den Begriff "Konsument" verwende.


    In meiner Jugend habe ich selber den Niedergang eines Vereins in Richtung "Kunde" miterlebt. Ein Surfclub an einem kleinen Baggerloch, mit Plumpsklo und Grillstelle. Wir waren 153 Mitglieder und davon hingen locker 70 immer am See rum. Es wurde gelacht, repariert, gebaut, gefegt und gefachsimpelt. (und ab und an war auch genug Wind). Dann veränderte sich das ganze, der Verein wurde größer. Es wurden ordentliche Toiletten gebaut (fein), das Clubhaus ausgebaut (ok) und ein Opa engagiert, der nachmittags nach dem Rechten gucken sollte. (und das nur weil eine 13 Jährige mit einem 12 Jährigen geknutscht hatte - Skandal) Besagter Opa verkaufte dann Würstchen, Eis und Süßigkeiten, der Grill blieb immer öfter aus, das Lagerfeuer auch. Der Verein wuchs zusammen mit dem Baggersee weiter, ein Umzug des Geländes stand an und als man dann dort den Parkplatz pflastern wollte, war es endgültig nicht mehr mein Verein. Das ganze dauerte nur 6 Jahre.
    Professionalisierung? Oft ein Killer!!!


    Heute suche ich mir zu dem was ich machen möchte den passenden Verein. Eine Identifikation findet nicht u-U. nicht statt.
    Hier gibts etwa einen Verein, der das für uns perfekte Schwimmlernprogramm anbietet und wir sind seit 6 Jahren mit beiden Kindern dort. Wenn der Kleine jedoch endgültig schwimmen kann, dann treten wir dort auch wieder aus, weil ich nicht wüsste, was wir dort sonst machen sollten. Dort sind wir definitiv "Konsument".
    Dieser Verein arbeitet in den letzten Jahren vermehrt mit Kursen und verlangt dafür kräftige Preise. Diese Teilnehmer scheinen lieber tiefer in die Tasche zu greifen, als sich irgendwie zu binden und zu verpflichten.


    Dennoch gehören wir ja zu den Ehrenamtlern aber auch hier ist man ja geneigt, sich gegenseitig das Leben schwerer zu machen als sich zu unterstützen.


    Vereine sind meiner Meinung nach ein Auslaufmodel. Es wird zwar noch etwas dauern aber langfristig glaube ich nicht an deren Überleben. Indiz sind für mich die zahlreichen teuren Modelle, die gut laufen: Balettschulen, Musikschulen, Zumba-, Schwimm- und Jogakurse... Überall kann man sich von Engagement freikaufen und es wird genutzt!

    Also erst mal würde ich versuchen bei der Wahrheit zu bleiben! Wo in Deutschland gibt es denn für ein 13-jähriges Mädchen ein intensives Torwarttraining. Wobei man unter intensiv nicht nur häufig, sondern auch qualitativ hochwertig verstehen sollte?

    TW-Trainer, jetzt sei doch nicht so streng!!! Das Mädel wird es so empfunden haben und gut ist.


    @AFK guck halt einfach mal in euren Trainingsplan, geh zu den Bambinis und frage ob du helfen darfst. Was soll passieren? Wenn du dich etwas einlesen möchtest, dann guck dir z.B. mal die empfohlenen Übungen beim DFB für die Altersklasse an. Nicht, dass deine Erwartungen zu hoch sind.
    Ich hatte auch schon Co-Trainer in deinem Alter und das hat immer dann gut geklappt, wenn die Jugendlichen nicht zu schüchtern waren. Wenn etwa bei einer Staffel in der Warteschlange Theater ausbricht, dann sollte ein Co-Trainer die Kinder unmissverständlich auffordern, den Blödsinn zu lassen und nicht wortlos daneben stehen und darauf warten, vom Trainer Anweisungen zu erhalten.


    Wir würden deine Hilfe (wenn es menschlich passt) sicher annehmen!


    Viel Spaß!

    Wir bekommen nächstes Jahr neue Bälle


    G alt 4er, neu 3er
    F alt 5er leicht, neu 3er
    E alt 5er leicht, neu 4er
    D alt 5er, neu 4er
    C 5er.


    DAS gab einen Aufschrei in der Gemeinde - ohnedass dort jemals einer einen 3er Ball gesehen hatte. Wir haben dann einen besorgt und es ergab sich dann folgendes Gespräch mit einem anderen Trainer:


    er: Guck dir diese "Tennisbälle" an...
    ich: ja aber jetzt vergleich doch mal: welche Schuhgröße hast du?
    er: 47
    ich: mein U9 -Spieler hat Gr. 34. Meinst du nicht, dass die Proportionen also stimmen?
    er: hmmmm, tja, schon
    ich: Sohn, mach mal einen Übersteiger mit dem 5er und jetzt einen mit dem 3er. Siehst du was ich meine? Beim 5er muss er das Knie fast bis zu den Ohren hochnehmen und die Bewegung ist total affig.
    er: stimmt.


    Aber erstmal wieder meckern...





    Btw. ich bleibe dabei: ein Auto ist nicht mit einem Ball zu vergleichen was die Einschätzung angeht!

    Ich wiederhole mich aber dennoch gerne:


    ich habe kein räumliches Sehen, und ich weiß daher, dass es einen sehr großen Unterschied zwischen einem Auto und einem Spieler/Ball/Fahrradfahrer/alles was sich irgendwie noch bewegt gibt.
    Das Einzuschätzen ist viel einfacher wenn sich die Bewegung über drei Informationen definiert (Bewegung durch den Raum, Bewegung in sich und Bewegung vor dem Hintergrund)
    Und hier bietet ein Auto im Straßenverkehr nunmal so gut wie keine Information. Der Hintergrund ist durch das große Auto verdeckt (zumal wenn man erst 1,30cm groß ist), eine Bewegung in sich gibts nicht und nur die Bewegung im Raum ist in der Tat sehr schwer zu sehen.


    Ein starres: das können die Kinder nicht, hilft überhaupt nicht weiter!
    Ich behaupte mal kühn, wenn du 10 Siebenjährigen sagen würdest: lauf dich frei, dann laufen 8 in einen freien Raum. (Ob der dann sinnvoll gewählt wäre, ist nochmal ein anderes Thema :D )


    Was jedoch die Trainer fordern ist etwas anderes: Orientierung zu jeder Zeit über den ganze Platz - Räume, Gegenspieler, Ball - DAS können die F-linge in der Tat nicht. Aber einen ihren Mitspieler sehen, den Ball klug abspielen, das habe ich vor einer Stunde noch gesehen und zwar bei beiden Teams (F-alter Jahrgang, nicht selektierte Truppen aber beide Teams ganz oben im Kreis).



    Wer es nicht glauben mag, kann ja mal ein Auge zu machen und es versuchen... Man läuft nicht vor den nächsten Baum! Versprochen.

    Wir sind beim Bierchen schon mal zu der Überzeugung gekommen, dass jeder Verein, der eine FPL-Truppe meldet, einen FPL-Beauftragten benennen sollte. Der wäre dann zuständig für die Einhaltung der Regeln, die Unterweisung der Trainerneulinge im Verein, dürfte sowohl rein rufende Eltern am Spielfeldrand erleuchten aber auch Trainer erfolgreich dazu einladen, die gemeinsame Coachingzone einzuhalten und nicht lautstark reinzubrüllen. Im Grunde also ein Schiri für Eltern und Trainer.


    GsD war Bier im Spiel, sonst hätte ich jetzt einen neuen Job... :D


    Beim Handball in der E-Jugend etwa gibts einen Schiri, der nach einem Pfiff zu dem Kind geht und das Vergehen erläutert... Das fände ich gut. Nur das nötigste Pfeifen oder eingreifen wenn es unsachlich wird. Nicht jede von Kindern getroffene Entscheidung ist nämlich auch richtig. Allzuhäufig setzen sich die dreisteren durch und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer...
    Beim Volleyball gibts ab der E-Jugend Miniturniere mit drei Teams: zwei spielen, eines pfeift. Der Trainer der Schiritruppe passt auf dass alles richtig gemacht wird und hilft ggf. seinen jungen Schiris. (Anschreiber, Netzrichter und Hauptschiri, dazu zwei Linienrichter)

    Ich finde, die Verlinkung zum Straßenverkehr hinkt immer ganz gewaltig denn a) sind die Geschwindigkeiten viel höher und b) soll ein starres Gebilde sicher eingeschätzt werden.


    Es ist ein großer Unterschied, ob ein laufender Mensch oder ein Auto beurteilt werden sollen. Ich selber bin einäugig und habe daher eine andere Sichtweise, im wahrsten Sinne des Wortes. Entfernungen und Geschwindigkeiten kann man nämlich auch ohne räumliche Sehkraft sicher und richtig einschätzen, wenn es einen zweiten Bezugspunkt gibt.


    Einen rotierenden Ball der sich vor einer Hallenwand oder auf dem Boden bewegt kann ich sehr zuverlässig einschätzen. Kommt der Ball jedoch senkrecht von oben (Kerze) wohlmöglich ohne nennenswerte Rotation und vor einem wolkenlosen Himmel, dann bin ich verraten und verkauft und gehe besser in Deckung.
    Viel schlimmer im Verkehr: Von der Seite ist das alles kein Problem. Interessant wird es erst im Spiegel, wenn mich einer überholen will. Der bleibt dann (bei angenommen gleichbleibender Geschwindigkeit) im Spiegel einige Sekunden scheinbar stehen, um dann plötzlich sehr schnell anzukommen.


    Was ich damit sagen will: ich glaube sehr wohl, dass sich Kinder prinzipiell zuverlässig im Raum orientieren können. Die Frage dürfte viel mehr sein, ob ein Kind die Notwendigkeit für sich entdeckt hat, das auch zu tun. Bei Fangspielen sind die meisten Kinder sehr wohl in der Lage sich so im Raum zu positionieren, dass sie gut ausweichen können. Nur die allerkleinsten dürften sich in einer Ecke "verstecken".



    Eins meiner Lieblingsspiele in der Halle ist übrigens folgendes:


    Ballreservoir auf die Grundlinie des Volleyballfeldes, Trainer mit Ball, Kind daneben. Der Trainer wirft den Ball im Schockwurf (von unten beidhändig in hohem Bogen) in den Raum. Das Kind muss den Ball vor dem zweiten Aufprellen fangen.
    Ich lasse die Kinder immer in zwei Schlangen rechts und links von mir Aufstellung nehmen, dann kann ich in schnellerer Abfolge die Bälle etwas nach rechts und links versetzt werfen und es kommt richtig Bewegung rein (vorallem für die Trainer :D ).
    Variationen sind dann:
    halbe Drehung unmittelbar vor dem Fangen
    ganze Drehung beim laufen zum Ball
    Start auf dem Bauch liegend
    einen Ring mitnehmen und den Ball nach dem ersten Auftippsen durch den Ring fliegen lassen.
    Den Ring dort auf den Boden legen, wo der Ball zum zweiten mal auftippt.


    Je nach Leistungsstand des Kindes wirft man den Ball eben nur wenige Meter weit oder 2/3 durch die Halle...


    Zweite Übung, gleicher Aufbau: die Kinder müssen vor dem Start nach vorne gucken (nicht zum Ball). Der Ball wird gerollt, das Kind setzt nach sobald es den Ball sieht und muss ihn stoppen, bevor er eine gewisse Linie überrollt. Hier kann man div. Möglichkeiten einfordern (re/li, mit den Händen aufnehmen, vorher drehen)


    Dritter Teil: beide Varianten im beliebigen Wechsel, der Trainer steht hinter dem Spieler und der Spieler darf nicht zum Trainer schielen. (Stichwort peripheres Sehen)

    Oma Goodie schnappt sich inzwischen die Multifunktionsbrille, um sich das letzte Spiel Afrika gegen Südamerika nochmal gemütlich auf dem Sofa anzugucken. Dank intergalaktischer 4 D-Brille muss sie nicht mehr bei nasskaltem Wetter raus. An der Technologie der Rheumadecken wurde übrigens seit 30 Jahren nichts mehr weiter entwickelt, gutes bleibt.

    TW-Trainer
    ich finde deine Gedankengänge ja nicht falsch aber für die breite Masse einfach nicht umsetzbar.


    An den Realitäten kommt man kaum vorbei und Reformen können immer nur langsam und sanft gelingen, weil man sonst, wie es auch Ersatzbank bestätigt, die Aktiven verschreckt. "Dann mach doch selber" kann ja nicht der Weisheit letzter Schluss sein.



    Ich glaube ja sogar, dass das Konstrukt Verein ein Auslaufmodell ist!


    Die Muckibuden schießen überall aus den Böden, Balett- und Tanzschulen allüberall, die Fußballschulen laufen auch. Vielleicht benötigen wir ganz neue Konzepte zumal die Kinder und Jugendlichen immer länger in den Schulen sind. Hier hat etwa eine Schule in der 5. Klasse zwei mal wöchentlich nachmittags Unterricht. Die Eltern stöhnen ebenfalls über die Lasten, wenn sie nachmittags noch von Hüh nach Hott müssen. Vielleicht wäre der Weg ja über die Schulen? Wie es in Amerika läuft? Qualifizierter Sport in die Nachmittagsbetreuungen...


    In meinem Utopia kämen die Kinder um 16 Uhr heim, wären gesund satt geworden, hätten auf die Woche verteilt Sport getrieben, ein Instrument gelernt und hätten dann Feierabend!!! Das wäre mir auch den ein oder anderen Euro wert! Denn das würde teuer... In Schulen käme ja niemand überhaupt auf die Idee, einen Haufen Laien ohne Konzept und ohne Kontrolle auf die Kinder loszulassen. :D

    Sind es denn nicht genau die genannten Schwachstellen, die einen u.U. dazu bewegen, als Elternteil selber aktiv zu sein damit das Kind nicht in die Hände noch größerer Stümper gibt? X/


    Ich erlebe die Trainer hier im Umkreis (alles Väter) sehr sehr unterschiedlich. Von nett, ruhig und kollegial bis zum Vollpfosten ist alles dabei und ja, solange man sich nicht selbst einbringt ist es purer Zufall an wen mein Kind gerät. Und auch wenn es anfangs passen sollte muss das ja nicht so bleiben...


    Alternativen stellen zur Zeit wohl nur die größeren Vereine mit Leistungsorientierung da aber so eine Tretmühle ist auch nicht für jedes Kind das richtige.


    Andrés Ausführungen klingen logisch und machbar. Aber in der Realität dürfte es anders aussehen.
    In der Versammlung sitzen 20 Leute, (also der Vorstand und die Trainer) und dann geht also jemand hin und will das gesamte Gefüge umkrempeln. Er argumentiert gut und schlüssig und dann kommt es:


    Wer soll das denn umsetzen? W
    oher kommen denn die qualifizierten Leute?
    Ich habe keine Zeit für Fortbildung.
    Wir sind doch nicht Bayern München.
    Läuft doch.



    Denn so ein Vorschlag implementiert ja immer auch Kritik und die wird leider zu häufig persönlich genommen. So und wenn du dann damit gescheitert bist, bist du im Verein verbrannt. Auch nicht sehr attraktiv

    Dass man die Trainer besser aus dem Pool der Aktiven rekrutieren sollte habe ich ja schon mal gesagt... beim Volleyball absolut üblich
    Aber da "Verein" nicht konsumieren sondern mitmachen bedeutet, darf man durchaus auch aktiv um Mithilfe bitten. Sowohl bei der 3. Herren wie auch bei den Eltern.