Beiträge von Goodie

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    Ich glaube, dass man für Elterntrainer auch was in die Wagschale werfen kann.


    Nämlich dass sie mitten in entsprechenden Entwicklungsstufe der Kinder stecken. Man kennt ja nicht nur das eigene Kind sondern eben auch noch zahlreiche Kameraden der Kinder. Dementsprechend kann ich mich zum Beispiel recht gut in die Bedürfnisse und in die Verhaltensweisen der entsprechenden Jahrgänge versetzen.


    Schlussendlich ist bei uns Fußball zu einem Familienhobby geworden. Ich begleite meine Kinder gerne zu den Spielen. Wer weiß, wie lange sie mich überhaupt noch dabei haben wollen. Irgendwann wird man ja bekanntlich peinlich...
    Würde ich zum jetzigen Zeitpunkt eine andere, "fremde" Mannschaft betreuen, dann ginge uns allen wertvolle Familienzeit verloren. Und dazu bin ich nicht bereit. Das muss also noch warten.
    Ich würde ja auch nicht auf die Idee kommen, alleine in Skiurlaub zu fahren oder alleine ins Schwimmbad. Ich WILL ja die Zeit mit meiner Familie verbringen. Außer meine wöchentliche Auszeit beim Volleyball, die ist mir rel. heilig, wobei ich hier auf Grund von Knieproblemen zur Zeit auch raus bin.


    Ich glaube, mein Mann hat durchaus Interesse, die Mannschaft des Großen zu übernehmen, wenn diese aufs Großfeld wechseln.


    Ob ich mir dann - wenn ich wieder losgelöst von meinen Jungs agieren kann - nochmal ne Bambini-Fußball oder ne Volleyballmannschaft suche, ist vollkommen offen.

    Lauter
    und bestimmt trete ich auch auf.


    Aber die Antworten gingen an die Mutter eines 3,5 Jährigen und das fand ich schon erstaunlich.


    Für mich erklären diese Statements eher, warum den Brüllaffen nicht die Kinder weglaufen.

    Beim Volleyball werden Nachholspiele gerne ohne SR gespielt. Klar kann man jetzt sagen, dass man dort komplett ohne Fouls auskommt :D aber man kann sich über Touch ja/nein oder technische Fehler ebenso vortrefflich in die Köppe bekommen. Spiele ohne SR laufen immer fair ab und die Spieler geben ihre Fehler freiwillig zu. Wird man sich partout nicht einig, wiederholt man halt den Punkt...


    Ich bin immer wieder fasziniert, wenn ich hier mitbekomme, wie unterschiedlich von Kreis zu Kreis gespielt wird. Zum Teil wird ja bei den Bambinis 5:5 gespielt, wir 7:7, mal in Spielfesten, mal im Ligabetrieb, additiv noch Funino. Wie bekommt man denn nun heraus, welche Methode am Besten ist? Und warum wird 2017 eigentlich immer noch "experimentiert"? Oder fällt das unter "weiterentwickeln"?


    Ein SR dem alle beteiligten respektvoll begegnen, ist doch ne gute Sache! Die SR-Regel finde ich am wenigsten kritisch...


    btw. meine erste Regeländerung - wenn ich erstmal König der Fifa bin - wird "monieren" sein. Gezeter aufm Platz? 5 Min. Pause. Wutentbrannt auf den SR zurennen? 5 Min aufs Sünderbänkchen... Denn die SR, auch die die dafür Geld bekommen, haben Respekt verdient. Und das müsste sich dann bis unten durchsetzen.

    Ich kann nur aus Elternsicht schreiben: Was ich absolut nicht verstehen kann, ist, wie man seine Kinder solchen Typen anvertrauen kann.

    oh, das kann ich dir sagen... aus einem Mütterforum:


    es geht um einen 3,5 Jährigen der bei einem Probetraining war.



    Zitat von Mütterforum

    Jetzt das Dilemma. Mein Sohn war und ist vollends begeistert. Er will da weiter machen. Aaaaber ich fand den Trainer so dermassen unsymphatisch. Sein autoritärer Ton gefiel mir gar nicht. "Mach das, Geh dahin..." Stellte die Kids sogar an die Wand wenn sie net hörten...

    Antworten: (Auszüge)

    • Der ton beim fußball ist immer etwas ruppig. Da hat man keine Zeit für “bitte lieber fynn-luka sei so nett und spiel den ball zu torben-malte“. Da wird gebrüllt “spiel ab jetzt!“. (16 Likes)
    • Das ist normal. Lol
      Meine Tochter ging damals zum Judo. Am ersten Tag empfand ich die Art und Weise wie der Trainer sprach, doch sehr streng. Und dachte immer. *Mein armes Kind*. Aber das musste so sein. So lernen die Kinder Regeln und Disziplin. (5 Likes)
    • Und ja, die Trainer sind hier nicht anders. Es ist Fußball, da passt kein Mimimi. Mein Sohnemann kommt super klar, obwohl ich mir anfangs viele Gedanken gemacht habe. Trainer müssen hart durchgreifen, sonst bringt das ganze nix. Da sind ne Menge Jungs, und die müssen im Zaum gehalten werden. Wenn alle aus der Reihe tanzen und machen, was sie wollen, braucht man kein Training. (5 Likes)
    • Man soll's nicht glauben, aber gerade die Jungs lieben Trainer, die n ordentlichen Ton angeben und straight ihr Training durchziehen.
      Nix mit Totgestreichel wie Zuhause und im Kindergarten. Endlich mal eine männliche Bezugsperson mit Biss.
    • unser Trainer ist sehr laut. Nicht böse laut aber laut. der ist da mut ganzem herzblut bei und wenn er beim Spiel am rand steht, hat man das Gefühl beim derby im stadion zu sein. ein kind gabs mal, dass damit nicht klar kam und nicht mehr kam aber ansonsten kommen alle mit zurecht.
    • In 10 Jahren kommen dann auch die Sprüche "wenn du weiter so kacke spielst schicke ich dich wieder zu den Mini kickern"
    • Lass deinen Sohn ruhig mit machen er lernt Respekt und Disziplin dadurch.
    • Ich habe Fußball gelernt ohne irgendwelche Phantasie reisen und es hat mir nciht geschadet. Natürlich soll ein Hobby Spaß machen aber Pille Palle kann ich im Kindergarten haben. Da muss ich nicht für auf den Platz gehen
    • Fußball ist ein harter Sport und wenn man was erreichen will, ist ein betüddeln überflüssig. Wer sein Kind mit 4 zum Fußball schickt, weiß, worauf es ankommt

    Was ich damit sagen will: Ich habe total spass an der Sache, mache es jetzt vier Jahre aber ich frage mich, ob das für meinen Sohn auf Dauer gut ist, wenn der Alte weiterhin trainiert und er nicht auch mal andere Trainer (fachlich bessere?) kennenlernt.




    Hat damit jemand Erfahrung?
    Lebt man ruhiger, wenn man unbeteiligt als Zuschauer nur dabei ist?

    Man lebt definitiv ruhiger in der Fanzone!


    Ich überlege mir seit geraumer Zeit, ob ich in zwei Jahren, wenn mein Kleiner aus der F-Jugend rutscht, nicht wieder bei den Bambinis anfangen soll. Wenn es sich zeitlich einrichten ließe, könnte ich mir das echt vorstellen. Wäre das was für dich?
    Mein großer wäre dann 11 und könnte mir schon helfen (falls er Lust hätte)...

    Das heißt natürlich nicht, daß nicht fast alle FPL Spiele in einem angenehemen Rahmen ablaufen; das sind aber genau die Spiele, die bei meinem älterem auch so abliefen. Die, bei denen es unangenehmer wird, empfinde ich jetzt als schlimmer, und nach den Reaktionen meiner Kinder zu urteilen, geht denen das genauso.

    Ok, mit dem Gedanken kann ich mich sehr gut anfreunden.
    Die schlimmen Spiele finde ich auch sehr schlimm. Aber meist hat es mit dem Charakter der anderen Trainer zu tun. Ich glaube, ein SR würde dies weder verhindern noch verbessern. Der Brass würde sich nur auf den SR verlagern. Wenn das dann noch ein Jung-SR ist, täte mir der nur noch leid!
    Mein Anliegen ist es halt, das Übel da zu bekämpfen wo es entsteht, also bei den Brüllaffen. Das macht man doch im Arbeitsleben auch so. Wenn ne Pumpe kaputt ist kann man nen Eimer drunter stellen und regeln dass dieser regelmäßig geleert wird oder man repariert die Pumpe.

    Guck dir mal die Jugendherberge in Haltern am See an. Die haben einen Kunstrasenplatz (ok, einen kleinen) aber eben auch andere tolle Möglichkeiten wie paddeln oder Klettern


    Oder die in Verden.


    Außerhalb der NRW Ferien kannst du auch den Eyller See googeln (Jugendzelplatz) dort gibt es nen großen Rasenplatz und einen Badesee

    aber wenn wir jetzt mal Utopia bemühen und unterstellen, dass die Trainer allesamt ihren Aufgaben voll gerecht würden, was meinst du: ab wann benötigen die KINDER einen Schiri?


    Ich denke erst, wenn Abseits dazu kommt, oder?



    Ich glaube, man würde dem Kinderfußball insgesamt einen größeren Gefallen tun, wenn man die Trainer zu einem kindgerechten Verhalten anleitet als den Kindern einen Schiri an die Seite zu stellen damit die überehrgeizigen Trainern Ruhe geben.

    Wer als Trainer davon ausgeht, dass Spieler später einmal die Mannschaft oder sogar den Verein wechseln, der sollte seine Ziele hinterfragen?

    haha, meinst du mich?


    Mir hat man hier an anderer Stelle "vorgeworfen", ich würde in einer heilen Welt leben. Mit Nichten. Und ich bin eine gute Beobachterin.
    Ich kenne eine Mannschaft, da hat der Trainer viel für die Ausbildung eines Torwartes investiert, einen externen TW-Trainer organisiert etc. Der Junge hat sich in dieser Saison so stark verbessert, dass andere Vereine aufmerksam wurden. Und was war? Der Junge hat nach besagter Saison den Verein hin zu einem mit "Namen" gewechselt.


    Immer wieder kann man sich hier im Kreis unterhalten, immer heißt es: wir hatten eine super Truppe zusammen, dann kam Verein XY und hat die besten drei abziehen können... Selbst einer unserer Bambinis ist schon dort hin gegangen "weil die ja doch bessere Möglichkeiten bieten"

    zu zweit gegenüber mit ca. 3-5 m Abstand (je nach Alter). Die Spieler machen Schnick-Schnack-Schnuck, der Sieger ist Fänger, der andere muss sich umdrehen und bis zu einer Markierung weglaufen. Partner wechseln...


    zu zweit, einer steht mit Ball hinter dem anderen, beide gucken in Laufrichtung. Der hintere rollt den Ball nach vorne, der vordere muss den Ball vor einer gewissen Linie stoppen. Oder als Wettkampfform gewinnt der, der denn Ball am kürzesten hat rollen lassen.


    Dreiergruppen: zwei passen hin und her und der dritte muss die beiden dabei einmal laufend umrunden. Die beiden zählen ihre Ballkontakte. Dann wechsel. Nach drei (6, 9) Durchgängen werden dann die Punkte gezählt und der Sieger gekürt.


    Überhaupt kannst du immer eine Gruppe was mit Ball machen lassen, z.B. kurzes Dribbling mit Torschuss (Punkte zählen) während die andere Gruppe ein Laufspiel macht (Staffel). Danach wechseln. Das spornt auch immer an...

    ich finde, jedes FPL-Spiel hat einen Spielleiter, genau genommen sogar zwei, nämlich die beiden Trainer. Wenn die ihren Job ernst nähmen, dann gäbe es kaum Probleme.


    Ich stehe auch schon reichlich viele Jahre am Rand von FPL-Spielen und ja, ich habe auch schlechte Erfahrungen machen müssen. Das ging bis zum Facebook-Bashing. Solange das auf Erwachsenenebene stattfindet, ist mir das auch alles noch leidlich egal aber wenn die Kinder drunter leiden müssen, dann hört der Spaß auf.
    Beim letzten Hallenturnier hatte ich einen Jungen dabei, der sein erstes Spiel überhaupt gemacht hat- Beim letzten Spiel versuchte er sich erstmal in einem Zweikampf und tat prompt seinem Gegenspieler weh. Das tat ihm sichtlich leid, er war aber so geflasht, dass er nichts sagen konnte. Der andere Trainer sprang wie eine Furie aufs Feld und machte meinen Spieler zur Schnecke und unterstellte ihm Absicht. Ich habe das Kind dann vom Platz nehmen müssen denn er war total aufgelöst und kämpfte mit den Tränen.
    Aber egal welche unschönen Szenen ich abrufe, immer waren es die Trainer, die eben nicht "im fairen sportlichen Wettkampf wenn nötig regulierend eingreifen".


    Eine Lösung in meinen Augen wäre ein Spielbeobachter, der die Trainer im Zaum und in der gemeinsamen Coachingzone hält und bei Unstimmigkeiten der Kinder und Trainer die Entscheidung trifft.
    Ich wäre auch für einen FPL-Beauftragen in den Vereinen, an den man dann Beschwerden richten könnte, ohne gleich den Kreis informieren zu müssen.

    Die Probleme, die man hier immer wieder liest und auch selber im Reallife erleben darf, sind definitiv sehr ärgerlich. Aber auch wenn viele nach schlechten Erfahrungen auf die FPL schimpfen, so ist es doch eigentlich meist auf andere Ursachen zurückzuführen.


    1. die Trainer halten sich nicht an die Trainerregel
    2. die "braveren" Teams werden benachteiligt, was wieder irgendwie zu 1. führt.


    Was aber kann man tun, damit es eben nicht immer mal wieder irgendwo eskaliert?


    Der Ruf nach einem Schiri ist immer schnell ausgesprochen aber würde das wirklich anders aussehen, wenn ein 12 Jähriger ein F-Jugendspiel pfeifen würde? Würde ein Brüllaffe sich deshalb zurückhalten? Bei jeder kleinen Fehlentscheidung eines Schiris geht doch das Theater so richtig los. Das kann man doch keinem jugendlichen Schiri zumuten.


    Bei uns lautet der Wortlaut der Trainerregel

    Zitat von FVN

    Die Trainer begleiten das Spiel aus der Coaching-Zone.
    Die Trainer verstehen sich als Partner im sportlich fairen, aber nicht im ergebnisorientierten Wettkampf. Sie verstehen sich als Vorbilder im Sinne der Kinder. Sie geben nur die nötigsten Anweisungen und helfen den Kindern bei der Regulierung des Spiels

    Immer wenn sich die Trainer und die Eltern an die Regeln halten ist die dritte Regel ein absoluter Selbstläufer.
    Und ich glaube, fast alle können auch gute Beispiele nennen, wo es super gelaufen ist.


    Muss man nicht also die Frage heißen: wie bekommen wir endlich alle Trainer überzeugt, sich an die Regeln zu halten???

    Hier im Ruhrgebiet gibt es hinter jedem zweiten Stopschild ein NLZ oder einen Verein der sich "Leistungsorientiert" aufstellt.
    Daher ist man hier gut beraten sich immer breit aufzustellen. Diese Probleme mag es bei euch nicht geben...


    Natürlich entlässt man die Kinder mit einem Lächeln und wünscht ihnen alles Gute aber man wird auch immer um einen Teil seiner Arbeit betrogen und zurückgeworfen


    Daher ist es in meinen Augen schlau nicht nur auf zwei Experten zu setzen.
    Btw... Bei unseren acht potentiellen TW haben wir auch zwei die sich besonders geschickt anstellen. Aber die werden ihren Weg gehen. Da bin ich ganz sicher

    Ich denke, das in der FPL diese Situation durchaus vermehrt auftreten...mal mehr mal weniger deutlich. Und da bin ich der Meinung, das mit einem Schiri das deutlich eleganter gelaufen wäre...da wäre ein Pfiff gewesen und keiner hätte was gesagt. Es ging ja nicht darum ob Foul oder nicht..sonder das das Kind deswegen nach 60 Sekunden runter mußte, da es sich aufgeregt hat.
    Ich kann die Beweihräucherung der FPL nicht mehr hören...es wird verkauft, als ob es nur noch Friede Freude Eierkuchen ist- das ist es garantiert nicht.

    Nein, es geht darum, dass hier Eltern kein Benehmen und kein Vertrauen in den Trainer haben. Ich nehme die foulenden Kinder auch häufiger kurz runter denn dann will ich das Kind beruhigen und ihm kurz nochmal erklären wie er es besser machen kann. Das endet dann meist mit: "so, jetzt warte noch kurz, dann kommst du wieder rein". Mir ist da noch nie ein Elternteil krum gekommen.


    Die FPL ist ja nicht wegen der Kinder sondern für die Kinder gemacht. Sie dient ja dafür, die Erwachsenen zu maßregeln. Und das scheint leider nötig, wie ja dein Beispiel eindrucksvoll geschildert hat.
    Ich meine das jetzt gar nicht polemisch aber wer darauf keine Lust hat, der kann sich ja als Trainer ne B-Jugend vornehmen... Wer jedoch im Anfängerbereich arbeitet, sollte auch die herrschenden Regeln einhalten und ja, auch unterstützen.


    Das einzige Problem, welches sich meines Erachtens nicht so ohneweiteres lösen lasst ist der Umstand, dass "brave" Teams in der Tat im Nachteil sind. Die rücken den Ball raus, wenn der Gegner nur entsprechend auftritt. Und das dürfte in den älteren Jahrgängen noch deutlicher werden als in der F-Jugend.


    Hier würde ich bei den anderen Sportarten gucken. Die Handballer haben bei der E-Jugend einen Schiri aufm Platz. Nach einem Pfiff geht er zu dem Spieler und erklärt ihm kurz, warum er jetzt pfeifen musste: "Du darfst mit dem Ball in der Hand nur drei Schritte machen. Das gerade waren sogar fünf".


    Die Volleyballkinder stellen das Schiedsgericht selber. Es finden immer kleine Turnier mit drei Teams statt. Zwei spielen, eins pfeift. Da machen die Kinder wirklich alles alleine: 1. + 2. Schiri, Anschreiber und Linienrichter -> 5 Kinder sind beschäftigt. Der Trainer der Schiritruppe geht umher und stärkt seine Kinder. Guckt ob richtig aufgeschrieben wird oder sitzt auch schon mal am Fuße seines 1. Schiris, wenn der das zum aller ersten Mal macht. Funktioniert echt prima.
    Diese Variante könnte ich mir beim Fußball ab der E-Jugend auch gut vorstellen. Spielfeste mit 5 Teams, vier spielen und die fünfte pfeift auf zwei Feldern. Mit Linienrichter und "viertem Offiziellen" bei den Trainern. Dann sind auch alle beschäftigt. :D
    Mir gefällt das mit den Spielfesten eh sehr gut!

    Mich würde interessieren, mit welchen Spielformen ihr gute Erfahrungen gemacht habt.
    Mir gehts um Kindertraining und Spielformen 2:2 bis 5:5 und deren Zusatzaufgaben.


    Hier gelesen habe ich die Variante, dass die Ballführende Mannschaft ohne TW spielt während die andere gleich zwei ins Tor stellt. (werde ich auf jedenfall mal ausprobieren)
    Ich selber habe gute Erfahrungen mit: 4:4 und nach jedem Tor wechseln beide Teams den Torwart. Dadurch verändert sich die Charakteristik jedesmal deutlich.


    Welche Varianten funktionieren bei euch sehr gut?

    Da marschiert der Vater mit Frau und Bruder im Schlepptau zum Trainer in der Coachingzone und fängt da an zu diskutieren..lauthals! Packt dann sein Kind...geht mit ihm in die Kabine zum Umziehen und düst nach HAuse...nach 60 Sekunden Spielzeit...
    Ein Schiedsrichter hätte da Freistoß gepfiffen...alle hätten drauf gehört und die Sache wäre erledigt gewesen!

    Das ist aber doch kein Gegenargument für die FPL sondern die Geschichte einer Familie, die sich nicht zu benehmen weiß. Solche Eltern sind die, die am Ende dem Schiri eins mit dem Schirm überbraten!
    Kinder und Trainer haben doch ALLES richtig gemacht!!!

    Sicher kann man immer noch was verbessern! Aber der Kurs war in der Tat nur unter der Woche abends.
    Heut kam das Thema Elternkommunikation übrigens noch vor. Aber am Wochenende für 26 Teilnehmer... auf welchen Platz willste denn da gehen? Da finden dann ja auch die Spieltage statt. Und die Teams und Trainer sind alle unterwegs... Nee, ich fand das jetzt alles nicht so dramatisch.
    Aber ich - als Anfängerin - kann mich eh gut in die Anfänger versetzen. :D


    Auch die Gespräche gerade noch an der Theke haben ergeben, dass durchaus einige erleuchtet wurden.


    Es ging ja nicht darum, dass die Trainer besser spielen sollten sondern zu erfahren, was Spaß machen kann und was nicht so gut ankommt. Und da sind dann in der Tat alle wieder Kinder. Spaß, Spaß, Spaß! Und lasst euch auf diesem Weg nicht beirren. Wie gesagt: Training für 6-10 Jährige...