Wie macht man das denn auf einem Kunstrasenplatz? Mit Sandsäckchen?
Beiträge von Goodie
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Na ja, ich frage mich jedoch, wie wir nach 18 Uhr noch unter der Woche eine Bambini- oder F-Jugend auf den Platz hätten bekommen sollen. Da der Kurs dezentral und abends war (Gott sei Dank) musste man sich also mit den anderen Teilnehmern als "Kinder" begnügen. So viel Phantasie kann man aber durchaus erwarten, zumal alle Teilnehmer schon Erfahrungen mit Kindern hatten. Und zum Teil haben wir uns ja auch benommen wie die Bambinis... "langweilig, Trainer... wann ist die Spielstunde zu Ende?" Das hat der Dozent dann aufgenommen und gleich in die Runde gefragt, wie man denn mehr Schwung in die Übung bekommen kann.
Überhaupt wurden die von den Teilnehmern vorgeschlagene Übungen zum Teil weiterentwickelt. "Wie könnte diese Wettkampfübung denn aussehen, damit auch der dicke Paul am Ende ein Erfolgserlebnis hat?" öh... ratloses Schweigen aller Teilnehmer aber der Dozent hatte durchaus ne Idee... oder "wie bekommst du bei der Übung denn jetzt die Wartezeiten raus?" Diese Ansätze fand ich sehr hilfreich.
Elternkommunikation hätte ich auch gut gefunden, ich weiß aber nicht ob da nicht noch was kommt. Und eine Ergänzung mit E-Learning fände ich durchaus sinnvoll. Man kann ja das eine tun ohne das andere zu lassen.
Lt. meinem Mann legen die Ausbilder und Prüfer beim C-Schein dann durchaus Wert auf persönliche Ausstrahlung aufm Platz. Da war bei einigen durchaus Luft nach oben.
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so, es ist fast vollbracht. Morgen ist vorerst der letzte Termin. Danach kann man noch den Basiskurs buchen und dann darf man sich Teamleiter schimpfen.
Was habe ich mitgenommen? Außer einigen Übungen, die ich gleich mal fleißig notiert habe, eigentlich nicht so viel Neues. Wenn überhaupt dann die Erkenntnis, dass ich/wir es auch ausm Bauch raus ziemlich gut gemacht haben. Die Praxis, bei den zwei Jahren älteren Kindern abzuschauen, war diesbezüglich ebenfalls sehr hilfreich.
Das hat sich ja auch daran gezeigt, wie weit die Kinder bei uns in den drei Jahren gekommen sind. Wir können die Kurzen auf jedenfall ruhigen Gewissens in die F-Jugend entlassen.
Mit den anderen Kursteilnehmern hat es sehr gut funktioniert. Da mag mich nicht jeder für voll genommen haben - das ging mir aber ähnlich
- aber das Groß hat uns Damen durchaus akzeptiert.Gestern waren wir in der Halle und haben 2:2 gespielt. Durch Auslosen ergab es sich, dass wir Frauen gemeinsam gegen zwei Herren antreten sollten. Einer der Männer knallte dann mal gleich den Ball recht feste auf das kleine Mattentor. Worauf hin meine Mitspielerin das Mattentor kurzerhand hochkant gestellt hat. DAS gab dann außer einem schmunzeln des Dozenten keinerlei weitere Kommentare. Ist auch nur mit 3:0 verloren gegangen.

Das einzige, was ich schade finde ist, dass man einigen ansehen konnte, dass sie das alles für Kinderkram halten und sich eher nicht auf das Konzept von Spaß an der Bewegung einlassen werden. Die werden weitermachen wie bisher (Ergebnisorientiert). Aber das sind zum Glück nur einzelne gewesen und schon der Dozent scheint wohl der Auffassung zu sein, dass man nicht jedes Individuum retten kann...
Fazit: alles gut!

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btw: bei meinem derzeit laufenden Kindertrainerlehrgang wurde die FPL mit keinem Wort erwähnt. Ich glaube aber nicht, weil der Referent die Idee ablehnt sondern weil sie hier im Kreis so fest etabliert ist, dass sie einer besonderen Erwähnung mehr Bedarf.
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Bevor du dich wählen lässt, solltest du ein komplettes Meinungsbild der Aktivposten einholen. Bei wem läufst du offene Türen ein und wo prallst du einfach ab? Ist deine Meinung und sind deine Ziele mehrheitsfähig? Bedenke immer, dass ein paar wenige manchmal in der Position sind, alles ins Wanken zu bringen (Meinungsmacher, gerne bei den AHs zu finden).
Desweiteren kann ich dir nur empfehlen, im Vorfeld ein Schattenkabinett zu bilden. Also Leute, die direkt mit dir zusammen loslegen würden.
Aus meinem Arbeitsumfeld (Großunternehmen) weiß ich, dass Veränderungsprozesse Jahre dauern können. Und während man zum Beispiel in der Führungsebene begeistert losmarschieren will und die Malocher nur auf diese Umsetzung warten, ist das gut etablierte mittlere Management wie eine Lehmschicht. Vollkommen undurchlässig. Und daran kann man sich ggf. die Zähne ausbeißen.
Wenn du also den Vorstand im Boot hast und die Eltern ins Boot bekommst, dann könntest du immer noch an Trainern oder anderen "Besserwissern" scheitern. Daher die Reihenfolge: Vorstand, Trainer, Eltern beachten... -
Bin ich der einzige, der denkt das das nicht die Aufgabe eines Trainers ist.
Wie verhält sich der "Rowdy" denn innerhalb der Mannschaft und des Vereins?
Wie schildert er die Situation?Warum soll der Trainer etwas bestrafen was eigentlich Job der Schule und der Eltern ist?
Ich will als Trainer nicht die Exekutive der Eltern und der Schule seinNein, bist du nicht.
Ich würde, wenn ich davon Kenntnis erlangt hätte, ein Gespräch mit den Eltern beider Kinder führen. Es wäre für mich interessant, beide Seiten der Geschichte zu hören und zu bewerten, wie sich die Eltern und der Rowdy selber zu dem Thema positionieren. Ich würde wohl mein Handeln insbesonders von der Unterstützung der Eltern des Rowdys abhängig machen.
Ein Kind ist mit gutem Grund noch nicht strafmündig und ihr würdet ihn sogar ohne "Prozess" bestrafen... nee, ich finde das keine gute Lösung
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Wann wird denn dieses Projekt in anderen Landesverbänden ausgerollt?
Ich befürchte, bis das hier ist, sind meine Kinder dafür schon zu alt... -
Ich finde auch, dass das ganze auf einer anderen Ebene geklärt werden. Warum muss man da den Trainer ins Rampenlicht ziehen? Wo sind die Lehrer und die Eltern? Das muss dort geklärt werden, wo es passiert ist!
Die Kinder werden ja auch weiter zusammen in die Schule gehen und das sehr viel häufiger als dass sie Fußball spielen. -
Statt eines Spielleiters/Schiri/sonstwas wäre ich für einen FPL-Beauftragten in jedem Verein.
Leute, die von dem System überzeugt sind und die Trainer des eigenen Vereins schulen und überzeugen und ggf. auch überwachen sowie bei Elternabenden die Eltern ins Boot holen. -
Schöne heile Welt? Oder kann man es nicht doch ein Stück weit gestalten?!? Zumindest mit den Teams im Kreis auf die man immer wieder trifft?
Grundsätzlich steht und vorallem fällt die FPL an der Regel, die besagt dass die Trainer in einer GEMEINSAMEN Coachingzone stehen und ggf. eingreifen sollen. DAS habe ich noch kein einziges Mal erlebt!!! Wäre es so, dann könnte man sich auf Erwachsenenebene kurz einigen und gut wäre es.
Wie es eben auch laufen kann hab ich heute morgen erlebt: Blutjunge Trainer (15) coachen ihre junge F-Jugend. Einer ihrer Spieler foult. Die Trainer greifen ein: "Foul, Freistoß für die anderen." Der Ball lag ein ziemlich nah beim Tor. Worauf hin der gegnerische Trainer reinrief: "macht ihn Indirekt!" Das fand ich sehr fair!
Waren schöne enge und spannende Spiele heute morgen... -
Wenn es wirklich gelingt, die Kinder machen zu lassen, dann habe ich schon folgende Varianten erlebt:
F-Jugend: blau geht vom Platz und sagt 2:1, grün geht vom selben Platz und sagt zum selben Spiel 1:1. Wie kam das? die grünen haben einen Freistoß nicht akzeptiert ("war kein Foul") und dementsprechend das daraus resultierende Tor einfach nicht mitgezählt. Wen kümmert es? Für die Kinder war die Welt in Ordnung.
An dem Tag habe ich ehrlich gesagt was elementares kapiert! Kinder haben einen hohes Gerechtigkeitsempfinden. Wenn man das ankratzt, wird es haarig. Aber wenn man sie machen lässt, dann finden sie Lösungen.Bei einem Bambinispiel wurden sich die Kinder partout nicht einig - drin? nicht drin? Es wusste keiner, alle Kinder brüllten sich an. Was half? Schnickschnackschnuck, drei Durchgänge ohne Brunnen! Die Kinder haben mitgefiebert und angefeuert und am Ende haben sie sich ohne weiteres Murren gefügt.
Wir hatten mal ein Bambinispiel wo echt alle vergessen haben mitzuzählen. Der Gegner war total nett, alle in nette Gespräche am Rande vertieft... dann bimmelte ein Handy - Abpfiff. Wir haben die Kinder gefragt und wieder: die blauen wussten 6-5, die roten meinten unentschieden. Alles klar, so isses.
Und das leidige Thema Tabellen: es gibt keine. Fertig.
In der Schule jammern die Erstklässler auch schon mal, dass sie noch keine Noten bekommen. Deshalb denken sich aber die Erwachsenen trotzdem keine aus.
Sobald einer anfängt, eine virtuelle Tabelle zu kreieren ist das Thema da und man bekommt es kaum eingefangen. Das machen sowieso nur die erfolgreichen Teams. "wir müssten erster sein"Das schließt im übrigen überhaupt nicht aus, dass sich die Kinder voll reinhängen. Dass sie gewinnen wollen. Es hat einzig mit der Bewertung am Ende zu tun.
Und ja, wenn der andere Trainer ein Vollpfosten ist, dann tu ich mich mit der Gelassenheit auch sehr schwer. Da zerrt dann mein eigener Ehrgeiz auch zähnefletschend an der Kette... Vollkommen normal. Aber damit tut man den Kindern keinen Gefallen.
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Ich habe das mal beim Volleyball bei einem Trainingswochenende mit 10 Jährigen einbaut. 1,5 h Regelkunde und Schirischulung.
Ist beim Volleyball aber auch sinnvoll, da schon die Kinder selber pfeifen und anschreiben. Ein Schiedsgericht benötigt beim Volleyball 5 Kinder.Kam bei einer Hälfte des Teams gut an, die andere Hälfte ist eingeschlafen.

Bevor ein Training wetterbedingt ausfällt, könnte man das mal machen. Es gibt auch eine Menge Indoorspielchen zum Thema Teambuilding mit denen man so etwas auflockern könnte. Müsste man halt mal vorbereiten und bei Bedarf aus der Tasche ziehen. Spontan dürfte das nicht gelingen
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Wenn man seine eigenen Grenzen kennt und einhält - und das mache ich schon sehr sehr lange, sowohl im privaten wie auch im Berufsleben - dann ist man schon mal einen Schritt weiter.
Deshalb betone ich doch auch immer wieder, dass ich mich beim Fußball nur so lange im Geschäft fühle, wie die Kinder klein sind und im Anfängermodus rumturnen. Auch beim Volleyball macht es mir mit Anfängern viel mehr Spaß, als eine Bezirksklassemannschaft in die Bezirksliga zu führen.
Ich bin seit 12 Jahren schon Trainerin. Beim Volleyball, Handball und jetzt Fußball. Immer bei den Anfängern. Werfen - rückwärtslaufen - Purzelbaum...Wenn ich also davon rede, dass ich weiß, wer meine Leistungsträger sind, dann meine ich wiederum genau meine Trainingsgruppe zu dem Zeitpunkt wo ich diese Einteilung vornehme! Meine 12 Strafraumhelden, die ich zum großen Teil seit drei Jahren begleite. Wo ich beobachte, dass immer mal wieder einer einen Sprung macht, ein anderer eher stehenbleibt oder sogar einen Schritt rückwärts macht (meist ist das Anlauf vor dem nächsten Sprung). Deshalb ja: wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

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Der Kurs ist dezentral zwei mal die Woche und ist meist 1,5 h im Schulungsraum und 1,5 h auf dem Platz.
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Beim Kindertrainerlehrgang wird jeder mitgenommen. Zumindest ist das hier im Kurs so. Danach kann man noch den Basiskurs (nur Theorie) machen und ist Teamleiter.
Aus meinem Kurs meinte schon mehr als einer, dass ich den C-Lehrgang sicher auch schaffen könnte. Da sage ich aber mal fröhlich: nein danke. Warum soll ich mir was von C-Jugend oder Viererkette beibringen lassen, wenn ich diese Altersklasse sowieso nicht anpeile? Macht für mich keinen Sinn.
Der Schwerpunkt ist Bambini- bis E-Jugend-Training.
Die Dozenten legen Wert auf Trainingssteuerung. Also eher Fragestellungen wie "wie bekomme ich alle Kinder in Bewegung" oder "wie kann ich die Übung so gestalten, dass sich der Minimessi nicht langweilt und der dicke Paul nicht überfordert nach Hause geht"
Dazu dann Fragen wie: welche Schwerpunkte gehören zu welcher Altersklasse oder wie gestalte ich einen Aufbau ohne dass ich zig mal umbauen muss und so Zeit ins Land streicht.Dass ich dann in der Praxis die technischen Übungen im Tempo eines Bambinispielers mache interessiert keinen. Und bei Kleinfeldspielchen überlassen mir die anderen häufiger mal den Ball, damit der dicke Paul auch mal trifft.
Und ja, so bescheuert das klingen mag: ich freue mich über ein getroffenes Tor. Für mich ist das eben auch was besonderes und ich freue mich wie ein Kind. Gestern hab ich einen mit Vollspann richtig fett getroffen und ins Tor gesemmelt. Hat Spaß gemacht.Ich finde es aber echt interessant herauszufinden, wo ich offensichtlich auf meine Bewegungserfahrungen aufbaue und wo ich quasi von ganz vorne beginne. Wenn Pässe gefordert sind, weiß ich eigentlich immer wo meine Mitspieler oder die Tore sind. Ich finde es leichter, den Ball direkt zu spielen als ihn zuvor zu stoppen. Er kommt in der Regel dorthin, wo ich ihn hinhaben möchte. Wenn ich ihn erst stoppen soll, dann gucken und weiter spielen, komm ich mir vor wie ein Ballleghasteniker.
Dribblings oder Finten klappen langsam ganz gut. Sobald etwas mehr Tempo gefordert ist, bin ich sofort überfordert. Klarer Fall von Anfänger.
Jonglage etc ist für mich auch eher eine Konzentrationsübung. Tempo? Vollkommen hoffnungslos!
1:1 - iihhh, lasst mich bloß damit in Ruhe. Hier hab ich Berührungsängste. In der Abwehr verhalte ich mich eher passiv und stelle die Räume zu. Direkten Kontakt finde ich furchtbar und wenn ich den Ball behaupten soll, kann ich nur auf das Mitleid des Angreifers hoffen. Bei diesen Übungen drücke ich mich durchaus. Ich hab da echt schiss um mein lädiertes Knie. Muss ja nicht sein.Vielleicht kann ich mich sogar besser in die kleinen Anfänger einfühlen als so manch ein gestandener Fußballer? Einigen jedenfalls kann man ansehen, dass sie denken: "lass den Dozenten labern, ich hole mir hier den Schein ab und mach weiter wie immer." Schade eigentlich.
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Ich würde mir die Fähigkeiten einer Leistungsbeurteilung absprechen bei Kindern die älter sind als meine eigenen. Bei den Kleinen hingegen glaub ich schon, dass ich einen gewissen Blick entwickelt habe.
Ich sehe durchaus, ob ein Kind seinen schwachen Fuß einsetzt. Ob es bei einem Dribbling nur auf den Ball guckt oder ob der Kopf schon oben ist um den Mitspieler zu suchen. Ob ein Kind in der Abwehr nachsetzt oder stehen bleibt wenn er das erste mal nicht an den Ball gekommen ist. Ob der TW träumt oder das Spiel aufmerksam verfolgt.Für meine Geschmacksnerven reicht das.
Einen 15-Jährigen könnte ich in der Tat nicht mal ansatzweise einschätzen.Ist aber ganz einfach: bei meinem Großen lerne ich und beim Kleinen (zwei Jahre jünger) weiß ich dann in etwa auf was es ankommt. Und ich bin ja auch nicht alleine. Meine bessere Hälfte ist a) Fußballer und b) hat der die C-Lizenz gemacht.
Alles was ich jetzt in meinem Kindertrainerlehrgang lerne, war mir schon bewusst. Wirklich neu ist bisher nicht viel.
Aber es tut ja auch gut, zu erfahren dass es so falsch nicht war, was man bisher so getrieben hat.
Mein eigenes Engagement wird in der E-Jugend spätestens zu Ende sein. Wenn die Kinder auf den größeren Platz wechseln bin ich raus! Keine Sorge!
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Liebe Goodie, vielleicht kannst du uns den Widerspruch in deinen Aussagen ein wenig erklären? Gibts jetzt "Mord und Totschlag" oder wird alles nicht so "heiß gegessen wie gekocht" ?
Na ja, so ist es etwas aus dem Zusammenhang gerissen, ne?

Hier bekommen einige Schnappatmung, Hitzepickel und Stressflecken, wenn man im Zusammenhang mit Kindern das Wort Leistung(sträger) benutzt. Hier finde ich, dass die Trainer, die diesen Begriff benutzen durchaus wissen was sie tun und dies auch nur im Zusammenhang mit ihren eigenen Strafraumhelden benutzen. Machen wir auch.
Die Leistungsträger, Mitläufer, Blümchenpflücker... Aber - nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird - dies beschreibt nur eine Momentaufnahme. Schon übernächste Woche kann einer einen riesen Sprung machen. Ist doch alles nicht schlimm. Weder die Begrifflichkeiten noch das was dahinter steckt. Also: Ruhe bewahren.
Wenn ich eine Gleichmacherei darüber stülpen würde, könnte ich nie zwei gleichstarke Teams bilden denn natürlich muss ich die Blümchenpflücker und die Besten bei Spielchen jeweils trennen...Im Umgang mit den Eltern sieht die Sache ganz anders aus. Da kann man vom vollsten Vertrauen bis offenem Misstrauen alles erleben, oder? Und hier kämpft so manch einer mit harten Bandagen. Wenn dann das falsche Kind in die richtige Truppe oder anders herum kommt, ist Krieg.
Wir haben bei einem FS mal die besten 5 daheim gelassen. Wer war am beleidgsten? Die Eltern der dann vermeindlich besten. Dass ausgerechnet ihre Starkicker mit den Anfängern spielen sollten. Dass gerade diese Kinder total profitiert haben, hat doch diese möchtegern-Löws nicht gestört.
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So etwas nennt man Weitsicht....Wann willste denn anfangen, beine Teams zu einer Mannschaft zusammen zu bringen...? Zwei Wochen, bevor sie zusammen spielen müssen? Oder lieber jetzt schon und eine Mannschaft wachsen lassen?
Ich weiß ja nicht, warum du immer wieder auf meine Beiträge so reagierst aber anders als du habe ich hier im Beitrag sehr wohl konstruktive Vorschläge unterbreitet!
Mit 22 Kindern ein Team? Viel Spaß dabei. Dann kannst du dir nämlich jede Woche das Geheule anhören, wenn die "falschen" Kinder in die Zweite zum Spieltag abkommandiert werden. Der Widerstand gegen drei Teams zur Hallensaison spricht hier ja eine deutliche Sprache. Insbesondere in der F-Jugend, wo man wohl aus fachlicher Sicht eher auf zwei gleichstarke Gruppen setzen sollte.
Außerdem ist es wohl kaum die Aufgabe eines U8 Trainers, konzeptionelle Aufgaben durchzuführen.
Ich beobachte seit mehreren Jahren immer wieder das gleiche: beim Wechsel von der F- in die E-Jugend kommt total Bewegung in die Teams. Die Besten erliegen den Rufen der ambitionierten Vereine. Die Blümchenpfücker hören auf. Aber ich habe auch schon mehrfach erlebt, wie Teams binnen weniger Wochen komplett zu Grunde gehen können. Und fast immer sind es die ambitionierten Eltern...
@Libra
14 sind eine super Größe. Könnt ihr die Kleinen nicht als Bambinis separat laufen lassen und noch etwas um neue Gleichaltrige werben? -
ich finde, das kommt auf die Struktur des Vereins an. Ein ambitionierter Verein wird da sicher anders herangehen als ein Dorfverein.
Der ambitionierte wird einfach auf die Kinder die dann gefrustet gehen werden verzichten. Die nächsten Talente werden schon anklopfen. Denn immer da, wo einzelne aufsteigen, werden ja ggf. andere auch in eine zweite abgestuft.Aber warum machst du dir jetzt schon einen Kopf um die D-Jugend wenn du eine U8 hast? Bis dahin wird noch viel passieren. Die besten rauschen schon nach der F-Jugend zum nächsten Verein ab, andere kommen, einige hören vielleicht auf...
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ich kenne das Problem auch. Wir haben sogar drei Mannschaften eines Jahrgangs. Auch hier: die Eltern kennen sich kaum. Die Teams haben sich einfach so ergeben, eine Sortierung hat nicht stattgefunden.
Das Problem ist, dass die Trainer und Philosophien kaum unterschiedlicher sein könnten. Ein Konzept gibt es wohl in irgendeiner Schublade aber das kümmert keinen. So ist es wohl für alle besser wenn jeder sein Süppchen auch alleine kocht.Wenn die handelnden Personen untereinander klar kommen, dann würde ich wohl gezielt auf gemeinsame Aktionen setzen. Angefangen bei regelmäßigen Freundschaftsspielen, gemeinsame Turnieranmeldungen, Spielabzeichen, DFB-Mobil, Mannschaftsfahrten, Grillnachmittagen. Vielleicht macht mal ein Spieler der ersten Herren ein Training oder ihr macht gemischte Trainingseinheiten am Wochenende unter einem bestimmten Motto: Beachsoccer oder TW-Training oder oder oder.
Wenn wir ohne die Zustimmung der Eltern die Mannschaften einteilen würden, dann gäbe es Mord und Totschlag. Dann würden wir sicher 4-5 Kinder verlieren...
