Beiträge von Goodie

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    Mit den mündlichen Absagen wäre ich nicht so streng. Du kannst das doch sofort während des Gesprächs in dein Tool selber eingeben. Zumindest kann ich das bei Spielerplus machen. Auf dem Platz ist es immer wuselig aber das Gespräch finde ich immer noch sehr wichtig.


    Was sich bei uns bewährt hat, war die Informationen zwar grob frühzeitig bekannt zu geben, den eigentlichen Termin aber erst eine Woche vorher festzuzurren. Die Schnachtassen vergessen das sonst eh wieder. Und auf keinen Fall zwei Termine über Kreuz besprechen.


    Ich habe die Termine in einem google-Kalender und wer sich den in seinen Kalender ziehen konnte, dem habe ich das gerne zugänglich gemacht. Aber damit erreicht man halt immer nur die eh interessierten.

    Bei meinem Trainerlehrgang war es immer wieder Thema, wie man einen Aufbau so gestalten kann, dass auch der dicke Paul Spaß haben kann und der Rest nicht wirklich behindert ist.


    Nehmen wir mal den berühmten Staffellauf. Bei 16 Kindern könnte man zum Beispiel 4 Staffeln a 4 Kindern aufstellen. Nach dem ersten Durchgang wird das Siegerteam aufgeteilt, die Kinder sind die jeweiligen Startläufer für den zweiten Durchgang. Die zweite Staffel kommt an die zweite Position usw. Somit haben verschiedene Kinder den dicken Paul in ihrer Gruppe und wenn die Startläufer gut waren, kann der Paul den Vorsprung vielleicht sogar ins Ziel retten.


    Kannst du z.B. bei so vielen in zwei Gruppen arbeiten? Eine Gruppe macht die 1:1-Übung, die andere übt was individuelles. Der Unwillige kann dann bei der Individualgruppe bleiben oder er muss versprechen, sich voll reinzuhängen.


    Wir hatten zuletzt zwei so Schlafmützen, dann war es wenigstens ausgeglichen... ^^



    Wobei ich wohl so einen 8-9 jährigen Jungen einfach mal fragen würde warum er kommt. Wenn er wirklich gerne kommt, wann wäre ich wohl auch geduldig aber wenn ich auch nur den Hauch eines Zweifels heraushören würde, dann würde ich diese Vorlage nutzen. Nicht jede Sportart ist für jeden geeignet.
    Ich hab mal einen beim Volleyball ermutigt, sich was anderes zu suchen. Der Junge ist zum segeln gegangen und war dort viel glücklicher!

    Wir hatten heute eine Versammlung mit den Eltern der Kinder. Einige Eltern haben gefordert , das alle Kinder gleichberechtigt immer spielen. Dabei soll es egal sein ob die Mannschaft verliert oder Gewinnt . Wir sind 13 Kinder 5 davon sind noch etwas schwächer beim spielen .

    Öfter sehen sich die Trainer einer anderen Elternschar ausgesetzt. Da müssen Erfolge her und wenn das nicht gelingt, ist die Unruhe gleich da.


    Schade, dass der Trainer diese Vorlage nicht freudig nutzt, auf Rotation und Ausbildung setzt und den offensichtlich geduldigen Eltern folgt, die den Erfolg für noch nicht so wichtig ansehen.
    Was die Umsetzung konkret angeht, da bin ich bei Danhem. Dem ist nicht mehr viel hinzu zufügen. Hinfahren, warm machen, dann zugucken müssen und nicht spielen zu dürfen - da wüsste ich auch nicht, wie ich so was meinem Kind erklären sollte. Das kann ich als Spieler bis heute nicht leiden denn ist ist immer nur ein Hobby.


    Bei einer F/E-Jugend kann man ja auch mal die Kinder fragen: Alle spielen und evtl verlieren wir dann auch mal ein Spiel oder wir wollen vorallem gewinnen auch wenn dann nicht alle mitmachen dürfen. Ich denke, der mehrheitliche Tenor dürfte eindeutig ausfallen.

    Meine Jungs genießen die Trainingsfreie Zeit auch sehr. Kein Termindruck ist auch für Kinder Erholung pur.
    Dabei hätte der Kleine heute Training aber er möchte nicht hin. Für mich vollkommen ok.


    Zum Thema Eltern:
    Ich mache zur Zeit auch sehr interessante, neue Erfahrungen als Mutter am Rande. Ich sehe mich nämlich einer neuen Elternschaft gegenüber, zu der ich vollkommen inkompatibel scheine. 6-8 Elternteile bleiben am Platz aber mehr als "Hallo" und "Tschüss" scheint mit denen kaum möglich. Die Wellenlängen könnten kaum unterschiedlicher sein. Andere, bei denen ich ein besseres Gefühl habe, bringen und holen die Kinder nur und hauen in der Zwischenzeit ab. So hocke ich mich also meist mit einem Buch in eine Ecke und genieße bei einem Capucchino eine Stunde Auszeit.
    Ich glaube, daran würde auch Teambuildingsmaßnahmen nichts ändern. Wenn es nicht passt, dann passt es halt nicht. Muss ja auch nicht mir als Mutter gefallen sondern den kickenden Jungs.
    Im Team meines Großen klappt es übrigens super. Da sind wir irgendwie alle auf (m)einer Wellenlänge.

    Ich finde es sehr bemerkenswert wie gut du mich zu kennen glaubst. Deine Statements über mich ist schlicht anmaßend. Du kennst und weißt gar nichts von mir. Du hast ja nicht mal mitgeschnitten dass ich eine Frau bin.

    Die Kinder sind bestrebt, den Erwartungen des Trainers und des Vaters gerecht zu werden. Dabei ist es nicht signifikant entscheidend, ob du dies dann an einen Mittrainer delegierst, wenn es um spezielles zu deinem Sohn geht. Das hilft schon, aber stellt es nicht gleich, als wenn du eben überhaupt nicht Trainer wärst. Denn die grundsätzlichen Ansprüche an die Spieler bekommt er ja mit.

    Dann halte ich jetzt mal dagegen, dass jeder Elterntrainer, welcher ein altersgerechtes und spaßorientiertes Training anbietet, weniger kaputt macht als die erfolgsorientierten Eltern ohne Amt, die vor, während und nach dem Training und den Spielen ihrer Sprößlinge alles analysieren, die Kinder auf Stunden nicht in Ruhe lassen und ihre eigenen Karrierepläne aufs Kind abwälzen.
    Wir hingegen verbringen Zeit miteinander und haben dabei eine Menge Spaß. Mitmachen war mir im Vereinsumfeld immer schon sympatischer als nur passiv zuzuschauen denn nur so kann Verein gelingen.


    Meine grundsätzlichen Ansprüche sind übrigens auch schnell definiert: pünktlich zum Training und abmelden, wenn jemand nicht kann. Und diese Ansprüche gehen eher in Richtung Eltern. Ansonsten? Das sind Kinder! Die sollen Spaß haben! Das verstehen aber auch nur die wenigsten.


    Denn eins ist auch in unserer heutigen, durchgetrimmten Gesellschaft leider auch klar: verlieren oder schlecht sein geht nicht. Da werden schon fünfjährige von ihren Eltern abgemeldet, weil sie das Spiel nicht auf dem Niveau der anderen beherrschen. Geduld? Fehlanzeige. Dass das Kind gerne kam? Egal.
    Das zeigt ja auch dein Statement zu meinem Schwachpunkt. Das darf eigentlich nicht sein, oder? Tja und dennoch: es gibt einzelne Kinder die kann ich nicht leiden und die Deppen dieser Welt mutieren ja nicht mit 18 vom netten Kind zum Vollhorst. Wer das verneint, der(!) macht sich was vor. Wenn es super läuft, dann bekommt man im Laufe der Zeit ein Team, welches zu einem passt. Denn auch die Kinder und Eltern können ja nicht mit jedem Trainer gleich gut.


    btw: obwohl ich eine exzellente Skifahrerin bin, würde ich nie auf die Idee kommen, die Jungs selber zu unterrichten. Das würde überhaupt nicht funktionieren. Jetzt wo sie besser sind gehts aber für die Anfängerzeit mussten da Fachleute ran. Ich kenne also durchaus meine Grenzen.

    Ich habe noch nie irgendwo behauptet, irgendetwas perfekt zu machen. Wie kommst du auf diesen Punkt? Auch reden wir nicht von einer E-Jugend sondern von Bambinis und die brauchen u.U. sehr wohl Trost. Wenn ein Spieler einen Ball ins Gesicht bekommt, dann bringe ich ihn vom Platz und übergebe ihn Mama oder Papa. Und wenn das dann halt zufällig meiner ist, bin ich im Coaching erstmal raus.


    Auch habe ich schon mal geschrieben, wie wir das mit dem kritisieren halten, nämlich dass wir das gerne an einen anderen aus dem Trainerteam delegieren.


    Bei der Hallenrunde musste jeder Spieler einmal aussetzen. Wir waren sogar so bekloppt, unser Kind zur Oma zur bringen damit wir dennoch das Team den ganzen Tag betreuen konnten.
    Wir legen im Vorfeld fest, wer anfängt und wer Einwechselspieler ist und machen das nach einem festgelegten Plan. Dem unterliegt unser Kind genau so wie alle anderen.


    Hat er Nachteile davon? Nein. Nur von einem einzigen Punkt nämlich wenn er partout keine Lust aufs Training hat, dann muss er dennoch mit weil wir ja schlecht alles absagen können und ich die Schlüssel habe.

    ich habe lange darüber nachgedacht, ob wir die Trainerkinder bevorzugen oder nicht und komme zu dem Ergebnis, dass wir das nicht machen.
    Ich habe eher das Problem, dass ich mich mit Kindern schwer tue, die ich nicht leiden kann. Und da ist immer der ein oder andere dabei wo man denkt: och nö. Da bin ich dann fast schon verkrampft bemüht, auch dieses Kind weder zu benachteiligen oder in der Gegenbewegung sogar zu bevorzugen.


    Da ich ja seinerzeit in mein Traineramt ohne eigene Kinder eingestiegen war, kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass ich keinen Unterschied feststellen kann. Ich gestalte es jetzt, da es das eigene Umfeld - also Kind und dessen Freunde - angeht, vielleicht etwas persönlicher. Auch ist der Umgang mit den Eltern einer Bambinitruppe intensiver als mit einer E-Jugend.


    Einziger "Nachteil" ist, dass die Mannschaft ab und zu kurz auf ihren Trainer verzichten muss, wenn sich unser Kind weh getan hat. Da sind wir dann ganz Eltern und nehmen den Trost wichtiger als ein Coaching. Sollte das jemand elternseitig nicht verstehen, so ist das sein Problem. Zumal wir ja auch weitere Betreuuer hatten.

    In dem Alter gehören Kinder in ihren Heimatverein..zu ihren Freunden..Familien... nicht im Stress mit Freundschaftsspiele gegen andere Teams aus der restlichen Welt....nicht ins Auto, um 3 x die Woche quer durch die Lande zum Training zu fahren......das sind in dem Alter Kinder, die man Kinder sein lassen sollte!

    Der Meinung bin ich zwar prinzipiell auch denn jede Stunde im Auto kann das Kind nicht aufm Bolzplatz verbringen.


    Aber in dem Fall stelle ich mir das extrem anstrengend für alle Beteiligten vor. Stell dir vor, JJH geht mit seinem Kind in den Dorfverein und stoppt dort die Einsatzminuten je Position und überwacht mit Argusaugen, ob auch die aufs Kind optimierte Mannschaft um ihn herum aufgeboten wird. Nicht dass noch der Dicke Paul den ach-so-schönen Pass nicht adäquat verwertet.


    Sorry JJH, ich kann deine Anspruchshaltung nicht nachvollziehen. Du scheinst die Karriere deines Kindes minutiös zu planen. Mit tut der Drops leid. Glaubst du wirklich ein echtes Talent kann man irgendwie stoppen, wenn er nicht exakt so wie du es dir vorstellst gefördert würde? So ein Blödsinn. Aber du scheinst ja schon gar nichts anderes mehr als Haifischbecken zu kennen; witterst Vetternwirtschaft und hochschlafen. Mir biegen sich da die Nackenhaare hoch. Entweder, du übertreibst maßlos oder das stimmt, dann würde ich mein Kind nie in so einem Umfeld lassen.

    Ich würde eher vermuten, dass da 1-2 Eltern ihren Superstar nicht mehr optimal gefördert sehen. Bis Kinder sich beschweren, dass es ihnen keinen Spaß mehr macht, dauert es meist sehr sehr lange und in dieser Altersklasse sind sie noch sehr leidensfähig.
    Oder ein Satz wie "Kevin-Schantall trifft ja keinen Ball" wird von Eltern vollkommen überhöht.


    Daher würde ich mich fragen: wer genau hat was genau vorzubringen. Ein lapidares "einige haben gesagt" wäre mir echt zu wenig. Es gibt Veränderungen - ja. Diese sind gewöhnungsbedürftig - ja. Aber sie sind vernünftig (?) und langfristig ausgelegt. Vielleicht hilft ein Elternabend?

    Na ja, mit Ornerleibchen diskutiert man aber nicht sondern macht ne klare Ansage. Und ich vermute, in "klare Ansage" hast du mehr als eine Fachfrau in deinen Reihen. Ich sag nur "räum jetzt dein Zimmer auf" :D:D:D

    Das ist natürlich eine "elegante" Lösung. Leider habe bei meinen Spielen nur keine Ordner, sondern fast nur Spielermuttis. Und auswärts kann ich die Karte Hausrecht nicht spielen. Trotzdem ein guter Hinweis.

    Ich möchte jetzt keine Grundsatzdiskussion lostreten aber ich glaube schon, dass man auch Frauen ein Ordnerleibchen geben kann und diese dann auch für Ordnung sorgen. Hab ich selber schon einige Male gemacht.


    Ein einziges Mal gabs mit einem Mann Stunk. Der sah auch ehrlich gesagt schon so aus... Und da haben sich wie von Zauberhand zwei Männer hinter mir aufgebaut, die meinen Kontrahenten unfreundlich angelächelt haben... :thumbup:


    Normalerweise reicht es aber vollkommen, die Zuschauer freundlich aber bestimmt hinter eine Absperrung oder vom Rasen oder sonst was zu bitten. Ich glaube, man ist durchaus gut beraten, dafür jemanden abzustellen...

    Ich habe mal etwas recherchiert was den gegnerischen Trainer angeht. Ein Oberschullehrer und ehemaliger Regionalliga Spieler mit C-Lizens. Dann muss das wohl alles richtig sein was er an der Seitenlinie macht.

    Mit so einem braucht man sicher nicht zu diskutieren denn er wird es genau so selber kennengelernt haben.
    Lies mal hier: https://www.dshs-koeln.de/file…ior14_04_ansichts_pdf.pdf


    eine ganze Ausgabe zum Thema Spielintelligenz mit vielen belegten Ergebnissen zu "sag mir weniger - dann seh ich mehr"



    Ganz konkret würde ich wohl selber auch aktiver/lauter werden aber eben ausschließlich positiv.
    "Klasse gekämpft, weiter so"
    "Gleich hinterher, beim nächsten Mal hast du ihn"
    "Genauso!"
    "Gut geblockt"


    Und bereite deine Kinder auf das Gebrülle vor. Sag ihnen klipp und klar, dass du sie so nicht anbrüllen willst. Du kannst es ja mal in der Kabine vorführen ("Mann, Timo, pass doch auf! Wo schießt du denn hin, bist du blind? Noch eine solche Aktion und du kommst raus") und dann biste mal ne Runde laut und unfreundlich. Danach fragst du die Kinder, ob sie das gut finden. Was meinst du sagen die Kinder? Und dann schickst du die Kinder raus mit dem guten Gefühl, dass es die anderen sind, die sich anmaulen lassen müssen...

    Natürlich gibt es noch weit mehr "reine" Väter, die das tun.

    Das glaube ich aber auch! Eltern, die Ihren Kindern pro Tor nen Oiro versprechen, andere die Sprüche kloppen wie "Tor? Das ist doch was für Warmduscher" oder die hilfreichen "schiiieeeeeeeß"-Rufe.


    Ich bin echt sehr gespannt, ob man einen Haufen neuer Eltern auf seine Philosophie einschwören kann. Wir übernehmen eine neue F-Jugend im Mai/Juni...

    Im perfekten Fall wüsste auch kein Elternteil oder Trainer, dass ich eine längere Trainerlaufbahn vorzuweisen habe. (Wenn ich diesen Satz von einem Vater höre - egal in welcher Altersklasse -, dessen Sohn ich zum Probetraining einladen will, dann ist es eigentlich immer der selbe "Typ" Vater. Ganz klar ein Punkt auf der Negativseite, bei der Entscheidungsfindung, ob ich den Sohn dann auch ins Team hole.)

    Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht... Du nimmst ein Kind nicht, wenn der Vater sagt: ich habe auch schon mal ne Truppe trainiert? Oder wie? *aufmschlauchsteh*

    Und Kinder - gerade in so jungen Jahren - können nicht zwischen Vater und Trainer unterschieden, wenn es um Kritik geht. Sie nehmen die sachliche Kritik des Vatertrainers, als Kritik an ihnen als Person wahr.

    Das ist zwar wahr, lässt sich aber auch oft einfach lösen. Wir jedenfalls hatten noch zwei andere Väter als Helfer und wenn es was "kritisches" zu sagen gab, dann hab ich mein Kind immer an die anderen delegiert. Wenn man ganz alleine ist, dann würde ich eher empfehlen, ein anderes Elternteil zu verhaften. Verein hat auch was mit Mitmachen zu tun. *find*


    Kostruktives kann man doch auch so transportieren, dass es gar nicht als Kritik aufgefasst wird, oder? Klassische Kritik ist eh schwierig, wo schon viele Erwachsene nicht zwischen Kritik an der Sache und an der Person unterscheiden können.


    Muss man sich dabei entscheiden, ob man es fürs Kind macht oder für sich selber? Macht man das nicht perfekterweise für beide gleichermaßen? Wenn es einer macht, nur(!) weil es kein anderer macht, dann ist es wahrscheinlich anders als wenn es einer macht, der im Laufe der Zeit Spaß an der Sache entwickelt und sich fortbildet...
    So ist es mir zumindest gegangen. Vom Betreuer und Orga-Chef über den "Winterhallenbeauftragen" :D ("kannste mal eben was schönes aufbauen?") zur "bei den Kindern anerkannten Größe" aufgestiegen... und dann ab zum Lehrgang.

    Mir war es heute auch mal wieder viel zu laut am Platz.
    Ein Team, allesamt ein Jahr älter, gewann das Spiel (1 x 20 Min) mit 9:0 und die Trainer haben die Kinder bis zuletzt befeuert. Wer es braucht!
    Ich bin einfach weiter weg gegangen, aufregen bringt nix und in einer Funktion bin ich in diesem Team auch nicht.


    Ich habe aber noch nie erlebt, dass für Kleinfeldspiele abgekreidet worden wäre!!! Ein paar Hütchen und los gehts. 16er? Gibts nicht, dürfen die Kinder eben auch selber entscheiden. Hat schon zu lustigen Abschlägen in etwa auf Höhe der Mittellinie (die es natürlich auch nicht gibt) geführt. Aber egal...


    Libra, ich würde das mal mit eurem Staffelleiter besprechen! Vielleicht kommt der mal gucken und findet ein paar Takte.
    Lass dich auf keinen Fall unterkriegen! Zahlreiche Forschungsergebnisse kommen doch immer wieder zu den gleichen Ergebnissen, nämlich dass es sich langfristig auszahlt, wenn man die Kinder möglichst ungesteuert spielen lässt. "sag mir weniger, dann seh ich mehr"


    Vielleicht muss man die Kinder wirklich gegenüber gegnerische Brüllaffen abhärten aber wohl eher mit Erklärungen warum man selber das nicht macht als mit "gegenhalten"

    Angefangen in der G Jugend. Und mal ehrlich. In der G ist es wenn ich so zurück schaue einfach nicht nötig einen erfahrenen Trainer einzusetzen.

    Vielleicht kommt das falsch rüber aber das klingt, als wäre es quasi egal, wer es macht. Und da würde ich sehr vehement widersprechen wollen.


    Natürlich spricht überhaupt garnichts gegen Anfänger aber die sollte sich dann mit der Materie schon auseinandersetzen. Vor meinem ersten Traineramt habe ich zuvor hospitiert, mich über die Besonderheiten der Kindervarianten (Kleinfeldspiele) und der Technikvermittlung (hier Volleyball) an Kinder sehr sorgfältig und umfassend informiert.
    Und auch beim Kifu kann man das sehr einfach lernen.


    Aber es ist wie immer: man kann es gut oder eben wenig gut machen.


    Ich finde es zum Beispiel sinnvoller, wenn sich ein Anfänger bei den fertigen Trainingseinheiten des DFBs bedient als wenn ein super Fußballer die Kinder erstmal drei Runden warmlaufen lässt und dann die Kinder zu zweit gegenüber passen lässt und sich wundert, warum alle kreuz und quer rennen.