Beiträge von Willi

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    Aber das Ziel müsste doch lauten, auf mindestens 18 zu kommen, um eine zweite Mannschaft zu stellen. Dann kann man in späteren Jahren nach dem natürlichen Drop-Out in diesem Jahrgang immer noch eine Mannschaft stellen.
    Wenn ich von vornherein auf 12 begrenze, habe ich in der B-Jugend noch 7 davon. Und keine Mannschaft mehr.

    @ Coach Oliver:


    Die Situation auf dem Dorf scheint dann wirklich eine andere als in der Stadt zu sein.
    Wir sind zwar noch im Ballungsraum Stuttgart, aber letztendlich doch ein Dorf für sich mit ca. 8000 Einwohnern. Pro Jahrgang haben wir maximal 40 männliche Kinder im Ort. Wenn wir da anfingen, auch noch Leute abzuweisen, würden wir uns ganz schnell die Grundlage für spätere Mannschaften nehmen.


    So ganz verstehe ich dich trotzdem nicht. Schau zusammen mit deinem Jugendleiter nach Trainern für die 2002er. Wie beschrieben Adressen von Interessenten sammeln, Elternabend veranstalten und sagen "wenn heute keiner aufsteht gibt es keine Mannschaft".
    Wie gesagt, bei uns in der Gegend haben wir keine riesigen Probleme Trainer zu finden. Wir haben momentan für 16 Jugendteams 43 Trainer.
    Kann natürlich aber auch Unterschiede geben in der Bereitschaft der Leute, im Verein was zu machen. habe ich bei einem Sportkreisaustausch mit Sachsen selber miterlebt.




    @ Germancoach:


    Klar ist das Aufgabe des Jugendleiters. Ich halte aber nichts von Regelungen wie "wenn der 15. kommt, wird er weggeschickt".
    Koeppchen schrieb hier im Forum einmal so schön wie ironisch und prägnant (sinngemäß wiedergegeben): "Das unbedingte Festhalten an Prinzipien erspart den Blick die Einzelfälle". (Koeppchen kann das eindeutig besser schreiben :whistling: ).
    Ich verstehe nicht ganz, warum eine F-Jugend nicht mehr als 14 Leute aufnehmen sollte. Man holt sich einen Trainer dazu (--> Jugendleiter unter Mitarbeit Trainer) und meldet ab dem 18. Spieler ein zweites Team.
    Ich geb dir mal ein Beispiel aus unserem Verein: Als der Jahrgang 1996 F2 war, haben wir gegen den Willen unserer Trainer mit 18 Spielern zum Winter eine zweite Mannschaft angemeldet. Die Trainer haben das damals nicht verstanden und uns in einer Sitzung große Vorhaltungen gemacht. Wir wollten aber, dass alle Spieler immer spielen können. Ein Mitglied des Jugendausschusses hatte sich dann bereiterklärt, mit als Trainer einzuspringen. Das Ende der Geschichte: Ende der E-Jugend hatten wir über 30 Spieler in diesem Jahrgang. Und weil wir das immer so gehalten haben, die maximale Anzahl an Mannschaften zu melden, haben wir die heute noch und stellen seit zwei Jahren als Dorfklub drei C-Jugenden.

    Da ich ja auch Jugendleiter bin:
    Über solche Trainer könnte ich mich wirklich totärgern. Sehen nur die eigene Mannschaft und die Gegenwart, aber nicht den Verein und die Zukunft.
    In 10 Jahren wird man sich im angesprochenen Verein vermutlich fragen, wo die ganzen 2002er hin sind und warum es keine C-, B-, A-Jugend gibt.
    Aber Hauptsache, man kann jetzt mit 15 Kindern besser trainieren als mit 18 Kindern.


    Das Argument "wir finden keine Trainer für die vielen Kinder" lasse ich nicht gelten. Das ist eine reine Engagement- und Planungsfrage der Jugendleitung und der anderen Beteiligten.
    Alleine von den Bäumen runter gesprungen kommt halt niemand, man muss schon auf die Leute zugehen.


    In meinem Team (2001er und ein paar 2002er) haben wir bei 15 Kindern einen Aufnahmestopp verhängt.



    Ich halte jeglichen Aufnahmestopp bei einem "normalen" Verein für einen schlimmen Fehler. Wer einmal abgewiesen wurde, kommt nicht mehr, und geht Handball / Basketball / sonstwas spielen.


    Was sagt eigentlich eure Jugendleitung dazu, vor allem vor dem Hintergrund "einen 2002er Jahrgang gab es nicht"?



    Ich habe festgestellt, dass es auch aufgrund der veränderten Arbeitswelt immer schwieriger wird Erwachsene für solche ehrenamtlichen Aufgaben zu finden.



    Gegenbeispiel: Wir haben Anfang November beschlossen, unsere Bambinis nochmals aufzuteilen. Die Spanne zwischen gerade fünf gewordenem Neuling und sechs Jahre alten "alten Hasen" wurde im Training zu groß und es war kein gemeinsames sinnvolles Training möglich. Innerhalb einer Woche waren drei Trainer für die fünfjährigen "Minis" gefunden.
    Und das sind alle keine Arbeitslosen. ;)
    Die Kunst heutzutage ist es meiner Erfahrung nach, kleine Arbeitspakete zu schnüren, die bewältigbar sind. D.h. zum Beispiel für die Trainersuche: Ich spreche nicht eine Person an, die alles machen soll, sondern sage gleich bei der Ansprache "wir würden gerne ein Team aus x, y und z bilden und brauchen dich dafür".

    Ich versteh auch garnicht warum jmd mir hier was vorwirfrt was der FC falsch macht. Ich finde es doch selber nicht gut und trotzdem darf ich zu anderen Vereinen sagen was ich meine.!


    Das spricht dir niemand ab. Sagen darfst du immer was. Solange es - zugespitzt formuliert - aber die Qualität von Aussagen hat wie "Hoffenheim ist scheiße, weil Hopp das Geld bringt", musst du halt damit rechnen, hier Gegenwind zu bekommen. Unterfüttere deine Aussagen mit mehr Argumenten, dann wirst du auch mehr beachtet.


    Beispiele gefällig?




    Es wird doch wirtschafttlich auch dem Herrn Hopp nicht ganz gleichgültig sein, was für Zahlen die TSG schreibt.


    Erst kritisierst du, dass sich Hopp einmischt.
    Jetzt soll ihm nicht gleichgültig sein, was passiert.
    Entscheide dich!



    Nicht jeder trainer der eine Auswahlmannschaft erfolgreich coachen konnte, schafft das ganze auch in der normalen Mannschaft.


    Richtig. Man kann's natürlich so machen wie Bochum und mit einer alten Mannschaft Heiko Herrlich holen. Genau das gleiche wie Rostock und Dieter Eilts.
    Man kann's aber auch machen wie Hoffenheim - und mit dem Konzept, mit jungen unverbrauchten Spielern zu arbeiten, und einem Trainer, der bewiesen hat, dass er mit jungen Spielern gut arbeitet, weitermachen. Für mich passt das.
    Uns wurden im Trainerlehrgang Videos der Vorbereitung der U17-EM-Sieger gezeigt. Glaub mir, Pezzaiuoli hat was drauf.

    @ PaulBreitner:
    Ich denke, wir meinen das gleiche.
    Jeder Bundesliga-Klub wird heutzutage vom Kapital bestimmt - ob das jetzt Anteilseigner oder Großsponsoren sind.
    Das aber z.B. als Köln-Fan in Hoffenheim anzukreiden, finde ich einfach unpassend.
    Wo wir grade beim Beispiel Köln sind: Wo haben die denn plötzlich die Millionen für Poldi, Petit, usw. her?


    @ cologne06:
    Dein Schreiben hier wird mehr von Emotionen als Argumenten gestützt.
    Hoffenheim in einer Krise? Die sind Achter. Was ungefähr das ist, was man von der Mannschaft erwarten kann. Schau mal, wieviele Nationalspieler in Hoffenheim spielen und wieviel mehr z.B. in Bremen, Schalke, Leverkusen, Wolfsburg, Bayern, Stuttgart, Dortmund, usw.
    Oder Krise, weil Rangnick geht? In Hoffenheim ist das normalste der Welt passiert: Der Klub hat wirtschaftliche Grenzen aufgezeigt, der Trainer wollte das nicht mittragen. Mit Marco Pezzauoli hat's einejn ausgezeichneten Nachfolger, der bewiesen hat, dass er mit guten jungen Spielern was anfangen kann (U17-Erfolge). Der passt zum Konzept.
    Und: Hopp hat sich übernommen? Geht's noch? Wenn der wollte, würde er Abramovich wie einen Schulbuben aussehen lassen. Der Mann hat aus dem Nichts innerhalb von 30 Jahren einen Weltkonzern mit aufgebaut. Mir ist das Ansinnen, den Klub auf die Beine zu stellen und dann aber danach zu schauen, dass er sich selbst trägt, sehr sympathisch - und es ist ja lustigerweise genau das, was du forderst. Was ansonsten dabei rauskommt, sieht man gerade in Chelsea. Abramovich knabbert an der Finanzkrise und Chelsea schmiert ab (ein Sieg aus den letzten neun Spielen!).

    Ich finde, dass es jetzt noch zu früh ist, um die Anzahl der Mannschaften festzulegen. .


    Der Kollege schreibt doch, dass er mit 34 Kindern fix planen kann. Warum soll er sich jetzt noch keine Gedanken machen? Ich find's gut, dass er das tut.
    Gegenbeispiel: Ich habe vor zwei Jahren mal versucht, im Mai Vorbereitungsgegner für meine B-Jugend für August/September anzutelefonieren. In vier von fünf Fällen wussten die Vereine noch nicht, ob und wieviele Mannschaften es gibt und wer die betreut. Fand ich extrem unprofessionell.



    Erfahrungsgemäß kommen doch in dieser Alterstufe immer wieder neue Spieler hinzu, so dass Du erst kurz vor Meldeschluss die Anzahl der Mannschaften bestimmen solltest.


    34 fix plus eventuell weitere - seine planerische Grundlage kann sich doch dann nur verbessern. Aus den "34 fix" schließe ich, dass es wahrscheinlich auch noch ein paar weitere Kinder gibt, die man vielleicht nur mit 50% Anwesenheit rechnen kann?



    Zudem sollten ausreichend Trainer dafür vorhanden sein. .


    Mannschaften wegen fehlender Trainer nicht zu melden ist der größte Fehler, den ein Klub machen kann.
    Meine Erfahrung: Kommt Team, kommt Trainer. Zur Not ein Elternabend, bei dem man informiert, dass die Kinder nicht spielen können, wenn sich niemand bereiterklärt. Einer steht immer auf.
    Oft heißt "wir haben keine Trainer" aber auch: "Wir haben zwar niemanden drauf angesprochen, aber es hat sich keiner freiwillig gemeldet - Frechheit!"
    (Ist ausdrücklich keine Anspielung auf dich, aber das ist von mir beobachteter Alltag in den Vereinen)



    Mit 34 Spielern würde ich keine vier Teams machen.


    Warum nicht? Du weißt ja z.B. nicht, wieviele Spieler auf dem Platz stehen müssen. Ggf wie bei uns in Württemberg bloß 5, dann geht das mit den 17 Spielern schon. Oder es gibt wie beschrieben Spieler, die man z.B. zu 50% rechnen kann - wenn du 6 solcher Jungs hast, haste pro Spiel auch drei mehr.

    Bayern --> Adidas, Telekom
    Leverkusen --> Bayer
    Wolfsburg --> VW
    Schalke --> Gazprom
    Hertha ---> Deutsche Bahn
    Ingolstadt --> Audi
    usw.


    Ab der dritten Liga abwärts wird's noch extremer. Da hängt Wohl und Wehe des Vereins sehr oft an nur einem Mäzen.


    Jeder Bundesliga-Klub jongliert heutzutage mit Wirtschaftsmillionen. Das Hoffenheim vorzuwerfen und gleichzeitig Fan eines anderen Vereins oberhalb der Landesliga zu sein ist einfach nur scheinheilig.


    Hoffenheim hat eine überragende Leistung erbracht: Innerhalb von wenigen Jahren vom Dorfklub zum Bundesligaverein gewachsen und dabei die Strukturen (Jugendarbeit, Trainingszentrum, Stadion, Marketing, ...) mitgenommen.
    Da könnten sich viele andere Klubs ein Beispiel dran nehmen.



    (Ich bin kein Hoffenheim-Fan.)

    ich verfolge dieses Thema nun schon seit der Eröffnung von koelnkicker. Was mich dabei wirklich interessiert, warum versuchen einige User die Coerver-Methode in ihren Beiträgen schlecht zu reden? .



    Ich vernehme hier auch eine negative voreingenommene Grundeinstellung gegenüber Coerver bei einigen.


    Skandal!
    Es gibt Leute, die von der Mehrheitsmeinung abweichen!
    Sofort teeren und federn - und dann nach Ungarn abschieben.



    Nur sich über den Kommerz von Coerver zu beschweren, etwas fehl am Platze. Kostet die DFB-Ausbildung nicht auch einiges an Geld??? Bei mir hat der HFV sich meine Ausbildung zumindest auch ordentlich bezahlen lassen, was ich übrigends auch völlig in Ordnung finde. Bei offizieller DFB Literatur und DVD´s musste ich zumindest auch Geld bezahlen. Warum sollte nun ausgerechnet Coerver seine Methode kostenlos anbieten?! .


    Ich habe für DFB Training online bisher noch kein Geld bezahlt. Des weiteren ist das grundlegende Konzept überall abrufbar. Mit sehr sehr viel Engagement ließe sich auch selber viel antrainieren.
    Auch die Landesverbände unterhalten große Trainerlehrstäbe, um die Breitensporttrainer zu schulen. Diese Schulungen werden kostenlos angeboten.
    Nicht zuletzt denke man an das DFB-Mobil.


    Bei Coerver hingegen wird schon um das Grundsätzliche ein Mysterium aufgebaut.


    Weiterer Aspekt:
    Den C Breitensport gibt's relativ günstig. Ein bisserl teurer, weil auch zeitlich aufwendiger, sind die Leistungssportscheine ab C aufwärts. Da kann man aber auch davon ausgehen, dass die Inhaber größtenteils im Erwachsenenbereich tätig sind und Geld bekommen. Der Schein wertet ihre Arbeit auf, sie können mehr verlangen, also bezahlen sie das nicht wirklich.



    Um mir nun ein genaueres Urteil über Coerver zu erlauben, habe ich mir die Make your Move DVD's bestellt.


    Sorry, aber wenn ich für alles, was mich als Trainer interessiert, erst mal für teuer Geld Material bestellen muss, bittet mich mein Bankberater bald mit schmalen Lippen zu einem Gespräch.



    Für mich ist auch immer die Frage: Bringt mich das bei meiner Mannschaft mit meinen gegebenen Möglichkeiten weiter? Bei mir lauten die: persönliche Zeitbegrenzung durch die weiteren Ämter als Jugendleiter und Jugendpressewart sowie Trainingszeitbegrenzung auf zwei Mal pro Woche.
    Beispiel: Wir hatten bei uns auf dem Sportgelände eine sensationell gute Schulung mit Lothar Mattner, aktuell Trainer des SSV Reutlingen. Thema war "Angriffsspiel mit zentralen Spitzen". Er hat vier standardisierte Möglichkeiten gezeigt, wie sich die Spitzen verhalten können bzw. wie der Angriff gespielt wird, wenn die 10 den Ball hat. Einziges Problem: Um das einigermaßen funktionell einzuüben, bräuchte ich mit meinen B-Junioren zehn bis 15 Trainings - das sind 3/4 meiner Trainings nach der Vorbereitung bis zur Winterpause. Und in denen hätte ich dann noch nichts anderes trainiert gehabt. Also: Unter "wertvolles, aber nicht umsetzbares Wissen" verbucht.

    Dirk, sorry, aber du musst lernen, auch zu Coerver abweichende Meinungen zu akzeptieren.


    Ich versuche dich nicht irgendwie "zu überführen". Ich sehe dich als geschätzten Forumskollegen, der z.B. in Threads in Richtung Kinderfußball hier tolle Dinge gepostet hat, die mich zum Nachdenken angeregt haben.
    Wenn du schreibst, ich würde nicht versuchen, über den Tellerrand zu sehen, dann ärgert mich das aber schon ziemlich. Ich habe in den letzten Jahren in unserem Verein verantwortlich eine Philosophie und ein Konzept eingeführt und interne Trainerschein-Fortbildungen organisiert. Außerdem selber als Trainer den "Turnaround" von der Manndeckung zur Ballorientiertheit geschafft.


    Offen und ehrlich poste ich hier auch. Allein mit den Infos, die links neben dem Posting stehen, kann jeder bei mir Namen, Mailadresse und Telefonnummer herausfinden. Deine Betonung, selber offen und ehrlich zu posten, impliziert aber, dass du es anderen unterstellst, es nicht so zu halten. Das ärgert mich. Ich hoffe mal, dass du damit das letzte Posting von SirAlex gemeint hast. Ich selber kenne nicht einen einzigen Jugendtrainer eines Bundesligisten persönlich. ;)


    Ich habe auch dich nicht persönlich als Marketingonkel bezeichnet, sondern einfach aufgezeigt, dass mich die kommerzielle Ausrichtung der Coerver-Methode stört.


    Ich habe mich mit Coerver explizit nicht beschäftigt und habe in dem Ausmaß, in dem es wohl nötig wäre, als Jugendtrainer, Jugendleiter und Jugendpressewart einfach nicht die Zeit dazu. Dennoch denke ich ich ausdrücken zu dürfen, dass die Tatsache, dass Coerver im Breiten-Fußballsport nicht angekommen ist (oder siehst du das etwa anders?), eben auch was über die Methode aussagt. Leider bist du hierauf mit keinem Satz eingegangen.


    Nochmals: Ich habe kein Interesse daran, dich persönlich oder die Coerver-Methode irgendwie madig zu machen. Ich versuche nur argumentativ darzustellen, warum ich die Methode anzweifle, und würde mich freuen, hierzu sachlich weiter mit dir zu schreiben.

    Willi:


    Willst du mich verarschen oder vorführen?


    Ich habe dir am 27.12 eine PN geschickt, was ich genau hier schuldig bin. Klar war mir es geht um Coerver. Aber nchmal DInge aufschreiben, die schon gesagt wurden, Günter Grafe hat in dem von dir verlinkten Thread einen guten Beitrag verfasst, oder mir wieder von Dirk erklären lassen, ich bin nicht Coerver geschult, deshalb macht mein Beitrag eh keinen Sinn?
    Deshalb habe ich dich Angeschrieben, was du GENAU von mir erwartest.
    Du antwortest tagelang nicht, aber schreibst ne Nachricht ins Forum, das ist schlechter Stil.


    Ich hatte einfach nicht gesehen, dass ich eine private Nachricht habe. Mails hatte ich dafür nicht eingestellt, und im angemeldeten Modus ist die einzige Veränderung, dass das "Private Nachrichten" ganz oben am Bildschirm dann fett ist.
    Sorry soweit.


    Es ging darum, dass du behauptet hast (in meine Worte gefasst), man müsse sich nicht an Konzepte halten, denn diese seien sowieso nie state of the art. Ich hatte befürchtet, dass dies eine tolle Ausrede für Trainer sei, einfach ihre Suppe weiter zu kochen und sich nicht an neuen, vielleicht besseren Inhalten zu orientieren.

    Dirk, naja: Ohne recherchiert zu haben weiß ich, dass Kroos erst in der A-Jugend aus Rostock zu Bayern kam, Lahm bis zur D-Jugend beim FT Gern spielte und Cristiano Ronaldo seine Jugendzeit nicht wirklich bei ManU verbracht hat, sondern bei Sporting Lissabon, und im Rahmen eines Freundschaftsspiels gegen ManU derart auffiel, dass seine ManU-Gegenspieler Alex Ferguson zu seiner Verpflichtung rieten.


    Bei den anderen genannten habe ich keine Ahnung vom Werdegang. Schweinsteiger hat ja ewig auch Skisport ausgeübt und war wohl insgesamt ein Bewegungstalent.


    Mit geht's aber überhaupt nicht darum, ob jetzt der drölfunddreißigste Spieler aus der Coerver-Schule kommt oder nicht. Viel wichtiger war mir eigentlich der zweite Absatz meines Posts.

    @ Sir Alex:


    Willi:


    Werde mich heute nochmal in den Thread "Spielerpotential" einlesen, und gerne dann heute oder morgen die ANtwort geben. (Habe nun Zeit dafür).


    Immer noch keine Antwort? So eine Überraschung.



    @ Dirk:


    Du hast ca. zehn Profis namentlich aufgezählt, die in Berührung mit Coerver kamen. Sorry, das ist in Relation zur Gesamtzahl der Profis recht wenig - und als geringe Zahl statistisch recht wenig aussagekräftig.


    Ich bleibe dabei: Wäre Coerver wirklich so viel besser als die "normale" Ausbildung, hätte es längst seinen Siegeszug um die Welt angetreten. Dafür hatte es nun genug Zeit. Andere Neuerungen (z.B. ballorientiertes Spiel oder die Einführung einer Verbands-/Vereinsphilosophie) konnten sich ja auch durchsetzen.

    Ich find's immer wieder lustig, wenn jemand im Forum als Threadstarter eine These aufstellt und dann völlig empört ist, wenn jemand eine andere Meinung hat.


    Günter hat recht. Wer Futsal kennt, dem tränen die Augen, wenn er eine solche Bolzerei sieht.