Das hilft dir in der aktuellen Situation nicht weiter, aber mich wundert etwas, dass alle Stürmer spielen wollen. Denn das ist ja durchaus ein Klischee, dass das so wäre, aber ich kenne das aus eigener Erfahrung nicht so. Wir haben Spieler, die unbedingt vorne spielen wollen, aber auch welche, die sich hinten wohler fühlen. Ein Spieler, den wir mal als IV ausprobieren wollten in der Vorbereitung, war völlig begeistert und identifiziert sich total mit der Rolle. Hat möglicherweise etwas damit zu tun, welche Wertschätzung den unterschiedlichen Aufgaben im Spiel im Umfeld der Mannschaft und in der Mannschaft selbst in der Vergangenheit gegeben wurde.
Beiträge von fak
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Trainiert doch mal im Training nur lange Bälle, vielleicht hilft das ;-).
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Sonst wird das aber leider niemand beantworten können, es sei denn es wäre jemand aus deinem Kreis hier.
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Wir verteidigen auch im Raum und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Spielen das ähnlich wie siebener es beschrieben hat. Das Video hier finde ich zu dem Thema echt sehenswert: https://www.youtube.com/watch?v=y8Txr8VWEtk
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Ich wüsste nicht, dass es innerhalb der Jugend da irgendwelche Beschränkungen gäbe. Ein C-Jugendspieler von uns hat diese Woche ein B- und ein A-Jugendspiel gemacht (wobei das jetzt nicht besonders toll ist und einer sehr kurzfristig sehr schlechten personellen Besetzung entsprungen ist). Und auch dauerhaft wäre es mir neu, wenn da irgendwas dagegen spricht. Wird immer mal wieder in Vereinen praktiziert, wenn es zu wenige Spieler in einer Altersklasse gibt oder aber Spieler besonders talentiert sind und (hoffentlich) körperlich weit genug, um hochzugehen.
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Mir fällt's zwar schwer, aber ich halte mich mal wie meine lobenswerten Vorredner mit einer Reaktion zurück und schließe mich nur tobn an.
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Mir ist nicht ganz klar, welches Problem ihr genau habt. Anfällig bei langen Bällen weil ihr generell zu nah am Ball seid? Oder weil die IVs sich nicht absetzen? Aber eigentlich schreibst du ja schon alles dazu, wenn ich das richtig verstehe. Versuchen, Druck auf den Ball zu machen, damit kein Flugball spielbar ist. Wenn kein Druck ist absinken; wenn die Kette eigentlich in einem vernünftigen Abstand steht, dann könnte das Problem sein, dass die IVs sich nicht rechtzeitig absetzen, sobald erkennbar ist, dass ein Flugball auf die Kette kommt. Aber wie gesagt, die Dinge scheinen dir eigentlich alle klar zu sein, oder? Dann ginge es nur noch um Übungen...
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ich bin jetzt überrascht von der antwort.
wenn es aber egal ist, mit welchen jahrgängen die mannschaften gefüllt sind, wieso nennen einige vereine ihre mannschaften nicht b2, oder c2 oder d2, sondern u16 und 14 und u12? einfach nur um den anderen vereinen zu zeigen das diese nur mit einem jungjahrgang spielen? und wenn sie mittendring lust haben mit altjahrgängen zu spielen, können sie das einfach machen? ok, das hätte ich jetzt nicht gedaht.Die offiziellen Bezeichnungen in Deutschland, nach denen die Altersklassen geregelt sind, sind A- bis F-Jugend. Die Bezeichnungen U17, U16 usw. machen dort Sinn, wo - wie Günter schon beschrieben hat - tatsächlich in Alt- und Jungjahrgang unterschieden werden kann und wird. Das sind in der Regel größere Vereine.
Nichtsdestotrotz dürfen aber nicht beliebig Spieler aus einer höheren Mannschaft (also C1 bei C2, bzw. wenn das so bezeichnet ist U15 bei U14) mitspielen. Dazu gibt es die Stammspielereigenschaft. Wenn Spieler zum jeweiligen Zeitpunkt eine bestimmte Menge Einsätze in der ersten Mannschaft Mannschaft haben, gelten sie dort als Stammspieler. Von diesen Stammspielern darf dann nur eine begrenzte Anzahl, in der Regel entweder einer oder zwei, in einem Spiel der unteren Mannschaft zum Einsatz kommen.
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ich schliesse mich der Meinung von fak an. Auch beobachte ein deutlich fairers Verhalten in B und A, Jugend, jedoch mit der gleichen Einschränkung bei immer wieder auffallenden Vereinen.fak kommt ja auch aus dem FV Rheinland, wenn auch aus einer ganz anderen Ecke wie ich.
Irgendwie seltsam, dass bei uns andere Umstände vorherrschen sollen.
Vielleicht sind sie hier auch abgestumpfter.Vielleicht gar nicht seltsam, sondern eine Folge der ländlicheren Region. Höhere Gewaltbereitschaft hängt ja durchaus gerne mit stressigeren, prekären Verhältnissen zusammen; die findet man in Ballungsräumen und Großstädten viel häufiger als im Rheinland oder in der Westlausitz, woher die andere dezidiert positive Einschätzung kam.
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Zahlen würde ich zunächst mal mit Vorsicht genießen. Abgesehen davon, dass siebener die Validität schon deshalb anzweifelt, weil die Zahlen bei seiner eigenen Mannschaft nicht stimmen, ist da auch noch die Relation zu den Spielen wichtig, wenn man vergleichen will und man müsste sich, wenn man sicher gehen will, dass Vergleiche auch das messen, was man messen will, anschauen, ob nicht Schiedsrichterentscheidungen sich verändert haben. Wir standen auch letzte Saison ganz unten in der Fairnesstabelle der D-Jugend, weil der Schiedsrichter meinte, dem Torhüter, der sich im Strafraum wähnte, eine rote Karte für Handspiel geben zu müssen. Wenn also flächendeckend härter vorgegangen würde von Schiedsrichterseite, dann müsste man das berücksichtigen. Es ist zwar nicht mein Eindruck, dass das der Fall ist, aber denkbar wäre es ja (und leider ist sowas schlecht messbar, was bei allem Wert von Zahlen auch deren eingeschränkte Aussagekraft dokumentiert).
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FV Rheinland, Kreis Westerwald/Wied.
Mein Eindruck ist, dass der Fußball immer fairer wird. Ich sehe weniger harte Fouls als vor einigen Jahren, wenn ich mir heute B- oder A-Jugendspiele anschaue scheinen die mir in der Regel fairer abzulaufen als zu meiner Zeit als Jugendspieler. Auch im unteren Jugendbereich waren meine Erfahrungen als Trainer in den letzten Jahren positiv. Es herrscht insgesamt eine bessere Atmosphäre als mit dem ständigen Geschrei, das zu meiner Kinderzeit herrschte. Es gibt mal einzelne Mannschaften bzw. teilweise auch Vereine, bei denen es anders aussieht, aber insgesamt sind meine Eindrücke sehr positiv.
Im Seniorenbereich gibt es einzelne Mannschaften, bei denen es immer wieder Vorfälle gibt, aber sonst finde ich den Ablauf der Spiele da in der Regel auch ordentlich.
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Entweder ich missverstehe hier etwas, oder die Erstellung würde ungefähr genau so lange dauern, wie es gedauert hat, jetzt hier die Frage zu stellen!?
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Bei Abstoß haben meiner Ansicht nach alle Spieler ausserhalb des Strafraums zu stehen....Das wäre mir neu.
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Andre
Wenn man seine A-Jugend nicht vollbekommt, kann man sich mit dem Staffelleiter und den Ligakollegen zusammen setzen, um über die Gründung einer A-B Jugend-Liga zu sprechen. Soetwas gabs schon mal und war ein Sammelbecken von Spielern, die zu schwach für die A 1 oder B 1 waren, man jedoch keine A 2 oder B 2 zusammen bekam.Es ist zu beobachten, dass A-Jugend-Spieltermine immer häufiger von sonntags auf samstags verlegt werden. Diese Möglichkeit der Verlegung ungünstiger Termine kann jeder Trainer am Staffeltag mit seinen Kollegen vereinbaren, ohne das dafür ein Regelwerk geändert werden müsste.
Letzteres spricht aber ja nicht dagegen, von vornherein einen passenderen Termin zu finden. Hatten wir vor Kurzem anderweitig schon mal, aber ich finde zum Beispiel den Freitag Abend für die A-Jugend je nachdem nicht verkehrt. Das kann lediglich bei sehr enger Platzbelegung ein Problem werden.
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Du hast da doch selbst schon eine Struktur drin, wenn ich das richtig lese. Was wir bei Spielbeobachtungen machen (bei uns in den eher unteren Ligen im D-/C-Jugendbereich auch eher unüblich, zu beobachten ;-)) ist erstmal Grundformation aufschreiben. Dann den starken Fuß der Spieler. Taktische Besonderheiten (wird extrem verschoben? Pressing? Zurückhaltend?). Dann Besonderheiten im individualtaktischen Verhalten (stürzen die Spieler zum Ball, sind sie abwartend, lässt der Torhüter Bälle fallen) sowie Standards (Mann-/Raumdeckung, Pfosten besetzt). Daraus machen wir dann auch eine Datei, in der das Ganze verschriftlicht ist. Dabei sind erstmal die Spieler mit Eigenschaften gelistet, dann die Grundformation. Danach das Spielverhalten der Mannschaft, dann Standards offensiv und defensiv. Abschließend notieren wir Konsequenzen aus den Beobachtungen für unser Spiel. Wie sollte unser Spielaufbau aussehen? Welche Angriffsmittel sind vielversprechend? Worauf müssen wir in der Defensive besonders achten? Worauf müssen wir bei defensiven Standards achten? Welche unserer offensiven Standards werden funktionieren und welche nicht?
Gerade nochmal nachgeguckt; da habe ich jetzt wahrscheinlich ziemlich genau das beschrieben, was du selbst machst. Ich denke aber, dass das eben genau das ist, wie eine Spielbeobachtung standardmäßig abläuft. Ich arbeite eng mit jemandem zusammen, der da Connections bis in den höchsten Bereich hat. Der Unterschied ist da letztlich nicht die Beobachtung selbst, sondern der technische und zeitliche Aufwand. Da mag es vielleicht Unterschiede darin geben, ob jemand nun zuerst die Eigenschaften der Spieler anschaut oder die Grundformation, aber letztlich sind es immer dieselben Punkte. Es gibt dabei keine Wunderdinge. Die Struktur, die du gerne hättest, hast du dir doch auch schon selbst gegeben, oder sehe ich das falsch? Wenn es dir nachher zu unordentlich ist, dann mach dir eben selbst ein Schema, in das du die gewonnen Informationen dann bringst. Ich denke aber nicht, dass du sowas von außen brauchst, weil das Schema in deinem Kopf ja schon da ist und nur zu Papier/Datei gebracht werden muss. Dafür braucht's meiner Überzeugung nach keine Spezialsoftware, das geht prima mit den üblichen Officeprogrammen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dich Spezialsoftware irgendwie wesentlich weiter bringt (wenn denn überhaupt erschwinglich) - lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren, wenn hier jemand Erfahrung damit hat.
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Mein Eindruck war immer, dass die richtig teuren Bälle von Adidas auch tatsächlich gut sind; dass dann aber die Bälle im unteren Preissegment auch richtig viel schlechter sind. Man will halt allen Adidas-Bälle verkaufen, muss aber irgendwie auch den Preisunterschied rechtfertigen, sonst kauft ja hinterher niemand mehr die teuren Bälle. Also wenn's günstig sein muss - und bei welchem Verein muss es das nicht - glaube ich eher nicht, dass Adidas eine gute Option ist.
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Habe bis jetzt immer sehr gute Erfahrung mit Derbystar gemacht. Gutes Preis/Leistungsverhältnis und halten bei normaler Pflege auch lange. Benutze meine nun schon in der dritten Saison. Im Verein haben wir fast ausschließlich Bälle von Derbystar und noch nie was schlechtes gehört.
Kann ich so unterschreiben. Mein Eindruck ist, dass Derbystarbälle für Vereine mit normalem Budget die beste Wahl sind.
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Wenn ich mich mal am hiesigen (eigentlich von mir geschätzten) Verbandstrainer bei der Sichtung zur Verbandsauswahl orientiere, dann würde es sicher helfen, wenn neben dir jemand sitzt, ihr euch ein bisschen unterhaltet und nur ab und an einen kurzen Blick aufs Spielfeld werft...
Nein, im Ernst...deine Vorgehensweise klingt doch schon ganz ordentlich. Grundformationen finden, Besonderheiten von einzelnen Spielern, Verhalten bei Standards. Ich weiß nicht, auf welchem Level du trainierst, aber ich vermute mal, du machst da schon mehr als in der Spielklasse üblich!? Und natürlich gäbe es dann weitere Schritte, noch Aufnahmen zu bekommen/zu machen, wenn möglich, sich das dann noch 20x anzuschauen, aber meine Einschätzung ist, dass dann der Aufwand wächst, ohne dass der Nutzen angemessen mitwachsen würde.
Das hilft dir jetzt natürlich nicht weiter, wenn du für dich selbst mit deiner Vorgehensweise nicht mehr zufrieden bist, ist aber mal meine Einschätzung.
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Bei meiner Nichte in Hoffenheim ist es kein Problem wenn man mal fehlt wegen Urlaub, "nicht abgemeldet" ist das nicht ,man ist abgemeldet.
Zwischen WOLLEN und KÖNNEN ist ein Unterschied, es ist schön das du genau frei bekommst wann du willst aber das ist leider nur ein Wunsch Traum von vielen anderen Eltern
Wann sonst soll man denn dann in den Urlaub gehen ? WÄHREND der Saison wo es richtig unpassend ist ?
Natürlich versuchen auch bei meiner Nichte die Eltern den Urlaub so zu legen das er nicht in die Vorbereitung fällt aber wenn man quasi die Ferien durchtrainiert ist das ohnehin schon kaum möglich und da erwartet auch keiner das die Familien die ganze Jugendzeit auf den Urlaub verzichtenMir ist nicht ganz klar, wem du da gerade widersprichst. Es hat niemand etwas geschrieben, worauf das die passende Gegenrede wäre.
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Die Frage, ob du zu viel investierst, ist für mich leicht zu beantworten: wenn du das Gefühl hast, dass du zu viel investierst, dann investierst du zu viel. Wenn du nicht das Gefühl hast, nicht.
Das ist ja ein Hobby. Wie die meisten Hobbies für die meisten Menschen macht das mehr Spaß, wenn man viel investiert, wenn man es richtig gut macht. Als Trainer leistet man dann etwas für andere, aber man tut eben mit dem Einsatz auch etwas für sich, das verschafft einem Befriedigung. Dazu beitragen kann sicherlich auch Anerkennung von Eltern und Spieler/innen. Wenn die wegfällt oder dir zu wenig vorkommt (und anhand deiner Beiträge hier wirkst du nicht wie jemand, der da schlechte Maßstäbe hat, also zu viel erwartet), dann kann das dazu beitragen, dass man sich blöd vorkommt. Das kann eine Phase sein, kann aber auch andauern. Wenn das Gefühl bleibt, ist es Zeit, etwas zu ändern. Das kann heißen, die Situation zu ändern, wenn das geht. Oder sie eben zu verlassen. Was ich mir schlecht vorstellen kann, ist, dass es für dich befriedigend wäre, dein Engagement zurückzufahren. Letztlich kann dir aber wirklich nur dein Gefühl sagen, ob es noch passt. Ein objektives "zu viel investieren" gibt es meines Erachtens nicht.
