Im Spiel macht sie den Eindruck, als wenn sie irgend etwas blockiert
wie du schreibst ist sie der "Fehlervermeidende Typ".
Auf der Position als Verteidiger entsteht somit jede Menge selbstauferlegter Druck!
Damit nicht von Außen noch mehr Druck dazukommt, sollten Eltern und Trainer darauf achten Erwartungshaltungen zurückzufahren und Fehler zuzugestehen. Was hier Zusatzaufgaben bewirken sollen wie schon vorgeschlagen, erschließt sich mir nicht?!
Manchmal kommt es auch zu einer übermäßigen Anspannung, weshalb statt "anheizen" eher Entspannungsübungen angebrcht wären.
Sinnvoll direkt vor dem Spiel spezielle Atemtechniken, ansonsten während der Woche, speziell am Abend vor einem Spiel vor dem Zubettgehen entspannende und zuversichtstärkende "Traumreisen" anhören.
Du selbst könntest mit deiner Tochter besprechen, dass kein Spieler fehlerfrei spielen kann und deshalb schon der Versuch zum Scheitern verurteilt wäre und es sämtliche Kreativität unterbindet. Deshalb Fehler abhaken, daraus lernen und weiter geht´s im positiven Sinne.
Horst Wein schreibt, dass selbst die besten Spieler in einem wichtigen Spiel übner 30% Fehlerhäufigkeit aufweisen.
Nicht zuletzt ergibt sich aus diesen Unwägbarkeiten auch ein Teil des Reizes eines Fußballspieles!
Als Coachinghinweis ergibt sich daraus für den Trainer natürlich, dass er besonders bei solchen Spielertypen nicht fehlerfixiert coachen soll sondern ermutigend.