Beiträge von open-minded

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    Im Fernsehen sieht man diese Top Trainer die beim ChampionsLeague Finale noch vor der Kamera stehen und Interviews geben und dabei die Ruhe selbst sind.

    was man sieht ist oft nur routinierte Fassade!

    Vor dem Spiel noch cool wirkend erleidet so mancher während des Spiels völligen Kontrollverlust, andere stauen die Emotionen auf bis gesundheitliche Probleme irgendwann folgen.

    Führe dir einfach deine Prinzipien immer wieder vor Augen und mach was dich entspannt, z.B. ein ausgedehnter Sparziergang in der Natur o.ä. ;)

    ...würde ich in der Altersgruppe mehrere kleine Spielfelder, evtl. mit verschiedenem Aufbau und Bedingungen (Tore, Maße, Provokationsregeln) anbieten, auf denen möglichst kleine Teams spielen. Da würde ich zumindest am ehesten sehen, wer mehr oder weniger nach durchschnittlich 4-6 Jahren organisierten Fußballtraining gut kicken kann.

    in diesem Sinne hat jetzt auch der bayerische Verband sein Sichtungsgebahren für den RTalentsichtungstag umgestellt.


    Das Problem ist auch nicht die Technik "Ballführung", sondern, dass etwas gewohntes "Blick zum Ball" abgewöhnt werden muss.

    deswegen war die Idee ohne Leibchen zu spielen.

    Da es sich ja in o.g. Situation um ansonsten starke Spieler handelt, zwingen die fehlenden Kennzeichnungen zum Aufbrechen alter Gewohnheitsmuster.

    Der allseits so gelobte Straßenfußball hatte ebenfalls nichts dergleichen!

    Für mich entsteht das -Problem- vorher.

    kann sein, aber in deinem Alter wird´s schwierig noch was zu verbessern :D!

    Spaß beiseite!

    Ich denke man sollte individuell betrachten wann bei welchem Spieler welche Dinge zu verbessern sind.

    Auf alle Fälle gebe ich dir schon Recht, dass alles mit der Vororientierung beginnt und alles nachfolgende erleichtert.:thumbup:

    ...dass sie gar nicht dazu kommen, sich zwischen Pass oder Dribbling zu entscheiden. Sie gucken zu sehr auf den Ball

    ...das Problem könnte schon beim ersten Kontakt entstehen, im Moment der Ballannahme.

    Ich habe z.B. einen ansonsten sehr schnellen Spieler, dem der zugespielte Ball oft zu nah am (unter) Körper "hängen bleibt".

    Das Resultat daraus ist, dass der Blick senkrecht nach unten geht um nicht den Ball zu verstolpern. Die Zeit, den Ball wieder zurecht zu legen und den Blick zu heben hat er dann unter Gegnerdruck meist nicht mehr.

    Ansonsten ist es gut, wenn die Kids nicht in jeder kleinen Spielform automatisch mit Leibchen farbig gekennzeichnet werden. Sie müssen dann ihre Mitspieler am Gesicht erkennen und somit den Kopf heben. Ideal wäre, wenn alle Spieler einheitliche Trainingsklamotten/-Schuhe hätten, da dann ein Erkennen an selbigen auszuschließen wäre.

    Es ist für mich eine Illusion, diese Kinder dauerhaft und ohne fremde Hilfe zu integrieren.

    Was Eltern oder Umfeld in jahrelanger "Arbeit" angerichtet haben, werde ich nicht in 2x90 Minuten pro Woche therapieren können.

    Jedes Kind hat natürlich eine zweite Chance verdient. Gerne auch eine dritte und vierte. Aber irgendwann ist dann meine Kapazität erschöpft.

    Da wiegen dann die Interessen der restlichen Kinder höher.

    Wir sind keine Pädagogen (zumindest die wenigsten von uns)

    das kann ich aus meinen bisherigen 7 Jahren als Trainer voll bestätigen!

    Vielleicht bin ich zu nett bei sowas

    ich glaube, das passt schon wenn man ein Herz für die Kids hat.

    Letztendlich ist es ja auch jedesmal ein Lernprozess für uns Trainer.

    Hier hast du bestimmt gelernt, dass wichtige Gespräche besser nicht unmittelbar vor oder wärend des Trainings geführt werden sollten?

    Beim nächsten "Aussetzer" solltest du Ort, Zeitpunkt und Teilnehmer des Gespräches bestimmen!

    Im Spiel macht sie den Eindruck, als wenn sie irgend etwas blockiert

    wie du schreibst ist sie der "Fehlervermeidende Typ".

    Auf der Position als Verteidiger entsteht somit jede Menge selbstauferlegter Druck!

    Damit nicht von Außen noch mehr Druck dazukommt, sollten Eltern und Trainer darauf achten Erwartungshaltungen zurückzufahren und Fehler zuzugestehen. Was hier Zusatzaufgaben bewirken sollen wie schon vorgeschlagen, erschließt sich mir nicht?!

    Manchmal kommt es auch zu einer übermäßigen Anspannung, weshalb statt "anheizen" eher Entspannungsübungen angebrcht wären.

    Sinnvoll direkt vor dem Spiel spezielle Atemtechniken, ansonsten während der Woche, speziell am Abend vor einem Spiel vor dem Zubettgehen entspannende und zuversichtstärkende "Traumreisen" anhören.

    Du selbst könntest mit deiner Tochter besprechen, dass kein Spieler fehlerfrei spielen kann und deshalb schon der Versuch zum Scheitern verurteilt wäre und es sämtliche Kreativität unterbindet. Deshalb Fehler abhaken, daraus lernen und weiter geht´s im positiven Sinne.

    Horst Wein schreibt, dass selbst die besten Spieler in einem wichtigen Spiel übner 30% Fehlerhäufigkeit aufweisen.

    Nicht zuletzt ergibt sich aus diesen Unwägbarkeiten auch ein Teil des Reizes eines Fußballspieles!

    Als Coachinghinweis ergibt sich daraus für den Trainer natürlich, dass er besonders bei solchen Spielertypen nicht fehlerfixiert coachen soll sondern ermutigend.

    evtl. trägt auch diese Info des Portals "gehaltsvergleich.com" zur Entscheidungsfindung bei?!

    Zitat von Gehaltsvergleich.com

    Im Schnitt sind es weniger als 1.000 Euro im Monat, was die Bundesliga-Spielerinnen in Deutschland verdienen. Ein zweites Standbein ist daher wesentlich wichtiger als bei den Männern


    Ich seh das anders!

    Hier wurde jahrelang mit allen gängigen Mitteln versucht einen Spieler im Zaum zu halten.

    Trotz all dieser Bemühungen ist es nicht nur nicht besser geworden, sondern in unerträglichem Maße eskaliert!

    Hier gehört ein eindeutiger "STOPP" installiert!

    Es kann doch jetzt nicht am Spieler liegen, wann er gedenkt wieder mal in´s Training zu kommen!

    Ich als Trainer würde hier der Handelnde sein wollen.

    Ich würde einen Termin setzen für Gespräch mit Spieler und Eltern.

    Es gilt in Erfahrung zu bringen ob er überhaupt Willens ist weiterzumachen.

    Wenns nach mir geht, kann der Junge bis Februar zu Hause bleiben und dann beweisen, dass er sich doch besser benehmen kann (falls er überhaupt nochmal wiederkommen will).

    ...ja, nach wem soll es denn sonst gehen?

    Wenn er glaubhaft versichert weitermachen zu wollen, dann Pause bis Februar!

    Technisch ist er gut, aber

    ...spielt überhaupt keine Rolle, sondern...

    ersuchte mit einem Sprung und gestreckten Beinen, den anderen Spieler am Knöchel zu treffen und zu Fall zu bringen. Höchstes Verletzungsrisiko, es haben nur wenige Zentimeter gefehlt.

    ...das ist das eigentlich wichtige!


    hier geht´s drum, ob der Rausschmiss nochmal verthindert wird oder nicht !!!