Beiträge von Brechstange

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    Brechstange
    Die wollen alle nur euer Bestes: erst wollen sie eure Kinder und dann auch noch Euch als Werbeträger, denn nur bei uns "wird das Kind am besten ausgebildet"! Denn fragt man nach einem Profi, der schon mit 12 ein überragendes Talent war, dann kann man zwar ein paar Namen nennen, aber nicht erklären, warum es die anderen Zehntausend nicht soweit gebracht haben.


    Die Talentsichtung und Förderung beim DFB gleicht noch dem Suchen einer "Stecknadel im Heuhaufen", bei dem man lediglich hofft, dass die richtigen Talente darunter sein mögen. In den Nachbarländern, wo es nicht so viel Auswahl für die Auswahl gibt, ist man längst andere Wege gegangen.


    Was wir brauchen, läßt sich als ganzheitliche Ausbildung beschreiben, in der Training und Coaching in einem partnerschaftlichen Rahmen gesichert werden kann.


    Danke für die ausführliche Antwort. Anektdotische Kenntnis über den einen oder anderen Fall hat ja jeder (von "das hat man schon früh gesehen, dass das mal ein Weltstar wird" über "hat die gesamte Jugend dominiert, im Seniorenbereich aber nie reüssiert" bis hin zum "Spätzünder, von dem es kaum jemand je gedacht hätte"). Die von Don Quichote angesprochene Tatsache, dass kaum eine Chance hat, wer mit 13-14 Jahren nicht "entdeckt" wurde, zweifele ich nicht an, wohl aber die implizite Kausalität - nicht WEIL man nicht entdeckt wurde, hat man keine Chance, sondern WEIL danach auf dieser Ebene nicht mehr gesichtet (und sehr selten im notwendigen Umfang gefördert) wird, hat man kaum eine Chance. Das ist auch nicht als Kritik an den Talentsichtern oder am System zu verstehen. Es ist vielleicht eher die Kehrseite der heute recht frühen, engmaschigen Talentsichtung. Aus Sicht eines Verbandes wie des DFB wohl zu verschmerzen, wie TW-Trainer schreibt aber für kleinere Länder und Sportarten nicht unbedingt akzeptabel.




    Schön wäre es, wenn es eines Tages neutrale Beratungsstellen gäbe, in denen die Jugendlichen und ihre Eltern Informationen über die jeweilige Altersgruppe einholen könnten und auch über die Vor- und Nachteile eines Vereinswechsels umfassend beraten würden. Weil aber daran die größeren Vereine vermutlich weniger Interesse haben dürften, wäre es eine weitere Initiative, die "von unten" kommen müsste. Vielleicht gibts ja eines Tages Elternvertreter im gesamten Hirachiestrang des organisierten Fussballs? Vielleicht ergreift ja auch schon jemand anderes (ala Ralf Klohr) die Initiative? Wenn ich mal auf Rente bin und es dann noch keine gibt, dann gründe ich sie (vielleicht) :D !


    Mein Wunsch würde noch weiter gehen und vor allem auf die untere Ebene abzielen. Es gibt eine sportwissenschaftlich und -pädagogisch fundierte, polysportive Frühförderung für alle Kinder, die Neigung und Fähigkeit zu sportlicher Aktivität verspüren, etwa ab Schuleintritt (ideal: 20-30% eines Jahrgangs). Hierfür schliessen sich der lokale Fussball-, Tennis-, Handball-, usw. Verein zusammen und organisiert dies mit den Schulen und weiteren Institutionen (LSBs, Fachverbände, Hochschulen ...). Im Rahmen eines solchen vielseitigen Sportangebots lernen die Kinder verschiedene Sportarten kennen und können nach ca. zwei Jahren eine gute Entscheidung darüber treffen, welchen Sport sie ausüben möchten. Dafür haben sie in dieser Zeit in altersgerechter Art vielseitige, v.a. koordinative Grundlagen mit auf den Weg bekommen.


    Tatsächlich gibt es Entwicklungen, die in diese Richtung gehen, z.B. führt Brandenburg einen "Emotikon"-Test durch und verteilt auf dieser Grundlage auch "Talentpässe". In der Schweiz gibt es mit "Talent Eye" in manchen Kantonen ein Programm, in dem sich tatsächlich einmal die unterschiedlichen Sportarten und Vereine sich zusammengeschlossen haben. Allerdings werden bei diesen Programmen eben nur die etwa 2% "Besten" eines Jahrgangs aufgenommen. Idealerweise würde man hier etwa einen weitaus grösseren Teil der bewegungswilligen Kinder erfassen. Ich finde das immerhin mal einen guten Start, weil man hier wirklich einmal die sportartspezifische Ausbildung zugunsten von allgemeiner koordinativer Entwicklung nach hinten verschiebt. Ob man da nun die "Richtigen" auswählt kann sicher erst die Zukunft zeigen... und vermutlich "überlässt" man die vermeintlichen Talente danach dann wieder den Vereinen ... mal sehen, was die dann daraus machen.


    Die gewünschten Beratungsstellen im höheren Alter wären im Idealfall sogar sportartunabhängig und beraten nicht nur über Vereinswechsel, sondern auch andere Aspekte, die mit Leistungssport zu tun haben, wie Finanzierung, Stipendien, Sportschulen usw. Schöne Welt, oder :)


    Leider wissen die vielen guten gemeinten Ratgeber nicht, dass die richtigen Schritte erst im Alter zwischen 15 - 20 Jahren (und nicht schon in der F-Jugend) stattfinden. Denn in diesem Zeitraum entwickeln sich erst die Fähigkeiten, die den Einen von Tausend anderen unterscheidet. Das soll zwar nicht heißen, dass man die anderen Tausend nicht mehr trainieren braucht, weil es ja auch "Spätentwickler" gibt, aber es soll den Hype um die Bedeutung der begehrten Plätze in einer Phase Frühförderung, in der Fussball noch ohne Leistung und nur zum Spaß stattfindet, von allen Beteiligten mindern.


    TW-Trainer: Ich finde diesen Satz besonders interessant. Er deckt sich mit meinen unsystematischen Eindrücken sowohl in Fussball wie auch in anderen Sportarten (Leichtathletik, Unihockey). Es gibt sicher auch Gegenbeispiele, v.a. aus Sportarten, in denen das Höchstleistungsalter früher erreicht wird (z.B. Turnen, Schwimmen, v.a. weiblich) oder in denen Frühförderung kaum aufzuholen scheint (z.B. Eishockey, Ski...). Mich würde interessieren, ob es dazu systematisch Unterschuchungen, belastbares Zahlenmaterial gibt? Oder ist das auch eher "Erfahrung/Gefühl"? Vielleicht würde die breitere Kommunikation solcher Erkenntnisse auch ein wenig zur Beruhigung des Hypes in extrem jungem Alter beitragen...

    TW-Trainer und Andre:
    Hat etwas gedauert mit meiner Antwort, sorry. In der Sache haben wir da wohl keinen grossen Widerspruch, bin da mit Euren Prinzipien weitgehend einverstanden. Worum es mir geht:


    Wenn man das Forum hier verfolgt könnte man meinen, jeder Fussballtrainer muss ein Überpädagoge sein. Ausserdem wird hier ein so eine Art Einheitsbild des "richtigen Trainers" geschaffen. Ich finde das falsch, weil es viele Trainer gibt, die einzelne oder mehrere dieser Prinzipien nicht erfüllen - und trotzdem können die Kinder auf- und abseits des Platzes viel von diesen Menschen lernen. Wenn ich an meine Sport-, Schul- oder Ausbildungszeit denke, kommen mir nicht die besten Pädagogen in den Sinn, sondern die "auffälligen" Typen. Auch und gerade der Umgang mit Cholerikern und Sozialkrüppeln prägt, ebenso wie der Umgang mit Enthusiasten. Von daher fände ich es, wenn überhaupt, eher gut, wenn der Trainer in die andere Richtung schauspielern kann, als es Andre beschreibt. Der Trainer sagt den Kids, dass für ihn das Spiel die Bedeutung des CL-Endspiels hat, weil das für ihn auch gar nicht so falsch ist - er sich aber dennoch gleichzeitig an die von TW genannten Prinzipien hält und vor allem während und nach dem Spiel zur Beruhigung beiträgt. Und der Trainer, der am Rand steht, und einfach nicht leise sein kann - der soll halt reinrufen, und sich vorher überlegen, was er reinruft (und vor allem, was nicht). Bei den Meisten reicht es ja, wenn man einmal gefilmt wird und das Video zu Gesicht bzw. zu Ohren bekommt ... wer die grosse Pausenansage nicht lassen kann, der soll sie halt machen - und später über sich selbst lachen, wenn er erkennt, dass die Kinder da gar nichts aufnehmen können.

    @Nitram: Vielleicht liege ich falsch, aber mir scheint, hier hat noch keiner Deine Frage beantwortet ...


    Halltet Ihr dieses verhalten für unangebracht für eine F2- Mannschaft.


    Finde ich aus dem Gesagten schwierig zu beurteilen, weil dass, was Du als "deutliche Worte in der Pause" für einen Aussenstehenden oder die Kinder möglicherweise ganz anders rüberkommt (irgendwo zwischen Motivationsansprache und sinnlosem Gebrüll). Grundsätzlich glaube ich aber, dass Du schon ne Menge richtig machst wenn Du


    - immer positiv bleibst
    - den Kindern zeigst, dass Du bei der Sache bist, dass es Dir, in dem Moment, wichtig ist und Du mit Ihnen zitterst und (im Geiste) kämpfst
    - INHALTLICHE Aspekte WÄHREND des Spiels auf ein Minimum reduzierst (weil sie in aller Regel nicht ankommen)
    - was das Temperament angeht, einfach so bist, wie Du bist
    - das Spiel mit dem Schlusspfiff und maximal einer kurzen Ansprache abschliesst


    und das Meiste davon scheinst Du zu tun.


    Falsch finde ich es hingegen, irgendetwas vorzuspielen. @ Andre - warum willst Du die Kinder für dumm verkaufen? Ein Trainer, der sich anständig verhält (nicht rumschreit, nicht Kinder zur Strafe auswechselt ...) braucht sich seines Verhaltens und seines Temperaments nicht zu schämen, und er muss nicht schauspielern. Einer der Schlüssel, die Kinder zu begeistern, ist doch, selbst begeistert zu sein. -> Die besten Lehrer, Ausbilder, Professoren sind eben nicht die Hyperpädagogen, die Du in Deiner Liste beschreibst, sondern z.T. katastrophale Didakten und Pädagogen, die ehrlich brennen für das, was sie tun, und das dann weitervermitteln. Die Kinder werden viel lernen von einem Trainer, der mit Begeisterung bei der Sache ist - ebenso von einem Trainer, der eben ein ruhiger Vertreter ist. Wenn einer ein anständiger Trainer ist, muss er nicht schauspielern. Und, wenn einer ein anständiger Trainer ist, muss er auch gar nicht "Altersziele bewerten", sondern freut sich an den Individuum in seiner Mannschaft und deren/dessen individuellen Lernfortschritt.

    Ab ca. D-Jugend:


    1. Ist es sinnvoll, den Muskeltonus nach einem (anstrengenden) Training zu senken? Ich meine ja, daher: Nach dem Training dehnen.


    Ja, es gibt auch andere, vielleicht sogar effektivere Methoden, den Muskeltonus zu senken, die aber nicht einfach zu vermitteln sind und nicht jedem liegen (autogenes Training, PMR usw.). Ich bezweifle auch, dass die meisten "Dehngegner" diesen Dingen gegenüber besonders offen sind. Es gibt auch die Meinung, Dehnen schade der Regeneration. Wer sich solche Argumente zu eigen macht, sollte aber auch die zugrundeliegenden Studien anschauen. Hier geht es um intensives Dehnen (> 2 min pro Muskel).


    2. Ist es sinnvoll, dass ein Spieler seine Bewegungsreichweite erhöhen kann (Schrittlänge beim Sprint, Spagat als Verteidiger)? Ich meine ja, daher: einzelne Muskelgruppen (Oberschenkelrückseite, -vorderseite, Adduktoren) regelmässig dehnen.


    Dass durch Dehnen die Bewegungsreichweite erhöht werden kann, wer würde das bestreiten (Sprint, Hürdensprint, Gynmastik, Ballett etc.)? Für einen Fussballspieler geht es nicht um maximale Dehnfähigkeit, sondern darum, dass die Muskulatur NICHT verkürzt ist. Das erreicht man mit vertretbarem Zeitaufwand.


    FB hat weiter oben eine Reihe von weiteren Argumenten gebracht (Körpergefühl, in sich Hineinhören). Die Aussage, Dehnen dürfe nur unter Aufsicht eines Physios stattfinden ist für mich in etwa vergleichbar mit der Annahme, Fussballspielen solle man in der G-Jugend nur, wenn der Trainer die C-Lizenz hat.

    Brechstange - nomen est omen? Mit ihr kommt man bei Mitmenschen nur vordergründig weiter, sie ist keine Siegertugend.


    Wenn Du möchtest ... immerhin zeigt, wer die Brechstange als allerletztes Mittel hervorholt, ja einen gewissen Willen...


    Es ist auch ne Frage des Selbst-Respekts, verantwortungskritisch in sich zu gehen, seine Motive nachzuprüfen, hinterfragen zu lassen, oder?


    Fraglos. Es ist aber auch eine Frage des Respekts der Eltern dem Trainer gegenüber diesem zuzugestehen, dass der manche Dinge anders sieht als man selbst. Wenn das fundamental ist, und zwei bis drei Gespräche in Ruhe nicht fruchten, zieht man eben die Konsequenzen und erreicht entweder im Kollektiv einen Trainerwechsel (wie in deinem Beispiel) oder wechselt Verein oder Sportart. Ich habe einfach zu viele Eltern erlebt, die sinngemäss sagten, "Mein Sohn / Tochter wäre längst im NLZ, würde er/sie hier anständig gefördert." Da fragt man sich dann immer, warum sie es nicht selbst in die Hand nehmen. In diesem thread geht mir die Trainerrolle einfach ein wenig zu weit. In erster Linie müssen Eltern entscheiden, ob und wie sie ihre Kinder sportlich fördern wollen.


    Welchen Schaden nun ein Trainer anrichtet, der nicht dem hier gepriesenen Idealbild entspricht, wurde übrigens noch nicht beantwortet ...


    Ein Konzept ist ne tolle Sache und kann vieles verbesssern. Ich habe mich in den letzten zehn Jahren in drei verschiedenen Vereinen ähnliche Erfahrungen gemacht wie Du, Keller-Kicker. Jetzt spielen meine Kinder in einem grossen Verein (andere Sportart), der ein tolles Ausbildungskonzept auf dem Papier hat - im Training merkt man davon wenig. Ob ein Konzept dann Verbesserungen herbeiführt ist wieder die Frage davon, ob und wie die Leute sich darauf festnageln lassen.

    .... Jeder sollte sich einfach verpflichtet fühlen, sich bewusster zu machen, dass man als Betreuer über Leben entscheidet, ob es ge- o. misslingt. ... Diese ungeheure Verantwortung spielt viel zu selten die dem eigenen Kopf/Interesse übergeordnete Rolle, das will ich verdeutlichen. ...


    Ist ja alles nicht falsch, was hier geschrieben wird. Aber jetzt wird mir die Rolle des Fussballs bzw. der Trainer doch ein bischen zu sehr überhöht. Darf jetzt nur noch Trainer (beim FC Hintertupfingen oder im NLZ, das ist eigentlich wurst) werden, der, bevor er/sie sich dazu breitschlagen lässt, sich darüber Gedanken macht, was man denn als Trainer so alles falsch machen könnte? Wissen wir eigentlich, dass die Grübler und Zweifler am Ende die besseren Trainer sind? Und welchen Schaden richten denn die "schlechten" Trainer an? Leisten nicht auch Trainer, die nicht in das hier vorherrschende Bild eines guten Kinder- und Jugendtrainer passen, am Ende einen positiven Beitrag?

    Ist das nun besser oder schlechter als ein Platzverweis oder eine Verwarnung von einem uniformierten Schiedsrichter? Weder noch.


    Volle Zustimmung, das Eine ist nicht besser oder schlechter als das Andere.


    Im Übrigen steht es mir ja frei, wenn mir die Art, wie dort gekickt wird, nicht passt, einfach nicht mehr zu kommen, mich mit anderen Leuten zum Kicken zu verabreden oder oder oder.


    Und weiter? Genauso steht es jedem frei, dem Vereinsfussball fernzubleiben, wenn ihm dessen Regeln und Organisation nicht gefallen.


    Hier wird nun so getan, als würde man vom Kicken auf der Straße oder auf dem Bolzplatz traumatische Schäden davontragen, die dann von Experten auf dem Trainingsplatz wieder ausgemerzt werden müssen.


    Ich weiss nicht, wo Du etwas von "Traumata" oder "Experten auf dem Trainingsplatz" liest. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich es für Unfug halte, für den Vereinsfussball ein verklärtes Bild vom Strassenfussball zum Vorbild zu nehmen.


    Die Fair Play Liga istz mit Sicherheit kein Allheilmittel. Sie ist auch ganz bestimmt kein Selbstläufer, keine Wunderwaffe, die man auspackt und schon läuft der Laden. Sie bietet aber, in meinen Augen, zumindest die Möglichkeit, dass man wesentlich unverkrampfter und spielerischer mit dem Thema Fußball im absoluten Kindesalter umgeht, so wie es dem Alter der Akteure auch entspricht. Grobiane werden auch hier nicht durchkommen, körperlich Unterlegene werden auch hier nicht im Regen stehen gelassen, unfaires Verhalten wird auch hier nicht konsequenzlos bleiben. Es steht und fällt mit den Trainern (und den Eltern, Verantwortlichen usw.).


    Womit wir uns einmal im Kreis gedreht haben. Die letzte Aussage gilt nicht für die FPL, sondern für den Kinder- und Jugendfussball allgemein.


    Ich bin überhaupt kein Gegner der FPL, im Gegenteil habe ich sie am Anfang begrüsst. Ich sehe nur aktuell nicht, dass sie wirklich viel bewirkt, weil es die Einen gibt, die es immer schon vernünftig gehandhabt haben und die Anderen, die eh unbelehrbar sind.

    Allein die Diskussion zeigt ja, das etwas im Argen liegt. Ich glaube einfach, dass die FPL da zum Teil als Allheilmittel gesehen wird und zum Teil auf falschen Annahmen beruht.


    1. Fehlannahme: Die Kinder sollen etwas zurückbekommen


    Was ist denn eigentlich "ihr" Fussballspiel? Das archaische Schulhofgebolze, bei dem ohne Konsequenzen gefoult, gedrängelt und unfair gespielt wird? Halte ich für eine gute Lebensschule, aber das würde ich ungerne für die Kinder organisieren ...


    2. Fehlannahme: Kifu soll sein wie Strassenfussball


    Nein danke, kann ich da rückblickend nur sagen. Weiter oben haben ja schon einige den Mythos aufgelöst. Aber hier mal mein Hauptpunkt dazu: Die Kinder (oder deren Eltern) HABEN SICH FÜR VEREINSFUSSBALL ENTSCHIEDEN. Das heisst, sie wollen IM VEREIN spielen, einen im Ansatz geregelten und normierten Fussball. Es stellt ja auch keiner die Trikots in Frage, oder sagt es reiche, wenn man zwei Jacken auf den Boden legt als Tore. Das können die Kinder nämlich auch ohne den Verein haben. Wisst ihr nicht mehr, wie stolz die Kinder waren, zum ersten Mal das Trikot zu tragen, auf den Platz mit gezogenen Linien aufzulaufen, zum ersten Mal auf "richtige" Tore zu spielen?


    3. Erwachsene können sich darauf zurückziehen, "im Notfall" einzugreifen.


    Wenn Erwachsene dabei sind, werden die Kinder immer zu denen hinschielen. Das ist ja mehr oder weniger anerzogen. Wenn ich nur unter Kindern bin, muss ich eben mit den Anderen klarkommen (wobei oft genug der Stärkere, Frechere, oder Gewitztere gewinnt - kennt jeder, der mehr als ein Kind hat). In Gegenwart von Erwachsenen schaue ich halt mal, wie weit ich mich durchwursteln kann, ohne dass die es mitbekommen. Das ist zu Hause so, in der Schule, im Training. Darüber hinaus werden die Fairen, die zum eigenen Nachteil ehrlich sind, benachteiligt - auch eine tolle Lernerfahrung für die Kinder.



    In der Summe glaube ich, dass die FPL weder schadet noch nützt. Coaching-Zonen und Abstand der Eltern zum Spielfeld sind gute Dinge, die es aber auch schon vor der FPL gab. Wenn es zur Durchsetzung eines solchen Begriffs bedarf, gerne. Das Problem scheint mir aber eher, dass man meint, man müsse das einführen und alles wird gut.

    Insgesamt würde ich zustimmen, dass es den meisten Kinder- und Jugendtrainern nicht schaden würde, sich mehr zurückhalten. Hier sind mir ein paar Positionen aber ein bischen zu einseitig, daher ein paar Gegenstimmen:


    Es liegt also auf der Hand, dass es andere Gründe geben muß, sich dazu zu entscheiden, auf "Sicherheits-Informationen", seien sie nun als Aufforderung oder als Frage gestellt, zu verzichten. Die Gründe dafür, auf Kommentare während des Spiels zu verzichten, sind bereits vor Jahrzehnten aus den Erkenntnissen des Straßenfussballs gewonnen worden. Kinder lernen sehr viel besser von einander, als durch pures Gehorsam von Trainerbefehlen.


    Es ist aber kein Strassen-, sondern Vereinsfussball (und für mich persönlich ist Strassenfussball eher ein Schimpfwort). Im Vereinsfussball existiert doch eben gerade ein Trainer, daher orientieren sich die Kinder auch ein Stück weit an dem. Trainer sind normale Bezugspersonen, und solange diese sich "normal" verhalten, gibt es aus meiner Sicht gegen ein paar motivierende Rufe nichts einzuwenden. Dazu gehört auch mal "Aufwachen", wenn die Mannschaft innerhalb von zwei Minuten zwei Gegentreffer kassiert hat.


    Auf diesen Erkenntnissen basierend liegen die Vorteile auf der Hand, den Kindern im Rahmen des Trainings neue Fähigkeiten zu vermitteln oder Bestehende zu verfeinern. Im Spiel sollen sie dann Gelegenheit bekommen, die in Übungen und Spielformen erlernten Fähigkeiten und Gegnerdruck auszuprobieren. Das erhöhte Risiko, die neuen Dinge anzuwenden, beinhaltet die Toleranz des Trainers zu Fehlern seiner Spieler. Über die vorgelebte Fairness gegenüber seiner Spieler wie der Gegner fordert der Trainer ein Coaching, in dem es um sportliche Werte geht, die für die weitere Entwicklung der Kinder prägent sind.


    Ich sehe da keinen Zusammenhang zum "Hereinrufen", solange hier nicht jeder Fehler kritisiert wird. Wenn aber Kinder einfach verunsichert sind und vor Nervosität ein Brett vor dem Kopf haben, schadet der Hinweis "Geh mit nach vorne" oder "Biete Dich an" auch nicht.


    Ein Vorwegnehmen dieser Chancen durch altersgerechtes Coaching bedeutet, dass Kinder wie Erwachsene behandelt werden und das Siegen der einzige Grund eines sportlichen Wettkampfes ist. Der Umgang miteinander nach einem Unentschieden oder gar einer Niederlage ist schwierig, weil er nicht vorgesehen ist! Allenfalls in Form von Bestrafung aufgrund von Befehlsverweigerung.


    Verstehe den Absatz nicht. Aber:
    - Coaching kann andere Gründe haben als alleinigen Siegeswillen (z.B. Aufrütteln, aufbauen, Angst / Unsicherheit nehmen)
    - Wenn ich der Diskussion so folge, stelle ich mir Euren "idealen" Trainer so vor: der steht wie eine Ölgötze am Rand und verzieht keine Miene. Wie schrecklich! Sollen die Kinder denn wirklich denken, dem Trainer sei es egal, wie das Spiel ausgeht? Gewinndenken, schreien da jetzt wieder einige. Nein, sondern mitfiebern, engagiert sein, dabei sein. Die Kinder sollen sich reinhängen, wenn da einer am Rand steht und keinen Ton sagt? Wo sind denn heute noch Emotionen erlaubt? Nur weil es Idioten gibt, die nichts im Kinderfussball verloren haben, soll man stumm am Rand stehen?


    Die eigentliche Arbeit des Trainers liegt in der sinnvollen Gestaltung seines Trainings. Während des Spiels wird er als Motivator und Kümmerer gebraucht. So liegt es auch an ihm, ob die Mannschaft unabhängig vom Spielergebnis als emotionale Sieger, in der jeder sein Bestes gegeben hat, zum nächsten Training kommt. Coaching vermittelt nicht die Vorliebe für sportliche Leistung allein, sondern orientiert sich an einen partnerschaftlichen und respektvollen Umgang untereinander.


    Und wer könnte diesen Satz nicht unterstreichen? Und Motivator und Kümmerer heisst halt auch manchmal, etwas reinzurufen. GERADE um den Kindern die Notwendigkeit von Fair Play und Respekt zu vermitteln ist es wichtig, dass der Trainer auch den Kindern seine Anteilnahme, seine Begeisterung oder auch sein Mitleiden zeigt. Die Kinder sollen doch lernen: "Dem ist es genauso wichtig wie uns, dass wir uns reinhängen, unser Bestes geben, alles versuchen. Aber in erster Linie ein fairer und respektvoller Sportsmann."

    Entgegen dem, was teilweise in Studien hineininterpretiert wird, ist Dehnen aus meiner Sicht nicht generell verzichtbar. NACH dem Training senkt es den Muskeltonus und sorgt es für schnellere Erholung und verhindert Verkürzungen der Muskulatur.
    Insofern würde ich E-Jugendliche da langsam heranführen, in dem man zum Schluss z.B. die 3-4 wichtigsten Muskelgruppen "herunterfährt". Physiologisch wahrscheinlich ohne grosse Wirkung, weil viele Kids danach Radrennen auf dem Heimweg machen oder weiterbolzen. Dennoch würde ich sie da einfach langsam heranführen. Man kann das gut in der Gruppe machen und ein paar organisatorische Dinge dabei besprechen (und dennoch auf korrekte Übungsausführung achten). Ausserdem fällt dabei früh auf, wenn Kinder in bestimmten Bereichen unbeweglich sind, und man kann entsprechend gegensteuern.


    Zu Beginn des Trainings kann man vermutlich gut auf das Dehnen verzichten.


    @maddog84: Welche Schäden befürchtest Du denn, wenn Du "zu früh" mit dem Dehnen beginnst?

    In vielen hunderten Gesprächen, die ich in den letztet Jahren mit den Kollegen gehabt habe, habe ich den Eindruck gewonnen, dass diese alles gut/richtig machen und eigentlich nichts neues wissen brauchen. Das war meine Absicht, dieses weiterzugeben.


    Gruß und schönen Abend,
    Uzunbacak


    Glaube das gerne und es sollte auch kein Angriff sein. Ich fand die Wortwahl aber ausgesprochen unglücklich.


    Meine Regeln für den Ausbildungsfußball (G-bis A und das in allen Ligen) wären:


    Sagenhaft. Der Sauron des Kifus, der dunkle Lord der kindgerechten Fussballerziehung, lässt die Maske fallen. Schreitrainer und Nichtrotierer, Frühförderer und Selektionswütige: ergebt Euch.


    Andre: wer oder was gibt Dir denn eigentlich das Recht, so arrogant und rechthaberisch auf den Rest der Trainerschaft herabzublicken?

    Zugegenbenermassen reihe ich hier einige Zitate aneinander. Ich möchte da wirklich keine Unterstellung machen, aber doch vielleicht mal eine Reflexion anregen:


    Für Weiteres fühlen sich manche schon "ausgebildet" genug. Schön eingebildet, meiner Meinung nach...


    Deswegen wird es auch schwierig sein, dass man die Kollegen "umerzieht", da die "Erziehungsstellen" nicht besucht werden.


    Wir haben eine sehr sehr eingebildete "Klientel", die alles richtig macht. Alle kennen sich mit Fußball aus, und jede/r ist inder Lage das Problem vernünftig zu lösen. Wenn die Menschen so eine Einstellung haben, ist es sehr schwierig was Neues zu vermitteln.



    Ehrlich gesagt frage ich bei dieser Wortwahl schon, wer denn hier eingebildet ist. Der Trainer an der Basis ist also der Strohkopf, den man umerziehen muss .... Du hast das ja regelmässig in Anführungsstriche gesetzt und ich wiederhole noch einmal, ich will Dir nichts unterstellen .... aber die Wortwahl, und, wie mir scheint, auch eine latente Arroganz, lässt mich da schon zweifeln. Wenn ich als "Trainer an der Basis" das spüren würde, ginge ich jedenfalls auch auf Abwehrhaltung. In wessen Namen glaubt man denn eigentliich, missionarisch tätig sein zu müssen?





    Man wählt eben, so wie es hier bereits von verschiedener Seite mehrfach begonnen wird, einfach nen anderen Ansatz. Das können lohnende Ziele sein, wenn man viel rotiert (Punktebonus, Prämien bei Turnieren, ..), das können veränderte Spielfeldgrößen oder Spielerzahlen sein, das können alle möglichen Ideen sein, die ich gerade nicht zur Hand habe. Aber einfach erstmal pauschal zu behaupten, man braucht sowas nicht, halte ich dann doch für fragwürdig.


    Womit wir wieder am Anfang stehen. Ich "brauche" dann nämlich auch unbedingt Punktprämien für durch den RAE benachteiligte Spieler, Turniersieger kann nur werden, wer mindestens drei Torschützen hat, die jeweils beidfüssig getroffen haben, und wer jahrgangsjüngere Mädchen mit Migrationshintergrund einsetzt, bekommt einen Siebenmeter zugesprochen.


    Wer ein Turnier organisiert, kann sich solche schönen Dinge einfallen lassen, das finde ich gut, sorgt für Abwechselung und lenkt den Fokus, gerade der weniger Interessierten, auch einmal auf andere Aspekte als "Wer hat die meisten Tore geschossen?" oder "Wer hat gewonnen?". Das hat dann aber nichts mehr mit Ausbildung zu tun. Was die Spielerzahl angeht denke ich, dass da diejenigen schon weiter sind, die bis einschliesslich F-Jugend einfach polysportive Ball-Events durchführen. Darin ist dann Minifussball typischerweise eine von mehreren Stationen. Über die F-Jugend hinaus sehe ich dann wenig Anpassungsbedarf gegenüber der heutigen Situation.


    Ich will hier gar keine Grundsatzdiskussion anzetteln, aber ich sehe auch nicht, warum man immer alles begründen muss. Man könnte auch die gesamte fußballerische Ausbildung darauf verwenden, bei jedem Spieler nur einen Fuß und diesen möglichst stark auszubilden. Gegen die von allen Seiten (richtigerweise) geforderte Beidfüßigkeit hat niemand weiß, weil ... ?


    Oh, Beidfüssigkeit ist auch schon vorgeschrieben? Hatte ich irgendwie verpasst ...


    Gegen die Rotation hat hier auch niemand etwas. Darum geht es mir auch nicht. Du musst mich nicht von der Rotation überzeugen, sondern davon, dass man gute Ausbildung per Regel verordnet. Wenn jemand gute Gründe dafür zu glauben hat, ohne Beidfüssigkeit oder Rotation auszukommen, muss man ihn oder sie eben machen lassen. Woher kommt denn dieser Anspruch, es auf jeden Fall besser zu wissen und daher den Anderen vorschreiben zu müssen?


    Hmm, letztere Befürchtung habe ich noch nicht gelesen... Die Gegenpositionen zu Andres Ansinnen waren doch eher:

    • Rotation ist wünschenswert, Andres Vorschlag aber nicht umsetzbar
    • der Vorschlag geht zu weit und schränkt die Trainer zu stark ein
    • zwar gibt es Spieler, welche rotieren können und wollen, aber auch solche, für die es weniger gut ist
    • man sollte die Regeln auf das unbedingt notwendige beschränken


    Das sind alles berechtigte und ernst zu nehmende Einwände. Die Befürchtung, dass sich die Massen vom Fußballsport abwenden könnten, habe ich nicht vernommen, empfinde sie auch als polemische Übertreibung, die das hehre Ziel Andres, Jugendspieler bestmöglich zu fördern auf ungebührliche Art ins Lächerliche zieht und damit diskreditiert.


    Natürlich würde sich deswegen niemand abwenden. Aber ist es denn jetzt tatsächlich so weit, dass man Gründe GEGEN die Einführung einer neuen Regel braucht? Wäre es vorher nicht gut, wenn irgendjemand einmal fundierte, nachvollziehbare und realistische Gründe FÜR die Einführung einer neuen Regel vorbrächte, verbunden mit einem Plan, wie dies mit im Verhältnis zum Ertrag stehenden Aufwand durchgesetzt werden kann? Ich für meinen Teil habe noch keinen einzigen überzeugenden Grund für die Einführung einer solchen Regel gehört. Steini hat es sinngemäss schon gesagt: Rotation aufgrund Anordnung bringt überhaupt nichts. Werde ich als Trainer zu etwas gezwungen, das mir nicht einsichtig ist, ist der Reflex: Irgendjemand da oben bildet sich ein, das Wahrheitsmonopol auf gute Ausbildung zu haben. Das löst Reaktanz aus, mittelfristig gegenüber allem was "von oben" kommt.

    ... man nehme gute, schnelle Offensivspieler, schule sie um zu Aussenverteidigern und schon ist man stark auf Positionen, die bei anderen Vereinen vernachlässigt werden. Klingt ein bischen nach Lahm, Alaba, Durm, Pisczek und Grosskreutz, oder? Leider kann man sich das dann wohl nur leisten, wenn man bereits exzellente Leute auf den zentralen Positionen spielen hat... wobei wir wieder bei der Frage sind, ob es denn sinnvoll ist, im Zweifel die stärksten Spieler zentral spielen zu lassen. Wird wohl fast jeder Trainer machen, ohne viel darüber nachzudenken...

    Ich erkenne "Schweine" am Gang und ich weiss wie Leute ticken und auch, wie ich sie packen kann. Das hat nix mit Überwachungsstaat zu tun. Allein dieses Wort so zu bringen zeigt mir, wie sehr manchen ein, zwei oder drei regelnde Regeln den Schneid abkaufen. Hier werden Eitelkeiten verletzt und heilige Kühe geschlachtet. Das schmeckt einigen überhaupt nicht. Und das sogar bei Leuten, die an sich gute Arbeit leisten. Typisch Trainer.


    Also, du nimmst für Dich in Anspruch, Deine Argumente ruhig mal emotional rüberzubringen, aber die Verwendung eines einzelnen Wortes in einem Diskussionsbeitrag sagt Dir alles. :rolleyes:


    Gäbe es eine solche Regel, Andre, würde das niemandem den Schneid abkaufen, sondern Reaktionen zwischen ungläubigem Staunen und genervtem Kopfschütteln hervorrufen. Würde sie aber im Namen des Kifu propagiert, würde es diesem ein Stück seiner Glaubwürdigkeit entziehen.

    Hierzu würde ich ein Elternrecht einräumen oder sie zumindest darauf hinweisen, dass sie den Trainer beim Staffelleiter "anzeigen" könnten, falls ihr Sohn nicht rotieren durfte.


    Ihr seid halt alle der Ansicht, dass es weils bei Euch so schön und gut läuft, dass nicht nötig ist anzuordnen oder diese oder eine andere Regel einzuführen


    Andre, das tut hört sich wirklich absurd an. Den Trainer beim Staffelleiter anzeigen, weil er den Sprössling schon zum vierten Mal als Verteidiger eingesetzt hat. Am besten installiert man beim Staffelleiter generell eine Stelle, der man alle Verstösse gegen Deine Vorstellung vom Kifu meldet. Was Du da planst, Andre, ist den Überwachungsstaat in Sachen Kifu aufbauen.


    Also ich bin der Ansicht, dass nicht jeder Verstoss gegen die heilige Kifu-Ordnung sofort langfristige Schäden auslöst. Dass die Einsicht grösser ist, wenn man vor dem Scherbenhaufen steht, den man selbst angerichtet hat. Die meisten Leute lernen nämlich NICHT aus den Fehlern anderer, sie müssen sie selbst machen. Ich bin nicht der Ansicht, dass man gutes Training oder guten Kifu verordnen kann, und ich bin nicht der Ansicht, dass kuriose Vorschriften und Regeln dem Kifu helfen, im Gegenteil, sie wird die Schar derer grösser werden lassen, die darüber den Kopf schütteln. Ich bin übrigens auch inhaltlich nicht der Ansicht, dass es sich um eine gute Regel handelt, weil ich glaube, dass die wenigsten Kinder und Jugendlichen viel über eine Position gelernt haben, wenn sie diese drei mal gespielt haben. Ich würde ein Kind eher fünf Mal hintereinander auf der gleichen Position starten lassen, und im Laufe des Spiels dann auf einer anderen Position bringen. Dafür gehöre ich aber wahrscheinlich beim Staffelleiter angezeigt.


    Noch mal, die von Dir angeführten erfolgreichen Beispiele (Ballgrösse, Spielfeldgrösse) sind keine neuen Regeln, sondern sie treten an die Stelle bereit Vorhandener. Der Kifu wird aber nicht erfolgreich sein, wenn er jedes Jahr eine neue Regel bekommt.