Beiträge von siebener

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    warum macht das keiner? mmh, andre, ich komme da nicht ganz mit.
    die grundsätzliche fragestellung war doch, wie spiele ich gegen ein team, was manndeckung spielt.
    das heißt, die manndeckung erfolgt, wenn dein team in ballbesitz ist.
    umgekehrt soll nach deiner aussage ab der f-jugend bereits verschoben werden, sprich, wenn der gegner in ballbesitz ist,
    geht die kleine f-jugend von andre in raumdeckung über, richtig?
    wenn ich dies so richtig verstanden habe, dann wäre dies mannschaftstaktisch nicht ohne, dies zu trainieren und zu vermitteln.
    weiterhin verstehe ich dann nicht, was das mit einem freien spiel zu tun haben soll?
    bedeutet das freie spiel, wie du es hier beschreibst, defensiv taktisch im raum zu agieren und ofensiv, taktik vergessen, kein passing,
    weil nicht altersgerecht und "verbotene" mannschaftstaktik und anfangen mann gegen mann zu dribbeln?


    korrigiere mich, wenn ich das falsch verstehe, ich beziehe mich hier auch auf frühere postings von dir, die ja passenspiel in der f-jugend nahezu ausschließen.
    du würdest also defensiv im raum verteidigen und ofensive mann gegen mann spielen lassen,
    ohne dann bei eigenem ballbesitz die entstandenen räume durch ein passspiel zu nutzen?
    das wäre aus meiner sicht keine konsequente philosophie.

    grad gelesen auf sport 1


    "Pyrotechnik wird wohl nicht legalisiert
    Die von den Fan-Szenen massiv geforderte Legalisierung der Pyrotechnik in den Stadien der Bundesliga rückt in immer weitere Ferne.


    "Schon aus rechtlichen Gründen ist eine generelle Freigabe nicht möglich. Schön wäre es, wenn die Fanszenen uns auch ein Signal geben würden, an einem ernsthaften Dialog interessiert zu sein. Das kann nur heißen: Die gültigen Regeln zu akzeptieren und auf Pyrotechnik zu verzichten", sagte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn.


    Derzeit fordern rund 60 Ultra-Gruppierungen aus dem gesamten Bundesgebiet die legale Rückkehr der momentan verbotenen Pyrotechnik in die Stadien.


    Beim Kongress "Feindbilder ins Abseits" in Frankfurt/Main Mitte Januar wurde dem DFB-Sicherheitsbeauftragten Spahn ein erarbeitetes Konzept mit der Überschrift "Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren" übergeben.


    Doch die Fans scheinen sich bei dem Thema selbst nicht einig zu sein, wie die Vorfälle rund um das Hamburger-Derby am Mittwoch einmal mehr untermauerten.


    Im Block der St. Pauli-Anhänger wurden Böller gezündet. Anschließend gingen die Pauli-Fans sogar gegenseitig aufeinander los, weil sie sich über das Abbrennen der Pyrotechnik uneinig waren.


    In der zweiten Halbzeit mussten Ordner dann die Pauli-Fans vor sich selbst schützen.


    Spahn enttäuscht, dass die Ultras ihre eigene Anhängerschaft nicht in den Griff kriegen. "Das ist eine Entwicklung, die uns durchaus nachdenklich macht. Die Prozesse der Selbstregulierung funktionieren noch nicht so, wie wir uns das wünschen. Das belastet die bevorstehenden Gespräche natürlich", sagte Spahn."

    ich finde, durch diese ganzen nachbetrachtungen sowie mediengeilheit für gewisse programmformen "stammtisch" usw. wird dem ganzen zuviel raum gegeben.
    erst durch diese präsenz der tausend kameras wird vieles doch erst zu dem, was während des spiels ein kurzer aufreger ist, danach aber gegessen sein könnte.
    damit will ich diese fair-play-verstösse nicht verharmlosen, letzlich werden diese allerdings erst durch hartnäckiges nachfragen zu einem problem,
    weil alle beteiligten dies inzwischen wissen, wird damit auch konkret gerechnet, auf beiden seiten.
    wenn man das zurückschrauben könnte, was inzwischen wohl unmöglich ist, wären wir ein stück weiter.


    was dem blockieren durch alter und verdienst angeht gehe ich ganz klar mit den kritikern.
    lebensleistung sollte nicht immer damit belohnt werden, dass einer einen wohlverdienten posten bekommt, der in seiner ausführung letztlich zukunftsweisend ist.
    dies gilt für den dfb, wie für andere sportbereiche, sh. handball zur zeitoder den dsv. ebenso für kultur, sh. fritz pleitgen als verantw. für ruhr 2010 und den allumfassenden burdakonzern.
    von der politik mal ganz zu schweigen. (als spd mitglied gehörst du zb. bist du 38 bist zu den jusos...; )


    in einer gesellschaft, die das durchschnittsalter von 46 jahren hat, lassen die alten die zügel noch weniger los, als sie es vor 30 jahren schon nicht getan haben.
    das ist, bei allem respekt, nicht gut. beratung ist immer gut, aber entscheidend sollten diejenigen sein, um deren zukunft es auch geht.

    klar, die stopuhr, wetter :thumbup: wenn man nicht nach oben gucken will, nein spass, notizen, sprachmemo...
    es soll auch apps mit grafischen trainingsformen geben.
    leider kenne ich mich da zu wenig aus, hätte aber interesse an einer liste.
    könnte man die in diesem thread hier nicht mal erstellen oder sammeln?

    irgendein trainer hat dieses system ja schon gespielt. weiß nicht mehr obs der schottische nationalcoach war...


    wir haben da glaube ich mal drüber geschrieben, von wg. der zukünftigen bedeutung des mittelfelds in gleichstarke offensive wie defensive qualitäten
    und die mgl. abwesenheit der klassischen sturmspitze.


    jetzt kommts: hat löw das gestern auch gemacht, als er klose rausnahm? ja sicher, nominell ging podolski nach vorne,
    aber hat er da wirklich gespielt oder war er ein weiterer mittelfeldspieler? kann man sagen, löw hat dieses system bewußt gespielt oder eher nicht?
    ich meine, podolski hat nicht die zentrale sturmspitze von klose übernommen, was meint ihr?

    naja, grundsätzlich gilt ein:


    aus erfahrung wird man klug!


    da sind dann immer wieder dinge, die man jetzt liest oder erfährt, wo man sagt, oops, hätte ich das mal früher anders gemacht.


    beim training zb. mache ich die übungen inzwischen etwas ruhiger, heißt, nicht mehr soviele verschiedene hintereinander in einer einheit zu einem thema.
    lieber eine übung etwas ausführlicher und nicht so gehetzt, dafür viel korrekter ausgeführt.
    hier steht abwechslung versus genauigkeit, inzwischen tendiere ich vermehrt zu genauigkeit.


    beim spiel bin ich inzwischen fast stumm! das war in der anfangszeit auch anders.
    dem schieri und dem gegenerischen trainer gebe ich immer die hand, auch wenn es immer wieder größen gibt, die wort- und grusslos verschwinden wollen...


    duzen werde ich immer so beibehalten, auch infos über mailingliste oder seid neuem über website.


    tja, das war mal so allgemein, denn sonst würde ich mich ins kleinklein verlieren...

    wir sind seid jeher ein team, das als spielstark gilt.
    wie begegnet man also spielstarken teams und ihren häuptlingen hier bei uns?
    ganz einfach, man hält mit härte dagegen, mit sinnlosen fouls.


    zu zeiten der e-jugend wird man ja noch von den eltern gepfiffen, da sind die jungs dann freiwild.
    später, in der d kommen dann die unerfahrenen, die schieris die lernen müssen, die eine gelbe karte für zu frühes aufs feld gehen verteilen, nicht aber für ein rüdes foul.
    in der c-jugend wird alles härter, geifernde spielerväter am rand, jungs in der blütephase ihrer manneskraft, machotum pur!


    mittendrin wir, und ein unerschrockener sechser, der mehr liegt als er steht, von der e an, der dann vom schieri ermahnt wird, er solle nicht immer so schreien und teatralisch fallen.
    er weint, aufgrund der brutalität, wird auserkohren vom gegner "den musse nur ein paar mal treten, dann heult der..."
    mittlerweile fällt er schweigsam, ist nach wie vor der erste, der sich beim gegner entschuldigt, wenn er ihn mal trifft.
    er spielt absolut ohne foul, als sechser mit der geschichte! ich bin so stolz auf ihn.


    inzwischen hat sich die zusammensetzung des teams geändert, ein türkischer innenvertediger mit 187, ein lieber junge, wirkt aber bedrohlich, reicht schonmal.
    manchmal tritt er daneben, eher ungeschickt als böse, klar bei den ausmassen in dem alter. entschuldigt sich schnell, als zweites dann bei mir ; )
    mittendrin ein albaner, klein aber superschnell und nachsetzend. er wirkt nicht böse, aber allein sein auftreten verändert das gegnerische spiel im mittelfeld.
    vorne, ein kroate, zugegeben, manchmal ein paar wortgefechte, spielt aber ebenfalls kein foul, jedenfalls nicht physisch und das verbale treibe ich im gerade aus.
    mit diesen jungs, ist aus der spielstarken mannschaft ein spielstärkere geworden, mit kanten!
    nach wie vor stecken wir viel ein, der besagte sechser immer noch am meisten, aber es ist nicht mehr nur gegen den mann. da haben wir respekt bekommen.


    ist dies so nötig? ist diese zusammensetzung aus verschiedenen ethnien nun schuld bzw. verantwortlich?
    sind das die strassenfußballer, die das durch ihre präsenz regeln?


    generell: taktische fouls sind mist! ob in der jugend oder später, ich hasse sie.

    na, koepchen, ist doch ganz einfach: fantasy, weil ich das zum einen nie erlebe bei den gegnern, egal wo und wann, ob bei turnieren, bauernliga oder lk.
    es spielen die besten, rotiert wird nicht (man kennt sich ja inzwischen und kann das beurteilen) und weil ich es in der vergangenheit leider versäumt habe.
    ein fehler, den ich inzwischen bereue. (wie du weißt, begleiten ja bei uns die trainer ihre teams von der geburt an als jahrgangsmannschaften)
    und was das ganze hier angeht, lässt es sich theoretisch immer gut philosophieren, nix gegen andre, aber er trainiert nicht, und es ist für mich,
    ohne irgendjemanden etwas unterstellen zu wollen, doch verwunderlich immer soviele befürworter dieser dinge hier zu erleben,
    in der realität hingegen selten. siehe auch mein posting seinerzeit zur viererkette: hier spielt die quasi jeder, draussen im pott und niederrhein die wenigsten,
    wenn überhaupt. spreche also von meiner erfahrung.


    ich behaupte mal, die meisten nutzer hier spielen das ähnlich wie ich, propagieren hier aber was anderes, vlt. weil sie ihren fehler erkannt haben oder weil es im verein anders nicht durchsetzbar ist, hier aber passt.


    du sagst, ich habe das für mich entschieden. ja und nein. ich werde es in dieser saison so machen, in der nächsten, wo wir wieder "normal" spielen, wieder ändern.
    dies liegt zum einen daran, dass wir als breitensportverein in der lk so gut wie nie vertreten sind. wir stehen als wirtschaftlich denkender verein, weil wir das müssen, in konkurrenz zu diversen anderen vereinen in der nähe.
    ein solcher erfolg zieht natürlich mitglieder, bringt beiträge, sponsoren, zuschüsse und lässt die möglichkeiten, die wir in der jugend dann haben, auch für unser konzept, steigen.
    ganz einfach, wenn der verein dann sagt, klasse halten, dann fange ich doch nicht an zu experementieren oder im spiel auszubilden.
    das sage ich so ehrlich hier, weil es so ist. die ausbildung erfolgt im training, wir haben leider nur zweimal in der woche die möglichkeit dazu, während andere in der lk mindestens dreimal dabei sind.
    hier zeigen sich die guten und die weniger guten jungs, die ich natürlich seid langer zeit bei mir habe. diese jungs hätten in keinem anderen verein den ich kenne, die möglichkeit in der lk zu spielen.
    also lass mal gut sein, das passt dann schon, wenn sie nur manchmal 15 minuten gegen stärkere jungs spielen.


    und was das positionsgebundene rotieren angeht: sicher wird man manchmal betriebsblind, sicher sogar, aber da man immer mal jungs abgibt, nach oben oder unten, wo sie aushelfen,
    oder wenn sie kreisauswahl spielen, oder wie letztes jahr, wo ich 9 jungs in der stadtauswahl hatte, kann ich dann auch sehen, wie der trainer sie dort einsetzt, wie sie dann auf anderen pos. spielen.
    glaub mir, ich habe einen feldspieler der auch tor spielt, ich habe einen sechser, der überall gespielt hat, einen aussen dito usw. getestet habe ich alle fast überall, vlt. nicht den vollblut stürmer als IV,
    aber AV hat auch der schon gespielt. das habe ich also alles schon durch, aber feststellen lässt sich dann auch, das sollte ein trainer der C1 können, an welchen positionen die jungs gut sind.
    ich meine nicht die situation, "ey trainer, das kann ich nicht" sondern einfach wie neulich, wenn der 6er IV spielt wie ein sechser. sowas passt dann nicht unbedingt...
    also denke ich, 15 jährige, die zwei positionen gut spielen, sind schon ok, bei den möglichkeiten die wir haben.


    ich werde es beim nächsten jahr sicherlich anders machen, jetzt aber lass ich es laufen, wie es jetzt ist.

    so, nochmals für mich zusammengefasst, da mein posting durchfiel:


    - rotieren ist bestandteil der ausbildung, da es umfassende ausbildung ermöglicht.
    - rotieren sollte von anfang sein, wie dei ausbildung des schwachen fusses
    - rotieren findet nicht nach wünschen der spieler statt, sondern nach ansage des trainers, sh. umfragen
    - rotieren ist etwas anderes als jeder spielt zu gleichen teilen, immer (?)


    für meine situation gilt:


    - ich hätte die rotation machen sollen, habe ich versäumt.
    - meine spieler können maximal zwei positionen "richtig" spielen.
    - ich lasse nicht mehr rotieren und spiele positionsgebunden, weil ich gewinnen muss, durch vorgabe verein, lk
    - jeder spieler den ich mit nehem spielt mindestens 15 minuten, manchmal aber auch wirklich nicht mehr.
    - in engen spielständen spielen bei mir die guten.
    - ich wechsel zur zeit nur positionsgebunden.


    mein fazit:


    egal wo ich jemals angetreten bin, selbst in der bauernliga seid menschengedenken habe ich diese vorgehensweise niemals anders erlebt.
    selbst in testspielen wird dies häufig so vollzogen, während ich das diefferenzierter sehe, sh. problematik lk.
    die hier diskutierte handhabe ist aus meiner erfahrung heraus bisher fantasy.

    @ tom


    na du weist ja, wie man in lk kommt. das ist wie die jungfrau zuzm kinde, die jzgend vor dir wird meister und dann stehst du da.
    darauf vorbereitet zu sein ist das andere, die jungs "komplett" ausgebildet zu haben ist das andere.
    was nützt ein spieler auch meinetwegen anderen vereinen, der nur hier oder dort spielen kann?


    @ andre


    dein uneingeschränkte unterstützung der reinen lehre in allen ehren, aber, ich habe es schonmal geschrieben und keiner ist seinerzeit darauf eingegangen:
    es gibt situationen im vereinsleben oder fußballdasein, auch im kifu ab der d-jugend, da denkt man im verein und als trainer an die punkte und ans gewinnen.
    eben nämlich dann, wenn man wie wir als absoluter breitensportverein pltz. in der leistungsklasse steht, was es so im verein noch nicht gab.
    da spielten immer andere, wir nie. jetzt hat man das erreicht und man will die klasse halten. ist das falsch?
    ich denke nicht, da es für den verein nicht nur bedeutet, dass die jugendarbeit funktioniert sondern, dass man auch neue kundschaft bekommt, sprich mitglieder.
    diese bedeuten einnahmen, für einen armen verein nicht schlecht. und wenn ich denen dann komme mit, ach wisst ihr jungs, gewinnen ist uninteressant, mal überspitzt,
    werde ich doch an der stelle nicht mehr ernst genommen.
    ich meine nicht, die tatsache, dass es überhaupt ab der d-jugend sowas wie leistungsklassen gibt ist richtig. aber sie sind real und man muss damit umgehen.
    wenn das letztendlich heißt, die besten spielen und die schwächeren bekommen weniger einsatzzeit, dann ist das für dieses eine jahr ok!

    aber bei den 99ern ist doch rotation enorm wichtig, tom!
    ich habe diesen fehler auch gemacht, habe den kindern ihre "sicherheit" gelassen und in der d2 nicht mehr gross rotiert.
    jetzt vermisse ich die fähigkeit der jungs, mehr als zwei positionen spielen zu können.
    unser sechser hat neulich in der innenverteidigung gespielt, ein superspieler, aber seine spielweise beinhaltet auch das trixen.
    wenn er dann als sechser den ball verliert, ok, nach 10 metern hat er ihn wieder, aber als innenverteidiger haben wir dadurch 2 gegentore kassiert.
    fazit: er wird seine spielweise dort nicht mehr ändern können weil er da nie wieder spielen will.
    deswegen würde ich aus heutiger sicht wirklich gnadenlos durchrotieren. in der d eigentlich völlig latte, wie das ergebnis aussieht,
    aber jetzt in der c, leistungsklasse, bei den ganzen verletzungen, fehlen mir die möglichkeiten...
    und wenn du die jungs fragst, die werden immer sagen, trainer, lass mich lieber da spielen wo ich mich auskenne.
    die würden allerdings auch lieber nur mit ihrem starken fuss spielen, statt den schwachen zu trainieren, ist ja ganz normal...


    und wg. dem gleichlang spielen, das schaffe ich nicht, jetzt nicht mehr.
    man hat einen stamm gefunden, nimmt vier mit, läßt drei zuhause.
    meistens ergibt sich durch krankheit und verletzung eh, dass du nur drei mitnehmen kannst.
    so, dann fangen die besseren an und du schaust wo es hin geht.
    dann fängst du ab der 25. an zu wechseln, aber letztendlich hast du auch da nur, mangels früherer rotation, begrenzte möglichkeiten.
    einen für die verteidigung, einen fürs mittelfeld, einen für den sturm.
    aber es sind fast immer die gleichen, die dann auch meistens durchspielen, oder eben schwer auszuwechslen sind.
    es fällt ja auch schwer, den starken innenverteiger auszuwechseln wenn der gegner drückt und den schwächeren frisch zu bringen, oder?
    das ist ja auch das, was ich hier immer lese, was angeblich alle kifutrainer hier machen, in der realität aber noch nie erlebt habe: das macht keiner!
    sicher kann der schwache über sich hinauswachsen, aber in der leistungsklasse selten!
    fragst du die jungs, dann wollen die sogar oft nicht und sagen, ne lass mal grad, ist so eng...
    also, ich lege mich meistens fest vor spielbeginn wie es läuft und mache es in der tat dann abhängig vom spielverlauf.
    ich lasse alle spielen, das auf jeden fall, aber manchmal halt auch nur 15 minuten!
    jetzt sagen bestimmt einige wieder, das sei völlig falsch und geht gar nicht, aber leute, das ist die realität!
    was meint ihr wie das letztes jahr war, als wir nicht ein und auswechseln durften? das war noch beschissener und ich habe mich da oft gequält.
    allerdings war das am ende dann doch einfacher, weil es eben nur bauernliga war, es um also um nix ging.
    aber die lk will der verein auf jeden fall halten, also gehst du nicht ganz soviel risiko...
    schön wäre es, wenn die dichte bei den 15 spielern so ist, das du da nie probleme hättest.
    gibts aber bei uns nicht, denn ich habe auch jungs in meiner c1, die kaum gerade aus laufen können, weil sie 30 cm gewachsen sind seid gestern.
    die gehören aber dazu und die spielen auch, nur nicht soviel wie andere. jungs mit verletzungen, die gerade wiederkommen, jüngeren jahrgang usw.
    also, schlagt auf mich ein! ;)

    was heißt das ganze im bezug auf die eltern?
    es ist schwierig, von diesen permanent einzufordern was wir selbst wissen.
    es würde auch eine menge an mehraufwand bedeuten, die eltern am spielfeldrand ständig zu disziplinieren während das team spielt, oder?
    und was ist mit der großen unbekannten, dem gegner?
    wenn er sich anders verhält, deren eltern sich anders verhalten, mglw. ungebremst vom trainerteam?
    sagt man dann, ok, leute, wir wissen es besser, wir sind die klügeren, lassen wir sie und verhalten uns weiterhin wie besprochen.
    vorbildlich, ok, aber das machste einmal, zweimal und dann ist aber doch schluss bei den meisten der angehörigen oder sehe ich das falsch?


    ich persönlich habe ein problem damit die eltern zu entmündigen. ohne sie kann der breitensport nicht funktionieren,
    unabhängig vom kindgerechten training, fair play und back to the game.
    ich spreche mit ihnen, gebe hinweise und mein konzept so oft es geht zum besten,
    aber wenn ein vater aufgeregt rum schreit, wenn sein sohn zum xten mal umgenietet wird, dann kann ich ihn verstehen.
    wenn er dann fordert, wehr dich, dann krieg ich zuviel und magenkrämpfe, das ganze entgleitet mir, aber als vater kann ich ihn verstehen...

    jetzt mal weitergedacht:
    es handelt sich bei dem foul um ein ding, dass die kategorie wiese - müller, kahn - chapi, usw. hat.
    also ein foul, welches ganz klar darauf abzielt, den gegner niederzustrecken.
    auf jedem anderen terrain ist diese aktion körperverletzung, oder andre?
    ist der fußballplatz also ein rechtsfreier raum?
    kann man hier "ungestraft" dinge tun, die man sonst nur illegal in einem fightclub tun darf?
    ok, es gibt eine sperre, im fall wiese lächerliche 3 wochen, aber reicht das?
    muss man da nicht etwas tun? ich denke, der fall des 14 jährigen jungen greift hier so etwas in der art auf...


    habt ihr übrigens auch gelesen, dass ein fan anzeige gegen robben gestellt hat,
    der ebenfalls den müller, nachdem er wiese überlebt hat, gewürgt/geschlagen hat?
    eigentlich finde ich das ok, denn irgendwie wird dieser machoismus im "männersport" fußball ein wenig zu sehr hofiert.
    als jugendtrainer, der seinen jungs die richtung vorgibt, kann ich diese vorgehensweise nur gut heißen.
    insbesondere die 14/15 jährigen sind oft schwer einzufangen und bringen oft klöpse, mein lieber mann...

    also, aus meiner sicht und mit meiner erfahrung: mach pause, kümmere dich um dein kind und fang später wieder an! ganz klar und eindeutig!


    erstens: die babyzeit ist auch aus vatersicht klasse und bei soviel training und vorbereitung nach der arbeit wirst du vieles nicht mitbekommen, isso!


    zweitens: gerade im ersten jahr sind die frauen ganz besonders sensibel und fühlen sich mit der neuen situation voll überlastet. wenn du dich dann rausziehst, gibts krise, ganz bestimmt.


    drittens: du hast dann ein eigenes kind und die anderen müssen dann zurücktreten. fällt schwer, aber ist wichtig.


    ich habe damals meine beiden söhne von der geburt an betreut, zweimal, habe alles geregelt und gemanagt, war selbständiger grafiker.
    viel gemacht, viel erlebt, war aber heilfroh, wenn meine frau nach hause kam und mir den kram auch mal abgenommen hat.
    später dann, kita usw. entspannte sich das ganze bis zur schule und den eintritt in den verein mit meiner trainervaterkarriere.
    aber auch jetzt, wo ich ja mit beiden söhnen etwas gemeinsam mache, fühlt sich meine frau oft allein, gerade wenn man am samstag 5 stunden für fußball unterwegs ist.
    da gibts oft diskussionen und ein geben und nehmen. aus dieser erfahrung heraus, meine ich, die prioritäten verschieben sich in richtung eigener kinder und familie.
    fußball ist gut und wichtig, ist aber nur die schönste NEBENSACHE der welt.

    Folgendes habe ich heute gelesen. ich stell das mal zur diskussion, weiß selbst noch nicht genau, als ich davon zu halten habe.
    (uwe, wenn das thema hierr falsch ist, dann verschiebe es)


    Quelle: www.derwesten.de


    Essen. Ein Urteil des Landgerichts Mönchengladbach hat die Jugend- und Amateurfußball-Szene aufgeschreckt. Ein 14-jähriger Jugendfußballer wurde nach einem Foul zu 2000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Funktionäre fürchten eine Klagewelle.
    Müssen Amateur- und Jugendfußballer künftig Angst haben, dass sie nach einem Foulspiel vor Gericht landen? Ein Urteil des Landgerichts Mönchengladbach sorgt derzeit für viel Wirbel bei den Breitensportlern. Ein 14-jähriger Jugendfußballer des TuS Grevenbroich wurde nach einem Foul im Oktober 2008 zu 2000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Durch die Aktion hatte sich der Gegenspieler von der Spielvereinigung Odenkirchen das Bein gebrochen.
    Der Schiedsrichter ahndete das Foul lediglich mit einer gelben Karte und einer Zeitstrafe. Dieser Beurteilung schloss sich der Richter keineswegs an. Die Anzeige wegen Körperverletzung wurde zwar fallengelassen, die Schmerzensgeldklage hatte dagegen Erfolg. Das Einsteigen des Jungen wurde als „überhart, brutal und in keinster Weise regelkonform“ gewertet, erklärte ein Sprecher des Gerichts.


    Familie legt Berufung ein


    Der Gefoulte unterstellt dem Verursacher klare Absicht und hat auch heute noch mit den Folgen zu kämpfen. In einem Interview erzählt er, dass er innerlich blockiert sei und das Fußballspielen aufgegeben hat. Die Eltern des verurteilten 14-Jährigen halten die Entscheidung des Gerichts für ein Unding. Der Vater sagte, bei dem Foul habe es sich um einen normalen Zweikampf gehandelt. Die Familie hat nun Berufung eingelegt. Damit wandert der Fall vor das Oberlandesgericht Düsseldorf.


    Angst vor dem Zweikampf?


    Das Urteil hat die Amateur- und Jugendfußball-Szene aufgeschreckt. Funktionäre befürchten eine bundesweite Klagewelle. „Wenn man künftig nach jedem Foul, durch das eine Verletzung entsteht, verklagt wird, dann würde das ja abschrecken, überhaupt in Zweikämpfe zu gehen“, erläutert Peter Hambüchen, Sprecher des Fußballverbandes Niederrhein, die Konsequenzen. Und das betreffe dann nicht nur den Fußball, sondern auch viele andere Sportarten.
    „Das Urteil kann so nicht stehen bleiben“


    „Jeder Fußballer weiß doch, worauf er sich einlässt. Beim Boxen gibt es auch was auf die Nase, und der Gegner wird nicht gleich verklagt“, sagt Wolfgang Jades, Vorsitzender des Fußballausschusses im Fußball-Verband Niederrhein (FVN). Die Rechtsabteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beschäftigt sich bereits mit dem Thema, wollte aber noch keine Stellungnahme dazu abgeben. Peter Frymuth, Präsident von Fortuna Düsseldorf, sagte in seiner Rolle als Vorsitzender des DFB-Jugendausschusses: „Dieses Urteil kann nicht so stehen bleiben“. Zudem kündigte Frymuth an, notfalls den verurteilten Spieler vor dem Oberlandesgericht zu unterstützen.
    DerWesten bat den Sportjuristen Dr. Jochen Fritzweiler um eine Einschätzung: „Ohne den Fall nebst Akten genau zu kennen, ist es schwer, die Rechtslage zu beurteilen. Schließlich kann es sich auch um ein Fehlurteil handeln, welches in der Berufungsinstanz aufgehoben wird“. Eine Klageweille drohe allerdings nicht, ist der Rechtsanwalt überzeugt.


    Derartige Urteile seien nichts Neues – auch wenn Jugendliche hier beteiligt sind. Der Richter stehe immer vor der Frage, zu beurteilen, ob kampfbetonte regelkonforme Härte vorliege oder eine unzulässige Unfairness - letzteres ist schuldbegründend. „Hatte der Spieler noch eine realistische Chance den Ball zu erreichen und verletzt er dann den Gegner trotzdem, muss der Verletzte das in Kauf nehmen“, so Fritzweiler.
    Mahnwirkung für alle nicht versicherten Jugendlichen


    In der Regel hätten derartige Klagen aber keine großen Erfolgschancen, weil oftmals der Verletzte nicht beweisen kann, dass der Gegner schuldhaft gehandelt hat. „Oft werden dann mehrere Zeugen gehört, von denen ein Teil die Partei des Verletzten einnimmt, der andere Teil sich auf die Seite des Verursachers schlägt“, sagt das Vorstandsmitglied der ARGE Sportrecht des Deutschen Anwaltsvereins. Falls es zu einer Verurteilung kommt, zahle in jedem Falle die Haftpflichtversicherung der Eltern. Die Jugendlichen sollten sich deshalb darum kümmern, dass sie wirklich haftpflichtversichert sind und die Einzelheiten mit ihrem Verein und ihren Eltern besprechen – „insofern hat das Urteil für alle nicht versicherten Jugendlichen eine Mahnwirkung“, betont Fritzweiler. (mit dapd)


    so und feuer frei :thumbup:

    bei uns kosten die kunstrasenplätze inkl. tore und drumrumbezaunung so 450.000 euro.
    wir haben den jetzt seid 30 monaten, gewässert wurde der bisher nicht und ob schon granulat nachgefüllt wurde glaube ich auch nicht.
    ab und an kommt sandzeuchs drauf, aber was der platzwart da sonst noch macht, weiß ich nicht.
    achja, unkraut zupfen müssen die mannschaften selbst machen ; )

    eine meiner standardübung, die ich regelmässig immer wieder mache, mit varianten und weil man die aufgebauten hütchen mehrfach verwenden kann:


    passviereck mit 20 schritt. erst 2 gegen 2 mit 1 neutralen zum warmmachen,
    dann passspiel mit ablage, ums hütchen laufen pass annahme und weiterspielen, ablage usw,
    dann direktes spiel in die mitte, funktioniert wie ein rundlauf und als letztes pass ablage und diagonalpass zum dritten der dann wieder ablegt usw.
    das sind vier übungen die thematisch zusammengehören und braucht nix mehr umbauen.


    davon drei quadrate und alle sind beschäftigt, selbst wenn du auf einmal 17 statt 15 hast.


    vor dem spiel gibts immer die gleichen rituale:
    2 passchlangen mit unterschiedlichen varianten, dann passkreis, dann 3 : 3, dann kombination mit torschuss.
    der torwart wird seperat warm gemacht, meistens von mir, während der käptn die anderen übungen koordiniert.

    das mit den eltern ist immer so eine sache.


    schön ist es doch , wenn sie regelmässig kommen und ihren kindern zujubeln, heissen kaffee oder tee für die jungs mitbringen, decken dabei haben für die auswechselspieler, immer ausreichend fahren bei auswärtsspielen und die trikots waschen. schön wäre auch schonmal ein wenig hilfe wenn der cotrainer mal nicht kann, aber bei aller liebe, sie sollen sich aus allen fußballerischen angelegenheiten raushalten, oder?
    na, was stimmt hier wohl nicht? ganz einfach, bei soviel unterstützung seitens der eltern, dass ab der c-jugend stetig kleiner wird, kann man ihnen doch nicht den mund verbieten. das geht nicht und brüskiert sie, ist auch nicht fair, denn, und jetzt kommts, sie meinen es ja nicht böse.


    was kann man also tun?


    ich mach das seid jeher so: bei beginn der saison erkläre ich den eltern mein konzept, jedes jahr aufs neue, damit die neuen eltern im bilde sind. ich kläre sie über meine ansichten bzgl. der verbalen unterstützung auf sowie über deren inhalt. ich lade jedes elternteil zu meinen trainings ein, damit sie aktiv oder passiv einen überblick über unsere arbeit haben. gerne bin ich nach den trainings oder spielen bereit über inhalte oder art und weise unseres spiels zu diskutieren. halte es aber da wie der lehrer, bis zu einem gewissen grad ok, dann aber habe ich das letzte wort, anders geht es nicht!
    kompliziert wird es zwar wenn die väter etwas in einer sprache reinrufen die ich nicht verstehe und ihre jungs tun dann irgendwetwas, aber auch das bekommt man in den griff. selbst die väter, die ansonsten lieb und nett sind, die aber aufgrund diverser stressfaktoren auf arbeit oder familie plötzlich dieses unsägliche "drauf" oder mein lieblingsspruch "zieh durch" von sich grölen, bekommt man nach kurzem hinweis in den griff, wenn man diese sprachkultur pflegt.


    fazit: eine transparente eindeutige linie seitens des trainers ist wichtig. mitsprache der eltern auch, bsi zu einem gewissen punkt, wo es ans eingemachte geht. die meisten eltern wollen ja nur das beste und ernst genommen werden, mehr ist das ja nicht...