Luna, im Punkt der Ausbildungsdauer bin ich nicht bei Dir. Eltern haben auch keine psychologische Ausbildung und sind doch die größten Trainer ihrer Kinder. Nicht jeder Psychologe ist ein guter, obwohl er ein jahrelanges Studium genießen durfte. Ich meine, es kommt auf die soziale Kompetenz der Person an, die Coaching in bestimmten Bereichen anbietet. Und jeder nimmt das wahr, was er wahrnehmen will.
Beiträge von Mentala
Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
-
-
Luna, wir haben vor nicht allzu langer Zeit folgendes erlebt: Eine ausgebildete Mentaltrainerin (Studium) in Österreich hat Werbung als Mentalcoach für Sebastian Vettel gemacht. Und sie hat eine Menge Geld verdient damit. Als die ganze Geschichte aufgeflogen war. hat sie ihre Lizenz verloren und darf nicht mehr als Mentaltrainerin arbeiten. Sebastian Vettel hat darauf hin behauptet, er brauche keinen Mentaltrainer. Auch dieses hat sich als unrichtig herausgestellt. Es gibt keinen Spitzensportler, der keinen Mentaltrainer hatte oder noch hat.
Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, bei entsprechender Motivation auch frühzeitig mit einer grundlegenden Einführung in ein Mentaltraining zu beginnen. Und tägliches Training bedeutet: 2x5 Minuten pro Tag!!!
Mentales Training bedeutet im Sport hauptsächlich Folgendes: Sich mit Hilfe von Bildern, inklusive der Verschmelzung der 5 Sinne mit diesen Bildern, ein Ziel vorzustellen. Das ist Unterstützung für das Ziel. Zweitens bedeutet es, Bewegungsabläufe zu üben, ohne tatsächlich physisch zu trainieren. Und dieses kann man jederzeit. Und es gibt noch eine ganze Menge anderer Unterstützung, die man sich damit holen kann (Symbole, Vorbilder). Hindernisse, vielleicht in Form von Übergewicht, schnellerer Heilung von Verletzungen...
Wie gesagt: 2 x 5 Minuten pro Tag
Und was die Ausbildung betrifft, so dauern die Grundlagenausbildung mindestens drei Wochen mit 8 Stunden/Tag! Anschließend wird es dann noch einmal intensiver für die einzelnen Bereiche. -
Luna,
ich würde erst bei Jugendlichen mit 14, jedoch mit Sicherheit mit 16 Jahren, beginnen systematisch das Mentaltraining in den normalen Sportler-Alltagsablauf integrieren zu wollen. Sollte es früher eingesetzt werden, müsste ich mich fragen, ob nicht die Eltern in ihren Kindern mehr sehen als tatsächlich als Motivation vorhanden ist. Man kann aber auch schon in früherem Kindesalter mit geeigneten Bildern die Konzentration schärfen.
Ein seriös arbeitender Mentaltrainer wird immer von Psychotherapeuten ausgebildet! (Hierbei geht es um Lösungsansätze) Der Mentaltrainer ist dabei gefragt, inwieweit er mit den Eltern und dem Trainerumfeld (Physiotherapeuten usw.) zusammenarbeiten möchte. Er wird gefragt, welches Konzept er hat, er sollte ständig kontrolliert werden und er sollte Erfolgsschritte vorzeigen können. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man ihn doch ablösen, oder???? Eins kann er jedoch nicht: Aus einem mittelmäßigen einen Spitzensportler formen.Und auch das ist klar: Sportpsychologie ist ein "erfundener" Teilbereich der allgemeinen Psychologie und wird an der Sporthochschule in Köln gelehrt. Man erhält dort eine spezifische Ausbildung, ohne jemals als allgemein niedergelassener Psychotherapeut arbeiten zu dürfen. Auch bei dieser Ausbildung geht es um Lösungsansätze in sportlichen Bereichen.
Hier ein Zitat von Hans-Dieter Hermann, der als Sportpsychologe für den Spitzensport, egal welche Sportart, arbeitet und als Ratgeber auch im Fernsehen eingesetzt wird.
"Mentales Training ist ein Trainingsverfahren im Rahmen des sportpsychologischen Trainings, das insbesondere zur Lern- und Leistungsoptimierung im Spitzensport eingesetzt wird.
Das Mentale Training hat mittlerweile eine langjährige Tradition in der sportpsychologischen Praxis, es steht wissenschaftlich auf einer soliden theoretischen und empirischen
Basis und wird auch außerhalb des Sports in vielen Anwendungsgebieten mehr und mehr eingesetzt."So kann man mit Fug und Recht sagen, dass Mentaltraining in Firmen eingesetzt wird, als Schulfach "Glück" in Baden-Württemberg gelehrt wird, in der Paartherapie usw. Es hat den Vorteil, dass der Klient selbst an sich und mit sich arbeiten kann. Das Format des Mentaltrainings ist einfach nachvollziehbar und immer leicht einsetzbar, ohne dass es jemand merkt.
Es ist nicht ausschließlich für den Sport geeignet sondern hat sehr große Auswirkungen auch auf das normale Leben, so zum Beispiel auf die Stressbewältigung, zur Vorbeugung von Burn-out und ähnliche Probleme, die ein Mensch mit sich herumträgt. Mentaltraining schärft die Achtsamkeit auf sich selbst! Mentaltraining ist für alle Lebensbereiche einsetzbar und ein Training, das jeder individuell dort einsetzt, wo es ihm ratsam erscheint. Je öfter man trainiert, desto mehr gewinnen die Erkenntnisse über sich selbst Eingang in das normale Leben, bzw. das Verhalten. Die Umgebung merkt sehr schnell, ob und wie sich jemand zu seinem Vorteil verändert hat. (z.B. Kommunikation)Natürlich, und da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht hängt es immer damit zusammen, ob ein Mentaltrainer auch die Fähigkeit hat, mit Empathie und Verantwortung seinen Beruf auszuüben. (Das ist wie bei einem Lehrer, der zwar Sachwissen hat, sich aber nicht auf die vor ihm sitzenden neugierigen Kinder einstellen kann) Auch Lehrer studieren ein Semester Psychologie. (Würdest Du jemandem, der nur maximal 12 Vorlesungen in Psychologie besucht hat, Dein Kind über mindestens ein Jahr anvertrauen?) Das ist aber die Realität.
-
Ja, so sollte es sein. Hingegen ist es oft so, dass Eltern ihre Kinder irgendwo parken um selbst mal zur Ruhe zu kommen. Ob es der Fernseher ist oder der Sportverein.
Luna, nicht dass ich dem "Psychologen" jetzt den Rücken stärke. Es ist sicherlich Deine Wahrnehmung, die Dich zu diesem Beitrag veranlasst hat. Vielleicht ist es möglich, auch mal die guten Dinge darzustellen. Was hat das mentale Training bewirkt, welche Grundlagen hat es gelegt, wie haben die Jugendlichen noch heute davon profitiert. Was haben sie denn damals zum besonderen Training gesagt, wie bewerten sie es heute? Wie bewertet der Mentalcoach heute seine Vorarbeit und welche "Berge" muss er aus dem Weg räumen?
Ich gebe Dir Recht, wenn Du sagst, dass die Eltern hätten damals schon reagieren müssen. Euer Mentalcoach heute ist sicherlich mit allen im Gespräch und ist kritik-bewusst. Glückwunsch, wenn es so ist! Nicht jeder Psychologe macht seine Arbeit gut. Oftmals bewältigt er seine eigenen Probleme durch Gespräche mit Patienten
-
Karl, das ist einer der Punkte, die in einem mentalen Training unbedingt einbezogen werden sollte. Deswegen ist es ja auch so wichtig, dass auch die Trainer an diesem Training teilnehmen sollten. Zum einen kann es nicht schaden, sich seine persönlichen Ziele zu etablieren (zu verändern, anzupassen...), zum anderen weiß der Trainer dann auch, was dabei tatsächlich geschieht.
Nämlich, dass es jedem hilft und nichts kaputtmacht!
Hilfreich für alle sind aber auch ein paar Tipps, die sich aus den Erfahrungen anderer im Sportmentaltraining herauskristallisiert haben. Niemand (vor allem Kinder nicht) wird Versuchskaninchen, jedoch sollte man über Grundlagen und soziale Kompetenz verfügen, um auch Erfolge verzeichnen zu können. Deswegen ist es ja sinnvoll, mal einen kleinen Einblick in die Grundlagen des mentalen Training zu erhaschen, natürlich von jemandem, der sich auskennt. -
Keine Fragen also, wie ein Trainer vielleicht dies oder jenes verändern könnte?
-
Dann wäre es doch ratsam, vielleicht mit ein paar kompetenten Antworten zu interessanten Fragen aufzuwarten?!
-
Also eine Familienaufstellung halte ich für extrem unwichtig im Kinderfußball. Gerade in diesem Bereich ist Flexibilität notwendig und ein starres Format im Verhalten unnütz. Fremdwahrnehmung ist kein äußerlicher Zwang, der zu Stress führt. Sondern lediglich ein Anstoß zu Überlegungen über das eigene Verhalten. Wenn ich als Trainer nicht überlege, auf welche Weise ich an die Motivation der Kinder herankomme, sollte ich mir wahrlich Gedanken machen, warum das so ist. Eventuell liegt es an meiner Kommunikation, an der eigenen Einstellung zum Sport oder zu den Kindern, an meiner eigenen Motivation, an meiner Selbstdarstellung, an meiner eigenen Teamorientierung, an meiner Selbstsicherheit, an meinem Realismus, an meiner Einstellung zu Beziehungen, an meinem Statusgefühl, an meiner kämpferischen Einstellung und an meiner Resistenz gegen Druck.
Und das sind nur ein paar Beispiele...
Wenn ich als Trainer die obigen Beispiele für mich als "recht" (nicht richtig) einschätze, brauche ich mich nicht zu verbiegen. Dann habe ich einen Grad der Selbstsicherheit erlangt, der unabhängig von "zwingender oder zwanghafter Fremdwahrnehmung" mit eventuell "aggressiven Reaktionen" meine Arbeit bestimmt. Das ist dann die wahre Freude am Trainerdasein. -
Wer sieht mich? Wer sieht mich wie? Was sieht er in mir? Welches Bild hat er von mir? Was, glaubt er, bin ich für ihn? Das sind noch die Fragen, die sich jemand stellt, der einen anderen Menschen sieht, kennenlernen will oder sogar schon genauer zu kennen glaubt.
Das ist die Wahrnehmung, die jemand anderes von mir hat und die ich ergründen kann. Normalerweise stellt niemand diese Fragen direkt. Sie werden aber immer interessanter, je mehr Status (Vorbildfunktion) ein Mensch hat. Ein Trainer besetzt eine solche Position und bemüht sich ganz selbstverständlich um ein gutes Bild von sich. Also kann er sein Verhalten ändern, wenn er als Mensch in die Rolle eines Trainers schlüpft. Die Gründe dafür können sein: Sich bei den Eltern beliebt zu machen, sich in der Öffentlichkeit (Presse) erfolgreich und verantwortungsbewusst darzustellen, ein gutes Vertrauensverhältnis zu seinen Spielen zu haben und vieles mehr. Über eine solche Fremdwahrnehmung definieren sich viele Menschen. Das ist ja auch gesund und hilfreich so. Dabei sollte sich keiner verbiegen, sondern mit sich selbst so umgehen, wie er gern möchte, dass andere es tun. Wenn ich weiß, wer ich bin, kann ich auch andere Menschen besser einschätzen.
Wie oft geht es uns so, dass wir durch ein "Vorurteil" über andere Menschen ein bestimmtes Bild von jemandem haben, der nach näherem Kennenlernen sich als ein ganz anderer entpuppt. Wäre es dann nicht hilfreich, ihm das auch so mitzuteilen? Damit teilen wir ihm unsere ganz persönliche Wahrnehmung mit. Wäre das für ihn nicht hilfreich?
Ein junger talentierter Spieler fällt in der Öffentlichkeit auf, steigt mit Hilfe eines fast persönlichen Trainers in höhere Spielklassen auf. Persönlich ist er jedoch ein unangenehmer Mensch. Das fällt auf und wird von den Vereinen mit einem Verhaltenstraining verändert. Wir sehen das an vielen Spielern, die in der Bundesliga vor Kameras sprechen. Bastian Schweinsteiger konnte vor vier Jahren noch keinen Satz verständlich sprechen, jetzt hat er eine gute Performance. Das gehört zum persönlichen Training genauso wie die Weiterentwicklung der spielerischen Qualitäten. Hier hat die Fremdwahrnehmung einiges bewirkt, was den Spieler weit nach vorn gebracht hat. Und natürlich wirkt sich die Persönlichkeit (und dessen Entwicklung) eines jeden Einzelnen auch auf das Team aus. Folglich ist es notwendig, die einzelnen Persönlichkeiten zu erkennen, deren Stärken zu intensivieren und einzubinden in eine Gemeinschaft mit annähernd dem gleichen Ziel. Nur das kann letztendlich erfolgreich sein. -
Guenter, es ist natürlich schwierig die 164 Beiträge so im Einzelnen noch einmal durchzulesen. (Wenn Du das meinst...) Im Allgemeinen geht es doch darum, ob es generell sinnvoll ist Mentaltraining einzusetzen. Hier im Speziellen: der Jugendbereich. Und hier kommt es vor allem darauf an, mit viel Empathie zu arbeiten. Das betrifft alle, die sich diesem Thema widmen. Jeder hat seine eigenen Methoden und Vorlieben, die er für sich für sinnvoll erachtet. Einbeziehen sollte jeder auch die Wahrnehmung anderer. Insofern halte ich die Diskussion, ob oder ob nicht für grundsätzlich, eine gewisse Offenheit gegenüber neuen Erkenntnissen sollte jedoch nicht ausgeschlossen sein. Die eigenen Erfahrungen sind wichtig, sollten jedoch nicht grundsätzlich als "non plus ultra" präsentiert werden. Das gebieten schon die Grundsätze der Kommunikation.( Zuhören, hier besser genau lesen)
Im Übrigen weiß ich wirklich nicht, wer hinter den Namen hier steht, es ist auch nicht interessant...
Fußballtrainer bilden sich auch weiter. In den Fortbildungen werden Themen angesprochen, die den einen "berühren", einen anderen nicht. So ist es wieder mal das Motiv Neugier, was jeden einzelnen dazu antreibt, sich auch mit Aspekten zu beschäftigen, die nicht unmittelbar in seinen Arbeitsbereich hineinreichen. Sich mit Dingen zu beschäftigen, möglichst viele Hintergründe zu erfahren, um sie gegebenenfalls zu übernehmen. Bisher war es in dieser Diskussion um das Thema "Mentaltraining im Jugendbereich..." selten darum gegangen, was kann ich tun, um zu motivieren, wie kann ich Frust vorbeugen, was erzeugt Stress bei den Kindern und wie kann ich dem begegnen, wie kann ich Ziele visualisieren... Im Wesentlichen ging es hier um den grundsätzlichen Einsatz und ich denke, dass einige vielleicht ein paar Gedanken mehr in den Bereich Mentaltraining für die Zukunft investieren werden. Und wenn dieser Effekt tatsächlich eintritt, ist ein großer Schritt in eine stabile Zukunft der Kinder genommen worden. -
In diesem speziellen Fall würde ich erst einmal wissen wollen, wie sich der Trainer das konkret vorstellt, welche Ziele er damit verfolgt und welche Erfahrungen er persönlich damit gemacht hat. Wenn ich mit dieser Antwort glücklich sein sollte, wäre ich als Eltern sicherlich bereit dazu. Wenn mir die Richtung nicht gefällt oder sie nicht nachvollziehbar ist, kann ich oder auch mein Kind jederzeit das Mentaltraining abbrechen!
-
@ Kicker
Es gibt keine "Schulen", höchstens Formate, auf die man zurückgreifen kann.
NLP ist ein Format, das auf bis Anfang der 70er Jahre überhaupt keiner kannte. NLP ist ein Sammelsurium anderer Formate, darunter auch des mentalen Trainings oder der Trance. Zwei Menschen aus den USA haben daraus ein eigenes Format zusammengestrickt und so verkauft. Wer dieses Format an die Menschen tragen will, benötigt eine aufwändige, mehrstufige und kostspielige Ausbildung. In den meisten Fällen werden auch dort die Ergebnisse wie ein Schild vor sich hergetragen und als das "non plus ultra" in die Welt hinausposaunt. Eine Weiterentwicklung seit damals und auch seitens der Erfinder ist bis heute nicht wirklich nachzuweisen. Ich kenne eine Menge NLP-ler und habe viel über ihr absolutes Denken und Handeln mitbekommen. Ich finde es bemerkenswert, dass alle psychologischen Erkenntnisse aus Jahrhunderten der Forschung hier vermengt und je nach Bedarf aus der Kiste hervorgeholt werden. Letztendlich kann auch hier jeder das tun, was ihm gefällt und was er für nützlich hält. Psychotherapeuten nutzen das Format des NLP, weil es vieles aus ihrem Studium wieder zur Oberfläche verhilft. NLP ist als Format für Coaches im Allgemeinen sicherlich nützlich, kann aber auch von jedem benutzt werden, der darauf Zugriff hat.Zum Reiss Profile: Für mich persönlich ist es ein guter Einstieg in die Motivlage. (Freud hat es als Lebensenergie bezeichnet). Kein Gebetbuch, sondern Basis für die eigene Erkenntnis und persönliche Einschätzung. Auch die Fremdwahrnehmung spielt hier eine große Rolle. Es ist ein Persönlichkeitstest, der sich von anderen darin unterscheidet, dass er nicht das Verhalten beschreibt sondern das WARUM des Verhaltens. Und hier wird vielen ein Spiegel vorgehalten, worin sie sich manchmal erst gar nicht erkennen können, die Umrisse bei der persönlichen Auswertung des Profils jedoch immer klarer werden. Das kann doch nicht schlecht sein? Wenn ein Trainer erst einmal sich selbst erkennt, seine Antriebe weiß und die Fremdwahrnehmung sichtbar wird dann ist es für ihn schon ein großer Schritt in Richtung seines weiteren Verhaltens. Aus dieser Erkenntnis heraus fällt es ihm auch schon ein wenig leichter, die Motive anderer herauszuarbeiten und sie entsprechend zu "kitzeln". (Siehe auch mein Beitrag zur Änderung der Perspektive und der Argumentation)
Einmal ein solches Profil an der Hand, ist es ein Leichtes, diesen Menschen zu coachen (begleiten), im Zweifel seine letzten Reserven zu mobilisieren und dessen Verantwortung für sich selbst zurückzugeben. Damit eben auch seine Integration in ein Team. Wenn in einem Team jedes andere Mitglied über dessen Profil kennen würde, würde es ganz automatisch zu einem besseren Zusammenhalt, einem größeren Vertrauen und der rechten Einschätzung des eigenen Status (auch des Teams) führen.
Mit einem anschließenden mentalen Training bei den Spielern, deren Verhalten sich zum Beispiel diametral entgegengesetzt zu ihren Motiven zeigt, würde man Stress und Burn-outs vermeiden, für die Zukunft vorsorgen und Stärken des Menschen wirklich stärken!
Als Mentaltrainer lasse ich den Menschen, der nach Unterstützung ruft, immer nach den Lösungen selbst suchen. Anders führt eine mentale Begleitung auch nicht zu dem gewünschten Erfolg. Es ist nicht möglich, aus einem guten Menschen einen schlechten zu machen und umgekehrt, wenn die Motivation in eine bestimmte Richtung nicht schon vorhanden ist!
Auch gebe ich meinen Klienten immer viel Schriftliches mit auf den Weg, angereichert mit Übungen, damit sie selbst auf die erlernten Dinge zurückgreifen können, um sich zum Beispiel zu entspannen, neue Ziele zu visualisieren usw. Diese oft mehrseitigen Unterlagen können sein Begleiter sein, er kann immer auf sie zurückgreifen, wenn ihm danach ist. So ist ein Mentaltraining also ein abgeschlossenes Format. -
TW-Trainer
In diesem Bereich sind renommierte Sportpsychologen tätig, die hoch bezahlt und selbst dem Fernsehzuschauer bekannt sind. Da haben kleine Mentaltrainer keine Chance
-
Schön, dass hier mal wieder etwas passiert...
Nein, ich bin nicht Suchende oder Fragende und ich bin auch keine Hobbywerkstatt. Falls die Diskussion verfolgt worden ist, bin ich diejenige, die auf die Beiträge zum Nutzen des mentalen Trainings antwortet und sicherlich diesen oder jenen hilfreichen Hinweis geben konnte.
Nein, ich habe das nicht nur auf Wiesbaden bezogen, sondern habe diesen Ort als zusätzliche Option angeboten. Ansonsten bin ich gern bereit, im Raum um Hannover (bis 200 km) meine Kenntnisse und Fähigkeiten in Form eines Kurzvortrags bei einem Verein zu präsentieren. Und dies ohne Zusatzkosten. Ich möchte damit einfach darauf hinweisen, wie wichtig gerade im Sport Mentaltrainng ist. Unter anderem für die spätere Entwicklung der Einzelsportler in Beziehung zu den Eltern, dem Trainer und den Mitspielern, zu den Anforderungen des Publikums und so weiter. Ebenso um die Teamentwicklung und der Status des Einzelnen.
Nein, ich bin nicht enttäuscht. Ich muss nur einfach akzeptieren, dass das Geschwätz um ein Thema oftmals sehr groß ist, aber letztendlich keine Taten folgen lassen. Ich mache auch wirklich keine Werbung für mich (Ihr seht ja, dass es nichts bringt!). Mir geht es nur um den Effekt, den man mit Hilfe des Mentaltrainings erzeugen kann. Für den Spieler, den Verein, die Mannschaft und das Ziel. -
Das hätte ich jetzt nicht gedacht: In den vergangenen Beiträgen wurde über die Kosten für ein mentales Training stark kritisiert. Jetzt biete ich nun schon mal eine kostenlose Einführung an ...und was kommt dabei heraus: Keiner hat sich gemeldet und sein Interesse bekundet. Also spielt es offenbar wirklich keine Rolle, ob kostenpflichtig oder kostenlos, das Thema scheint doch nicht so dringlich zu sein, wie ich die Diskussion empfunden habe.
-
Hallo crow,
natürlich kann man das mental trainieren. Selbstbewusst in ein Spiel reinzugehen hat vor allem damit etwas zu tun, was der Spieler selbst will. Sein persönliches Ziel, um genauer zu sein. Auch damit, ob er sich von dem, was in der Vergangenheit passiert sein kann und ihn daran hindert, sein gesamtes Potenzial auszupacken und in seinen Auftritt zu stecken. Hier gilt es speziell darum, diese Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit er selbst-bewusst den Ball spielt, den er vorher auch mit Dir trainiert hat. Dazu ist es nötig, dass diese Hindernisse verbalisiert sind und die Vorstellungskraft ihn dazu bewegt, die "miese" Stimmung durch ein positives Erlebnis zu kompensieren.
Beim Sportmentaltraining werden unter anderem physische Bewegungen in der Phantasie eingeübt, so dass dieser Bewegungsablauf beim Spiel selbst ganz automatisch funktioniert. Das verstärkt die Chance, dass alles so wird, wie der Trainer es will. Man muss sich dazu nicht bewegen, sondern den Ablauf genau mit Hilfe seiner Vorstellungskraft wie in einem Film ablaufen zu lassen. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch, hilft aber dem Bewusstsein ungemein. Dem Gehirn ist es relativ egal, ob es schon mal etwas tatsächlich erlebt hat oder ob es nur ein Bild aus Deiner Phantasie ist.
"Ich kann spielen, ich bin gut, ich gewinne heute, ich habe körperlich ausreichend trainiert" wären solche weiterführenden Affirmationen, die man auch mit Hilfe von Postersprüchen an die Kabinenwand hängen kann. Lass die Kinder selbst auf die für sie passenden Sprüche kommen, damit jeder vor einem Spiel seine Bestätigung auf den Platz mitnimmt.
Die Angst vor Goliath ist relativ einfach zu verniedlichen. Lass auch hier die Angst verbalisieren "Gegen die haben wir noch nie gewonnen, das wird schwer, das schaffen wir nie" sind eine Auswahl von Hindernissen. Dreh sie einfach um: "Bis heute haben wir noch nie gewonnen, versuche es mit Schwerelosigkeit (Leichtigkeit), dann sind wir die ersten" wäre eine Möglichkeit. Du wirst sehen, dass es Deinen Spielern damit besser geht. -
TW-Trainer, wäre Dir der Norden lieber?
-
Und noch eine Information: Ich bin vom 6. bis 8. Dezember in Wiesbaden. Wenn es also einen Trainer in dieser Region gibt, der über die Vorteile des Mentaltrainings im Sport hören will, kann sich gern melden, damit wir einen festen Termin ausmachen können.
-
Ach ja, und die sind natürlich kostenlos

-
crow,
natürlich gibt es ein Konzept und ich habe auch angeboten, dass ich gern bereit bin Vorträge zu halten. Der Zeitrahmen liegt so bei einer halben Stunde.
