Beiträge von crow

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    Hallo tobias,


    das was du da beschreibst habe ich in den letzt 4 Jahren nicht erlebt. Egal ob anfangs als Elternteil oder dann als Co-Trainer. Sicher gibt es manch einen Trainer der jeden Schritt kommentiert oder den der im Spiel die sportlichen Fähigkeiten seiner Spieler kritisiert. Auch gibt es manch eine Mama die im Spiel versucht mit ihrem Kind eine Diskussion anzufangen. Aber es sind bei uns eher Außnahmen, denn die meisten Erfahrungen waren eher positiv bzw. im Rahmen des Verständlichen. (Wir spielen auch im Landesverband NFV.) Ich finde deinen Einsatz gegen diese Art im KiFu sehr Vorbildlich. Leider wissen aber oft die Trainer (Spielerväter) nicht anders.


    guenter, und andere "alten" Hasen im KiFu
    Wenn ich dich richtig verstanden habe, bist du ein "alter" Hase im KiFu und hast einiges an Erfahrung. Ich habe gerade eine Idee und würde gerne wissen ob diese etwas taugt, bzw wert ist diese weiter zu "spinnen".


    Die Idee:


    Die Idee ist ein Trainerschein im KiFu.


    Hier handelt es um keine große Sache. Als Beispielmodel dient der Staplerschein. Diesen kann man auch an einem Samstag erwerben. Im Bezug auf KiFu, müsste jede Mannschaft einen Trainer haben welcher diesen Trainerschein (KiFu) besitz.


    Der Trainerschein (KiFu) wird an einem Ein-Tages-Seminar erworben. Das "Seminar" kostet ca. 20,00 € - diese sind für Unkosten gedacht wie z. B. Kopien, Unterlagen... - Das Seminar wird am DFB-Stützpunkt gehalt und kann wie folgt Ablauf.


    - Anfangs werden theoretisch die wichtigsten Themen besprochen.
    - kleine Pause
    - Anschließend wird ein Ankreuztest (wie bei einer Fahrerlaubnis) über den theoretisch vorgetragene Themenbereich durchgeführt.
    - Kaffee, Kuchen
    - Nun geht es zum praktischen Teil, hier werden zwei Mannschaften willkürlich zusammen gestellt und dabei soll gegen ein ander gekickt werden oder ein Training simulieren. Jeder der Teilnehmer soll dann auch mal die Rolle des Trainers übernehmen (Praxistest) und die anderen der Mannschaft sollen die Rolle der Kinder übernehmen - Wichtig ist, dass es Auswechselspieler geben muss! - Der Prüfer "bewertet" das Verhalten des Trainers.


    Am Ende wird aller Wahrscheinlichkeit nach jeder seinen Trainerschein (KiFu) bekommen haben.


    Des Weiteren hat er aber in der Theorie sehr viel über die Prioritäten im KiFu erfahren, er hat Übungsformen gelernt und die ganzen NO-GO´s vermittelt bekommen. Auch weiss er, wie er sich gegenüber Spielereltern richtig verhalten soll und wird durch den Trainerschein im (KiFu) bestätigt. Durch den Parxistest in dem er in beide Rollen geschlüpft ist hat dann hoffentlich jeder Teilnehmer verstanden, dass es nur um Spaß und/am Fußball geht.


    Selbstverständlich bekommen die Teilnehmer die wichtigsten Themen in einer Zusammenfassung (Mappe) zum Nachlesen mit nach Hause. Dieser Trainerschein ist für 2 Jahre gültig und muss dann wiederholt werden.


    Gruß
    crow


    *Edit*
    Der Trainerschein sollte dann ein Pflichtbestandteil einer Mannschaft sein. Auch hat jeder Teilnehmer im Rahmen einer solchen Pflichtveranstaltung die Möglichkeit seine Fragen und Ängste mit dem Leiter zu besprechen.

    Hallo coachie,


    da du in deinem Beispiel eine ganz andere Situation schilderst und damit versuchst deine These zu bestätigen, möchte ich dir die Unterschiede kurz aufzeigen und damit dein Beispiel/Argument widerlegen. Dein Beispiel bezieht sich auf Bambinis. Hier gehe ich davon aus, dass die Mannschaft aus 4 - 7 jährigen besteht. Somit wird eins ganz klar: Die jüngeren sind nicht nur weit kleiner, auch haben sie nicht die Erfahrung wie ein 7-jähriger der evtl. bereits auf 3 Jahre Erfahrung zurückgreifen kann. Die Vorteile des 7-jähriegen der auch noch seinem Alter entsprechend überdurchschnittlich groß ist sind Emans. Insofern stimme ich mit deiner Meinung überein, dass man durch solch eine Taktik sehr hoch gewinnen kann.


    Bei meinem Beispiel, ging es um zwei Mannschaften in der F-Jugend mit hauptsächlich Jahrgang 2003. Doch selbst hier gab es in der gegnerischen Mannschaft 4 von 12 überdurchschnittlich großen Kinder. Dieser Größenunterschiede hat aber gegenüber unserem jüngsten - Bj 2004 - und kleinsten keine Auswirkung auf dem Platz gezeigt.


    Beispiel:
    Der Gegner hat das erste Tor geschossen. Beim Anstoß - den unser Jüngtser mit ausführt - schnappt er sich den Ball umspielt drei von den "Großen" und schießt aus dem linken 16ner Bereich den Ball über den anlaufenden Torwarth in den rechten Winkel. - Glück/Können?! - (Kurz darauf war die erste Halbzeit vorbei)


    Unsere Jungs auf dem Feld spielen bereits 4 - 5 Jahren zusammen.


    Ich habe das Spiel auf Video aufgezeichnet und spreche hier nicht aus Eindrücken/Emotionen vom Platz heraus. Wir haben verloren weil wir sehr Nachlässig mit unseren Chancen umgegangen sind und evtl. paar Mal mehr Pech hatten. Die Gegner haben gewonnen, weil Sie ihre wenigen Chancen genutz haben. Zu diesen Chancen ist es aber ausschließlich durch die genannte Taktik gekommen.


    Größe kann nur durch andere skillz kompensiert werden.


    Aber ist ja auch ok, ich habe meine Meinung -Taktik ist mit ausschlaggebend -und lasse den Anderen ihre Meinung - Taktik erst ab A-Jugend :P -, wenn wir nicht auf einen Nenner kommen.

    Mag sein das dies die Regel ist, dann jedoch habe ich am Wochenende ganz klar eine Ausnahme gesehen. Andererseits konnte auf der gegnerischen Seite kein einziges offensives 1:1 als gewonnen verbucht werden. Auch gab es davon evtl. nur eine Handvoll in 2 x 20 Min. Auf unserer Seite gab es viele gewonnene offensive 1:1-Situationen. Sicher nicht alle, aber doch deutlich die meisten. Dies spricht wiederum dafür, dass die gegnerischen Jungs beim defensiven 1gg1 mehr Erfahrung haben als im offensiven. Das es beim Fußballergebnis nur um das Torverhältnis geht und nicht wie gut oder schlecht bzw. in welcher Mannschaft mehr oder weniger bessere Spieler spielen steht außer Frage.


    Die Frage ist eher mit welcher Strategie und welcher Taktik gehen die Jungs es an. Hat man seinem Gegenüber Schwächen in der Individualität und wählt die Taktik des hohen langen Ball´s und versucht dadurch an mehr Chancen zu kommen oder ist man "fußballerisch" überlegen und möchte durch mehr Ballbesitz dem Gegner die Anzahl der Chancen niedrig halten und gleichzeitig mehr für sich zu sichern.


    Ich finde es klasse, wenn die Jungs es auch selber wählen dürfen. Sehe aber nichts was dagegen sprechen könnte den Jungs neue Möglichkeiten den Fähigkeiten entsprechend aufzuzeigen.


    Die gegnerische Mannschaft hat am Ende doch die richtige Stratgie/Antwort auf unsere 4 weit besseren Spieler gehabt. Dies kombiniert mit viel Pech aber auch Teils Nachlässigkeit bei der Chancenverwertung auf unserer Seite hat dazu geführt, dass die die gegnerische Mannschaft gewonnen hat. Das finde ich auch ganz gut so. Den Jungs zu zeigen, dass zum Fußball auch mehr dazugehört als nur, wie die eigene Fähigkeit mit dem Ball um zu gehen ist, finde ich für sehr wichtig.


    So können auch neue Impulse für beide Seiten entstehen, wenn die Einen sich versuchen individuell zu verbessern und die Anderen die Wichtigkeit/Konsequns der Chancenverwertung erkennnen. Darum geht es doch beim KiFu.

    Hallo zusammen,


    auch wir haben Erfahrung gegen dieser Spielweise sammeln dürfen. Wir spielen in der 5er F-Jugend und hatten letztes Spiel gegen diese Spielweise verloren. Aber den Jungs habe ich zum Trost gesagt, dass sie die Sieger aller Fußballherzen waren. Sie spielten von Hinten richtig schön nach Vorn und dabei war alles dabei doppel, kurz-, lange, flache, hohe Pässe, Dribblings/Finten...


    Die Spielweise - den Ball durch den TW oder V nach Vorn zu schlagen - ist, wie ich persönlich finde, aber OK. Gerade durch auch verschiedene Möglichkeiten bleibt eine Mannschaft unberechenbar/flexibel.


    Sicher kann man bei Mannschaft die sehr stark auf eine solche Strategie Wert legen aber beobachten, dass die einzelnen Spieler individuell und damit Fußballspezifisch unterdurchschnittlich schwach sind. Dadurch haben wir weit mehr Tor-Chancen im Spiel gehabt und doch nur Eins geschossen. ;(


    Auch haben sich unsere Jungs alleine auf diese Spielweise eingestellt - Hinten warten und den Ball abfangen -. Somit hatten wir einen Halbzeitstand von 1:1. Auch hatten wir keine Auswechselspieler, wodurch sich diese Spielweise als sehr fordernd erwiesen hat - da hatte es unser Kollege von gegenüber mit einer "2ten Mannschaft" etwas leichter -. In der 2. Halbzeit hat unser Torwart seine Fähigkeit immer wieder zeigen dürfen. Früh raus und den Ball vor dem Stürmer abgefangen, wenn die Jungs die Kurve mal nicht ganz bekommen haben. Leider fiel dann nach einer Ecke ein unglückliches Eigentor zum 1:2 und etwas Später verletzt sich unser Torwart beim Einsatz gegen den Stürmer. Wir haben ihn sicherheitshalber für den Rest des Spiels vom Platz genommen. Mit einem 1:4 trennten wir uns.


    Bei diesem Spiel standen die Tore ca. 10 m weiter wie normal auseinander und ich kann somit sagen, dass diese Maßnahme auf die Art der Spielweise keinen Einfluss haben wird.


    Doch durch diese Niederlage habe ich bei meinem Sohn bemerkt, dass er sich öfters als sonst die Fußballtrick-DvD´s angeschaut und geübt hat. Des Weiteren hat er beim Schauen des Videos auch nach Tipps gefragt. Kurz gesagt die Motivation wurde wieder angekurbelt.

    Hallo Oliver und guenter,


    etwas erleichtert bin ich, dass es nicht nur mir so schwer fällt aus der Ferne dies zu beurteilen. Um meine Situation etwas besser zu beschreiben, möchte ich noch einige Dinge ergänzen bzw. etwas besser erläutern.


    Wir ziehen zu Beginn der Sommerferien um. Hier ist die Wahl der Vereine eher spekulativ. Sicher werden wir die aus der Umgebung bevorzugen. Auch will ich meinen Jungen nicht zu vielen Probetraining´s und den damit verbundenen zu vielen Eindrücken aussetzen. Insofern entspricht auch für mich die optimale Anzahl auch 2 und max. 3. Somit, so hoffe ich, hat er einen optimalen Vergleichswert.


    Den Verein, der eher Leistungsorientiert agiert, habe ich hier erwähnt, weil es diesen in der nahen Umgebung gibt und ich diesen aufgrund von Unwissen oder Vorurteilen nicht gleich ausschließen möchte.


    Richtig ist, dass die Ausdrucksweise "richtigerer Fußballverein" viel Platz für Interpretation läst. Integration, Kontakte knüpfen und neue Freunde finden haben für mich einen hohen Stellenwert. Gerade in Bezug auf die Schule, würde es meinem Sohn, aus meiner Sicht helfen, wenn er bereits den "ersten" Schultag mit neuen Freunden oder zumindest vorhandenen Kontakten antreten kann. Daher möchte ich nicht zu viel Zeit in die Suche des "neuen und richtigen" Vereins "investieren" - ganz unglücklich ausgedrückt -. Ich möchte ihm eher mehr Zeit für die soziale Integration bieten bzw. durch "Vorarbeit" meinerseits schaffen.


    Aus meiner Sicht ist er ein ordentlicher kleiner Fußballer - welche Eltern denken das aber nicht -. Nun wird beim Probetraining wie auch bei Sichtungen eher der Ist-Zustand bewertet. Weil hier eher der Ist-Zustand beurteilt wird und nicht die Tatsache, dass der Junge sein halbes Leben lang im Verein Fußball spielt - wie sich das anhört und zugleich die Wahrheit ist -. Daher habe ich eher Angst, dass er später wie eine "heiß Kartoffel" fallen gelassen wird.


    Sicher ist es für ihn ein Vorteil, dass er bisher immer der Jüngste war und nun auf Gleichaltrige trifft. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis miteinander und sprechen offen über "alles". Auf die Frage was ihm wichtig an dem neuen Verein sei, hat er mir unter Anderem folgendes - für mich ungewöhnliches - gesagt:


    Die Mannschaft sollte schon besser sein.


    Auf meine Frage: Warum?


    Hat er geantwortet: Weil auch die gegnerischen Mannschaften dann besser sind.


    Diese Antwort hat sich in meinem Kopf festgebohrt, so dass ich mir nicht sicher bin was ich machen soll. Das eventuelle Risiko - später fallen gelassen zu werden - eingehen und mit ihm beim Leistungsorientierten-Verein ein Probetraining vereinbaren. Oder das Risiko der "Unterforderung" eingehen. Dazu möchte ich auch noch sagen, dass ich meinem Jungen den Wert "Loyalität" beibringen möchte und einen häufigen Wechsel von Vereinen nicht befürworte.


    Sicher werde ich mich mit den Trainern unterhalten und auch beim Training dabei sein wollen. Um zu sehen wie es im "normalen" Training/Spiel abläuft. Vor allem ob, wie viel und in wie Kritisiert wird.


    Gruß


    Niko


    *Edit*


    Die Frage ist hier für mich, ob auch leistungsorientierter Verein oder nur "normale Vereine" in Betracht gezogen werden sollen. Um diese Frage für mich zu klären, würde ich gerne mehr über diese sogenannte leistungsorientierte Fußballvereine wissen wollen. Vor allem aber sollte diese Information Hand und Fuß haben und deshalb auch von "Dritten" geäußert werden. Leider gibt es aber im Bezug auf F-Jugend zu wenig Information im Netz. Wer, Was, Wie, Warum...

    Hallo zusammen,


    bedingt durch einen in kürze anstehenden Umzug (zurück in die Heimatstadt der Eltern) stelle ich mir die Frage: Nach welchen Kriterien wählt man einen Fußballverein aus?


    Mein Sohn will nach dem Umzug weiter in einem Verein Fußball spielen. In der Stadt gibt es aber viele Vereine. Ich selbst habe echt keine Ahnung was ich machen soll. Ich habe keine Erfahrung auf die ich zurückgreifen kann. Insofern habe ich schon seit längerem versucht mich über Fußballallgemein schlau zu machen. Bin aber nicht wirklich zu einem Ergebnis gekommen. Fußball ist für mich wie ein dichter Wald, wo ich keinen Durchblick habe.


    Ich möchte, dass mein Sohn glücklich ist und Spaß bei seinem Hobby hat.


    In der Stadt gibt es von "einfachen" Vereinen bis solch einen der selbst auf der Internetseite betont, auf Leistung ausgerichtet zu sein. Was ist ein Leistungsorientierter Fußballverein? Wodurch unterscheidet sich das Training?


    Ich möchte im Vorfeld möglichst die 1 - 2 in Frage kommenden Vereine wählen. Damit ich vor Ort nicht zu viel Zeit investieren muss. Meine Ängste sind, dass meinem Jungen "irgend welche Flausen" weiter bestätigt werden und dann aber später er, wie eine heiße Kartoffel, fallen gelassen wird. Andererseits ist es auch nicht der Sinn wenn er unterfordert wird.


    Hoffe, dass ich mein Problem etwas schildern konnte.


    Danke
    Niko

    Also ich war bzw. bin ja selbst Trainer - und weiß nüchtern zu differenzieren, wo ich mich in meine Kritik einzubeziehen habe o. wo nicht. Mein Nichtverstehen ist so formuliert, dass ich frage, nicht, dass ich mich einfach zum Schweigen bringen lassen mag, so unbequem manch Wahrheit für viele auch sein mag. Man kann sie natürlich vor jeder Diskussion ignorieren, zensieren, abstrafen, aber dies würde sie nur umso mehr belegen, wenn auch ohnmächtiger machen... Also: Ich bleibe mir treu und kann zu mir stehen! Wer dies ebenso kann, der sollte auch offen diskutieren, d.h. sich mit anderen Ansichten auseinandersetzen KÖNNEN. Dass dies eine enorme Zumutung an sich selbst sein kann - schon klar, gezwungen wird ja niemand! Auszeit nun auch für mich, muss mal wieder was arbeiten und so beruhigt sich vielleicht die Lage der Kombattanten!? Und klar, ist MEINE Wahrheit, geboren aus WAHRnehmung (mehr als Vater denn trainer, was natürlich vielen missfällt), daher diskutiert man ja: um sie zu veri- o. falsifizieren, sich darin zu messen, ob man richtig liegt. Voraussetzung dafür: konkret argumentieren, per sauberer Textexegese bzw. Beobachtung, nie pauschal disqualifieren oder bei Dogmen eines vorgefassten Denksystems Zuflucht suchen... Indem man sich dem vorherrschenden Denksystem entzieht, hat man diese Vorbedingung aber bereits logisch erfüllt, so leid es mir tut, wenn dies arrogant erscheint. Dazu müsste man mal Logik studieren (kann ja jeder, dauert aber lange - und ist alles andere als einfach)....


    Hier sehe ich viel "Wahrheit" über dich. Die Wahrheit, die ich so ahnte und doch hoffte diese nicht so zu finden!



    Da du oft editierst und ich jetzt keine Zeit habe, da ich wieder los muss, würde ich darauf abends noch eingehen wollen.

    Naja, wir haben auch eine ähnliche Situation gehabt. An einem Freundschaftsturnier haben wir unsere Mannschaft nicht wieder erkannt. Es hat wie bei euch auch nichts mehr gestimmt. Normaler weise sagen wir den Kid´s vor dem Spiel die Positionen an und dann läuft es. Doch an dem Tag lief auf den ersten Blick alles schief. Wir habe schnell erkannt, dass die Kids eine schneller Rotation der Positionen in´s Spiel eingebaut haben und insofern, weil es eben das erste Mal war, auch nicht alles wie geplant lief. So waren die Positionen, wohin ein Pass gespielt wurde, noch nicht besetzt.


    Wir haben zwar nur 1 Mal die Woche Training, jedoch spielen die Kinder auch in der Freizeit zusammen, vor allem aber täglich in der Schule. Da ihr Fußball 3 Mal anbietet könnte es evtl. sein, dass die Jungs einfach nur was Neues testen wollten.

    Damit du mich etwas besser verstehst möchte ich dir meine Sicht zum KiFu und dem allgemeinen/Profi Fußball sagen.


    Ich selbst habe in meinem Leben nicht einmal ein Jahr Vereinsfußball gespielt. Mein Interesse zum Profi-Fußball ist gleich 0,0. Das letzt Profi-Spiel zu dem ich mich gezwungen habe zu schauen ist das von Bayern vs. Madrid. Hier bin ich in der Pause eingeschlafen. Gezwungen habe ich mich, weil ich gedacht habe, dadurch vllt. etwas mehr Begeisterung zum Fußball zu finden.


    Zum KiFu bin ich durch meinen Sohn gekommen. Hier bin ich inzwischen auch Co-Trainer der Mannschaft in der auch mein Sohn spielt. Mein Sohn ist leidenschaftlicher Fußballer. Wie es zur dieser Entwicklung gekommen ist, möchte ich dir gerne Stichpunktartig schildern.


    - Das liebste Spielzeug für meinen Sohn war ein Ball, schon von ganz klein an - mit den ersten Gehversuchen wurde ein Luftballon geschossen -. In meinen Augen war der Ball das beste Spielzeug/Hilfsmittel bei der Entwicklung der Motorik für meinen Sohn. Es wurde mit viel Spaß geworfen/gefangen und geschossen. Durch die Beobachtung des Spielspaßes und gleichzeitigen Entwicklung durfte er immer in seinem Zimmer mit den Bällen spielen. Selbstverständlich wurden entsprechende Bälle benutzt/gekauft wie z.B. die Softbälle.


    - Mein Sohn war erst gerade 4 Jahre geworden als wir aus beruflichen Gründen umgezogen sind und er wurde quasi "über Nacht" in ein ganz neues Umfeld gebracht - Kindergarten... -. Eines Tages - noch nicht mal einem Monat nach dem Einzug -ist er begeistert mit einem Zettel vom Kindergarten "gekommen".


    - Auf diesem Zettel hat der Verein Kinder zum Fußballtraining im Rahmen der Sportwoche eingeladen. Er wollte unbedingt hin, da einige neugewonnen Freunde dort spielten. Aus meiner Sicht war es eine unterstützende Maßnahme um soziale Kontakte zu knüpfen bzw. die neuen zu festigen. Des Weiteren würde es eine zusätzlich Vorbereitungsmöglichkeit auf die Schule sein. (Bis hier hat er auch durchgehend mit großer Begeisterung in seinem Zimmer oder im Garten mit "dem Ball" gespielt".)


    - Immer bin ich zum Training und den Spielen mitgekommen - um ihm Sicherheit in der neuen Umgebung zu geben -. Auch wir, Eltern, habe dadurch Kontakte knüpfen können.


    - Nach ca. 2 Jahren wurde ich vom Trainer angesprochen ob ich nicht die Kinder mit trainieren möchte. Ich habe diese Anfrage ganz klar verneint - mit der Begründung der Fachlichen-Inkompetenz -. Allein sein Argument, dass es sonst in Zukunft sporadisch zu nachvollziehbaren Trainingsausfällen führen würde/könnte haben meine Endscheidung umgestimmt. Ich habe dem Trainer klar mein Unwissen und fehlende Praxis dann noch einmal geschildert und erklärt, dass ich dann aber seine Hilfe brauche um die Notwendige und ganz spezifische Fachkompetenz brauche. Kurz gesagt welche Übungen, halt das was, wie...


    - Seit dem habe wir beide Seiten der Medaille gesehen. Sprich, hatten wir auch eine Saison, am Anfang meines Co-Trainer da seins, die Spiele zweistellig verloren und seit dem gewinnen wir alle "Punktspiele" auch meist 2stellig.


    Nun hat man ja auch Pflichten auch als Co-Trainer:


    Meine Aufgabe ist es den Trainer bei seinen Aufgaben zu unterstützen.


    Ganz klar ist für ihn das wichtigste, dass die Kinder in erster Linie Spaß haben. Des Weiteren ist es auch wichtig, dass die Kinder sich auch entwickeln -in allen Bereich (fachspezifisch, sozial...)-
    Aber trum herum fallen weit mehr Aufgaben an! Diese werden auch erledigt.


    Sicher macht verlieren keinen Spaß, aber vor allem, wenn man ausschließlich auf das Ergebniss fokussiert ist. Hier ist besonders wichtig, in meinen Augen, die Kinder "aufzufangen/bei zu stehen" und beizubringen die "Leistung" der anderen Mannschaft zu anerkennen und dabei gleichzeitig auch die eigene Entwicklung berücksichtigen.


    Auch immer sehr hoch zu gewinnen ist nicht das Gelbe vom Ei. Unser Mannschaftstrainer geht immer in entsprechender Situation zum Kollegen und fragt ihn ob er zusätzlich Spieler auf den Platz stellen möchte und wenn es keine Wirkung zeigt (das Spiel nicht ausbalanciert ist) stellen wir auch Spieler von uns runter [(nur weil diese "gut/besser" spielen als die gegnerische Mannschaft)]. Das Ergebnis ist uns Trainern egal! Die Kinder zählen auch nur ihre eigenen Tore, sodass wir uns mit dem Kollegen meist auf ein etwas reduziertes Ergebnis einigen.


    Dadurch, dass die Kinder ihre Tore zählen, habe sie für sich -Mannschafts/Kinderintern - eine neue Herausforderung gefunden: Sie versuchen, dass jeder im Team auch ein Tor schießt. Hierdurch werden einerseits viel Chancen vergeben um dem entsprechenden Mitspieler - der das nächste Tor schießen wird/soll- den Ball zu geben. Eine für uns Trainer unschöne Situation, den die Einigung hierauf passiert ja auf dem Spielfeld und in Gegenwart der anderen Mannschaft. Klar sehen wir die andere Mannschaft, aber auch wollen wir den in der Mannschaft gewachsenen Zusammenhalt, Ehrgeiz und die Leistung belohnen und sich für die Kinder freuen. Dies wiederum kann aber anders aufgenommen werden. Immer wieder müssen wir den Kindern auch die Freude über ihre Leistung unter Rücksichtnahme an die Gegner vorsichtig dämpfen.


    Sicherstellen, dass unsere Kinder die kurze Einigung unauffällig durchziehen. (Mit Begründung für unsere Kinder, dass ja sonst die gegnerische Mannschaft den Spiel-Plan sehr leicht durchkreuzen kann und es außerdem auch sehr arrogant wirkt.)


    Das Resultat anhand eines Beispiels meines Sohnes:
    Einwurf für uns aus dem Halbfeld auf der linken Seite. Mein Sohn löst sich vom Gegner, nimmt den Ball an und leitet dabei gleichzeitig die Wende zum Tor ein. Gleich nach der Wende um dribbelt er 2 Gegenspieler und schießt ein Tor. Danach richtet er sich die Stutzen und geht zur Ausgangsposition. Es war sein 5tes Tor in dem Spiel - zwei mit rechts und drei mit links - (der Spielstand bereits 2stellig). Er war von der Körpergröße der kleinste und er ist immer der jüngste auf dem Platz - teilweise waren die Gegner einen Kopf größer -. Der Ball hat förmlich an seinem Fuß geklebt - trotz Richtungs- und Geschwindigkeitswechsel beim Dribbling -. Die Freude war nicht entsprechend der Leistung. Die ersten Tore wurden hier hingegen gefeiert.


    Diese Paradoxe Szene bzw. Spielentwicklung habe ich dank Videoaufnahme erst erkannt.


    Ausschnitt eines Gesprächs der Kinder in der Kabine nach einem Turnier - hier wurden wir nicht erster -


    Ein Kind sagte: Naja, Hauptsache nicht Letzter.
    Mein Sohn widersprach und sagte: Nein, Hauptsache es hat Spaß gemacht.


    Fußball spielt er in fast jeder freien Minute. Es macht ihm riesen Spaß und doch kann er gewinnen und verlieren und darauf bin ich als Vater stolz. Auch stolz bin ich, wenn SpielER verletzungsbedingt am Spiel und Training nicht aktiv mit machen können, aber trotz dem kommen WOLLEN - zum Training als auch zum Spiel -! Sie sind und waren eine MANNSCHAFT seit dem Kindergarten!


    Nur weil die Kinder "erfolgreich" in ihrer Umgebung spielen, heißt es noch lange nicht, dass die ehrenamtlichen und/oder teilweise fachlich inkompetenten Trainer und/oder Co-Trainer übermenschliche physische Leistung fordern und/oder die Kinder zum Training zwingen.


    Wenn ich sonntags um 07:00 Uhr im Bett liege und meinen Sohn in seinem Zimmer Fußball spielen höre, weiß ich einfach was ihm momentan wichtig ist und warum er solch eine Leistung auf dem Platz bringt!

    Sry., aber die dir unterstellten Kinder tun mir Leid. Auch verlieren muss man lernen! Du entziehst dich der Verantwortung in schlechten Zeiten, stehst deiner Mannschaft in schlechten Zeiten nicht bei und willst hier was von motivieren predigen?


    Lächerlich!


    Mit diesem Beitrag hast du meinen Respekt voll und ganz verlore.


    Einfach nur lächerlich, andere in den Schmutz zu ziehen und selbst das unmenschlichste machen was man als Trainer einer Jugend-Mannschafft machen kann, machen. -Die Mannschaft im Stich lasse!- Nicht das System ist schuld, für die Abgänge, sondern du!!!


    *Edit*
    Auch redest du, dass ein Trainer Weltansichten und Moral vermittelt. Du plädierst zum genaueren psychoanalytischen Hinschauen. Umschreibst, dass die Kinder im grauenvollen Alltag vielfach dem Trainer dienen müssen... Stellst dich hier mit leeren Worten als Widersacher gegen dieses vielfach beobachtetes Verhalten hin.


    Tatsächlich hast du aber was für eine Weltansicht deinem direkten Umfeld vermittelt? Mit welcher Moral hast du deiner Mannschaft beigestanden? An welcher Stelle hast du psychoanalytisch auf dein Handeln hingeschaut? Wer, in deiner -dir unterstellten- Mannschaft, hat wem gedient?


    Eine Mannschaft ist für mich ein jedes Kind, deren Eltern und der/die Trainer/in.


    Langsam widerst du mich an! Wodurch mein erst vor kurzem entstandenes Interesse zu diesem Forum hier nachlässt.

    Sorry, aber all diese Selbstgewissheit der System-Insassen regt mir auf: bei uns verloren mehr als die Hälfte der Kinder im Verein die Lust an ihrem Sport, allein über 100 Austritte letztes Jahr und man soll nicht mal drüber reden dürfen zwecks Verharmlosungsstrategie?

    8
    Hallo Kicker,


    bei uns im Verein verlieren wir nicht solche Maßen an Mitgliedern. Es würde mich sehr wundern, wenn die in deinem Verein geschilderte Situation tatsächlich auf die Breite Maße zutreffen würde. In meinen Augen bist Du ein Nörgler! Jemand der schnell beim Kritisieren dabei ist, aber nichts ändert. Dabei polarisierst du auch noch ausschließlich auf die armen "Fußball-schwachen" Kinder und willst, so mein Eindruck, dass sich die ganze Fußballwelt um dies zu drehen hat. Stellst dich hier als einen Helden hin der schwachen hilft, aber selber anscheinend nichts machst. Oder habe ich etwas überlesen, was du tatsächlich gemacht hast.


    In einem Beitrag von dir habe ich sogar das Gefühl bekommen, dass du dich gefreut hast als ein, wie du in hinstellst, "Fußball-starkes" Kind keine Tore geschossen hat. Bassiert diese Tatsache auf manipulative Einwirkung durch Erwachsene?


    Hast du dir selbst die Frage gestellt:
    Warum ist das eine Kind schwächer als das andere?


    Auch pauschalisierst du fast ausschließlich. Sicher macht dich diese Art in der Defensive flexibel für eine passende Argumentation, aber eine hilfreiche, konkrete oder gar zielgerichtete Diskussion wird dadurch nicht geführt.


    Oft schiebst du die Verantwortung der Eltern auf andere (Trainer, Organisationen oder Systeme) und versuchst krampfhaft einen anderen Sündenbock zu finden. Ich kann leider nicht verstehen, warum jemand anders außer meiner Frau und mir für unsere Kinder verantwortlich sein soll!? Auch sehe ich in dir eher einen Fußballfanaten. Hier jedoch auf die schwachen Kinder fokussiert die unter einem, in deinen Augen, schlechten System leiden müssen!


    Ich glaube dem was du schreibst, denn ich sehe das so, dass jeder in seiner kleinen Welt lebt bzw. einen anderen Blickwinkel auf die gleichen Sachen hat/haben kann.


    Auch würde ich dir, nach den bis hier gesammelten Eindrücken, dir nicht raten in einem Verein mit zu wirken. Nein, ich würde, nach jetzigem Stand, dich "vorverurteilen" und sagen, dass du maßgeblich an den Kündigungen ausschlaggebend beteiligt warst. Nein nicht direkt, das ist nicht die von dir hier präsentierte Art des "Handelns". Nein es war eher manipulativ und inoffiziell, anders könnte man dich direkt zur Rede stellen.


    Es war "die Kunst der verbotenen Rhetorik" die nicht jedermann erkennt.

    Es ist eine interessante Diskussion, die du hier anstößt, allerdings verfehlt diese hier inzwischen weit das eigentliche Thema. Gerne würde ich mit dir, aus Respekt zu dem aktuellen Thema, in einem separaten Thema weiter hierüber schreiben. Habe allerdings erst abends wieder Zeit.

    Aber nein, der DFB gibt nur scheinheilig einen Eltern-Check heraus, was ich eine Frechheit ohnegleichen finde: seine eigenen Leute, die die Verantwortung für fremde Kinder tragen, will er nicht antasten und lässt sie ganz unbehelligt! Aber da sieht man die enorme Macht des DFB über die Gesellschaft, Politik und natürlich Medien - nur nie ein kritisches Wort! So werden reell basisdemokratische Verhältnisse o. kritischer Sachverstand im Verein vor Ort und in den Subinstututionen dann blockiert, mit Ergebnissen wie dem hier geschilderten "Klassen"-Problem. Ich wäre sehr gespannt, wie weit Ranwie mit seinem Reform-Vorstoß kommt und wann ihm die Flügel unsanft gestutzt werden...

    Nein, da sieht man, dass zu viele Eltern einfach die Kinder abschieben... oder die Trainer bereits wie einen Freund kennen und hier auch vertrauen haben die Kinder ohne eigener Aufsicht zu überlassen. Und warum ist jetzt der DFB für die Sicherheit der Kinder eines z. B. Turn und Sport Vereins xy verantwortlich? Komm mal runter 0o. Am besten du gibst dem DFB noch das Recht solche bösen bösen Trainer in den Knast zu stecken.

    Einen guten Ratschlag kann man hier, mangels Fakten, nicht
    geben. Als Außenstehender kennt man die Details dieses Vereins nicht. Auch
    kennt man nicht die Prioritätsgewichtung der jeweiligen Parteien (Verein /
    Trainer / Mannschaft / „starke“ und „schwache“ Spieler) nicht.





    Meine persönliche Meinung ist:





    Das System für Kinder ist von den Richtlinien richtig/ok.
    Wie aber so ziemlich alles/vieles im Leben kann man es sich passend zu Recht
    auslegen und endsprechend begründen.



    Ausleihen von Spielern:


    Für einen Dorfverein in manch einer
    Situationen wichtig. Allerdings sollte man sich die Frage stellen, ob nicht
    andere Lösungen in Betracht gezogen werden können. Sicher kann man einen Spieler
    Mal ausleihen, weil man aus anderen Gründen das Spiel nicht im Team organisiert
    bekommen hat. Ist hier aber nicht die geschilderte Sachlage.





    Ohne viel zu wiederholen, ist doch dein wichtigstes Argument
    für das Ausleihen der beiden E-Jugendspieler, der Klassenerhalt. Insofern
    versuche ich etwas mehr darauf einzugehen, weil die Tatsache, dass die „schwachen/unzuverlässigen“
    D-Jugendspieler des Teams für das
    entsprechende Anliegen aussetzen müssen, für dich wenig Gewicht hat.





    Aus den Posts habe ich den Eindruck bekommen, dass die
    E-Jugend einen, trotz unterschiedlicher stärken der einzelnen Spieler, guten Mannschaftsgeist
    besitzt und die Spieler auch zuverlässig sind.





    Für wen ist der Klassenerhalt? Ganz klar für einen Teil der derzeitige E-Jugend.
    Wie kann es aber sein, dass die aktuelle E-Jugend, ohne den 2 besagten Spieler,
    in deinen Augen kaum Erfolgsaussichten auf einen Sieg bei dem wichtigsten/entscheidenden
    Spiel hat und du trotz dieser Tatsache in die höher Klasse willst?



    Auch ergibt es Sinn wenn du sagst, dass die zukünftige D sich
    neu zusammen setzen wird.





    Bei solchen Angelegenheiten helfen mir persönlich
    Prinzipien. Ein Prinzip welches hier passt ist, dass nicht nur der Anfang
    wichtig ist, sondern und vor allem wie das Ende aussieht. In deinem Beispiel
    würde ich mich für die Meisterschaft der E-Jugend stark machen!





    Begründung:





    Diese Mannschaft hat sich die Möglichkeit erarbeitet Meister
    zu werden. Das ist ihr Ergebnis und vor allem dann zu beachten, wenn
    diese Mannschaft für die nächste Saison auseinander gerissen werden muss.Was würdest du von
    einem Verhalten der Spieler halten, wenn diese die erste Spielhälfte voll
    mitmachen und mit einem Vorteilhaften 1:0 in die Pause gehen. Dann plötzlich in der
    zweiten Spielhälfte aber 2 der besten Spieler unangekündigt vom Spielfeld
    gehen um Blümchen für die Mamas zu pflücken, weil diese so toll anfeuern. Als Motivation
    für die nächsten Spiele versteht sich.

    Genau aufgrund solch einer Endscheidung habe ich in meiner Jugendzeit
    nur sehr kurzfristig Fußball gespielt (nicht mal ein Jahr). Damals wurden 2 Jungs mit zum Spiel
    genommen die nicht in unser Team (D-Jugend glaube ich) gehörten und ein Freund
    von mir wurde auf dem Parkplatz stehen gelassen. Daraufhin sind wir gemeinsam
    aus dem Verein gegangen und ich habe mit Kampfsport angefangen -1 vs. 1-. Fußball haben wir ab der Kündigung auf dem Bolzplatz
    gespielt.



    Ich habe heute, wie auch damals, nicht den Durchblick in den
    Ligen… wozu auch? Es ist ein kleiner unbedeutender Verein. Hier kann ich mich
    etwas organisierter mit Freunden auf einem besser gefelgten Fußballplatz
    treffen und zusammen einem gemeinsamen
    Interesse für einen Vereinsbeitrag nachgehen. Des Weiteren kann ich mich mit anderen Mannschaften in Form
    eines fairen aber unbedeutenden Wettkampfs messen. Nicht mehr und nicht
    weniger!





    Heute bin ich selber Vater und noch Co-Trainer der Mannschaft
    in der mein Sohn mitspielt. Dass es soweit kommt hätte ich mir früher nie
    gedacht.





    Bei uns in der Mannschaft darf jeder in jedem Spiel spielen.
    Es wird immer durch gewechselt.