Beiträge von crow

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    Hallo toben,


    verstehe ich dich richtig, dass du ausschließlich ein Problem mit den Einsatzzeiten und oder Rotation hast?


    Welche Möglichkeiten habt ihr, um die Einsatzzeiten der Benachteiligten zu erhöhen?


    Was hältst du von Freundschaftsspielen statt Training zwei Mal im Monat oder mehr?


    In den Freundschaftspielen dürfen, dann die benachteiligten länger spielen...


    Je nach Kadergröße, würde ich Freundschaftspiele sogar eher Begrüßen, wie das wilde durch wechseln der Kinder in einem Spiel. Bitte nicht falsch verstehen!!! Bin selbst Anhänger des KiFu aber nicht des "Kommunismus im KiFu". Spielt eine Kind "besser" (besser als Andere/// besser als noch vor 2 - 3 Wochen...), weil es im Training engagierter trainiert und zusätzlich zu Hause übt/geübt hat... sollte es auch in Form von Einsatzzeiten belohnt werden (sollten sich stätig steigern). Aus Einsatzzeiten kommt dann auch die Eigenmotivation zum Training...


    Die Menge an Einsatzzeiten sind in Pflichtspielen begrenzt (über das Jahr gesehen...). Mit den Freundschaftspielen schafft man sich eine Pufferzone, in der man dann den Spielern die "geforderten" Einsatzzeiten bieten kann. So können dann zum Beispiel die besten auch mal in Freundschaftspielen gegen eine höhere Jugend sich messen, wenn eine eher schwächer Mannschaft im Pflichtspiel bevorsteht und umgekehrt.


    Des Weiteren könnte so auch zusätzlich durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen auch die Mannschaftskasse aufgebessert werden. Hierdurch bekommen alle Kinder gleichermaßen was davon.


    Ich persönlich finde, dass man sich durch die grobe Konfrontation mit dem
    Trainer, sich von seinem Ziel entfernt und schadet eher dem KiFu. Deine
    Grundgedanken finde ich sehr löblich (Einsatz für die Benachteiligten...),
    aber leider wird durch Frontenverhärtung (Anschuldigungen...) den Kindern nicht geholfen. Versucht doch gemeinsam (Vorbildfunktion) eine Lösung zu finden, dass alle Kinder zufrieden gestellt sind.


    Gruß
    crow


    P.S.:
    Habe mir nicht jeden Post durch gelesen :wacko: .

    @Kicker


    Ehrlich: Nach dem 1 Absatz habe ich kein Bock mehr zu lesen gehabt (bla bla bla) habe mich aber trotzdem weiter gemacht. Bis zur Hälfte des 2. Absatz bin ich gekommen und lasse es, weil wie immer bei dir kein Sinn (auch kien tieferer) dahinter steht und du es so siehst wie du es willst und nicht was man versucht dir zu sagen.


    Mein Bruder hat ein Angebot auf eine Elitegymnasium bekommen, ...durch die Schule hat er an einer Leichtatletikmeisterschaft teilgenommen... Er hat es abgelehnt, weil er mit seiner Freundin lieber weiter auf eine Schule gehen will!!! Es ist OK so. Er hat es entschieden und wir als Fam. machen da kein Druck oder so sondern akzeptieren es.


    Nicht auf das Talent kommt es an sondern auf die Prioritäten welche Talente haben! Das und nur das habe ich gemeint.


    Setzt sich jemand (ungesichtetes Talent) das Ziel dort hinzukommen und ist bereit alles Notwendige (Training/informieren...) dafür zu tun und nicht nur für eine Woche oder Monat... dann schafft diese Person es dahin meist. Das gilt doch nicht nur für Fußball!



    Davon mal abgesehen habe ich eher das Gefühl bekommen, dass du dich unter mich stellst und nicht umgekehrt! Dabei bin ich bis Samstag noch gerade mal Co-Trainer einer Dorfmannschaft und dannach nur Vater mit keiner Ahnung von dem normalen Fußball.


    P.S.: Das Einzige was du machst, das ist Rufmord. Du schreibst alles oberflächlich/pauschal/verallgemeinernd... so schwarz und pickst dir dabei nur bestimmte Sachen raus. Benutzt hierfür auch noch die "Verbotene Rhetorik". (Das habe ich dir gleich bei den ersten Malen vorgeworfen und daran hat sich nichts geändert.) Gerade DU verwierst die Unwissenden. Die die keine Durchblick haben. Steck deine Energie mal in sinnvollere Aufgaben. Meckern kann jeder!

    @Kicker


    Talent oder eben nicht, spielt keine Rolle! Entscheidend ist doch mehr, ob das Kind bereit ist Mehraufwand zu betreiben! Wir selbst haben einen vermeidlich schwachen Spieler in der Mannschaft. Der Einsatz ist immer 100 % im Training und Spiel. Auch versucht er mit beiden Füßen zu schießen. Durch die Rotation... bekommt er die meisten Torchancen vorbereitet. Die Verwertung ist mit weitem Abstand die schlechteste. Alles was der Junge braucht ist Zeit (Motorik / Technik... verfeinern). Ohne Druck von Förderungen... wird er sich mit der Zeit einpendeln und seinem Will auch Taten folgen lassen.


    Die Jungs die jetzt bereits den Willen in Taten umsetzen können (bzw. es ihnen oft gelingt) spielen auch weit häufiger Fußball außerhalb des Vereins. Selbst wenn du 24h am Tag eine Pflanze gießt wird diese nicht schneller wachsen.


    Der andere Punkt ist nun Mal auch akzeptieren zu können, dass die Sichtungen und Kriterien nun mal jetzt so sind wie sie sind und sich nur langsam entwickeln. Ich bin grundsätzlich für eine kontinuirliche durchdachte auch wenn auch etwas langsamere Entwicklung, als für Hau-Ruck-Aktionen/Revolution...


    Du bist doch belesen, oder nicht!? Was hat uns die Geschichte gelehrt (französische Revolution...)? Du bist doch immer für die schwachen und unschuldigen... oder ist es nur eine Maske?

    Moin,
    ich sehe die Taktiktafel als ein Medium an, welches eine Information vermitteln will/kann/darf. Je nach Alter, kann man auf der Taktiktafel verschiedene Informationen Visuell darstellen. Angefangen von der Aufstellung bis hin zum Hinterlaufen und was es nicht alles gibt. Wir haben in unserer Mannschaft keine, weil es bis auf wenige Ausnahmen die meisten nicht mehr als die reine Aufstellung interessiert. Allen reicht es vollkommen aus, wenn wir die Positionen einfach Ansagen. Interesse hat aber auch ein einfaches kariertes Blattpapier mit den Namen in entsprechender Aufstellung geweckt.


    Was ist mit den Ausnahmen?


    Einer davon ist mein Sohn. Geht es um die Mannschaft enthalte ich ihm gegenüber Informationen vor... Aber als Vater sehe ich ja das Interesse. So spielt er nicht nur die Spiele Fifa08 bzw. PES2011, sondern erstellt er dort seine eigene Mannschaft mit Messi, Ronaldo und Co, bestimmt Formationen, Laufwege... Ist die Zeit abgelaufen, wird mit Hotweels im Zimmer an Formationen... gebastelt um diese dann beim nächsten Mal im Spiel einzustellen und auszuprobieren. Auch fragt er mich; ob wir nicht mal zusammen spielen wollen oder wie ich diese oder jene Formation finde?


    Durch diese virtuellen Spiele werden auch Informationen vermittelt und/oder unbewusst gelernt. So z. B. habe ich ihn mal beim gemeinsamen Spielen gefragt; ob er extra aus dem Passweg angreift? Weil er mit diesem für ihn neuen Begriff nichts anfangen konnte, hat er mich etwas fragend angeschaut. Bei diesen Spielen kann man im Spiel auf Wiederholung gehen. Hier habe ich ihm die entsprechende Stelle gezeigt und noch mal gefragt; ob er das so extra macht? Seine Antwort war ganz einfach; Na klar sonst Passt er doch einfach dahin! Ich habe ihn dafür gelobt und hierdurch versucht er es auch bewusst im normalen Spiel einzusetzen. Klappt es offensichtlich gibt es hierfür auch ein Lob. Vergisst er es geht die Welt auch nicht unter und ich erinnere ihn auch nicht daran.


    Mein persönliches Fazit ist: Nicht das Medium ist entscheidend, sondern wie/wofür... man es einsetzt.


    Gruß
    crow

    Hi dinazen,


    wenn Du weg vom Stürmer, Mittelfeldspeiler oder PFUI und deren Positionen auf dem Spielfeld, dich versuchst in die Übung zu versetzen, dann merkst du schnell, dass das Feld recht klein ist. Die Distanzen von "Tor" zu "Tor" sind so gering, dass ein gezielter/präziser Schuss schnell mit Erfolg belohnt wird. Um aus dieser Distanz ein "Tor" zu erzielen sind die Tore groß genung. Allerdings sind die Tore klein genug um die direkten Schüsse durch die einfache Präsenz an der richtigen Position erfolgreich zu schützen. Diese positiven Erfolgserlebnisse durch das richtige Verhalten werden auch auf dem großen Feld un/bewusst umgesetzt.


    Somit ist das 1:1 für den Einstieg und praktischen Erfahrungswert wichtig.


    Mit dem 2:2 wird die Situation komplexer und die Spieler lernen auf vereinfachte Spielsimulierung Entscheidungen zu treffen / Prioritäten zu setzen. Was ist wichteger?!


    Gruß
    crow


    Edit*
    Wichtig ist noch folgende Regel! Der Verteidiger darf bei dieser Übung (vor allem beim 1:1) nicht durchgehend vor dem Kasten stehen, sonder soll aktiv in das 1:1 "gehen".

    Hallo Steve,



    Es ist einfach alles. Vom Zusammenspiel, über Passen, den Ball auch mal aus "2.er-Reihe" aufs Tor schießen und das sie Ihre Positionen halten bzw. mitarbeiten. Meine Verteidiger ,zum Beispiel,stehen hinten drin und warten das der Ball zu Ihnen kommt. Vor dem Spiel wenn wir uns auf dem Platz treffen bolzen sie wie die großen. Aber im Spiel nichts.


    alle diese Punkte kommen mir bekannt vor und hängen unmittelbar zusammen. Aber es fehlt auch etwas. Bei uns war es wie in jeder G-Jugend, dass mehrere Spieler versucht haben den Ball gleichzeitig zu erobern. Dadurch sind die Positionen nicht besetzt und man hat - selbst wenn man möchte - keine Möglichkeit zum Abspielen.


    Daher haben wir gesagt, dass immer nur einer zum Ball gehen soll. Sicher nichts neues. Das gebrachte Argument im Training, dass die Jungs dem Mitspieler die Chance zum Defensiven 1:1 geben sollen und vertrauen (bzw. es ihm zutrauen) müssen hat den Jungs aber nicht gereicht um das Verstandene auch umzusetzen. Wir haben versucht den Kindern im Training Eins nach dem Anderen durch verschiedene Wege diesen wichtigen Punkt beizubringen.


    Übungen im Training wurden nach diesem einen Kriterium ausgesucht/ausgedacht. Eine der Lieblings-Übungen (haben wir in der Halle gespielt) unserer Jungs war;


    Übungsaufbau:
    wir haben aus Bänken und Kästen ein kleines Spielfeld nachgebaut. Parallel mit einem Abstand von ca. einer Banklänge wurden Bänke aufgestellt (damit der Ball das benachbarte Spiel nicht unterbricht). Es wurden zwischen den Bänken die kleinen Kästen (Tore) platziert (bewusst kleine Tore).
    Übung:
    und schon gings anfangs im 1:1 los. Alle 2 Minuten wurden im Uhrzeigersinn verschoben, so dass die Spieler immer Mal gegen jeden aus der Mannschaft gespielt haben. Beim nächsten Training haben wir neben dem 1:1 auch 2:2 spielen lassen (selbe Feldgröße). Den Kindern hat diese Übung sehr viel Spaß gemacht - wurde immer schon vor dem Training nach gefragt; ob wir dies wieder spielen können -


    Die Jungs haben praktisch gelernt wie sie sich im 1:1 oder 2:2 verhalten können und dass es tatsächlich keinen/wenig Sinn macht mit mehr als einem Spieler in das defensive 1:1 zu gehen. Dem entsprechend habe die Kinder auch gelernt wie sie sich, vorteilhafter für´s Team, verhalten sollten wenn Sie nicht aktiv am 1:1 (egal ob defensiv oder offensiv) beteiligt sind.


    Sicher kann man diese Übung auch draußen etwas anders umsetzen. Ich persönlich kann diese Übung nur empfehlen.


    Als Folge aus diesem gelernten, verstanden in Kombination mit viel Praxiserfahreung - die Jungs wollten jedes Training diese Übung spielen - verhalten die sie sich entsprechend auf dem Platz. Egal ob als Stürmer oder Verteidiger, wenn der Spieler sieht, dass eine wichtigere Position unbesetzt ist und er ist in der nähe bzw. er schätz ab, dass keiner so schnell dort sein wird, besetzt er diese einfach. (Die Spieler brauchen unterschiedlich "viel" Zeit/Praxiserfahrung, um es so umzusetzen.)


    Hier kommen wir auch schon zu deinen Verteidigern.


    Bei uns gilt das Motto wir verteidigen und greifen zusammen an.


    Sportlich Grüße
    crow

    Hallo Steve,


    es gibt Mannschaften, die sind einfach aus verschiedenen Gründen weiter in der Entwicklung. Dies zu akzeptieren und Anerkennung für die "Leistung" der gegnerischen Mannschaft zu zeigen gehört dann genauso dazu, wie die Kinder der eigenen Mannschaft, nach einem verlorenen Spiel, aufzufangen und für die kleinen Erfolge und zwar von Spiele zu Spiel (und nicht von Training zu Spiel) zu loben.


    Zur positiven Entwicklung / Verbesserung können wir Trainer beitragen!


    Bei uns in der Mannschaft haben folgende pauschale "Regeln" für die Trainer geholfen:
    Vor dem Spiel: Mannschaftsaufstellung
    Im Spiel: Kurze Ansagen und nur in Unterbrechungen (Ball ist im Aus...) ansonsten spielen die Kinder selbst und die Trainer halten sich raus. Ehrlich gemeinter Lob im Spiel sorgt für manch eine Überraschung!
    Nach dem Spiel: Lob für gut Aktionen aber auch Trost bzw. Mut machen.


    Versucht im Training dieselben Schlagwörter (kurze Ansagen) zu benutzen wie dann auch im Spiel. Das gibt den Kindern Sicherheit in dem was sie tun.


    Die Entwicklung braucht aber auch Zeit. Wir hatten auch mal eine Saison in der wir in der Staffel nur verloren haben. Mit der Zeit hat sich das Team (Kinder, Eltern und Trainer) eingespielt, wobei wir nicht eine einzige negative Erfahrung mit unseren Spieler-Eltern erfahren haben.


    Das Zusammenspiel der Jungs ist nun überwältigend - wir hatten es aber nie gefordert -. Es lohnt sich kleine Schritte zu gehen.


    Ich denke, dass sich hier viele erfahrene Trainer finden werden um Dir Tipps zu geben, wenn Du die Probleme/Ursachen Schritt für Schritt genauer beobachtest und beschreibst.


    Sportliche Grüße
    crow

    Hallo Andre,


    Ergebnisse, Tore, Yoistik-Trainer und alles was grundsätzlich und pauschal als sehr schlecht abgewertet wird, ist auch in der Regel so. Aber was ist die Ausnahmen?


    Wir Menschen neigen dazu aus einem Fetzen, einer kurzen Aussage, Ausschnitt den nicht erwähnten Rest des Gesamten selbständig zu konstruieren. Oft hilfreich, aber nicht immer Richtig! Insofern mag es sein, dass du Recht hast, ich will aber auch das Andere sehen. Was ich sehe ist ein Trainer der nach Hilfe fragt. Ist es ein junger Trainer, so ist es - zumindest in meinen Augen - der falsche Weg, diesen Rücksichtslos gleich durch die "harte Schule" zu schicken - in die Mangel zu nehmen -, nur weil er ein Trainer ist. Dahinter steckt evtl. ein junger Erwachsener welcher gerne Hilfe annehmen würde. Er hat Verantwortung und öffnet sich in einem Forum... korrigier mich wenn ich falsch liege, aber ich hatte bislang den Eindruck, dass man hier gerne hilft!


    Gruß
    crow

    Fussballbaron,


    eine Privatisierung der Sportart finde ich persönlich nicht gut. Einige der Nachteile hast du genannt. Steigende Konkurrenz im (Privaten/Bezahlten) Wettbewerb würde eher verstärkt zu ergebnisorientierten Trainer- und Mannschaftsdenken führen (können). Als freie private Fußballschulen, welche im Sinne des gesellschaftlichen Wohlergehens (Schichtenbildung), nicht am Wettbewerb teilnehmen dürfen, jedoch unabhängig agieren, empfinde ich als den besseren Weg. Auch würde man hierdurch dem Markt entsprechen und dabei gleichzeitig mit mehreren naheliegenden Vereinen kooperieren dürfen. Als sozialen Beitrag könnte man in den Schulen in Form von AG´s... bei Ganztagsschulen auch Unterstützung anbieten und den grobmotorischen Kinder durch Fachwissen stützend helfen.
    Auch würde man so dem Mitgliederschwund in den Vereinen, bedingt durch die Ganztagsschule und entsprechenden Folgen, entgegenwirken können. Die Kinder würden, auch wenn Sie nicht am Training teilnehmen können (Uhrzeit), dennoch im Verein und somit am Wettbewerb "erfolgreich" mitwirken.


    Aber es ist noch alles Theorie!

    Diesjähriges EM-Futsalfinale wird einfach auf das EM-Fußballfinale übertragen. Mit dem Unterschied, dass die Spanier nicht 35 sec vor Schluss den Ausgleichstreffer erziehlen und dann auch noch in der Verlängerung in Führung gehen.


    Somit gewinnt Russland die EM.

    Steve,


    ich habe da eine Vermutung, bräuchte aber noch mehr Infos :rolleyes: . Es kann viele Ursachen haben, warum die Umsetzung im Spiel nicht so wie im Training funktioniert - unabhängig von Eltern oder Trainern (kurz: äußeren Einflüssen) -. Je nach Ursache habe wir für unsere Mannschaft entsprechend verschieden Wege um gegenzusteuern.


    Gewinnen oder verlieren deine Jungs mehr?


    Gruß
    crow

    Steve,


    vorab möchte ich Dich darauf hinweisen, dass es für dritte sehr schwer ist speziell bzw. ganz genau auf deine Situation einzugehen. Daher können auch falsche Interpretationen entstehen und ich bitte Dich auf diese einzugehen und hilfestellend und unparteiisch "Licht ins Dunkel" zu bringen. Vergleichsweise wird hierfür in der Rechtsprechung sehr ausführlich von beiden Seiten erörtert... auch werden vom Richter zur besseren Einschätzungen Ortstermine anberaumt (meist in Nachbarschaftsstreitigkeiten).


    Nun aber zu deiner Situation.
    Inwiefern unterscheiden sich die Umstände beim Training und im Spiel?
    Bekommen die Kinder vor dem Spiel zu viele vorgaben?


    Zwei Beispiele aus meiner eigener Erfahrung:
    1. Ich nehme die Spiele von unseren Jungs auf der Digicam auf. Im Spiel wo die Eltern einer Spielerin der gegnerischen Mannschaft durchgehend und "lautstark" ihre Tochter angefeuert haben, waren die Aufnahmen grausig. (Ich war einfach immer wieder abgelenkt.)


    2. Mein Sohn kennt (hat gelernt und verstanden) sehr viele Finten, aber in Spielen wendet er "nur" paar ganz bestimmte an. (Eben die, die ihm persönlich am besten gefallen und er sich damit am wohlsten fühlt.)


    Gruß
    crow

    Hallo Steve,


    um konstruktive Hilfe zu geben, fehlt es an Informationen. Was genau haben die Kinder im Training gelernent und gut verstanden, was sie im Spiel nicht umsetzen.


    z. B. Zweikämpfe, Passspiel..., oder doch was anderes?


    Gruß
    crow

    Welche Qualifizierung haben die qualifizierten Trainer? Worin besteht diese im Detail? Wodurch wurde diese erreicht? Welchen zwei Wege der Qualifizierung sind aus deiner Erfahrung am effektivsten - auch wenn man nicht gerade einen persönlichen Couch zur Hand hat -. Links zum nachschlagen/informieren... auch gerne gesehen.


    Was kannst du im Bezug auf richtige variantenreiche Technik/en im Fußball empfehlen (Ball stoppen, Schusstechnik...). Auch hier durch was genau kann ich es lernen (und lernen zu lehren - ohne persönlichen Couch -)?


    Vielleicht gibt es so etwas wie eine Ausbildungslehrplan (als groben roten Faden - wie Ziele...-). Ich meine die großen Vereine Trainieren ja nicht nach Lust und Laune bzw. ihr doch auch nicht, oder? Worauf wird in welchem Alter Wert gelegt - am besten mit Begründung -?


    Was hältst du davon?
    http://coerver-coaching.de/241/Termine_&_Angebote.html
    http://www.playgreatsoccer.com/landing1.html

    Hallo zusammen,




    finde diese Aktion sehr gut, auch weil wir eine ähnlich bei uns seit Mai laufen haben :thumbup: . Leider kann ich nicht von allen tatsächlichen Erfolgen berichten - zu einem weil das letzte Jugendbetreuertreffen im März war und weil eine solche Aktion verschiedene langfristige Vorteile hat -. Weil es ein zweiter ähnlicher Beitrag ist, umschreibe ich diese AKtion aus meiner Erfahrung nur etwas näher.


    Im März hatte ich der Nachmittagsbetreuung angeboten ein Mal die Woche ein solche "Fußball"- Spiel und Spaß Stunde durchzuführen. Parallel hat unser Jugendleiter wohl ein ähnliches Gespräch mit der Schule gehabt. Bei dem Jugendbetreuertreffen waren wir uns ohne Worte einig, dass es mehr Sinn mach wenn es nur ein Angebot für diese Schule gibt. Insofern haben wir das mit der Nachmittagsbetreuerin, welche auch parallel von der Aktion erfahren hat, auf Eis einvernehmlich gelegt.


    Es war auch nicht weiter schlimm, da außer einem Konzept und den Entwürfen für die Flyer nichts weltbewegendes unternommen und das Vorhaben nicht in die Öffentlichkeit getragen wurde. Inzwischen läuft ja das Projekt mit der Schule und wir haben in unserer Mannschaft "Zuwachs" bekommen.


    Das tolle an der Aktion finde ich, dass der Jugendleiter mit einer Sportlehrerin die Stunde halten und somit ein von Einander lernen gewährleistet ist.

    Hallo tibo,


    im Rahmen einer Sportwoche (oder änlichen Veranstaltung) könnte man die Eltern aufklären bzw. Rede und Antwort über Umfang, die Ziele... stehen. Dies wurde bei uns mit den von dir erwähnten Flugblättern in der Schule kombiniert. Jedes Kind hat so ein Flyer mit nach Hause gebracht. Hierdurch habt ihr zusätzlich eine öffentliche und für jeden zugängliche Möglichkeit persönlichen mit dem Verein Kontakt aufzunehmen geschaffen.

    @Fußballbaron


    Wieso?


    Weil du eine sehr arrogante Art hast!


    Beide deiner Lösungsansetz wurden/werden in unserem Verein versucht. Kooperation des Vereins mit der Grundschule... aber was soll man mit ihrer Hoheit darüber sprechen. Eingebildet und selbstverliebt stolzierst und Urteilst hier über Personen und Vereine die du nicht kennst. Von deinem vorgesülztem Feingefühl zeigst du tatsächlich NULL. Mal wieder jemand der sich wohl zu oft selbstverliebt im Spiegel betrachtet.


    Junge, du bist genau der Grund warum ich mit meinem Sohn wie mit einem rohen Ei in dieser Sportart umgehe. Du und deine Leistungsorientierte Vereine sind eher das beste Beispiel für die Abschreckung vor diesem Sport!!! Warum? Weil du nicht bereit bist irgendwelche aufklärenden Beiträge zu leisten. Sprichst hier von Kinderseelen und deren Eltern aber vergisst, dass die VATERtrainer AUCH Eltern von Fußball begeisterten Kindern sind. Fußball ist nicht nur Leistung! Reduzier diesen Sport nicht auf deine beschränkte Sichtweise.

    Also ich persönlich finde den Verlauf dieser Diskussion etwas trost- und hoffnungslos:
    Warum stellt ihr hier denn überhaupt Fragen, wenn die einzige Argumentation darin besteht zu erklären, warum es so ist wie es ist ? Wollt ihr nur Trost und Mitleid ? oder wollt ihr WIRKLICH was auf die Reihe kriegen ?


    Fußballbaron,
    genau da sehe ich einen Unterschied. Ich versuche bei unserem Gespräch eben diese Diskussion möglichst zu vermeiden.


    Fragen stelle ich, weil ich der Meinung bin; Wer fragt, dem kann geholfen werden! Mein Ziel ist es ganz bestimmt nicht hier von mir fremden Personen Trost, Mitleid oder gar Anerkennung einzuholen.


    Ich versuche folgende Fragen zu beantworten:
    Wo bin ich?
    Was mache ich?
    Wo will ich hin?


    Pauschal kann man die Fragen sehr schnell beantworten. Aber, wenn man im KiFu eine langfristige Verbesserung erreichen will, muss man die Antworten konkreter formulieren. Ich schließe jetzt von mir auf andere und behaupte, dass jeder schon einen oder mehrere Versuch gestartet hat, etwas zur Verbesserung beizutragen. Dabei gab es Erfolge und/oder Rückschläge. Um nicht die Fehler meiner Mitstreiter zu wiederholen, tausche ich mich hier gerne über die gesammelten Erfahrungen und Gedanken aus. Genau darum geht es mir und nicht um wilden Aktionismus zu betreiben. Wenn du über deinen direkten Wirkungsradius zur Verbesserung im KiFu beitragen willst, hast hier im Forum eine sehr gute Möglichkeit dazu.


    Des Weiteren irrst du dich bei deiner pauschalisierten Einschätzung bezüglich Väter gewaltig. Aus meinen gesammelten Erfahrungen in anderen zwei Sportarten, musste der Trainer eine Trainer-Lizenz haben auch wurde er nach dem Polizeilichem Führungszeugnis gefragt, wurde im regelmäßigen Abständen geprüft... Davon ausgehend, dass es für einen KiFu-Trainer die gleichen Voraussetzungen gelten habe ich Falle meines Sohnes zu einem Verein zugestimmt und dennoch war ich bei jedem Training und Spiel persönlich dabei.


    Insofern darf ich dich bitten, wenn du dich dazu entschließt zu helfen, deine Vorurteile bei Seite zu legen und die Vatertrainer zu unterstützen. Die Leute hier - so meine Erfahrung/Einschätzung - machen sich die Mühe und wollen etwas verbessern. Dein Potenzial kannst du hier insofern bestens einsetzen und überregional aber anonym - ohne sich dirkt profilieren zu können - deine Erfahrungen bereitstellen. Den Trainern die dir die Hand reichen zu helfen und Wege aufzuzeigen oder einfach nur zu beraten.


    Man muss nicht erst etwas kaputt machen um dann wieder neu aufzubauen. Das Problem der Neutrainer hat man doch jedes Jahr auf´s Neue. Insofern wirst du da auch gegen Windmühlen kämpfen.


    Gerne würde ich unter den o. g Umständen konkreter über meine Versuche weiter schreiben und evtl. den ein oder anderen weiteren Tipp erfahren.


    Sportliche Grüße
    crow

    guenter und Fussballbaron,
    ich möchte hier noch mal auf einige Details eingehen, weil ich den Eindruck habe, dass hier etwas nicht richtig verstanden wurde.


    Ich war nicht die erste Wahl zum Co-Trainer - zum Glück -. Vor mir haben zwei den "Job" angenommen und dann auch leider wieder aufgegeben (Gründe hierfür sind mir nicht bekannt). In DIESER Zeit konnte ich auch ausschließlich meinen Sohn "unterstützen".


    Ich wurde angesprochen, weil es sonst zu nachvollziehbaren Ausfällen kommen würde. Dadurch könnten sich keine Regelmässigkeit/Gewohnheit einspielen... Als ich in vorheriger Absprache über die "Bedingungen" (weil ich kein Fußballer bin) mich mit dem Mannschaftstrainer zu dem Co-Trainer eingewilligt habe, hatte ich ab diesen Zeitpunkt die Mannschaft "unterstützt".


    Das GRUNDSÄTZLICHE Problem sehe ich, daher die Frage an Dich Fussballbaron, wie ich bereits im anderen Post gefragt habe;

    Wie/wodurch/wann gewinnt Ihr das Interesse der Menschen für eine "Ausbildung" zum Trainer.

    Hier ging es mir um die Menschen, die mit dem Herzen dabei sind. Solche die auch Interesse am Fussball haben.


    Ich habe in meiner Zeit als Co-Trainer durch Videos (DVD´s, Internet...) und viel Übung gelernt mit dem Ball umzugehen - zumindest ausreichend für den Job -. Auch konnte ich durch´s abschauen beim Mannschaftstrainer in die gesamte Mannschaft gut und schnell integrieren - volle Akzeptanz bei Kindern und Eltern - und diese auch bis jetzt halten. Das Interesse am Fussball, an dieser Sportart, habe ich bis jetzt nicht gewinnen können. Selbst zwanghafte Versuche vor dem Bildschirm haben mich eher in den Schlaf gewickelt. :S


    Im Vergleich sehe ich da meinen Sohn.
    - Erfahrungs-Beispiel -
    Wir haben ein Heimspiel gespielt und im Anschluss hat unsere D-Jugend ein Heimspiel. Mein Junge hat mich gleich nach dem Spiel gefragt, ob er sich das Spiel anschauen darf. Klar, durfte er das. Aber eine Tatsache ist mir aufgefallen. In unserer Mannschaft spielen 2 Jung´s deren Brüder in der D-Jugend auch spielen. Mein Junge war der Einzige der aus unserer Mannschaft zugeschaut hat.


    Das ist für mich Begeisterung am Sport. Er kennt kaum einen D-Jugendspieler wirklich gut. Es ging ihm um das Spiel bzw. um den Sport und das ist auch gut so.


    Dieses Interesse habe ich nicht und werde es auch nicht so schnell bekommen. Daher sehe ich es als wichtig an, dass man Menschen mit einem Grundinteresse für den Sport und solche Aufgaben hat/findet/rekrutiert...