Beiträge von crow

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    Uwe,
    Mein letzter Beitrag hat definitiv etwas hier mit diesem Thema zu tun! Es ging Stella nicht um das Spiel, dies war nur die Verpackung die Schlüsselfigur ist der Schiri seine und mit ihm die unfairen Handlungen. Von diesem Schiri wurde hier auf alle Türken - das klingt schon hart abgrenzend, hilft aber auf den Punkt zu kommen - verallgemeinert. Bewusst habe ich ein Beispiel für Diskriminierung genommen in dem sich keine Nationalität hier angesprochen fühlt. Ich bin kein Türke. Eine klare Regel - Glaubenssatz, Philosophie... - nach der ich "gehe/entscheide...":


    Das Recht des Einen endet dort, wo das Recht des Anderen verletzt wird! Hiernach werden die Regeln gestellt. So z. B. wurden bei uns in der Mannschaft keine Ausdrücke benutzt...


    Diskriminierungen gehe ich scharf an. Insofern habe ich diesen Beitrag gleich gemeldet (noch weit vor meinem ersten Post)l! Du wolltest es ausdiskutieren. Wie Stelle richtig festgestellt hat, diskutiere ich nicht. Sehe auch keinen Anlass hierfür, weil es gegen meinen Glaubenssatz verstößt. Ich sage der Person meine Meinung und vertrete diese.


    Es ist nicht richtig von einer Person auf Andere mit gleicher Herkunft zu schließen! Das wissen bereits die meisten KINDER/Jugendlichen. Davon ausgehend, dass Stella keine 0 - 9 Jahre ist, kann ich dieses Thema nur als Provokation verstehen und ganz bestimmt mangelnde Kompetenz!


    Gruß
    crow

    Stella,
    hier hast du ausschließlich schlechte Charaktereigenschaften/Mentalität einer Nationalität zugeordnet. Abseits vom Fußballplatz - Ort des Geschehens - hast du es nicht geschafft dies einem MENSCHEN/SCHIRI zu zu schreiben. Ich will nicht wissen was du vor Ort, als ihr unter euch - aber insbesondere vor den Kindern (F-Jugend) -, von dir gegeben hast. Kinder die in der Schule mit Zuwanderern lernen... Die Zuwanderer die später die Arbeit bzw. den Platz in der Nationalelf wegnehmen...


    Dir selbst gefällt offensichtlich nicht, wenn du in eine Schublade gesteckt wirst. Auch gefällt dir nicht, wenn man aufgrund eines Posts dein "Ansehen" beschmutzt. Doch machst du es selbst einer Nation gegenüber, nach dem, wie du selbst geschrieben hast, du so etwas zum ersten Mal gesehen hast.


    Allgemein,
    als Deutsche Gastarbeiter nach Russland ausgewandert sind, haben diese sich auch gruppiert. Teilweise wurde Städten (kleinere) deutsche Namen gegeben. Wir brauchen aber nicht so lang in der Geschichte zurück zu gehen. Schauen wir doch mal kurz nach Südafrika und die Grupendynamik der Deutschen dort oder wo anders auf der Welt. So anders als die der Zuwanderer hier in Deutschland ist diese nicht.


    Aber OK, gehen wir mal auf den Punkt Urlaubsverhalten. Benimmt sich jeder deutsche Urlauber vornehmlich? Sollte man deswegeb auf die ganze Nation mit dem Finger zeigen?


    Nun zurück nach Deutschland.
    Hat jemand den Skandall von RTL 2011 mitbekommen?
    http://www.youtube.com/watch?v=STCUUrij7S8&feature=related
    Die Antwort der Betroffenen:
    http://www.youtube.com/watch?v=GLI2vyWx-7M


    http://www.youtube.com/watch?v=xKouPZz66U4



    (sehr Interssant) Einschaltung von Anonymus:
    http://www.youtube.com/watch?v=qVxjDOssM18&feature=related


    Hintergrundinformation:
    Der Redakteur der Sendung hat kurz bevor er bei RTL angefangen hat, seine Mitgliedscfhaft bei der NPD gekündigt.


    P.S.
    Als es öffentlich bekannt wurde, dass der Redakteur ein Ex-Mitglied der NPD war wurde entlassen.

    Andre,
    Frage oder nicht, die Richtung wird hier klar gestellt. Kann man nicht mit einer Frage gleich gut einer Feststellung beleidigen/diskriminieren - auf vornehme oder grobe Art und Weise?


    Beispiel:
    Aus welchem Loch bist du raus gekrochen???
    Wer hat dir in´s Hirn geschissen???...


    Bei solchen Themen (Diskriminierung) kann ich kein Blatt vor´n Mund nehmen. Erst recht dann nicht, wenn ein Spiel sehr ähnliche bei uns verlaufen ist. Mit dem Unterschied, dass wir in der Mannschaft (12 Spieler) 6 Spieler aus verschiedene Herkunft-Länder haben. Da ist von Afrika über Türkei bis nach Russland alles dabei. Der Schiri ein "Deutscher" war (aus unserer Mannschaft).
    Nach diesem Spiel sagte ich zu meinem Sohn (5 Minuten länger sehr parteiisch gepfiffen, teils auch brutale Fouls der Spieler...): "Ich habe mich für das Verhalten der Mannschaft sehr geschämt." Den gegnerischen Zuschauer habe ich ein Lob für das Faire verhalten der Spieler/Trainer/Zuschauer ausgesprochen.

    Da denkt manch einer an Situationen, in denen einer hypnotisiert wird und unter Hypnose Dinge macht die er sonst nicht machen würde und kaum sagt man ein bestimmtes Wort und die Person erwacht und weiß von nichts. Schau mir in die Augen... und ein Pendel schwingt hin und her... bis Wissenschaftler erkannt haben, dass wir alle in unserem alltäglichen Sprachgebrauch ganz natürlich Sprachhypnose verwenden.


    Hypnose wird durch verschiedene Techniken und den Einsatz unserer Sprache herbeigeführt.


    Wir entscheiden nach Gefühl und begründen mit der Logik.
    Da ist es nur verständlich, dass mit dieser neuen Thematik im KiFu im ersten Moment Dinge verbunden werden die uns bis lang anders geprägt haben.


    Was geht euch durch den Kopf bei den Worten:


    Berliner Mauer


    Mauerfall


    Haben diese Worte Euch auch geprägt und verbindet ihr mit diesen Worten Bilder / Emotionen... welche dann hochkommen?



    Das Thema an sich ist sehr interessant aber auch hier gilt; es wird nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.


    Gruß
    crow


    P.S.
    Politiker, Werbemedien, Redner, Verkäufer, Anwälte.... alle die erfolgreich sind und/oder es werden wollen arbeiten mit Sprachhypnose.

    singidunum,


    Deine Frage ist durchaus berechtigt. Deine Angst, als Vater nicht rechtzeitig reagiert zu haben (Versagen), auch berechtigt - vor allem dann, wenn du befürchtest, dass Dir Dein Sohn dieses Versagen später Vorwerfen könnte bzw. Du Dir selbst-. Hier zu fragen war mit Abstand einer der richtigen Wege.


    Mein persönlicher Rat; jetzt auch Mal zu zuhören und die Dir gebotenen Informationen der user hier raus zu filtern. Hier will Dir bestimmt niemand etwas böses. Bist Du der Meinung, dass Dein Sohn unterfordert ist?


    Wenn ja, dann gib ihm die nötigen Reize aber auch ausreichend Erholung (Erholung ist besonders wichtig um die Leistungsbereitschaft zu steigern). Im Fußball, aus meiner Erfahrung geht es ab der D-Jugend um die "Wurst" - und dann so richtig. Somit kannst du durch Spiel und Spaß mit Deinem Sohn auch vieles Reize selber setzen und dabei das Wichtigste - die Entwicklung deines Sohnes - miterleben und gemeinsam Zeit verbringen.


    Genießt Eure Zeit mit dem Fußball und der Rest kommt wie hier bereits beschrieben durch das Auswahltraining... wenn er wirklich das Zeug dazu hat.


    Was aber, wenn es andere Kinder in Eurer Stadt gibt, die noch talentierter sind?


    Hattet ihr dann nicht trotzdem alles Versucht und die Zeit zusammen mit viel Spaß genossen?


    Gruß
    crow


    P.S.
    Bei nicht ausreichender Erholung wirkt sich das Training negativ aus d. h., dass die Leistungsbereitschaft kontinuierlich sinkt.

    Kicker,
    mir gefällt der Begriff Suchender. Sind wir dies nicht alle? Den Wissenden gibt es für mich nur ein Mal. Den Punkt Teambildung würde ich mit dem Bau vergleichen. Baue ich als Trainer schnell eine Fassade, welche beim ersten Gegentor zusammen stürzt. Nehme ich mir hierfür Zeit und versuche eine solides Gebilde zu schaffen, oder doch etwas dazwischen. Unvermeidlich stellt man sich die Frage aus welcher Substanz soll das Zielprodukt bestehen?


    Korrigeire mich wenn ich Dich falsch verstehe; redest du hier von Glaubenssätzen, Dogmen... welche bewusst oder wie meist eher unbewusst vom Trainer/Eltern (Einfluss durch Umgebung)... den Kindern vermittelt werden. Willst du hierauf aufmerksam machen und Erfahrungen austauschen?


    Ein ganz heikles Thema, welches du ansprichst, ist die Niederlage. Wer kann von sich behaupten, dass er mit der Niederlage umgehen kann? Was sind die Unterschiede? Es gibt Menschen (zumeist erfolgreiche) die für sich selbst einen Weg gefunden haben damit umzugehen.


    Der Umgang mit Sieg und Niederlage interessiert mich persönlich sehr. Aber auch die allgemeine Einstellung zu einer Sache. Wie bringe ich mich in welchen Zustand...


    Die Niederlage in einer Sache, welche mich nicht wirklich interessiert verändert auch nicht wirklich meinen Zustand. Im Gegensatz hierzu verändert sich mein Zustand automatisch, wenn ich mit Herz/Blut an einer Sache dabei bin und eine Niederlage "erleide".


    Ist es wichtig traurig zu sein bzw. zu dürfen? Ja, für mich schon.
    Nun wie geht es dann weiter? Was meinst du Kicker?

    Dein Beispiel kann ich so nicht hin nehmen, weil wenn man bei Rot über die Straße geht, verstößt man gegen ein Gesetz. Dieses Gesetz gibt es nicht ohne Grund. Es geht hier um Leben und Tod. Dieses abzuschaffen ist grob fahrlässig. Aus diesem Grund kann ich dein Beispiel nicht akzeptieren. Dennoch finde ich deine Aussage richtig, dass man etwas durchsetzen kann, wenn dafür eine gewisse Grundlage besteht.


    Das Bestehen eines Gesetzes, schließt die Akzeptanz und Einhaltung nicht automatisch mit ein - auch nach Aufklärung nicht -. Hierfür bedient man sich eben der Ausführenden Gewalt....


    Erwachsene daran zu hindern auf Fußballplätzen lauthals rumzuschreien wie bereits gewohnt wird die FPL nicht schaffen, weil es an der Regeleinhaltung hapert. Nehmen wir mal die beiden Kerne der FPL - Schiri und Fanzone -.


    Als ich selbst noch Co-T. war, wurde uns vorgeschrieben, dass wir nun ohne Schiri spielen sollen. Tatsächlich wurde sich nicht daran gehalten. Es wurde sich auf die Regelung geeinigt, dass der Gast einen Schiri stellt. Eine Fan-Zone wurde nur bei uns abgesteckt. Gehalt hat sich daran keiner. (War aber auch nicht notwendig, denn die Eltern dort sind 1A mit Sternchen).
    Nun habe ich Zeit nicht nur zu beobachten sondern auch als "aktives" Elternteil der Elternschaft beizutreten. Auch als solches wurde ich bereits gebeten als Schiri zu fungieren, obwohl doch dies ein Regelverstoß ist. Ich habe es gemacht, weil ich diese Regelung nunmehr aus Erfahrung ablehne. Streit gab es keinen. Eine Fan-Zone wurde nicht abgesteckt.


    Einzelfälle?


    Verstehst du aber, so hoffe ich, dann warum ich deine Einzelfällen nicht pauschalisiert annehmen kann.


    Es gibt diese Fälle und ich will dies weder abstreiten noch schön reden. Es kann auch durch aus sein, dass das erste und bis lang einzige Turnier mit FP Regeln, welches ich live gesehen und miterleben durfte, mich sehr abgeschreckt hat.


    Einzelfall?


    Aufklärung ist dennoch ein Werkzeug welches Beispielsweise beim Thema Verhütung Breitflächig zu großen Fortschritten geführt wurde. Dieses Thema wird auch von geschultem Personal durchgeführt oder eben von Vertrauenspersonen/Vorbildern. Hier gibt es keine gesetzliche Grundlage. Gerade wenn Erwachsene (Eltern/Neutrainer) von Anfang an Aufgeklärt werden, ist der Erfolg sehr wahrscheinlich.

    Uwe,
    jeder ist für sein Tun und Unterlassen verantwortlich. Du versuchst mir aber doch nicht das Gegenteil weiss machen wollen, dass die Trainer die Leitfiguren einer jeder Begegnung zweier Mannschaften sind. Die Beobachtung von günther habe ich auch so gemacht inzwischen in zwei verschiedenen Verbänden - falls der blödsinn mit der Oase... jetzt kommt -. Egal ob im Trainergespann oder als Elternteil das Spiel spiegelt das Verhalten der Trainer und Eltern, so auch meine Erfahrung (Trainer > Eltern > Kinder ).


    Es ist doch die Einstellung/Phillosophi aber auch die Unwissenheit mit welcher die Erwachsenen am KiFu teilhaben wollen. Da hilft nur aufklären aufklären und aufklären. Wie schon mit anderen Themen aus dem Leben. Was bringen dort Verbote? - ich rede hier selbstverständlich von legalen Dingen ;) -


    Es ist eben nicht die Elternschaft oder die Trainer... es sind die Erwachsenen.

    Ich stelle mir die Frage; Ob die Elternzone bzw. wie lange diese eine tatsächliche Wirkung zeigt? Vergleichsweise zu der Elternzone im Fußball, stellt eineEishockeybande ein weit größeres Hindernis dar. Wollen wir tatsächlich als nächsten Schritt einen Maschendrahtzaun aufstellen? Ist die Ausgrenzung der richtige Weg/Richtung?


    Sicherlich ist das berichtete Verhalten inakzeptabel. Klar ist auch, dass es sich nicht zu einem Flächenbrant ausarten soll. Doch sehe ich die Ausgrenzung eher als falsches Brantlöschmittel. Allgemein halte ich wenig davon pauschalen Strafen wie Zonen, Zuschauerverbote... zu vergeben.


    Welche Wirkung bzw. welche Reaktion ist zu erwarten?


    Das Problem sehe ich eher in fehlendem Personal auf Seiten der Vereine... Dabei halte ich mir einen einfachen Vergleich vor Augen:


    Wie viele "Problemeltern" gibt es und wie viele Trainer gibt es die auf ERFOLG spielen? Ich würde die Zahl der erfolgsorientierten ungeschulten Trainer höher schätzen. Dies ist aber sicherlich hier nicht das Thema, oder?


    Die Jungs (F und E-Jugend) aus unserer Verwandtschaft, die mit Fußball im Bambini-Alter angefangen haben sind zu anderen Sportarten (Handball, Karate...) gewechselt. Einzig meinen Sohn hat es noch nicht umgestimmt. Dabei waren die Eltern sehr froh, dass dieser Zirkus endlich ein Ende hat. Neben Rumpelstilzchen und Konsorten steht man im Vergleich zum Hallensport bei Wind und Wetter draußen.


    Nun könnte man hingehen und den Eltern weiter den schwarzen Peter zuschieben und dann mit dem Finger drauf zeigen. Schließlich befinden wir uns gerade in einem Vereinsbeitritts-Boom im Bambini und F-Jugendalter.

    Hallo Andre,


    welchen Vorteil siehst du, im Bezug auf das defensive Verhalten im 1gg1 eines Spielers, hat das aufzeichnen dieser Aktion von oben? Von welcher Übersicht sprichst du hier genau (Position zum Tor...?) und wie genau will man dies von oben aufnähmen? Ich würde es verstehen, wenn man das taktische Verhalten der gesamten Mannschaft (in entsprechender Jugend aber nicht in der E-Jugend) so besser im Bild und damit als Übersicht hat, aber einen Spieler speziell?


    Ich versuch im Gegenteil aus der ungefähren Augenhöhe der Spieler zu filmen (F-Jugend). So sind diese, nach meinem Empfinden, besser in Szene gesetzt. Je nach Entfernung kann man die momentanen Gefühle deutlich sehen (Überraschung, Angst, Freude, Entschlossenheit, Unsicherheit...), oder halt etwas mehr über das Spielfeld um die beiden Hauptakteure herum.


    Mich würden deine Argumente hilfsweise mit Beispielen hierzu, weil ich eben auch filme, interessieren.


    Gruß
    crow

    Hallo Lubi,


    seit ungefähr einem Jahr nehme ich die Pflichtspiele auf und bearbeite - zuschnitt, zoomen, und Matrixeffekt (Verlangsamung) -, um bestimmte Aktionen besser in Szene zu bringen, diese dann zu Hause. Dies ist bei mir vordergründig zum Zwecke der Erinnerung. Die Dokumentation der Entwicklung ist ein sehr positiver Nebeneffekt. Ich versuche mich immer an der Mittellinie zu positionieren.


    Es ist daher klar, dass die meisten Aktionen aus der Distanz aufgenommen werden. Darin sehe ich für Meinen Zweck eher mehr Vor- wie Nachteile. Heran zoomen kann ich auch am PC. Folglich habe ich aber immer die selbe perspektive zu den einzelnen Sektoren -16er, Ecken...- . Die Aktionen wie z. B. 1gg1 finden auf dem ganzen Feld statt, wodurch ich hier aus verschiedenen Perspektiven diese Art der Aktion aufzeichnen durfte. Am besten kommt es auf dem Bild an, wenn bei dem 1gg1 halb schräg von vorne zu dem Hauptakteur aufgenommen wurde.


    Beispiel zu meinem Aufnahme-Ausgangspunkt hin zum Sektor wo die Aktion stattgefunden hat.


    Auf der rechten Seite des "16er´s" startet Spieler A ein 1gg1 gegen Spieler B. Spieler A wird folglich aus meinem Ausgangspunkt (Mittelline gleich Seite) schräg von hinten und Spieler B schräg von vorne Aufgezeichnet. Aus dieser Perspektive (F1-Kleinfeld) wurde Spieler B am besten in Szene gesetzt. Wichtigste Merkmale hierfür sind, dass die beiden Akteure voll im Bild zu sehen sind wobei Spieler B mehr in Szene kommt, weil man neben seiner Körperhaltung/bewegung auch das Gesicht (die Augen) sieht. Hingegen bei Spieler B nur die Körperhaltung/-bewegung (Technik) in Szene kommt.


    Alternativ gib es dann Szenen aus dem Mittelfeld. Hier werden beide Spieler von der Seite aufgezeichnet. Persönlich finde ich diese Szenen nicht schlecht, aber technisch gelungene Aktionen kommen auf dem Bild nicht so an, als wenn man diese Szene von schräg vorne zum Hauptakteur aufzeichnet.


    Bin aber nur Laie hinter dem Camcorder. Möchtest du im Training oder im Spiel aufnehmen?


    Gruß
    crow

    Hallo zusammen,


    wie bereits in einem Post von mir geschrieben, ist es für mich Sinnfrei für eine Dorfmannschaft die Frage zu Stellen; Umstellung auf Leistungsverein; ja oder nein? Gerade weil dieser Dorfverein mit anderen Problemen beschäftigt ist und der Bedarf nicht vorhanden um ein solches Angebot bieten zu wollen.


    Insofern beschäftigen wir uns, so habe ich es zumindest verstanden, mit einem bestimmten/eingeschränkten Vereinskreis. Die Vereine, welche aufgrund von der Anzahl der aktiven Mitglieder/Einzugsgebiet... wo die Grundvoraussetzungen gegeben sind, die Möglichkeit haben über so eine Frage zu denken/entscheiden. Es ist auch deutlich geworden, dass die Ligazugehörigkeit (bestehende/angestrebte) des Vereins nicht eine unwichtige Rolle spielt. Auch hat man hier ein gewisses Alter für den Leistungsfußball und den für leistungsorientierten benannt.


    Leistungsfußball ca. ab C-Jugend mit dem Ziel auf bestimmte Spiel- und oder Saisonergebnisse
    Leistungsorientierter-Fußball ab G - E mit dem Ziel der Ausbildung/Förderung des Nachwuchses
    (D-Jugend habe ich als Grauzone verstanden)


    Da beim leistungsorientierten Fußball nicht das Spielergebnis oder Saisonergebnis als Ziel benannt wird, ist es für mich das Gegenteil zum Leistungsfußball. Ein Verein, welcher sich der Leistung langfristig verschreibt, hat also beide Seiten der Medaille zu tragen.


    Auch die Trainer im Breiten- und Leistungssport sind mit Beispielsweise Managern oder Investoren aus der Wirtschaft zu vergleichen. Ob B.-Trainer oder L.-Trainer, beide führen Menschen auf ein Ziel zu. Im Leistungsfußball/-verein wird sich offiziell dazu bekannt, später (ab ca. C-Jugend) auf Ergebnis zu spielen. Allerdings gibt es bei den Breitensport-Trainern viele Ziele. Der eine möchte, dass die Spieler möglichst lange dem Fußball erhalten bleiben, ein anderer will seine persönliche Bestätigung finden, ein dritter sieht es noch anders. Hierzu kommt noch, dass dem Breitensport-Trainer auch noch viele Umstände zuspielen (Neu-/Vatertrainer, kein Konzept im Verein, meist auf sich allein gestellt und vor Allem man investiert entsprechend in das was man hat).


    Man kann also doch durchaus sagen, dass die Umstände (Entwicklungsstand der Organisation wie Konzept; Anzahl/Auswahl an Kindern) mit großem Gewicht den Unterschied darstellen. Die Kinder spielen bei beiden Vereinen, sofern man es so hart trennen will, eine Schlüsselrolle. Der eine Verein legt mehr Gewicht auf die fachspezifischen Werte eines Kindes und der andere eher auf den soziallen Bereich.


    Im "L.-Verein" kann durchaus die Ist-Fähigkeiten der Kinder eine nicht kleine Rolle spielen. Ich sehe aber da auch noch einen anderen Wert, welchen die Kinder haben. Ich nenne diesen Wert mal den Inneren-Nennwert (Potenzial, welches nicht zwangsweise mit Talent zu vergleichen ist). Dieses Potenzial bildet sich aus vielen verschiedenen Bereichen Wille, Disziplin, Freude... kurz um Einstellung zum Fußball aber auch sicher die Fähigkeit wie schnell die Kinder etwas Neues umsetzen können - Talent eben -.


    Es ist leichter möglich mit Kinder wo eine entsprechende Einstellung vorhanden ist den Fußballaltag Leistungsorientiert zu gestalten an den Leistungsfußball heran zu führen. Hier wird nicht (nicht mehr) die Frage von den Kindern gestellt ob, sondern wie. Dieser (Lebens-)Abschnitt ist, wie ich finde, sehr wichtig um als Verein langfristig in höheren Ligen zu spielen.


    Insofern braucht, tobn, dein Verein sicherlich ein Konzept (dieses hast du ja selbst moniert) aber auch vieles Weitere mehr wie z. B. das nötige "Personal"... Und weil ich die Vorbereitung/"Vorarbeit" des jüngeren Jahrgangs für sehr wichtig halte, habe ich auch den jüngeren Jahrgang hier mit in´s Gespräch gebracht.

    Hallo Andre,


    auch ich war auf die Fairplay-Liga gespannt. Es ist eine sehr schöne Vision. Nach dem Turnier habe ich angefangen die Fairplay-Geschichte kritisch zu hinter fragen. Was ändert sich tatsächlich? Trainer die sonst ruhig waren bleiben ruhig und die andere Sorte ändert sich auch nicht... Nur zu meckern und nichts Konstruktives beizutragen ist aber nicht meine Art. Insofern möchte eine Möglichkeit in den Raum mit zur Diskussion stellen, was evtl. tatsächlich eine Änderung bewirken könnte und somit den Sinn des KiFu eher anspricht. Die Mannschaften neben der Tabelle offiziell, objektiv von Dritten im Spiel zu beurteilt.


    Zum besseren Verständnis möchte ich hier für kurz in andere Sportarten abweichen. Beim Boxen z.B. wird lang nicht mehr allein die Trefferzahl gewertet. Auch im Schach wird eine Rangliste über Jahre geführt (Elo-Zahl).


    Gehen wir wieder zum Jugend und Kinderfußball zurück. Hier wird, wie in jeder Sportart, gerade in den jungen Jahren - F-, E- und D-Jugenden - doch das Fundament der Spieler - gleichwohl ob Talent oder nicht und aus sozialer oder fachlicher Sicht - gelegt. Warum messen wir nur nach dem Torverhältnis? Wohl wissend, dass es ausreichend (zu viele) Möglichkeiten gibt dieses durch Erwachsene zu manipulieren, ist es unser Maßstab an dem wir die Mannschaften messen.


    Das Interesse vieler Vereine ist es Mitglieder zu werben. Aushängeschild ist offiziell und für einen Laien-Elternteil zugänglich ausschließlich die Tabelle und die eigene Beurteilung vor Ort. Daher ja auch die Beweggründe zum Erfolg (auch auf kosten der Ausbildung). Insofern möchte ich behaupten, dass die Vereine/Trainer sowohl Täter als auch Opfer sind, weil sie keine andere Möglichkeit haben ihre Leistung - altersgerechte Ausbildung im Kinderfußball - vorzuweisen. Es gibt nichts Offizielles hierrüber.


    Ich versuche Mal die Vorstellung, die mir so vorschwebt, in Worte zu fassen. Es ist noch nichts ganzes, nur ein abstrakter Vorschlag einer Vorstellung. (Sicher werde ich nicht jetzt sofort hier alles bedacht haben, aber organisierbar ist es.)


    Ziel:
    Beurteilung der Mannschaften nach Vorgaben/Kriterien aus dem Kinderfußball. Wie z. B.:
    Trainer; Handhabung der Einsatzzeiten / Benehmen am Spielfeldrant...
    Spieler; je nach Alter offensives und defensives 1gg1-Verhalten...
    (Eltern fließen nicht in die Beurteilung, sollen aber aufgefordert werden am Platz nicht zu rauchen...)


    Ort
    Aus organisatorischen Gründen würde ich die Staffelspiele an einem Tag und einem Ort durch führen lassen. Die Bewertung findet bei den Spielen statt.


    Art
    Es werden Punkte von "Offizielen" nach den Kriterien vergeben (wie bei dem Beispiel Boxen) für einzelne Aktionen. Daraus resultier der Sieger/Verlierer für den Ausbildungsstand. Dieses Ergebniss fließt in die Elo-Rangliste des Vereins/Mannschaft und ist Aushängeschild und zugleich Stempel.


    Sinn
    Wetbewerb um den Kern im KiFu


    P.S.
    sry tobn, bin ziehmlich vom thema abgekommen :O

    Der Unterschied zwischen den beiden Begriffen, bzw. was dahinter steht/stehen sollte, spiegelt sich also insofern in der Ligazugehörigkeit wieder. Ich sehe es so, dass man körperliche Leistungen nur abverlangen kann wenn:
    die Kinder die Grundlagen des Fußballs beherrschen.
    die Kinder die Chance hatten alles mal zu testen, sich für etwas selbst und auch bewusst zu entscheiden und dann diese Entscheidung anfangen zu verfeinern. Beispiel Position...
    die Kinder/Jugendlichen robust, d. h. aus der Pubertät raus sind.


    Somit kommen ich auf ein Alter von ab 15 Jahre. Was ist aber davor?


    Es ist doch sicher, dass sich Mannschaften "durchmogeln" können (schwarze Schafe?!?), wenn sie die Chance bekommen. Hier ist es doch egal welche Rahmenbedingungen man Vorgibt, ob nun mit oder ohne Tabelle, Schiri, Zuschauerzonen...


    Beispiel:
    Strategie: Einsatzzeiten der starken/schwachen Spieler sind zu unterschiedlich und Positionen sind nach stärken besetzt. (Dabei stellt sich mir gleich die Frage, welcher Wert ist akzeptabel?)
    Die Taktik z. B. in der F- oder besser gesagt in der E1- Jugenden wird im Spiel auf Sieg ausgelegt (Ball nach vorne und EINER soll es vorne richten).
    (Scouten und werben der besseren Spieler.)
    ...
    Es gibt auch die Mannschaft die den "Sieg" hinter "größere/langfristige" Ziel setzt. Kinder/Spieler auszubilden und an die erste Mannschaft des Vereins zu bringen, ist nach meiner Meinung das wichtigste Ziel. Diese "Ausbildung" hat selbstverständlich soziale als auch fachspezifische Aspekte und kann verschiedene Stationen/Wege beinhalten.


    Die Spieler sollten im entsprechenden Alter alle Grundlagen erlernen dürfen... Je nach Trainer haben die Kinder diese Möglichkeit und andere eben nicht und hier wird sich auch kaum was änderen.


    Nun stoßen ich hier mal in diesem Zusammenhang ein etwas umstrittenes Thema an (es hängt ja in gewisser Weise mit der hier diskutierten Thematik zusammen):


    Ob nun Liga oder nicht Breiten- oder Leistungssport; Gleichberechtigung für schwachen aber auch für die starken Spieler.


    Hier werden immer die schwachen Spieler in Schutz genommen. Nach meiner persönlichen Meinung ist es nur ein Vorwand. Hat der stärkere Spieler nicht auch das Recht sich auf Augenhöhe mit Gleichgesinnten zu messen, auch in F- bzw. E-Jugend? Ist es so verwerflich, dass auch ein Kind so einen Wunsch äußern kann? Warum ist er eigentlich stärker als andere geworden?


    Meiner Meinung nach ist es egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, keiner will nur verlieren. Ist es aber auch nicht gleichzeitig so, dass selbst in der Schule wo sich eigentlich starke Kinder langweilen, die LEISTUNGEN auf einmal absacken?


    Nein, wechselt ein Kind auf eigenen Wunsch aus einer dieser Jugenden in einen anderen Verein wird heut zu Tage dieses und die Eltern Teils sogar als Verräter angesehen. Die Konkurrenz zwischen den Vereinen oder besser gesagt der Anhängerschafft ist so groß, dass auf einmal KiFu kein Thema mehr ist. Nein, den es ist Hochverrat, wenn man zu Verein XY wechselt. Für mich ist KiFu nicht nur ein Sache, die auf dem Fußballplatz oder im eigenen Verein ihren Platz hat, sondern eher im Kopf. Es ist die Einstellung/Philosophie nach der man im Sinne der Kinder entscheidet und handelt.


    Ja, den o. g. Wunsch habe ich von einem Kind gehört. Nicht aus der damals von mir mit trainierenden Mannschaft, sondern eine Jugend höher. In der Mannschaft war das Leistungsgefälle einfach riesig.


    Aber bei Kindern wird ohne Liga gespielt, weil es sonst zu unangenehmen Fällen führen kann. Auch Ergebnisse mit um die 30:0 gab es hier nicht nur ein Mal (da habe ich nur mit dem Kopf schütteln können). Ich habe auch nun endlich mal ein Fairplay-Turnier mit erlebt und mir insofern eine eigene Meinung bilden können... Ja, und unfaire Schiris, welche nicht verlieren können habe ich gesehen.


    Jedes Mal, egal was schief gelaufen ist, habe die Erwachsenen versagt. Dann frage ich mich: "Stimmt das Konzept KiFu" oder passen da einfach keine Kinder rein? Evtl. sind es aber auch nur die Erwachsenen die sich egal was man ihnen vorsetzt eine Lücke finden. Zuschauer können sich nicht benehmen (dann schreien sie halt etwas lauter) . Ergebnisse sind nicht gerade Kinderfreundlich und bei dem Fairplay-Turnier sind alle Spiele mit Abstand die unfairsten die ich je gesehen habe. So viele weinende Kinder wie dort habe ich noch bei keinem Turnier gesehen (wegen Faul´s). Auch habe ich noch nie so viel bullshit am Spielfeldrand vor den Spielen beobachten können. Trainer und Eltern motivierten die Kinder hin zu diesen "Ergebnissen". Wer will, findet zu jeder Rahmenbedingung die passende Lücke um seinen Willen durchzubringen.


    Das Turnier hat mich abgeschreckt vor dieser "Fairplay-Geschichte", denn lückenloser ist es bei Weitem nicht. Aber es liest sich in den Artikeln sehr gut (jeder von uns hat eine positive Einstellung zu dem Begriff "Fairplay"). Da lassen wir doch auch mal die Auswahl gegeneinander zur Show spielen. Kinder werden zum Werbe-Zweck benutzt. Und warum gibt es immer noch Turniere in der F-Jugend. Letzt endlich gibt es dort auch einen Turniersieger (einen Meister, der der mit dem größten Pokal nach Hause fahren darf) aber die Tabelle muss weg :thumbup: . Die Erwachsenen drehen und wenden es, wie es ihnen gerade passt. Man macht ja was für die Kinder!!!


    Die Kinder die den Sport aber lieben, für die die Fußball so wichtig ist, dass Eltern den Fußball sogar als Druckmittel benutzen können (schulische Leistungen...), da ruft manch einer mal schnell hinterher; welcher normale Mensch fährt schon gerne am WE X km. Sry Jungs, aber die meisten wollen keine Liga (nicht für sich und erst recht auch nicht für andere).


    Die LEISTUNG die ein jeder von uns, ob klein oder groß, welche er in eine für ihn wichtige Sache reinsteckt sollte entsprechend belohnt werden! Oder würde einer von Euch 3 - 4 Jahre arbeiten ohne Entlohnt zu werden. Die Belohnung für die Kinder sind eben spannende Spiele. Spiele die eine Herausforderung bieten, aber ganz bestimmt nicht solche die mit 30:0 enden. Ja, und es ist der Pokal oder die Medaille oder der Titel, auf die die Kinder auch stolz sind und dies auch so dürfen. Das sind die Früchte ihrer "Leistung" verbunden mit einer Erinnerung.


    Nein, es wird abgeschafft. Es wird abgeschafft, weil wir Erwachsenen nicht mit dieser Verantwortung umgehen können und kläglich versagen den Kindern den Umgang mit Sieg und Niederlage beizubringen.


    Hat einer von Euch schon mal das Thema mit seiner Mannschaft besprochen? Was wollen den die Kinder? Vergleiche haben die Kinder ja durch Turniere...


    Ich hatte das große Glück eine solche Erfahrung zu durchleben. Bei der Abschluss/Abschiedsfeier wurde mir von der Mannschaft ein großer Pokal überreicht. Ich bin sehr stolz darauf und auch erinnert er mich jetzt immer wieder an eine sehr schöne Zeit mit der Mannschaft. Obwohl ich ganz genau weiß, dass es auf der einen Seite nur ein Staubfänger ist, ist dieser Staubfänger das Ding welches in mir schöne Erinnerungen hervor ruft.


    Kindern diese Belohnungen zu nehmen, finde ich nach meiner Erfahrung, sehr egoistisch. Daher bin ich auch gegen die selbst ernannte "Fairplay" - Liga, weil es Letzt endlich nicht kontrolliert wird und somit sich nichts ändern wird. Ich glaube selbst, wenn man jedem Trainer "Fairplay" auf die Stirn tätowieren würde, würde sich nichts ändern.


    Ja, ich bin auch für einen Meistertitel in der F-Jugend. Jeder der Erwachsenen weiß wie die anderen Mannschaften gespielt habe. Welche Mannschaft hat gewonnen und welche verloren. Aber die Tabelle wird "wegen den Kinderen bzw. zum Schutz" offiziel abgeschaft. Die Erwachsenen die es wissen wollen bekommen aber die Informationen.


    Ein ewas konkreterer Vorschlag hierfür ist die eingeschränkte Tabele bis zur U15. Sieg/Niederlage 3:0 sprich ohne Torverhältniss. Das Torverhältniss spielt in den unteren Jugenden jetzt auch keine Rolle.


    Gruß
    crow

    Antwort zu dem L-Verein in dem mein Sohn spielt:


    zu 1: Im Bezug auf die Kaderzusammenstellung; der Trainer / nach Rsp. mit Jugendleiter
    zu 2: fest auf X Spieler im Kader der entsprechenden UX-Mannschaft (Vorgabe vom Verein) Beispiel: U12 > U8
    zu 3: Nach Bedarf bzw. Angebot, d. h. kommt ein besserer Spieler wird aussortiert *
    zu 4: Dem Anschein nach groß, d. h. besteht Bedarf kann leicht aussortiert werden.
    zu 5: Gibt es nicht. Ein Kader je Jahrgang. Wird man aussortiert, so muss der Kandidat sich um einen neuen Verein kümmern (wird dabei aber unterstützt).


    *Es gibt halt auch ganz klare Vorgaben.
    Beispiel:
    Ein 12-jähriger hat nur mit seinem starken Fuß gespielt und wurde insofern aussortiert. Es wurde ihm ein Verein nahegelegt und auch geraten den schwachen Fuß zu verbessern und einzusetzen. Des Weiteren hat man ihm auch gesagt, dass er sofern diese Schwäche beseitigt ist, wieder kommen kann. (Info habe ich von den Eltern)


    Das ist auch das harte und, so wie ich finde, ist dies auch der einzige Unterschied.
    Der eine Verein hat mehr Auswahl als der Andere und schöpft diese Möglichkeit voll aus. Nach dieser Praxis wir ab den Bambinis gefahren, bis der Kader bestmöglich besetzt/zusammengestellt wurde.


    Ja, es ist auf der einen Seite hart, aber auf der anderen Seite weiß auch jeder worauf er sich einlässt/einlassen will. Hier kommen wir auch zu einem ganz wichtigen Punkt. In dieser Mannschaft will und kann das Trainergespann 4 - 5 Mal die Woche Zeit/Lust und das nötige Engagement finden. Die Kinder wollen spielen, spielen, spielen... und die Eltern wollen und können auch die nötige Zeit, Fahrgeld... für ihren Sprössling einsetzen. Hier sind die "Ziele" oder wie Steini es passender gesagt hat "die Einstellung" einheitlich (auch unterstützt und kontrolliert es der Verein).


    In einem Kader von 12 Kindern einer Beispielsweise U9 Mannschaft können auch nicht alle im Sinne des KiFu bei Pflichtspielen eingesetzt werden. Hier wird dafür zusätzlich an Turnieren teilgenommen...


    Insofern verstehe ich die Frage mit dem darunter geschilderten Fall nicht so ganz. Der Fall bezieht sich eher auf die Erfolgsorientierung eines/einer Trainers/Mannschaft/Verein und die Frage bezieht sich auf Leistungsorientierung..

    Hallo tobn,


    warum so abstrakt trennen (schwarz/weiß) Breiten- und Leistungsorientierter Fußball? Es gibt auch die Verein die durch talentierte Jahrgänge (Mannschaften) "besser" spielen und versuchen dann dies zu halten. Ist der Grundgedanke des Leistungs-/Erfolgsorientierten Fußballs für dich ein Hindernis für Kinder- Jugendgerechten Fußball´s?


    Sicher macht es wenig Sinn für einen Dorfverein mit wenig Nachwuchs bzw. geringem Einzugsgebiet der Leistung/ dem Erfolg zu verschreiben. In einer Sadt sieht die Welt doch schon anders aus.


    Kleiner Erfahrungsbericht:
    1. Beispiel
    Diese Woche habe ich mit dem Trainer meines Sohnes aus der Fußball AG (Ganztagsschule) gesprochen. Mein Anliegen galt der Integration (gibt´s Probleme die er beobachtet hat?...) nach dem Umzug... Es stellte sich im Laufe des Gesprächs heraus, dass der Trainer vom DFB ist und mit unter auch die Rheinlandauswahl im Jugendbereich trainiert.


    Fazit aus diesem Gespräch war für mich, dass es immer auf den Trainer einer Mannschaft ankommt und nicht den Verein...


    2. Beispiel
    Haben mit meinem Sohn fälschlicher weise der falschen UX-Mannschaft beim Training zugeschaut. Worauf hin mein Sohn sagte; "Nee Papa da ist mir zu viel Streit. Lass uns gehen" (Der Trainer hat aber auch wirklich viel gemeckert)
    Er hat sich dann aber für denselben Verein entschieden, nur nun in der altersgerechten UX-Mannschaft. (Hier war es harmonischer).


    Fazit???


    Dazu noch ein Hinweis; der Trainer aus der AG hat einen Verein, welcher momentan eine sehr gute Kinder und Jugendarbeit bietet, empfohlen und hingewiesen, dass es sich aber immer wieder ändert (und es war leider nicht das LZ in dem mein Sohn spielt). Vor noch zwei Jahren hätte er noch einen anderen Verein empfohlen. Auf meine Frage, wie es dazu kommt, antwortete er ganz einfach; der Trainer dort hätte aufgehört.


    Nun mein letztes Fazit:


    Nicht das wofür man sich ausgibt oder hält kommt es an, sondern einzig und allein was man tut.


    P.S.:
    "gleichmäßige Einsatzzeiten propagiere sowie fordere, Ausbildung und Förderung der Persönlichkeitsbildung aller Spieler vor die Verfolgung des Ziels des Gruppensiegs zu stellen, während er das gerne "miteinander vereinbaren" möchte"


    Ich bin insofern der Meinung, dass es sehr wohl miteinander vereinbar ist und es dabei nicht darauf ankommt ob man im Verein X oder Y ist.