aber grundsätzlich werden die
Besten Trainer im Kinder und jüngeren Jugendbereich benötigt.
Jetzt brauche ich auch nochmal schnell den "gefällt mir" Button.
flyer: Du scheinst dich innerlich schon festgelegt haben. Dann mach es doch einfach! ![]()
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Hallo Miho,
klingt für den koordinativen Bereich nicht schlecht (schult z.B. die Rhytmisierungsfähigkeit)
Hätte jedoch so meine Probleme mit dem Stoppen des Balles mit der Fußsohle. Insofern würde ich die Übung erst durchführen, wenn die Ball an- und mitnahme bereits relativ gut funktioniert.
Du machst die Übung doch nicht mit den Bambinis, oder?
Eine Sache verstehe ich nicht ganz:
Es geht darum, dass ich in meiner G-Jugend Manschaft 4 Kandidaten habe, die:
1. sehr unregelmäßig zum Training kommen und
2. es stören und sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, da sie elementare Sachen nicht verstehen.
Ich glaube wir reden aneinander vorbei, der Rest der Mannschaft versteht alles und die haben auch echt Spaß. Es geht eben um den einen der nichts peilt. Er ist auch nicht faul oder so, sondern einfach kognitiv sehr schwacg
Hast du nun einen Spieler, der Dir Schwierigkeiten bereitet oder sind es 4 ??
Ist es nur einer würde ich da auch gar kein großes Problem sehen. Er ist halt noch nicht so weit. Na und??
Sind es vier versuche soweit möglich zwei Gruppen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu machen.
Ich würde in einer G-Jugend ungefähr zu 50% fußballerischen Inhalt anbieten. Nach meiner Erfahrung reicht in der G-Jugend eine "Spielstunde" von 60 Minuten völlig aus, länger können sie sich eh nicht konzentrieren.
Von dieser Stunde würde ich mindestens immer 15 Minuten ein "normales" Fußballspiel spielen lassen, mit möglichst kleinen Mannschaften. Hin und wieder kann man ruhig auch mal auf ein Minifeld á la Horst Wein ausweichen. Für meine G-Jugend war das "normale" Spiel jedenfalls grundsätzlich das Highlight des Trainings und gefühlte alle 60 Sekunden kam die Frage: "Wann spielen wir RICHTIG Fußball?". Weitere 15 Minuten würde ich auf fußballspezifische Spiele (Dribbling, Torschuss etc.) verwenden, möglichst oft mit Torabschluss damit die Kleinen auf die Kiste bolzen können.
Der Rest der Trainingszeit wird mit Fangspiele, Balltransportspiele und ähnlichem gestaltet, halt Spiele zur Förderung der Koordination, Schnelligkeit usw.
Ich würde im G-Jugendalter auch noch keinen "Schwerpunkt" im Training haben. Ich denke es langt wenn man damit in der F-Jugend anfängt. Bei den Bambinis können das ruhig einfach aneinander gereihte Spiele/ Übungen sein.
Auf der Seite des DFB findet man immer gute Übungen die man mit einstreuen kann. Ansonsten lohnt sich auch mal ein Blick auf der Homepage der TSG Hoffenheim, die immer mal wieder Trainingsstunden veröffentlichen. Immerhin ein Bundesligist der auch schon zahlreiche Auszeichnungen für die gute Jugendarbeit bekommen hat.
Link: http://www.achtzehn99.de/kidz-training-online/
Ich kann die Aufregung von SigiZ schon nachvollziehen.
Er hat doch die entsprechende Passage aus dem Regelwerk zitiert:
Ok, aber in Abs. 6 steht:
(6) Im Kleinfeldfußball dürfen jedoch nur maximal zwei Spieler, die in der
höherklassigeren bzw. 1. Mannschaft eingesetzt wurden, im nächstfolgenden
Spiel der niederklassigeren oder weiteren unteren Mannschaften der gleichen
Altersklasse eingesetzt werden.
(Fettung von mir)
Wenn die Angaben von SigiZ so stimmen muss man davon ausgehen dass der Gegner hier sehr wohl eine Regelwidrigkeit begangen hat und demzufolge ist es auch legitim sich darüber zu beschweren.
Wofür haben wir dann ein Regelwerk wenn sich niemand dran halten muss??
Ich denke, ich würde auch von einem Protest absehen da das Ergebnis ja wie schon mehrfach dargestellt keine Rolle spielt, trotzdem liegt hier ein Regelverstoß vor und es ist meiner Meinung nach nicht unsittlich sich darüber zu beschweren. Den Fehler hat die gegnerische Mannschaft begangen...
Da ich mich gerade mächtig geärgert habe, schreibe ich auch noch schnell etwas dazu.
Gerade ein Spiel mit der E-Jugend gehabt. Nach 50 Minuten steht es remis.
In der vierten Minute der Nachspielzeit wird unser Spieler rüde im gegnerischen Strafraum gefoult. Der Jungschiedsrichter (ca.14/15 Jahre) pfeift und zeigt auf den Punkt.
Daraufhin rennen der Betreuer und ein Vater der Heimmannschaft auf das Spielfeld und schreien den SR an, dass dies ja nie im Leben ein Foulspiel gewesen sei.
Dieser entscheidet sich daraufhin um und macht davon einen Freistoß für die gegnerische Mannschaft, die diesen schnell weit in unsere Hälfte spielt und den Siegtreffer erzielt.
Anmerkung: Der Schiedsrichter hat das Spiel hervorragend geleitet und meiner Meinung nach alles richtig entschieden, obwohl wirklich ein paar trickige Abseitssituationen dabei waren. Habe selten einen so guten Schiedsrichter im E-Jugendbereich erlebt und dass auch noch in seinem Alter. Habe ihm das auch nach dem Spiel gesagt.
Schade aber wenn der Gegner ein solches Verhalten an den Tag legt.. ![]()
ausschliesslich qualifizierte Trainer anstellt und/oder ausbildet
Ich denke hier hat doch jeder Dorfverein schon ein Problem. Ein WIRKLICH qualifizierter Trainer wird doch nie zu einem "echten" Dorfverein wechseln, da hier im Normalfall alle Mannschaften auf absolut unterster Ebene spielen.
Finanzielle Mittel sind normalerweise auch nicht vorhanden um solche Trainer locken zu können. Selbst wenn es diese geben würde, müsste der Dorfverein zwangsläufig auch Spieler anderer Vereine anwerben, wenn das Niveau auch entsprechend gesteigert werden soll. Hier stellt sich dann auch die Frage ob es nicht gerade die Verpflichtung eines DORFvereins ist den "eigenen" Kindern eine Möglichkeit einzuräumen Fußball zu spielen.
Somit bleibt zumeist nur die Möglichkeit die bereits vorhanden Trainer entsprechend weiterzubilden. Dies ist dann auch stark von der Motivation der Trainer abhängig.
Ich denke, so einfach wie es hier rüber kommt ist es für einen Dorfverein nicht...
Bei 42 Kinder für eine D-Jugendmannschaft würde ich die 12 stärksten Kinder zur D1 machen (sofern sie dort auch spielen wollen..). Die D2 und D3 könnte aus jeweils 15 Kindern bestehen, wobei die Chance bestehen sollte, sich bei hervorragenden Leistungen für die D1 zu qualifizieren.
Bei der D2 und D3 würde ich es als sinnvoller ansehen, diese beiden Mannschaften nach Jahrgängen einzuteilen. Sprich: Alle 2001er D2, alle 2002er D3. So können sie sich auch zusammen einspielen und werden ja in den nächsten Jahren zum Großteil weiter zusammen spielen.
Natürlich muss man bei engen Freundschaften oder Fahrgemeinschaften ggf. Kompromisse machen.
Richtig Uwe, diese Konsequenz gefällt mir nicht. Ich würde nie ein Kind so fallenlassen, sorry. In meinem ersten F-Team war ich allein und hatte drei ADHS-Kinder und ein "auditiv wahrnehmungsgestörtes", so die Arztdiagnose, was immer dies heiße. Alle waren von anderen Trainern rausgedrängelt worden und landeten so in meinem Drei-Jahrgangs-Team, wo sich alle versammelten, die andere nicht haben wollten. Keines musste bei mir gehen, alle hatten sich alsbald integriert und waren mit viel Spaß, aber eben auch manch "Albernheit" dabei, was ich duldete, ja sogar oft den Spaß - von den Kids lernend - mitmachte: an den Kindern lag's nicht und dürfte es auch sonst nie liegen! Abgesehen davon, dass wir für unseren ganzen Nachwuchs auch gesellschaftlich eine Verantwortung haben: denn dafür werden Verein als gemeinnützig enorm unterstützt, nicht dafür, dass ehrgeizige Vereinsobere über die 1.Herren mal in der Zeitung stehen - oder? Doch als ein anderer Trainer das Team übernahm, da ich längere Zeit im Krankenhaus war und so ausschied, waren nach einem Jahr alle vier aus Team und Verein entfernt worden. Tja, und es stimmt, alle verbliebenen Trainer und Eltern fanden dies gut, nur ich nicht. Falls diese vier Jungs in ein paar Jahren als Zuschauer randalieren, alte Leute anpöbeln oder rumprügeln, ich sähe da einen Zusammenhang, weiß aber dass ich auch da sicher der Einzige mit im Dorf wäre, denn dies hätte dann wie stets absout nichts mit dem Fußball zu tun. Sei nicht böse, wenn ich dir widerspreche, mit den Kindern bin, von denen man sich da fiktiv als Spielermaterial trennen will. Das ist eben Streitkultur: ich hoffe nur, ich hab dich nicht missverstand u. du! Herrenspieler meintest: da ist es natürlich was anderes, die sind mobil u. mündig, da ist Trennung mitunter das Beste für alle, Fürsorge nicht "das" Thema wie bei Kids: da lautet der 1. Auftrag Erziehung, Erfolg, der sie preisgibt, ist keiner mehr. Um Kids auszuschließen, müsste bei mir schon viel passieren..
Hallo Kicker,
im vorliegenden Fall gebe ich Dir recht. Diese Kinder hätte ich auch nicht ausgeschlossen. Was aber wenn andere Kinder sogar körperlich darunter zu leiden haben, weil sie von entsprechenden getreten, geschubst etc. werden??
Wer sein Kind heutzutage noch einem Dorfclub übergibt, kennt entweder den Trainer persönlich, hat dort einen Club der mit der Zeit geht, oder ist oft einfach verantwortungslos. Man braucht hier ja nur mal mitzulesen. Statt auf Fussballerische Themen einzugehen wird hier zu 80% die eigene Befindlichkeit zelebriert!
@ Fußballbaron: Wer ein solches Posting in ein Forum schreibt, sollte sich nicht später über mangelnden Respekt beklagen. Waldläuferin hat hierzu ja schon ein tolles Statement hinterlassen. Ich möchte hier neben dem gesellschaftlichem Aspekt auch den gesundheitlichen noch einmal in den Vordergrund stellen. Geht es nicht auch um die Bewegung an der frischen Luft, dem Muskelaufbau, der verbesserten Beweglichkeit usw. ?? Meiner Meinung nach gibt es weit wichtigere Dinge in einer Mannschaftssportart als den absoluten Erfolg (den eh jeder anders definiert) und den absolut perfekten Trainer (der auch niemand ist). Und Fußballbaron, mein Kind würde ich mit absoluter Sicherheit nicht in Deiner Mannschaft anmelden (..nur damit dies nicht immer die selben 5/6 User schreiben müssen
)
@ Dopkick: Steini hat ja in Beitrag 68 schon sehr viele gute Ratschläge gegeben. Ich habe selbst vor einiger Zeit mal eine ähnlich große Gruppe an G-Junioren betreut. Der Unterschied war nur: Wir waren zu zweit! Ich glaube tatsächlich, dass du alleine keine Chance hast eine solch große Gruppe zu bändigen.
Außerdem hatten wir auch 2 Spieler dabei, die ein extrem auffälliges Verhalten hatten und andere Kinder geschubst, getreten etc. haben. Eines der beiden Kinder hatte ständig Probleme im Kindergarten und galt auch dorfweit als Prolemkind, das andere war in der ersten Klasse und ist von dort aus mehrere Male in die vierte Klasse "zwangsversetzt" worden da es den Schulablauf so erheblich gestört hat. Von beiden Kindern haben wir uns zum Schutze der anderen Kinder nach einer gewissen Zeit getrennt. Unsere sozialpädagogische Kompetenz hat in diesem Fall nicht ausgereicht um einen geregelten Trainingsablauf für alle Kinder zu gewährleisten. Ich denke in solchen Fällen muss man sich auch mal zum Schutze der anderen von Spielern trennen.
Was ich Dir damit sagen will: Lasse Dich nicht entmutigen und bleibe dem Fußball als Trainer erhalten. Alleine die Tatsache, dass du dich mit den Themen beschäftigst und hier im Forum nach Rat suchst zeigen schon, dass es schade wäre, wenn der Fußballsport in Zukunft ohne Dich auskommen müsste.
Außerdem stelle dein Problem doch mal ,genauso wir hier im Forum, deinem Jugendobmann vor. Er wird bestimmt versuchen Dir zu helfen (..wobei es auch für Ihn nicht immer einfach ist und Trainer nicht auf Bäumen wachsen).
SG
Also ich muss hier auch mal eine kleine Lanze für den Trainer brechen.
Natürlich ist es nicht unmenschlich oder Kinderseelenverletzend wenn hier mal ein Spieler nur 3 von 11 Minuten zum Einsatz kommt. Es steht ja nirgends geschrieben, dass dies immer so ist und er hat ja auch nicht komplett zugeschaut sondern nur mal etwas kürzer gespielt. Wenn das schon nicht mehr möglich ist, müsste man als Trainer demnächst tatsächlich mit der Stoppuhr am Spielfeldrand sitzen und sich in erster Linie damit beschäftigen jedem Spieler in jedem Spiel die exakt gleiche Spielzeit zu ermöglichen.
Natürlich geht die Reaktion des Trainers gar nicht. Der Spieler kann schließlich nichts dafür.
Auf der anderen Seite ist auch solch eine Reaktion des Vaters mehr als nur unangebracht. Ich würde ihm hier auch ziemlich deutlich mitteilen, dass solche Gespräche erst nach Spielende geführt werden und dass es durchaus mal zu unterschiedlichen Spielzeiten kommen kann.
Ganz einfach 2 Gruppen á 6 Teams. Bei zwei Minuten Pausenzeit zwischen den Spielen hast du die Vorrunde nach 3 Stunden abgeschlossen. Danach kommen noch 2 Halbfinalspiele, Spiel um Platz 9 und 7, Spiel um Platz 5 und 3, Finale.
Vorteile:
- Alle Mannschaften haben mindestens 6 Spiele.
- Es gibt die spannenden Halbfinal- und Platzierungsspiele.
- Das Finale kann als Highlight als Endspiel ohne Parallelspiel ausgetragen werden
- Die Gesamtdauer überschreitet die 4 Stunden höchstens um 5-15 Minuten (je nachdem wie oft 7m geschossen werden müssen)
PS: Meiner Meinung nach gehört zu einem guten Turnier auch ein "richtiges" Finale und kein Sieger einer Gruppenphase..
Ich halte für untere Altersklassen ein 8er Teilnehmerfeld für das Beste. Wir spielen dabei neben den Halbfinalspielen auch immer kleine Halbfinalspiele der Gruppendritten und -vierten. So kommt jeder Teilnehmer auf 5 Spiele bei einer Gesamtdauer von 4 Stunden.
6er oder 7er Gruppen, die dann im Modus "Jeder gegen Jeden" spielen sind ebenfalls nicht schlecht, jedoch fehlen dann halt die spannenden Halbfinal- und Platzierungsspiele. Diese Spiele machen so ein Turnier doch irgendwie interessanter.
Ab D-Jugend sind auch 2 Gruppen á 5 Mannschaften gut.
Wir haben zumeist 3 Gruppen in der zwischen 7 und 10 Mannschaften spielen. Die Gruppen spielen in der Herbstrunde eine "einfache" Runde, also nur Hinspiele. Anschließend folgt die Hallenrunde. In der Frühjahrsrunde werden die 3 Gruppen anhand der Ergebnisse der Herbstrunde und der Hallenrunde überprüft und bei Bedarf entsprechend verändert. Während einer Runde wird grundsätzlich nicht nachjustiert.
Angenommen ich bin eine schwache Mannschaft aus Gruppe 3. Dann würde ich nach Eurer Gruppeneinteilung auf jeden Fall auf mindestens eine Mannschaft aus der starken Gruppe 1 treffen sowie 2 weiteren Mannschaften aus der mittleren Gruppe.
Nach dem System, das bei uns praktiziert wird, trifft man im Regelfall auf halbwegs gleich starke Gegner, evtl. mal welche die auch in der mittleren Gruppe spielen könnten. Mannschaften die in der Leistungsstärksten Gruppe 1 spielen können werden sich nie als schwach und damit der dritten Gruppe zuordnen.
Das ganze ist natürlich auch davon abhängig wie groß die Leistungsunterschiede zwischen den Mannschaften im jeweiligen Kreis sind. ![]()
In unserem Kreis ist es so geregelt, dass die Vereine selbst Ihre Leistungsstärke einschätzen sollen. Zusätzlich geben die Trainer noch an welchen Jahrgang die Truppe hat und als welche Mannschaft sie zuvor in der F- oder E-Jugend gespielt hat (F1, F2, F3 usw.) Durch dieses System hat die Staffeleinteilung bei uns die letzten Jahre eigentlich sehr gut funktioniert. Man muss hierbei aber auch mal ein Kompliment an die Vereine machen, die wirklich recht objektiv das Leistungsvermögen der eigenen Mannschaften einschätzen. Selbst wenn es hierbei mal den einen oder anderen "Ausreißer" gibt, ist mir das System immer noch lieber als:
Bei uns wird das so gemacht, das die starken Teams in der Qualirunde (natürlich, muss ja so sein) in verschiedene Gruppen eingeteilt werden
Dann ist es ja von vorneherein vorprogrammiert, dass es zu einigen zweistelligen Ergebnissen kommt.
Man sollte dabei vll. auch bedenken, dass diese hohen Resultate niemandem etwas bringen (weder Sieger noch Verlierer), sodass auch die stärkeren Mannschaften im Normalfall versuchen werden auch auf halbwegs gleich starke Mannschaften zu treffen. Und wenn wirklich mal eine Mannschaft völlig fehl am Platze ist, kann man das ja in der "Meisterschafts"-runde wieder korrigieren.
Also guenter, deinen Beitrag kann ich auch nicht nachvollziehen. Es gibt für mich keine nachvollziehbare Begründung einem Gegner in 50 Minuten 37 Tore einzuschenken. Da weiß ich doch schon nach 10 Minuten wie der Hase heute läuft und kann entsprechend reagieren. Schön und gut dass auch der Gegner seine Spieler spielen lassen möchte, doch selbst dann hat man genügend Möglichkeiten das Ergebnis einigermaßen im Rahmen zu halten.
Bspw. stelle ich meine Stürmer in die Abwehr und mein schwächster Spieler wird zum Angreifer. Wenn das noch nicht hilft stelle ich weitere Provokationsregeln auf (bspw. Tore nur nach Doppelpass, nur mit links usw.) So hat das Spiel dann nebenbei auch noch für das überlegende Team einen gewissen Mehrwert.
Sollte das alles immer noch nicht helfen spiele ich halt mit 1-2 Spieler weniger und wechsle dafür öfter.
Mir hat mal unser Kreisjugendvorstizende bei einem 0:10 Rückstand zur Halbzeit in der Halbzeitpause mitgeteilt (er war SR), dass die unterlegene Mannschaft bei einem zweistelligen Rückstand das Recht hätte die Partie vorzeitig abzubrechen. Der Spielstand zum Zeitpunkt des Spielabbruchs würde dann als Endergebnis eingetragen. Unser Verein hat dies aber damals abgelehnt, schließlich waren unsere Jungs und vor allem auch die des Gegners (hatten eine recht lange Anreise) ja zum Fußballspielen gekommen, und nicht um nach 35 Minuten wieder die Heimfahrt anzutreten. Es handelte sich damals um ein C-Jugendspiel.
Ich finde es allerdings schon mehr als schwach in der E-Jugend seinem Gegner 37 Stück einzuschenken. Ein solch hohes Resultat kann ein Trainer IMMER verhindern. Wie man dann auch noch mit einem Mann mehr spielen kann....
da fällt mir nichts mehr zu ein.
@ Micha: Diesen Beitrag kann ich zu 100% unterschreiben. Sehe das genauso! Und Punkt 5 ist wirklich sehr schwierig umzusetzen, da er eben kurzfristig Nachteile bringt und es kaum ein Elternteil wirklich versteht, warum wir einfach frei spielen lassen (Und das ist sogar nachvollziehbar wenn man sich nicht intensiv mit der Materie auseinander gesetzt hat.)
Alles anzeigenHallo!
Schade, dass der eigentlich gute Grundgedanke dieses Threads etwas untergegangen ist, daher möchte ich ihn noch mal aufgreifen:
Es sind natürlich nur Ansätze und keine Patentrezepte (bei mir hat`s ja leider auch nicht so geklappt...)
1. Spielzeiten/ Integration starke und schwache Spieler
Meine Meinung: Gleiche Spielzeiten, pro Spiel und auch auf die Saison gesehen! Wenn ich nur 10 Kids im Kader habe, sind grundsätzlich alle dabei. Wenn ich mehr habe, dann muss auch jeder mal pausieren. Wer aber nominiert ist, darf genauso viel spielen wie die anderen - ich habe noch kein Kind erlebt, dass gesagt hat "lass mich lieber draußen, damit wir gewinnen".
Ausnahmen: z.B. mangelhafte Disziplin oder Trainingsbeteiligung
Gefahren: unzufriedene Eltern und ggf. auch Kinder, wenn durch einen "Fehler" eines "Schwächeren" das Spiel nicht gewonnen wird
Gefahren - Maßnahmen: Teambuilding, Kommunikation/Information
2. Gewinnorientiertes Spielen/Gewinnen-Verlieren lernen
Meine Meinung: Kinder, Eltern und Trainer wollen und sollen gewinnen - aber nicht um jeden Preis. Spieler aus anderen Mannschaften leihen, um zu gewinnen, obwohl man selbst genug hat? Nein, danke! Wichtig finde ich, den Druck von den Kindern fernzuhalten. Meine Kids haben den Spaß am Fußball verinnerlicht, eine Niederlage hat sie nicht umgehauen, im Gegenteil, der Tag war trotzdem schön!
Ausnahmen: Darf man nach 9 Niederlagen und einer 1:0-Führung im 10. Spiel 5 Minuten vor Ende auf die "Starken" setzen? Einzelfallabhängig, wie ich meine - nierderlagengewöhnte Kids und Eltern können von einem einzelnen Sieg womöglich lange zehren...
Gefahren: unzufriedene Eltern, wenn man seltener gewinnt, weil man nicht nur auf die Starken setzt; Zitat "Die ärgern sich ja nicht mal richtig nach Niederlagen, denen fehlt der nötige Ehrgeiz"
Gefahren - Maßnahmen: Teambuilding, Kommunikation/Information, Selbstbewußtsein stärken
3. Rotation
Meine Meinung: Für mich ein absolutes Muss, um flexible und intelligente Spieler auszubilden. Wer nicht will, der muss nicht auf eine bestimmte Position - aber als Trainer sollte es auch meine Aufgabe sein, die Kids für Neues zu motivieren, ihnen dies schmackhaft zu machen, so das sie selbst es wollen - vielleicht nicht im nächsten Spiel, aber auf absehbare Zeit
Ausnahmen: Zwingen sollte man niemanden!
Gefahren: unzufriedene Eltern, weil die Positionen nicht die sind, die das bestmögliche Ergebnis versprechen; unzufriedene Kinder, weil sie auf eine Position gezwungen werden, die sie nicht mögen oder vor der sie Angst haben
Gefahren - Maßnahmen: Teambuilding, Kommunikation/Information, Stärkung des Selbstbewußtseins
4. "System" 3:3 - alle stürmen, alle verteidigen
Meine Meinung: Einfach umsetzbar, keine Positionsidioten, viel Bewegung und Spaß für alle
Ausnahmen: fallen mir jetzt nicht ein
Gefahren: mal wieder unzufriedene Eltern, weil es nicht so geordnet aussieht wie bei anderen Mannschaften, die z.B. mit 2 fest hinten stehenden Verteidigern absichern; hinten entstehen schon mal schnell Lücken, weil nicht alle (rechtzeitig) mit zurück kommen - oh Gott, es fallen Gegentore
Gefahren - Maßnahmen: Teambuilding, Kommunikation/Information, Lauffreude und Motivation ankurbeln
5. Coaching & Freies Spielen
Meine Meinung: Wunderschön, wenn man sich einfach nur anguckt, wie die Kids spielen, was sie gelernt haben und wie es ihnen Spaß macht.
Ausnahmen: Wenige Tipps, viel Motivation/Loben!
Gefahren: ehemalige Spieler/Eltern, die wissen wie es besser geht, weil sie ja selbst lange Kreisliga gespielt haben; der andere Trainer lenkt, sagt den "hilflosen" Kindern, was sie tun müssen, gewinnt deshalb vielleicht; große Gefahr: Eltern/Großeltern, die meinen, dass sie die Aufgabe des Trainers beim Spiel, aber auch beim Training durch permanente Anweisungen übernehmen müssen (Autoritätsverlust)
Gefahren - Maßnahmen: Kommunikation/Information, Regeln, Einzelgespräche
habt ihr denn noch abgaben in eine teamkasse und wenn ja, wie hoch?
Wir haben keine Abgaben an Teamkassen.
Beiträge in die Teamkasse hauptsächlich über Hallenturnierbewirtungen, zu denen die Eltern Kaffee-, Brezel-, Kuchen- und Brötchenspenden leisten.
Dies ist bei uns genauso!
36,- € bis 14 Jahre
54,- € von 14-18
