Gerne möchte ich auch mal eine konkrete Frage klären:
Habt Ihr Erfahrungen in der C-Jugend, das Dreieck-Bilden taktisch mit Board zu erklären und auch im Spiel umzusetzen?
7Heby
Gerne möchte ich auch mal eine konkrete Frage klären:
Habt Ihr Erfahrungen in der C-Jugend, das Dreieck-Bilden taktisch mit Board zu erklären und auch im Spiel umzusetzen?
7Heby
Vielen Dank für die teils sehr ausführlichen Antworten!
Aus den Antworten kristallisierte sich häufig, dass der TW mitspielen sollte, sofern er gute Pässe spielt. Mein Torwart wurde zwei Jahre lang in den Niederlanden ausgebildet. Ich denke kaum, dass er technische Mängel hat, sodass er aktuell schon in den Spielaufbau eingezogen wird. IV stehen bereits schon sehr breit (16er Kante zu 16er kante). 6er oder ST lässt sich fallen. Das gegenwärtige Problem ist immer noch, dass meine Spieler Probleme haben, wenn die IV sowie 6er zugestellt werden. Freilaufen und Lösen vom Ball bringt auch selten was, da der Spielaufbau erst mal sehr statisch ist.
Da bei Abstößen vom TW offensichtlich von euren Gegnern direkte Manndeckung praktiziert wird kann es auch ein Lösungsansatz sein einen bestimmten Raum zu überladen.
Gute Idee. werde ich mal ansprechen!
Tempodribbling eines IV Richtung Mittelfeld
Funktioniert nach einer Spielverlagerung bei uns auch - nötiger Raum vorhanden, kein direktes 1 vs 1 -, sonst läuft der IV klar in eine Pressingfalle, die viele Mannschaften praktizieren.
Danke auch für Spiel- und Übungsformen. Ich denke, dass Thema ist wirklich komplex. Nichtsdestotrotz hoffe ich weiterhin auf Variationen, hinten raus zuspielen - evtl. auch Tipps, wie man den Spielern das Thema näher bringen könnte (z.B. Taktiktafel).
7Heby
Hallo zusammen,
in den letzten Wochen musste ich regelmäßig feststellen, dass meine U14 (C2, Jahrgang 2000, Kreisliga A, 4-4-2) einige taktische Probleme beim Spielaufbau und Übergangsspiel hat. Auch das Durchlesen vieler Zeitschriften, Foren und Fachlektüren habe mir keine optimale Lösungsstrategie gegeben. Bei meinen Spielern handelt es sich um technisch und konditionell gut entwickele Spieler des jüngeren Jahrgangs. Ebenfalls scheuen diese Spieler keine langen Taktikschulungen, wobei ich mich bei der U14 auf Kreisliga A - Niveau des Öfteren sehr kurz halte.
Ich hoffe auf Lösungsstrategien und freue mich auch auf Übung- und Spielformen, die die Strategien umsetzen.
1) Spielaufbau/Spieleröffnung
Problem:
I.d.R. eröffnen wir kurz über unsere IV, allerdings haben wir große Probleme beim Abschlag, sobald unsere IV zugestellt werden. Mittlerweile stellt jeder Gegner unsere IV zu. Falls der Gegner mit einen ST agiert, habe wir keine Probleme.
Ansätze:
- lange Bälle auf eigene Stürmer (junge TW kommen nicht immer sehr weit, ST können aufgrund der Körpergröße kaum Kopfballduelle gewinnen)
- Anspiele auf entgegen startenden 6er (zu risikoreich, da 6er eng gedeckt werden, Aufdrehen und Lösen selten möglich)
- IV schieben vor, AV bieten sich kurz an (wenig Input meinerseits, Probleme beim weiteren Spielaufbau)
Lösung:
Wird gesucht!
2) Übergangspiel
Problem:
Spieler agieren mit vielen kurzen Querpässen, Rückpässen. Das Überspielen einer gegnerischen Mitfeldreihe selten strukturiert möglich (auch fehlendes Anbieten der Spieler in Schnittstellen, Blick für die Tiefe unzureichend)
Ansätze:
- Fokussierung des Dreieck-Spiel (wenige Übungen, schwer in der Umsetzung)
- Steil - Klatsch (befriedigend, allerdings auch nicht immer effizient)
Lösung:
Es wird eine Lösung gesucht, die einfach zu schulen ist und die vor allem auch Automatismen/Variationen meinen Spielern bietet. Übungen dringend gesucht!
Freue mich auf Antworten - gerne auch per PN!
7Heby
Alles anzeigenBeim (richtigen) offensiven Spielaufbau bin ich zurzeit noch gar nicht, ich laboriere gerade an der Spieleröffnung vom Torwart gegen Angriffspressing, weil das Angriffspressing leider auch von technisch eigentlich unterlegenen Mannschaften relativ erfolgreich praktiziert werden kann, zum aggressiven Anlaufen gehört halt nicht viel. Wenn dann die Abläufe und die Ballsicherheit in der Abwehr + DM nicht sitzen, kann eine Menge schiefgehen. Ich habe gerade einige ältere Jahrgangsspieler in der Mannschaft, die ziemlich einfach zu verunsichern sind. Ich habe diese Saison also große Probleme, weil viele Mannschaften auf gezieltes Mittelfeldpressing verzichten und lange Bälle provozieren wollen und bei vielen neuen Spielern gerade die Basics (Passen in den hinteren Fuß, Freilaufbewegungen und Dreiecksbildung, Ballannahme in den Lauf und gegen die Laufrichtung des ansprintenden Stürmers etc.) nicht sitzen. So ist das bei "abgebenden" Vereinen
Auf der Suche nach Trainingslösungen jedenfalls bin ich hier drauf gestoßen:
http://training-wissen.dfb.de/…hliessen_Praxisteil_1.pdf
http://training-wissen.dfb.de/…hliessen_Praxisteil_2.pdf
http://training-wissen.dfb.de/index.php?id=510756
http://training-wissen.dfb.de/index.php?id=509625
Allgemein zur Ballzirkulation: http://training-wissen.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=40&tx_dfbnews_pi4[cat]=12
Zum sog. "Übergangsspiel" bin ich auf diese kurze Präsentation gestoßen: http://www.bdfl.de/tl_files/bdfl/itk/ITK2012/Eickel.pdf
Das ist natürlich alles sehr instruktiv und schult wenig die Kreativität, die viele Horst Wein-Jünger hier bestimmt vermissen, aber ich denke im 11gegen11 geht es ohne einen Plan A-C einfach nicht. Deshalb gehen viele der hier versammelten Einheiten relativ früh zum großen Spiel über, was sich natürlich schwer mit vielen Ballkontakten und hoher Intensität verträgt. Andererseits läuft der Fußball eben so ab.
Ein großes Dankeschön für diesen Beitrag! Für mich derzeit sehr hilfreich!
7Heby
Danke Zodiak!
Als Pep-Fan bedanke ich mich sehr bei Dir, da ich es selbst nie gefunden habe.
Nach erstem Überfliegen fällt nichts bes. Überraschendes auf. Allerdings bietey der Jahresplan viele gute Beispiele, um Pep's Philosophie zu verstehen - die meiner teilweise entspricht.
7Heby
bei den kollegen der spielverlagerung ist übrigens gerade ein artikel erschienen, der sich "torwartkette" nennt. sehr interessant...
Da war wohl jemand schneller. Finde den Artikel "Torwartkette" auch sehr interessant und vor allem hilfreich!
Hi in einen von deinen berichten hast du in kaiserau das Thema " trainiren der Stürmer mit drei spitzen durch genommen...hab ebenfalls diesen Thema ausgelost.. Konntest du mir bitte mal deine lehrprobe senden? O was du noch davon hast... Lg selcuk
Hallo selcuk64,
ich bin grundsätzlich der Meinung, dass angehende Fußballtrainer auch das Attribut "Fleiß" besitzen sollten. Es besteht die Möglichkeit, ein neues Thema zu eröffnen und deine Arbeit zu veröffentlichen. Zu diesem Thema geben ich dir folglich gerne Tipps und Korrekturen. Schau dir positionsspezifische Abläufe im 4-3-3 an. Ebenfalls bietet dir training-online vom DFB viele nützliche Übungen - wie viele andere Webauftritte.
@Tobi_1987, saschatoni:
Mittlerweile weiß ich, dass nur 15 Spieler - zumindest bei uns im Kreis - eingesetzt werden dürfen. Diese dürfen in KLA A beliebig oft gewechselt werden. Ebenfalls ist es möglich, dass der Schiedsrichter den Kader nach dem Spiel bearbeitet, sodass man doch mehrere Spieler zum Spiel mitnehmen könnte.
Als ich vor einem Jahr das Thema eröffnet hatte, war mir das nicht so klar. Deshalb vielen Dank für die Antworten.
Danke soccerbook!
Ähm, nach dem Schnuppertraining sollte jeder Teilnehmer eine Süßigkeit zusammen mit der Urkunde bekommen.
In der Regel gibt es bei meinen Trainings nie Süßigkeiten. Da hast du völlig Recht!
Ob die Teilnehmer später zum "richtigen" Training kommen, weil es in ihren Augen immer Süßigkeiten gibt, kann ich nicht bewerten - zumindest habe ich es dann geschafft, dass junge Kinder weiterhin Fußball spielen wollen.
Gruß
7Heby
Edit: eventuell kaufe ich Obst oder einen Müsli-Riegel, wenn ich mir jetzt mehr Gedanken zu dem Punkt mache.
Hallo Don Quijote und paulwurf_mauli,
danke für die Antworten und den Tipps.
Ich wurde vom Jugendleiter meines alten Verein gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Werbung im Rahmen eines Ferienspaßes zu veranstalten. Ich habe spontan zugesagt, da ich damals schon wusste, dass ich den verein wechseln werde und ich meinem alten Verein teilweise etwas schuldig war (haben die Kosten meines Lehrganges komplett übernommen). Ich habe auch damals meine Mannschaft beim DFB-Mobil eingesetzt, obwohl sie eine C-Jugend ist. Anscheinend sah mich der Jugendleiter als sehr engagiert.
Nun zum Schnuppertraining:
Ich habe mir erstens den Trainer unserer F4 an Bord geholt, sodass ein Vertreter der Jugendmannschaften anwesend ist, zweitens stehen die Kontaktdaten der anderen Trainern auf der Urkunde. Bevor ich doch in die Gefahr laufe, dass ich unorganisiert bin, habe ich die Nacht genutzt, um doch eine Einheit zu planen - danke trotzdem für die Vorschläge. Im Anhang befindet sich die Einheit. Die Übungen (z.B. Koordinationsparcour passen ich dann den Altersklassen an, damit die Spanne einigermaßen berücksichtigt wird.
Freue mich auf Kritik an meiner Einheit!
Gruß
7Heby
Hallo zusammen,
ich habe vor einigen Monaten dem Jugendleiter meines alten Vereins zugesagt, dass ich ein Schnuppertraining veranstalte. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie ich das Training gestalten soll, da ich erstens nur noch leistungsorientiert trainiere und daher auch den Verein gewechselt habe. Zweitens habe sich Mädchen und Jungen im Alter von 4-10 Jahren (3 Jungen - 4 Jahre; 7 Mädchen - 6-10 Jahre) angemeldet.
Ich selbst trainiere eine C-Jugend und habe dementsprechend - außer vom Lehrgang - kaum Erfahrungen mit Mädchen und der jüngeren Altersgruppe. Des Weiteren ist das eine große Spanne zwischen 4 und 10 Jahren.
Die Rahmenbedingungen stehen soweit, jedoch scheitert es an der Trainingsgestaltung. Wir sind 10 Kinder (s.o.) und trainieren knapp 70 Minuten auf eine Hälfte eines Kunstrasenplatzes. Ich leite das Training alleine. Meine Vorstellung ist, das Training in eine Geschichte einzubetten, z.B. die Teilnehmer sind Zwerge im Zauberwald und müssen verschiedene Aufgaben lösen (Trainer ist Riese). Am Ende erhält jedes Kind eine Urkunde.
Leider habe ich sehr wenig Zeit, mich mit der Altersgruppe zu beschäftigen (Was kann ein 4-jähriges Kind?), sodass ich nur auf eure Hilfe angewiesen bin.
Bitte schickt mir gerne Vorschläge per PN bis spätestens Donnerstagabend. Ich bin nun das erste Mal völlig auf Eure Hilfe angewiesen. Ich freue mich über Tipps, aber ich habe wirklich kaum Zeit, diese noch vor dem Training selber umzusetzen. Falls ich wieder mehr Zeit habe, helfe ich auch, wie ich es zuvor ausführlich getan habe, auch gerne denen, die mir Vorschläge senden.
Danke!
Gruß
7Heby
Hallo open-minded,
denke kaum, dass du die Aufmerksamkeit bei F-Jugendspielern dadurch gewinnst, bzw. ich finde es fraglich, F-Jugendspielern Videomaterial per iPad zu zeigen. Ich kenne kaum Übungen oder Spielformen bei F-Jugendspielern, die kompliziert oder lange zu erklären sind.
Entweder entsprechen die Übungen der Altersklasse nicht (Passkombinationen bei F-Jugendspielern) oder vorausgehende Lernziele (erst "Laufen" - dann Dribbeln lernen) wurden nicht behandelt.
Ich habe zwar vor, eventuell mal Trainingseinheiten oder Spiele als Video festzuhalten, um visuell zu korrigieren, aber ich trainiere eine U14 (C-Jugend) auf Leistungsniveau, wobei ich denke, dass es ab der C-Jugend auch selten ist.
Zusammenfassend überdenke Deine Übungen und spare Dir Erklärungen, indem Du es selbst vormachst oder vormachen lässt, dabei Augenkontakt halten und Fragen stellen - induktives Lernen. Selbst wenn du Video zeigen würdest, bin ich der Meinung, deine SpielerInnen werden es nicht so ausführen, wenn du es wünschst.
Ich bin zwar sehr jung, aber bin kann mir kaum vorstellen ,dass bald Trainer mit iPads oder anderen Tablets über´n Platz laufen. Bei meinen 20 Spielern wurde der kleine Bildschirm trotz allem nicht recht reichen.
Als Videomaterial kann ich Dir jedoch die DVDs von "DVDFußballtrainer" empfehlen - lediglich damit du siehst, welche Übungen sinnvoll sind und wie man sie kurz erklärt.
7Heby
Ich denke, das Wichtigste wurde gesagt. Das Stichwort ist "Gegenseitiges Coachen". Du wirst es nicht hin bekommen, dass sie Spieler während des Spiels sprechen, wenn du die Ansage vor dem Spiel machst. Besonders im Training viel Wert auf gegenseitiges Coachen legen: Bei Passkombinationen + Torabschluss z.B. "dreh-Klatsch" einführen, bei "Einführung der 4er-Kette" mit Worten, z.B. "Ich bin da", "Raus!" agieren. Ich bin der Typ, der es konsequent abbricht, wenn jemand vergisst, das gewünschte Wort zusagen. Außerdem kannst du zu Beginn eines Hauptteils auch die Übung ohne die Ansage "Sprecht Euch ab" beginnen. Während der Übung mal fragen, was sie besser machen könnten. Viele sagen sofort, dass sie miteinander reden müssen und merken recht schnell, dass es dann besser klappt ("Aha-Effekt"). Dieser Effekt bleibt den meisten Spielern (gerade in der C-Jugend) im Kopf und du brauchst nach paar Wochen nichts mehr zum Thema sagen, weil sie es selbst machen - dann auch viel loben. Falls sie temporär wieder still sind, kurze Schlagwort benutzen, damit sie wieder konzentriert sind.
7Heby
Mich lässt das ganze schon ein bisschen kalt. Am letzten Wochenende hatte ein Vater der gegnerischen Mannschaft unser Spiel gepfiffen. Das erste Tor resultierte aus einem Elfmeter, den er in meinen Augen nicht hätte geben dürfen. Handelfmeter, da mein Spieler sich beim Fallen abstützte - klar: Ball geht an die Hand, aber soll sich mein Spieler den Arm brechen? Wie auch immer, meiner Meinung nach habe ich ihn sachlich darauf angesprochen und meinen Jungs befohlen, leise zu sein. Der Schiedsrichter sagte nichts, während mich der CO-Trainer emotional aufklärte - zumindest meinte er, Recht zu haben. Nach einigen weiteren Fouls und nach einem Freistoß, der zum weiteren Gegentor führte, habe ich mich lautstarker geäußert, dass der Schiedsrichter eine klare Linie führen sollte. Schiedsrichter sagte - wie immer - nichts. Der CO-Trainer wurde persönlich. Er war bestimmt knapp 30 Jahre älter als ich (18 ) und musste den Kommentar loslassen: "Du bist echt ne´ Wurst." Seine Spieler meinten noch zu unserer Trainerbank " Habt ihr in eurem Ort keinen Fielmann?!" Das habe ich dem Schiedsrichter auch mitgeteilt - nichts passierte. Der genannte CO-Trainer meinte sogar, dass seine Spieler solche Kommentare äußern dürften. Vor dem, Hintergrund habe ich nichts mehr gesagt und meine Spieler sind auch ruhig geblieben, wenngleich sie die Leistung des Schiedsrichter als Entschuldigung für die Niederlage nannten - ich sah es insofern anders, dass wir auch Fehler gemacht haben, aber das erste Gegentor (s. oben) klar dazu führte, dass wir anders auftraten. Mein CO-Trainer hat anschließend über Handy "Nicht-Antritt des Schiedsrichters" angeklickt und den Rest sollte der Gegner ausfüllen. Ich hatte keine Lust mehr, mich für das Spiel zu bedanken.
Ich denke auch, dass ich teilweise zu oft den Schiedsrichter mit seiner Leistung konfrontieren wollte, allerdings immer mit der Absicht, sachlich zu bleiben. Dass ich als "Wurst" tituliert werde, finde ich eine Frechheit. Weitere Schritte habe ich nicht eingeleitet - da sie meistens nichts bringen. Ich bin der Überzeugung, dass ich nächstes Jahr eine bessere Mannschaft haben werde. Ich wechsele zwar den Kreis, aber ich freue mich schon, den genannten Gegner im Testspiel zu schlagen - hoffentlich bleibt der CO-Trainer. Natürlich ist mein Fall nicht so schwerwiegend, aber es macht deutlich, dass solche Ereignisse gegenwärtig präsent sind - gerade dann, wenn kein Schiedsrichter angesetzt ist. Bei uns im Kreis leider zu häufig, da C-Jugend (Kreisliga A) generell nicht gepfiffen wird.
Hatte leider in den letzten Wochen einige Baustellen zu beseitigen, daher wieder Zeit, mich meinen Themen zu widmen. Ich bedanke mich bei den ausführlichen Antworten!
Kurz gefasst: Ich habe weiterhin Koordination, Reaktionsschnelligkeit, Handlungsschnelligkeit und Sprints nur mit Ball trainiert. In einigen Spielen musste ich schon feststellen, dass einige Spieler aus meinem Team langsamer waren, jedoch fiel der Großteil der Tore, da das Stellungsspiel schlecht war (taktischer Inhalt). Daher bin ich noch mal auf das Fallen etc. der 4er-kette eingegangen, damit die Stürmer nicht mehr hinter unsere Abwehr alleine vor´s Tor kommen. Zweitens habe ich einen sicheren Balltransport nahegelegt.
7Heby
Gerade zur Vorbereitung finde ich das Thema neben Kondition und Koordination sehr interessant. Zurzeit kenne ich die Übungen vom "11+ Programm", die sicherlich nicht verkehrt sind. Beim Mitlesen und Recherchieren finde ich "Freeletics" recht interessant - vlt. auch der Tatsache geschult, dass die Videos viel versprechen. Allerdings habe ich mir einige Übungen und den Trainingsplan angeschaut und finde es recht gut.
Ich werde nächstes Jahr eine U14 trainieren (größtenteils jüngere C-Jugendjahrgang: 2000). Das Niveau entspricht nicht mehr ganz dem Breitensport, wenngleich sie Kreisliga A spielen werden. U15 spielt Landesliga. Deshalb soll und möchte ich es auch das Training etwas "professioneller" gestalten. Deshalb meine Frage zum Thema "Kraft": Macht es Sinn, "Freeletics" in der U14 an z.B. 2/3 Trainings zu veranstalten; sprich macht es generell Sinn (Muskeln, Risikogefahr...) und was haltet ihr von "Freeletics" beim Fußball? Zweitens: Sollte man die Wiederholungen bei der U14 ausnahmslos übernehmen (paar Übungen soll man z.B. 50x wiederholen)? Oder kennt Ihr eine bessere Alternative?
Eine "blöde" Frage noch: Sollen sich meine Spieler Gymnastikmatten anschaffen, oder geht es auch auf dem Rasen/Kunstrasen?
Ich weiß, dass man viel mit dem Ball [und und und..] machen soll, jedoch bin auch der Meinung, in der Vorbereitung Kraft und Kondition auf jeden Fall an 2 von 3 Trainings ohne Ball zu stärken.
7Heby
Heby, waren wir beim gleichen Lehrgang.....?....dort habe ich die nämlich auch weg.
Andre, es kann sein, dass wir den gleichen Ausbilder hatten. Ich habe den Lehrgang Ende des letzten Jahres bis Anfang diesen Jahres besucht. ![]()
Vielen Dank für Eure Antworten. Ich denke, dass die meisten Recht haben, wenn sie mir von meinem Vorhaben abraten. Allerdings sehe ich den Aspekt, dass es machbar (evtl. Spieltag schwierig -> Trainerkollegen) wäre. Solange ich keine Notwendigkeit sehe, habe ich auch Probleme, mich von etwas zu trennen. Ich übe meinen Trainerjob nicht als "Nebenberuf" aus, sondern ich empfinde meistens viel mehr als eine wöchentliche Aufgabe.
Vlt. habe ich auch ein Problem damit, dass jemand anderes die Tannschaft trainieren würde, somit auch vieles ändern würde. Zurzeit sehe ich die Alternative, dass ich nicht Cheftrainer sein werde, sondern CO-Trainer oder 3. Trainer. Ich komme, wenn ich Zeit habe, sodass ich weiterhin die Mannschaft teilweise betreuen könnte, jedoch wäre dieser Schritt auch nicht ideal.
Letztlich eine schwierige Entscheidung, wie jede Änderung im Rahmen eines neuen Lebenabschnittes.
Ich kann Dich verstehen, aber kaum nachvollziehen. Du hast Recht, dass es besser wäre, wenn man in einem Verein arbeiten würde, der 1./2./3. Bundesliga spielt, allerdings bieten sie kaum FSJ-Stellen an, oder sind auch 2 Jahre im Vorraus vergriffen (ich habe viele im Umkreis von 200km kontaktiert) - ein Umzug kommt für mich nicht infrage.
Daher bin ich froh, dass mein zukünftiger Verein Westfalenliga spielt und Ambitionen hat, noch aufzusteigen. Diesem Verein ist es auch nicht möglich, hauptberufliche Mitarbeiter zu beschäftigen. Es gibt eine Geschäftstelle und professionelle Strukturen, allerdings sind sie auch im Breitensport vertreten - finde ich lobenswert.
Vor dem Hintergrund gibt es eine Kooperation zwischen zwei Vereinen. Im zweiten Verien gibt es ein privates Fitnessstudio, ein Infocenter/Bistro, das durchgehend bis spät in den Abend offen hat. Ein riesiges Sportangebot "und und und" [...]. Dort werde ich vor allem Erfahrungen für´s spätere Studium sammeln. Trotzdem hat dieser Verein keine Fußballabteilung (Steuern, Wettkampfgedanke..), deshalb werde ich auch beim zweiten Verein tätig sein.
Zusammenfassend werde ich kaum ein "Notnagel" sein. In Gesprächen wurde mir vieles zugesichert, was ich mir vortstelle. Sie haben keinen gesucht, der den Rasen mit einer Scherre schneiden wird, sondern ich habe ihnen meine Vorstellungen mitgeteilt. Da ich keinen Bock habe, nur im Büro zu sitzen oder am Infocenter studenlang zu stehen, werde ich mit meinen Trainertätigkeiten für Abwechslung sorgen - auch verliere ich nicht den sportlichen Aspekt. Im anderen Verein werde ich dann ergänzend Schul-AGs leiten und den Veranstaltungskaufmann unterstützen (z.T. Aspekte von Vereinsmanagement). Auch werde ich Seminare zum Thema "Vereinsführung" besuchen. Ich glaube, dort werde ich viele Erfahrungen und Qualifikationen sammeln. Abschließend könnte ich auch eine Ausbildung als Sportkaufmann beginnen, sofern es mir gefällt und sie auch Gefallen an mir gefunden haben.
Ich persönlich hätte selbst nicht erwartet, dass ich CO-Trainer einer Landesliga-Mannschaft werden würde (bin erst seit zwei Jahren Trainer). Dementsprechend steht das bei mir nicht zur Debatte, ob ich bessere Vereine hätte finden können.
7Heby
Finde diese Übung auch klasse, sofern die Spieler diese Übung annehmen. Ich habe diese Übung im Lehrgang gelernt und dort hat das mit den Erwachsenen viel Spaß gemacht.
Das erste Mal in meiner C-Jugend war dieser Wettbewerb gewöhnungsbedürftig.
Ich kenne es auch so, dass nicht nur mit dem Kopf gespielt werden darf, sondern auch per Volley etc. - solange der Ball nicht den Boden berührt und direkt genomen wird, allerdings hat man als Torwart nicht die besten Abwehrmöglichkeiten. Wenn der Trainer ins Tor geht, ist es besonders gefährlich ![]()
7Heby
Hallo Community,
da ich bald mein Abitur beenden werde, habe ich mir Gedanken gemacht, wo ich später tätig sein möchte. Ich habe früher schon einmal geschrieben, dass ich sehr gerne Sportmanagement studieren möchte und für Vereine oder Sportartikelhersteller arbeiten möchte. Da ich mir nicht zu 100% sicher bin und weitere Erfahrungen sammeln möchte, habe ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport entschieden. Nach langem Suchen und vielen Gesprächen (u.a. 2. und 3. Bundesliga) habe ich mich für einen größeren Verein entschieden, der in den höchsten Ligen auf Landesebene in den jeweiligen Altersklassen spielt, sprich Landesliga, Westfalenliga. Dort werde ich für ein Jahr, Fußballcamps betreuen, Fußball-AGs in Schule leiten, mannschaften trainieren und organisatorische Dinge erledigen.
Ich bin sehr froh, dass ich mein Hobby, meine Leidenschaft für ein Jahr "beruflich" ausführten kann. Bei der Mannschaftsbetreuung ist geplant, dass ich eine C2-Jugend (Kreisliga A) als Trainer betreuen werde und außerdem als Co-Trainer die U17 (Landesliga) betreuen/trainieren werde. Darin sehe ich und der Vorstand, der es vorgeschlagen hat, keine Probleme: C-Jugend spielt samstags und trainiert früher als die B-Jugend und die B-Jugend spielt i.d.R. sonntags.
Nun kommen wir zum meinem "Problem", zu dem ich gerne Eure Meinung hören möchte. Ich möchte neben der Tätigkeit beim neuen Verein (im Rahmen des FSJ) meine Stelle bei meinem Heimatverein nicht aufgeben. Ich möchte nächste Saison die C1 (Kreisliga A) unseres Vereins weiter trainieren (mithilfe eines Co-Trainer, der spontan einspringen könnte). Organisatorisch sehe ich geringe Probleme (Training würde zeitlich passen, sonst CO-Trainer, Spieltage könnte man verschieben,). Die C2 und C1 (Heimatverein) spielen wohl beide Kreisliga A, aber in verschiedenen Kreisen (gleicher Landesverband). Auf Turnieren wird man sich auch nicht treffen. Ich glaube auch, dass ich motiviert bin, beide Mannschaften (U17 neben-tätig) mit vollen Einsatz zu führen, jedoch die Heimatmannschaft noch emotionaler (u.a. Trainingslager...), da ich mich näher zum Heimatverein hingezogen fühle und einige Jungs schon kenne. Letztlich denke ich auch, dass beide Vereine einverstanden sein werden - Gespräch steht noch aus.
Ich möchte gerne Eure Meinungen hören. Denkt Ihr das klappt? Für mich kurz gefasst: der größere Verein (C2 und U17) als "Beruf" und Heimatverein (C1) als Hobby. Schließlich steht noch die Frage im Raum, geht das eigentlich? Darf man zwei Mannschaften im gleichen Landesverband trainieren? Darf man Mitglied von zwei Vereinen sein, wobei ich beim Neuen nicht wirklich Mitglied sein werde (wie gesagt, nur im Rahmen des FSJ dort tätig).
Freue mich auf Antworten!
7Heby
Hi Marcel,
ich habe Dir schon im anderen Thema "Beleidigung" den Tipp gegeben, dafür zu sorgen, dass alle Spieler weiterhin Spaß am Fußball haben, d.h. du musst jetzt nicht 4 Spiele (zumindest meintest du das im anderen Thema) vor Saisonende schauen, wie man es hin bekommen könnte, weniger Gegentore zu kassieren oder Tore zu schießen. Unter Berücksichtigung eurer Tabellensituation (wurde auch im anderen Thema "Beleidigung" erkenntlich) stelle ich die Vermutung auf, dass du einfach nicht das passende Spielermaterial hast - das du auch nicht mehr zum Schluss optimal auf die nächste Spiele vorbereiten kannst. Halte dich am Tipp, vor allem die Fähigkeiten aller Spieler weiterzuentwickeln und Spaß zu verbreiten. Der einzige, etwas altmodische Tipp von mir wäre, robuste Spieler in die Abwehr zu stellen, auch wenn sie nicht Abwehr spielen (Rotation) und vorne den Spielern den Hinweis mitgeben, irgendwie abzuschließen (evtl. auch Belohnung für Pfosten- und/oder Lattentreffer, oder für 5 Torschüsse...).
Fokussiere Dich auf die nächste Saison. Als Tipp für Deinen Verein (bei der geringen Einwohnerzahl): Veranstaltet Schnuppertraining, Fußball-Camps, seid aktiv in Schul-AGs, damit ihr neue Spieler werbt, denn nur so kannst du eine gute Mannschaft bilden. Falls ihr nächste Saison zu wenig Spieler habt, meldet sie erst gar nicht zum Wettbewerb ab.
