Beiträge von personalityX

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    Alles klar. Ich finde es gut, dass du viel Abwechslung ins Training bringen möchtest, sodass die Spieler selber Situationen einschätzen können. Ich denke auch, mit dieser Übung kannst du den Effekt erreichen, dass das Timing beim Abspiel stimmt.


    Allerdings halte ich - zumindest im Breitensportbereich - wenig davon, dass man Laufwege vorgibt oder Spielzüge per Übung automatisiert. Im Leistungsbereich ist das anders, da vor allem die Spieler über eine hohe "Spielintelligenz" verfügen und i.d.R. früh los laufen und Pässe optimal spielen. Ich weiß nicht, in welchem Bereich sich deine Mannschaft befindet. Aus Perspektive des Breitensports würde ich sagen, dass du gerne diese Übung veranstalten kannst, um bestimmte Spielzüge vorzustellen. Trotz allem müssen die Spieler im Spiel selbst entschieden, los zulaufen und richtig zu passen - jede Situation im Spiel ist anders (!). Dazu würde ich vor allem die Spielintelligenz und Kreativität fördern (Übungen findet man i.d.R. sehr viele, wahrscheinlich kennst du auch welche. Die beste trotz allem ist immer ein Freies Spiel, bei dem man viele Situationen richtig einschätzen muss). Außerdem würde ich besonders darauf achten, dass sich die Spieler absprechen, d.h. Schlagwörter festlegen, z.B. Drei (Spiel über´n Dritten), Doppel (Doppelpass), Klatsch & Dreh dich (Ball klatschen lassen; Ball mitnehmen). Des Weiteren sollen sie vor dem Abspiel Blickkontakt aufnehmen und sich beispielsweise per Handzeichen den Passweg anzeigen. Letztendlich bin ich der Meinung, dass zunächst das Abspiel kommen muss und folglich der Stürmer losrennen muss. Der Angreifer reagiert somit... Du wirst es kaum hinkommen, dass beide gleichzeitig ihre Aktion ausführen, (damit man eine Sekunde Vorsprung hat), denn dazu brauchst sehr gute Spieler, die über eine hohe Kreativität und Spielintelligenz verfügen.


    Falls das alles nichts nützt, bzw. sehr schwierig umsetzbar ist, den Spielaufbau über Außen (z.B. Flanken) fördern.


    7Heby

    Ohne zu recherchieren wollte ich erst schreiben, ob jemand bei euch den wenigstens den Naturrasen mäht. Gut, ihr habt einen Kunstrasen - hat sich das erledigt. KUNSTRASEN?! Nicht einmal 5000 Einwohner, nicht einmal mehr als 6 Mannschaften, die in den untersten Ligen spielen, nicht einmal ein Hauptvorstand. Woher weiß ich das alles? Ich bin auf eure Homepage gewesen. Ok, der "de.tl"-Link plus "Homepagebaukasten-Werbung" ist ziemlich interessant - bis jetzt noch nie gesehen. Um das Ganze etwas verständlicher zu formulieren: Bevor ich einen Kunstrasenbau in Auftrag gegeben hätte, würde ich den Verein mit passendem Trainingsmaterial ausstatten sowie Fortbildungskurse anbieten. Des Weiteren dafür sorgen, dass der Verein sportlich strukturiert ist. Verlässliche Trainer, die regelmäßig die Mannschaften in den jeweiligen (!) Altersklassen trainieren - keine Mischung aus E-Junioren, F-Junioren und Bambinis! Ohne die Situation bei euch genau zu kennen, habe ich den Eindruck, dass es viele Probleme bei der Vereinsführung gibt, die du als 19-järiger (?) nicht lösen kannst. Du musst die Zeit damit verbringen, das Training jedes Mal optimal zu organisieren. Meine Vorredner haben dir tausende, gute Tipps gegeben.


    Mehr Tipps kann und werde ich dir auch nicht geben. Der komplette Inhalt dieses Themas führt bei mir nur zum innerlichen Chaos. Letztendlich kannst du nur dafür sorgen, dass viele Spieler dem Fußball erhalten bleiben und Spaß haben. In der Situation kannst du keine (!) Leistung fordern! Am besten würde ich die Mannschaft aus dem Wettbewerb nehmen.


    7Heby

    Hallo BerlinPhil,


    zunächst finde ich gut, dass du komplizierst denkst. Zu Beginn dachte ich mir jedoch, du denkst viel zu kompliziert. Dennoch finde ich die Idee sehr (!) gut, während einer Übung den Übungsablauf zu ändern. Ich bin auch gerade in der "Phase", Übungen zu konstruieren, bei denen sich pro Durchgang der Übungsablauf ändert. Hast du mehrere Übungen dieser Art? Gerne per PN. Oder ist es gerade wichtig, bei dieser Übung den Ablauf zu ändern und sonst veranstaltest du auch nur klassische Übungen (mit Variationen, aber ohne "Übungsablauf-Änderung" pro Durchgang)?


    Wie auch immer: Ich finde deine Übung grundlegend gut. Allerdings möchte ich gerne wissen, welchen Schwerpunkt du mit der Übung setzt - welchen Sinn hat die Übung? Aus der Überschrift "Mitspieler lesen" werde ich nicht schlau. Möchtest du Angriffsvariationen üben, Laufwege, Pässe in Schnittstellen? Inwiefern schult es die Reaktion? - sofern, dass die Spieler mitdenken müssen, welcher Durchgang/Vorgang ist?


    Falls ich Recht habe, dass du mit dieser Übung Offensivvariationen üben möchtest, würde ich zuerst mit 4 anstelle von 5 Stangen anfangen, da es eine Wettkampfsituation widerspiegelt (4er-Kette). Später könntest du dann vier passive Abwehrspieler bitten, die Aufgabe der Stangen zu übernehmen.


    7Heby

    "Ich komme heute nicht zum Training, ich muß lernen..." ist für mich eine innere Provokation gepaart mit Verständnis. Da trifft der Trainer auf den Vater und Mensch und zurück. Ich sehe es auch so, dass derjenige der lernen muß das auch in Tagen weiter im Vorfeld tun könnte, was der Realität aus eigener Erfahrung oft nicht entspricht.


    Andre, dort stimme ich dir 100% zu. Wenn ein Spieler an mich herantritt, ist mein erster Gedanke: "Hat er keine Lust oder möchte er etwas anderes unternehmen?!" Kann ich mir jedoch nicht vorstellen, da alle Spieler meiner Meinung nach sehr gerne zum Training kommen. Mein zweiter Gedanke: "Wieso lernst du nicht im Vorfeld, sodass du es schaffst, 2 Stunden zum Training zu kommen?!". Des Öfteren kommt die Antwort: ich weiß erst seit gestern, dass wir morgen schreiben. Folglich verweise ich meine Spieler darauf hin, dass Lehrer sich verpflichtet haben, Arbeiten (nicht zwingend Tests) vorher anzukündigen. Die folgende Antwort meiner Spieler bringt mich auch nie weiter, dieses "Problem" zu lösen. Letztlich können sie nicht zum Training kommen, da sie 2-3 Arbeiten innerhalb einer Woche (gerade durch G8 resultiert) schreiben müssen - das ich wiederum sehr gut verstehen kann.


    Trotz allem schaffen die anderen Spieler es, zum Training zu kommen, auch wenn sie Arbeiten schreiben müssen. Besonders regt mich auf, wenn Spieler nicht montags zum Training kommen können, da sie dienstags schreiben müssen. Standard Frage von mir "Was hast du denn am Wochenende/in der vorherigen Woche so gemacht?". Manchmal zweifele ich doch am Zeitmanagement mancher Spieler, aber ich weiß selbst, dass ich nie besser was, wenngleich ich dennoch zum Training gegangen bin - dann war die Arbeit halt schlechter, zum Leid meiner Eltern.


    Ich verstehe die schulischen Probleme und weiß auch, dass es in manchen Situationen (mehrere Arbeiten in der Woche, "schlechter" Schüler) es nicht möglich ist, zum Training zu kommen, das mir auch deren Eltern bestätigen. Nichtsdestotrotz muss ich auch mein Training planen und verzichte ungern auf meine Spieler. Damit das nicht so dramatisch klingt, kann ich noch recht zuversichtlich sagen, dass wir immer 11-12 von 17 Spieler (3 Verletzungen, d.h. zurzeit 14 Spieler) sind. Besonders hasse ich dann, wie Andre schon geschrieben hat, wenn diese Kandidaten sich 30 Minuten vor Trainingsbeginn abmelden ("Wusstest du es nicht schon gestern, dass du morgen lernen musst?!").


    Schließlich muss ich jedoch sagen, dass aus meiner C-Jugend (Kreisliga) kaum Spieler, eine Profikarriere schaffen werden - somit sind wir uns doch alle einig, dass die Schule für die Zukunft vorgehen muss. Ein Lösungsansatz wäre wirklich, den Kindern mehr Freizeit zurückzugeben, aber dazu schließe ich mich einer Diskussion an, die ewig dauern wird. Schul-AGs können als Schnuppertraining/Schulausgleich dienen, ersetzen aber niemals das eigentliche Training.


    Um auf meine Anfangsfrage zurückzukehren, finde ich es toll, dass sich viele dazu äußern. Ich denke, in der A/B - Jugend sind viele Fälle bekannt (B-Jugend: hören die meisten auf). In meiner C-Jugend erlebe ich gerade diese Phase. Erschreckend allerdings finde ich, dass schon in der D-Jugend (vlt. auch E) diese "Probleme" auftauchen.


    Meine Erkenntnisse: Der Fußball wird immer durch Schule/Freundin/andere Hobbies beeinträchtigt sein, solange man sich auf Landes- und Kreisniveau bewegt und ich bin froh, nicht im Bildungsministerium zu arbeiten - dort kann man doch nur Buhmann sein... :P


    7Heby


    Dazu kommt seit dem tollen G12, dass zunehmend nachmittags Unterricht ist, zweimal die Woche lang (8-9 Stunden) und das in der 6'ten Klasse.


    richtig, die schuld ist aber hauptsächlich beim G8 zu suchen, nicht bei den eltern.
    das g8 macht zumindest bei uns viel kaputt.


    Ohne zu viel vom Bereich "Fußball" abschweifen zu wollen, kann ich diese Aspekte bestätigen. Wie viele schon wissen, bin ich selbst (auch erst) 18 Jahre alt. Ich habe gestern meine letzte schriftliche Abiturprüfung (Doppel-Jahrgang) geschrieben und ich muss sagen, eine große Last ist abgefallen, die sich über Jahre an gestaucht hat. Ich könnte jetzt viel darüber schreiben, aber ich lasse es. Die meisten Argumente für und gegen G8 sind schon gefallen [...].


    Inwiefern Eltern oder Kinder beteiligt sind, den Lernaufwand zu betreiben, möchte ich nicht beurteilen. Sicherlich gibt es sowohl ehrgeizige Eltern, die ihren Kindern auch das Training verbieten, als auch Kinder, aber meine Erfahrung ist, letztlich unterstützen die Eltern einen.


    Freue mich weiter auf Erfahrungen - evtl. auch Tipps, wie man dem begegnen kann? Kann man nur zuschauen und den eigenen Spielern seine Unterstützung zusichern oder Gegenmaßnahmen ergreifen (wie z.B. Xedo geschrieben hat, eine Stunde zum Training anbieten)?


    7Heby

    Hallo zusammen,


    irgendwie kommt mir das seit längerem so vor, dass immer häufiger "Lernen" als Grund angegeben wird, nicht zum Training kommen zu können. Viele kennen die aktuellen Umstände: Schüler müssen immer höhere Anforderungen erfüllen [...]. Zu meiner Mannschaft: ich trainiere eine U14/15, die breite Masse geht zum Gymnasium - ohne sagen zu wollen, Realschüler [...] müssen kaum lernen. Falls nun eine Abmeldung eingeht, akzeptierte ich sie: Schule geht vor! Allerdings weise ich immer daraufhin, dass man gerne 2 Stunden Abwechslung erleben sollte, auch sage ich ihnen, dass sie i.d.R. vorher wissen ,wann sie schreiben, sodass man nicht einen Tag vor der Arbeit/Test anfangen muss, den Stoff zu wiederholen.


    Ich bin früher immer gerne zum Training gegangen: einerseits als Ausrede, eine Pause machen zu können und zweitens als gutes Mittels, an die frische Luft zu kommen. Dennoch hatte ich auch öfters Schwierigkeiten, über einen längeren Zeitraum zu lernen. Daher fing ich des Öfteren auch erst einen Tag vor der Klausur mit dem Lernen an - folglich kann ich meine Spieler verstehen. Desto trotz stört es mich auch, dass sich viele aufgrund von Lern-Aktivitäten abmelden.


    Ich denke nicht, dass es eine Ausrede ist. Ich komme mit allen Spielern sehr gut klar und mein Training neigt in meinen Augen nicht dazu, noch nach der Schule dem Unterricht zu ähneln.


    Kennt ihr das? Wie würdet ihr der Abmeldung (Grund:Lernen) begegnen? Möchte gerne paar Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema hören!


    7Heby

    Kurz meine Erfahrungen zum "Arsch-Schießen": Während unserer Mannschaftsfahrt, haben unsere Spieler (C-Jugend) gerne "Hoch-Hinein" gespielt. Das Ziel dieses Spiel ist, per Kopfball, Volley-Schuss etc. - solange der Ball in der Luft und direkt genommen wird - einen Treffer zu erzielen. Falls jemand trifft, verliert der TW ein Leben (meistens hat man anfangs 9-11 Leben). Falls jemand neben´s Tor schießt oder der TW den Ball in seinem gekennzeichneten Strafraum fängt, (oder auf der gesamten Spielfläche den Ball raus köpft und dann der Ball ungehindert den Boden berührt), muss derjenige ins Tor. Ihm können auch Leben abgezogen werden (i.d.R. hat der erste TW, der am Anfang im Tor ist, 11 Leben; alle anderen: 9 Leben). "Hoch-Hinein" endet, wenn jemand kein Leben mehr hat. Danach darf jeder, der dabei war, dem TW seine Leben wegzunehmen, Elfmeter verwandeln, solange er daneben schießt, oder der TW, der 0 Leben hat, den Ball hält. Wenn jeder seine Elfmeter geschossen hat, darf man aus ca. 2 Metern auf den Arsch vom TW schießen, der beim Elfmeterschießen im Tor war. Wie oft jeder schießen darf, hängt von der Anzahl der Treffer beim Elfmeterschießen ab.


    Wir haben mit unserem jüngeren und älteren Jahrgang dieses Spiel gespielt. Ich war beim älteren Jahrgang dabei, den jüngeren Jahrgang habe ich manchmal beobachtet. Beim älteren Jahrgang kam es vor, dass sogar jemand fast geheult hat, da wir auch mit einem Lederball geschossen haben. Viel schlimmer waren die Folgen des jüngeren Jahrgangs (!). Die haben gezielt eine Person immer die Leben abgezogen und sich beim Elfmeter schießen neue Regeln ausgedacht, z.B. bei Pfosten Wiederholung des Schusses. Daher hatte beispielsweise eine Person 50 "Arsch-Schüsse", der er verteilen durfte, d.h. der TW musste die Summe aller Schützen aushalten, die erschreckend bei 80 lag. Ich habe es insofern geändert, dass die Entfernung zum TW beim "Arsch-Schießen" größer sein musste.


    Nach der Fahrt hatte mich noch ein Vater kontaktiert, dem viele blaue Flecken beim Sohn aufgefallen waren. Der Sohn hatte zu Hause nichts gesagt. Meine Ansicht ist, dass es bei uns kein Zwang war - jeder musste dem "Arsch-Schießen" zu stimmen. Leider wurde nicht ohne "Arsch-Schießen" gespielt, falls jemand nicht wollte, sondern er durfte nicht teilnehmen - hätte ich unterbinden sollen, aber ich wollte den Spaß nicht unterbinden, aber es atmetet insofern aus, dass im Verlauf des Spieles sich neue Erkenntnisse herauskristallisieren, z.B. eine Person wird gezielt abgeschossen. Das grenzt für mich an Mobbing, wobei das eigentliche Ziel des Spiels ist, Spaß zu haben - auch beim darauf folgenden "Arsch-Schießen".


    Nun zu deinem Fall: Wie die anderen gesagt haben, ist es komisch, dass Eltern nicht dabei sein dürfen. Zweitens halte ich "Arsch-Schießen" für die falsche Sanktion für Versäumnisse der Spieler, da man gezielt, nicht wie bei anderen Übungen, die Person körperlich schadet und ein Verletzungsrisiko bewusst eingeht- auch wenn man nur mit einem leichten Ball schießt. Daher meine Frage, wird das "Arsch-Schießen" evtl. mit einem Softball gemacht? Wenn ja, kann ich das noch teilweise nachvollziehen. Ferner darf der Trainer auf keinem Fall mit schießen und des Weiteren werden die Spieler nicht nur körperlich geschadet, sondern gedemütigt. Das ist "alte Schule". Letztlich kann es keinen "Gaudi" darstellen, da die Kinder nicht frei entschieden dürfen und zweitens bestätigt das Kind, welches zum Elternteil kam und vom "Arsch-Schießen" berichtete, meine Vermutung, dass es kein "Gaudi" ist. Sie haben eher Angst, zum Training zu kommen. Auch die Einstellung vom Trainer ist völlig falsch, dass er Gespräche nicht "anständig" führen kann, da er den Eltern rät, den Verein zu wechseln, wenn es ihnen nicht passt.


    Ich würde zuerst in Zusammenarbeit mit den anderen Eltern dafür sorgen, am Training teilzunehmen. Falls der Trainer wieder auffällig wird, unbedingt den Verein kontaktieren. Allerdings sind die Eltern auch verantwortlich, dass ihre Kinder pünktlich erscheinen.

    Vielen Dank für Eure Antworten!


    tobn, danke für deine Zusammenfassung zum Taktischen. Ich sehe das genauso, dass wir gerade im 4-2-3-1 eine Überzahl im Zentrum haben und möchte, dass meine Spieler die Dominanz im Zentrum im Spiel auch umsetzen. Vermutlich habe ich zu wenig zum Zentrum zu meinen Spielern gesagt bzw. Übungen zu diesem Punkt veranstaltet. Kennt Ihr Übungen, die diesen Ablauf (6er attackieren, IV schieben zusammen) simulieren?


    Oft haben die Gegner Platz in Zentrum, da unsere 6er den Ball zu leichtfertig in der eigenen Hälfte verlieren. Ich hoffe es insofern abgestellt zu haben, indem ich vorschreibe, nur 1 vs 1 suchen, wenn ein 6er vom anderen abgesichert wird, sprich bei Ballverlust sofortiges Gegenpressing.

    José-Mourinho


    Ja, wir haben teilweise auch altersbedingte Nachteile. Meistens spielen wir mit 5 aus dem jüngeren Jahrgang (6 aus dem älteren Jahrgang). Der jüngere Jahrgang ist körperlich klar benachteiligt. Die Spieler aus dem älteren Jahrgang sind teilweise auch nicht körperlich gebaut wie die gegnerischen Spieler, jedoch würde Krafttraining kaum etwas bringen (allein abhängig von der Größe).


    Wir spielen Mittelfeldpressing im 4-2-3-1, d.h. unser Stürmer läuft erst ab dem ersten Mittelfeldkreis in der gegnerischen Hälfte an. Über Außen werden wir kaum geschlagen, dort stimmt die Zuordnung und das Pressing. Leider lassen wir im Zentrum zu viel Platz zu, wenngleich wir mit 2 6ern und einem 10er spielen. Ich glaube, die 6er und der 10er wissen noch nicht ganz, wie sie sich verhalten sollen - evtl. weiß ich es auch nicht richtig!? Lange Bälle vom Gegner fangen wir auch gut ab (Fallen lassen, Absichern). Unser Problem ist, dass der Gegner zu viel Platz im Zentrum hat, sprich der 10er hat die Zeit die Lücke in der 4er-Kett zu suchen und der Stürmer startet perfekt und steht folglich alleine vor unserem Tor. Öfters starten unsere IV zeitgleich, verlieren aber das Laufduell. Daher möchte ich an der Schnelligkeit arbeiten, oder sollte ich lieber taktisch bessern zu stellen? Wie? 6er eine Manndeckung vorschreiben?


    Freue mich auf Tipps - gerne zur Taktik beim gegnerischen Ballbesitz im Zentrum, oder weiterhin zum Sprinttraining!


    7Heby

    Hallo zusammen,


    heute das erste Spiel in der Rückrunde gehabt und leider verloren. Das schlimmste ist, dass wir gerade in den Laufduellen - auch körperlich - immer unterlegen sind. Typischer Angriff des Gegners: Stürmer flach oder hoch schicken und schon rennt unsere Abwehr nur hinterher, auch sonst verlieren wir viele Laufduelle. Weder steht unser TW nicht hoch, noch möchte ich mit Libero spielen, daher möchte ich gerade an der Schnelligkeit meiner Spieler arbeiten. Ich weiß, dass das ein langer Prozess ist und man solle alle Übungen mit einem Ball bei kurzen Intervallen in jedem Training absolvieren. Allerdings möchte ich effizient an der Schnelligkeit unserer Spieler arbeiten, d.h. ich lehne nicht "langweiliges" Sprinttraining ab - also auch ohne Ball. Bisher habe ich wenig an der Schnelligkeit meiner Spieler gearbeitet. Laufschule über Minihürden (Koordination) sowie 1 vs 1 veranstalte ich in jedem Training. Ferner möchte ich mich 20 Minuten nur dem Schnelligkeitstraining (keine Handlungsschnelligkeit etc.) widmen.


    Schickt mir Übungen sowie Tipps, Konzepte, die in kurzer Zeit die Schnelligkeit meiner Spieler enorm verbessern!


    7Heby

    TTtimo


    Danke für Deine Antwort und für die Übung! Werde mal schauen, ob sich etwas umsetzen lässt.


    guenter


    Es ist legitim, sich diese Frage zu stellen. Du hast insofern recht, dass ich eventuell das "Stürmermaterial" nicht habe. Unsere Stürmer sind mittelgroß, nicht unbedingt kräftig und leider nicht die Schnellsten. Ich habe auch schon überlegt, mal anders zu spielen, jedoch sind wir zum Ende der Hinrunde mit dem 4-2-3-1 System angefangen und das klappte recht gut. In der Vorbereitung haben wir auch nur 4-3-2-1 gespielt und die Positionen eingespielt. Wir sind in der jetzigen Vorbereitung ungeschlagen, jedoch haben insgesamt die Stürmer kaum Tore geschossen. Vielleicht erwarte ich auch zu viel, denn die Bälle werden von den Stürmern gut verteilt. Allerdings habe ich auch die Erwartung, dass sie Torgefahr ausstrahlen.


    Ein System wird nicht von der Jugendabteilung vorgegeben.


    @alle


    Suche weiterhin Übungen, die die Sturmspitzen trainieren. Konkreter: Wie soll sich der Stürmer verhalten, wenn der 10er aufs Tor dribbelt? Bei uns sieht das häufig so aus, dass der Stürmer mitgeht, aber letztlich im Raum von den Außenspieler eindringt. Wenn der Ball Außen ist, verhält sich der Stürmer recht gut. Es geht mir primär um das Verhalten im Zentrum beim schnellen Umschalten!


    7Heby


    Danke für deine Antwort!


    Ich suche eine Übungs- und/oder Spielform, die taktische Inhalte vermittelt, d.h. vor allem Stellungsspiel, Laufwege, wie du es richtig sagst. Eine Übung zu technischen Basics (z.B. Torschuss) suche ich eher weniger. Ich möchte nicht nur sagen, wie der Stürmer sich verhalten soll, sondern auch im Training sein Handeln automatisieren.

    Hallo zusammen,


    wir haben zwar in unseren letzten Spielen viele Tore geschossen, jedoch trafen die Stürmer kaum (selbst beim 10:0 traf kein Stürmer). Zurzeit gebe ich meinen Stürmer vor, die Räume hinter der gegnerischen 4er-Kette zu suchen, als Wandspieler zu agieren, d.h. Auftaktbewegung -> zum 10er umdrehen -> Ball klatschen lassen oder per Doppelpässe zum Tor zu arbeiten. Flanken kommen selten - falls Flanken doch geschlagen werden, setzen sie sich nicht durch (auch durch ihre Größe bedingt). Außerdem sollen sie maximal hoch stehen und somit den langen Ball abfangen, wenn dieser gespielt wird - eher selten, da wir Kurzpassspiel bevorzugen. Habt ihr Ideen, wie man die Sturmspitze im 4-3-2-1 besser ins Spiel einbringen kann? Gerne sendet mir auch Übungen, die die Sturmspitze trainieren.


    Bestimmt gibt es Vorteile, mit zwei Stürmer zu spielen, aber unsere Formation steht seit längerem fest!


    Gruß
    7Heby

    Hallo,


    ich ergänze dieses Thema mit meiner Fragen, wie man die äußeren Mittelfeldspieler dazu bewegen kann, im Spiel ihre Positionen zu tauschen. Wir spielen 4-2-3-1 und ich habe die Idee, den linken mit den rechten Spieler während des Spiels zu tauschen. Beide Spieler sind auf jeder Position stark, jedoch haben sie beide verschiedene Spielstile (einer sucht gerne das 1 vs 1, während der andere den Ball klatschen lässt...). Um die Verteidigung des Gegners unter Druck zu setzen und neue Impulse unserem Spiel zu geben, kam mir die Idee des Positionswechsel in den Kopf. Erstens ist mein angestrebter Positionswechsel sinnvoll oder sollen sich die Spieler lieber nur auf einer Seite bewegen? Zweitens wie soll man den Befehl zum Tauschen geben: Sollen sich die Spieler, wenn die Zeit besteht, selbst absprechen, zu tauschen? Soll ich ein Signal geben, sogar die Namen beider Spieler rufen? Einen festen Zeitpunkt wählen (z.B. nach 20 Minuten), wann sie tauschen sollen? Es soll kein Positionswechsel sein, der sich beispielsweise durch Kreuzen ergibt, sondern ein permanenter Wechsel für einen längeren Zeitraum.


    7Heby

    addi73


    Wenn Du in ein Arbeitsverhältnis gehst und selbst fragen müsstest, ob Du den Vertrag sehen könntest, würde ich an der Professionalität des Arbeitgebers zweifeln. Ich habe mich im Vorfeld immer abgemeldet. Erst hieß es: "Einen Abend kann man selber nachholen. Ist OK.", dann "Du hast zweimal gefehlt, deine Prüfung sitzt nicht mehr drin" (sinngemäße Wiedergabe), d.h. ich war mir überhaupt nicht darüber bewusst, dass man beim zweiten Mal ausscheidet. " Aber erstmal nicht hingehen und dann motzen" entspricht wohl er Deiner falschen Wahrnehmung. Ich zeige sehr viel Engagement im Lehrgang, aber wenn ich für die Schule lernen muss, ist das etwas anderes. Wie gesagt, hätte ich mich nicht abgemeldet und auch nichts wiederholt, kann ich die Entscheidung akzeptieren, aber das ist bei mir nichts so.


    Ich habe deutlich darauf hingewiesen, dass mein "50er-Spruch" nicht negativ von mir ausgewählt wurde. Lediglich möchte ich darauf hinweisen, dass ich mich als 18-Jähriger auf andere Personen/Personenkreisen verlassen muss - daher nicht so flexibel bin. In der Regel nehmen mehr Erwachsene am Lehrgang teil, die geregelte Arbeitszeiten haben und i.d.R. im geregelten Arbeitsverhältnis stehen, und sich somit die Zeit besser einteilen können.


    Zusammenfassend ist es doch nur für alle von Vorteil, wenn die Verbände flexibel sind und engagierte (!) junge Lizenz-Anwärter die Möglichkeit nicht verwehren. Wenn daraus resultierend der Fall ist, dass die Abende immer weniger besucht werden, sehe ich wenige Nachteile: Es gibt doch heute immer mehr Online-Lehrgänge für die, die kaum Zeit haben. Viellicht erlangen sie dadurch das gleiche Fachwissen, welches sie auch durch eine Prüfung bestätigen. Zur Folge, dass es wieder mehrere und vor allem auch junge Schiedsrichter gibt!


    Sehe ich das so falsch!? Gerne Contra-Argumente nennen, die den Pro-Argumenten überwiegen.


    7Heby

    Danke für Eure weiteren Beiträge.


    Ich sehe, Ihr versteht meine Situation und schätzt dankenswert mein Engagement. Auch ohne Schein habe ich schon häufiger Spiele gepfiffen. Primär brauche ich die Ausbildung nur für die Trainerlizenz, aber ich bin nicht abgeneigt, weiterhin zu pfeifen. Das sind doch genug Gründe (auch meine Vorherigen).


    Da ich immer noch keine Antwort erhalten habe und demnach auch nicht mehr mit einer Antwort rechne, möchte ich gerne auf Eure Erfahrung berufen. Haltet Ihr es für sinnvoll, den Kreisvorsitzenden zu kontaktieren, oder sollte ich den KSO noch telefonisch kontaktieren, wenngleich ich mich schriftlich besser ausdrücken kann? Oder sogar den Kontakt zum Landesverband suchen?


    7Heby

    Danke für die Antworten!


    Ich sehe, die Meinungen gehen auseinander. Wie gesagt, ich wurde nicht über die Anwesenheitspflicht aufgeklärt. Dennoch ist dies natürlich selbstverständlich, aber was wäre an einem Fernstudium so verkehrt? Ich hätte gerne an den Vorträgen teilgenommen, aber leider ging "mein Vergnügen" vor. OK: 3 Tage auf "Tage der religiösen Orientierung", die von der Schule veranstaltet werden - somit Pflicht! Das Ganze eine Woche vor unseren Klausuren, des Weiteren wurde während unsere Fahrt ein Termin verschoben, d.h. ich hatte nur paar Tage Zeit, um für Spanisch zu üben - mein schwächtest Fach. Natürlich kannte ich die Termine des Lehrgang und der Schule, aber ich hätte nicht einen Tag vorher am Lehrgang, der bis 21:30 Uhr geht, teilnehmen und am nächsten Morgen meine Klausur schreiben können. Schule hat Priorität und kann nur schwierig nachgeholt werden, als die zwei Termine. Den Inhalt dieser Termine habe ich nachgeholt, d.h. ich habe mich mit den Regeln beschäftigt. Ferner ist dies doch der Sinn eines Lehrgangs, wenngleich ich mein Wissen per Selbststudium erlangt habe.


    Daher sehe ich mich am nächsten bei "Stefan67": Jeder weiß doch, dass es immer weniger Schiedsrichter gibt. Verbände wollen wieder qualifizierte Mitarbeiter, aber sind kaum flexibel. Wenn ich meine Prüfung schaffe, habe ich doch meine Qualifikation, die von den Verbänden verlangt wird, erbracht. Dann kann ich auch auf die vorherigen Termine "verzichten", solange ich mir das Fachwissen aneigne. In den Terminen wird doch auch nur stumpf vorgetragen.


    Zusammenfassend musste ich abwägen, was wichtiger ist. Ich habe mich für Schule entschlossen, da ich hoffte, beim "C-Breitensport" - Lehrgang wird Verständnis gezeigt. Qualifizierte Mitarbeiter sind doch nur von Vorteil - und wenn diese recht jung sind, haben die Vereine noch länger eine bessere Betreuung ihrer Spieler. Ich bin keine 50 - ohne mich einer abwertenden Darstellung zu bedienen - und kann mich abends ganz ausgeruht zum Lehrgang bewegen. Dieses Verständnis muss irgendwann erbracht werden.


    Der Verantwortliche spricht von Gleichberechtigung, nachdem seine anderen Aspekte mich nicht ganz getroffen haben, aber inwiefern spricht man dabei von Gleichberechtigung. Zwischen männlich und weiblich? Eher nicht! Gleichberechtigung wäre in diesem Fall, dass einer die Prüfung besteht, der sich damit null beschäftigt hat und beim Nachbarn abgeschrieben hat. Einer, der sich nie abmeldet und dann zur Prüfung kommt. Einer, der ohnehin schon unzuverlässig ist oder keine gute Begründung - wie ich sie habe - hat.


    Habe bis noch keine Antwort auf meine letzte E-Mail erhalten, aber man merkt wohl, dass ich echt sauer bin, gerade weil ich den Lehrgang schnell beenden und mich wieder ganz dem Verein bzw. meinem ABI widmen möchte. Ich hoffe sehr, dass der KSO endlich Verständnis zeigt, oder vlt. ist er einfach zu alt und hat die rasante Entwicklung der neuen Generation verpasst.


    7Heby

    Hallo zusammen,


    ich konnte aufgrund einer Fahrt "Tage der religiösen Orientierung" und einer anstehenden Vorabi-Prüfung die ersten zwei Termine des Schiedsrichterlehrgangs, die ich zur Aushändigung der Trainerlizenz "Breitensport C" benötige, nicht teilnehmen. Ich habe mich beim Verantwortlichen abgemeldet und gesagt, dass ich die Regeln vom DFB wiederholt habe. Sie haben in den ersten Terminen die Regeln 1 - 11 besprochen. Ich bin der Meinung, dass ich alles verstanden habe und infolge die Prüfung bestehen werde. Leider ist der Verantwortliche nicht der Meinung und sagt, dass ich nicht mehr teilnehmen darf, da Anwesenheitspflicht bestehe. Das bedauere ich sehr, da ich gerne schnellstmöglich die Lizenz erhalten möchte und nicht erst am anderen Lehrgang teilnehmen möchte.


    Wie seht Ihr das? Welche weiteren Schritte würdet Ihr einleiten? Bisher habe ich ihm versichert, dass ich alles wiederholt habe. Zweitens darum gebeten, mich zu zulassen - somit über die Ordnung hinweg zu schauen.


    7Heby