Beiträge von Jenny82

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    Ich weiß es bringt nix über Vergangenes zu philosophieren, aber es würde mich einfach interresieren =)


    Letztes WE bin ich in den Genuß gekommen, bei unserem eigenen C-Juniorinnen-Turnier zu pfeifen (hab keinen Schein und mach es auch nicht wirklich gern) aber was tut man nicht alles...


    Bei einem Spiel (ohne unsere Mannschaft) hat eine Spielerin A der gegnerischen Torfrau den Ball aus ca.1-2m voll ins Gesicht geknallt, ob Absicht oder nicht will ich nicht beurteilen. Das Tormädel ist dann aufgestanden, Spielerin A ist zu ihr hin, wollte sich anscheinend entschuldigen, darufhin hat sie von der Torhüterin voll einen mitbekommen. Danach haben dann beide geheult! :rolleyes:


    Das Spiel war zum Zeitpunkt der Aktion bereits angehalten und es war für mich zu dem Zeitpunkt keine Tätlichkeit. Ich habs dann wieder angepfiffen und der Torhüterin eine Zeitstrafe gegeben.


    Danach kamen dann einige heiße Disskusionen auf...


    Also, wer hätte was gepfiffen??

    Wir SR sind doch bei den Zuschauern, wie bei den Spieler nur Freiwild.


    Das ist der Punkt der definitiv ein Problem des Fussballs ist und nicht der Gesellschaft!!


    Ob und inwieweit der Migrationshintergrund eine Rolle spielt, möchte ich hier gar nicht beurteilen, meine Meinung dazu habe ich schon, wie viele andere warscheinlich auch...das ist das Problem was im "kleinen Fussballkosmos" auch sicher nicht gelöst wird.


    Aber das was Kinderleee in seinem Beitrag angesprochen hat, das ist ein Teil des Problems wo meiner Meinung nach Abteilungsleiter, Trainer, Betreuer etc gefordert sind. Nämlich eine ganz klare Linie gegen Schiri-Anfeindungen jeder Art zu fahren. Unabhängig davon ob die Anfeindung/Übergriff etc offiziell gemeldet und vom Verband sanktioniert wird.


    Nein, vereinsintern muss Spielern, Eltern, Trainern und was sonst noch am Platz rumhüpft, klar gemacht werden: sowas wollen wir bei uns nicht und auf diese Leute verzichten wir auch ganz schnell. Sowas verdient bei uns keinen Respekt, sondern nur Verachtung! Die Linie müssen alle, vom Pampers-Betreuer bis zum Spielertrainer der SeniorenB, fahren. Ohne Ausnahmen und ohne Toleranz. Wir können unserem Sport in dieser Form nur nachgehen, weil es eben Schiris gibt. Die machen das meist ehrenamtlich und dafür können sie zumindest erwarten, dass sie höflich behandelt werden.


    Dies in etwa als Kodex.


    Denn solange "Schiri-Angehen" als normal angesehen und akzeptiert wird. ändert sich da nix. Es lernen doch schon die Kleinen dass es ok ist den Schiri zu beschimpfen, Papa, Mama und der Trainer machen es ja schließlich auch ?( und irgendwann bleibts halt nicht mehr beim beschimpfen...

    Letztes Jahr in der Winterpause war mal ein ÜL vom Judo im Training da und hat den Mädels paar generelle Sachen (nicht auf die gestreckte Hand fallen etc.) gezeigt. Ob es wirklich was gebracht hat, kann ich so nicht sagen.


    Es war auf jeden Fall mal eine Abwechslung und geschadet hat es sicher nicht.


    Sicher ist absichtliches Fallen-lassen nicht schön, aber bei manchen Gegnern duchaus erlaubt. Natürlich keine reinen Schauspieleinlagen, aber wenn permanent geschoben, getreten etc wird, dann darf man m.M. auch mal fallen. Nicht à la sterbender Schwan, aber kurz schreien --> fallen, ist manchmal schon ok :)

    Dehnen = speziefische Trainingseinheit. Da wird 45-60 minuten gedehnt.

    OK. kenn ich so gar nicht. Aber klingt logisch, werd ich mich damit befassen. Und wie oft? Einmal im Monat, alle 2 Monate??



    lass es mich mal so ausdrücken: wenn gerade deine engagiertesten Spieler immer wieder über die gleichen Verletzungen klagen, dann könnte es sein, das sie die Verletzung vortäuschen?


    Definitiv nein. Wenn 15/16jährige zum Training kommen, auch wenn sie nur um den Platz joggen können, weil alle anderen trainingsinhalte weh tun würden, denke ich passt das mit "Verletzung vortäuschen" nicht zusammen. Sie wollen trainieren, zeigt auch die allgemein hohe Trainingsbeteiligung.


    Vielleicht, um etwas früher das Training zu beenden, weil sie mit Freunden noch etwas vorhaben und sich trotzdem sicher sein wollen, beim nächsten mal wieder aufgestellt zu werden? Ein Indiz dafür könnte die häufige besonders kurze Zeit der Ausheilung sein?Vorsicht Missverständnis: von kurzer Heilungszeit war keine Rede. Mich wunderte nur, dass sie relativ schnell wieder schmerzfrei laufen können, beim Bspl. schiessen aber noch starke Schmerzen haben. Ich kenne Zerrungen da anders...die tun schon beim normalen Gehen weh...

    Hast du den Trainerjob übernommen, weil sich sonst niemand dafür fand, dann schnallen das die Jungs auch rasch? Dann werden allerlei Sachen ausprobiert, um das Training für sich "angenehmer" zu gestalten!


    Eigentlich schon, ursprünglich sollte/wollte ich dem neuen Trainer der Jungs nur am Anfang unter die Arme greifen, der hat dann aber hingeschmissen, tja...



    Wie lange dauert eure Trainingseinheit insgesamt und wie ist sie üblicherweise gegliedert?


    ca 20min Aufwärmen, dehnen


    15-20min Trainingsteil mit hoher körperlicher Belastung (erstmal Gas geben, danach sind sie umgänglicher ;) )


    20-30min Belastung geringer, dafür mitdenken, ganz oft 3:3, 3:4 etc., Spielzüge


    20-30min Spiel (ich weiß es ist zu lang, aber es macht ihnen Spaß und das ist für die Mannschaft nach dem verkorksten letzten Jahr erstmal wichtig)

    bei dieser Verletzungshäufung würde ich mal nachschauen, wo deine Spieler schon vor dem offiziellen Trainingsende anschließend "abhängen" ?


    Weiß nicht, ob ich grad blöd bin, aber ich versteh den Satz nicht?? :O


    Wie kann man Muskelverletzungen sinnvoll vorbeugen? In der B-Jugend ist ein Aufwärmprogramm von ca. 10 Minuten schon sinnvoll, um die Spieler auf die kommenden Belastungen vorzubereiten.


    Aufwärmen + andehnen sind wir bei ca. 20min


    Normalerweise sollten Wachstumsstörungen in der C-Jugend abgeschlossen sein. Es können jedoch auch im jüngeren B-Jugend-Jahrgang größere Wachstumsschübe eintreten. Die Auswirkungen sind dann allerdings nur noch bei extremer Belastung (z.B. Vollspannstoß) bemerkbar.


    An sowas in der Art hab ich eigentlich gedacht.


    Ist halt komisch weil die gleichaltrigen Mädels bei meistens ziemlich dem gleichen Trainingsaufbau dieses Problem nicht haben.


    Ein anderes Thema ist die sportliche Fitness. Gerade bei unregelmäßiger Trainingsteilnahme


    Eher weniger, die letzten 5 die es getroffen hat, gehören zu den sehr Engagierten, sind meistens im Training und auch sonst ganz sportlich.


    @callahan: danke für den Tipp, werd mir das Buch mal besorgen

    Da herrscht anscheinend keine wirkliche Gleichberechtigung der Trainer.


    Wenn bei B2 von vornherein damit geplant wird, dass immer mit C-Jugend Spielern aufgefüllt werden muss, passt das doch sowieso schon nicht. Sowas ist für Ausnahmefälle gedacht.


    Die Jugendleitung muss sich klar machen was sie wollen:


    1. eine leistungsstarke, erfolgreiche Mannschaft. Konsequenz: B2 wird abgemeldet, es gibt nur eine B-Jugend


    2. allen Spielern die Möglichkeit geben zu spielen. Dann muss die Jugendleitung aber mal ein Machtwort sprechen und umverteilen. B1 mit 17 Spielern und B2 mit 8 kann dann nicht sein.


    Was mich da aber am allermeisten stört: diese drei Spieler die eigentlich in der B2 gewesen wären, und da aber nicht hinwollten und deshalb in B1 "durften". Hallo??!! Wünschdirwas??DAS geht in meinen Augen gar nicht! Wenn es eine Einteilung gibt, muss die akzeptiert werden. Es "will" warscheinlich keiner in eine zweite Mannschaft...

    Guten Morgen,


    Vielleicht kennt jemand dieses Phänomen und kann mir sagen wo`s herkommt. Langsam denk ich echt irgendwas passt da an meinem Training grundsätzlich nicht.


    Bei meinen Jungs, B-Ju., tritt ganz gehäuft eine Zerrung bis hin zum Fasserriss, am hinteren Oberschenkel auf. Momentan haben 5!! Spieler die gleiche Art von Verletzung, kann doch irgendwie kein Zufall sein, oder?


    Es passiert meistens gegen Ende des Trainings bzw. Spiels. Überlastung??


    Sonderbar ist auch, die meisten können nach ca einer Woche wieder völlig schmerzfrei laufen/joggen, allerdings überhaupt nicht schießen.


    Thema Dehnen: da ändern sich ja die Ansichten etwas häufiger ?(


    Momentan sieht es bei uns so aus: Wer sich nach dem Aufwärmen kurz andehnen will, kriegt die Zeit dafür (machen eigentlich alle), ist aber kein Muss mehr. Hintergrund ist der, dass bei der letzten Supervision ein Physio da war, der gemeint hat Dehnen davor wäre überholt und würde die Muskeln nur strapazieren...


    Nach dem Auslaufen wird dann ordentlich gedehnt.


    Genauso läuft es bei meinen Mädels und einigen anderen Trainern im Verein auch, die nicht dieses Verletzungsproblem haben.


    Komisch ist auch dass die meisten Verletzten kurz vor der eigentlichen Verletzung (hinterer Oberschenkel) Schmerzen beim Schießen vorne oberhalb des Knies hatten???Muskuläres Ungleichgewicht??Aber alle??


    Kennt das jemand?

    Ohne irgendwen diskriminieren zu wollen, denke ich schon, dass die Mentalität einen Unterschied ausmacht / ausmachen kann.


    Gewinnen hat für (Achtung Pauschalisierung: Südländer :) ) eine viel höhere Bedeutung. Ein gewonnenes Spiel war ein gutes Spiel. Die ganzen Fairplay-Sportlichkeit-etc.-Geschichten, die bei uns in den letzten Jahren so wichtig geworden sind, gibt es da nicht in dieser Form. Da wird getrickst, gemauschelt etc, Hauptsache am Schluß steht der Sieg.


    Ist jetzt nicht wertend gemeint, sondern nur meine Beobachtung, da mein Freund ein ziemlich rein-türkische Mannschaft in einem deutschen Verein trainiert und ich Reaktionen der Eltern auf Sieg bzw. Niederlage meistens ziemlich live erlebe.

    So gesehen fehlt bei mir soziale Kompetenz als Kriterium, stimmt.


    Aber vorallem aus dem Grund dass die Jungs in dem Punkt ziemlich homogen sind, also es sticht keiner besonders positiv oder negativ raus. "11 Freunde" sind sie nicht, aber sie akzeptieren und respektieren sich. Es wird schon mal rumgepöpelt,aber alles im Rahmen und jeder mal gegen jeden...


    Siebener, hast Du überhaupt keine "Stammmannschaft"??


    So Spielertypen die erstens gut sind, dazu eigentlich immer im Training und immer total motiviert...davon hab ich 6, da sie bei den Spielen eigentlich auch immer da sind, sind sie meistens in der Startelf und dort eben auch meistens auf ihren Positionen.

    Leider funktioniert bei mir das Zitieren grad nicht, deshalb so:


    Stefan67: das es eine momentane Dauerlösung ist, damit finde ich mich so langsam ab : ) auch an die Frage bei Auswärtsspielen ob ich Spieler-Freundin oder -mutter wäre ?(


    Generell finde ich einen rein sportlichen Konkurrenzkampf völlig in Ordnung, nur man merkt halt bei manchen Jungs beim Abschlussspiel schon daß sie bei ihren "Positionskonkurrenten" überhart ran gehen, bzw. daß gegen gute Neue gestänkert wird und/oder gegen die Neuen Stimmung gemacht wird.


    Stone, klar müssen sich die Neuen erstmal beweisen, aber wenn Einsatzbereitschaft und Leistungsbereitschaft stimmen, war ich immer der Meinung dass sie dann auch spielen sollten.


    Ein Bekannter (Trainer eines anderen Vereins) meinte aber zu mir, er könnte meine Jungs schon verstehen, dass es ihnen stinkt wenn ein Neuer ihnen so einfach die Position wegschnappen kann. Das war auch die Aussage die mich irgendwie zum Nachdenken gebracht hat.


    Andre: mir geht es gar nicht so um die objektive Qualität eines Spielers, sondern mehr drum ob er sein eigenes Leistungsvermögen im Training voll ausschöpft. Einer, der zwar eigentlich sehr gut spielt, im Training aber nur halbherzig mitmacht/unmotiviert ist, wird seltens in der Startelf stehen.


    Startelf nein, Stammmannschaft schon, ich kann nicht bei jedem Spiel wild rumwürfeln wer wo spielt. Und ein gewisses Grundgerüst an Stammspielern besteht schon. Aber wer regelmäßig im Trainig ist und sich reinknallt wird früher oder später auch in der Startelf stehen.


    siebener: der letzte Neue kam wegen Umzug mit freigegebenen Pass.


    ja, es ist ein Horroralter : )



    • Wie gesagt Trainingsanwesenheit
    • Einsatzwille/Leistungsbereitschaft
    • spielerische Qualität


    Der Teamgedanke ist schon nur wenig ausgeprägt, es gab dauernd Trainerwechsel, die beiden Jahrgänge waren auch schon nach oben und unten aufgeteilt. Eigentlich wird das Mannschaftsgefüge m.M nach besser. Aber anscheinend doch noch sehr störanfällig.


    Die Quertreiber sind eher die Leistungsträger, es wird ziemlich deutlich ausgesprochen : ) Der letzte Neue bekam zur Begrüssung erstmal ein: "kannst wieder gehen, wir brauchen dich nicht" oder es wird Neuen der Handschlag nach dem Spiel nicht gegeben.


    Großes Problem ist sicher, dass die Mannschaft eigentlich zu groß ist, aber kein Trainer, kein Platz....das Übliche

    Aufgetreten ist dieses Problem bei den Jungs, B-Jug.


    Die stehen nur nicht im Profil, weil ich die eigentlich nur als Übergangslösung trainiere bis die wieder einen Trainer haben.


    Die Elter´n sind nicht das Problem, die halten sich ziemlich raus, sondern wirklich die Spieler selbst, die meinen "Neue" dürfen erstmal ne Zeitlang nur mittrainieren und wenn sie dann unbedingt spielen dann nur ja nicht auf "ihrem" Platz... :rolleyes:

    Folgende Frage: wenn neue Spieler bei euch dazustoßen, ab wann bekommen sie die gleichen "Rechte" bzw. Spielanteile wie die Alten?


    Eigentlich war ich bis jetzt der Meinung, wenn neue Spieler kommen, der Pass da ist und Leistung und Trainingsbeteiligung passen, wird der Spieler eingesetzt. Habe da auch ehrlich gesagt nie wirklich drüber nachgedacht...


    Jetzt hatte ich aber zweimal die Situation daß relativ leistungsstarke Spieler zu uns wechselten und als die Pässe da waren, wurden sie gleichberechtigt eingesetzt. Hieß natürlich daß andere (Stamm-)Spieler weniger Spielanteile hatten. Daraufhin ging im Training extremes "Revierverteidigungsverhalten" los, also von den Spielern denen die Positionen "weggenommen" wurden. So massiv daß einer dieser Neuen inzwischen wieder weggewechselt ist.


    Nun möchte wieder ein Neuer kommen, die ersten Zickereien im Training haben bereits begonnen obwohl er noch gar nicht spielberechtigt ist...bin jetzt doch am zweifeln ob es nicht doch besser wäre, den Neuen unabhängig der sonstigen Kriterien, erstmal weniger Spielanteile zu geben???


    Würde mich interressieren wie ihr mit dem Thema "Neue" umgeht


    Eigentlich sind die Jungs schon sehr ergenisorientiert, allerdings ist der eigene Stammplatz dann den meisten doch wichtiger...nur als Info


    Gruß Jenny

    Nach meinem Schlüsselerlebnis vom letzten Wochenende, ist mir dieser Thread wieder eingefallen, deshalb die Ausgrabung...


    So bitte bitte auf keinen Fall:


    Weibl. B-Jugend, Gegner war von letzter Saison bekannt, eigentlich auf Augenhöhe. Irgendwie haben meine Mädels einfach einen gebrauchten Tag erwischt. Folge war, daß gar nichts mehr funktioniert hat, am Schluß standen wir mit gefühlter 10er Abwehrkette vor dem eigenen Tor, um die Katastrophe wenigstens klein zu halten... war einfach scheiße.


    Nach diesem zweistelligen Auf-die-Schnauze-Kriegen kommt der gegnerische Trainer zu mir und meint voll Enthusiasmus: " Ihr habt echt toll gekämpft, die Ansätze sind doch schon super"!!!!


    Wenn ich ein Mann wäre, ich glaub, ich wär echt handgreiflich gewrorden, so ein arrogantes A...

    Das Problem liegt wohl eher darin, dass ich mit meinen zwei Mannschaften den ganzen Hauptplatz zu einer Zeit besetzte, wo ein anderer Trainer ganz gerne den halben Platz hätte.


    Schade dass sowas nicht direkt angesprochen werden kann, Olaf (da du ja anscheinend auch hier bist)!!

    Vor einigen Jahren war bei uns mal eine ähnliche Situation. Damals mussten eben soviele Spieler ärztliche Atteste bringen, dass keine spielfähige Mannschaft vorhanden war. Spiel musste daraufhin verlegt werden.


    Allerdings ist das bestimmt schon 7,8 Jahre her und ich weiß nicht ob es die Möglichkeit immer noch gibt. Vom Aufwand her mal ganz abgesehen.

    Abteilungsleiter sagt das :) also genau der Mensch, der seit Monaten keinen Trainer für die Mannschaft findet...er will wieder den Wechsel-Modus haben.


    Mittelfeld ist klar der Knackpunkt, kurzzeitig haben wir das Mittelfeld gemischt, inzwischen hat eine Mannschaft das "weibliche Mittelfeld" und die andere das "männliche", wir zählen die Tore ja eh nicht, insofern störts nicht so, ist ja eh ein Kompromiss...


    Wie gesagt das jeweils richtige Training findet ja getrennt statt, und beim Konditionstraining ist die Mischung meiner Meinung nach egal.


    Verstehe es wer will, ich nicht!

    Momentan trainier ich für unsere beiden B-Jugenden, die Mädels ganz regulär, bei den Jungs eigentlich nur vorübergehend, bis jemand anderes gefunden wird (auch das ein Thema für sich...)


    Beide Mannschaften haben ihr zweites Training am Donnerstag, gleichzeitig! Da ich mich schlecht zweiteilen kann, wurde anfangs immer abgewechselt, eine Woche Mädels, die nächste Woche die Jungs. Eine Mannschaft hatte dann halt nur einmal die Woche Training, was weder die Spieler noch ich gut fanden.


    Daraufhin hab ich es mit einem gemischten Training versucht, eigentlich immer gleiches Schema, 45min Kondition und 45min Spiel, hierbei gemischte Mannschaften( so daß Mädels-Abwehr gegen Mädels-Angriff spielt), hat toll geklappt und ich hatte nicht den Eindruck daß Spielerinnen/Spieler mit dieser Regelung unzufrieden sind. Auch von Eltern hab ich nix negatives gehört.


    Bei der letzten Trainersitzung hieß es aber plötzlich "das geht nicht" und ich es soll wieder trennen. Keine Erklärung, nichts!


    Jetzt weiß ich natürlich nicht ob da jemand gemault hat oder so, aber trotzdem ich versteh nicht was daran so schlimm ist, wenn es den Spielern Spaß macht???


    Überseh ich hier was oder fändet ihr es auch so dramatisch??Ich seh da nämlich echt kein Problem?!

    Auf was ich eigentlich die ganze Zeit bei dieser Disskusion warte, ist das Thema "Förderverein Jugendfussball"


    Gibt es hier den niemand bei dem das praktiziert wird??


    Bei uns in der Nähe gibt es einen, allerdings Handball-, Verein, der einen Förderverein hat, freiwillige Mitgliedschaft, fester Jahresbeitrag und Spendemöglichkeit, ausgegeben wirds (angeblich) nur für den Jugendhandball (Trainer, Ausrüstung, Teamfahrten etc)


    Wie gesagt genaueres weiß ich nicht, weil nicht im Verein, allerdings wenn man die Anzahl der gemeldeten Mannschaften, die Ausstattung, betrachtet, hat man schon das Gefühl das KOnzept würde funktionieren.


    bei uns scheiterte es vor einigen Jahren, angeblich an rechtlichen Sachen...deshalb würden mich hier Erfahrungen interressieren...

    Nein, das ist schon klar dass nicht alle befreundet sein müssen/sollen/können.


    Und wie gesagt sie respektieren sich ja auch, aber alles eben bierernst. Ich hab nicht das Gefühl dass sie Spass dabei haben, obwohl die Trainingsbeteiligung éigentlich sehr gut ist. Aber sie spielen eben "nur" zusammen Fussball, beim Radler/Spezi nach dem Spiel würde dann schon wieder die Hälfte fehlen...


    Und es macht sich eben schon auf dem Platz bemerkbar, wenn Du gegen Mannschaften spielst, wo sich einer für den anderen reinhängt. Da sind wir bei Turnieren schon gegen schwächere Mannschaften untergegangen, weil jeder nur seinen "Job" macht und keiner auf die Idee kommt auch mal seinem Nebenmann auszuhelfen.


    Zum Trainingslager am Ende der Sommerferien haben jetzt zwar die meisten angemeldet, allerdings erst nachdem ihr Haupttrainer angekündigt hat, die Teilnahme bei der Vergabe der Stammplätze zu berücksichtigen...


    TW-Trainer: klar vergleiche ich (unbewußt) die Jungs mit den Mädels und übernehme viele Sachen aus dem Mädels-Training, was für die Jungs nicht passt. Nur, ich bin ja nur die Übergangslösung, bis sie hoffentlich bald einen 2.Trainer haben.