Andre hat das, finde ich, ziemlich gut beschrieben. Ich möchte nur noch einen Punkt zu meinen ersten Ausführungen ergänzen: Wenn es sich dabei um einen Jugendlichen handelt, so kann dieser (zumindest noch eher) selbst artikulieren, wie schlimm er eine solche Misshandlung (und nichts anderes ist das, auch wenn es "nur" ein einziger Schlag ist) findet. Hier sprechen wir aber von (kleinen!) Kindern. Diese sind (eben aus diesem Grund) in besonderem Maße schutzbedürftig und es kann einfach nicht angehen, dass man das als Ausrutscher durchgehen lässt.
Ich kann immer noch nicht verstehen, warum es weit verbreitet akzeptiert zu sein scheint, dass man Jugendliche, die ihre Eltern schlagen, (zu Recht!) aufs Äußerste verurteilt, in der umgekehrten Situation aber allzu gerne damit reagiert, dass das eben die Erziehungsberechtigten sind und man sich da nicht einmischen darf. Es heißt aber eben Erziehungsrecht und nicht Züchtigungsrecht. Und mit dem Recht auf Erziehung geht gleichzeitig auch die Pflicht einher, das Kind nach bestmöglich (und vor allem gewaltfrei) zu erziehen.
Beiträge von ballgewinnski
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Okay, Gott sei Dank sind inzwischen die Zeiten, wo so etwas als "Ausrutscher", als "Lappalie" oder als "akzeptierte Erziehungsmethode" abgetan werden konnte, seit geraumer Zeit vorbei.
Man sollte sich möglicherweise nicht in anderer Leute Erziehung einmischen. Hier kommen aber zwei Dinge zum Tragen:
a) Auch wenn es das eigene Kind ist, es ist und bleibt eine Körperverletzung. Der Grund ist völlig unerheblich und in diesem Falle auch noch absolut lächerlich. Was macht die Mutter, wenn das Kind mit 14 Jahren mal verbotenerweise ein Bier trinkt oder eine Zigarette raucht? Hackt sie ihm dann die Hand ab?
b) Sie macht das (und das würde es keinesfalls harmloser oder entschuldbarer machen) nicht zuhause, sondern in aller Öffentlichkeit und (und das finde ich noch schlimmer) vor den Augen von Kindern. Was nützen uns Projekte zur Gewaltprävention, ellenlange Reden und jahrelanges Hinarbeiten darauf, dass man niemandem Gewalt antun darf, wenn das dann wegen eines solch lächerlichen Vorfalls mit Fußen getreten wird?Meine Konsequenz wäre noch an Ort und Stelle gewesen, das deutlich zu verurteilen. Du schreibst, du hast es nicht gesehen, aber mindestens 4-5 Eltern. Und da hat keiner was zu gesagt?
Wer einmal zuschlägt, dem unterstelle ich, dass er es auch wieder tun wird. Das kann man niemandem durchgehen lassen und erst recht nicht, wenn er mit Kindern zu tun hat. Tut mir leid, aber da kenne ich keine zwei Meinungen und ich würde, wenn mir etwas Vergleichbares widerfahren sollte, die gleiche Behandlung mir gegenüber erwarten.Kinder und Jugendliche kommen zu uns in die Vereine, um dort ungeachtet ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer Eigenschaften, ihrer Einstellungen in Gemeinschaft Spaß haben zu können und sich selbst als Kinder erleben zu können. Wer ihnen Schaden zufügt (aus welchem Grund auch immer), der hat m.E. kein Recht darauf, sie weiter zu betreuen und auszubilden.
Ich würde die Jugendleitung und/oder den Vorstand über den Vorfall informieren und eine weitere Zusammenarbeit mit dieser Person ablehnen.
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Zum konkreten Zusammenspiel kann ich wenig sagen, da hab ich nicht so den Einblick. Allerdings werden bei uns, so wie ich das mitbekomme, höchst selten Spiele auf den Montag gelegt, das wäre die absolute Ausnahme. Es gibt natürlich einige Vereine, die auf den Montag als Stützpunkttrainingstag wenig Rücksicht nehmen und z.B. nur montags und donnerstags trainieren, aber das ist nun mal deren Entscheidung.
Auch die meisten anderen Maßnahmen (Schiri-Schulungen, Trainerfortbildungen, Kurzschulungen usw.) finden i.d.R. montags statt, so dass man sich - wenn man als Trainer diesen Tag entsprechend meidet - nicht über viele Terminkollisionen beschweren braucht. -
Also ich denke auch, dass es vollkommen in Ordnung geht, wenn man zu Beginn einer Saison sagt: 'Tut uns leid, wir können nur Anzahl X an Spielern vernünftig betreuen und nicht mit Anzahl Y an Kindern arbeiten. Leider reicht es nicht für eine weitere Mannschaft.' und dann vielleicht sogar, wenn man nett ist, Alternativen aufzeigt. Vielleicht kommen die betreffenden Kinder dann ja zurück, wenn sich die Möglichkeit ergibt...
Wenn man aber erstmal zu arbeiten anfängt und "plötzlich" feststellt, dass man zuviele Kinder hat, finde ich das schon fragwürdig. Dass man dann aber, wie es hier der Fall zu sein scheint, weder die Eltern vernünftig informiert, noch dem Ganzen etwas Vorlaufzeit gibt (etwa, um sich nach einem neuen Verein umzusehen oder sich überhaupt auf diesen "Ausschluss" vorzubereiten), sondern Kinder einfach wegschickt, dann geht das gar nicht. Ich würde vielleicht nicht Andres Worte wählen, aber das finde ich Kindern gegenüber schon echt heftig, egal ob Breiten- oder Leistungssport.
Interessant wäre tatsächlich noch, ob/inwiefern da die Jugendleitung oder ggf. -koordinatoren eingebunden sind, Bescheid wussten und/oder dieses Handeln auch noch unterstützen. Sagt dann auch viel über die Führung dieser Abteilung aus...
Das Fass mit Kontakt zum Vorstand, rechtlichen Schritten usw. würde ich aufmachen, wenn das "mein" Verein wäre, ich also seit Ewigkeiten Mitglied bin usw. usf. Wenn es sich "nur" um einen Klub, handelt, bei dem mein Kind "ein bisschen" Fussball gespielt hätte, dann könnten die mich gerne haben und künftig nur noch von hinten zu sehen bekommen. -
Hallo,
das klingt wirklich nach merkwürdigen Verhältnissen. Wenn es sich um einen leistungsorientierten Verein handeln sollte, dann erklärt das zwar möglicherweise das Verhalten, allerdings geht so eine - Verzeihung - asoziale Art mal gar nicht. Weder das mit dem Kioskdienst (wobei das im Umkehrschluss auch kein Argument sein sollte, nach dem Motto 'Wir machen Kioskdienst, also muss unser Junge spielen.'), noch dass man - vor allem während der Saison - mir nichts dir nichts Kinder vor die Türe setzt.
Vereinswechsel also der richtige und logische Schluss. Genaue Sperren beim Vereinswechsel sind von Verband zu Verband unterschiedlich, d.h. es kommt darauf an, wo der Junge spielt. Hier bei uns in Württemberg wäre die Sperrfrist bei Zustimmung des abgebenden Vereins 3 Monate (wovon man aber auch bei "solchen" Vereinen ausgehen könnte, denn die Tatsache, dass sie ihn weggeschickt haben, zeigt ja, dass man kein Interesse daran hat, dass er dabei bleibt.. also ganz in Ruhe und höflich um die Zustimmung bitten, und gut.). Bei Nicht-Zustimmung ist der Spieler während der Saison 6 Monate gesperrt. Es kommt aber bei den meisten Verbänden, wie eben gefragt, auch darauf an, ob der Junge überhaupt schon (Punkt-!)Spieleinsätze hatte.
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Hallo,
würde - auch bei einer eher schwächeren Mannschaft - ein 1-1-3-1 spielen, mit em eben doch ganz gut pressen kann.
Der hintere Spieler (das ist auch die Anweisung, die ich ihm geben würde, 'Du spielst hinten') bietet sich dem Torspieler links/rechts flexibel zum Anspiel an oder räumt alternativ mit einem Außenspieler eine Seite und macht somit Platz für den anderen Außenspieler.
Die beiden Außenspieler sind klassische "Läufer", sie bilden jeweils mit einem der zentralen Spieler eine Dreierreihe, d.h. falls man ganz vorne presst, dann agieren sie mit der Spitze fast auf einer Linie und machen den Raum dort eng.
Dann hat man noch einen zentralen Spieler, der entsprechend spielintelligent und gut am Ball sein sollte. Er ist die Schaltzentrale, holt sich die Bälle, verteilt sie nach außen oder an die Spitze oder er schließt selbst ab.
Schließlich noch einen für vorne, der eben die klassischen Aufgaben der Spitze erfüllt. Zustellen, anlaufen, Räume aufmachen, in die man dann doppeln kann und natürlich auch nach vorne gefährlich sein.
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Hallo,
hab zwar keine Aktiven-Mannschaft, sondern "nur" eine B-Jugend, aber zumindest ein paar Dinge kann man - denke ich - auch gut übertragen.
Wenn es mit 20 Spielern in der Halle zu voll wird, würde ich in zwei 10er-Gruppen trainieren, dann hat man zumindest überhaupt etwas von der Halle. Die andere Gruppe könnte in der Woche dann entweder joggen gehen oder etwas anderes machen, das auch gut zum Aufbau von Ausdauer ist.
Ich werde z.B. mit meiner Mannschaft hin und wieder in eine nahegelegene Indoor-Soccerhalle gehen. Natürlich, das Ganze ist nicht ganz günstig, aber dafür bekommt man gute Bedingungen, guten Boden und kann da auch relativ flexibel zeitlich buchen. Außerdem gehen wir schwimmen (das ist vllt. tatsächlich eher ein Jugend-Ding) und Squash spielen. Eine wunderbare Gelegenheit, sich richtig auszupowern.
Allgemein würde ich, gerade für die ersten Wochen, wo man witterungsbedingt vielleicht noch am wenigstens raus auf den (Kunst)rasen kann, auch viel auf individuelle Programme setzen, sprich: Lauf- und Fitnesseinheiten, die sich jeder auch selbst zeitlich legen kann, wie es passt und zuhause machen kann. Oder vielleicht gibt's bei euch einen Kraftraum oder ein nahegelegenes Fitnessstudio, das für euch mal am Sonntagvormittag ne Stunde eher aufmacht.
Einfach mal kreativ sein und über den Tellerrand hinaus denken. Wenn schon mit "normalen" Fußballplätzen nicht viel ist, dann muss man sich eben nach brauchbaren Alternativen umschauen, die gleichzeitig auch mal Abwechslung und Spaß bringen.
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Okay, also angesichts dessen, dass es in einer Großstadt wie Leipzig nicht nur eine Alternative geben sollte und vor allen Dingen aufgrund der geschilderten Begebenheiten würde ich - wenn ich die Entscheidung treffen müsste - definitiv einen anderen Verein suchen.
Dass man auch da natürlich nicht d e n perfekten Verein finden wird bzw. möglicherweise auch auf Dinge stößt, die einem nicht so sehr gefallen, ist nicht auszuschließen. Ich weiß natürlich nichts über die konkrete Situation des Probetrainings in dem anderen Verein, aber spontan fällt mir ein:
"Zum Ende der D-Jugend-Saison" => oftmals vielleicht (mit) ein Grund, warum Pünktlichkeit und Disziplin nicht mehr sooooo den Stellenwert haben wie während der Runde. Im übrigen steht und fällt das natürlich mit jedem Trainer und die Frage wäre, ob der gleiche nun die C-Junioren (und dann im Jahr drauf die B-Junioren) macht. Auch das würde ich mir vorher eben genau anschauen (zur Not mal zu einem Spiel der Mannschaft gehen, die der künftige Coach trainiert, falls das nicht der gleiche ist).
"in jeder Altersklasse mindestens 2 Mannschaften" => deutet auf Quantität hin, die oft, aber nicht zwangsläufig mit Qualität einhergeht. Es gibt aber auch Clubs mit jeweils einer Mannschaft, die gutes Training bieten und durchaus erfolgreich sein können.
Wenn dir jemand (regelmäßig) sagt: "Wir sind kein Leistungsverein." heißt das vor allem: Erwarte nicht, dass alles so ist wie in einem Leistungsverein. Das fängt z.B. bei Dingen wie der Trainingshäufigkeit/-dauer an (zwei- oder dreimal die Woche), geht über qualifizierte Trainer, über Anspruchs- und Aufstiegsdenken und dann eben auch in so Aspekte rein wie 'homogenes Team, deine Jungs werden gefordert', 'alle Spieler leben diesen Leistungsgedanken und sehen Fussball nicht als hin-und-wieder-Alternative zu anderen Hobbies an' usw. Der Trainer hat vermutlich die Befürchtung, dass deine Jungs dort nicht hin passen bzw. enttäuscht würden.
Lösung: Sucht euch einen weiteren Verein zum Schnuppern. Irgendwas zwischen absolutem Leistungsverein (a la RB, Lok) und Breitensport-/Stadtteil-/Dorfverein. Am besten trainieren die Jungs nicht erst mit, wenn alle in Gedanken schon in den Sommerferien sind, sondern zwischendrin. Da sehen alle Beteiligten auch am ehesten, "was Sache ist", denn da wird am ehesten diszipliniert gearbeitet und sich fleißig angestrengt. Man kann sich keinen Idealverein malen oder basteln, aber man sollte doch versuchen, einen solchen zu finden, der einem (in den meisten Dingen) zusagt, nicht allzu weit entfernt ist und in dem Umfeld und Ansprüche mit dem, was deine Kids wollen, übereinstimmen.
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Ich betone nochmal, dass das m.E. stark davon abhängt, auf welchem Niveau sich das abspielt. Wenn da richtige "Klopfer" anrücken, dann machen sich drei Jahre Unterschied mal schnell bemerkbar.
Nun, wenn es sich um Leipzig handelt, so wird es da doch - außer RB und Lok - noch ein paar weitere Vereine geben, die in Frage kommen könnten. Es muss ja nicht der Top-Verein sein, zu dem die Anreise eine halbe Ewigkeit dauert. Gibt es nicht im näheren Umkreis einen Verein, der irgendwo dazwischen liegt (also weg von diesem Verheizer-Klub, denn nichts anderes scheint dort abzulaufen, aber näher dran als 1 Std. Fahrt)? Den würde ich mir, kann man ja auch ganz unverbindlich machen, mal anschauen und dort mal zur Probe mittrainieren.
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Bei der vorliegenden Konstellation (kaum 1999er, fast alles 2000er), die dann kommendes Jahr als eigentlich älterer C-Jahrgang gegen teils 2-2,5 Jahre ältere Spieler spielen sollten, würde ich mir das auch zweimal überlegen. Zumal nicht gerade herausklingt, dass die betreffenden Spieler körperlich für ihr Alter schon weit entwickelt wären.
Ich stimme soweit schon zu, dass es ab einer gewissen Spielklasse durchaus auch mit körperlichen Defiziten möglich ist, das Ganze fußballerisch zu lösen und man den einen oder anderen auch deutlich jüngeren Spieler mit einbauen kann. Allerdings würde ich auf Kreisebene nicht eine fast ausschließlich aus zwei Jahre jüngeren Spielern bestehende Truppe gegen einen B-Jugend-Altjahrgang ins Rennen schicken wollen. Selbst wenn die Jüngeren spielerisch meilenweit überlegen WÄREN, würde es wohl immer noch auf di Socken geben.
Hier werden Fehler aus der Vergangenheit und der Vorvergangenheit zu kompensieren versucht und das auf dem Rücken der Spieler ausgetragen. Entweder es gelingt dem Verein, andere Spieler zu holen, um eine einigermaßen wettbewerbsfähige Mannschaft zu stellen. Oder er meldet eben mal 1-2 Jahre lang keine B-Jugend, dann sind die Jungs so weit und (wenn denn das Konzept stimmt) es rücken genug Junge nach in die unteren Jugenden.
Ich würde mich nach einem Verein umsehen, der ein sinnvolles und tragfähiges Konzept hat und deinen Kindern auch eine weitere, altersgemäße Ausbildung ermöglicht.
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Ich denke auch, dass das niemand von außen beurteilen kann, da gerade die Unterschiede in der Entwicklung (körperlich, geistig, fußballerisch) doch gerade in diesem Alter extrem sind. Ich habe selbst Spieler dabei, die Anfang 98 geboren wurden und noch nicht so weit sind wie Spieler mit Geburtsdatum Ende 2000.
Ein weiterer Faktor dürfte natürlich dann sein, wie viele Spieler in der künftigen B-Jugend dann vom jüngeren Jahrgang bzw. vom eigentlich-noch-C-Jugend-Jahrgang sind. Was passiert mit dem Jahrgang 1998? Gehen die die A-Jugend auffüllen? (Dann wird aber nicht erst lang-, sondern schon mittelfristig der Nachschub Jahr für Jahr kleiner werden. Um Kooperationen wird man also wohl auch nicht umhin kommen.) Spielen dort nur 1999er und vielleicht gar noch ein größerer Anteil 2000er, dann könnte das schon kritisch werden. Wenn die dann körperlich auch noch nicht so weit sind, wird's schnell unfair. Das muss gar nicht unbedingt brutal sein, aber ein reifer 16-jähriger nimmt einem 13-jährigen dann doch recht schnell Meter ab.Ich würde, bevor ich die Entscheidung treffe, mir die genauen Beweggründe aus Vereinssicht erläutern lassen und ebenfalls nachhaken, wie das dann langfristig aussehen soll. In Abnhängigkeit von Mitspielern, Freunden, (evtl. Gegnern, falls man das abschätzen kann), Trainern usw. liegt dann aber die Entscheidung bei euch/beim Spieler.
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Ich finde gerade Brillen wie sie der angesprochene Edgar Davids trägt sehr sinnvoll, da sie ein mehr oder weniger "normales" Kopfballspiel ermöglichen. Zudem - so ist zumindest der Eindruck, den ich hier im Kreis bekomme, wenn wir auf Teams mit Spielern treffen, die eine solche tragen - scheint das bei vielen auch als cool und modisch zu gelten. Man muss es ihr also nur richtig verkaufen

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Dann will ich auch mal nachziehen. Eine, wie ich finde, gute Gelegenheit, die anderen auch mal fernab der Beiträge etwas "kennenzulernen".
A: Fragen zum Eintritt
1. Warum bin ich Jugendtrainer geworden?
Weil ich nach fast zehnjähriger Abstinenz mächtig Lust hatte, wieder aktiv am Geschehen beteiligt zu sein, mir aber nicht vorstellen konnte, selbst noch aktiv zu spielen.
1.1. Welche Gründe sprachen für den Eintritt
Die oben genannte Lust und der Glaube, mit meinem (fußballerischen) Wissen und einer pädagogischen Ausbildung gute Arbeit leisten und viele Kinder weiterbringen zu können.
1.2. Welche Gründe sprachen gegen den Eintritt?
Hauptsächlich die Befürchtung, nicht genug Zeit zu haben bzw. für den Fußball bei anderen Hobbies kürzer treten zu müssen.
1.3. Was hat letzendlich den Ausschlag gegeben, dass ich Trainer wurde?
Das Feuer war einfach sehr schnell wieder entfacht und ich wusste sofort, dass ich es unbedingt machen will.
1.4. Warum habe ich mich für diesen Verein entschieden?
Weil er inseriert hatte, von sich aus nach Trainern gesucht hat und mir die im Gespräch aufgezeigten Voraussetzungen, Möglichkeiten und Umstände gefallen haben - eine große Vergleichsmöglichkeit hatte ich aber nicht (außer zu meinem Ausbildungsverein, den man allerdings in keinen Belangen damit vergleichen kann).
2. Wie erfolgte mein Start als Jugendtrainer?
Ich wurde meinen künftigen Spielern zum Ende der Runde vorgestellt und habe ein paar Mal "mittrainiert".
2.1. Welche Mannschaft (z.B. E2) habe ich übernommen?
C-Junioren, gemischter Jahrgang.
2.2. In welche Verantwortung (z.B. Co-Trainer) wurde ich aktiv?
"Chef"-Trainer, hatte einen Co-Trainer, der nach seinen Möglichkeiten da war und mich unterstützte.
2.3. Wie viele Trainer und Betreuer gibt es in deiner Mannschaft?
Derzeit wieder 2 Trainer.
2.4. Wie viele Mannschaften und Trainerkollegen gab es im Jugendbereich des Vereins?
Dürften ca. 10 Jugendmannschaften mit ca. 20 Trainern gewesen sein. Momentan strukturiert sich einiges um...
2.5. Gab es ein Jugendkonzept, welches mir erklärt und ausgehändigt wurde?
War vorhanden, wenn auch eher aus dem Bereich "Hier ist was, das haben andere für gut befunden, also muss es was taugen. Schau mal rein." - ausgehängt ja, erklärt nein.
3. Welche Vorkenntnisse brachte ich für den Trainerjob mit?
Dreizehn Jahre Ausbildung als Fußballer, gute zwanzig Jahre regelmäßig mehrmals die Woche auf Fußballplätzen und in Stadien unterwegs. Trainermäßig aber keinerlei Vorerfahrungen.
3.1. Welche Kenntnisse aus der aktiven Zeit als Fussballspieler gab es?
Sh. oben. Allerdings wurde ich zum Libero ausgebildet..
3.2. Welche Kenntnisse aus früheren Traineraktivitäten gab es?
Keine.
3.3. Welche Trainerlizenzen hatte ich vor dem Eintritt abgelegt?
Keine.
4. Welche Unterstützung erhielt ich vom Verein?
4.1. Welche Trainingsmöglichkeiten hatte ich? (z.B. ganzen/halben Platz - gut bzw. schlecht bespielbarer Rasen - Trainingsequiptment: Bälle, Hütchen ect.)Zwei Rasenplätze plus ein Kleinfeldrasen, die mehr oder weniger voll umfänglich nutzbar waren, so dass ich meine Trainingszeiten frei einteilen konnte. Equipment war i.O., ich habe jedoch einiges selbst angeschafft.
4.1. Welche Unterstützung leistete der Jugendleiter/-koordinator in der Startphase?
Bot sich immer an, fals Fragen auftauchten, ließ mich jedoch - im Nachhinein betrachtet - gerade in der Startphase sehr im Stich.
4.2. War den Vereinsverantwortlichen der Gewinn von Spielen bzw. Meistertiteln wichtiger oder stand die Ausbildung von Spielern im Mittelpunkt?
Ausbildung der Spieler wurde immer als oberstes Gebot genannt, jedoch zeigte sich immer wieder (v.a. im direkten Gespräch), dass die Ergebnisorientierung vorherrschte. Beliebte erste Frage war z.B. nicht, wie das Spiel insgesamt lief, sondern immer: Wie ist euer Spiel ausgegangen?
4.2. Welche Wertschätzung und finanzielle Unterstützung (Aufwandsentschädigung) hast du für meine Traineraufgaben (Trainingsvorbereitung, Betreuung und Führung
während des Trainings- und Punktspielbetriebs) erhalten?Fahrtkosten und Auslagen wurden erstattet (allerdings erst im Laufe der nächsten Saison abgerechnet), ansonsten (geringe) Aufwandsentschädigung.
4.3. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gab es im Verein? (z.B. Infos über Kurzseminare und Trainerlizenzausbildungen?
Im Verein gar nichts. Auf meine Initiative hin wurde ich zu Lizenzlehrgängen angemeldet und die Kosten ohne Rückfragen übernommen. Weitere Initiativen wie die Anregung, externe Vorträge ins Haus zu holen, sind bislang erfolglos im Sand verlaufen.
4.4. Gab es feste Termine für Besprechungen im Jugendbereich? Wenn ja, wie verbindlich waren die Ergebnisse dieser Besprechungen für dich und andere?
Etwa zwei Sitzungen im Jahr, die relativ kurzfristig anberaumt wurden und bei denen regelmäßig einige Trainer (oder ganze Jugenden) fehlten.
4.5 Gab es Unterstützung von Vereinsverantwortlichen bei Konflikten (mit Kindern, Eltern, Trainerkollegen, Jugendleiter)?
Es gab zum Glück nur kleinere Scherereien, die allerdings problemlos gelöst werden konnten.
5. Wie ist die Zusammenarbeit mit den Eltern der Spieler?
Von Elternseite war immer Unterstützung bzw. jedenfalls die Bereitschaft, sich zu engagieren, falls gefragt wurde. Dienste wie Fahrdienste, Trikotwaschen usw. wurden einigermaßen zuverlässig von den Eltern übernommen.
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Vagabund: Sorry, Frage übersehen. Wir dürfen 4 Spieler wechseln, aber auch wieder zurückwechseln. Insofern kann ich meine "Schwächeren" auch mal Mitte der ersten Halbzeit bringen und z.B. zur Halbzeit zurückwechseln. Eventuell ergibt sich dann in der 2. Halbzeit auch die Möglichkeit, erneut zu wechseln, es gibt schließlich immer mal welche, die dann angeschlagen sind, vom Konditionellen her eine Pause brauchen usw.
Wenn ich die Rückwechsel-Möglichkeit nicht hätte, würde ich vermutlich auch selten früh wechseln, da natürlich der weitere Spielverlauf schwer hervorzusehen ist. Gerade das Fehlen dieser Rückwechsel-Möglichkeit begünstigt aber, in meinen Augen, erst recht ein Wechselverhalten wie bei den Aktiven. Nur selten und nur aus den o.g. Gründen würde man sonst wohl nach 20 Minuten einer seiner "Stärksten" auswechseln, den man dann nicht mehr bringen kann.
Ich hoffe, durch die Anführungszeichen ist klar, dass ich diese Einteilung in stark/schwach für etwas eher Internes (in meinem Kopf.. :D) erachte und nicht so nach außen kommuniziere. Die Spieler haben schließlich selbst ein ganz gutes Gespür dafür, wie sehr sie der Mannschaft helfen können und ich lasse mich lieber von vermeintlich "Schwächeren" durch gute Leistungen überrasschen, als sie von vornherein abzustempeln oder vermeintlich "Stärkeren" zu sehr Honig um den Bart zu schmieren - die sollen auch leisten.Was du mit diesem Spagat leistet, Vagabund, - und das trifft eigentlich auf alle Trainer zu, die es sich nicht bequem machen und einfach die "Schwächeren" verprellen und mit 15 oder 16 vermeintlich "Stärkeren ihr Ding durchziehen, kann man nicht hoch genug einschätzen und es wird allzu oft nicht von Außenstehenden, Jugendleitern, Eltern usw. honoriert. Ich finde es aber gerade im unteren Bereich, bei dem der Leistungsgedanke nicht im Vordergrund steht, unabdingbar. Eine toll zusammenarbeitende Mannschaft, bei der auch "Schwächere" integriert werden (nicht zwangsläufig mit exakt und mit der Stoppuhr gemessen der gleichen Einsatzzeit) ist oftmals einer "Elitetruppe" mit Einzelkönnern überlegen. Und schöner anzuschauen ist es m.E. auch.
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Toto2: Nein, keinerlei wirkliche "Ausbildung" in dieser Richtung, lediglich ein paar besuchte Lehrgänge zu Themen wie Sportverletzungen, Sanitätshelferlehrgang usw. - und leider auch die eine oder andere eigene Erfahrung. Und natürlich in der Zwischenzeit leider schon jede Menge verletzte Spieler im Aufbautaining unterstützt und begleitet.
Das wichtigste war mir dabei aber immer, vom Arzt möglichst viele Infos und Empfehlungen zu bekommen (leider, vermutlich aufgrund von Zeitmangel, äußerst selten und meist knapp) oder mit dem behandelnden Physio Rücksprache zu halten. Manchmal reicht ja schon, zu wissen, aber wann das Kind/der Jugendliche was wieder tun sollte. Zu früh wieder zu hart einzusteigen, ist eben auch nicht ohne.
penaten: Das ist natürlich suboptimal und irgendwie auch ungewöhnlich. Vermutlich geht der Doc davon aus, dass dein Sohn auch ohne "fachmännische" Anleitung wieder ganz der alte wird. Umso mehr würde ich allerdings darauf achten, nicht zu viel auf einmal zu wollen. Wie gesagt, anstrengend sollte es sein, damit schnell Fortschritte festzustellen sind, aber bei Schmerzen würde ich jederzeit sofort unterbrechen und es etwas langsamer angehen lassen - zumal in einem so jungen Alter.
Lass uns doch mal wissen, wie es weitergeht.
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Hallo greinar,
habe folgendes, sehr zu empfehlendes Beispiel dafür, wie man sich an die Erstellung und Umsetzung eines eigenen Konzepts machen kann, schon mal irgendwo gepostet, aber hier nochmals der Link:
http://www.imspiel-magazin.de/…_TSV_W_Vereinskonzept.pdf
Ich halte das für ein wunderbares Musterbeispiel, bei dem aber auch deutlich wird, dass viel davon abhängt, mit möglichst vielen "Betroffenen"/Beteiligten gemeinsam das Konzept zu entwickeln und nicht ein fertiges "Null-Acht-Fünfzehn"-Schema zu servieren - das geht i.d.R. schief.
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Hallo penaten,
puh, nur zwei Wochen Aufbautraining nach einem Bruch bis zum Mannschaftstraining klingt für mich irgendwie ambitioniert, zumal der Sohnemann doch recht jung ist.
Bekommt er denn keine Krankengymnastik/Physiotherapie, jetzt wo der Gips weg ist? Ansonsten könnte er, und damit sollte man im Prinzip sofort nach der Gipsentfernung anfangen, doch schon mal Stabi-Übungen machen (entweder, falls vorhanden, auf einem Wackelbrett/Kippbrett, oder eben im Stand, evtl mit einem Kissen unter dem Fuß). Diese können täglich, ruhig auch mehrfach, durchgeführt werden, um die umliegende Muskulatur zu kräftigen und Stabilisation im Stand zu stärken.
Die Beweglichkeit des Fußes (die mit das Wichtigste ist, damit der Fuß aus dieser Schonhaltung, die der Gips vermittelt, ausbricht) übt der Junge am besten, indem er sich auf einen Tisch o.ä. setzt und die Füße baumeln lässt. Dann beschreibt er mit dem Fuß in ruhigen Bewegungen das Alphabet. Wichtig hierbei ist, dass Oberschenkel, Knie und Unterschenkel ruhig bleiben, die Bewegung soll aus dem Fußgelenk kommen, nur der Fuß bewegt sich.
Die (vermutlich) etwas zu kurz gekommene Wadenmuskulatur kann er trainieren (bitte beide Beine!), in dem er mit den Fußballen auf einer Treppenstufe steht (wichtig: festhalten!) und dann die Ferse so weit absenkt, bis er eine Spannung in der Wadenmuskulatur spürt. Aus dieser Position langsam wieder nach oben drücken bis auf die Zehenspitzen und langsam wieder absenken. Ca. 15-20 Mal wiederholen.
Außerdem empfehlen sich zeitlupenförmig Übungen des Lauf-ABCs, bei denen vor allem auf eine saubere Bewegung des Fußgelenks geachtet werden sollte.
In einem weiteren Schritte würde ich etwas anspruchsvollere Übungen machen, kleinere Läufe (jeweils ca. 100 Meter) bei mäßigem Tempo, Übungen mit dem Ball, Passübungen, bei denen er das Fußgelenk stabil halten muss, jedoch keine (!) explosiven Schussbewegungen. Außerdem so viel wie möglich (v.a. zuhause) barfuß laufen, möglichst auf unterschiedlichen Untergründen (Rasen im Garten, evtl. Rindenmulch, Waldboden). Dazu schwimmen mit (vorsichtigen) Fußbewegungen und v.a. auch laufen im Wasser, hier ebenfalls Zehenspitzenlauf.Das mal als Anregungen, da gibt's aber noch ne Menge mehr und in der Physiotherapie sollte er eigentlich jede Menge Übungen aufgetragen bekommen. Das wichtigste ist: Alles soll anstrengend sein, damit er Fortschritte macht, aber wenn er wirklich Schmerzen hat, unbedingt Pause machen.
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Hallo Vagabund,
zunächst: Ich kann nicht beurteilen, was Kreisliga bei euch bedeutet, da die unterschiedlichen Ligenbezeichnungen in den einzelnen Verbänden und teilweise auch in den Bezirken das schwer vergleichbar machen.
Wenn man auf Verbandsebene oder höherer Bezirksebene spielt, ist eine Leistungsorientierung wohl mehr oder weniger selbstverständlich. Alles darunter muss man dann, meiner Meinung nach, differenziert bewerten.
In der B-Jugend (habe selber eine) sind die Jungs in der Regel schon alt genug, dass sie selbst eine gewisse Erfolgsorientierung an den Tag legen und durchaus ein Gefühl dafür haben, ob sie (im Fall der schwächeren) dazu einen so großen Beitrag leisten können wie andere. Auf der anderen Seite brauchen auch die (vermeintlich oder tatsächlich) schwächeren Erfolgserlebnisse auf dem Platz. Immer nur nebendran zu sitzen, frustriert einerseits irgendwann und bringt einen andererseits auch nicht wirklich weiter, da man noch immer unter Wettkampfbedingungen am meisten lernt.Meine Mannschaft spielt selbst nicht auf allerhöchstem Niveau (Leistungsstaffel, = zweitunterste Liga), aber auch hier teile ich - und genau so habe ich es meinen Spielern auch mitgeteilt und dafür Verständnis und Zustimmung geerntet - nach mehreren Kriterien ein, nämlich: Leistungsfähigkeit (= Wie weit kann ein Spieler der Mannschaft tatsächlich helfen?), Trainingsbeteiligung (= Quantität), Engagement in Training und Spiel (= Qualität) und Zuverlässigkeit.
Der Kandidat, der also spielerisch nicht so knorke ist, und zudem noch unzuverlässig ist, hätte ein ernsthaftes Problem. Ihm würde ich aber nicht fünf Alibi-Minuten geben, sondern ein deutliches Gespräch und dann gibt's nur zwei Wege: Änderung des Verhaltens oder Nichtnominierung. Wer zu eingeteilten Spielen unentschuldigt fehlt, wird (mindestens) fürs kommende Spiel nicht berücksichtigt. Der andere, der engagiert ist und will, aber einfach (noch?) nicht so kann - ich glaube auch bei B- und A-Jugendlichen daran, dass sie sich noch zu einem ordentlichen Kreisligafußballer "mausern" können - hat es verdient zu spielen und sollte auch (ordentlich) Minuten sehen. Wenn dir wegen des Ergebnisses bange ist, dann stelle ihn doch an Positionen, wo ein Fehler nicht gleich den Genickbruch bedeutet (Torspieler, zentral hinten...), sondern vorne rein oder auf die Außenbahn und unterstütze ihn mit spiel- und/oder laufstarken Nebenleuten. Bei mir hat auch ein Junge vor einem Jahr nach einigen Jahren Pause wieder angefangen und noch heute macht er oft leicht vermeidbare Fehler (Fehlpass auf drei Meter im Spielaufbau), aber Fortschritte sind permanent erkennbar und der Wille, weiterzumachen ist auch vorhanden (unabhängig von vielen, vielen Seufzern von außen).Es kommt letztlich natürlich ein bisschen darauf an, wie viele Spieler du zur Verfügung hast und wie viele dann am Spieltag auch tatsächlich können. Bei mir läuft es mit einem 23-Mann-Kader meist darauf hinaus, dass zwischen 15 und 18 können und dann wird ein klein wenig rotiert. Diejenigen, die aber wirklich leistungsstark sind, regelmäßig kommen und vorbildlichen Einsatz zeigen, die kann ich guten Gewissens regelmäßig mitnehmen. Im Übrigen sollten spätestens jetzt (im B-Jugend-Alter) fast ausschließlich solche Jungs dabei sein, die wirklich wollen und auch die nächsten Jahre weiterspielen. Da kommen dann in ein paar Jahren zwar nicht nur Kreisliga-Messis raus, aber genau dieser Spagat, die stärkeren und die schwächeren, die engagierten und die eher gemütlichen, alle an Bord zu halten und alle nach besten Möglichkeiten zu fördern, macht für mich die tolle Herausforderung B-Jugend aus.
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Hallo lukas,
kann nichts über die konkrete Regelung in deinem Landesverband sagen, aber: Bei uns sind B-Junioren (ohne gesonderten Antrag und Ähnliches) automatisch auch für die A-Juniorenmannschaft ihres Vereins spielberechtigt. Einzige Einschränkung ist, dass sie nicht zweimal am selben Tag eingesetzt werden dürfen.
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Hallo,
kann zwar nur aus meinem Verband (wfv) berichten, aber auch hier gibt es bei Vereinswechsel mit Zustimmung die 6-monatige Sperre. Die umfasst aber nur Pflichtspiele, für Freundschaftsspiele (hier auch Pokalspiele) und Turniere wird die Spielberechtigung ab dem Eingang der Wechselunterlagen erteilt.
Ein Einspruch wird vermutlich keinen Erfolg haben, da der Verein durchaus im Recht ist. (Ich kann deine Haltung bzw. den Wunsch deines Sohnes nachvollziehen, aber die Spielregeln sind, wie fak schreibt, jedem vor Beginn der Saison bekannt. Dennoch würde ich - je nachdem, wie die "Behandlung" deines Sohnes konkret aussieht, wohl ähnlich handeln.)Was die 6-monatige Sperre angeht: Wenn ihr per sofort den Wechsel einleitet, wird er ab dem letzten Pflichtspieleinsatz für den alten Verein bzw. am dem Eingang der Wechselunterlagen gesperrt. Von Anfang Oktober wäre das bis maximal Anfang April. Da er Freundschaftsspiele, Turniere (und, falls das bei euch auch so ist, auch Pokalspiele) mitmachen darf, verpasst er doch maximal 1-2 Punktspiele, denn die 3-monatige Sperre, die die Hinrunde schrottet, ist ja so oder so nicht abzuwenden.
