Ich muss mal sehen, ob ich das terminlich unterbringen würde. Interesse ist auf jeden da und in die alte Heimat ist's für mich ja auch nicht allzu weit..
Beiträge von ballgewinnski
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Hi,
"normale" Infrastruktur i.S.v. Vereinsheim, Umkleiden etc. ist vorhanden, es werden nur bestehende Rasenplätze umgewandelt. Natürlich wird hier und dort noch ein Zaun dazu gepflanzt oder ein Weg verlegt werden müssen, dennoch finde ich die Summen einfach abenteuerlich. Wenn ich dann noch lese, dass die Plätze 40 Jahre halten sollen (??), fehlen mir ehrlich gesagt die Worte.
Ich habe da wirklich ein wenig das Gefühl, da wird Geld verpulvert.. zumal die betreffenden Vereine jeweils schon Spielgemeinschaften in der Jugend bilden müssen, um den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten, sprich: definitiv unter 100 aktiven Kindern und dazu eben noch die obligatorische Aktiven- plus AH-Mannschaft. Hier stehen für mich Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis, zumal der Trend ja allgemein eher abwärts geht und zwei der Vereine das erkannt haben und bereits im Bereich A-/B-/C-Jugend eine Spielgemeinschaft bilden. Warum soll man dann zweimal fast ne Million rauslöten, um einen KuRa an zwei Tagen in der Woche ein paar Stunden auszulasten?

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Moin,
ich hab mal als (relativ) Unbeteiligter noch ne Frage zu der Thematik. Bei uns in der Gegend erhalten in Kürze gleich drei (!) Vereine neue Kunstrasenplätze, die allerdings - so wird es in den Unterlagen, die bei der Stadt eingereicht wurden, ersichtlich - unterschiedlich teuer werden, was vermutlich auf die unterschiedlichen Größen zurückzuführen ist, die verbaut werden. Einer der Plätze soll lediglich das Mindestmaß (60m Breite und entsprechende Länger von unter 100m) erhalten, ein anderer etwas größer (weil dort sonst rundherum blöde Freiflächen entstünden), sodass er den Vorgaben für die Oberliga entsprechen würde. Soweit so gut.
Was mich erstaunt bis hin zu schockiert hat (weil ich die Beträge, die hier und auch an anderen Stellen oft genannt wurden, im Kopf hatte): Da werden für den Kunstrasen mal eben 800.000 respektive 900.000 Euro veranschlagt. Das bring ich mit den vielerorts zu findenden 400.000 Euro nur schwer in Einklang. Wird da jemand gehörig über den Tisch gezogen oder sind das "normale" Preise? Dazu sagen muss man noch, dass die Kosten zum allergrößten Teil von der Stadt übernommen werden. Diese trägt bis auf eine Eigenbeteiligung im mittleren fünfstelligen Bereich sämtliche Kosten und legt selbst den Zuschuss des Landessportbunds solange aus, bis dieser bezahlt wird. Ich als Bürger dieser Stadt habe eben leichte Zweifel, ob man so mir nichts, dir nichts zwischen 2 und 3 Millionen für drei Kunstrasenplätze ausgeben muss oder ob da viel zu viel Geld verheizt wird, das man auch an anderer Stelle gebrauchen könnte. Dass die Vereine so ein "Geschenk" natürlich mit Handkuss annehmen, ist sowieso klar..
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Ich habe die DVD Grundordnungen und Spielsysteme mit Manuel Baum, dem Trainer der SpVgg Unterhaching (in meinen Augen einer der Vorzeigevereine in Deutschland, was die Jugendarbeit angeht) und kann sie wärmstens empfehlen. Natürlich darf man nicht erwarten, dass man innerhalb der Laufzeit von, wenn ich mich recht entsinne, etwa einer Stunde eine allumfassende Erläuterung sämtlicher Grundordnungen und System erhält. Dafür wird ganz deutlich erläutert, worin der Unterschied zwischen einer Grundordnung und einem System besteht, wie man bestimmte Grundordnungen und Systeme an die jeweiligen gegnerischen Systeme anpasst und dann jeweils noch einige Details bis zum Ende hin durcherklärt.
Baum erklärt das Ganze anhand einer Software auf dem iPad, wer sich daran stört, dass er also die ganze Zeit über digital einzelne Spieler hin- und herverschiebt, der sollte die Finger von der DVD lassen. Ansonsten eine wirklich tolle DVD mit durchdachtem Inhalt und vielen Ansätzen, die mir sehr gut gefallen habe. Ich werde die DVD - obwohl sie sich eher an Trainer richtet - auch mit meinem Team anschauen, da ich es kaum knapper und besser erklären könnte und die Jungs dennoch in der einen Stunde hoffentlich nicht arg gelangweilt sind und viel mitnehmen können.
Zu den anderen DVDs kann ich nichts sagen, aber Schorsch Wallner ist auch ein absoluter Fachmann, ebenfalls von der SpVgg Unterhaching und der Ausschnitt, den ich von dieser DVD sehen konnte, war auch sehr interessant.
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ne du dein vergleich ist ist kein vergleich….
denn aus gründen der vernunft wird sicher niemals jemanden schaden zugefügt werden dürfen, also ist dein beispiel reiner nonsens!
denn mit dem essen vorenthalten wiedersprichst du der vernunft, da du jemanden schaden zufügst!
das optimale umfeld für ein kind sind nach wissenschaftlichen erkenntnissen eine liebende mutter und ein liebender vater, männliche und weibliche eigenschaften die prägen und net nur einseitige….Weil jemand irgendwo Wissenschaft draufschreibt, ist das natürlich vollkommen seriös und unumstößlich richtig. Right. Und was bitte sind männliche und weibliche Eigenschaften? Hast du noch mehr so interessante Formulierungen, die irgendwo aus dem letzten Jahrtausend stammen?
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Servus,
ich glaube, der Keller-Kicker zeigt ein Thema auf, was mir teilweise auch Gedanken macht. Ich verstehe ihn manchmal auch schwer, es kann aber auch an meiner Deutsch-Kenntnis liegen.
Teilweise werden wir von den Medien so "manipuliert", dass wir das "normale" super "abnormal" finden (sollen), und umgekehrt. Beim Thomas, dem Hammer, haben viele Verständnis, dass er jetzt "schwul" ist, dass man das ganz "normal" sehen soll, etc..
Beim Brüderle vor einem Jahr aber haben viele (und viele Männer vor allem) "schlimm" - "machomäßig" , etc. empfunden (auch Alice Schwarzer und Kolleginnen habens so empfunden). Er hat ja um 00:00 Uhr, an einer Bar, mit einem Weinglas in der Hand zu einer Frau gesagt: "Sie können ein Dirndl auch ausfüllen". Da war die Medienhype sogar noch schlimmer. Bei dem Brüderle haben wir kein Verständnis gehabt, dass er jetzt "supermacho" ist, dass man das ganz "abnormal" sehen soll, etc..Was "normal" und was "abnormal" gesehen und empfunden werden soll, entscheiden -oft- die Medien. Viele ziehen dann da mit. Viele haben Angst vor der "Moderne".
Sorry, aber es ist ein Aspekt, den ich beim Thema "ganz wichtig" empfunden habe. Ich wollte es jetzt schreiben.Gruß,
UzunbacakDass Medien durchaus Einfluss haben, ist ja unbestritten. Sie sind es aber - zum Glück - nicht alleine, die die Meinung machen und Dinge, Situationen, Verhaltensweisen usw. als "normal" oder "unnormal" klassifizieren.
Den Vergleich von Brüderle und Homosexualität finde ich gänzlich unpassend.
Unabhängig von der Tatsache, wie man genau einen "Supermacho" definiert, hat er (nicht zum ersten Mal) eine anzügliche Bemerkung über ein Geschlechtsteil einer Frau gemacht, die er offenbar für begehrenswert hält.
Wenn Thomas Hitzlsperger in der Kabine einen seiner Mitspieler mit den Worten: "Bei deinem Knackpo würde ein Stringtanga aber auch ganz geil aussehen." bedacht hätte, dann könnte ich den Vergleich ja verstehen. Ob und wen er aber (in seinem Privatleben!) liebt und wie das Ganze dann abläuft, das betrifft außer ihm und seinem Partner niemanden.ich kann kritiker der homosexualität verstehen wenn sie sagen aus vernunft gründen macht es kein sinn sich diesem trieb hinzugeben, doch kann man eben keinem verbieten es eben doch zu tun, es ist die freiheit des individuums selbst zu entscheiden welchen trieb man sich hingibt, wie gesagt nur unter der voraussetzung niemanden wird dadurch geschadet.
Aus Vernunftgründen macht es keinen Sinn?
Es ergibt vielleicht dann keinen Sinn, wenn alle Menschen auf dieser Kugel homosexuell sind, keiner die inzwischen durchaus gängige und relativ sicherer Methode der künstlichen Befruchtung in Erwägung zieht und sich somit die gesamte Menschheit binnen 50-80 Jahren selbst ausrottet.
Genauso könnte ich argumentieren, dass es keinen Sinn ergibt, jedem Menschen auf der Welt genug zu essen zu geben, da die Bevölkerungszahlen seit Jahrzehnten exorbitant steigen und man mit der Bereitstellung von Nahrungsmitteln, Infrastruktur, geeignetem Wohnraum und vielem anderen nicht mehr hinterherkommt. Aus Vernunftgründen müsste man also überall die in China propagierte Ein-Kind-Politik durchsetzen oder reihenweise Männer und Frauen sterilisieren.
Zum Glück zählen aber nicht nur (vermeintliche) "Vernunftgründe".ich persönlich denke das homosexualität gegen die vernunft spricht weil man auf diesem weg keine nachfahren zeugen kann udn ich persönlich halte auch nix davon einem geleichgeschlechtlichen pärchen ein kind zum grossziehen zu überlassen, denn die prägenden muster die so dem kind prägen werden, halte ich für bedenklich und verstörend?. das optimale umfeld für ein kind ist mann und frau und nicht zwei frauen oder zwei männer?.
Sorry, aber wer sagt denn, was das "optimale Umfeld für ein Kind" ist? Wer kann sich das denn anmaßen? Es gibt mittlerweile abertausende Kinder, die bei homosexuellen Paaren aufgewachsen sind, davon sind sehr viele schon selbst erwachsen und es gibt absolut keinen einzigen Anhaltspunkt, dass diese Menschen anders/schlechter/minderentwickelt aufgewachsen sind im Vergleich zu solchen, die mit Vater und Mutter aufgewachsen sind. Übrigens: Wie hoch ist die Scheidungsrate? Ist eine alleinerziehende Mutter oder ein alleinerziehender Vater ein besseres oder ein schlechteres Umfeld als zwei Mütter oder zwei Väter? Sind zwei Väter schlechter als gar keine Eltern? Mir geht es hier um keine Rangordnung, keine Kategorisierung. Was ich sagen will: Es gibt nicht das optimale Umfeld. Der vermeintlich liebevolle Großvater missbraucht seine Enkelin, der nette Pfarrer spielt gerne mit dem kleinen Sohn, der raubeinige Fußballtrainer duscht gerne mit dem älteren Sohn. Sind das alles Fiktionen?
Ich bin für jedes Kind froh, das in einem liebevollen Umfeld aufwächst. Da wäre es mir schnurzpiepschei*egal, ob das zwei Mütter, zwei Väter, zwei Großväter und Vati & Mutti oder sonstwas sind. -
Das ist einfach: Weil sie nicht mithalten können. Im Profisport undenkbar, das man leistungsschwächere mitspielen lässt. Hat nun so gar nichts mit Ausgrenzung zu tun, nur weil sie Frauen sind.
Nur als kleine Randnotiz und auch nicht konkret auf den Fußball bezogen. Viona Harrer, die deutsche Eishockey-Nationaltorhüterin, spielt seit Jahren (!) bei den Herren in den oberen Ligen, peilt mit ihrem Team auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga an. Ja, man könnte nun entgegen, dass Eishockey nicht Fußball ist, dass Torhüter beim Eishockey nicht zwangsläufig körperlich mit Spielern zu vergleichen sind usw usf. Fakt ist aber, dass es nicht ausgeschlossen ist und dass es mit Sicherheit (!) theoretisch möglich wäre.
Um also auf die Ursprungs-Provokationsfrage von Keller-Kicker einzugehen, warum Frauen "trotz Emanzipation niemals ... in der Herren-Bundesliga mitspielen" dürften: Weil a) in nahezu allen Sportarten sich nach Geschlechtern getrennte Ligen und Wettbewerbe etabliert haben (was - zum Teil - auch daran liegt, dass Frauen nunmal durchschnittlich kleiner, leichter, weniger muskulös, dadurch u.a. weniger schnell, weniger sprungkräftig usw. sind), weil b) es niemand probiert hat oder darauf angelegt hat und man eben Männer- und Frauen-Ligen kennt und keinen Grund sieht, das zu ändern und weil c) der Fußball eben eine äußerst konservative und teilweise sture Sportart ist, bei der Fortschritt (sh. technische Fortschritte uvm) eher extrem skeptisch beäugt wird.
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Also, die Vielzahl der Reaktionen zeigt doch, dass dieser Thema nicht kein Thema ist.
Ich persönlich finde es verdammt schade, dass man so eine Selbstverständlichkeit wie die freie, selbstbestimmte Wahl eines Partners oder einer Partnerin, die mit Fug und Recht per Gesetz (endliche) geschützte freie sexuelle Orientierung eines Menschen noch so sehr zu einer Sensation aufbauschen kann/muss. Es sollte längst möglich sein, einfach nur sein Leben so zu Leben wie man es möchte (da man nun wahrlich niemand anderen dadurch in dessen persönlichen Freiheiten einschränkt) und sich nicht darum scheren zu müssen, was andere Menschen davon halten und daraus machen.
Zum Verhältnis von Kirche und Homosexualität werde ich nichts weiter sagen, da ich aus Respekt vor Menschen, denen ihr Glaube (wie auch immer er konkret aussehen mag, wie stark er sein mag usw.) etwas bedeutet, nichts Abfälliges gegen die Kirche(n) sagen möchte und da würde mir eine Menge einfallen.
Das Thema der Verquickung von sexuellem Missbrauch und Homosexualität, von Pädophilie und Homosexualität interessiert mich da schon viel mehr. Wer ernsthaft glaubt, dass beides zwangsläufig miteinander verknüpft ist, der wischt all die Fälle, in denen (heterosexuelle) Männer jeglichen Alters kleine und große Mädchen missbrauchen, einfach vom Tisch. Wer pädophil ist (und damit meine ich zunächst einmal Kinder im entsprechend durch das Gesetz vorgegebenen Rahmen), der ist krank und immer akut in Gefahr, diese Neigung auch irgendwann auszuleben, sprich: straffällig zu werden und Kinder zu missbrauchen (ob nun gegen oder "mit" ihrem Willen (i.S.v. einer Überredung) ist dann für mich nur noch zweitrangig). Dass es aber eine Menge Frauen gibt, die Jungen und Mädchen missbrauchen, dass es mindestens so viele Männer gibt, die Mädchen (und auch Jungen, übrigens) missbrauchen, obwohl sie "heterosexuell" sind, lässt sich in diversen Kriminalstatistiken nachlesen.
Dann werden hier wieder Standard-(Schein-)Argumente/-Themen genannt wie "Duschen" und "Aufsicht". Selbst wenn ein Trainer homosexuell ist und eine Jungenmannschaft betreut, dann heißt das eben nicht zwangsläufig, dass er auf Kinder steht und sich dann an seinen Spielern aufgeilt, sorry. Selbst wenn ein Bundesligaspieler homosexuell ist (und davon gibt es - mit Sicherheit! - eine ganze Reihe), dann heißt das nicht, dass er auf seine Mitspieler steht und sich an diesen aufgeilt. Man soll es nicht glauben, aber erstens besteigen auch homosexuelle Menschen nicht die erstbeste Gelegenheit und zweitens gibt es auch bei diesen so etwas wie Partnerschaften, wo man dann eben einem Partner treu ist und sich um andere - gelinde gesagt - einen Kehricht schert.
Es mag diejenigen, die da ihre Befürchtungen haben, vielleicht schockieren, aber jedes Mal, wenn ihr nach einem Spiel beim Duschen wart, war - statistisch gesehen - ein Schwuler dabei. Jedes Mal, wenn ihr in eine Sauna geht, im Schwimmbad duscht, im Fitnessstudio usw., ist da ein Schwuler dabei. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr bei einer ärztlichen Untersuchung von einem schwulen Arzt untersucht werdet, ist auch nicht unbedingt bei <1%... => bei all diesen Gelegenheiten kann es euch passieren - habt ihr deswegen ein Trauma erlitten?
Und, ganz ehrlich: Wenn ihr z.B. in eine (gemischte) Sauna geht, dann sieht man da auch allerlei Menschen unterschiedlichen Alters nackt. Wer da bestimmte Gefühle bekommt, der bekommt sie. Wer sie nicht bekommt, der bekommt sie nicht. Das hat mit dem Homosexuellsein ungefähr so viel zu tun wie mit dem Dialekt, den man spricht oder den Nahrungsmitteln, die man zu sich nimmt. Natürlich kann es passieren, dass ihr einem schwulen Mann gefällt. Na und? Das würde ich als Kompliment für meine Attraktivität auffassen und dann eben abhaken, je nach Situation eben noch mit dem passenden Satz an mein Gegenüber. So würdet ihr aber, wenn ihr treu und in einer Partnerschaft mit einer Frau seid, auch einer fremden Frau erwidern. Ich sehe da einfach keinen Unterschied und kein Problem.Dann noch ganz kurz etwas, weil ich nicht möchte, dass es so wirkt, als würde ich jegliche Erfahrung sexuellen Missbrauchs ignorieren/ausblenden/kleinreden wollen. Dem ist ganz und gar nicht so. Ich finde Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen - gleich welchen Alters - mit das Schlimmste und Verwerflichste, was man einem Menschen antun kann, weil man ja sehr gut weiß, wie traumatisch und langanhaltend diese Erfahrungen oftmals sind. Ich verweigere mich nur strikt dagegen, zu pauschalisieren und zu sagen, dass Schwule Kinderschänder sind, dass Männer, die Jungen missbrauchen oder belästigen, automatisch homosexuell sind (das sind sie nämlich - für die meisten erstaunlich - oftmals nicht) oder dass nur Männer Jungen missbrauchen. Wer im ersten Satz Hitzlsperger oder anderen offen schwul lebenden Menschen unterstellt, dass diese auf kleine Jungs und/oder auf jegliches männliche Wesen "stehen" und alles tun, um möglichst viele nackt zu sehen, der tut ihren einfach Unrecht.
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Das klingt für mich nach einem Klassiker von völlig unterschiedlichen Vorstellungen.
Dass der Vorstand den unbedingten Aufstieg anstrebt, die Mannschaft nur in der Qualität verbessern möchte und dabei in Kauf nimmt, dass der Kader in der Breite viel zu groß wird und viele, denen es wirklich um ein Hobby geht, dadurch verprellt werden, ist (leider) bei den meisten Vereinen üblich.
Ein Kader, der 26 Spielerinnen umfasst, ist definitiv für eine Mannschaft zu groß. Selbst wenn es immer mal welche gibt, die nicht können, kommt da durchschnittlich jede Spielerin nur auf vielleicht 60% der Spiele zum Einsatz. Dass da dann die Ellbogen ausgefahren werden und selbst diejenigen, die gar nicht so ehrgeizig oder verbissen sind, nun auch um ihren Platz im Team kämpfen, ist eine beinahe logische Konsequenz.
Ich würde meinen, dass hier eine grundsätzliche Ausrichtungsfrage gestellt werden muss, bei der die Vorstellungen von Vorstand, Trainer und Mannschaft abgeglichen werden. Würde dann - wenn ich an deiner Stelle wäre - deutlich, dass sich diese Vorstellungen nicht vereinbaren lassen, dann gäbe es für mich nur zwei Lösungen: den von dir angesprochenen Aufnahmestopp in Verbindung mit einer klärenden Aussprache mit der jetzigen Mannschaft, wie weiter zu verfahren ist oder die Trennung.
Ohne einen zweiten Trainer fände ich einen so großen Kader ohnehin äußerst schwierig zu trainieren, da muss eine Lösung her und wenn vom Vorstand so wenig Unterstützung kommt, ist das zumindest schon mal ein kleiner Wink in eine bestimmte Richtung..
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Hi,
die Umstellung halte ich - anhand der von dir gegebenen Begründungen - für durchaus sinnvoll und machbar. Den Gegner nach außen lenken zu wollen, fände ich jedoch nur dann klug, wenn du eine (relativ) flache und breite Raute wählst und vor allem die beiden äußeren Spieler der Raute entsprechend laufstark sind und deinen hinteren Außen gut zum doppeln mit rauskommen. Das ist in meinen Augen nur dann machbar, wenn die gesamte Viererkette wirklich gut mitschiebt und da keine Räume aufmacht.
Es gibt vom DFB eine etwas ältere, aber durchaus brauchbare DVD "Modernes Verteidigen", da sieht man (auch) gute Beispiele dafür, wie man's nicht machen sollte. Einer der äußeren Spieler hängt sehr oft beim Verschieben und Rausrücken noch sehr tief drin und hebt somit a) das Abseits auf und macht b) riesige Räume auf, in die man diagonal durchstecken kann.
Nachdem du aber sagst, dass deine Mittelfeldspieler eher "zentrale" Typen sind, würde ich mir eben genau das zunutze machen. Mindestens ein Mittelfeldpressing spielen, damit die numerische und räumliche Überzahl im Zentrum zu Ballgewinnen führt. Die beiden Spitzen lenken folglich bei gegnerischen Ballbesitz an und in der Nähe der Mittellinie ins Zentrum, klemmen ab, doppeln nach hinten mit und dann ab die Post.
Wenn du das lenken nach außen dennoch nicht ganz aufgeben willst, könntest du den Spielern auch eine Art Sanduhr aufzeigen, in die gelenkt werden soll. Ganz vorne, wenn man hoch steht und viel zustellt, darf gerne nach außen gelenkt werden - unter der Voraussetzung, dass der "Zehner" und der jeweilige Außenspieler der Raute durchschieben und der Rest der Mannschaft entsprechend nachschiebt. Im mittleren Spielfelddrittel soll massiv ins Zentrum gelenkt werden (Überzahl nutzen) und im eigenen Spielfelddrittel wird nach außen gelenkt, um einerseits den Ball vom Tor fern zu halten und andererseits durch doppeln nach hinten entweder den Ball zu gewinnen oder Rückpässe zu erzwingen, nach denen entsprechend frühzeitig wieder zugestellt wird.
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Ich finde den Begriff Trainingsform ebenfalls unglücklich. Man könnte einerseits annehmen, dass "Training" im Unterschied zum "Spiel" steht und somit "Trainingsform" äquivalent zur "Übungsform" sein soll. Andererseits könnte ich mir auch denken, dass damit sowohl Übungs- als auch Spielformen gemeint sind, sprich dir wird offen gelassen, ob du eine Übungs- oder eine Spielform, ggf. sogar eine Überleitung von der Übungs- in die Spielform wählst.
Weißt du, wie das bei anderen Kollegen und deren Themen aussieht? Ich finde den Vorschlag von tobn, den Lehrgangsleiter direkt zu fragen, aber vollkommen richtig. Er wird wissen, was er sehen will und wie das zu verstehen ist. Lieber fragen als dann am Ende wegen einer am Thema bzw. an der geforderten Umsetzung vorbeigehenden Lehrprobe Probleme bekommen.Einen konkreten Vorschlag kann ich dir auch nicht unterbreiten. Ich würde wohl einen Spielfeldausschnitt wählen, 6+1 (Torspieler, Viererkette, zwei Sechser) gegen 6 (Spitze, Dreiermittelfeld, zwei Sechser) stellen, bei der die eine Gruppe mit Keeper verschiedene Wege des Spielaufbaus durchspielt und die Gruppe ohne Keeper entsprechend im Angriffspressing gecoacht wird. Schwerpunkt müssen ganz klar die Laufwege sein. Hierzu muss zuvor festgelegt werden, wohin die Spitze lenken soll, ob es Pressingfallen gibt, wer bei entsprechendem Ball nachschieben muss usw. So in die Richtung würd ich mal weiterdenken.
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Kuschelpädagogik ist ein Schlagwort, mit dem im gesellschaftlichen Bildungsdiskurs des deutschsprachigen Raumes eine schulische Erziehung bezeichnet wird, die durch geringe Leistungorientiertheit und übertrieben hohe Rücksichtnahme auf vermeintliche Bedürfnisse des Kindes gekennzeichnet sei. (lt. Wikipedia)
Du solltest aber dann bitte bei der Erklärung nicht aufhören. Weiterhin sollte nämlich nicht unerwähnt bleiben (aber das kann man sich alleine beim Wortlaut ja schon denken), dass dieser in der überwiegenden Zahl der Fälle abwertend gebraucht wird, um jegliche Form anti-autoritärer, reformpädagogisch orientierter Ansätze abzuwerten und damit eine Abkehr/Wiederkehr zu einer Pädagogik zu erreichen, die auf den Schlagworten Disziplin, Gehorsam, Unterordnung fußt.
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in unserem "breitensportverein" sehe ich nach wie vor sehr viele kinder in den kleinen altersjahrgängen,
die während ihrer spiele auch nicht annähernd mitbekommen wieviel es steht. sie unterhalten sich, gucken rum, pflücken blümchen und bauen ascheberge.
aus dieser beobachtung heraus sehe ich sie so eher bei der FPL als bei der form, die ich noch kenne, auch wenn es den "meistertrainern" nicht passt.Und genau hier würde ich ansetzen. Wenn Kids mit, sagen wir, 7 Jahren vielleicht schon vier Jahre dabei sind, für sie der Ball das einzige ist, was zählt und sie auch insgesamt anderen meilenweit voraus sind, dann können und sollen die sich meinetwegen auch schon in der U8 vom VfB gegen die U8 vom BVB messen. Da hab ich kein Problem damit, solange die Trainer auch mit diesen Kids altersgemäß umgehen und diese nicht zu Mini-Robotern machen, denen sie quasi sekundengenau und für jede einzelne Bewegung exakt vorgeben, was zu tun ist. Diese Mannschaften treten i.d.R. dann aber auch nicht gegen die U8 oder F-Jugend vom FC Musterstadt an, sondern gegen dessen E-Jugend. Und darin sehe ich wiederum kein Problem.
Der Großteil der Kinder ist doch aber anders. Der braucht keinen Bundesliga-Fußball im Kleinformat, sondern er braucht eben altersgerechte Bälle, altersgerechte Tore, ein altersgerechtes Spielfeld, altersgerechte Rahmenbedingungen (meinetwegen eine Kletter- oder Tobelandschaft nebendran, für die, die zwischendurch einfach was anderes wollen) und eben auch altersgerechte Regeln. Und wenn sich das Spiel dann auf so wenig "runterreduzieren" lässt, dann brauche ich keinen Schiri mehr. Es geht doch nicht um die Abschaffung des Schiris, sondern um die Obsoletheit, er ist einfach überflüssig.
Ich persönlich, aber das ist eben subjektiv, kann mich eben an einem strahlenden Kind, das einem eine Blume oder einen Schmetterling oder sonstwas unter die Nase hält mindestens genauso erfreuen wie an einem, das ein Tor oder einen Sieg bejubelt.
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Sorry, hier will doch keiner ein "konsequenzloses" Gefoule, aus dem keiner etwas lernt.
Aber alleine bei der Betitelung "archaischer Straßenfußball" kommt doch schon eine bestimmte Haltung zum Tragen. Die, die den "modernen, gepflegten Rasenfußball" als Gegenpol hat.Auch beim hier so gescholtenen Bolzplatz-Fußball gibt es Regeln, gibt es Maßregelungen. Wenn ich mit meinen Kumpels kicken gehe und einer hackt ständig anderen in die Füße, dann wird das von der Gruppe missbilligt, dann kriegt der nen Spruch rein, darf im schlimmsten Fall erstmal nicht mitspielen usw. Ist das nun besser oder schlechter als ein Platzverweis oder eine Verwarnung von einem uniformierten Schiedsrichter? Weder noch. Es ist eine (andere) Form der Konsequenz, die sehr wohl erfolgt. Im Übrigen steht es mir ja frei, wenn mir die Art, wie dort gekickt wird, nicht passt, einfach nicht mehr zu kommen, mich mit anderen Leuten zum Kicken zu verabreden oder oder oder.
Hier wird nun so getan, als würde man vom Kicken auf der Straße oder auf dem Bolzplatz traumatische Schäden davontragen, die dann von Experten auf dem Trainingsplatz wieder ausgemerzt werden müssen.
Die Fair Play Liga istz mit Sicherheit kein Allheilmittel. Sie ist auch ganz bestimmt kein Selbstläufer, keine Wunderwaffe, die man auspackt und schon läuft der Laden. Sie bietet aber, in meinen Augen, zumindest die Möglichkeit, dass man wesentlich unverkrampfter und spielerischer mit dem Thema Fußball im absoluten Kindesalter umgeht, so wie es dem Alter der Akteure auch entspricht. Grobiane werden auch hier nicht durchkommen, körperlich Unterlegene werden auch hier nicht im Regen stehen gelassen, unfaires Verhalten wird auch hier nicht konsequenzlos bleiben. Es steht und fällt mit den Trainern (und den Eltern, Verantwortlichen usw.).
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Ich glaube, wir, die wir größtenteils nicht mehr selbst zur Jugend zählen, können allesamt von unseren Erfahrungen berichten, die wir auf der Straße, im Garten, im Park, aufm Schulhof oder sonstwo auf nem Bolzplatz gesammelt haben. Ja, es gab immer auch welche, die meinten, sie könnten aufgrund ihrer körperlichen Stärke, aufgrund ihres Alters oder aus sonst irgendeinem erfundenen Grund immer und ausnahmslos ihre Meinung durchsetzen. Na und? Das war eine Erfahrung, die man gemacht hat, an der man gewachsen ist, aus der man Lehren gezogen hat. Wollt ihr mir ernsthaft erzählen, dass ihr beim Freizeitkick einen Schiri gebraucht habt, euch einen gewünscht habt?
Einen Schiedsrichter, wenn ich als Linguist nun mal dem Wortsinn nach gehe, braucht es dann, wer sich zwei uneins sind und keine Lösung finden. Dann brauchen sie einen, der entscheidet, der über Tatsachen richtet. Wenn ich an ein x-beliebiges Trainingsspiel denke, das ich so laufen lasse. Was ist mir das Allerallerallerwichtigste? Genau, dass es möglichst schnell geht, dass man nicht Stunden damit vertrödelt, irgendwo einen Ball zu holen, sich damit aufzuhalten, ob irgendwo Aus war oder nicht usw. Wenn ich an meine Freizeitspiele denke, von denen es sicherlich tausende Stunden gab, dann war nichts nerviger, als wenn's nicht einfach weiter ging. Kinder, zumal F-Linge und jünger, haben einen Bewegungsdrang. Die wollen sich bewegen. Und wenn sie das nicht wollen, dann wollen sie vielleicht Blümchen pflücken, ne Schnecke aufheben oder sonst irgendwas. Na und? Lasst sie doch einfach.
Keinem Siebenjährigen ist es von Geburt an das Wichtigste auf Erden, ob er bei nem Turnier, wo er nen Tag später nicht mehr weiß, wo das Turnier überhaupt war, mit seiner Mannschaft Dritter oder Vierter geworden ist. Natürlich wollen Kinder gewinnen. Jeder will gewinnen. Aber wenn man den Kindern nicht ständig und überall vorleben würde, dass alles andere als der Gewinner nichts zählt, nichts wert ist, dann hätten sie zumindest bis ins D-Jugendalter ihre Ruhe.Und wer dann mit dem Totschlagargument kommt 'Wenn sie das nicht in jungen Jahren lernen, wie das ist, mit einem neutralen Schiedsrichter, mit dem Fair Play, mit dem Akzeptieren einer (vermeintlich) höchstrichterlichen Instanz,', den kann ich nicht ernst nehmen. Erstens sind Eltern- oder Trainerschiris kein Deut besser, schon gar nicht neutral, d.h. sie bereiten ebensowenig auf einen späteren eingeteilten Schiri vor. Zweitens ist es auch nur eine Sache der Vermittlung. Mit dieser Argumentation dürfte man nie das Schulfach Französisch oder Physik im Gymnasium einführen, denn das hatten die lieben Kleinen davor ja nicht. Wenn ich den D-Junioren aber erkläre, dass mit dem Wechsel auf das große Feld die gemeinsame Entscheidungsfindung und Einigung nunmal so kompliziert und zeitraubend würde, dass es einfacher und gerechter ist, wenn man jemanden hat, der das entscheidet ("wie bei den Großen"), dann überfordert das in meinen Augen nun wirklich niemanden.
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Ich sehe da einen engagierten Trainer auf dem Platz stehen, der mit vollem körperlichen, stimmlichen und vor allen Dingen geistigen Einsatz dabei ist und seiner Mannschaft so eindringlich wie möglich klar machen will, was gerade falsch läuft bzw. wie man es besser machen könnte. Dann sehe ich das Spieler wie z.B. Kroos oder Martinez, deren Gestik/Mimik ich nicht überinterpretieren würde, da diese angesichts des Outfits und des Zeitpunkts schon einiges an Übungseinheiten in den Beinen haben dürften.
Ob diese wenigen Minuten "vergeudet" waren, ob man es hätte besser machen können, ob die Spieler verstanden haben, was Guardiola von ihnen wollte, wird man erst auf dem Platz sehen. Ich für mich persönlich maße mir nicht an, das als völlig überzogen, völlig verkehrt, in diesem und jenen Aspekts nicht x oder y angemessen usw zu beurteilen. Davon abgesehen, dürften andere Trainer wie ein Klopp, Tuchel oder Hecking kaum weniger laut oder emotional oder wild gestikulierend in solchen Einheiten sein.
Zum f*-Word wurde hier ja schon genug gesagt. Man hört an einigen Stellen deutlich, dass Guardiola nicht 100% deutsche Wörter benutzt und teilweise Kauderwelsch spricht. Warum sich Leute immer noch an diesem Wort stören, weiß ich nicht, denn ich höre Trainer in allen Altersklassen (mindestens ab der D-Jugend) die deutschen Äquivalente "Schei*", "verdammt", "verflucht" usw. über den Platz plärren..
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Sorry, aber dass Kinder immer gewinnen wollen, heißt doch nicht automatisch, dass sie einen Schiedsrichter brauchen, sondern nur, dass sie Regeln brauchen, nach denen (wie beim Mensch-ärgere-dich-nicht) festgelegt wird, was erlaubt ist und was nicht.
Wenn Kinder auf der Straße oder im Park zusammen kicken (gibt's das noch?), dann brauchen die auch keinen Schiri, sondern man einigt sich darauf, ob der Ball aus war oder nicht, ob das ein Foul war oder nicht, ob die Hand im Spiel war oder nicht. Wenn man sich gar nicht einigen kann, dann bockt irgendwo ein Kind, es weint mal jemand oder es setzt sich irgendein kleiner Häuptling durch. Für diese Fälle sollten zwei kollegial miteinander umgehende Trainer dann neben ihren ach so vielfältigen Aufgaben da sein, um hin und wieder gemeinsam zu sagen: "Jonas, das war ein Foul. Freistoß für Blumendorf." oder "David, der Ball war im Aus. Einwurf für Baumstadt."
Wo ist das große Problem? Richtig, zwischen den Ohren der Erwachsenen... Sorry, aber ein F-Ling hat nach ein paar Minuten - wenn er richtig Spaß beim Kicken gehabt hat - vergessen, ob er jetzt gerade 5:1 oder 1:10 gespielt hat. Wenn er ein Tor gemacht hat oder mit diesem oder jenem Freund zusammengespielt hat, war ihm das tausendmal wichtiger.
Gebt den Kindern endlich "ihren" Fußball zurück und lasst die Kleinen so spielen, wie sie wollen.
(Und das war - als Außenstehender - mein einziger Beitrag zu diesem Thema, denn in Bezug auf das ursprüngliche Thema bin ich relativ beim Threadersteller: Jedes Kind hat das Recht zu spielen, jeder Trainer hat die Pflicht, alle mitgenommenen Kinder gleichmäßig einzusetzen. Ausnahmen hiervon mögen die Kinderakademien von irgendwelchen Profiklubs sein, aber mit denen sollte sich der landläufige Breitensportverein schlicht und ergreifend nicht vergleichen wollen. Ich schreibe bewusst Kind und nicht Jugendlicher, da man ab der D-Jugend meinetwegen tatsächlich mit der Leistungsorientierung anfangen kann.)
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Ich hatte erst am Wochenende eine Diskussion mit einem Kollegen darüber, was einen guten Trainer denn ausmacht, wieviel man wirklich an Eigenkönnen (insbesondere technischer Art) mitbringen muss, denn letztlich gibt es für alles Experten. Ein Guardiola oder ein Klopp lassen auch ein ganzes Heer an Spezialisten für Bausteine wie Fitness, Beweglichkeit, Athletik, Kraft, Koordination, mentale Stärke, und und und an ihre Spieler ran. Und da kamen wir dann darauf, dass das letztlich doch auch ein Trainer im Rolli könnte.
Das einzige "Problem", das spontan aufkam, war eben, dass Spieler (vor allem in der Jugend) einen Trainer häufig danach beurteilen, "was er kann" bzw. "wie sportlich er ist". Wir waren uns aber einig, dass eine Behinderung kein Ausschlusskriterium sein sollte.Am Ende sehe ich es so: Wo körperliche Eignung unbedingt erforderlich ist (da gibt's ja doch einige Berufe; Soldaten im Kampfeinsatz, Polizisten auf Streife), da kann man kaum Kompromisse machen. Da man aber als Trainer auch genug nicht-behinderte Kollegen sieht, die NICHTS machen, sollte das für einen Lizenzerwerb kein Ausschlusskriterium sein. Zumal auch in den Prüfungslehrgängen, jedenfalls im Breitensportbereich, genug Teilnehmer sich komplett aus den Praxisteilen heraushalten...
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Ich baue nach einigen Aufwärm-/Einlaufübungen (u.a. Teile des 11+Programms der FIFA) auch immer einzelne Übungen des Movement Prep ein, die sich in der Tat sehr wenig von Übungen aus Core Performance von Verstegen unterscheiden.
Meine Spieler finden diese Form des Dehnens gar nicht langweilig, weil man ja immerhin gut in Bewegung ist. Das Schlimmste war und ist für alle das langatmige statische Dehnen, wo man zehn Minuten die gleiche Grasnarbe bewundern kann. Dadurch, dass man aber aktiv in Bewegung ist, wird das eigentlich nicht wirklich langweilig.
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Wow, klingt spannend. Finde die Idee, die Eltern miteinzubinden, echt gut und glaube, das könnte für einige Lacher sorgen!
Vielleicht wäre ja auch Karaoke was - Fußball-bezogene Lieder, Vereinslieder, Fangesänge oder ähnliches. Bisschen Stimmung in die Bude

