Beiträge von schleppi

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    Demnach sind knapp 15% der Bevölkerung zwischen 6 und 18 Jahren.


    Falsch.


    14,46% der Bevölkerung sind mindestens 5 und höchstens 19 Jahre alt. Also 14,46% auf 15 Jahrgänge.


    Wobei die Tabelle unsauber ist (das Alter "15") kommt doppelt vor. Ich komme aber auch mit dieser Tabelle auf etwas weniger als 10 Kinder je Jahrgang. Tendenz weiter abnehmend. Und ich glaube, selbst auf dem plattesten Land wirst du bestenfalls 11 oder 12 Kinder je Jahrgang haben.

    Stefan67:


    Ich glaube nicht, dass deine Zahlen optimistisch sind. Ich glaube, deine Zahlen sind schlicht falsch.


    https://www.destatis.de/DE/Pub…df?__blob=publicationFile


    Seite 31


    Demnach kannst du von knapp 10 Kindern je Jahrgang ausgehen (und das ist schon optimistisch gerechnet). Das reicht nicht mal für eine einzügige Grundschule. Aber jetzt unterstellen wir mal, dass ich 20 Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren (E-Junioren) vorfinde. Und ich stelle mir vereinfachend vor, diese Kinder in einem Klassenzimmer anzutreffen. 10 Jungs und 10 Mädchen. Ich frage nun, wer von denen im Verein Fußball spielen möchte. Und dann gehen wieviele Finger hoch? Mit ganz viel Glück 5 von den Jungs und 2 von den Mädchen. Und damit soll ich eine Mannschaft für den Spielbetrieb melden?


    Da rechne ich auch mehr mit einer Schafweide.

    Zunächst möchte ich dir meinen Respekt aussprechen, für das, was du da vorhast.


    Ich habe mal nachgesehen, wieviele Einwohner die Orte in unserer Gemeinde haben. Unser Nachbarort hat 1.065 Einwohner. Und das ist wirklich ein Kuhdorf. Da käme ich nie auf die Idee, einen Sportverein zu erwarten.


    Die Orte in unserer Nachbarschaft mit Fußballmannschaften haben gut 10.000 Einwohner. Der Ort mit knapp über 5.000 Einwohnern hat echt Probleme mit seinem Sportverein. Die standen kurz vor der Selbstauflösung, weil niemand in den Vorstand wollte.


    Ihr habt ja vermutlich nicht einmal eine Grundschule, oder?


    Normalerweise müsste ein Verein in einem 1000-Einwohner-Ort dem Konzentrationsprozess zum Opfer fallen. Wenig Einwohner, vermutlich auch wenig Kinder. Und die Kinder gehen nicht in den Sportverein.


    Finde ich toll, dass du dagegen ankämpfen möchtest. Wenn ich etwas im Bereich Sportverein ehrenamtlich machen wollte, würde ich mir den größeren Verein im Nachbarort suchen.

    Ich würde einfach mal den Trainer des Vizemeisters anrufen und so unter Sportskollegen fragen, ob er sich mit dem Einspruch wirklich blamieren will. Ihm dann noch kurz die Situation mit dem Mädchen schildern (Mädchen ein Jahr zu alt, Mitglied der Trainingsgruppe).


    Ihr werdet ja zukünftig noch häufiger miteinander zu tun haben. Und ich hätte gegen so einen Trainerkollegen, der einen an den Haaren herbeigezogenen Einspruch wirklich durchzieht irgendwie... Vorbehalte.


    Da ist es doch besser, das Ding sportlich fair aus dem Weg zu räumen. Ich kann ja durchaus verstehen, dass er als Vizemeister enttäuscht ist.


    Wobei - mir als Trainer eines Vizemeisters doch auffallen müsste, wenn bei der Siegermannschaft ein bestimmtes Mädchen mitgespielt hat. Bzw. wenn mir dieses Mädchen nicht aufgefallen ist, lege ich keinen Protest ein. Dann kann sie nicht so wahnsinnig auffällig gespielt haben.

    Ich weiß ja nicht, ob ich da was missverstanden habe.


    Er ist ein F-Junior älterer Jahrgang.


    Der Trainer will unbedingt, dass der Junge ins Tor geht, weil er da wohl recht gut spielt. Der Junge möchte nicht gerne ins Tor, weil er das nicht gerne spielt. Daraufhin wird er vom Trainer mit Kurzeinsätzen auf dem Feld sanktioniert.


    Und da gibt es hier einige Trainer, die dieses Verhalten rechtfertigen.


    Leute, ihr habt doch nicht alle Latten am Zaun. Da soll ein 8 oder 9jähriger Junge gegen seinen Willen zwischen die Pfosten gezwungen werden. Wacht doch mal auf. Es spricht doch sicher nichts dagegen, dass er vielleicht jedes fünfte Spiel im Tor spielt. Dagegen hätte er nicht mal was. Und mit Glück, gefällt ihm die Torwartposition sogar irgendwann mal.


    Ich hätte mit meinem Sohn genau so gehandelt und ihn dort rausgenommen. Und das er jetzt als "im LZ gescheitert" zurückkehrt - Bullshit. Leute, es gibt ein Leben neben dem Fußball. Insbesondere für 9jährige Jungs.

    Mir kommt die Galle hoch.


    "Und alle haben geschwiegen" auch nur annähernd mit dem heutigen Kinderfussball zu vergleichen ist eine totalte
    Verunglimpfung aller im Kinderfussball tätigen Personen.

    Ich bin froh, dass gestern im Fernsehen nicht über die ca. 6 Millionen im Nationalsozialismus ermordeten Juden berichtet wurde. "Kicker" hätte vermutlich auch hier noch eine Brücke zum Kinderfußball hinbekommen.


    Ich finde, dass man mit dem Vergleich zwischen den Heimmisshandlungen und dem Kinderfußball die Heimmisshandlungen extrem verharmlost. Und damit möchte ich ausdrücklich nicht sagen, dass im Kinderfußball alles schick ist. Aber bei "Und alle haben geschwiegen" an Kinderfußball zu denken - da muss man schon sehr verbittert sein.

    In einem persönlichen Gespräch mit dem Vater in dem ich ihn von der Kontraproduktivität dieser Maßnahmen überzeugen wollte, sagte er mir sogar das sein Sohn für sein Alter unterwickelt sei und das aufgeholt werden müsse. Meiner Meinung ist das nicht der Fall. Ich habe schon mit unseren Vereinsvorstand darüber gesprochen, der Vater sponsort unseren Verein jedoch, warum man ihn nicht vergraulen will.


    Du hast mit dem Vater gesprochen und mit dem Vereinsvorstand gesprochen.


    Untätigkeit wird man dir also nicht vorwerfen können.


    So richtig misshandelt wird der Junge ja nicht. Insofern wirst du nicht viel mehr tun können. Nur abwarten, dass sich das von alleine regelt. Der Sohn wird sich hoffentlich irgendwann gegen den Vater wehren. Und mit Glück bleibt er euch als Fußballer erhalten. Kann aber auch sein, dass er dem Fußball verloren geht.

    schleppi


    ich wollte nie eine breite Zustimmung von euch erhalten, war nicht meine Absicht,
    wie schon geschildert, ich wollte Verbesserungsvorschläge bekommen, weil wenn sich Eltern beschweren, tun sie es nicht aus Spaß an der Freude!
    Aber wie ich schon gesagt habe, die 3 anderen stellten sich dagegen, es tut mir leid!


    Ganz ehrlich? Ich glaube dir sogar.


    Es war auch wirklich nur mein Gefühl beim Verfolgen der Diskussion. Und ein Gefühl kann falsch sein.


    Ich hätte übrigens auch kein Problem, mein Kind einem 17jährigen Trainer anzuvertrauen. Es gibt hervorragende 17jährige Trainer und es gibt 50jährige Arschlöcher. Aber auch umgekehrt. Ein 17jähriger, der sich die Aufgabe zutraut verdient zunächst mal Respekt. Und man muss ihm sicher mehr Fehler zugestehen, als man sie einem reiferen Familienvater zugesteht. Ich habe meine Tochter zwei 19jährigen Trainerinnen ohne Bedenken anvertraut. Und das ich da jetzt als Trainer mitarbeite, liegt daran, dass die Trainerinnen im Sommer eine Berufsausbildung begonnen haben.


    Ich glaube aber, dass eure Praxis, den Kader erst kurz vor dem Spiel einzuteilen, ein Fehler ist. Ich halte das einfach für nicht zeitgemäß. Und ganz ehrlich - wenn ein 7jähriger, der vorzeitig zum Spiel nominiert ist, das "Abschlusstraining" schwänzt - völlig o.k. Ich sage auch zu meinen Mädchen, dass sie gerne auch mal ein Training schwänzen dürfen. Besser mal ein Training schwänzen, als nach mehreren "erzwungenen" Trainingseinheiten keinen Bock mehr auf Fußball zu haben.


    Ich finde, dass ihr euch mit der Nominierungspraxis eine völlig unnötige Baustelle mit einigen Eltern eröffnet habt.


    Und zu deinen Trainerkollegen, die sich gegen die vorzeitige Nominierungen wehren: ein Trainer, der sich wie du einen Rat in diesem Forum holt, ist nicht der Normalfall. Der Normalfall ist der Trainer, der es vor 40 Jahren so wie "guenter" selbst erlebt hat und nicht reflektiert, wie kacke das war und es heute genau so kacke macht.


    Meiner Erfahrung hat übrigens gezeigt, dass es eher die jüngeren Trainer sind, die es an der nötigen Lockerheit im Kinderfußball fehlen lassen. Der erste Trainer meines Sohnes (18 Jahre jung) hatte in einer U09 einen Kader von 22 Jungs (für 7er-Feld) und hat eiskalt seine Stammmannschaft gehabt und der Rest war "Gebüsch" und wurde nie eingeladen.


    Und gegen meine 19jährigen Trainerkolleginnen konnte ich mich mit meiner Idee, sämtliche Einladungen für die Spiele schon zu Beginn der Hinrunde auszusprechen auch nicht durchsetzen. Aber da hatten wir für 11 Kaderplätze auch nur 13 Mädchen. Ich hatte vorgeschlagen, drei Blöcke zu bilden und zu jedem Spiel zwei Blöcke zu nominieren.


    Wenn ich irgendwann meine "eigene" Mannschaft trainiere, werde ich das wohl so machen.

    hm, da fehlt mir jetzt ein bißchen das Verständnis. Bei allen Vorschlägen ist nichts dabei , was es Dir, den Kindern und den Eltern einfacher machen würde ?????????????

    Ich tue TTtimo jetzt bestimmt unrecht.


    Aber im Verlauf der Diskussion bekam ich immer mehr das Gefühl, dass es ihm darum ging, für seine Verfahrensweise eine breite Zustimmung zu bekommen. Und dann hätte er es gerne ausgedruckt und den Eltern als Beleg für die Richtigkeit seines Handelns vorgelegt.


    Aber das bilde ich mir sicher nur ein.


    Und wenn die Jungs zum Training kommen, um sich einen Einsatz im Spiel zu "erkämpfen", würde ich mein Training kritisch hinterfragen.


    Ich bilde mir ja immer ein, dass meine Mädchen zum Training kommen, weil sie Bock auf mein Training haben. Könnte aber auch ein Anfall von Selbstüberschätzung sein.

    Gestern abend war ich kurz davor ihnen zu sagen, sie sollen sich einen anderen Doofen suchen!!!


    Genau DAS wäre meine Reaktion gewesen.


    Vielleicht kannst du herausfinden, wer die Meinungsführer sind. Und die könnten dann mal die Situation kennenlernen, sich bei einem anderen Verein vorzustellen. Für deren asoziales Verhalten wäre mir meine Zeit zu schade.

    elladino:


    Ich finde, dass du den F-Trainer vom Veranstalter durch deine Antwort unnötig aufgewertet hast.


    Einer Anzeige vor Gericht hättest du doch relativ gelassen entgegen sehen können. Wobei - normalerweise müsste die Anzeige ja trotz deiner Antwort erfolgen. Du hast ja versäumt, dich bei deinem chronisch beleidigten "Trainerkollegen" zu entschuldigen.


    Ich würde diesen Typen vollständig ignorieren und auf das Schreiben vom Gericht warten. Und da kannst du vermutlich ewig warten...

    Mit einer Schulfußball-AG komme ich am besten an die Kinder ran.


    Natürlich kann ich stattdessen mit tollen Plakaten in der Schule werben und hoffen, dass sich das eine oder andere Kind in den Verein verirrt. Und das auch noch zur richtigen Uhrzeit am richtigen Ort, weil die Trainingszeiten auf der Homepage des Vereins nur hin und wieder mal korrekt sind. Manchmal stimmt nicht mal der Trainingsplatz.


    Mit der AG kann ich als Trainer die Kinder für den Fußball gewinnen und begeistern. Und dann habe ich auch regelmäßig Nachwuchs in die Vereinsmannschaft.


    Von der Schule würde ich da nicht zu viel erwarten. Da wäre ich schon froh, wenn die mich ungestört machen lassen und ich rechtzeitig informiert werde, wenn aus irgendwelchen Gründen mal ein Training ausfallen muss und nicht erst vor Ort feststelle, dass z.B. der Platz abgeschlossen und der Schlüssel im Schloss abgebrochen ist.


    Der Verein muss aber dann die Trainingsmittel (Bälle, Leibchen) zur Verfügung stellen. Und bekommt dafür einen Mitgliederzuwachs ungeahnten Ausmaßes. Aber ich bin da vermutlich unglaublich naiv.


    Ich nutze die Schule quasi als Ort, wo ich die Kinder finde, die ich im Verein haben möchte.


    Im Idealfall habe ich natürlich einen Sportlehrer in der Schule, der gleichzeitig in meinem Verein als Jugendtrainer arbeitet.

    schleppi


    dann bist du in einer beneidenswerte Situation, wo du viel für deinen Verein tun kannst. Ich glaube aber nicht, dass all die anderen trainer in der Lage sein würden ihrem Chef zu sagen dass sie um 14 Uhr Schulsport haben und dafür frei benötigen. Das ist reine Utopie und hier bei uns nicht umsetzbar. Du wirst definitiv nicht genügend finden die das stemmen können.


    Mir ist schon klar, dass nicht alle Trainer in meiner "beneidenswerten" Situation sind, morgens um 4:45 Uhr aufstehen zu können, um nachmittags rechtzeitig in den Feierabend gehen zu können, weil dann zwischen 12 und 24 Mädchen auf sie warten.


    Aber wenn ich dann in dieser Situation bin und bereit bin, meine Mitarbeit ehrenamtlich einzubringen, erwarte ich vom Verein schon etwas mehr, als den Ignore-Modus. Und für diesen Verein soll ich dann womöglich die 13 Mädchen im Nachbarort ohne Trainer zurücklassen, um im Heimatort eine Mannschaft aufzubauen? Kann ich mir inzwischen kaum noch vorstellen.

    @ schleppi


    Bis zu dem Punkt wo es um die schönen Rasenplätze ging, dachte ich wir beide müßten uns kennen, weil das alles so vertraut klang was du dort geschrieben hast.


    Wie wolltest du das denn machen mit der Fußball-AG? Vor allem würde mich da mal der zeitliche rahmen interesieren zu welcher Uhrzeit das gemacht werden soll und wie du das dann beruflich vereinbaren kannst


    Stefan:


    Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich das mit meinem Job hätte vereinbaren können. Ich wollte möglichst zu einer Zeit beginnen, dass die Mädchen nach der Schule direkt zum Fußball kommen können. Also z.B. an einem bestimmten Wochentag nach der 5. oder 6. Schulstunde. Ich wäre dann vom Büro zur Schule gefahren und anschließend entweder nach Hause oder wieder ins Büro zurück (je nach Arbeitsanfall im Büro).


    An einem 2. Wochentag hätte ich dann um ca. 16:30 Uhr oder 17:00 Uhr ein ca. 90minütiges Training auf einem der Rasenplätze beim Verein angeboten, um eine elegante Überleitung der Mädchen in den Verein zu bekommen.


    Die Grundschule ist in den Jahrgängen 1 bis 4 dreizügig. Ich hätte also aus 12 Schulklassen ca. 12 Mädchen bekommen müssen, um für die neue Saison eine E-Juniorinnen-Mannschaft melden zu können. Ich habe dem Jugendobmann auch schon vorgeschlagen, für ein Turnier im Mai zu melden, obwohl wir noch kein Team haben, weil ich so optimistisch war, dass wir das hinbekommen. Antwort: keine.

    Ich glaube auch, dass der Schlüssel zur erfolgreichen Zukunft in den Schulen liegt.


    Aber das kein einfacher Weg.


    Hierzu mein Beispiel:


    Meine Tochter spielt im Nachbarort bei den E-Juniorinnen. Relativ viele Mädchen in ihrer Schule würden auch gerne Fußball spielen, aber den Eltern ist der Weg in den Nachbarort (ca. 5 km) zu weit.


    Meine Idee, die ich unserem örtlichen Verein angeboten habe:


    Ich biete im 2. Schulhalbjahr eine Mädchenfußball-AG in der Grundschule an und versuche, diese Mädchen in den Verein zu bekommen. Ich würde dann im Verein quasi als Jahrgangstrainer für die E-Juniorinnen arbeiten und auf diesem Weg und über die Mädchenfußball-AG in der Schule einen regelmäßigen Zulauf in den Verein hinbekommen.


    Antwort des Vereins: keine.


    Nach drei Wochen meine Nachfrage, ob meine eMail irgendwie beleidigend war oder blöd angekommen ist. Antwort vom Jugendobmann: nein, super Idee, wollen wir machen. In der Grundschule meiner Tochter solle demnächst ein Grundschulfußballturnier stattfinden und ich soll dabei sein, um mich bei den Mädchen vorzustellen und wir verteilen Flyer. Dies war vor ca. 3 Wochen und der Termin für das Turnier stand noch nicht fest. Der Jugendobmann wollte sich wegen eines Treffens mit mir in Verbindung setzen.


    Wie ich von meiner Tochter weiß, findet das Turnier gestern und heute statt. Ob Flyer verteilt werden? Glaube ich nicht. Ob sich der Verein mal bei mir gemeldet hat? Natürlich nicht.


    Was soll ich von so einem Verein erwarten? Soll ich jetzt hinterherbetteln, um denen Mädchenfußball aufzubauen?


    Ich habe da echt die Nase voll.


    Meine Idee fand ich richtig gut und ich war auch bereit, da einiges an Einsatz zu bringen.


    Meine Vermutung:


    Der Verein ist an Mädchenfußball gar nicht interessiert. Finde ich in Ordnung. Kann man mir aber mal sagen.


    Dieser Verein hat eigentlich gute Möglichkeiten. Schöne Rasenplätze. In der Schule einen DFB-Soccer-Court. Aber "Funktionäre", mit denen ich irgendwie auf keinen Nenner komme. Um es positiv und vorsichtig auszudrücken.

    Ich glaube, dass es unstrittig ist, dass G-Junioren zum Training gebracht werden.


    Aber auch da kommen sie oder sie kommen nicht.


    Ich möchte als Trainer vor dem Training informiert werden, wenn Kinder nicht kommen. Ich bereits mich ja als Trainer auf das Training vor und da ist die Anzahl der Spieler durchaus interessant. Auch wenn ich flexibel sein muss und mal umdisponieren muss, wenn mir direkt vor Trainingsbeginn die Absagen reinhageln.


    Für mich ist das eine Frage des Respekts. Und ich als Trainer kann auch nicht einfach mal weg bleiben, wenn ich keine Lust habe. Ich muss die Kinder selbstverständlich informieren, wenn ich nicht zum Training komme und das Training ausfällt.


    Aber das ist keine Einbahnstraße.


    Und für mich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Trainingsbeteiligung und Spieleinsätzen. Bei deiner Mannschaft müsste ich auch nicht lange überlegen, wen ich auf der Torwartposition bevorzuge. Der "Pausenclown" würde seine Torwarteinsätze bekommen, selbst wenn die unzuverlässigen Kandidaten dabei sind. Einen Stammtorwart würde ich aber vermeiden.