Beiträge von Alexbonn

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    Hallo,
    ganz ehrlich, ich würde garnichts großartiges machen, sondern ihm vor dem Spiel sagen, er soll heute mal ein paar Tore schiessen. Bei meinem Stürmer reicht das meist aus.
    Gruß Alex

    Leider ist meine Erfahrung, dass ein normales Training während der Ferien nichts bringt, da zu viele fehlen. Trotzdem halten wir die Trainingszeiten der E bei und, das hat sich die letzten Jahre rumgesprochen, machen mit allen jugendlichen ein Spiel. Meistens kommen so ca 20-30 Leute zusammen und es wird gespielt. Ich mache natürlich mit, bin gleichzeitig auch Schiedsrichter und pfeife völlig parteiisch für mich, hehehe.
    Normales Training ist bei den Reisegewohnheiten der Eltern erst wieder nach den Schulferien möglich.


    Mit der C trainieren wir bis zu den Ferien normal durch, werden dann pausieren und hoffentlich noch vor Ende der Ferien wieder ein relativ normales Training hin zu bekommen.
    Die E als Jahrgangsmannschaft hat mit der Zwangspause kein so grosses Problem. Für die C gibt es da schon eher Probleme, da sie zusammen gewürfelt werden aus C älterer Jahrgang, C2 älterer Jahrgang und C jüngerer Jahrgang.


    Gruß Alex

    @ tobn
    Klar kann man auch eine 3er Kette spielen, aber wie du schon sagst, müssen die Spieler dann so viel laufen und das Mittelfeld sich taktisch so umstellen, dass es ohne sehr langes Training und ausreichender Kondition voll in die Hose geht. Ausserdem werden die beiden Mittelfeldspieler dann so passiv, dass es eher zu einer 5er Kette wird und wenn nicht, dann ist das Mittelfeld so überfüllt, dass es auch nicht weiter nach vorne geht.
    Daher, 3er Kette ist keine gute Wahl, aber ich werde ab jetzt öfters mal wieder mit Libero trainieren und 2 Aussenverteidigern. Damit habe ich dann eine Option für den Fall, dass wir knapp zurück liegen und ich alles auf eine Karte setzen muß.


    Airportguy
    Lass dich doch nicht davon runterziehen. Nur weil der Rest des Vereins Stocksteif ist, musst du dich doch nicht anpassen. Es ist deine und der Mannschaft ihre Saison, was davor war und danach kommt ist erst mal zweitrangig.


    Gruß Alex

    Lagen am Samstag klar in Führung und die beiden Innenverteidiger wollten unbedingt zum saisonabschluss auch mal ein Tor machen. Habe dann die 4er Kette aufgelöst und einen der beiden nach vorne geschickt. Der andere sollte dann als Libero spielen, mit 2 Aussenverteidigern und einem 6er. Das scheint aber irgendwie nicht richtig angekommen zu sein, denn sie spielten weiter mit einer 3er Kette und das geht garnicht. Plötzlich ergaben sich für die Gegner Chancen, welche bei einem ordentlichen System nie bis vor das Tor geschafft hätten. War nicht dramatisch, da unser Torwart sich eh gelangweilt hat, aber es hat mir gezeigt, dass es garnicht so schlecht ist, wenn man auch mal alte Systeme übt.
    Damit wollte ich eigentlich nur sagen, dass Paul recht hat. Eine 4er Kette ist wesentlich einfacher für eine C als eine 3er Kette. Es sei denn, man spielt klassisch mit Libero, wenn man so schon immer gespielt hat.


    Zu deiner Frage, klar 4er Kette. Egal ob du das einzige Team im Verein bist, vielleicht kannst du ja sogar was bewegen.


    Gruß Alex

    Du kannst aber auch Fragen stellen. Mal sehen, ob meine Handytastatur dafür ausreicht.
    Grundsätzliches zuerst:
    Wärend einem laufenden Spiel mit dem Trainer die Taktik zu diskutieren ist ganz schlecht.
    Die Bank vor dem Schlusspfiff zu verlassen ebenso.
    Meuterei gegen die Entscheidung des Trainers, wenn überhaupt, nur über den Spielführer und Jugendleiter und nur dann, wenn alle dahinter stehen und nicht wärend dem Spiel.


    Dann kann man sicher noch hinterfragen, wie die Mannschaft mit dem Trainer und dem System oben mitspielen kann. Vielleicht sieht der Trainer die Mannschaft und ihr können ja ganz anders als die Selbsteinschätzung der Spieler.


    Sicherlich sollte man sich der Zeit und dem Fortschritt anpassen und nicht zu längst überholten Spielformen zurückkehren. Tja, aber ist das wirklich so? Meine Jungs, die Großen, haben letztens gegen ein 1:3:1 gespielt, mit klassischem Libero und kamen damit überhaupt nicht mehr klar. Haben deutlich verloren und ich habe es auf meine Kappe genommen, weil ich sie darauf nicht trainiert habe.
    Die Spieler kamen mit allerlei Ideen, konnten aber meine Anweisungen nicht umsetzen, obwohl ich mit diesem System groß geworden bin und weiß, wie man dagegen ankommt. Die Spieler sehen das in dieser Situation natürlich ganz anders, müssen sich aber an die Anweisungen des Trainers halten. Eine Art Diktatur sicherlich, aber bei 11 Mann auf dem Platz die einzig richtige Variante. Dies soll nicht heißen, dass man mit mir nicht reden kann. Ein Spieler oder mehrere gehen zum Spielführer, der kommt dann zu mir und spricht mich darauf an. Was ich daraus mache ist meine Sache, wird aber nicht kategorisch abgelehnt.


    Was passiert nun, wenn sich alle Spieler gegen den Trainer stellen? Frankreich lässt grüßen. Meine Meinung ist ganz einfach, dann muß der Trainer gehen. Die Frage ist nur wie man es macht. Sicher nicht wärend eines Spiels oder Turniers.


    Dabei darf man aber auch nicht vergessen, dass Erfolgstrainer meistens die schlimmsten Diktatoren sind, vielleicht gerade weil sie so sind.


    Und meine Meinung kennst du ja auch, für mich sind C Jugendliche keine Kinder mehr und müssen mit den undemokratischen Formen umgehen können. In meinem Job geht's auch so und nur so. Mit 14 ist man nicht mehr weit weg vom Berufsleben und daher kann es nicht wirklich schaden.


    Gruß Alex.

    Sorry, ihr habt bei der F natürlich recht. Hatte nicht drauf geachtet, dass es um die F ging. In der F haben wir ein sehr unbefriedigendes 3:2:1 gespielt. Das Problem dabei war, dass die einzige nominelle Spitze nie eine schöne Flanke rein bekam, oder er selber schöne Flanken brachte und da keiner stand. Dann haben wir umgestellt auf ein 3:1:2 und es lief etwas besser, aber sehr passiv. Dann ist es irgendwann zu einem 2:2:2 geworden und bis heute geblieben. Kommen unsere Jungs sehr gut mit zurecht und ist sehr druckvoll auf den Gegner. Irgendwie sieht es immer so aus, als würden wir mit 2 Mann mehr spielen.


    @ Micha
    Die 2 hinten spielen sehr offensiv, rücken also gestaffelt auf bis kurz vor dem 16er. Leider muss ich sie dazu immer wieder animieren, hoffe, dass sie es bald aus eigenem Instinkt tun.


    Gruß Alex

    Hallo zusammen,
    ich finde es echt seltsam, dass es immer nur schwarz und weiß gibt. Die Einen spielen ein 3:3, bei dem ja so gesehen 50% der Mannschaft hinten bleibt und die Anderen verteidigen mit 6 Leuten und greifen auch mit 6 an, bis die Mannschaft völlig ausgepumpt nach der ersten Halbzeit zurück auf den Platz kommt und sich einen Konter nach dem anderen fängt. Beide Varianten haben ihre Stärken, aber auch ihre grossen Schwächen.
    Warum versucht ihr nicht mal einen Mix aus beidem. Wir spielen ein 2:2:2. Nur die Mittelfeldspieler sind sowohl offensiv als auch passiv. Beide haben einen eigenen Auswechselspieler und können so voll Power spielen. Somit ergibt sich, dass wir mit 4 Mann verteidigen und mit 4 Mann angreifen. Die meisten Teams, die ein 3:3 spielen kommen damit garnicht klar und sind sowohl hinten als auch vorne immer in Unterzahl.


    Und noch ein Wort zu der Qualität der Verteidiger. Ich habe einen, der ist eher der grobmotoriger und haut die Bälle hinten raus, dass sie fast ins gegnerische Tor fliegen. Der Andere ist eher der Techniker mit viel Übersicht, Ballgefühl und Ruhe. Er spielt den Ball aus der Abwehr raus und leitet gezielt den Gegenangriff ein. Bei einer Sache gebe ich dem Vorurteil der Verteidiger aber recht, in der Abwehr wird nicht gedribbelt. Selbst wenn er es kann, fällt es unter die Kategorie Todsünde.

    @ Oliver
    Muss gestehen, kenne das Niveau eines "Dorfvereins" nicht wirklich, aber würde grundsätzlich nicht vom Schlimmsten ausgehen.
    Zu den Trainern und dem Training: Auch im Bundesligaklub wird nur mit Wasser gekocht. Es gibt keine Übung, die aus einem normalen Spieler ein riesen Talent macht. Der Trainer aus dem Dorfverein, sofern ihm nicht alles am Allerwertesten vorbei geht, wird sich auch über Übungen schlau machen und sie einsetzen. Somit ist erstmal das Grundgerüst gesetzt. Bis Ende E und Anfang D sollte es erst mal ausreichen und 2 mal die Woche 90 Minuten Training sollten sie auch hin bekommen.
    Dass die Mitspieler schwächer sind ist auch nicht immer das Schlimmste, ganz im Gegenteil. Es steigert ja auch das Selbstbewusstsein oft der beste Mann auf dem Platz zu sein und seine Mannschaft zum Sieg zu führen.
    Zusätzlich zum Verein dann noch in der Auswahl spielen ergänzt das, was ihm im Dorfverein fehlt.


    Deine Frage, ob ich einen Wechsel vom Dorfverein zum nächst höheren Verein befürworten würde ist somit eigentlich schon beantwortet. Vielleicht gibt es ja auch Klubs, bei denen alles drunter und drüber läuft, Trainer die weder Ahnung haben, noch die nötige Energie aufbringen sich fortzubilden. Mannschaften, die einmal die Woche trainieren und nur jede zweite oder dritte Woche mal ein Spiel haben. Das ist dann sicher nicht unbedingt das richtige für einen Jungen mit Spass am Spiel und Talent. Dann würde ich selbst einem Wechsel in den Bambinis befürworten. Ansonsten nach dem ersten Jahr D Jugend wie gesagt, wenn das Talent auch schon von Auswahltrainern gesichtet und erprobt wurde und dann auch nur wenn es um einige Klassen weiter nach oben geht. Der Wechsel von einer Kreisklasse in eine Sondergruppe ist bei den von mir beschriebenen Voraussetzungen eher Zeitverschwendung.
    Aber wie gesagt, basiert alles was ich hier dazu sage auf meiner eigenen persönlichen Meinung.


    Was mich interessieren würde, ob es z.B. E Jugend Spieler gibt, die nichtmal den Ball treffen und dennoch irgendwann Profis werden, oder ob man schon in diesem Alter mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass das nichts wird.


    Gruss Alex

    Entweder verstehe ich was falsch oder wir reden aneinander vorbei.
    Geht es hier um den "Vereinswechsel" oder um eine Teilnahme an einer "Auswahl"? Ein zu früher Vereinswechsel macht keinen wirklichen Sinn. Man reißt Kinder aus ihrem sozialen Umfeld, weg von ihren Freunden und steigert die Belastung durch ewiges hin und her fahren zum Training und Spiel. Die Wahrscheinlichkeit, dass man bei einem 9 Jährigen schon eine Profikariere vorhersagen kann ist gleich Null. Selbst ob er mit 12 noch spass am Fussball haben wird ist nicht vorhersehbar.
    Die Teilnahme an einer Auswahlmannschaft ist jedoch schon in jungen Jahren sinnvoll, weil das Niveau der Mitspieler und Gegner viel höher und konstanter ist als im Verein. Weiterhin ist es eine schöne Erfahrung für jeden Fussballer und nicht zu letzt eine große Motivation weiter zu machen und sich zu behaupten.
    Wenn sie dort zurecht kommen und sich durchsetzen können, dann kann man auch über einen Vereinswechsel nachdenken. Meiner Meinung nach ist das so im zweiten Jahr D Jugend. Das soziale Umfeld der Spieler wird durch den Vereinswechsel nicht zwingend verändert, weil sich Freundschaften auch ausserhalb des Vereins verfestigt haben. Fussballerisch haben sie die erste Hürde genommen, haben sich in einer Auswahl behaupten können, Schule und Leistungssport miteinander vereinbart bekommen und ihre Liebe zum Fussball beibehalten.
    Das zweite Jahr D Jugend in einem großen Verein sollte dann kein zu großes Problem werden und als Vorbereitung für die C perfekt sein.
    Frühestens dann sollte das Ziel Profikariere überhaupt ein Thema sein. Die zu überwindenden Hürden die noch kommen werden sind noch zahlreich. Die erste Freundin, das erste Bier, die erste Zigarette, vorm Spieltag früh zu Bett gehen, wenn die Freunde in die Disco wollen, alles das sind Hürden, die mit dem eigentlichen Talent überhaupt nichts zu tun haben aber zum Ende der Kariere beitragen.
    Dies alles ist natürlich nur meine Meinung und meine Erfahrung, weder wissenschaftlich gefestigt noch kann ich irgendwelche Statistiken liefern. Es gibt bestimmt auch Ausnahmen, Spieler die erst mit 16 Jahren plötzlich wie aus dem Nichts kommen und eine Profikariere beginnen, genau so wie es Spieler gibt, die bereits mit 6 Jahren beim Bundesligisten sind und im Durchmarsch in die erste Mannschaft kommen. Es gibt aber sicher auch viele verbrannte Talente, die bei richtigem Umgang es bis ganz oben geschafft hätten. Leider ist der zu erwartende Geldsegen für jeden Verein oder Spielerberater so groß, dass nur selten das Gemüt der Spieler eine Rolle spielt. Der Spieler wird zur Ware, die einen ganzen Troß an Menschen bereichern soll und wenn die Ware halt erst 9 Jahre alt ist, interessiert es niemanden, oft nichtmal die Eltern.


    Gruß Alex

    Hallo zusammen,
    ich war damals auch der junge mit dem gebrochenen Handgelenk und der Schütze mein Trainer. Wir haben keinen Aufstand deswegen gemacht, war ja sicher nicht seine Absicht. Natürlich ins Krankenhaus fahren, ein paar Süßigkeiten mitbringen und sich entschuldigen. Wird ihm sicher nicht nochmal passieren. Würde aber auch, wenn ich mitspielen würde, von Torschüssen absehen. Den Kids reicht es doch schon aus, wenn sie mal an euch vorbei kommen damit es spass macht.


    Gruß Alex

    @ TW
    Kann ehrlich gesagt nicht erkennen, wo du das niedrige Niveau in Sir Alex Beitrag siehst.
    Auch denke ich, dass du eine sehr eingefahrene Meinung hast. Ich halte auch nichts von zu frühen Wechsel, aber ab dem 2ten Jahr D Jugend ist er in meinen Augen sehr sinnvoll. Das wiederum setzt aber voraus, dass der Junge sich auch in einer Auswahlmannschaft behaupten kann. Völlig daneben ist für mich, wenn ein Spieler oder dessen Eltern meinen, dass sie Erfolg haben werden in einem z.B. Bundesligaklub, wenn sie noch nie in einer Auswahl gespielt haben.
    Natürlich werden aus den ganzen Talenten nur sehr sehr selten auch Profis. Das ist völlig klar. Aber von vor herein das ganze zu verdammen ist auch völlig falsch. Einem 13 Jährigem kann man sehr wohl erklären, dass es ein sehr langer und mühseliger weg ist zum Profi und dass ihn nur die wenigsten schaffen. Dafür sind aber primär die Eltern zuständig.
    Wenn dies alles geklärt ist, wird der Junge zum einen viel lernen und zum anderen eine Tolle Erfahrung machen. Ich erinnere mich noch heute, nach mehr als 20 Jahren an diese Zeit und möchte sie nicht missen. Mein direkter Konkurent um einen Stammplatz damals ist 1990 dann Weltmeister geworden, also ist es keine Schande für mich es nicht geschafft zu haben.
    Nicht immer alles so negativ sehen, Fußball soll unterm Strich immer Spass machen und wenn jemand wirklich gut ist, dann macht es ihm auf lange Sicht sicher keinen mehr, wenn man keine gleichwertigen Gegner mehr hat.
    Das Gefährlichste an allem sind die Eltern. Ihnen dürfte man garnicht die Möglichkeit geben zu entscheiden, ob ein Wechsel Sinn macht oder nicht.


    Gruß Alex

    Hallo zusammen,
    ich finde hier haben alle recht. Aber letztlich entscheidet die Realität das was man macht.
    Andre hat soweit recht, dass wenn ich im Seniorenbereich Spieler bekomme, die richtig ausgebildet sind, dann kann ich alles mit ihnen machen.
    Baschi hat ebenfalls recht, dass er das System am Potenzial der Spieler festmacht, da der Zug im Seniorenbereich eh abgefahren ist.
    Und TW hat recht, allerdings setzt das voraus, dass man sich die Spieler aussuchen kann.


    Die Realität sieht aber doch in den meisten Vereinen so aus, dass man Spieler aus der A bekommt, nie Einfluss auf ihre Ausbildung hatte und Spieler neu anwerben kein Erfolg hat.
    Somit bleibt einem nicht viel übrig, als mutig umzustellen, wenn man denkt, dass man die richtigen Leute hat oder es sein zu lassen und gewohntes weiter laufen zu lassen.


    Gruß Alex

    Hallo cimbom,
    für eine 4er Kette muß man aber auch nicht studiert haben und es ist auch kein Hexenwerk.
    Ich spiele sie immer mit 2 sehr schnellen Innenverteidiger und einem Torwart, der mehr oder weniger als Libero fungiert. Dazu noch einen konditionel starken 6er. Wenn ich das zur Verfügung habe, dann tätowiere ich den Innenverteidigern in ihrem Gehirn ein immer zentral zu bleiben und sich nur zum Ball hin zu verschieben. Allen Vieren erkläre ich, dass sie sich am Nebenmann orientieren sollen und möglichst auf einer Linie bleiben sollen. Der 6er steht vor dieser Kette und greift immer zu den ballführenden Gegner an um ihn im Aufbau zu stören. Wichtig ist noch, dass die Kette sich nicht hinten rein stellt, sondern immer mit aufrückt und der Torwart lange Bälle sichert.


    Wenn sie das erst mal beherrschen, dann kann man auch ins Detail gehen und wenn dir keiner die Ohren abreisst, wenn's mal in die Hose geht, dann kannst du den größten Teil davon auch im Spiel erlernen. Sie müssen lernen sich auf den Anderen zu verlassen und die Stürmer auch mal ins Abseits laufen zu lassen.


    Eine gute Anfangsübung finde ich, wenn du jeweils 3 oder 4 Angreifer auf eine Linie stellst, rechts und links, und in der Mitte deine 4er Kette. Jetzt spielen die Angreifer sich den Ball auf der Linie zu, bis sie frei den Ball durch die Kette zu den anderen Angreifern spielen können. Am Anfang wird es sehr langweilig aussehen, aber wenn erst mal Tempo rein kommt und die 4er sich immer paralel verschieben zu Ball, dann wird es sehr effektiv. So lernen sie, dass sie als Einheit stark sind und nicht nur jeder für sich.


    Und bevor jemand über mich herfällt, weil er der Meinung ist, dass z.B. die Aussenverteidiger schneller sein müssen oder irgend etwas anders macht, das ist das schöne am Fußball, dass es viele verschiedene Varianten gibt. Wenn alle immer die gleichen Laufwege oder die gleiche Taktik hätten, dann würde immer die stärkere Mannschaft gewinnen, aber das Reizvolle ist doch, mit dem schwächeren Team zu gewinnen.


    Gruß Alex

    Hallo,
    sehr schöne Frage!
    Ich mache es immer so, dass ich im vorletzten Training Standards trainiere. Also Ecken, Freistöße u.s.w. Damit verspreche ich mir, dass die Jungs in knappen Spielen dem Gegner gegenüber in diesen Situationen einen kleinen Vorteil haben. Und wenn das entscheidende Tor aus einer Standardsituation fällt, weil ein Spieler genau das richtige macht, was er wenige Tage vorher nochmal durchgespielt hat, dann ist es ein echt gutes Gefühl, auch für den Trainer, alles richtig gemacht zu haben.


    Am letzten Training lasse ich dann nur noch spielen. Dabei versuche ich, dass sie das ganze Feld ausnutzen, da bei Trainings die Dimensionen oft sehr verkleinert werden. Hierbei erhoffe ich mir ein wenig den Turniereffekt, dass Mannschaften von Spiel zu Spiel besser werden. Wichtig ist natürlich, dass sie nicht übertreiben, sich womöglich noch verletzen. Und ganz ganz viel positiven Zuspruch als Motivation nicht vergessen, damit sie frei spielen können.


    Wünsche dir viel Erfolg.


    Gruß Alex

    Hallo zusammen,
    würde es genau so machen wie Olli es geschrieben hat. In der D spielen lassen, wo er dann ja sicher mächtig auftrumpfen kann, wenn er so gut ist wie du sagst. Öfters mit der C mittrainieren und sich versuchen zu behaupten, hauptsächlich körperlich. Weiter in der Auswahl spielen, altersgerecht und leistungsgerecht.
    Einen Wechsel würde ich in dem Alter sicher auch für angebracht halten, aber nur wenn's in eine höhere Klasse geht. Da ihr aber sowieso schon hoch spielt, kommen da sicher nicht viele Vereine in Frage, ohne umziehen zu müssen.


    Gruß Alex

    @ Andre
    Du weisst selber am besten, dass deine Ansichten die den Fußball betreffen immer wieder auf herbe Kritik stoßen. Unabhängig davon ob sie richtig oder falsch sind, machst du dir natürlich selber Feinde damit. In diesem Fall, also in diesem Verein, ist man halt nicht deiner Meinung und da du es offenkundig verlauten lassen hast, bist du halt draussen. Dazu kommt noch, dass der Verein und die Mannschaft ja sehr erfolgreich zu sein scheint und du genau gegen die Leistungsträger gewettert hast. Zumindest sieht es wohl der Verein und der Trainer so, dass sie es sind.
    Und ich denke, wenn du ehrlich zu dir selber bist, hast du gewusst, dass es dazu kommen kann und vielleicht wird. Sein wir doch mal ehrlich, heutzutage fragt keiner wie du zum Erfolg kommst, sondern nur ob du Erfolg hast und entgegen deiner Philosofie beginnt das bereits in den untersten Klassen und Jahrgängen. Du wärst viel besser beim Verband aufgehoben, wo du dich für den Kifu stark machen könntest und als solcher würdest du auch mehr Gehör in den Vereinen bekommen.
    Du weißt ich bin kein Freund der Ziele des Kifu, aber ich respektiere sehr dein Engagement dafür.


    Gruß Alex

    Gestern habe ich wieder was sehr seltsames als Vatertrainer erlebt. Wir hatten ein Auswärtsspiel und am Ende des Spiels kamen Zuschauer der gegnerischen Mannschaft zu mir und sagten, ich solle als Vater nicht egoistisch sein und meinen Sohn zu Leverkusen oder Köln wechseln lassen. Also man warf mir vor, da ich der Trainer sei, meinen Sohn nicht aus unserer Mannschaft verlieren zu wollen und ihm daher seine Karriere verbaue. Mein Sohn ist noch keine 10 Jahre alt, spielt E jüngerer Jahrgang.
    Ich erklärte ihnen, dass es nicht gut sei so früh zu einem grossen Verein zu wechseln und dass ich ihn eher beschützen will.


    Also einem wird bestimmt viel als Vatertrainer vorgeworfen, aber das habe ich noch nie gehört.


    Gruß Alex

    Chris, du sprichst mir aus der Seele. Mache mich jetzt auf den weg zum Fussball. Habe ca. 8 Stunden vor mir wie nahezu jeden Samstag.
    Gruß Alex

    Hallo zusammen,
    wir unterstellen dem Verein natürlich hier auch nur negatives gegenüber dem kifu und positives, da es um eine Spende geht.
    Der Idealfall ist doch, dass die Mannschaft genau wie ich es auch mache, bei 4: 0 durchwechsle und am Ende ein Ergebnis von z.b. 9: 4 rauskommt. Da sie auch für Gegentore spenden kommen so 13€ zusammen. Ohne Wechsel würde es am Ende vielleicht 13:0 stehen und genau der selbe Betrag dabei raus kommen.
    Bei dem angegebenem Torverhältnis ist aber eher nicht davon auszugehen. Bin echt hin und her gerissen ob ich es gut finden soll oder nicht. Vielleicht hätte es ja gereicht, wenn man am Ende der Saison mit der Meisterfeier auch die Spende bekannt gegeben hätte.


    Gruß Alex

    @ tobn
    genau das ist ja der Punkt. Wie soll ein Fußballverein qualifizierte Trainer stellen, wenn sie im Grunde genommen immer mit einem Bein in der Insolvenz hängen.
    Also nicht falsch verstehen, ich finde es toll, wenn es Menschen gibt, die ihre Zeit völlig kostenlos einem Verein zur Verfügung stellen, aber man muss die Abhängigkeit davon schon als ein hausgemachtes Problem sehen.


    Gruß Alex