Beiträge von Alexbonn

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    Hi,
    sag mir Bescheid wo du wohnst, dann komme ich das nächste mal vorbei wenn ich verliere und schlag dich ko. Zeigst mich dann ja sicher auch nicht an. Spass bei Seite, der haut dich um und du überlegst 4 Wochen ob du ihn anzeigst? Völlig unabhängig vom Spiel.
    Als Trainer für mich noch wichtiger, melde es dem Verband. Sonst knallt er demnächst mal einen ab, wenn sie verlieren. Der muß eine Sperre bekommen, lange, wenn nicht sogar für immer.
    Eins verstehe ich jedoch nicht. Du schreibst, Linienrichter hebt die Fahne und Schiri pfeift. Also gab es einen Elfer? Verschossen, oder warum seid ihr nicht aufgestiegen?
    Und zu guter letzt muss ich Andre noch recht geben, ich Schreie nie rein, wenn der Schiri eine Entscheidung trifft, sei sie noch so ungerecht. Ich trainiere es sogar in der E, seinen Mund zu halten wenn etwas ungerecht ist. Pfeife in Trainingsspielen oft mal unfair und sage den Spielern, die die Entscheidung beanstanden, dass Schiris auch nur Menschen sind und Fehler machen, trotzdem ihre Entscheidung nicht zurücknehmen, auch wenn sie noch so laut schimpfen.


    Gruß Alex

    Hallo,
    lass ihm seine Ruhe vor dem Sturm. In der Bezirksliga wird er noch genug gefördert und er wird sich umgucken, wie viel Fußball auf einmal auf ihn zu kommt. Die Pause ist in den Klassen eh schon relativ kurz bemessen und sollte auch als Pause genutzt werden. Ein bischen Fussball zum Spaß mit Pappa und Freunden gehört auch zur Pause.
    Gruß Alex

    Meiner Meinung nach, sollte in den Klassen in denen wir uns hier bewegen, immer nach außen geleitet werden. Die Gefahr von außen ist erst in höheren Klassen und alter vielfältig, bei jungen Spielern und nicht ganz so doll begabten kommt halt nicht mehr als eine Flanke rein. Ein relativ einfach zu erlernender Standard der Verteidigung. Nicht ungefährlich, aber berechenbar. Wogegen der Spieler, der zur Mitte geleitet wird, unzählige Varianten offen hat. Alleine die Gefahr, dass er aus grosser Distanz auf's Tor schießen kann, dass er die Seite sehr leicht wechseln kann oder aber einfach nur den IV platt spielt und vorm Tor steht, ist zu gefährlich. Dränge ich ihn nach außen, so kann sich meine Abwehr verschieben, weil die andere Seite an Gefahr verliert.
    Wie gesagt, das nur bei jüngeren Spielern oder niedrigen Klassen. Um so besser die Spieler werden, umso gefährlicher wird auch das ableiten nach außen. Dann entscheidet die individuelle Situation.
    Gutes Beispiel vielleicht, ich würde es immer versuchen zu vermeiden einen Robben nach innen ziehen zu lassen.


    Gruß Alex

    Tom, du suchst nach Missverständnissen. Ein guter Trainer lässt den Gegner nicht völlig unter gehen. Bevor ich meinen Gegner abschlachte, spiele ich eher "verletzungsbedingt" mit einem weniger.
    Daher gibt es bei mir fast nie überhöhte Siege. Trainer und auch Eltern bemerken das manchmal und bedanken sich danach und sind die letzten, die sich über jubelnde Spieler aufregen würden.

    Ganz ehrlich? Auch verlieren muss gelernt sein. Wer Freude als Hohn oder Provokation sieht, hat genau so wenig auf dem Fußballplatz zu suchen, wie der, der die Gegner nach einem gewonnenen Spiel nieder macht.
    Ich hab es ehrlich gesagt satt, dass ich mich mit meiner Freude über einen Sieg verstecken muss, nur weil es Ignoranten gibt, die sich dadurch provoziert fühlen. Das ist einer der Gründe, warum mein Vater mit mir als 12 jähriger nicht mehr ins Stadion gegangen ist. Da war es schon Provokation genug, wenn man den falschen Schal an hatte, geschweige dann, wenn man sich über den Sieg gefreut hat. Was hat das alles mit Sport, mit Fußball zu tun?

    Mein reden Chris, Emotionen ja, feiern ja, aber nicht den Gegner beleidigen oder vorführen. Ich als Erwachsener und normal denkender Mensch, hoffe ich zumindest, kann eh nicht verstehen wie man darauf kommen kann, nach einem gewonnenen Wettstreit seinen Gegner zu beleidigen. Ist mir unbegreiflich. Z.B. direkt nach dem Schlusspfiff verlange ich von meinen Spielern, dass man vor jeglichem Gesang oder so, fair zum Gegner geht, ihm Respekt zeigt. Erst nach der Verabschiedung durch den Schiri wird gefeiert.
    Und Emotionen gehören zu jedem Wetkampf, das ist nun mal so, auch wenn dieser Spruch noch so missbraucht wird von Ignoranten. Emotionen können ja sehr vielfältig sein, auch ganz leise und fast unbemerkt.


    Gruß Alex


    P.S. Etwas was in meinen Augen garnicht geht und mit sofortigem Ausschluss vom Spielfeldrand geahndet würde ist, wenn man seine Spieler zu motivieren versucht mit: geh ran, der kann nix!

    Sorry Tom,
    aber ich denke du übertreibst ein wenig. Trainer 1 sieht es genau richtig. Wenn man keine überschwingliche Freude haben möchte, dann sollte man sich eher dem Golfsport widmen. Ich weiß nicht wo ihr hin wollt, was ihr aus Fussball machen wollt, zum Glück sieht die Realität doch noch ganz anders aus. War 3 Tage lang mit 80 Jugendmannschaften auf einem Turnier und kann nur sagen, es wurde gefeiert, sich über Siege gefreut, Leidenschaft, auch von Seiten der Eltern, Trainer die nicht still am Rand stehen und vieles was hier verdammt wird. Darunter waren auch viele vom Verband die was zu sagen haben, vom DFB waren auch einige da und keiner von denen hat auch nur annähernd sich so verhalten wie es hier glorifiziert wird. Das zeigt mir wieder mal, dass es etwas gibt, zwischen blanker Theorie und Realität, das nennt man Emotionen, und die gehören mehr zum Fußball als jeder Leitfaden, der von irgendwelchen Sesselpupsern verfasst wurde, die noch nie gegen einen Ball getreten haben. Fußball ist und bleibt ein Wettkampf bei dem es einen Sieger und einen Verlierer gibt. Der Sieger feiert und der Verlierer macht sich Mut fürs nächste Spiel. An dem Tag, an dem das nicht mehr so ist, werde ich mir einen anderen Sport suchen, also nie.
    Wie gesagt, Freude ja, auch laut mit Gesang und allem was dazu gehört, ohne den Gegner zu beleidigen oder zu demütigen. Und wenn unsere Eltern nach einem Sieg nur so da stehen würden, dann würde ich ein ernstes Wort mit ihnen reden.

    Geld ist kein Problem, haben eher zu viel davon, so dass wir den Kindern viel wieder zurück geben können in Form von Equipment. Sind aber auch Ausrichter eines riesigen Turniers, mit 80 Mannschaften über 3 Tagen und das bringt eine gute finanzielle Basis.
    Ob es unserem Ruf schadet? Vielleicht bei denen, die nicht das Positive in der Ablehnung ihres Jungen sehen. Ich bin froh, dass der Verein unsere Selektion unterstützt und nicht die Teams immer weiter vollstopft bis hin zu dem Punkt, wo ein vernünftiges Training nicht mehr möglich ist.

    Cherry picker sind wir, da wir aber in einer grossen Stadt wohnen, haben wir viele Vereine im näheren Umfeld. Wie gesagt, wir bringen Kinder nicht ab vom Fußball, sondern sprechen mit ihnen und ihren Eltern und erklären die Situation.
    Wenn du die finanzielle Seite ansprichst, wir verzichten so ja eher auf viel Geld. Wenn ich pro Mannschaft 5-10 Spieler mehr aufnehme, als wirklich sinnvoll wäre, dann mache ich einiges mehr an Umsatz.

    Wenn ich die Möglichkeit habe eine weitere Mannschaft zu stellen, dann schicke ich auch niemanden weg. Wenn ich diese Möglichkeit nicht habe, dann ist es sinnvoller die Jungs weg zu schicken, damit sie bei einem anderen Verein, der eine weitere Mannschaft zusammen bekommt, spielen können. Wem nützt es denn, wenn ich zig Spieler habe, von denen ich nur wenige spielen lassen kann? Und bevor mir meine guten Spieler weg laufen, weil sie kaum noch Spielanteile bekommen und ewig verlieren, wird halt selektiert.
    Aber ich kann mich nur wiederholen, es ist einfach immer nur bei allem die negative Seite zu sehen. Wenn mein Sohn die Wahl hat, ewig auf der Bank zu sitzen oder immer für Niederlagen verantwortlich zu sein, oder zu einem anderen Verein zu gehen, viel zu spielen und Spass zu haben, dann fällt die Entscheidung nicht schwer. Davon haben alle was.
    Komisch, dass immer wieder beim Fußball daraus ein Problem gemacht wird. Bei anderen Sportarten ist das ganz normal und völlig akzeptiert.

    Ich denke, dass es völlig legitim ist, wenn ein gemeinnütziger Verein Kapazitätsgrenzen erkennt und sie auch einhält. Im Gegenteil, ich sehe es eher als bedenklich an, wenn Vereine diese Grenzen wissentlich überschreiten und sich an den Beiträgen bereichern ohne die Kinder und Jugendliche angemessen betreuen zu können.

    Natürlich darf ich als Trainer den Rat geben, sich besser einen anderen Verein zu suchen. Einfach mal das Negative dabei raus nehmen und das Positive dabei sehen. Wenn mein Kader groß genug ist und ich keine weiteren Spieler gebrauchen kann, dann nehme ich einfach keinen mehr auf. Gleiches gilt auch bei einem grossen Kader, wenn ich dann jemanden bekomme, der leistungsmäßig nicht mithalten kann. Ich würde ihm keinen gefallen damit tun ihn nur wegen seiner Liebe zum Verein oder seines Beitrages wegen zu behalten und ihn dann auf der Bank versauern zu lassen. Daher ist es bei fehlenden Alternativen im Verein sinnvoller dem ein oder anderen einen Vereinswechsel zu raten.
    Leider mußte ich gleiches für die neue Saison auch tun. Bei mir waren es aber nicht nur 2 Spieler, sondern einige mehr.
    Gruß Alex

    Hallo zusammen,
    eigentlich ist die Antwort auf die Frage doch sehr einfach. Weiterbildung kann nie schaden. Selbst wenn man in der Weiterbildung lernt, wie man es am besten nicht macht, hat man was gelernt. Das was ich nur jedem raten kann ist, nicht alles was man lernt als einzig wahre Methode zu verherrlichen.
    Pauls Vergleich mit Typ A und Typ B zeigt doch schon das Problem eines Lehrgangs auf. Wie mache ich aus fussballinteressierten Leien Trainer, die nicht mehr Schaden anrichten als alles andere. Also Typ A mit Schein oder Typ A ohne Schein. Um so höher der Schein, desto höher auch die fussballspezifische Lehre und tiefergehende Ausbildung. Ab dann wäre Typ A eh überfordert und Typ B, der sich im ersten Lehrgang eher gelangweilt hat, gefordert.


    Gruß Alex

    In meiner Sprache übersetzt sagt man: Wenn es eine Blume ist, so wird sie auch blühen.
    Stützpunkt hin oder her, der junge kann was und wenn er ernsthaft bei der Sache bleibt, dann kann es auch was werden. Dazu braucht man keinen Stützpunkttrainer mit oder ohne Lizenz. Ich würde ihn für meine C sofort nehmen und so denken sicher auch andere Trainer. Allerdings würde ich auch keine Zeit mehr verlieren und ihn direkt zu einem grossen Verein bringen. Im Video, auch wenn da gute Mannschaften dabei waren, sind keine ernsthaften Gegner zu sehen und somit fehlt ihm als Förderung auch der Vergleich mit gleich starken Gegnern.


    Gruß Alex

    P.S. Es handelt sich natürlich um die C Jugend und die Trainingseinheit hat ca 10-15 Minuten gedauert. Da weitere Übungen mit Ball ja auch noch die Kondition fördern, denke ich, dass es völlig ausreichend ist.

    Hallo zusammen,
    leider fehlt mir sowohl die Fitness als auch das profunde Wissen im Konditionstraining, als dass ich mich selber auf die jungen Männer loslassen möchte. Daher kann ich nur jedem Trainer raten, sofern er nicht so bewandert in der Materie ist wie Paul, einen Fitnesscoach zu engagieren. Habe genau das gestern zum ersten Training gemacht. Die Jungs haben erst etwas komisch geschaut, aber nach kurzer Zeit richtig gut mitgemacht. Natürlich können wir nicht zu jeder Trainingseinheit jemanden kommen lassen, daher habe ich im Vorfeld einen sehr pflichtbewussten Spieler auserkohren, der die Übungen in Zukunft leitet. Habe die Jungs im Nachhinein befragt, wie sie die Einheit fanden. Da ich sehr drauf achte, dass es nicht zu lange dauert und somit keine Langeweile aufkam, hat es ihnen sehr gefallen. War zudem auch das erste mal, dass sie so trainiert haben und es sah super professionell aus. Jetzt hoffe ich, dass der Spieler es genau so gut hin bekommt. Spätere Weiterentwicklung und Wiederholung ist schon geplant.
    Gruß Alex