Im Badminton ist der erste Aufschlag kein Angriffsball. Beim Fussball halte ich das für unangebracht.
Beiträge von Alexbonn
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Bei der E habe ich einen gehabt, der hatte einen mächtigen Bumms, der hat direkt von der Mittellinie drauf gehalten. Dazu hatte ich noch einen superschnellen Stürmer, der hat dann die Abpraller verwertet.
Bei den Grossen geht's eher nach Standard. Pass zurück und ruhiger Aufbau. Obwohl ich da auch gerne mehr draus machen würde. -
Hatte darüber schon öfters mal was gelesen, aber nie Zahlen dazu gehabt.
Die Frage ist, was kann man daran ändern? Fakt ist doch, dass im sehr jungen Alter ein halbes Jahr Unterschied sehr viel ausmacht. Die einzige Möglichkeit ist nur die gute Zurede, dem Kind zu sagen, dass der Andere ihm ja auch einige Monate voraus ist und sich das in Zukunft relativiert. Den Trainern muss man diese Problematik präsent machen, damit sie die Qualitätsunterschiede im Verhältnis zum Alter sehen. -
Die Zoneneinteilung finde ich sehr gut. Wenn jeder Verein das so hinbekommt, dann kann und wird sich auch niemand mehr beschweren. Leider bekomme ich es in unserem Verein selbst nicht geregelt. Daher wären Absperrbänder und vor allem Aufklärungsschilder wirklich eine sinnvolle Sache. Werde es nochmal bei der nächsten Trainersitzung ansprechen und versuchen allen verständlich zu machen.
Das Bild auf dem Link ist natürlich echt grob. So sieht es bei uns glücklicher Weise nicht aus. -
Sorry, nicht dass es jemand falsch versteht, mit Torauslinie meine ich natürlich die vom Grossfeld.
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Es geht ja darum, dass die Zuschauer, also Eltern und Fans, das Spiel auch vernünftig sehen können. Das ist nicht der Fall, wenn sie in einem vernünfigen Abstand, also 10 bis 15 Meter hinter dem Tor stehen. Auf dem Bild aus England sieht man, dass dort das Spiel von der breiten Seite gesehen werden darf. Bei älteren Jahrgängen ist das normal, weil sie nicht mehr quer spielen und man von der breiten Seite ein Spiel einfach besser sehen kann. Mein Vorschlag ist ja, dass bei f oder e spielen, wo die aussenlinie der sechzehner ist, die Eltern auf die Torauslinie gehen. Dann sind sie nicht auf dem heiligen Rasen, sehen alles wunderbar und sind 16 Meter vom Platz entfernt. Das funktioniert auf beiden Seiten, also bei 2 spielen gleichzeitig.
Man sollte bei aller Liebe zum unbeeinflussten Spiel nicht vergessen, dass Eltern Eltern sind und ihren Kindern zuschauen möchten. So wie in jeder anderen Sportart auch. Unterbindet man das und schickt sie so weit weg, dass man höchstens noch den Torwart von hinten sehen kann, endet das in Unmut, Streit und schlieslich dazu, dass Eltern nicht mehr dabei sein möchten. Spätestens dann wird man ein Problem bekommen, wie man noch alle zu den Spielen bekommt. -
Hi Uwe,
die Zuschauerbegrenzung ist sehr gut, vor allem, weil sie bei uns, in meinen Augen, völlig falsch verstanden wurde. Bei uns hat man es so verstanden, dass die Zuschauer nicht an der breiten Seite des Spielfeldes stehen dürfen, sondern nur am Kopfende hinter den Absperrungen. Da ist der Unmut der Fans schon ziemlich groß, da man von dort aus recht wenig sehen kann. Normaler Weise sollte ein Abstand von der Seitenlinie von ca. 10-15 Meter reichen. Leider hat das "Spielfeldverbot" der Eltern schon zu sehr großem und unnötigem Ärger gesorgt.
Durch solche Absperrungen und den Schildern bin ich mir sicher, würde es wesentlich besser laufen. -
Da hast du sicher recht. Die Zeit für Erklärungen ist sicher nicht unerheblich, aber auch ich kann für die gleiche Sache nicht unendlich neue Verpackungen aus dem Hut zaubern. Somit reicht es meiner Meinung nach aus, wenn man für jede Sache zwei oder drei Varianten hat, die haben die Spieler nach 5 Minuten raus und beim nächsten mal geht's wesentlich schneller. Als Beispiel, eine der besten Trainingseinheiten, das 5:3 oder Eckchen oder Schweinchen in der Mitte oder wie man auch immer dazu sagt, kann man mit wenigen Mitteln neu verpacken, ohne vom Grundprinzip abzuweichen. Spieler, die gewohnt sind, am Anfang eines jeden Trainings damit zu beginnen, werden dich lieben, wenn du davon mal abweichst und etwas variierst.
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So, jetzt muss ich meinen Senf auch noch dazu geben.
Bei 18 Spielern würde ich auf jeden Fall versuchen, noch eine E2 hin zu bekommen. Was spricht dagegen? Dann steht man halt mal an einem Samstag ohne auswechselspieler da, weil sich 2 krank gemeldet haben, dafür kann man aber im Idealfall alle Jungs vernünftig spielen lassen. Bei allen rechenkünsten, bedeutet ein Kader von 18 Spielern, dass jeder fast zwei Drittel der Saison nicht spielt. -
Wie sehr sprichst du mir aus der Seele. Leider muss ich sagen, es sind die alten guten Trainer, die von ihren bewährten Methoden kaum oder garnicht abrücken. So zumindest meine Beobachtungen.
Oft muss man nur geringe Dinge verändern, wie ich gerne sage die Verpackung ändern, um am Ende den gleichen Inhalt zu bekommen, ohne dass es langweilig wird. -
@ krizzel
Kann dich gut verstehen und es auch gut nachvollziehen. Ich denke, sowohl du, als auch der größte Teil der Leute hier, ist sich einig, dass die Viererkette das bessere und effektivere System ist. Leider sind es viele Einflüsse, die sie extrem schwächen können. Z.b. Ist der Steilpass bei einer gut organisierten Kette entweder Abseits oder ein Torwartball. Bei einem Liberosystem kommt es zu einer 1:1 Situation, die so oder so ausgehen kann. Steht die Kette aber falsch oder reagiert falsch, dann ist der Ball drin. Bleiben deine Aussen nach einem Angriff vorne oder kommen nur langsam zurück, kann es fatal sein. Gründe warum es so ist können viele sein, du hast ja schon einige genannt. Da kann ich dir gut folgen, denn wenn du nie im Training alle verteidiger zusammen hast, dann kann man sowas auch nicht richtig trainieren. Und Training ist schon bei jungen Spielern sehr wichtig und nötig, um die Kette zu lernen, wenn man aber nur Leute hat, die schon seit ihrer Jugend nur Liberosystem gespielt haben oder sogar garkein Fußball, wird es um so schwerer.
Daher auch mein Vorschlag, versuche eine Mischung aus beidem hin zu bekommen. Auch wenn es zum Aufschrei hier führt, dass das sehr gefährlich ist, wenn man mal genau hin schaut, machen viele, die meinen das eine oder andere System zu spielen nichts anderes als eine Mischung, weil sie es garnicht besser können. Du wirst aus einem paar und dreissig jährigen Manndecker keinen Ballorientierten Raumdecker mehr machen, ohne ihn zum Deppen zu machen. Wenn du ihm aber bei bringst, bei einem Angriff von der anderen Seite eher nach innen zu verteidigen, hast du schon einen kleinen und vor allem einfachen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Als nächstes bringst du ihm bei, nicht jeden weg, also den bekannten weg zur Toilette nicht mitzugehen, sondern sich auch mal an ie Höhe seiner Mitspieler zu orientieren und nicht tiefer mitzugehen und wieder bist du einen kleinen Schritt weiter. Jetzt mußt du nur noch deinem Libero bei bringen, nicht ganz so tief zu stehen und deinem Torwart, dass er nicht auf der Linie festklebt. Dann hast du schon eine ganz gute Mischung erreicht, niemanden überfordert und ein ganz gutes System.
Eine richtige Kette, mit Sichel, Dreieck, Abseits und allem anderen was dazu gehört können eh die wenigsten Teams, da es sehr viel Training und vertrauen bedarf, welches man schwer hinbekommt, wenn man sich nur ab und an mal beim Training trifft, sofern es der Schichtdienst zu lässt.Gruß Alex
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Darf bei aller Sorge kein Argument dagegen sein. Wenns passiert, dann ist es halt so und wenn's passiert, dann mal gegen einen und mal für einen.
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Arme Schiris, ich möchte nicht deren Job machen. Wie will man von kurz hinter der Mittellinie ein abseits erkennen, wenn es nicht gerade einige Meter sind? Alt Trainer von der Seitenlinie schaffe ich das ja nichtmal.
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Also ich habe früher immer gerne mit Libero gespielt. Leider gewinnt man heute damit wohl keinen Blumentopf mehr.
Kann aber die wenigen Argumente gegen die Kette verstehen, auch wenn sie kein Grund dafür sind, sie nicht zu spielen.
Spieleraterial braucht man immer, egal für welches System. Ich denke die Angst besteht darin, dass die meisten denken für eine Kette braucht man bessere, als für ein Libero System. Ist natürlich Quatsch, der einzige Unterschied ist, dass es immer noch viele gibt, die nie Kette gespielt haben und jetzt umdenken müssen.
Das Argument Linienrichter ist natürlich auch kein Grund dagegen, wenn man aber auch klar sagen muss, dass ohne viele abseitsentscheidungen in die Hose gehen. Ist einfach so und kann man dem Schiri auch keinen Vorwurf machen. Daher trainiere ich so, dass die Verteidiger nie abbrechen, sondern weiter spielen, solange die Situation nicht abgepfiffen wird. Klingt logisch, machen aber viele nicht. Nutze aber auch einen kleinen Trick,sofern man es so nennen kann. Ich weise meine Verteidigung immer laut an, sie im abseits stehen zu lassen und jedes mal wenn es so ist, sage ich, seht ihr, die stehen so immer im abseits. Vielleicht irre ich mich, aber das bekommt auch der Schiri mit und achtet automatisch viel mehr darauf. Im Zweifel entscheidet er eher für abseits. Kann natürlich auch völliger Quatsch sein, aber wäre nicht das erste mal, dass an mit einfachen und legalen Mitteln jemanden beeinflussen kann. -
Endlich eine vernünftige Diskussion ohne Beleidigungen und aufdrängen eigener Meinungen.
Zum Strassenfussball, wie vom DFB beschrieben, interpretiere ich wie folgt: in den Ferien haben wir oft Funkicks gemacht. Bedeutet, alle die da waren konnten mitspielen, auch die Eltern der Jungs. Somit hat man das, was viele hier meinen, was riesigen spass macht und wo alle vom anderen was lernen können, auch wenn man nicht das gleiche Alter hat. Das Resultat daraus ist, dass am Anfang der Saison auf einmal Jungs sich anmelden, mit denen man dort gespielt hat. Die Eltern derer sagen dann, meinem Sohn hat das "Training" wärend der Ferien so viel spass gemacht, dass er unbedingt jetzt auch weiter im Verein spielen will. Fazit, der Strassenfussballer schliesst sich einem Verein an und somit wird in der Breite betrachtet, der Strassenfussball integriert.
Leider muss man sagen, dass hier schon der ein oder andere Vater auffällt, hat frei, bringt Sohnemann zum Training und hat die phantastische Möglichkeit, zusammen mit seinem Kind ein wenig Zeit in den FERIEN zu verbringen, zieht es aber vor sich zu verdrücken. Seltsamer Weise, sind es dann später genau die jenigen, welche es vorziehen 10€ in die Kasse zu legen, als sich mal ein paar Stunden an den Grill zu stellen.
Soweit, was den Spasskick angeht, sind wir uns doch eigentlich einig. Jetzt kommt der Punkt, an dem die Ansichten auseinander driften. Wird 2 Wochen vor ende der Ferien der "normale" Trainingsbetrieb wieder aufgenommen, hat das meiner Meinung nach nichts mehr mit dem Spasstraining davor zu tun. Jetzt erwarte ich, dass alle wieder ordentlich zum Training erscheinen, sofern sie nicht in Spanien im Meer planschen. Dies ist völlig losgelöst von irgendwelchen Schulferien zu betrachten. Warum das eine mit dem anderen vermischen?
Hier gibt es zahlreiche unterschiedliche Meinungen, alle haben sicher Punkte die dafür sprechen und andere die dagegen sprechen, das muss halt jeder Trainer für sich entscheiden. Da gibt es meiner Meinung nach keinen Leitsatz, den man verfolgen kann oder muss.
Wie sehr nun die Trainingsbeteiligung für Konsequenzen verantwortlich sein soll und darf, ist auch jedem selber überlassen. Wenn man die Jungs und deren Eltern ein wenig kennt, dann hat man leicht den richtigen Riecher, ob nun der Junge keinen Bock hatte, oder ob die Eltern da manipulierend am Werk waren.
Ich hatte mal einen Jungen, der ist nach den Ferien zum Training gekommen und meinte, endlich wieder Training, mir war so langweilig in den Ferien. Er war kein einziges mal beim Spasskick dabei, noch war er beim offiziellen Trainingsbeginn dabei. Seine Eltern sind die Kategorie, 10€ in die Kasse, nie mit zu Spielen fahren und überhaupt, am liebsten solle man ihren Sohn doch zum Training zuhause abholen kommen. Mal im ernst, kann ich so einem kleinen Kerl da einen Vorwurf machen oder gar mit Konsequenzen drohen? Ich bin in vielen Dingen eine harte Sau, das wisst ihr aufgrund meiner Posting sicher, aber ich versuche abzuwägen, ob der Spieler nur ein Opfer seiner Eltern ist.Gruß Alex
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Thomas
Ich weiss, du hast recht. Aber eine Kette, die nicht funktioniert ist mindestens genau so löchrig, in meinen Augen sogar noch mehr. Es muss ja auch nicht für immer so bleiben, sondern als Übergangslösung herhalten.
Wenn man den Verteidigern außen jetzt noch erklärt, dass sie bei einem Angriff von der anderen Seite ruhig in die Mitte ziehen sollen, um ein unmittelbares Tor durch eine Flanke verhindern zu können, dann bist du wieder ein Stück weiter richtung Kette gegangen, ohne sie zu überfordern.
Ist aber auch nur ein persönlicher Tip von mir gewesen, um nicht auf Teufel komm raus entweder oder zu spielen. Ausbildungstechnisch sollte man schon in eine Richtung gehen, damit am Schluss etwas sinnvolles bei raus kommt. -
P.S. Dabei darf man bei aller Taktik natürlich nicht vergessen, dass es kein System gibt, dass absolut wasserdicht ist.
Der Pass nach aussen, ein überlaufen des aussenverteidiger und ein relativ weit entfernter innenverteidiger ist natürlich brandgefährlich. Vor allem, wenn er bis zur Grundlinie kommt und den flachen Pass nach innen gibt. Sowas trainiere ich immer wieder mit den Jungs. Es macht viel spass und Ist sehr lehrreich. -
Wow, so etwas zu schreiben ist echt schwierig. Ich denke wenn wir vor einem Taktikboard stehen würden, wäre alles sehr klar. Aber eine Sache hat sich bei deiner Interpretation schnell gezeigt, du brauchst sehr schnelle innenverteidiger. Wenn da nicht beide flink sind, geht es voll in die Hose.
Dazu kommt dann natürlich immer wieder das Problem der Linienrichter. Hat man einen, dann klappt es auch mit dem abseits, hat man keinen, ist es Glück. Schade, aber Realität.
Als Tip meinerseits an alle, die Viererkette spielen wollen und alle Probleme minimieren wollen, tendiere ich eher zu einer Mischung aus Manndeckung und Raumdeckung. Die Aussenverteidiger spielen eher Manndeckung und die Innenverteidiger Raumdeckung. Der sechser ist dabei eher der Spielverderber, der immer und immer wieder den Ball angreift. Die IV bleiben dabei sehr zentral und lassen sich nicht zu weit raus locken, weder nach vorne, noch zur Seite.
Alles andere ist eher was für Teams, die das jahrelang gelernt haben und vor allem aufeinander blind eingespielt sind. Die Krönung einer Viererkette ist auf abseits zu spielen. Also bei einem zentralen Rückpass der Stürmer den nun Ballbesitzenden mit 2-3 Leuten anzugreifen und alle anderen im abseits stehen zu lassen. -
Genau das meinte ich Paul. Der nicht aufgedrehte Stürmer hat im Grunde nur eine anspielstation und die ist weg vom Tor. Also sagen wir auf den hängenden Stürmer. Wenn nun nur einer der Innenverteidiger auf ihn geht, dann besteht die Möglichkeit dass er ihn umspielt und dann muss der zweite Innenverteidiger drauf und der ehemals nicht aufgedrehte Stürmer ist frei. Gehen aber beide IV zum hängenden Stürmer steht der erste Stürmer im abseits. Also nachdem er dem hängenden Stürmer den Ball gegeben hat.
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Hoffnungsloser Fall!
