Theorie und Praxis zwei Welten treffen aufeinander.
Da du das Flügelspiel im Tranining regelmäßig angesprochen und trainierst hast, gehe ich davon aus das die Spieler immer wieder unbewußt in ihr gewohntes Muster (durch die Mitte) zurückfallen.
Das heißt deine Spieler wissen was du erwartest, denken aber im Spiel nicht mehr über deine Anweisungen nach.
Wenn dies öfter vorkommt solltest du deinen Spielern sagen welche Konsequenz du bei weiterer Mißachtung folgen läßt. Meine wäre klar und deutlich zu sagen das ich denjenigen ausechseln werde der dies fortlaufend macht. Das gilt besonders für die Außenstürmer bzw. die entsprechenden Mittelfeldspieler.
Während des Spiels würde ich die jeweiligen Spieler noch 2 bis 3 mal auf das Flügelspiel hinweisen. Danach würde ich wie angekündigt den vorgewarnten Spieler vom Platz holen und auf der Ersatzbank schmoren lassen. Nach ca. 10 Minuten würde ich zu diesem Spieler gehen und ihn fragen (Einzelgespräch) warum ich ihn ausgewechselt habe. Falls er mir nicht den richtigen Grund nennen kann oder will, würde ich ihm erklären warum ich es gemacht habe und das er erst wieder ins Spiel kommt wenn er die Position auf der Außenbahn hält wie ich es vorgegeben habe. Würde er nach seiner erneuten Einwechselung wieder das Flügelspiel vernachlässigen, würde ich ihn vom Platz holen und in diesem Spiel nicht mehr einwechseln. Nach spätesten 2 bis 3 Spielen halten die Spieler die von dir gewünschten Positionen. Und wer dies nicht macht, der muß auch mal ein komplettes Spiel aussetzen.
Da wir in unserer Klasse (B-Juniorinnen) bis zu 4 Spielerinnen beliebig oft ein- und auswechseln dürfen funktioniert das sehr gut.
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Beiträge von bcefferen
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Es ist sicherlich unzweifelhaft, das es Schulen mit unterschiedlichen Systemen (Lernkonzepten) gibt. Entscheidend ist immer welche Menschen dahinter stehen bzw. wie sie diese Konzepte mit Leben füllen.
Das gleiche gilt für Trainer im Bereich Fußball. Es gibt gute, weniger gute und sogar schlechte!
eversingledy hat persönlich schlechte Erfahrungen mit dieser einen Montesory-Schule gemacht. Es wurde hier nach bisherigen Erfahrungen gefragt. Sie hat nur ihre eigenen, tatsächlichen Erfahrungen wiedergegeben. Das diese schlecht waren, kann uns sollte niemand kritisieren.
Ich persönlich glaube, das gerade bei Jungen der gewünschte Erfolg sehr durchwachsen sein wird. Das liegt daran, dass die besseren Jungs in diesem Alter bereits im Verein spielen. Nur wem es wirklich um Breitensport geht und sich und den neuen Spielern Zeit für die Entwicklung läßt, wird mit einem solchen Konzept erfolg haben.
Meine eigenen Erfahrungen dagegen bei Mädchen sind recht gut. Wem es gelingt vom Alter einer E-Jugend eine komplette Mannschaft zusammen zu bekommen, hat sehr gute Chancen aus dieser Truppe innerhalb von 1-2 Jahren eine wirklich starke Mannschaft zu formen. Mädchen die erst ab dem C-Alter mit dem Fußball beginnen, werden nur recht selten mit denen mithalten, die erheblich früher begonnen haben.
Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel.
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Ich glaube, das es sehr wichtig ist Kindern in diesem Alter Selbstbewußt zu machen und ihnen ihre wirkliche Leistungsfähigkeit erkennbar zu machen.
Nur wer sich selbst etwas zutraut wird unvoreingenommen an Dinge heran gehen und auch mal ein Risiko wagen. Und genau das ist es was wir als Trainer brauchen um Spieler und Spielerinnen zu entwickeln.
Ein Beispiel: Schülern/Schülerinnen aus unteren sozialen Schichten besuchen in der Regel verstärkt Haupt- oder Realschulen. Ganz vielen wird eingeredet (teilweise von ihren eigenen Eltern) das sie ein Gymnasium oder das Studium nicht schaffen. Das geschieht meisten aus Angst oder Unwissenheit. Somit entscheiden sich die meisten für die einfacheren Schulformen. Eigentlich ist das totaler Unsinn, da Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten nicht generell schlauer oder dümmer sind. Einzig die wirkliche Förderung entscheidet.
Genau das gleiche geschieht beim Fußball. Ganz viele Kinder blockieren sich innerlich selbst, da sie von ihrem Umfeld (Eltern, Trainern, Freunden, Mitspielern) oft ungewollt das Gefühl erhalten es nicht zu können. Wenn diesen Kindern diese unbewußte, innere Angst genommen wird, gibt es nicht geahnte Leistungsschübe.
Leute, wir reden hier über Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Die haben noch soviel unendecktes Potenzial, das nur darauf wartet gefördert zu werden.
Ich jedenfalls kann nicht verstehen, das selbst hier Trainer mitteilen, diese Kinder haben es nicht drauf, ohne diesen Kinder mal eine richtige Förderung zukommen zu lassen. Eine bei der auch das Herz und der Verstand angesprochen und nicht gebrochen werden. Denn wer sich verstanden fühlt, wird auch seine Leistung erheblich verbessern.
Nicht falsch verstehen, ich möchte hier keine generelle Kritik an extrem leistungsorientierte Trainer loswerden. Ich möchte nur darauf hinweisen das Trainer nicht nur die Aufgabe haben Fußball zu vermitteln, sondern auch andere wichtige Werte (Teamfähigkeit, Freundschaft, Selbstbewußtsein, Einsatzbereitschaft u.v.m) an unsere Zukunft (Kinder) weiter zu geben.
Unabhängig davon müssen wir zwischen Basisarbeit und leistungsorientiertem Fußball unterscheiden. Mein Kommentar bezieht sich ausschließlich auf die Basisarbeit. Bei proffesioneller Spielweise gelten selbstverständlich die Gesetze des Dschungel´s
. Nur die besten überleben bzw. werden ggf. Profis und verdienen sie eventuell goldene Nasen
.
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In unserem Ort gib es eine C-Spielerin die spielt seit ihrer Kindheit bei einer recht starken Jungenmannschaft.
Sie ist so gut, das bereits mehere Bundesligisten ihr Angebote (Turbine Potsdam etc.) für ihr vorhandenes Fußballinternat gemacht haben. Bin selbst sehr gespannt für welchen Verein sie sich ab der B-Jugend entscheiden wird.
Will heißen: wenn deine Spielerin so gut ist wie du sagst, könnte sie vorrübergehend bei den Jungen (mit Sondergenehmigung/Altersabhängig) spielen. Diese Sondergenehmigung wird bei Talenten in der Regel problemlos erteilt.
Unabhängig davon würde ich sie im Training als Co-Trainerin einbinden. Das stärkt ihr Selbstbewußtsein und sie kann den anderen zeigen wie es geht. Zum einen bindest du sie damit an´s Team und zum anderen ist sie wenn sie es anderen vormacht nicht unterfordert.
Oder hättest du mit einer C-Spielerin als C-Trainerin ein Problem?
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Hört sich jetzt etwas hart an, aber wenn eine Spielerin der absolute Überflieger ist, solltest du dir ernsthaft überlegen ob sie in deinem Team richtig aufgehoben ist.
Wie du selbst bestätigst ist sie erheblich unterfordert.
Bei uns in der Region (Köln) gibt es Mädchenmannschaften, die haben 3 bis 4 Nationalspielerinnen (zum Teil aus anderen Ländern). Da wir in diesem Winter gleichzeitig mit denen in einer Soccerhalle trainiert haben, konnte ich mir die Spielweise des öfteren ansehen. Ist wirklich Wahnsinn was die drauf haben. Die spielen anderen Mannschaften den Ball durch´s Ohr wenn es sein muß. Was für Trick´s die drauf haben, einfach genial.
Die meisten guten Spielerinnen wechseln dorhin, um besser gefördert zu werden, oder rechnen sich dort bessere Chancen aus eventuell mal ganz oben (Bundesliga) zu spielen.
Deine Spielerin ist wahrscheinlich so gut, das sie auf Dauer sowieso zu einer erheblich stärkeren Mannschaft wechseln wird. Falls sie das nicht macht wird das vorhandene Potenzial nach und nach verschüttet.
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Spielt eine Mannschaft immer schlecht und verliert, geht bei vielen die Motivation verloren. Ganz ohne Erfolgserlebnisse geht es auf Dauer nicht. Ansonsten ist ein solches Team im besten Fall eine Spaßmannschaft.
In der Region Köln nenne ich eine solch Mannschaft "Karnevalstruppe". Bitte keine Vergleiche mit dem 1. FC Köln, der leidet schon genug unter sich selbst.
Die Aufgabe eines Trainer´s ist nicht nur das Kinder Spaß haben, sondern liegt zusätzlich darin Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Selbstbewußtsein und Technik zu vermitteln. Selbst relativ schwache Mannschaften können bei guter Förderung an die Leistung der anderen Mannschaften (Normalstaffel, Kreisliga) herangeführt werden.
Bei einer ganz schwachen Truppe sollte man ca. 1-2 Jahre für eine deutliche Verbesserung planen. Diese Zeit muß man sich selbst als Trainer und der Mannschaft für die Entwicklung geben.
Bestes Beispiel ist meine eigene Truppe. Im ersten Jahr der C-Juniorinnen belegten sie mit nur 7 geschossenen Toren abgeschlagen den letzten Platz in der niedrigsten Klasse. Viele Spielerinnen wollten aufhören, weil es ihnen einfach keinen Spaß mehr gemacht hat. Nachdem ich das Team übernommen habe wurde aus dieser Truppe eine richtig starke Einheit. Die Folgesaison wurde ohne Niederlage, mit knapp 70 Toren, als Meister, vor den Jugendmannschaften des FFC Brauweiler (Frauen-Bundesliga) und TuS rrh. Köln (2. Frauen-Bundesliga) abgeschlossen. Ergebnis Aufstieg. Auch diese Saison läuft auf der Verbandsebebene viel besser als geplant. Anstatt des angestebten Platz in der Mitte der Tabelle haben die Mädels mit Platz 1 noch gute Chancen in die höchste Klasse des Fußballverbandes Mittelrhein aufzusteigen.
Als erstes wurde an der grundlegenden Technik (Ballannahme, Ballweitergabe) und Stellungsspiel gearbeitet. Die Ausdauer (Kondition) wurde erheblich verbessert. Weiter wurde am Pass- und Kombinationsspiel gearbeitet. In der Abwehr wurden die Unsicherheitsfaktoren durch personelle Umstellungen innerhalb der Mannschaft beseitigt. Paralell wurde am Torabschluß gearbeitet.
Ich war erstaunt wie schnell sich ein Verlierer-Team in eine kompakte, spielerisch deutlich stärkere Mannschaft entwickelt hat, die mitlerweile nicht nur im Kreis, sondern auch auf Verbandebene respektiert wird. Natürlich gibt es noch einige Mannschaften die besserer sind als wir, aber die Leistungsvortschritte sind viel besser als ich es je dachte.
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Das spricht doch alles für sich selbst.
Theorethisch hier etwas schreiben, ohne selbst von diese Vorgängen betroffen zu sein ist eine Sache. Diese Situationen ständig zu erleben eine ganz andere.
Die Freiheit und Förderung hört da auf wo es anfängt die anderen erheblich zu beeinträchtigen. Da dies hier der Fall gewesen ist, und selbst die Eltern nicht in der Lage waren ihr Kind unter Kontrolle zu bringen ist ein Ausschluß die einzige richtige Entscheidung.
Hört sich hart an, aber auch Kranke haben kein Recht Spieler, Gegner und Trainer zu tyranisieren.
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Aus dieser Erfahrung wirst du wahrscheinlich gewisse Lehren ziehen.
Es ist wie bei Gericht: Recht und Gerechtigkeit sind nicht das gleiche.
Du wünschst das Jungschiedsrichter Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig bemängelst du das der von dir angeforderte Jungschiedsrichter nicht das nötige Fingerspitzengefühl hat. Wie soll er auch, er hat ja noch nicht genug Erfahrung um dich und die Mannschaft nicht für die Saison klar zu benachteiligen. Ich jedenfalls glaube nicht das ihm und dem Staffelleiter die Konsequenz die Sie damit auslösen berühren. Sie werden sich immer einreden, das sie nur ihre Pflicht erfüllt haben.
Ich wünsche und hoffe für dich und dein Team, das ihr eure nun noch schwerere Aufgabe löst und nicht absteigt. Viel Glück und Erfolg.
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B-Juniorinnen
Die wichtigsten Dinge wurden bereits aufgezählt.
Zusätzlich lege ich besonderen Wert auf faire, technisch gute Mannschaften. Tuniere an denen mir bekannt ist das Tretertruppen mitmachen bzw. Team´s mit ständigen verbalen Provokationen auffallen meide ich grundsätzlich. Es sollten immer Team´s aus verschiedenen Staffeln antreten, damit nicht immer gegen bekannte Mannschaften gespielt wird. Die Leistungsunterschiede sollten nicht zu groß sein, da es einfach keinen Spaß macht bzw. der Mannschaft nicht weiterhilft wenn sie mit 4 bis 8 Toren unterschied je Spiel gewinnt oder verliert.
Die Spielzeit je Spiel sollte mindestens 12-15 Minuten betragen, da es immer wieder Mannschaften gibt, die mit Mann und Maus verteidigen. Dann ist wenigstens genug Zeit auf großen Toren die Überlegenheit in Tore umzusetzen bzw. alle Spielerinnen bekommen genügend Spielzeit.
Gute Verpflegung mit nicht überhöhten Preisen sollten der Altersgruppe angepaßt werden. Am besten sind 2 Banden, damit das Spiel nicht immer unterbrochen wird bzw. der Vorteil den der Einwurf bzw. das Einrollen eigentlich sein sollte, nicht zum Nachteil wird.
Gut fand ich ein Tunier auf dem von allen Mannschaften und dem gesamten Tunier fortlaufend Foto´s gemacht wurden. Diese wurden per Laptop / Beamer an die Wand geworfen. Nach dem Tunier erhielt jede Mannschaft eine CD mit diesen Bildern.
In jedem Fall sollten alle Plätze ausgespielt werden, da es sehr oft vorkommt das die Tuniergruppen (z.B. bei 8 Mannschaften) nicht gleichstark besetzt sind. Oder aber Tuniere bei denen jeder gegen jeden spielt.
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Die Rote Karte zieht eine Sperre nach sich.
Bei uns ist es so das Spielberichte an den Staffelleiter geschickt werden. Dieser muß und wird in der Regel die Strafe nach den vorhandenen Statuten des jeweiligen Verbandes festlegen. In Fällen wo Vereine mit den Strafen nicht einverstanden sind müßte der Weg über die Spruchkammer gegangen werden. Die Kosten die für einen solchen Einspruch gezahlt werden müßten kann man sich getrost sparen, da in 99,9 % aller Fälle den Ausssagen und Ausführungen des Schiedsrichter gefolgt wird.
In vergleichbaren Fällen wie von dir angesprochen weiß ich, das diese Spielberichte oft(versehentlich) verloren gehen bzw. warum auch immer die Post (jaja die böse Post) beim Staffelleiter nicht ankommt.
Da der Staffelleiter somit gar keine Kenntnis vom Platzverweis bekommt, erfolgt auch keine Sperre.
Es ist wie immer, die Ehrlichen sind immer die Dummen.
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@loguito WER KÄMPF KANN VERLIEREN; WER NICHT KÄMPFT HAT SCHON VERLOREN,
Grundsätzlich gebe ich dir Recht, das es sich lohnt für seine Gedanken und Ideale zu kämpfen. Allerdings haben wir es mit einem etablierten System zu tun. Deshalb kann ein solches System nur aufgebrochen und mit einer anderen Ideologie in andere Bahnen gelenkt werden wenn sie die Basis (Trainer) als Einheit auftritt. Einzelne, oder kleine Gruppen die sich zusammenschließen werden gegen das aktuelle System nichts ausrichten.
Mein Spruch deshalb: Kämpfe dort wo es sich lohnt, ansonsten verlierst du die erforderliche Kraft die du benötigst in den Fällen wo es sich lohnt.
Denn jeder sollte sich überlegen ob er an verlorenen Fronten kämpfen möchte oder nicht.
Das gilt natürlich auch bei Fußballspielen. Denn wenn ihr gegen eine Übermannschaft nach schnellem, relativ hohem Rückstand (0:3 ) mit 120 % weiterspielt ist es nicht immer klug. Ich jedenfalls verliere lieber eine Schlacht (1 Spiel) mit 0:6, wenn ich dafür die nächsten 6 Spiele mit 1:0 gewinne. Das liegt bei uns allerdings daran, das wir nicht die stärkste Mannschaft in unserer Staffel sind und taktieren müssen.
Und taktieren ist gerade in der Politik und Gremienmeierei extrem wichtig. Immer erst die richtigen Leute bzw. die entsprechende Anzahl an Personen hinter dich bringen bevor du mit neuen Ideen/Änderungen aus der Deckung (wie im Fußball
) kommst.
Deshalb kann auch ich nur empfehlen einen starken Interessenverband der Trainer zu bilden. Diesem würde ich sofort beitreten.
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JungTrainer habe das natürlich ironisch gemeint wie du sicherlich auch!
Da ich sogar nicht nur bis 7 zählen kann brauch ich noch nicht einmal den von dir genutzten Block um mir die Namen und die Anzahl der Spieler zu merken ;). Ansonsten könnte ich nicht mehr die Spielberichte schreiben, die wir von jedem Spiel ins Internet setzen.
Nur mal so zum besseren Verständnis, notierst du tatsächlich die Vorlagengeber zu Toren? Um die ging es hier doch auch, oder?
Bemerkenswert finde ich wie Dinge verfälscht werden wenn man sie aus dem Zusammenhang herausgerissen werden. Smile, das ist die wirklich gut gelungen.
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Und nun wieder zu eigentlichen Thema
Ich bin der festen Überzeugung, das es recht einfach wäre die Qualität an der Basis deutlich zu verbessern, in dem alle Trainer die eine vom DFB anerkannte Trainerausbildung gemacht haben eine garantierte monatlich Summe (z.B. 200 Euro) für ihre Arbeit im Verein erhalten. Die monatlich Summe müßte dann jeder Verein dem Trainer zahlen.
Das funktioniert natürlich nur dann wenn grundsätzlich alle Trainer die eine Mannschaft betreuen verpflichtet wären einen Trainerschein zu machen. Will heißen jeder der Trainer (auch für alle Jugendmannschaften) sein möchte muß einen Trainerschein machen und bekommt dafür einen garantierten Betrag. Dieser Betrag müßte je nach Qualifikation (z.B. Trainerlizenz A, B oder C) gezahlt werden.
Die hauptsächlichen Kosten sollten dabei nicht die Kinder und Eltern zahlen, sondern der DFB und die Profivereine (sowie die hohen Amateuklassen) die letztendlich von der besseren Qualität mit besseren Spielern und Spielerinnen profitieren. Es kann doch nicht sein das die Basis ausbildet und der DFB und diese Vereine allein von Verträgen der Ferseheinnahmen, Pay-TV, Fifa, Uefa, sowie den Spielerverkäufen in Milliarden/Millionenhöhe profitieren. Millarden deshalb, weil allein die Fernseh- und Werbeeinnahmen auf eine Laufzeit von 10 Jahren gerechnet diese Beträge schnell ergeben. Zusätzliche Einnahmen aus der Champions-Legea und den Verkäufen der Spieler sind dabei gar nicht berücksichtigt.
Aber wie bereits gesagt, wir reden hier über Träume die wir nicht mehr erleben werden.
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Hier wird der Finger aber mal so richtig in die Wunde gelegt !!!
Sehr interessantes Thema !!!
Hier kann jeder viel pilosophieren, in der Realität (Basis) wird sich zumindest solange nichts ändern, solange der Wille in ganz vielen Ebenen (DFB, Verbände, Kreise und Vereine) nicht tatsächlich vorhanden ist und alle gleichzeitig an einem Strang ziehen und gemeinsame Ziele verfolgen.
Und genau das wage ich zu bezweifeln. Denn jede Ebene kocht bereits ihr eigenes, zum Teil selbstherliches Süppchen.
Und noch eines: Bei Geld hört der Spaß auf, da denkt jeder bekanntlich es einmal an sich selbst. Da dies auf jeder Ebene passiert wird sich nicht viel ändern. Aber Träumen darf natürlich jeder mal.
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Die Erstellung einer solchen Liste über Exel ist sicherlich kein Problem für jeden der sich mit Exel etwas auskennt.
Ob es allerdings einen Sinn macht für alle Mannschaften eines Vereins eine solch detailierte Auflistung zu führen wage ich zu bezweifeln. Wer will denn z.B. die ganzen Torvorlagen in einem Spiel festhalten. Und wo soll eine solche Statistik enden? Bei den erhaltenen Ecken je Spiel, bei den erhaltenen Freistößen, oder Einwürfen.?
Ich jedenfalls als Trainer bin froh wenn ich bei Spielen die 7:0 oder ähnlich ausfallen weiß wer überhaupt die Tore geschossen hat. Entscheidener für mich ist wie sie zu den Toren gekommen sind bzw. es geschafft haben dem Gegner die Tore zu unterbinden.
Nicht falsch verstehen, aber ich wage zu bezweifeln das solch eine Statistik einer Mannschaft weiterhilft. Jedem der es machen möchte wünsche ich viel Glück bei seiner umfangreichen Aufgabe.
Mich jedenfalls interessiert nicht wie viel Meter ein Spieler je Spiel gelaufen ist, oder ob wir 63 % Spielanteile hatten. Drei Dinge sind im Spiel entscheidend:
1. Wie ist das Endergebnis
2. Wie ist es dazu gekommen
3. Wie ist die Entwicklung der Mannschaft bzw. was können und müßen wir besser machen
Nochmals ich habe grundsätzlich nichts gegen Statistiken, aber für mich als Trainer sind andere Dinge viel wichtiger.
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So viel Aufmerksamkeit sollte einer Spielerin die sich selbst falsch einschätzt nicht zukommen.
Ansonsten glauben die anderen sie können bei vergleichbaren Aktionen die gleiche Aufmerksamkeit erhalten.
Wo das hinführt brauch ich sicherlich nicht zu sagen. Gerade bei Mädels in diesem Alter ist es wichtig kurz persönlich mit der Spielerin zu sprechen, und ihr zu sagen das du ihren persönlichen Standpunkt akzeptierst. Sie allerdings auch deinen und den der Mannschaft akzeptieren muss. Da dies nicht der Fall zu sein scheint, ist es das beste, das die Spielerin von sich aus diese Entscheidung trifft. Ansonsten müßtet du über kurz oder lang von deiner Seite aus einen (Schluß)strich ziehen.
Ich jedenfalls wäre in dieser Situation glücklich darüber das sich die Situation praktisch von alleine löst.
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Ein ganz klares "Ja" zu einem Co-Trainer
Dies aus mehreren Gründen:
1. Meistens sind Trainer berufstätig und müssen auch schon mal länger arbeiten
2. Je nachdem hat ein Trainer eine beruflich Schulung, oder ist aus familiären Gründen verhindert
3. Auch bei Krankheiten, steht immer ein Ersatz sofort zur Verfügung.
Ich habe mit meinem Co-Trainer das Training aufgeteilt. Will heißen einen Trainingstag übernimmt er komplett, den anderen ich. Das hat den Vorteil, das jeder nur noch ein Training in der Woche leitet und somit die zusätzliche Zeit anderweitig nutzen kann. Wir legen lediglich fest welche grundsätzlichen Trainingsinhalte aktuell trainiert werden sollen. Wie er das macht ist seine Sache.
Natürlich habe ich mir am Anfang angesehen wie er es umsetzt bzw. nachgehört wie unsere Spielerinnen sein Training werten. Die Aussage war das wir beide verschiedene Übungen nutzen um zu trainieren. Laut Aussage der Spielerinnen profitieren sie sogar von den Unterschieden.
Desweiteren gibt es immer mal Spielerinnen mit denen man nicht ganz auf einer Wellenlänge liegt. Und siehe da die kommen mit dem Co-Trainer besser ins Gesräch und teilen sich mit, wo ihre Probleme so liegen.
Ich finde es so optimal, das ich nicht mehr als Einzeltrainer arbeiten möchte.
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Als Einzeltrainer ist es sicherlich recht schwer, gleichzeitig einen Torwart und die Mannschaft zu trainieren.
Das Torwarttraining unterscheidet sich gravierend von den Übungen für sonstigen Spieler.
In diesem besonderen Fall kann ich allerdings auch den beleibten Torwart gut verstehen. Meistens sind auch die anderen Kinder froh, das sich überhaupt jemand für´s Tor meldet bzw. wie in diesem Fall prädestiniert ist.
Empfehlung meinerseits: Die anderen beschäftigen und sofort ein kurzes Einzelgespräch mit dem Torwart führen. Ihm dabei deutlich machen das er die Autorität des Trainers akzeptiert, ansonsten muß er mit Konsequenzen für seine Verweigerung rechnen. Diese müssen ihm sofort genannt werden, damit er vorher weiß was er sonst zu erwarten hat. Die Konsequenzen würde ich in Stufen nennen.
1. Stufe - 10 Minuten Pause für den Spielern zum Nachdenken
2. Stufe - für das ganze Training den Spieler an die Seitenline setzen
3. Stufe - ein Spiel interne Sperre
Unabhängig davon würde ich in diesem speziellem Fall, dem Spieler aufgrund seines Gewichts entgegen kommen und eine erheblich reduziert Rundenzahl akzeptieren. Dadurch zeigst du dem Spieler kein Unmensch bist und ihm entgegenkommst. Umgekehrt erwartest du vom Spieler das er dir und der Mannschaft entgegenkommt. Damit er eine realistische Chance hat seine Kondition zu verbesseren würde ich sein Limit langsam heraufsetzen bis er in der Lage ist mit allen anderen Spielern mitzuhalten. Denn dick zu sein heiß noch lange nicht das er auf Dauer nicht in der Lage ist seine Kondition zu verbessern. Denn jeder Torwart der Kondition hat, hat auch ein besseres Reaktionsvermögen.
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Ich persönlich würde mich hauptsächlich an meinen langfristigen Trainingsplan halten.
Würde aber auch teilweise Besonderheiten des nächsten Gegner im Training berücksichtigen. Allerdings wird in der B-Jugend in der wir spielen sowieso das taktische stärker berücksichtigt.
Das wird bei den ganz jungen Team´s sicherlich nicht nötig bzw. sinnvoll sein. -
Bei Hallentunieren wechseln wir in kompletten Blöcken, so das jede Spielerin ausreichend Spielpraxis bekommt.
Das funktioniert allerdings nur dann recht gut wenn die Blöcke leistungsmäßig gleichmäßig aufgeteilt sind, da ansonsten immer ein Bruch ins Spiel kommt. Dadurch das selbst die Leistungsträger erhebliche Spielpausen bekommen, sind sie in der Endphase des Tuniers die Leistungsreserven oft größer als bei Gegnern die ihre stärkeren fast ständig spielen lassen.
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