Je nach Anlage würde ich mit 3 bis 6 Monaten für die Arbeiten rechnen.
Optimal ist natürlich, wenn der Umbau während der Sommer- oder Winterpause (inkl. wetterbedingtem Risiko) erfolgt.
Gratulation zum Kunstrasenplatz und weiterhin viel Glück und Erfolg auf dem neuen Untergrund.
Beiträge von bcefferen
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Es ist wie Andre schreibt.
Ich nenne es Konsequenz.
Jeder Spieler/Spielerin muß wissen, das du das was du sagst auch umsetzt.
Bedeutet: Wer die taktische Marschroute nicht einhält, wird vom Platz genommen, um ihm nach dem Spiel in aller Sachlichkeit (freundlicher Ton) im 4-Augengesräch darauf hinzuweisen, was er nicht bzw. was er falsch gemacht. Das gilt für jeden egal ob spielstark oder ehr Ergänzungsspieler/-in.
Mag sein das der eine oder andere etwas rummosert, aber Kinder sind intelligent und werden spätestens nach der 3. Herausnahme verstehen, das du es nicht zuläßt, das sie bzw. jeder sein eigenens Ding machen. Also, handel konsequent, wenn Spieler nicht das von dir vorgegebene Konzept/System spielen/umsetzen.
Das heißt noch lange nicht das der gemeinsame Spaß zu kurz kommt. Du und die Kinder müssen nur zwischen Spaß und Ernst (Spiele, Tuniere, Training etc.) unterscheiden. Ohne den erforderlichen Spaß innerhalb einer Mannschaft, werden die Erfolge und der ebefalls wichtige Zusammenhalt nicht ausreichend gefördert.
Für die Spielpraxis in der Halle unterscheide ich in zwei Gruppen. Einmal die technisch guten und einmal die kampfbetonten (kraftvoller Fußbal,, schlechtere Technikj) Spielerinnen. Es hört sich hart an, aber nicht jeder/jede ist spielerisch gut in der Halle aufgehoben.
Was draußen durchaus Sinn macht, kann in Hallentunieren völlig falsch sein.
Deshalb unterscheide ich zwischen guten Hallenspielerinnen und weniger guten Technikern. Entsprechend wähle ich im Vorfeld stark besetzte und weniger stark besetzte Hallentuniere aus, damit jeder auf seinem Niveau Spielpraxis in der Halle bekommt.
Es werden immer genügend Spielerinnen für 2 Blöcke + Torwart berücksichtigt. Natürlich können und dürfen alle anderen Spielerinnen mitkommen. Aber sie wissen vorher, wer zuschaut und wer spielt. Deshalb gibt es auch keinen Streß mit Eltern.
1. Jede spielt ca. die hälte der Spielzeit eines Tuniers
2. Jede weiß bereits zur Winterpause bei welchem Tunier sie vorgesehen ist
3. Jede kann die Mannschaft auch als Zuschauer unterstützen und bei allen Tunieren dabei sein
Natürlich ist und bleibt das System flexibel im Falle von Erkrankungen und Verletzungen. -
Bei Nichtantritt ohne nachvollziehbare Begründung werden im Fußballverband Mittelrhein die Spiele durch den Staffelleiter mit 2-0 Toren und 3 Toren gewertet.
Eine Spielverlegung ist nur möglich mit einer schriftlichen Zustimmung beider Vereine und frühzeitiger Information an den Staffelleiter. Eine Ausnahme wird durch das Vorlegen von 4. oder 5 ärztlichen Atesten über Erkrankungen der Spieler möglich.
Mein Tipp: Guck in die Jugendspielordnung deines Verbandes bzw. ruf den Staffelleiter an, um zu prüfen wie er sich in dem von dir geschildertem Fall verhalten wird. Ggf. wird er sich mit deinem Gegner in Verbindung setzen und ihm mitteilen das dieses Spiel durch ihn gewertet wird, wenn sein Team nicht antritt.
Wenn ihr allerdings so überlegen seit, würde ich durchaus einer Spielverlegung zustimmen. Denn Spielpraxis, ist durch nichts zu ersetzen. -
Das hat meiner Meinung weniger mit genereller Kritik an allen Menschen die im Verband bzw. beim DFB arbeiten zu tun. Sicherlich ist es so, das die allermeisten ihren Job bestens ausfüllen / erfüllen.
Es geht hier doch einzig und allein darum ,das einzelne innerhalb der Struktur meinen sie haben das Anrecht auf diese Bilder bzw. den ganzen Bereich. Das ist der Knackpunkt.
Oder fragt der Verband alle Spieler und Vereinsmitglieder bei jeder Maßnahme (Spiele, Schulungen, Tuniere, Weiterbildung etc.) ob die jeweiligen Bilder etc. veröffentlicht werden dürfen?
Schon zu meinen nur man selbst habe ein Anrecht auf dies Filme/Bilder, zeigt das es sich hier um fehlgeleitetes Denken handelt.
Anderen vorzuwerfen damit Geld zu verdienen ist nicht in Ordnung um sich selbst alle rechte Rechte unter den Nagel zu reißen
. Die Taktik anderen etwas vorzuwerfen, damit die eigenen Interessen gewahrt werden können, funktioniert nur gegenüber dummen Menschen. Diese Aktion werden weder Gericht akzeptieren, noch wachsame, aufmerksame Menschen hinnehmen.
In den meisten Fällen reicht es reicht es völlig Öffentlichkeit herzustellen. Und genau das ist hier im Forum geschehen.
Es ist erstaunlich wie schnell dann einige zürück rudern werden. Aber warten wir doch mal ab, wie´s weitergeht. -
@ Thomas
erst einmal geb ich dir recht das es besser ist sich gegenüber seiner eigenen Mannschaft vorbildlich zu verhalten, da man ansonsten den Spielern ein Alibi gibt bzw. dafür sorgt, das die Spieler den Schiedsrichter verbal oder körperlich attakieren. Das bedeutet egal wie "Schei....." ein Schiedsrichter pfeift, muß man in Notfall auch damit leben können verpfiffen worden zu sein.
Allerdings gibt es Spiele da ist die Leistung des Schiedsrichters dermaßen daneben, das es keine andere Erklärung als bewußtes manipulieren durch den Mann in Schwarz gibt. Das er damit seinen eigenen Kollegen ein Bärendienst erweist, ist diesen einzelnen, charakterlosen Menschen völlig egal. Ich gebe zu das dies die absolute Ausnahme ist, aber ich selbst habe solche Spiele in meiner langen Tätigkeit gesehen.
Trotzdem möchte ich auf diesem Weg allen anderen Schiedsrichtern meinen Anerkennung aussprechen, diesen undankbaren, schwierigen Job auszufüllen. Sie haben es sicherlich auch nicht leicht mit den vielen, vielen unfähigen Trainern und Spielern, die für eigene Fehler lieber andere verantworlich machen, als die Leistung, oder das Glück der anderen Mannschaft anzuerkennen.
Nur soviel: ohne Schiedrichter geht es nicht. Und Schiedsrichter sind auch nur Menschen und machen genauso wie du und ich. Damit muß man nicht nur selbst leben, sondern diese Weisheit muß auch allen Spielern/Spielerinnen verinnerlicht werden.
Nur eines kann ich absolut nicht abhaben: Bewußtes manipulieren von Spielen !!! -
Ja, ja, der DFB und seine Verbände.
Wie heißt ein bekannte Spruch: "Bei Geld hört der Spaß auf" -
Erst einmal würde ich ihm erklären das sich das niemal wiederholen sollte, da ich ihm ansonsten sofort aus der Mannschaft entfernen würde.
Aufgrund des Alters würde ich dann mit dem Spieler ein Gespräch führen und mal nachhören was er meint warum es zur Zeit nicht bei ihm funktioniert?
Welche Probleme er möglicherweise hat ?
Wie es in der Schule läuft?
Wie es Zuhause läuft?
Ob er Streß mit Freunden hat etc.?
Frust das Tor zu treffen ist eine Sache, einen Gegenspieler deshalb umzutreten eine andere.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Sturmprobleme am schnellsten und besten gelöst werden wenn Spieler/Spielerinnen nicht mehr über "ihr Problem" nachdenken.
Da Sturmspitzen in der Regel auch über eine gute Technik verfügen beorder ich sie deshalb etwas weiter zurück, um sie als Anspieler für die anderen Stürmer zu nutzen. Somit fühlen sich sich etwas vom Druck befreit ihre Chancen sofort in Tore machen zu müssen.
Nach und nach schießen sie dann meist erst einmal aus der Distanz aufs Tor. Wenn einer von diesen Schüssen den Weg in Tor nimmt, ist das Problem oft wie weggewischt. Falls nicht erst einmal weiter hinter den Stürmern spielen lassen. -
Das Aufwärmtraining ist ein Standardprogramm.
Ich glaube es es geht ehr und mehr um Trainingsinhalte (Technik, Ballannahme, spezielle Übungen etc.) Madd. -
mmmh, interessante unterschiedliche Auffassungen.
Wollte euch nur mitteilen, welche Entscheidung ich getroffen habe:
1. Ich habe an die Mannschaft appeliert aus Fairnessgründen ebenfalls mit nur 8 Spielerinnen anzutreten.
2. Gleichzeitig habe ich ihnen gesagt, das sie als Mannschaft diese Entscheidung selbst treffen sollen, da es sie mit allen Auswirkungen selbst betrifft.
Die Entscheidung der Mannschaft war mit 11 Spielerinnen anzutreten. Folgende Begründungen wurden mir genannt:
1. Das Verschulden das nicht ausreichend Gegenspielerinnen zur Verfügung stehen hat der Gegner zu verantworten und nicht unser Team.
2. Besonders die Ersatzspielerinnnen wollten unbedingt Spielpraxis bekommen.
3. Würden wir mit nur 8 Spielerinnen antreten, würden unsere Gegner sicherlich nicht so fair sein und ihr Team ebenfalls reduzieren.
4. Außerdem hat dieses Team bereits gegen unsere direkten Konkurenten mit dezimierter Mannschaft Spiele absolviert und deftige Niederlagen (immer gegen 11 Gegenspielerinnen) einstecken müssen. Soviel zu Fairness bei anderen Mannschaften.
Nur soviel: Mir war unser deutlicher Sieg sehr unangenehm, weil ich anders entschieden habe. Allerdings kann ich jede Ersatzspielerin verstehen die zu jedem Training kommt und sich auf dieses Spiel optimal vorbereitet hat.
Ich habe alle Ersatzspielerinnen komplett duchspielen lassen und Leistungsträger geschont
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Eine Frage an alle.
Unser letzter Gegner ist im letzten Spiel mit nur 8 anstatt der mindestens 11 Spielerinnen zu seinem eigenem Heimspiel angetreten.
Mit welcher Anzahl an Spielern/Spielerinnen würdet ihr ins Spiel starten, und warum ?
Ist es unfair mit 11 Spielern/Spielerinnen in einer solchen Situation zu spielen ?
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Wer sich im Training verletzt, oder Gesundheitliche Probleme (fehlende Luft, Zerrung, erhebliche Schmerzen etc.) hat, wird bei mir sofort von der Übung befreit bzw. muß zur Regeneration das Training beenden.
Dabei habe ich hauptsächlich die Gesundheit des Kindes im Auge. Unabhängig davon weise ich darauf hin, das sich das jeweilige Kind bei schwerwiegenden/wiederholenden Verletzungen vom Arzt untersuchen lassen sollte, damit die Ursache erkannt und behandelt werden wird.
In diesem Fall gehe ich allerdings davon aus, das es sich um ein Aufffälligkeitssyndrom oder aber um Angst des Kindes handelt. Da hilt nur das direkte Gespräch mit dem Kind unter vier Augen. Falls das nicht erfolgreich ist, bleibt nur die Möglichkeit mit den Eltern zu sprechen um zu erfahren welche Ursache zugrunde liegt. -
Fußballverband Mittelrhein
Meisterschaftsspiele bis Ende November.
Dann eine ganz lange Winterpause bis Anfang März. Danach wieder Meisterschaft.
Schon komisch die extremen Unterschiede zwischen zwei benachbarten Verbänden (FVM + FVN).
Hat wirklich etwas mit den Fürsten zu tun. Teilweise gibt es dafür aber auch nachvollziehbare Gründe. -
Ich würde das sogar noch weiter runterbrechen.
Spiele regelmäßig 2 gegen 2, oder 3 gegen 3. Dann haben sie automatisch mehr Ballkontakte bzw. müßen zwangsläufig Bälle annehmen und weitergeben.
Unabhängig davon stehen unter soccerdrills eine riesige Menge an Übungen bezüglich Passspiel und Ballkontrolle.
Was du aktuell mit einem Bewertungsbogen machen möchtes, leuchtet mir zwar ein, aber ist meiner Meinung nach zur Zeit ehr überflüssig. Wenn es so ist, wie du schreibst, könntest du deinen Spielerinnen nur mitteilen, das sie üben, üben und nochmals üben müssen. Das wäre aus meiner Seite keine Motivation für die Mannschaft. Ich bevorzuge die praktische Umsetzung. Problem erkannt, problem gebannt.
Ich weiß wovon ich sprechen. Hatte mal ein C-Juniorinnen-Team vom letzten Platz der Tabelle bis zu Meisterschaft innerhalb von einem Jahr gebracht. Natürlich gehört dazu auch etwas Glück, aber wichtiger war die Grundlagenarbeit. Ballannahme, Ballweitergabe und Ballkontrolle. Wenn die grundsätzlichen Dinge stimmen, macht es erst sinn an die Feinabstimmung zu gehen. -
Nicht unbedingt Chris. Es wäre schön wenn alle Kinder regelmäßig lernen würden und immer auf dem aktuellsten und besten Stand in der Schule wären. Das entspricht aber leider nicht der Realität.
Als Trainer eines B-Juniorinnen-Teams habe ich viele Kinder die in die 10. Klasse gehen. Diese Klasse ist zumindest für Kinder in Gesamtschulen, Realschulen und Hauptschulen besonders wichtig, da gute Noten in dieser Klasse ganz wesentlich über die weitere berufliche Ausbildung entscheiden.
Entweder sie benötigen den Qualifikationsvermerk, für die weiterbildenen Schulen (Gymnasien, Berufskollegs, höhere Handelsschule etc.), oder sie müssen sich mit dem Halbjahreszeugnis für eine Aussbildungsstelle noch einmal beweisen.
Da viele Kinder den Ernst bzw. Wichtigkeit der Schule erfolgreich über Jahre verdrängt haben, weisen viele große Defizite in einigen Fächern auf. Viele Kinder (oder Eltern) begreifen erst in der neunten Klasse, oder sogar noch später, das ihre Kinder keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, wenn sich die Noten nicht erheblich bessern.
Verschlimmbessert wird diese Situation noch durch die neu eingeführten zentralen Abschlußarbeiten in diesen Klassen.
Das sorgt teilweise für regelrechte Panik bei Eltern und Kinder.
Trainer die an dieser Stelle nicht das erforderliche Fingerspitzengefühl, unter Abwägung jedes einzelnen Falles, Verständnis für die anvertrauten Kinder/Jugendlichen aufbringen, disqualizieren sich selbst und tragen somit eine Mitverantwortung für ein mögliches Scheitern dieser Kinder. -
Es gibt Fälle, da macht es Sinn, und es gibt Fälle da macht es keinen Sinn.
Wichtig ist doch, das die Kinder einen vernünftigen Schulabschluß bekommen, damit sie später ein gute Basis für ihr Berufsleben erhalten.
Allerdings gibt es auch Fälle, da sind Kinder offensichtlich mit der gewählten Schulform der Eltern absolut überfordert. Möglicherweise meinen es die Eltern gut, aber übersehen die Überforderung völlig. Einige Eltern glauben, da sie dies durch extremes üben ihrer Kinder kompensieren können. Dieser Gedanke ist allerdings aus meiner Sicht völlig falsch, da sie damit auf Dauer nur ein unglückliches, überfordertes Kind haben, was sich beizeiten in der Schule und in anderen Bereichen verweigern wird.
Es ist wie im Fußball, einige haben extremes Talent und können irgenwann in der Bundesliga spielen. Die meisten allerdings können und werden trotz allem Training niemals diese überwinden. Diesen Fakt müssen Eltern, Trainer und Kinder ebenfalls akzeptieren.
Deshalb sollten alle Eltern genau prüfen ob ein Fußballverbot, ein Ausgehverbot, ein Fernsehverbot, ein PC-Verbot etc., auf Dauer im Sinne der Entwicklung ihres Kindes ist. Es ist doch einfacher Kinder nach meiner Meinung erheblich einfacher Kinder zu motivieren, wenn man ihnen nicht alles was ihnen lieb und teuer ist wegnimmt. Kinder brauchen erreichbare Ziele, damit motiviert gefördert werden können. Das gilt für den privaten Bereich genauso wie im Fußball. -
Wie lange betreust du bzw. ihr die Mannschaft. ?
Wie sieht es mit deiner/eurer Autorität aus ?
Fußball ist kein Wunschkonzert, sonst hätten wir in der Regel 11 Stürmer/Stürmerinnen. Fußball ist unter anderem ein strategisches Spiel, bei dem es gilt das vorhandene Spielermaterial optimal zu seinen vorhandenen Fähigkeiten einzusetzen.
Die eine ist schnell, die andere verfügt über eine gute Technick, eine ist trickreich, die andere hat ein gutes Auge für´s Stellungsspiel, eine verfügt über ein gutes Passverhalten u.s.w.
Nur die Einhaltung der von dir vorgegebenen Positionen sorgt für das bestmögliche Ergebnis. Falls du alles richtig machst
. Macht übrigens keiner. Manchmal ist man nachher mal wieder etwas schlauer. Aber genau das macht den Reiz der Trainertätigkeit aus, oder?
Ich an deiner Stelle würde deshalb gerade am Anfang sämtliche Spielerinnen (Anfängerinnen) abwechselnd auf den verschiedenen Positionen in Freundschaftsspielen spielen lassen, um mir ein Bild von den Leistungsstärken der einzelnen Spielerinnen zu machen. Unbedingt mindestens ein halbes Jahr außerhalb des Spielbetriebes die Mannschaft auf die Teilnahme an einer Meisterschaftsrunde vorbereiten, da es sonst schnell passieren kann, das ihr von allen anderen Team´s regelrecht abgeschossen werdet. Dabei sollte regelmäßig gespielt (Freundschaftsspiele) werden. Eventuell erst einmal gegen Team´s, die eine Jahrgangsstufe jünger sind, oder gegen welche die ebenfalls noch nicht so gut sind.
Durch diese Vorgehensweise hast du zwei Vorteile: Zum einen siehst du jede Spielerin auf verschiedensten Positionen, und zum anderen erkennen die Anfänger/Anfängerinnen durchaus selbst ihre eigenen Stärken und Schwächen. Das wird dazu führen das die eine oder andere von sich aus eine nicht so geliebte Position einnehmen wird. Unabhhänging bekommen alle ein Gefühl dafür wie schwierig es sein kann andere Positionen zu spielen. Dadurch haben sie später mehr Verständnis für Fehler ihrer Mitspieler/Mitspielerinnen.
Nichts ist schlimmer als wenn sich Mannschaftteile später gegenseitig Vorwürfe machen. Beispiele: nun deck doch die Leute mal richtig, oder, den muß du einfach ins Tor schießen. Hört sich immer alles einfach an, aber in der Praxis können solche Dinge selbst Profis
zur Verzweifelung bringen.
Unabhängig davon würde ich dir empfehlen einzelne Spielerinnen unabhängig von ihrer später festgelegten Standardposition, immer wieder mal auf andere Postionen zu stellen, damit möglichst alle Spielerinnen/Spieler in der Lage sind, im Notfall (Verletzte, Kranke, Urlauber etc.) ohne Problem ausgefallene Spielerinnen/Spieler zu ersetzen.
Diese Maßnahme verbessert das Spielverständnis aller und hilft der Mannschaft auch schwierige Phasen zu überstehen. -
Erst einmal sollte geprüft werden, ob überhaupt Bedarf für ein solches bzw. mehrere Team´s im direktem Umfeld vorhanden ist.
Es macht weniger Sinn Aktivitäten zu fahren, wenn bereits andere Vereine im Umfeld erfolgreiche Mannschaften im Spielbetrieb haben. Denn Freundinnen gehen meistens dorthin, wo bereits eine andere positive Erfahrungen gesammelt haben
Wichtig ist die größe des Einzugsgebiet Wie groß ist der tatsächliche Bedarf, wieviele Mädchen sollen/wollen überhaupt Fußball spielen?
Dann sollte man sich mal Gedanken machen, welche Ziele man selbst mit einer solchen Mannschaft verfolgen möchte. Erfolgsorientierter Fußball, oder Just for Fun.
Gerade bei Neugründungen von Mädchenmannschaften sollte einem allerdings klar sein, das dass erste und ggf. das zweite Jahr reine Lehrjahre sind. Das bedeutet das es am Anfang deftige Niederlagen hageln kann. Wichtig ist das der Verein und Trainer auf solche Situationen vorbereitet sind, und konsequente Aufbauarbeit leisten.
Als nächstes sollte man über die Zielgruppe - sprich Altersgruppe nachdenken. Alle Spielerinnen im Alter zwischen 9-15 Jahren in ein Team zu stopfen mach aus meiner Warte keinen Sinn. Soll gleich mit einem D-, C- und B-Juniorinnenteam gestartet werden, oder nicht? Ansonsten besteht immer im Folgejahr das Problem mit dem Unterbau (Nachschub an Spielerinnen).
Ebenfalls geprüft werden sollte wieviele Mädchenmannschaften überhaupt in den Spielbetrieb (Trainingszeiten, Spielzeiten etc.) des Vereins integriert werden können.
Das wichtigst ist meiner Meinung nach allerdings genau zu prüfen, ob überhaupt der ernsthafte Wille innerhalb des Vereins besteht ein oder mehrere Mädchenteams tatsächlich zu unterstützen.
Damit meine ich das Spielerinnen gerne als Beitragszahler gesehen sind, aber wenn sie die gleichen Ansprüche (Vernünftige Ausstattung mit Bällen, Trikots, Trainingsanzügen, Trainingszeiten die dem Alter der Spielerinnen angepaßt sind, sepparate Kabinen nur für Mädchen während des Trainings und bei Spielen etc.) stellen wie Jungen- und Männermannschaften, ist es mit der Harmonie im Verein oft vorbei. Oft laufen neue Mädchenmannschaften wie das fünfte Rad am Wagen.
Wichtig ist deshalb das der Vorstand des Vereins, die Jugenleitung und entsprechende Trainer auch bei Problemen innerhalb des Vereins voll hinter den Mädchenmannschaften stehen, und immer gleichberechtigt behandelt werden. Ansonsten wird es in vielen Fällen nach der ersten Euphorie zu schlimmer Ernüchterung kommen.
Zur Gewinnung von Spielerinnen empfehle ich Aushänge/Handzettel in Schulen, persönliche Vorstellung der Idee in der Schule z.B. vor Sportstunden/Elternsprechtagen und Schulveranstaltungen/Schulfeste, Aktivitäten über die Vereinshomepage, das Anbieten von Probetrainingseinheiten nur für Mädchen, sowie kostenfreie Zeitungsartikel über die Neugründung
Erste interessierte Spielerinnen sollten motiviert werden Freundinnen und Bekannte anzusprechen um andere für die Sache des Mädchenfußball zu beistern bzw. es einfach mal auszuprobieren.
Ich wünsche viel Erfolg
, ihr macht das schon. -
wirklich interessant zu sehen
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Du kannst und wirst es nie allen recht machen.
Deshalb solltes du vor der Saison Eltern und Kinder zu einer Mannschaftsbesprechung einladen. Dort erkärst du in kurzen knappen Sätzen dein Konzept bzw. deine Vorgehensweisen. Je nachdem können Rückfragen bzw. offene Punkte dort geklärt werden.
Eltern die zu einem solchen Sprechtag nicht kommen, oder nachher ihre eigenen Vorstellungen haben wird es immer wieder geben. Schade ist nur das sie mit ihrem Verhalten für völlig unnötige Probleme sorgen, die niemandem nutzen.
Du bist die Trainerin und du trägst die Verantwortung für die Entwicklung der Mannschaft / Mannschaften. Klar wollen alle Kinder bzw. die Eltern das ihre Kinder in der ersten Mannschaft spielen, aber die Frage ist doch wird man dem Kind und der jeweiligen Mannschaft damit gerecht.
Als Trainer einer U-17 II Mannschaft weiß ich um solche Problem. Du wirst den Kindern und der Mannschaft nur gerecht wenn du eine klare, deutliche Linie fährst. Deine Argumentationen sind schlüssig, und deshalb würde ich Kindern und Eltern freundlich aber bestimmt deine Position erklären.
Kommunikation den Eltern und Kindern gegenüber ist sehr wichtig.
PS: Du wirst es nie allen recht machen können. Es wird immer Menschen (Spielerinnen, Eltern etc.) geben, die vieles aus ihrer "rosaroten Brille" sehen, und damit natürlich zu einem ganz anderen Ergebnis kommen als du. -
Unter der nachfolgenden Seite findest du die gewünschten Informationen zum Bundesjugendtag
www.dfb.de/index.php?id=503662
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