Beiträge von bcefferen

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    Einfach nur traurig wie Landesverbände unter Mithilfe/Wissen des DFB gegen die Intressen des gemeinen Fußballfan arbeiten bzw. sich selbst daran bereichern wollen.

    Ist es Dummheit oder Berechnung einen nur einen kleinen Internetanbieter zu verklagen?

    Rechtlich ist es erst einmal so, das ich bzw. meine Mannschaft ein Recht auf ihr eigenes Bild bzw. Vidieo haben. Dieses Recht haben die einzelnen Mannschaften weder an die Landesverbände noch an den DFB verkauft. Somit besteht von Seiten des Verbandes und des DFB kein Anspruch auf Untersagung der Veröffentlichung.

    Der Versuch an sich ist aus meiner Sicht an Dreisheit kaum zu überbieten. Menschen mit Fairnessdenken und Charakter würden so einen Versuch, der rechtlich in die Hose gehen wird, nicht anstreben.


    @ t-bone

    Wenn es Mannschaften unterhalb der U-17 gibt, dürfen U-12 Spielerinnen definitiv im Fußballverband Mittelrhein nicht bei den U-17 spielen.

    Ob es in eurem Verband ebenfalls so ist, kann ich allerdings nicht sagen.

    Nur soviel: Mach nicht unnötig andere (Verband, Staffelleiter etc.) darauf aufmerksam, da es im Extremfall zu Punktabzügen lt. Statuten kommen könnte.

    Da die quertreibende Spielerin ihre Position leider nicht verändert hat, habe ich ihr nahe gelegt den Verein, noch vor der Wechselfrist, zu verlassen. Diese Maßnahme war erforderlich, damit alle anderen sehen konnten, wie konsequent der Verein und ich in solchen Fällen handeln. L
    Leider glauben einige nicht, das man das geagte auch umsetzt.

    Damit steht ihr der Weg offen zu einem anderen Verein zu wechseln und dort darüber nachzudenken ob sie eine Mannschaft bzw. einen Verein "erpressen" kann. Ich jedenfalls würde mir wünschen das diese Spielerin und einige andere daraus etwas gelernt haben.

    Fazit: Wer mit Feuer spielt, muß damit rechnen das er sich verbrennt


    Das mit den A-Juniorinnen ist meines Wissens ein erweiterter Test des Fußballverbandes Mittelrhein bzw. im ersten Jahr der Erprobung.

    Ich habe mir für die Region Köln mal den aktuellen Tabellenführer angesehen. Bitte nicht falsch versthehen, aber das Leistungsvermögen war einfach nur grauenhaft.

    Wir als U17 II Juniorinnen, eines leistungsorientierten Vereins, würden ein solches Team mit ca. 10-20 Toren nach Hause schicken.

    Allerdings sollte man es so nicht vergleichen, da die meisten Spielerinnen in einem solchen Verein in der Regel erst vor 1-3 Jahren mit dem Fußball angefangen haben. Fakt ist, wer erst sehr spät (oft erst ab 13-14 Jahren) mit dem Fußball beginnt, wird nur in ganz seltenen Fällen technisch guten Fußball spielen lernen. Das liegt aber nicht nur daran, dass viele Spielerinnen zu spät mit dem Fußball anfangen, sondern viele Vereine trainieren diese Mädels aus meiner Sicht oft nicht richtig bzw. sogar falsch. Da die meisten Trainer unbewußt davon ausgehen, das Spielerinnen in diesem Alter bereits Fußball spielen können, legen viele die Hauptschwerpunkte falsch. Sie trainieren die Kondition, und da es spielerisch nicht klappt das "wegbolzen" (entweder ins Aus, oder blind nach vorn) um den Ball erst einmal aus der Gefahrenzone zu bringen. Leider wird dabei vergessen, was die meisten Jungen bereits mit 6-10 Jahren beherschen. Ein gepflegtes Pass- und Kombinationsspiel.
    Nur Spielerinnen die technisch gefordert und gefördert werden, werden später einmal eine Chance haben.

    Unabhängig davon spielen die A-Juniorinnen in der Probephase als 7-er Mannschaft, auf kleine Tore (2 x 5 m), und laut Statuten über das habe Spielfeld.
    Wenn 14 Spielerinnen nur über den halben Platz spielen, ist es extrem schwer die technische Entwicklung zu fördern, da der Raum extrem Eng ist. "Bolzende" Mannschaften haben es auf dieser Spielfläche erheblich einfacher erfolgreich zu spielen. da sie hinten mit bis zu 5 Spielerinnen ihr Tor verteidigen und lange (weggedroschene) Bälle von einer einzigen schnellen, guten Stürmerin verwertet werden können.
    Mir jedenfalls graut es vor diesem Spielsystem, da es oft erfolgreich ist, wird von den meisten Trainern/Trainerinnen vergessen die "spielerische" Entwicklung aller anderen Spielerinnen zu fördern.

    koeppchen

    Es gibt bei den U-17 Juniorinnen eines zu beachten. Spielerinnen die älter als 17 Jahre sind müssen offiziell in einer Damenmannschaft (es gibt keine A-Jugend bei Juniorinnen!) spielen. Allerdings gibt es viele Vereine, die keine Damenmannschaft haben.
    In solchen Fällen könnten Spielerinnen die bereits über 17 Jahre sind, nicht mehr im Verein spielen. Dadurch das die U-17 ohne Wertung spielt, dürfen z.B. im Fußballverband Mittelrhein, bis zu 3 Spielerinnen eingesetzt werden, die sonst garnicht mehr Fußball spielen dürften. Das gilt allerdings nur für 7-er Mannschaften.

    Das wird wahrscheinlich der Hintergrund für die Entscheidung sein, außerhalb der Wertung zu spielen.
    Es hat somit weniger mit Spaß und Freude zu tun, als damit diesen Spielerinnen die Möglichkeit zu geben noch ein Jahr mit ihren "Freundinnen" Fu8ball spielen können.

    Ich persönlich bin auch nicht davon begeistert, wenn ein Team mit bis zu drei über 17-jährige gegen ein Team spielt was bis zu 3 Jahre jünger ist.

    Leider habe ich zum Teil die Erfahrung gemacht, das die körperlichen Vorteile (Kraft und Schnelligkeit), verbunden mit eventueller Agressivität unverhältnismäßig stark und teilweise sogar sehr bewußt zu Verletzungen genutzt wurden. Das gilt sicherlich nicht für alle Mannschaften, aber ich würde da sehr genau differenzieren, ob es eine faire, oder ehr unfaire Mannschaft ist, gegen die ich mit meinem Team spielen müßte.

    So ist es mir damals mit einem C-Juniorinnen-Team passiert das von 14 teilnehmenden Mannschaften 4 ohne Wertung gespielt haben. Als Gruppensieger hatte ich mich anfangs gewundert, warum der Tabellenzweite grundsätzlich keine Spiele "ohne Wertung" ausgetragen hat. Nach der Hinrunde hatte ich eine ungefähre Vorstellung warum. Eine von den vier Mannschaften war eine absolute "Tretertruppe", die bewußt jede nur bis dahin bekannte "Härte" bis zur Körperverletzung übertrieben hat bzw. mein Team mit 2 Langzeitverletzten (übelste Fouls) versah. Ein weiteres Team nutzte für Heimspiele einen "internen" Schiedsrichter (keinen offiziellen), der bei unseren Toren grundsätzlich Abseits oder ein Foulspiel gegen unser Team gepfiffen hat. So etwas mag ich wie "Fußpilz. Mit meiner heutigen Erfahrung würde ich auf einige dieser Testspiel verzichten. Allerdings kenne ich heut sämtliche Team´s in der näheren und weiteren Umgebung, so das ich bereits vorher weiß in welche Richtiung es gehen wird.
    Insgesamt ist mir aufgefallen, das ältere Spielerinnen extrem hart gespielt haben, um sich gegen technisch jüngere zu behaupten.

    Wer jetzt denkt das wir Angst vor älteren haben täuscht sich. Wir spielen mit unserer U-17 einige Freundschaftsspiele innerhalb der Saison (auch Saisonvorbereitung) gegen Damenmannschaften. Allerdings nur gegen Mannschaften die kämpferisch aber fair spielen. Hart ist eine Sache, bewußtes Foulspielen ein ganz andere.

    Oft haben Vereine keine Briefkästen.

    In solchen Fällen würde ich eine Abmeldung dem Jugendleiter unter seiner Adresse und seiner Funktion im Verein zukommen lassen.

    Ich würde ein Einschreiben mit Rückschein wählen, da es tatsächlich Vereine gibt, die behaupten das sie keine Abmeldung erhalten haben. Das gilt für die wenigsten Vereine,aber sicher ist sicher. Dann hast du einen Beleg, indem der Empfang der Kündigung bestätigt wurde. Diesen Beleg unbedingt aufbewahren, bis der Spielerpass ausgehändigt bzw. zugeschickt wurde.

    Ich jedenfalls würde immer darauf bestehen, mir der Spielerpass abgestempelt (bestätigt zu 100 % deine Abmeldung) zuschicket wird. Hauptsächlich deshalb, weil es immer wieder Vereine gibt, die mit solchen Pässen Spieler/Spielerinnen) spielen lassen, die gesperrt wurden (Rote Karte), oder nicht bzw. noch nicht richtig angemeldete Spieler/Spielerinnen spielen lassen.
    Außerdem kannst du bzw. dein Bruder mit diesem Pass entweder sofort, oder jederzeit später eine Anmeldung bei einem anderen Verein durchführen, ohne erst noch einmal den Pass vom alten Verein einzufordern.

    Eine Frage habe ich allerdings noch. Warum möchte dein Bruder bei dieem Verein aufhören bzw. nicht mehr spielen ?

    Schwierig, ganz schwierig

    Ich glaube das viele entweder keine Verantwortung mehr übernehmen wollen, oder sie teilweise wirklich keine Zeit haben, da sie z.B. Alleinerziehend sind und arbeiten müssen , um für die eigenen Kinder zu sorgen.

    Das Hauptproblem ist die Zeit (mindestens 2 x Training die Wochen + 1 Spiel).
    Das zweite die Verantwortung. Denn wir wissen alle, wie Eltern, Kinder und Verein reagieren, wenn es mal in einer Phase nicht so gut läuft innerhalb der Mannschaft.
    Streß, Druck und Anschuldigungen sind sicherlich nicht selten. Das gilt für Einsteiger im besonderem Maß, aber auch für durchaus erfahrene Trainer.

    Profi-Trainer bekommen dafür wenigstens ein "Schmerzensgeld" (Ablösesummen und monatl. Gehälter), aber die Masse bekommt gerade einmal eine geringe Aufwandsentschädigung, die die eigenen Kosten (Telefon, Fahrkosten, Zeit etc.) sicherlich nicht deckt, oder sogar nur den "feuchten Händedruck".

    Und warum machen es doch noch soviele. Weil sie dem Sport verbunden sind, und ihnen die positive Entwicklung der Kinder am Herzen liegt.

    Deshalb meine Empfehlung: Niemals Interessenten (Väter, aktive Spieler, Sportstudenten etc.) nur sachlich ansprechen (Geld, Erfolg etc.), sondern möglichst viel emotional ansprechen.

    Die meisten Menschen glauben das sie rational entscheiden. Das ist aber zu 90 % falsch, da wir fast alle, selbst extrem teure Entscheidungen (Haus, Auto etc.) nicht rational sondern sehr oft emotional entscheiden. Oder warum fahren wir fast alle viel zu große Autos. Mit kleineren würden wir sicherlich günstiger und fast genauso schnell von A nach B kommen, oder?

    Deshalb sollte man die eigene Mannschaft, seinen Betreuerstab und mögliche Co-Trainer, Trainerinteressenten emotional binden.
    Emotional bedeutet für mich: ein gutes Klima innerhalb der Mannschaft und den Eltern schaffen, damit man den einen oder anderen beizeiten zusätzlich ins Boot holen kann.

    Wow, ist schon hart zu hören, das 100 Euro je Mannschaft nicht ausreichen.

    Wir organisieren unsere Weihnachtsfeier aus dem "Nichts". Damit wir zu etwas Geld kommen, organisieren wir die Bewirtung zu einem Hallentunier unserer Damenmannschaft zu einem Futsal-Tunier. Das hat für alle Beteiligten nur Vorteile. Wir kommen duch die Einnahmen zu etwas Geld, und die Damen haben einen vernünftigen Rahmen zu ihrem Tunier.

    PS: Bei geschickter Organisation (Kuchenspenden, Salatspenden etc.) sind bei einem solchen Tunier schnell mal 500 Euro Ertag zu machen.

    @ Schieri

    mit einer Abmeldung der zweiten Mannschaft werden leider auch die Spieler/Spielerinnen bestraft, die sich solidarisch mit dem Verein verhalten. Und sie dafür zu bestrafen, weil eventuell ein oder zwei Spieler/Spielerinnen sich verweigern, würde ich mit allen möglichen Mitteln verhindern. Das ist aus meiner Warte ihnen gegenüber nicht besonders fair.
    Oft reicht es völlig 1 oder 2 Spieler für 2-4 Wochen freizustellen, damit alle anderen zu Besinnung kommen.

    Habe selbst einen solchen Fall: Weil ich unsere Torfrau in einem Spiel der B1 zur Verfügung gestellt haben (gleichzeitig haben wir unser Spiel 5-0 gewonnen!), hat eine Spielerin allen anderen mitgeteilt das sie nicht mehr spielt bis Trainer und Verein dafür sorgen, das keine B2 Spielerin mehr für die B1 spielt.
    Daraufhin habe ich die Mannschaft und die entsprechende Spielerin darauf hingewiesen, das immer noch der Trainer die Mannschaft aufstellt und nicht einzelne Spieler. Unabhängig davon sollte jeder mal überlegen ob er sich für das erste Team mit einer guten Leistung empfehlen will. Schließlich sollte jeder Spieler/Spielerin das Ziel haben höherklassig zu spielen. Wir sind eine Verein mit erfolgsorientierter Zielrichtung. Wer den Erfolg des Vereins oder einzelner Mannschaften durch Eigeninteressen verhindern will, kann und sollte sofort die Konsequenzen ziehen und gehen.
    Die entsprechende Spielerin wurde trotz eines Kaders von nur noch 13 Spielerinnen sofort freigestellt bzw. unterliegt einer internen Sperre.
    Vom Verein und dem B1 Team gibt es volle Rückendeckung. Wir greifen nun zusätzlich auf Spielerinnen der C-Juniorinnen zurück, und bekommen sogar vereinzelt Spielerinnen der B1 zu unseren Spielen abgestellt, falls nicht ausreichend Spielerinnen der B2 zur Verfügung stehen.
    Seit diesem Zeitpunkt ist der interne Zusammenhalt Mannschaftsübergreifend noch stärker.

    Gehe immer einen Schritt nach dem anderen.

    Erst einmal solltest du dich Vorstellen und die Mannschaft kennenlernen.

    Danach wirst du sicherlich einen ersten Eindruck über das spielerische Leistungsvermögen und die persönliche Einstellungen der Frauen machen müssen. Erst danach solltest du Entscheidungen treffen, welche Ziele bzw. Vorgehensweisen du verfolgen möchtest.

    Nur soviel: Frauen nehmen bei weitem nicht soviel einfach hin, sondern erwarten immer eine nachvollziehbare, logische Erklärung. Oder anders gesagt, sie versuchen sehr oft alles auszudiskutieren. Und genau das ist der eigentlichen Unterschied zwischen Mädchen- und Frauenfußball und Jungen- und Herrenfußball. Wer hier nicht das richtige Händchen (Feingefühl) hat, sollte eine solche Aufgabe nicht übernehmen.

    Unabhängig davon wünsche ich dir einen guten Einstieg, Freude bei der Tätigkeit und möglichst den für die Motivation erforderlichen Erfolg.

    Alles eine Sache der Kommunikation und der Chemie zwischen Menschen.

    Wer Lösungen will, wird immer welche finden.
    Wer keine Lösungen will, wird immer blockieren.

    Deshalb sollten/müssen Trainer der I. und II. Mannschaft als Vorbilder voran gehen und sich auf tragfähige Lösungen einigen. Diese können und werden, je nach Situation, ganz unterschiedlich sein.
    Wenn Trainer sich untereinander nicht einigen können, wie können hier einige erwarten das die Kinder/Spieler/Spielerinnen das Problem lösen?

    Sollten Trainer untereinander keine Lösungen finden, ist deshalb als erstes ein persönliches, gleichzeitiges Gespräch aller Beteiligten mit dem Jugendleiter fällig. Dieser trifft dann mit den Trainern eine gemeinsame, tragfähige Lösung.
    Falls Erforderlich, wird diese Lösung den Spielern/Spielerinnen und Eltern in einer Mannschaftssitzung durch Jugendleitung und beteiligte Trainer mitgeteilt.
    Jeder der danach die vereinbarte Lösung unterläuft, wird sofort freigestellt. Das gilt natürlich für Trainer und Spieler/Spielerinnnen.

    Freigestellt heißt: Spieler/Spielerinnen werden bei der ersten Weigerung 2-4 Spiele intern gesperrt (inkl. Training). Bei der zweiten Weigerung trennt sich der Verein von solchen Spielern/Spielerinnen.
    Vorn Trainern trennt man sich sofort, wenn sie die vereinbarte Lösung unterlaufen.

    Hört sich hart an, aber anders funktioniert es nicht. Erst wenn die ersten spüren das konsequent gehandelt wird, werden sich andere überlegen ob sie aus Solidarität (manchmal Dummheit) ebenfalls aus dem Verein entfernt werden.

    Formularjuristisch ist deine Vermutung völlig richtig.

    Versuch´s einfach mal.

    Aber Vorsicht: innerhalb der einzelnen Verbände bzw. Kreise gibt es immer wieder mal "Betonköpfe". Will heißen das solche Menschen einem danach das Leben so schwer wie nur irgend möglich machen. Deshalb mein Tipp: Immer alles nett und freundlich schreiben, aber unbedingt verbindlichkeit in die Schreiben, E-Mails etc. reinbringen.

    Es gäbe nach meiner Einschätzung noch eine Möglichkeit den Spielerinnen angemessen zu handeln.

    Nämlich in dem du deine Mannschaft bei den C-Juniorinnen "ohne Wertung" spielen läßt. Dies ist bei uns möglich, solange höchstens 3 B-Spielerinnen zum Einsatz kommen. Leider bedeutet das alle Spiele die ihr spielt, nicht gewertet werden und somit wie Freundschaftsspiele zu sehen sind. Allerdings spielt man gegen alle Mannschaft die in der Staffel gemeldet haben.
    Für dein Team hätte es den Vorteil das es angemessener von der Altersstruktur spielt und ein neugegründetet Team erst einmal feststellen kann, ob bzw. wo es leistungsmäßig steht.

    Schade, das dir/euch das nieman vorher gesagt hat.

    Klär doch erst einmal, ob bzw. was deine Mitspieler wollen bzw. nicht wollen.

    Wenn ihr euch einig seit, wäre es gut, ein Gesrpäch mit eurem "coolem" Trainer bezüglich eurer Wünsche zu führen. Mal sehen ob er dieses Gespräch mit der erforderlichen "coolness" führen wird, oder diese Sache persönlich nimmt.

    Ich gebe dir/euch allerdings recht, wenn ihr euren Trainer in die Pflicht nehmt, richtiges Training durchzuführen.
    Also, nur Mut. Freundlich, aber bestimmt auf das Problem hinweisen und den Trainer mit ins Boot holen. ;)

    Setz dich mit dem Staffelleiter in Verbindung und sprech ihn auf den Vorgang an. Er soll dir erklären, warum er dieses Spiel so gewertet hat.

    Parallel würde ich dir empfehlen die/den Mädchenbeauftragte/-beauftragen des Kreises zu kontaktieren bzw. um eine Stellungnahme zu dem Vorgang bitten.

    Drittens würde ich mir die Jugendspielordnung, bezogen auf dein Problem, deines Verbandes genauestens durchlesen, um festzustellen ob korrekt gewertet wurde.

    Bei uns im Verband ist es so, das ich z.B. keine D-Spielerinnen in einer B-Jugend einsetzen darf, weil wir ein C-Juniorinnen-Team haben. Ob dies allerdings auch verboten ist, wenn kein C-Juniorinnen-Team innerhalb des Vereins vorhanden ist, wage ich zu bezweifeln.

    Des öfteren sehe ich extrem kleine, junge Spielerinnen bei Sichtungsspielen in unterklassigen Mannschaften (Kreisliga). Diese Mannschaften spielen allerdings nicht "ohne Wertung", sondern werden offiziell in den entsprechenden Tabellen (mit Toren und Punkten geführt).
    Der Landesverband Mittelrhein versucht den Mädchenbereich zu stärken. Ob dieser Gedanke innerhalb eures Kreises/Verbandes durch die Aberkennung des Sieges durch euer "zu junges Team" ebenfalls verfolgt wird, kann sich jeder selbst beantworten.

    Wahrscheinlich sollen die extrem jungen Spielerinnnen vor Verletzungen durch erheblich größere und robustere Spielerinnnen geschützt werden. Dieser Gedanke ist durchaus nachvollziehbar, ob er sportlich fair ist, laß ich mal bewußt offen.

    @ Despot

    Da bin ich aber ganz anderer Meinung. Kinder haben den meisten Erwachsenen eines voraus. Sie haben je nach Alter erheblich mehr Feingefühl bzw. einen augeprägten Gerechtigkeitssinn.
    Natürlich gilt das nicht für alle, aber sicherlich für die meisten Kinder ab ca. 9 Jahren.

    Mir jedenfalls hat es immer sehr geholfen Kinder wirklich ernst zu nehmen.

    Nicht umsonst gibt es den Spruch: Kindermund tut Wahrheit kund".

    Richtig ist allerdings das man Kinder nicht im gleichen Maß wie Erwachsene zur Verantwortung ziehen kann. Dazu fehlt ihnen oft noch die erforderliche Reife und natürlich die Erfahrung. Die allerdings vermisse ich allerdings auch bei vielen Erwachsenen.

    Ich sage nur Kommunikation.

    Kommunikation von oben herab, sorgen oft nur dafür dass Eltern ihre wirkliche Meinung nicht mehr aussprechen. Allerdings bedeutet es das sie deshalb oft hinter herum arbeiten. Ob dies besser ist muß jeder für sich selbst entscheiden.

    Als Trainer hat man man nicht nur die Aufgabe Kindern das Fußballspielen beizubringen, sondern sollte auch immer eine Antenne für Sorgen und Probleme von Spielern/Spielerinnen, Eltern, Trainerkollegen u.v.m. haben.

    Das heißt nicht, das man immer sofort auf diese Punkte eingehen sollte, sondern das man erkennen muß, wann und wie man auf wirkliche Probleme eingehen/reagieren muß.

    Das gilt für Spieler die bei Tunieren und Meisterschaftsspielen nicht eingesetzt werden, aber auch für Eltern die durchaus ernst genommen werden wollen und müssen.
    Natürlich muß ich als Trainer auch mal Entscheidungen treffen, die nicht auf Begeisterung bei anderen treffen. Aber ich sollte immer in der Lage sein, das den Kindern und Eltern vernünftig zu argumentieren.

    Junge Trainer/Trainierinnen sind bei Eignung sicherlicher kein Problem.

    Es gibt Menschen die sind mit 15/16 sicherlich geistig und vom Charakter reifer als 20/30 oder 40-jährige.

    Allerdings sehe ich bei solchen Trainern/Trainerinnen besonders bei Auswärtsspielen durchaus Problem und Schwierigkeiten. Denn nicht alle Vereine arbeiten fair und sauber. Da kommt es schnell mal zu Aussagen und Handlungen, die nicht im Sinne der Mannschaft und des/der jungen Trainer/Trainerin ist.
    Ich spreche hier von selbst erlebten Situationen, wo z.B. das Vorrecht Auswärtsspiele zu pfeifen, falls kein offizieller Schiedsrichter vorhanden war, durch den Gastverein bewußt unterlaufen wurde, um Spiele extrem einseitig für die Heimmannschaft pfeifen zu können.
    Teilweise wurde Spielerinnen und junge die Trainerin rüde angesprochen und angegangen, bis ich als Elternteil mal deutlich gemacht habe, das es nicht nur unfair ist die Gastmannschaft so unfreundlich zu empfangen, sondern es eine Charakterschwäche ist sich so zu verhalten.
    Oder ist es zu viel verlangt sich sportlich fair jungen Trainern/Trainerinnen gegenüber zu verhalten?
    Für einige jedenfalls ist das so!

    Meine Empfehlung: Ein Elternteil sollte durch seine Präsenz dem Gegner erkennbar machen, das ein solches Fehlverhalten keine Aussicht auf Erfolg haben wird, bzw. unterbunden wird,, oder im Spielbericht unter Bemerkungen schriftlich festgehalten wird, damit ein späterer Protest beim Staffelleiter zu den erforderlichen Konsequenzen/Strafen führt.