Beiträge von bcefferen

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    Ich glaube nicht das es am Spielsystem liegt.


    Schalke ist und bleibt eine Diva. Dieser Verein ist eben nicht mit normalen Maßstäben zu messen. Aus meiner Sicht wird dort bei viel zu vielen Verantwortungsträgern nicht proffessionell gearbeitet.Das sich diese Fehler dann irgendwann auf die Mannschaft übertragen ist nur völlig normal.


    Potenzial ist eine Sache, was daraus zu machen eben eine ganz andere.

    Klarer Fall, hier ist die Jugendleitung in der Verantwortung!


    Ob ein schlechter, charakterlich nicht geeigneter Trainer sein Amt behält, entscheidet nicht der entsprechende Trainer selbst, sondern die Jugendleitung.


    Meine Empfehlung: Gemeinsam mit den anderen Betroffenen Spielern ein Gespäch mit der Jugendleitung zu führen. Ziel dieses Gespräch muss sein, das besagter Trainer, die von dir angesprochene "Spielgemeinschaft" auch so zu führt, das Spieler aus beiden Team gleichmäßig bzw. gerecht aufgestellt und behandelt werden. Ist er dazu nicht willens oder in der Lage, gibt es nur eine Entscheidung für den Verein. Nämlich sich von diesem Trainer sofort zu trennen.


    In deinem Fall ist also eindeutig die Jugendleitung in der Pflicht zu handeln.Und aus dieser Verantwortung solltet ihr den Verein nicht entlassen.

    Ich sehe im Kunstrasen einen weiteren Wettbewerbsnachteil für Verine birgt, die nur über Aschenplätze verfügen, der wesentliche Auswirkungen bzw. Vor- bzw. Nachteile birgt.


    Je höher eine Mannschaft spielt, umso schwieriger wird es für diese Vereine neue gute Spieler an sich zu binden. Viele gute Spieler sind einfach nicht mehr bereit auf Asche zu spielen, wenn es Alternativvereine gibt die über Rasen- und Kunstrasenplätze verfügen. Ich jedenfalls kann sehr gut verstehen, das fast alle sich lieber für den Verein entscheiden, der über einen Kunstrasenplatz verfügt.

    Die Koordinationsleiter gehört einfach dazu.


    Ich glaube Andre wollte ehr darauf hinweisen, das es nicht ganz so wesentlich ist wie groß die Schritte beim Laufen sind. Wichtiger ist die eine der Situation angepasste enge Ballführung und eine gute Ballbehandlung (Technik).


    Ich stelle mir die Frage warum ich einem Spieler große, weite Schritte abgewöhnen sollte bzw. warum jemand mit kleinen Schritten schneller sein soll? Ist es nicht ehr so, das jemand mit kleinen Schritten langsamer ist?
    Natürlich ist mir klar, das eine erheblich höhere Taktfrequenz (Schritte) wieder dazu führt, das man schneller wird. Aber warum muss/soll jemand in diesem Alter seinen Laufstyl so verändern? Gibt es da nicht viele andere Dinge die wichtiger sind als die Lauftechnik so grundlegend zu ändern.


    Für mich hört sich das ein wenig so an, als wenn einem Linkshänder das schreiben mit der linken Hand abgewöhne, weil es besser ist mit rechts zu schreiben (was aber niemand beweisen kann). Das Umgewöhnen hat man ja früher sogar gemacht. Allerdings würde heut kaum noch jemand auf die Idee kommen das zu erzwingen. Von daher bin auch ich der Meinung das andere Sachen erheblich besser dazu führen, den geschilderten Punkt auszugleichen.

    Das hat nichts mit ausreichend Spielern zu tun, sondern damit eine Konsequenz folgen zu lassen, selbst auf die Gefahr hin mal ein Spiel zu verlieren.


    Denn nur der Trainer der allen Spielern/Spielerinnen durch Taten zeigt, das er das was er vorher angekündigt hat, auch umsetzt ist glaubwürdig. Dabei spielt es keine Rolle ob ein Spiel mit 11 Spielern/Spielerinnen zu Ende geführt wird, oder aber wenn es erforderlich ist, eben auch nur mit 10 oder sogar 9. Fakt ist wer nicht reagiert, muss sich nicht wundern, wenn die Kids die Schmerzgrenze immer weiter nach oben treiben. Kinder, besonders im pubertierendem Alter haben eine Veranlagung immer bis an die Grenze bzw. knapp darüber zu gehen. Kinder müssen ihre Grenzen austesten und kennen. Wer keine oder falsche Grenzen setzt, muss sich nicht wundern wenn Kinder/Jugendliche über die Strenge schlagen bzw. oft das machen was sie wollen oder für richtig halten, ohne Rücksicht auf die Gemeinschaft zu nehmen.

    Ups, morgen läuft die Sache und der Ablauf ist noch nicht ernsthaft geplant? Keine wirklich gute Voraussetzung!


    Wichtig ist es das alle Spaß haben!


    Ich würde das ganze in verschiedene Bereiche aufteilen. Einmal in einen Pacour mit Ball (verschiedene Laufrichtungen und Übungen), Einmal Torwandschießen und einmal kleine Spieleinlagen, wo z.B. auch kleine Turnier ausgespielt werden könnten.


    Das eigentliche Problem sehe ich darin, das man vorher nicht weiß, mit welcher Qualität die vermeindlichen Spielerinnen aufwarten wird. Deshalb einmal das ganze auf der Basis von extrem einfach und einmal mit der Variante "etwas anspruchsvoller".


    Übungen selbst wirst du aussreichend unter www. soccerdrills.de finden.

    Kunstrasen ist auf dem Vormarsch. Das ist im Prinzip auch gut so.


    Leider entstehen schon deutliche Wettbewerbsnachteile für die Teams, die z.B. über Monate (wie jetzt gerade selbst erlebt) keine Möglichkeit eines Trainingsplatzes haben. Da sind halt Kreativität und Alternativen gefragt. Es ist immer noch besser eine Laufeinheit zu absolvieren, als gar kein Training stattfinden zu lassen. Allerdings würde ich hier deutlich zwischen den verschiedenen Altersgruppen unterscheiden.


    Habe gestern ein D-Junioren-Spiel verfolgt, wo ein Team bis zu Halbzeit ausgezeichnet mitgespielt hat. Nach der Halbzeit dann der totale läuferische Einbruch. Als ich mich informierte sagte der Trainer nur: "Was soll ich machen, wir konnten in den letzten 2 Monaten nicht einmal trainieren". Da das andere Team aber ebenfalls über keinen Kunstrasenplatz verfügt, muss sich jeder selbst fragen warum das andere Team ausreichend Kondition bis zum Ende des Spiels hatte.


    Das Argument, das es nur am Kunstrasenplatz liegt, sehe ich jedenfalls nicht so. Schon allein deshalb weil wir über keinen Kunstrasen verfügen und dennoch die meisten Spiele auf diesem Belag gewinnen.


    Ich sage nur setzt auf die technische Ausbildung eurer Spieler/Spielerinnen, und sie werden auf jedem Belag (Rasen, Asche, Kunstrasen und in der Halle) gut aussehen.

    Andre, mit deiner Verweigerungshaltung (Abmeldung während der Wintermonte) schadest du nicht der Stadt bzw. Gemeinde, die für die Situation verantwortlich ist, sondern dem Verein, dem letztlich die Hände gebunden sind, weil die Stadt/Gemeinde die Plätze generell sperrt.


    Man muss sich immer die Frage stellen, wie man den Verantwortlichen in die Verantwortung nimmt. Und das dreht man sich bei Städten und Gemeinden oft im Kreis. Das schlimme ist, es wird nicht besser, sondern schlechter. Wobei ich allerdings auch für die Städte und Gemeinden Verständnis habe. Denn eine alte Erkenntnis ist: "Ohne Moos nichts los, ohne Knete keine neuen Kunstrasenplätze oder für erforderliche Reparaturen (Drainage).

    Es gibt keine Vorgaben bzw. es wird eigenverantwortliches Vorgehen erwartet. Wer es übertreibt, wird dafür auf dem Platz büßen müssen. Wenn ich so etwas bemerke ist die jeweilige Spielerin sofort Schluß für dieses Spiel. Zusätzlich gibt es dann noch einmal ein 4-Augen-Gespräch mit dem Hinweis was beim nächsten mal für eine Konsequenz folgt.

    Ich sehe das eigentliche Problem nicht im Spielaufbau und dem erarbeiten der Chancen, sondern hauptsächlich beim Torabschluß. Denn eines ist immer klar, wer fahrlässig mit seinen Chancen umgeht, muss sich nicht wundern, wenn es nicht funktioniert bzw. man hinter seinen eigenen Ansprüchen hinterher laufen muss.


    Fakt ist aus meiner Sicht, das der Trainer nicht verantwortlich dafür ist, wenn die Stürmer frei vorm Tor einfach nicht treffen. Fakt ist aber auch, das der Trainer wesentlichen Anteil am Gemütszustand seines Teams hat. Wenn die Lockerheit fehlt, klappt es eben oft leider nicht.

    kurzfristig läst sich da nicht viel verbessern.


    Einzig das Stellungsspiel und eine gute Voraussicht (Situationen erahnen, spekulieren) würden schnell dafür sorgen den einen oder anderen Ball zu bekommen. Denn wer geistig schneller schaltet als die anderen ist meisten auch schneller am Ball. Das sind aber Sachen die im Kopf stattfinden müssen und von daher leider auch nicht jeder so umsetzen kann wie sich das Trainer gern wünschen.

    Seit gestern ist eine seit mitte Dezember andauernde, generelle Platzsperre durch die Stadt aufgehoben worden. Das bemerkenswerte daran ist, das unser erstes Meisterschaftsspiel an diesem Samstag stattfinden soll.


    Entgegen anderen verleichsbaren Teams stand uns während dieser Zeit keine Halle zum trainieren zur Verfügung, noch konnten wir einen Ausweichplatz nutzen. Ich jedenfalls sehe bei einer solch langfristigen Platzsperre eine klare Benachteiligung gegenüber Teams die z.B. über Kunstrasen bzw. Hallenkapazitäten verfügen konnten.

    Nein, auf Dauer wirst du damit wahrscheinlich keinen Erfolg haben.


    Zum einen ist diese Vorgehensweise nicht kindgerecht und zu anderen ist zuviel "Druck" nicht leistungsfördernd. Mag sein, das mir einige widersprechen werden, aber wer auf Dauer zuveil Druck erhält, wird irgendwann zusammenbrechen, oder später glauben, das Druck ein sinnvolles Mittel ist.


    Fußball ist und bleibt Hobby. Und besonders bei Kindern sollte Spaß und Freude vermittelt werden. Man kann Kindern alles erzählen bzw. erklären. Die Frage ist doch aber wie bringe ich die Sache richtig rüber.


    Überlege dir doch mal wie du in einem solchen Fall angesprochen werden möchtest. Mir jedenfalls ist wichtig, das Kinder Vertrauen aufbauen. Ja, manche Dinge dauern etwas länger, wenn man nicht gleich die Keule auspackt bzw. so wie du es gemacht hast, dem Spieler wie du selbst sagst, die Pistole auf die Brust gesetzt. hast.


    Zeige das du ihm vertraust bzw. erkläre ihm wie du sein Potenzial einschätzt, und das du ihm erheblich mehr zutraust als er sich selbst. Lobe ihn für alles was er positives macht. Erkläre ihm mit einfachen Worten, ohne langwierige Erklärungen was du von ihm erwartest bzw. was er abstellen und verändern sollte. Gebe ihm allerdings auch ausreichend Zeit für diese Veränderung.


    Fehlendes Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen kann viele Gründe haben.

    Ich persönlich bin gegen Geldstrafen, weil mit Geld nicht das eigentliche Problem, spricht das Sozialverhalten geändert wird.


    Punkt 1: Wir reden hier über Kinder, die genau wie wir mal etwas vergessen (Schienbeinschoner, Fußballschuhe etc.).


    Punkt 2: Wir signalisieren den Kindern, das mit einer Geldstrafe die Sache erledigt werden kann bzw. erledigt ist. Aber genau das ist nicht der Fall. Zur Erziehung gehört es (wie in einem anderem Thread bereits noriert), dass man anlassbezogen und angemessen bestrafen soll. Ist es nicht Strafe genug für das Kind, wenn es nicht spielen kann, weil es seine Fußballschuhe, oder seine Schienbeinschoner nicht mit hat. Falls einigen das immer noch nicht reicht, können sie ja im nächsten Spiel das entsprechende Kind teilweise oder ganz aus dem Kader nehmen, weil es die Gemeinschaft durch ihr Fehlverhalten geschädigt hat. Das gleiche gilt für Beleidigungen jeglicher Art (auf dem Platz, gegen eigene Mitspieler, gegen Gegenspieler, gegen den Trainer etc.).


    An dem zu Beginn aufgeführten Strafenkatalog hätte ich viel auszusetzen, da vieles eine Sache der Definition ist. Was bedeutet unnötige gelbe oder rote Karte? Wie weit darf und muss sich ein Spieler provozieren (verbal) bzw. foulen lassen, damit eine solche Karte als gerechtfertigt durchgeht. Das gleich gilt bei internen Streitereien innerhalb der Mannschaft. Wer hat angefangen zu provozieren bzw. zu beleidigen. Als Vater von mehreren Kindern weiß ich, das selbst bei bester Erziehung es immer wieder mal zu kleinen Ausbrüchen kommt. Kann ich dann immer beurteilen wer schuldig bzw. verantwortlich ist? Nein, das ist oft garnicht möglich, weil viele Dinge latent im Vorfeld ablaufen, die ich garantiert nicht mitbekommen habe.


    Für mich ist und bleibt eine konsequente Bestrafung (anlassbezogen und angemessen) des gezeigten Fehlverhaltens die erste Wahl. Ich nenne meine Vorgehensweise erzieherische Maßnahmen. Warum Geld besser erzieht, als korrekte Bestrafungen, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

    Ich bin nicht der Meinung, das man für die Eltern erziehen sollte.


    Mag sich komisch anhören, aber ich kann mögliche Fehler der Eltern nur sehr bedingt ausgleichen.


    Das eigentliche Problem liegt aus meiner Sicht ganz woanders. Viele Eltern sind leider nicht mehr in der Lage bzw. ernsthaft bereit ihre eigenen Kinder richtig zu erziehen. Sie erwarten das ihre Kinder im Kindergarten, in der Schule und in den Vereinen etc. erzogen werden. Alle anderen sollen und müssen diese Aufgabe übernehmen, nur sie selbst können und wollen nur so wie sie wollen.


    Hört sich hart an, aber das Problem ist vergleichbar zur Hundeerziehung. Nicht der jeweilige Hund ist böse, oder bissig, sondern der/die Halter sind am Fehlverhalten ihrer Hunde verantwortich. Wie sagte mir ein Hundetrainer. Das Problem liegt in fast allen Fällen an der anderen Seite der Hundeleine. Bezogen auf Kinder sehe ich die Eltern in der Verpflichtung ihre Kinder vernünftig und angemessen zu erziehen. Und dazu gehört aus meiner Sicht anlassbezogen und angemessen zu bestrafen. Ich jedenfalls bezweifel, das allen Eltern dieser wesentliche Faktor der Erziehung wirklich klar bzw. bewußt ist.

    Sag ihnen mit einfachen, kindgerechten Erklärungen was du von ihnen erwartest und lobe sie für alles was sie positiv umgesetzt haben. Hört ein Kind mal nicht, bitte es zur Seitenlinie, oder spreche noch einmal sepparat in der Halbzeit in freundlichem Ton mit ihm. Sollte ein Kind dann immer noch die Position tauschen wechsel es einfach aus. Erkläre ihm später noch einmal warum du so gehandelt hast.

    Der Vorschlag von Hattabi ist aus meiner Sicht die optimale Lösung des Problems.


    Aber da die Verband- und DFB-Führung zu einer Umsetzung einer solchen, vernünftigen Änderung nicht in der Lage ist, wird auch weiterhin jeder Kreis und Verband weiter vor sich herwurschteln. Ausbaden müssen es nicht die Verantwortlichen, sondern Kinder, Jugendliche und die Vereine.

    Die Sache ist doch relativ einfach.


    Das persönliche Gespräch zu diesem Vater suchen und ihm erklären wie er die Mannschaft unterstützt, und wie er ihr schadet. Das ganze nicht laut, aber mit dem nötigen Nachdruck vermittelt den meisten Quertreibern bereits, das diese Art nicht gewollt ist. Dabei kann und soll man dem jenigen durchaus signalisieren, was der nächste Schritt ist (Platzverweis), wenn er sich nicht zurücknimmt.

    Was ist mit Bayern München los. Drei der letzten vier Spiele wurden verloren. Wenn das so weitergeht, werden wesentliche Ziele verfehlt.


    Optisch sieht alles mit zu Torschuß relativ gut aus. Aber der Abschluß ist gelinde gesagt, eine Katastrophe.


    Woran liegt es, das sie nun erheblich öfter verlieren, als wir das von ihnen gewohnt sind?


    Haben sie ein Sturmproblem?


    Haben sie ein Trainerproblem?


    Sind sie zu überheblich?


    Haben die anderen Teams aufgeholt?


    Würde mich wirklich interessieren woran die aktuelle Torflaute liegt. Was ist eure Meinung.