sicherlich sind schulungen der beste weg, aber man soll dabei einfach nicht vergessen, es ist nur hobby!!!!
Sicher, aber es ist, wie Uwe ja auch sagt, ein Hobby, das mit Verantwortung gegenüber anderen verbunden ist. Und zwar Kindern, d.h. "Schutzbefohlenen". Es gibt viele Hobbys, vornehmlich sind das solche, in denen man mit anderen Parteien zurecht kommen muss und man ein gewisses Risiko läuft, anderen oder sich selbst zu schaden, für die man einen Nachweis der Qualifikation braucht, also z.B. einen Segelschein, Flugschein, etc.
ich weiss, das es bei uns eigentlich grundvoraussetzung ist mindestens einen aktuell gültigen c-schein zu haben, wenn man mit einer mannschaft auf landesebene spielt. das wird weder richtig kontrolliert, noch durchgesetzt. notaflls wird zu saisonbeginn bei den meldungen nur ein trainer als sportlich verantwortlicher mit schein gemeldet und bei den spielen sind dann die 'eigentlichen trainer' nur betreuer..........
Erstens ist die Landesebene ein ganz, ganz, ganz kleiner Teil des Amateurfußballsports, die anderen 99% spielen sich darunter ab, wo man überhaupt keinen Schein braucht. Und wo die breite Masse auch nach wie vor keinen hat. Natürlich kann man Schmu treiben, aber wenn es die Forderung nach Trainern mit nachgewiesener Eignung gibt, dann wird das auf jeden Fall zur Folge haben, dass ihre Anzahl deutlich steigt und dass klar wird, dass gewollt ist, dass Trainer die geforderte Qualifikation aufweisen. Außerdem könnte man dem Phänomen des geduldigen Papiers ja auch dadurch ein Stück weit Herr werden, dass ein Trainer maximal zwei (oder drei) Mannschaften mit seinem Schein befriedigen darf.
Mir geht es ja aber weniger um richtige Trainerscheine, ich empfinde da die 120 LE für den C-Breiten als für viele Trainer im Breitensport tatsächlich als eine zu hohe Hürde. Mir geht es doch darum, dass eine Eintagesveranstaltung besucht worden sein muss. Das sollte drin sein. Von mir aus verkleinere ich dafür auch gerne die Gruppen im Spielbetrieb, so dass zwei Spieltermine raus fallen. Das ist mir allemal lieber, als auf die Qualifizierung der Trainer zu verzichten.
du kannst also noch soviel verpflichten und fordern, wenn du den sport am leben erhalten möchtest, musst du sogar manchmal alle hühneraugen zudrücken, damit genug mannschaften im spielbetrieb bleiben.
Naja, es ist andererseits halt auch so, dass ein Pferd nur so hoch springt, wie es muss, und mir auch Qualität lieber als Quantität ist. Man muss aber natürlich acht geben, die Trainer nicht zu überfordern, absolut.
selbst die nötigen trainerfortbildungen zusammenzubekommen, damit dein schein nicht verfällt stellt schon immer eine ziemliche terminliche herausforderung dar, wenn du nebenher noch arbeitest, familie hast und eine mannschaft betreust.
Wem sagst du das, genau das mache ich doch. Wobei ich sagen muss, dass ich es recht leicht finde, schließlich hat man drei Jahre Zeit, um an vier Abendveranstaltungen teilzunehmen, also Fortbildungsmaßnahmen à 5 LE, die dann meistens offiziell von 18 bis 22 Uhr gehen, typischerweise aber tatsächlich eine Stunde kürzer sind. Das finde ich tatsächlich nicht so wild. Für einen Fortbildungstermin würde ich übrigens im Zweifel auch einen Trainingstermin ausfallen lassen oder meine Mannschaft an diesem Tag anderweitig betreuen lassen, z.B. könnte ein Elternteil ein Training beaufsichtigen, in dem nur ein Turnier gespielt wird.
dabei ist es jetzt auch völlig belanglos, ob es eine fpl-schulung, eine regelkunde-, oder trainingsmethodikschulung - ist eine teilnahmeverpflichtung sehe ich immer etwas schwierig.
Nein, ich denke, es kommt darauf an, zu welchem Einsatz man die Trainer verpflichtet. Man sollte so wenig wie möglich zur Pflicht machen, aber so viel wie nötig. D.h. die wirklich wichtigen Dinge sind verpflichtend, was darüber hinaus geht bleibt freiwillig. Ich finde, dass die Verpflichtung zu einer eintägigen Veranstaltung zu Saisonbeginn hinhauen sollte. Von mir aus auch 'nur' bis 14 Uhr, das würde wahrscheinlich reichen. Am Ende läuft der Grill und wer will bleibt noch, um sich noch mit den Referenten oder untereinander auszutauschen.
Stelle dir einfach vor, diese Veranstaltung wäre ein Qualifikationsturnier deiner Mannschaft, da würdest du ja auch hingehen, oder? Und letztlich ist es genau das: die Teilnahme daran qualifiziert deine Mannschaft für die Teilnahme am Spielbetrieb.
