Hi Remko,
versuchs mal mit Spikes.
Ne, außer Haarspray wüsste ich auch nichts, außer
- das ist aber nicht gerne gesehen,
Apfelschorle oder Cola unter die Schuhe "schmieren".
Soll aber nachher nich heißen: "Der hat aber gesagt..." ![]()
Hi Remko,
versuchs mal mit Spikes.
Ne, außer Haarspray wüsste ich auch nichts, außer
- das ist aber nicht gerne gesehen,
Apfelschorle oder Cola unter die Schuhe "schmieren".
Soll aber nachher nich heißen: "Der hat aber gesagt..." ![]()
Hallo TW-Trainer und baileys,
vielen Dank für eure Beiträge und den darin enthaltenen Tipps.
Ich denke nun auch, ungeachtet des Vertrauens den die Spieler und Eltern in mich haben,
dass es sinnvoll ist, erst zu Saisonende meinen Abschied bekannt zu geben.
So können die Spieler in Ruhe die Rückrunde genießen und sich optimal unter Spaß weiterentwickeln.
Gruß Steven
Hi "Zodiak",
wir beide haben uns ja auch schon in natura gesehen und kurz miteinander gesprochen.
Ich selber erachte dich auch als einen ergeizigen Trainer, der noch höhere Ambitionen als
den Dorfverein verfolgt. Vielleicht sogar höher als der Amateurbereich. Allerdings gilt
der Ergeiz nicht den Statistiken, sondern eher der Ausbildung.
Mal ungeachtet der Situation dass Du erst 26 Jahre alt bist, würde dir ein Wechsel bestimmt gut tun.
Bei mir im Verein habe ich was fussballspezifische Fachkompetenz angeht, niemanden, mit dem
ich wirklich in ruhe reden kann. Ich bin fachlich auf mich alleine gestellt und werde im Sommer eventuell
auch wechseln. Auch ich möchte mich weiterentwickeln und bin derzeit noch auf der Suche nach meinem Meister.
Werde aber vorerst weiterhin im Kinder- und Jugendfußball bleiben.
Ich glaube der Sprung mit 21 in den Herrenbereich währe dann doch zu krass.
Wobei ich auch hier denke, dass es machbar ist. Solange sich der Trainer durch sein Know-How von den
Spielern absetzten kann. Es ist aber in jedem Fall schwieriger als im Kinder- und Jugendbereich.
Aber ich denke, wenn Du jemanden an deiner Seite hast, der dich innerhalb dieses Vereins nicht nur
fachlich, sondern auch menschlich unterstützt und dir hilft mit den Problemen klar zu kommen, sollte dies keine Gefahr stellen.
Sehe es mal so. Egal was kommt, Du gewinnst immer an neue Erfahrung und das währe mir dieser Schritt schon wert.
Vielleicht beziehst Du damit auch neue Kontakte die dich später weit bringen. Unterschätze dich nicht, und trau dich!
Gruß Steven
Hallo Betreuer- und Trainerkollegen,
auch ich möchte mich diesem Thema mal anschließen, möchte an erster Stelle aber allen betreffenden
für die vielen Hilfestellungen und nützlichen Anregungen danken. Egal in welchem Thema oder Beitrag.
Ansonsten wünsche ich euch angenehme Feiertage mit euren Familien. Der ein oder andere wird sich in
dieser kurzen Pause vielleicht nochmal Gedanken zu den vergangenen Monaten machen und ein Resüme ziehen.
Viel Spaß dabei und auch für das kommende Jahr viel Kraft und Spaß!
"Jeder Erfahrung, liegt ein unschätzbarer Wert inne!"
LG. Steven
Es ist schon ziemlich sicher, dass ich im Sommer durch den Umzug von meinem jetzigen Verein abrücken muss.
Allerdings besteht noch die Möglichkeit, das meine Bewerbungen eben abgelehnt werden. Ich denke hierbei aber
eben an diese 80% für die Wahrscheinlichkeit das ich an den Schulen angenommen werde. Es sind recht viele Bewerbungen.
Ich habe im 1. oder 2. Beitrag geschrieben, dass der Jugendkoordinator des Vereins in sehr engem Kontakt mit mir steht
und bereits mit als einziger Bescheid weiß, wie es aktuell bei mir aussieht. Er hat praktisch jetzt schon die Möglichkeit
nach einer Alternative für mich zu suchen!
Es ging mir hierbei lediglich um die Jugendlichen und eure Meinung dazu, ab wann eine Ankündigung verantwortungsvoll ist
und ab wann unzumutbar. Viele Antworten habe ich nun ja bereits erhalten und werde mir die Tage da nochmal konkrete Gedanken machen, müssen!
Sicher habe ich als Trainer viel Verantwortung, gegenüber meinen Spielern, deren Eltern und dem Verein gegenüber.
Die Frage ist nur, ob es wirklich Sinn ergibt, wenn ich etwas ankündige und dies nicht einhalten werde.
Es besteht durchaus noch eine kleine Chance, hier im Verein zu verbleiben, möge sie auch noch so gering sein.
Hier im Thema wurden viele Ansichten gut beschrieben und zum Teil auch wiederlegt.
Es ergibt sich nun aber die Frage, was ist rechtzeitig und was zu spät. Ich selber erhalte im Mai/Juni die Rückmeldung
ob ich angenommen wurde, oder eben nicht. Das Gespräch später als Mai/Juni zu führen währe für mich keine Option.
Das Gespräch vorher zu vereinbaren, ist durchaus eine Lösung, der ich mich nicht komplett im Weg stehe.
Nun das Problem hierbei: Ich verunsichere die Jungs und Mädchen doch nur unnötig. Und das, entgegen meines Erstebens.
Ich möchte das diese mehr Selbstvertrauen, Zuversicht und vorallem Spaß mit den Mitspielern und dem Fußball haben
und sich im Februar nicht schon Gedanken über den kommenden Trainer machen.
So ist zumindestens mein aktueller Stand, von dem ich aber auch abrücke, wenn ihr mich in irgendeiner Weise überzeugen könnt.
Momentan lautet mein Plan, den Jungs Bescheid zu geben, sobald ich eine Rückmeldung erhalten habe oder diese eben nachfragen.
Über die Nachfolge mache ich mir auch keine Gedanken. Da haben wir hier im Verein laut DFB "minder qualifizierte", die ihre Arbeit aber trotzdem gut machen.
LG.
Ein kleiner Hinweis an erster Stelle: Gewisse Sachen kann man auch per PN klären!
Man muss nicht unbedingt, den Lesefluss eines Themas so gravierend stören.
Günter:
Ich denke an der Argumentation wird es nicht liegen. Selber habe ich auch die Erfahrung gemacht,
das Vereinswechsel - als Spieler - mir immer gut kamen. Wechseln werde ich in jedem Fall, sollten
diese 80-90% zutreffend sein. Es gibt mir die Chance nochmal ganz von Vorne anfangen zu können
und den Reiz nochmal volle Kraft zu geben, da mich dort nur wenige kennen werden.
Den Sprung von der einen D zur anderen D hat mich auch weitergebracht, weil ich dann endlich
neue Dinge ausprobieren konnte, die ich mit der anderen D-Jugend nicht hätte machen können.
TW-Trainer: Gerade in der heutigen Welt, ist jeder ersetztbar, die Frage ist nur zu welchen Preis!
LG.
Ich habe bisher alle, außer die Taktik DVD´s
Finde die Übungsformen gut. Sie geben mir immer neue Anregungen!
Die Torspieler-DVD halte ich für nicht sehr gelungen. Mir fehlen da mehr Details,
zu den einzelnen Grundtechniken, die wir in der Ausbildung hatten!
Gruß
So, wie geschrieben hier nun mein zweiter Beitrag!
Neben der Art und Weise wie trainiert wird, ist es auch entscheidend, was die Kinder in ihrer Freizeit sonst so machen.
Auch wir haben in unserer D-Jugend ein paar, die nach der Schule, nur Fern schauen, oder am Daddeln sind.
Sei es mit PC oder sonstigen Konsolen. Von diesen Kindern kann man keine Quantensprünge erwarten.
Andersrum haben wir auch welche, die täglich auf dem Bolzplatz sind, die weniger am Zocken sind und sich
allgemein viel mehr bewegen. Diese Kinder machen dann aber auch Quantensprünge.
Jedes Kind/jeder Jugendliche hat auf der anderen Seite aber auch individuelle Bedürfnise was den Intellekt angeht.
Der eine lernt besser durch zuhören, der andere durch das ausdiskutieren und wiederum ein anderer kann sich durch das Lesen mehr merken.
Ebenso hatten wir am Anfang der SG, Jugendliche die völlig eingeschüchtert (insichgekehrt) waren und sich sehr wenig zutrauten. Diese mussten wir/ich auch
erstmal "aufbauen", motivieren und mehr Selbstvertrauen geben. Sie waren leistungsmäßig unter den anderen und gehören nun innerhalb von
5 Monaten zum guten Mittelfeld.
Da ich deine Jungs/Mädels nicht kenne, eine kurze Frage an dich:
Was meinst Du denn, woran es bei deinen Jungs/Mädchen liegen könnte?
Da die anderen ja ersichtliche Fortschritte machen, denke ich nicht, dass es NUR
an euch liegen wird!
LG.
Hallo Pietro,
ich gehe mal davon aus, dass das Thema noch nicht vom Platz ist.
Ich selber musste bei dem Lesen des Wortes "intensiv" in deinem Eingangsbeitrag erstmal schlucken,
las dann aber trotzdem weiter. Im jetzigen Moment möchte ich deine oben beschriebene Erfahrung mit
einem Ausdauerläufer vergleichen.
Er trainiert täglich und dies sehr intensiv. So wie er Tag für Tag läuft, legt er Tag für Tag einen Kilometer auf sein
Pensum. Nun läuft er schon seit Wochen, seit Monaten und verbessert sich nur in dem Feld in dem er sich bewegt.
Er schafft zwar täglich immer einen Kilometer mehr zu laufen, aber erreicht sein mögliches Maximum nicht,
weil er seinem Körper keine Erholung gönnt. Aus irgendwelchen Gründen, muss er nun drei Tage aussetzten und fängt
dann wieder an zu laufen. Erst jetzt konnte sich der Körper erholen. Und der Läufer wundert sich, warum er plötzlich nur
noch die halbe Zeit für die selbe Strecke benötigt.
Dies ist mal ein Beitrag, rein auf das Wort: "intensiv" bezogen und nicht generell auf Fußball zu übertragen.
Denn, normalerweise liegen zwischen den Trainingseinheiten genug Pause um sich erholen zu können, wenn der
Trainer es eben mit seiner Vorstellung, den Jugendlichen/Kindern möglichst viele Ballkontakte zu ermöglichen, nicht übertreibt.
Ich werde mir heute aber nochmal ein paar Gedanken zu dem Thema machen und heute Abend nochmal schreiben!
Ich selber lasse abwechselnd mit einem Hallenball und einen Futsalball spielen.
Oft nehmen wir zuerst wir den Hallenball, damit sich die Jungs und Mädels austoben können.
Anschließend nehmen wir den Futsalball und trainieren ohne besondere Vorgabe das schnelle Spiel,
ohne hohes/weites nach vorn gebolze. Dies ist allein durch die Eigenschaft des Balls leicht umzusetzten.
Zum Schluss hin wird der Ball dann ab und zu mal, sinnlos nach vorne gedroschen. Aber auch hier die Frage warum?
In dem Moment in dem der Spieler einem hohen Druck ausgesetzt wird, einmal durch seine sich vermindernde Leistungskraft
und dem Gegner sucht er nach der kraftschonensten Lösung. Die heißt, die Pille einfach nach vorne zu dreschen.
Das lasse ich dann aber auch gelten, wenn ich die Anzeichen eben sehe!
Ich glaube wenn Du hier zwischen einer offenen Übung/Aufgabe und einer geschlossenen Übung/Aufgabe unterscheidest
bist Du schonmal gut davor. Ich selber würde aber nicht direkt durch Provokationsregeln, auf die Pässe selber eingehen,
sondern mir überlegen wie ich eine Aufgabe stellen kann, in der die Spieler die Erfahrung gewinnen, die am nahesten an der Praxis,
also dem Wettkampf, liegt. Sie sollen grundsätzlich erstmal die Erfahrung selber machen, dass der flache Pass oft der schnellere
und vielleicht auch bessere Lösungsweg ist, als der hohe Pass oder das Lupfen.
Anschließend kannst Du dann genaueres erläutern und zu deinen Übungs- und Spielformen gehen.
Hier halte ich aber geschlossene Übungsformen, welche die Kreativität der Kinder/Jugendlichen einschränken für nicht sinnvoll.
Es ist nicht einfach, aber machbar. Ich könnte Dir nun nennen, welche Übungs- und Spielformen dies währen,
dies währe meiner Ansicht nach aber nicht der richtige Weg. Umso mehr sich Spieler und Trainer Gedanken machen, umso höher
ist der Lerneffekt. Ob nun positiv oder negativ, ist erstmal dahingestellt.
Grüßle
Hallo,
vielen Dank für eure auch zum Teil sehr langen Beiträge.
Viele Erfahrungswerte stecken in diesen drin, teils auch Jahrzehnte, was ich sehr bewundere.
Was ich in den letzten 5 Monaten - wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht - bei meiner Mannschaft bzw. bei einigen
Spieler festgestellt habe ist, dass diese sich unter ganz bestimmten Umständen leicht ablenken lassen und sich dann
eben nicht mehr optimale entwickeln können. Dies sind lanfristige Faktoren und Folgen, was in anderen Mannschaften
auch vorkommen mag, ich aber bisher in der Art nichts festgestellt habe.
Sowie Pietro schon geschrieben hat, bin ich für die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen zuständig und nicht für das seelische Wohl.
In dieser Aussage sehe ich aber mehrere Konflikte. Vor längerer Zeit habe ich mir ein sehr gutes Buch gekauft, welches vom
Bayerischen Landes-Sportverband mit dem Titel "MANNSCHAFTSPSYCHOLOGIE" herausgegeben wurde und hierin stets und wiederholt stöbere.
In diesem Buch wird zwischen 1. der autoritäre Trainer, 2. der kooperative Trainer und 3. der beziehungsorientierte Trainer unterschieden.
Ohne jetzt genauer auf die Details dieser Einteilung einzugehen, kann sich ja jeder ungefähr vorstellen, welche Eigenschaften darunter fallen.
Ich selber sehe mich in der 2. und 3. Gruppierung. Ich bin der Ansicht, dass sich viele Probleme und Formkrisen mit Gesprächen und psychologischen
Knifs lösen lassen. Ich gehe offen auf die Spieler zu, nehme jeden so wie er eben ist und versuche das Beste draus zu machen. Manchmal ist mir mein Einsatz
dabei sogar egal. Mir liegt sehr viel an der persönlichen Beziehung zu den Spielern und daran wie weit diese mir vertrauen.
Viele Trainer etc. lassen sich als Beispiel noch siezen, um den Abstand zu den Kindern weiterhin aufrecht zu erhalten und damit diese ihre Leistung bringen. Ich halte dies nicht für
nötig. In meinem Bekanntenkreis haben sehr viele Eltern/Betreuer Probleme mit ihren Kindern, die sie aus meiner Sicht sehr oft falsch lösen. Bestrafung, wo es nicht nötig ist.
Manchmal ist es besser dem Kind seine Situation und das Fehlverhalten zu erläutern, als nur zu sagen: "Ab auf dein Zimmer!"
Aber meine Meinung stößt viellerseits auf Ablehnung. Und dennoch weiß ich, dass ich nicht falsch liege. Auch wenn ich keine eigenen Kinder habe/hatte.
Momentan tendiere ich dazu, einen Mittelweg zwischen euren Vorschlägen zu finden. Dieser würde bei mir an dem Punkt liegen, wenn ich zu
100% weiß, dass ich gehen werde. Das wird aber erst gegen Mai/Juni der Fall sein. In meinem Umfeld weiß eigl. schon fast jeder das ich früher oder
später gehen werde, aber halt noch keinen genauen Termin. Den Spielereltern habe ich auch schon eine eventuelle Aussicht darauf gegeben,
dass ich im Sommer gehen könnte, dies ist aber schon länger her und hatte mit anderen Dingen zu tun. Mit meinem Nachwuchskoordinator des Vereins stehe ich
in sehr engem Verhältnis. Er weiß aber mit als einzigster wie es momentan aussieht und das ich eben zu 80% gehen werde, wenn nicht sogar 90%.
Der Verein, die Spielereltern und die Spieler wollen mich alle samt gerne behalten. Selbst der Verein mit dem wir uns in der SG befinden, würde es sehr schade finden
wenn ich gehe und hatte spaßighalber gesagt, ich könne ja zu denen wechseln, weil es dann keine 50KM, sondern nur noch 47 KM währen
Nun ist die Frage, ob ich neben der Mai/Juni-Lösung eventuellen Gerüchten vorgreifen sollte und mit meinen Spielern, den Eltern etc. reden sollte,
wie es momentan aussieht.
Liebe Grüße,
Hallo liebe Trainer- und Betreuerkollegen,
ich habe mit der D-Jugend 2010/2011 meine bisherige Trainerlaufbahn gestartet und bin nun
glücklicher Trainer einer SG, ebenfalls in der Altersklasse U13.
In der letzten Saison mit den 98er u. 99er Jahrgängen habe ich bereits wenige Monate zuvor
angefangen, die Spieler die in die C-Jugend hochgehen, an den Gedanken zu gewöhnen, dass
ich diese dann nicht mehr trainieren werde. Schlusslicht war, das viele angefangen haben zu weinen
als die Saison zu Ende war und ich in der D-Jugend blieb.
Einige werden sich dran erinnern. Wir haben innerhalb eines Jahres alle Spiele, bis auf drei verloren,
hatten dennoch viel Spaß und jeder hat große Fortschritte gemacht. Auch mir fiel der Abschied nicht leicht.
Nun bin ich in dem Verein geblieben, allerdings trainiere und betreue ich eine SG mit nem Kader von fast 30 Spielern.
Zu einigen habe ich eine enge "Verbindung" aufgebaut, wir vertrauen uns in gewisser Weise und schätzen uns gegenseitig.
Wir albern viel rum und reden auch über andere Sachen als nur über Fußball, auch teils schon persönliche Sachen, weshalb
das Vertrauen der Jugendlichen in mich schon groß sein muss. Ich gebe viele Ratschläge und gebe dieses Vertrauen zurück.
Insgesamt haben wir mit der Mannschaft auch schon sehr viel unternommen. Stadienbesichtigung, Turniere, Freundschaftsspiele, Essen usw.
Nun werde ich im Sommer zu 80% umziehen, da ich mich schulisch und beruflich noch weiterentwickeln möchte und werde daher meinen
jetzigen Verein verlassen müssen. Ohne mich viel gekümmert zu haben, habe ich bereits einige Angebote von anderen Vereinen erhalten,
die ich aber vorerst im Hintergrund halten möchte. Zumal ich noch 6 schöne Monate mit der Truppe verbringen möchte.
Meine Frage an dieser Stelle an euch. "Wie würdet ihr mit dem Thema umgehen, wenn ihr euch verabschieden müsstet und dies auch schon
in der Winterpause wisst."
Ich möchte den Jungs in keinster Weise den Spaß an der Rückrunde nehmen, diese aber auch nicht in gewisser Weise doof da stehen lassen
und kurz vor knapp sagen, "Ok Jungs, das wars, ich bin weg!" Welchen Weg würdet ihr wählen und nehmen.
Ich werde mich trotz der mehr oder weniger schlechten Nachricht, in keinstem Fall davon abbringen lassen, diese verbleibenden 6 Monate
so gut wie es geht zu genießen und nochmal alles in die SG bzw. Spieler zu stecken.
Ich bleibe im Land SH und auch im gleichen Kreis, werde aber ca. 50 Kilometer weiter weg wohnen, von wo es mir
nicht mehr möglich ist, die gleiche Mannschaft zu trainieren, zumal es dort genug andere Vereine und Mannschaften gibt.
LG.
Hallo Oli,
ich war vor einiger Zeit dabei, ein eigenes Board für die Turnier und Wettkampfsuche
im Raum Schleswig-Holstein einzurichten. Hier der Link: http://www.gegnersuche-sh.de/
Werde das Forum die Tage nochmal überarbeiten und dann dafür werben.
Du hast mich wieder daran erinnert, dass es das Projekt noch gibt.
Eines von vielen unfertigen meinerseits.
Mal schauen!
Gruß Steven
Ich bin der gleichen Meinung wie Zodiak.
Allerdings, wer hier Kontakte hat, der hat durchaus bessere Chancen als ohne.
So zumindestens bei mir. Voraussetzung die mir gestellt wurde, dennoch mind. die DFB C-Lizenz
die ich im Frühjahr.2012 erwerben werde. Mit Aussicht auf B-Lizenz.
Allerdings muss ich auch hier mind. die Leistung erbringen die von mir erwartet wird.
ich bin absolut der Meinung von TW-Trainer, leider fällt mir der "Gefällt mir"-Button unter seinen Beiträgen.
Verbesserungsvorschlag Uwe!?
![]()
Grundsätzlich bin ich sehr für Einzelgespräche. Aber ich denke, solch eine Aktion, im Rahmen der Mannschaft
zu tätigen ist super für das Selbstwertgefühl. Ich finde dieses Thema hier sehr interessant, da viele Trainer/Betreuer
davon ausgehen, dass diese alles richtig machen.
Ich selber versuche mir Kritik ranzuholen wo ich nur kann.
Wenn ich solch einen Fragebogen verteile, was ich dann auch diese Woche machen werde, je nachdem was meine Kollegen sagen,
dann werde ich im Nachhinein noch Einzelgespräche führen. Rückmeldungen und der stetige Kontakt zwischen Spieler - Trainer - Spieler
empfinde ich als bestmögliches Mittel, um Frustationen und Problemen in der Mannschaft schon bevor der Eskalation vorzubeugen.
Gruß Steven
Am Wochenende hatten wir das "Vergnügen" als jüngerer Jahrgang gegen eine ältere E-Jugend von Werder Bremen zu spielen.
Wir erzielten zwar ein Tor, der Gegner aber 5 ............. unter anderem, weil sie sehr clever agierten. Zum Beispiel umgingen sie die bei uns übliche Hallenregel, dass ein Torabstoß vor der Mittellinie angenommen werden muss:
Der Torhüter spielte auf einen Verteidiger, der zurück zum Torwart ............... und der Torwart kloppt die Pille dann ewig weit nach vorne
Die Engländer fänden es vor einiger Zeit bestimmt noch cool. Kick´n rush, like!
Diese Methode ist gut um die Statistiken vorerst zu verbessern, mehr aber auch nicht.
Ausbildungsschwerpunkte die in diesem Alter einfach zu setzten sind, werden damit nicht ersetzt.
________________________________
B2T:
Ich gehe nun bewusst nur auf einen Teil, der Fragen ein:
Ich selber nehme zum Hallentraining stehts einen guten Futsalball mit und abwechselnd auch andere Bälle, die andere
Eigenschaften als der normale Hallenball haben. Beim Hallentraining geht es mir darum, das sowieso schon sehr intensive
3/4/5 gegen 3/4/5 weiterhin zu intensivieren. Durch die schußfesten Wände, bleibt der Ball immer im Spiel, daher herrscht auch
eine höhere Effektivität an Ballberührungen je Spieler, als auf dem Spielfeld.
Ich versuche eben genau dem oben geschriebenen entgegen zu wirken. Wer schonmal Futsal oder mit einem Fusbalball gespielt hat,
weiß was ich meine. Der Ball springt kaum. Das hat den Vorteil, das der Ball nicht sinnlos nach vorne gekloppt wird sondern lieber
von hinten heraus gespielt wird. Es entstehen auch mehr Zweikampfsituationen, da der Futsalbal im Dribbling besser zu führen ist.
Es steigert das Selbstvertrauen. Technische Ansprüche werden intensiver.
Vorteile:
- geringer Aufenhalt in der Luft (Abwürfe, Abschläge, Schüsse, etc.)
- besseres Feeling beim Dribbling
- genauere Pässe, durch "Hafteigenschaften" wie draußen
- bessere allgem. Kontrolle des Balls
- Ich behaupte einfach mal: Schußkraft könnte zunehmen
- schnelleres Spiel, durch mehr prozentuale Bodenhaftung (weniger Flugzeiten)
- Verbesserung der koordinativen Fährigkeiten ( Flugkurvenberechnung, Umstellung auf neue Gegebenheiten, etc.)
Nachteile:
- Behauptung: Qualität der Schußtechnik könnte m.u. abnehmen.
- manchmal sehr intensiv
----------
Mehr fällt mir momentan zu den Eigenschaften des Balls nicht ein. Euch vielleicht!?
Gruß Steven
Hi Leute,
unter dem Antizipieren eines Spielers, verstehe ich das vorausschauende Denken.
Beispiel: "Ein Verteidiger steht seinem Angreifer (mit Ball) gegenüber und beobachtet sein Umfeld,
aber auch seinen Gegenspieler. Nun hat er den Überlick über die momentane Situation und weiß,
was der Angreifer tun kann. Zudem hat er sich durch vorherige Aktionen einige Erkenntnise aus
der Spielweise seines Gegenspielers erarbeitet. zB. Dribbelfuß, Passfuß (allg. starke Seite), bisherige Tricks
und Finten etc.
Nun versetzt er sich in die Situation des Gegenspielers und versucht heraus zu finden was er als Angreifer tun würde.
Der Verteidiger weiß, ich befinde mich auf der rechten Außenbahn, mein Gegenspieler ist rechtfuß und es hinterläuft mich
gerade ein weiterer gegnerischer Spieler. Mein Mitspieler kommt zu spät an diesen ran, Spieler also ungedeckt.
Der Angreifer macht eine Auftaktbewegung und signalisiert dem Verteidiger genau das mögliche Verhalten, welches
er im Kopf schon mehrmals durchgegangen ist. Passspiel in den Lauf des zweiten Angreifers.
Der Verteidiger "antizipiert"/"erahnt" den Pass und blockt diesen mit seinem Fuß ab.
-------------------
Das verstehe ich unter dem Antizipieren einer Spielsituation!
Ich glaube, jeder Mensch - ob Kind,Jugendlicher oder Erwachsener ist dabei egal - hat durch die Eigenschaft des Denkens in alltäglichen
Situationen bereits die Möglichkeit des Antizipierens. Daher gehe ich nicht von dem "Trainieren" aus, weil der Begriff sowieso schon sehr allgemein ist,
sondern von der Ausbildung bzw. Verbesserung dieser Fähigkeit, auf ein mögliches Maximum.
Beispiel: "EIn etwas älteres Kind macht einen Gegenstand kaput, von dem er weiß, das die Eltern diesen sehr schätzen und sauer werden, wenn dieser zu Bruch ginge.
Nun versteckt dieses Kind den Gegenstand und möchte somit der Strafe entgehen." Meiner Einschätzung nach auch eine gewisse Antizipation.
Das Verbessern der allgemeinen Antizipation von Situationen, (Was passiert, wenn?) kann nur dann erfolgen, wenn wir unseren Kindern und Jugendlichen zeigen,
welche Möglichkeiten es gibt, eine Situation zu lösen. Dies ist aber ein Prozess, der mit der ersten Ballberührung, bis in den Tod immer weiterläuft.
In höheren Altersklassen - ab D-Jugend - kann damit angefangen werden, das wir einfach Spiele spielen lassen. Zum Beispiel im 5gegen5 ohne PR.
Nun war eine Situation, welche die Spieler hätten besser lösen können, wenn das und das und das, der Fall gewesen währe.
Durch ein Signal, wird der Spielfluß abgebrochen, und es gehen alle zurück auf die kurz vor der Situation ausgehende Spielposition.
Nun konkrete Fragen, zB.: "Was habt ihr eben als Lösungsweg aufgezeigt, der nicht zu einem Tor geführt hat?", "Was währen andere
Optionen gewesen, die vielleicht das Tor ermöglicht hätte?" - Hierbei auch die Verteidiger einbauen, um alles einmal kurz durchzuspielen.
- Solch eine Unterbrechung nicht länger als 5 Min.
- wichtig hierbei, die Situation immer beenden lassen, dann erläutern und ZUSAMMEN durchgehen.
- Der Lernerfolg ist umso höher, umso mehr die Spieler selber nachdenken müssen und die Lösungswege herausfinden die möglich sind.
- Dh., der Trainer lenkt die Diskussion in eine bestimmte Richtung und gibt leichte Anregungen, sollten die Spieler nicht weiterkommen.
- Schwerpunktmäßig (Offensive, Defensive o. nach bestimmten taktischen Inhalten)
- nicht alle 10 Min. und dadrunter unterbrechen, sondern auch spielen lassen.
So würde ich es einsetzen. Ich glaube aber, unter der D-Jugend wirste damit nicht viel erreichen. Frühstens ab der D-Jugend.
Ich habe sowas schonmal ausprobiert, es gelingt nur zögerlich, aber die Jugendlichen verbessern sich.
Ab der C-Jugend halte ich es für optimal, da sich hier auch die taktischen Inhalte erweitern lassen und einfach vielfälltiger sind.
Soviel erstmal zum Thema.
Gruß Steven
@Fussballtrainer:
Jeder Verein, besonders auf dem Land ist froh einen Trainer zu haben, der sich "ehrenamtlich" um die Junioren kümmert.
Auch wenn ich deiner Meinung bin, müssen einige Faktoren miteinberechnet werden. Auch ich hatte Streß mit einem A-Jugendlichen
der vom anderen Trainer angeheuert wurde, weil er während des Trainingsbetriebs raucht.
Aber ich glaube mehr als mit Ihm zu reden und Ihm versuchen auf deine seite zu ziehen kannst Du nicht machen.
Ein generelles und bindendes Rauchverbot zu erteilen, wird nicht möglich sein. es wird drum gebeten, aber in der Praxis siehts leider anders aus.
Wenn die Trainer, dann auch die Zuschauer, Lehrer in den Schulen usw.
Gruß Steven
Denk im theoretischen Teil daran:
P - Pause
E - Eis
C - Kompressieren
H - Hochlagerung
Konnte in meinem Test nur die ersten beiden benennen! -.-*
Viel Erfolg! ![]()
