Beiträge von TRST

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    Ich denke 2x90 MInuten sind völlig im Rahmen. Wichtig ist hierbei natürlich,
    dass ihr mehrere Pausen macht und dass du die Trainingsgestaltung sehr
    abwechslungsreich wählst, sonst sinkt die Konzentration nochmal ein Stück.


    Sehr interessant sind ist auch die Variantion einmal Halle und einmal draußen
    zu trainieren, auch im Sommer. So kommt nicht nur automatisch eine gewisse
    Abwechslung rein, sondern sollte es wirklich an Plätzen mangeln, auch eine
    gut Lösung des "Problems".



    Gustavo: Ich finde es super, dass du deine Jungs so lange begleitest. Hier gibt es mehrere Meinung zu, die einen sagen
    auf Grund der einschleichenden Automatismen könne die Ausbildung nicht mehr so effektiv gestaltet werden. Die anderen
    sagen/meinen, dass gerade dieser Automatismus Freiheiten für mehr lässt. Der Trainer ist meiner Meinung nach
    stärker gefordert und muss sich immer wieder etwas neues einfallen lassen damit das Training nicht monoton ist
    und die Spieler gelangweilt sind, weil diese Übung schon zum zweiten Mal, bzw. dritten/vierten Mal vorgegeben wird.
    Du kennst deine Jungs und die Jungs kennen dich. Wichtig ist nur, dass die Motivation stimmt und die Ausbildung
    weiterhin im Vordergrund steht bzw. bestmöglich aufrecht gehalten wird.
    :)

    Andre:
    Ich fand es sehr schwierig deinen Beitrag zu verfolgen, möchte an dieser Stelle aber einmal klarstellen,
    dass mein Text: "
    Ich würde wetten, die meisten sagen, wegen dem Sohn/der Tochter. Mich interessieren aber auch andere Gründe dazu."
    in keinster Weise die Qualität der Elterntrainer angreifen soll. Ich empfinde es nur so, dass sehr viele Trainer/Betreuer auf Grund des Kindes
    eben als Trainer tätig sind. Ob nun in der gleichen Mannschaft oder in einer anderen um etwas Distanz zu gewinnen, habe ich hierbei offen gelassen.
    Grundsätzlich ist es klar, dass auch lizenzierte Trainer, ich nenne es mal: nicht geeignet für den Kinder- und Jugendfußball sein können
    und in ein Fettnäpchen nach den anderen treten. Manche brauchen diese Erfahrung um irgendwann mal einigermaßen kindgerecht zu betreuen und
    zu trainieren. Schade nur, dass dies eben auf Kosten der vorhergegangen Kinder und Jugendliche geht.


    Mich hat dieser anhängende Satz nur interessiert, weil die meisten Gründe von Vater-/Muttertrainern eben gleich sind und sich kaum unterscheiden.
    "Es fand sich kein Trainer!" usw. Unabhängig davon gibt es aber auch Trainer, die auch ohne Kind eine Mannschaft übernehmen. Ebenso gilt zwar auch
    hier der oben erwähnte Satz, allerdings ist hier die Breite der Möglichkeiten wesentlich höher. Zu dem kommt noch, dass wir hier viele Trainer haben,
    die viel Erfahrung haben - um nicht zu sagen "viele ältere Trainer". ;)

    Hallo Trainer, Betreuer und Funktionäre,


    durch den nun feststehenden Umzug in eine Region, in der haufenweise Fußballvereine sind, - da Stadt
    bin ich seit längerem am Überlegen, welche Jugendmannschaft am besten passen würde und welche Ziele
    ich eigl. verfolge.


    Da ich sehr viel Wert auf Technik lege, währe der E-Juniorenbereich meiner Meinung nach am besten. Dort kann ich ansetzen und
    langsam Spieler für Spieler aufbauen. Eine Methodik verfolge ich bereits und habe diese im D-Jugendbereich schon leicht angetestet.


    Nun stellt sich mir die Frage, da ich auch Torspieler-Training anbieten möchte, ob ich entgegen dem Rotationsprinzip agieren soll
    und die Spieler die Lust haben einzeln trainieren soll, oder ob ich das Mannschaftstraining ab und an mal verwenden soll, um jeden
    Spieler die Grundtechniken grob bei zu bringen. Selber tendiere ich zur zweiten Lösung, da diese mir am besten erscheint.
    Das Rotationsprinzip ist für mich nicht wegzudenken... ...aber... ...vielleicht hat einer von euch noch andere Erfahrungen gemacht und
    Vorschläge wie dies gut zu lösen ist.


    Zudem würde ich gerne wissen, warum ihr gerade die jetzige Altersklasse trainiert. Ich würde wetten, die meisten sagen,
    wegen dem Sohn/der Tochter. Mich interessieren aber auch andere Gründe dazu.
    :)

    Ich halte die Argumentationen für nicht gerechtfertig, zumindestens nicht auf Bundesebene.


    Der DFB ist mit all seinen Verbänden auf einem guten Weg die jugen Talente zu fördern. Dies ist zum einen
    durch den zunehmenden Erfolg junger Spieler zum Beispiel in der Bundesliga und auch International zu sehen.
    Diese Aufarbeitung der Talentförderung für die Kinder- und Jugendarbeit beschäftigt den DFB noch nicht alzu lange,
    würde behaupten seit 10 Jahren? Da sind andere Sportarten in Deutschland um einiges weiter.


    Es kommt aber grundlegend darauf an, wie gut die Ausbilder, sprich die Trainer, im Kinder- und Jugendbereich
    ausgebildet sind. Wir zum Beispiel in Schleswig-Holstein haben das Problem, dass wir von Verbandsseite kaum
    Schulungsangebote haben und auch die Kreise bieten nicht viel an. Im Vergleich zu Hamburg sind die Angebote sehr
    rahr, weshalb ich dieses Jahr und vergangenes Jahr alles ab der C-Lizenz Breitenfußball in Hamburg beim HFV gemacht habe,
    auch wenns ein Stück weiter ist als nach Malente. Aber Hamburg ist mit einem Verein in der 1.BL und der 2.BL finanziell auch
    gut ausgestattet. Und was haben wir? Holstein Kiel und VFB Lübeck, klasse.
    Mal abgesehen davon, dass wir in anderen Sportarten dafür auf Bundesebene dominierend sind, glaube ich dass die Ausbildung
    auch in SH nicht schlecht ist, wir aber keinen Verein haben der in der Bundesliga mitspielt. Seit der neuen Klassenstaffelung
    ist dem Bundesland die Regionalliga ja auch nicht mehr viel wert, was wiederum dem Verband anzumerken ist.


    Ich glaube dem Herrn fehlt im Breitensport einbischen der Bezug zur Realität, so kommt es zumindestens für mich rüber.
    Sicher kann ich auf jedes Wochenende ein Spiel legen, ob nun Punktspiel oder Freundschaftsspiel ist dabei egal. Aber habt ihr
    schonmal eine Traube von Eltern um euch rum gehabt, die alle meinen: "Wir wollen am Wochenende auch mal was mit der Familie
    machen und nicht immer nur Fußball, Fußball und irgendwann mal Schule!" Ich zum Glück nicht, aber einzelne Eltern haben sich bereits
    beschwert dass wir eben soviel unternehmen und Freundschaftsspiele abmachen. Ich biete sogar ein zusätzliches Torspieler-Training an,
    und dies wird von einigen Eltern geblockt.
    Also, im Breitensport und zunehmend in den jüngeren Altersklassen geht es nicht ohne die Eltern. Und wenn sich die Eltern zu schade sind,
    oder eben was anderes vor haben, als die Kids 3 - 4mal die Woche hin und her zu fahren, dann ist das eben so.


    Und was heißt hier eigl.: „Es muss wieder mehr Bewegung in den Nachwuchsbereich kommen“? Es gibt immer mehr junge Trainer die sich
    informieren und wirkliches Interesse daran haben, den Kindern etwas bei zu bringen. Wenn die älteren Generationen so statisch sind und
    das Konditionsgehabe des eigenen Fußballs von damals in der E-Jugend anwenden, dann ist das ein Generationenkonflikt.
    Ich bin der Meinung, der Kinder- und Jugendfußball ist in Deutschland ganz klar am kommen.
    Viele Trainer legen INZWISCHEN mehr Wert auf Vielseitigkeit und schauen sich auch in anderen Sportarten um was übertragbar sein könnte.


    „Fußball darf für Kinder nicht mehr und mehr in den Hallen stattfinden.“
    Gerade für Kinder ist die Vielfalt in der Halle, viel größer als draußen. In der Halle sind soviele Geräte
    die im Kinderbereich für das Ausbilden der koordinativen Fähigkeiten wunderbar eingesetzt werden können.
    Wenn es geht, dann sollte das Training klar draußen stattfinden. Aber auch ich bin am überlegen zur neuen
    Saison eine E-Jugend zu übernehmen und dann AUCH im Sommer wöchentlich/alle 2 Woch einmal in die Halle zu gehen
    weil eben der Spielraum wesentlich größer ist. Und im Sommer sind die Hallenzeiten sowieso nicht viel beansprucht.


    Also, ich kann die Argumentationen, falls diese allgemein gehalten sind, nicht nachvollziehen. Auf Kreis und vielleicht
    auch auf Verbandsebene ok. Aber selbst da, stellt sich die Frage, was macht der DFB (Fußball-Verband) da.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass die Ausbildung vor 5 Jahren in keinster Weise besser war als heute.


    Gruß Steven

    Die Idee von Dir Andre ist grundsätzlich gut. Leider kenne ich bei uns keinen Verein,
    bzw. keine Mannschaft, die solch ein Turnier für lau anbietet. Mal abgesehen von uns.
    Selbst wenn ich damit jetzt anfange, glaube ich nicht, dass sich die anderen Mannschaften
    darüber Gedanken machen werden.
    Ich habe im Rahmen dieses Turniers einige Einladungen erhalten, und auch angenommen.
    Insgesamt mit den KHM haben wir 7 Hallenturniere und 4 davon kosten uns Geld. Die anderen drei
    sind unsere eigenen.

    Mit einem 60minütigen Lauf ins neue Jahr, ging es für mich und ein paar Kollegen um 23:45 Uhr
    bis um 0:50 Uhr durch die Ortschaften unserer Gemeinde. Sobald der Rithmus gefunden war, war es
    zwischen den vier Freunden ruhig, bis um Punkt 0:00 Uhr. Nach Glückwünschen ging es dann weiter im Takt
    zu wohlklingender Musik aus dem Handy.


    Während des Laufens habe ich an meine Vorsätze für das neue Jahr hinsichtlich meiner Jugendmannschaft gedacht
    und mir viel vorgenommen. Neben 8 Kurzschulungen von Januar bis Juni wurde ich für die DFB C-Lizenz (Leistungsfußball)
    zugelassen und werde diese bestmöglich bestehen, damit die B-Lizenz ohne Umwege folgen kann und das Geld gut investiert ist.
    Dies wird alles bis Juni.2012 geschehen!
    Mit meiner Jugendmannschaft möchte ich vorallem viel Spaß haben, viel unternehmen und die sozial/emotinalen Kompetenzen ausbauen,
    sowie die fussballspezifischen Kompetenzen.


    Was wollt ihr im neuen Jahr besser machen?
    Habt ihr euch speziell etwas vorgenommen?
    Wie habt ihr reingefeiert?
    ;)


    Also, an dieser Stelle allen Trainerkollegen und den Mannschaften ein frohes neues Jahr!

    Ich finde zwei oder vielleicht auch drei Stunden als zu wenig.
    Wer eine Anreisezeit von ca. 30 Minuten hat, der sollte sich schon so fühlen, als wenn es
    sich gelohnt hat dort hinzufahren.


    Unser Hallenturnier hatte 5 Mannschaften, Spielzeit je Mannschaft 12 Min.
    Hinrunde zirka 2 Stunden und Rückrunde auch nochmal 2 Stunden.
    Macht insgesamt 8 Spiele pro Mannschaft und maximale Wartezeit von 30 Min.


    Das halte ich selber für perfekt und habe dafür auch nur Lob erhalten.
    Was haltet ihr denn davon?

    In diesem Jahr des Trainierens habe ich viele Bücher, DVDs und Internetpräsenzen kennengelernt und nutze diese gerne als Anregung
    für mein Training. Anfangs habe ich noch Anregungen von der DFB-Seite - Training online bezogen, was ich jetzt seit fast einem Jahr schon
    nicht mehr mache. Komplette Trainingskonzepte, die dort zusammengestellt wurden, empfinde ich zum größten Teil als nicht ausreichend
    um meinen Anforderungen an mich, was die Qualität des Trainings angeht, gerecht zu werden.
    Momentan orientiere ich mich an COERVER COACHING und der MFS + einigen anderen DVDs und suche mir da meistens
    so eine Mischmaschform raus.


    Sehr oft wenn ich auf der Arbeit bin und Luft habe, überlege ich mir aber auch selber, wie die TE aussehen soll
    und erstelle ein bis zwei Trainingseinheiten. Hierbei gehe ich dann nach einem bestimmten Konzept vor, was
    erstmal eine Planung von Themen die in den kommenden Monaten bzw. das kommende halbe Jahr vorkommen voraussetzt.


    Ich weiß nicht, aber die meisten Trainingseinheiten auf der DFB-Seite "Training online" erachte ich als komisch.
    Sie sind nicht schlecht, haben aber jeweils mindestens ein Manko, was mein Team angeht, oder sind für mich von
    der Grundeinstellung nicht vereinbar. Gerne nutze ich die Schulungen des DFB, aber wirklich 100%ig hinter der dortigen
    Philosophie kann ich nicht stehen. Generell suche ich meinen eigenen Weg, der zu mir und meiner Mannschaft passt.


    Wir als Trainer sollen authentisch rüberkommen und mit Spaß an der Tätigkeit dabei sein. Wenn ich nun Trainingseinheiten kopieren
    würde und benutzen würde, könnte ich nie mit soviel Freude und Spaß dabei sein wie jetzt. Ich komme mit den selbsterstellten TEs
    wunderbar klar und kann den Kern/den Schwerpunkt wensentlich besser rüberbringen. Zudem kann ich wensentlich besser motivieren,
    da ich mich mit dem Gedanken schonmal beim Erstellen der TE befasst habe. Es passt zu meiner Art, und dafür werde ich eben geschätzt.


    Gruß

    Hallo liebe Betreuer- und Trainerkollegen,


    mir geht es in diesem Thema darum, ob so ein Hallenturnier oder auch Feldturnier meistens
    nur dafür da sind um finanziellen Profit zu schlagen? Ich habe nun selber ein Hallenturnier organisert
    und bin im Nachhinein geschockt, wie es breite Maße an Organisatoren verantwortlichen können,
    30 Euro oder teils auch 40 Euro zu verlangen. Und das ist hier im Norden ein durchaus durchschnittlicher
    und realistischer Wert.


    Was dabei rauskommt ist fast nichts. Nehmen wir an, Team XY nimmt an einem Hallenturnier teil,
    an dem neben diesem Team noch 4 weitere Mannschaften beteiligt sind. Nun zahlt jedes Team
    außer das eigene 30 Euro ein, was in der Summe 120 Euro macht. Nebenbei wird noch Verpflegung angeboten etc.
    Nun ist die Siegerehrung. Der 1. u. 2.Platz bekommt einen etwas größeren Pokal als der 3. u. 4 Plätzierte.
    Der 5. geht mit einer Urkunde nach Hause.
    Mal ganz abgesehen vom rein moralischen Aspekt, frage ich mich wo das ganze Geld geblieben ist. Die Pokale
    sind trotz des Geldes meist recht mittel groß und sehen nach einem Wert von maximal 20 Euro aus.
    Normalerweise, dass währe noch ein Punkt den ich verstehen würde, muss der Veranstalter Nutzungsgebühren für die Halle
    tragen, was bei uns in der Region aber in der Regel wegfällt. Der Verein oder die Gemeinde übernimmt diese Kosten.


    Nun hatten wir ein eigenes Hallenturnier das ich organisiert habe. Insgesamt fünf Mannschaften, eine selber gestellt davon.
    Wir haben kein Startgeld genommen, haben nebenbei noch Essen, Trinken etc. verkauft und eine Tombola angeboten,
    die restlos ausverkauft war. Zu Gewinnen gab es Trikots, Bälle, Fussballtaschen, Lautsprecher (Billigversion für MP3-Player etc.) usw.
    Am Ende des Turniers haben wir die Einnahmen abzüglich der noch zu deckenden Kosten berechnet und kamen auf einen Gewinn
    von fast 500 Euro, für die Mannschaftskasse. Ich will nicht wissen, was bei den Turnieren mit Startgeld eingenommen wird, das ist doch pervers.


    Hätten wir nun auch Startgelder von 30 Euro erhoben, währen wir bei 120 Euro minus der Pokale. Ich bin an der Stelle mal genauso sparsam wie
    meine Trainerkollegen und gebe pro Pokal maximal 25 Euro aus, aber auch nur für den 1. u. 2 Platz. Das macht dann 50 zuzüglich vielleicht 15 Euro für die
    weiteren Pokale. Macht insgesamt dann 95 Euro engegen der 120 also zusätzlich ein Plus von mind. 25 Euro. Der letzt Platzierte bekommt ja nur einen Wisch,
    mit einem materiellen Wert von 1 Euro oder so.


    ------------


    Ich emfpinde es als moralisch den anderen Mannschaften und Vereinen gegenüber, als sehr bedenklich so zu agieren. Zumal sich nicht jede Mannschaft sowas leisten kann
    und die wenigsten Trainer bereit sind, zusätzlich in die Mannschaft zu investieren, ein Hallenturnier zu veranstalten, damit die Mannschaft dann mal gemeinsam
    Schwimmen fahren kann, sich einen Ausflug in einen Kletterpark etc. leisten kann.


    Zudem kommt noch hinzu, dass die Qualität - wenn denn vorhanden - der Pokale für die oberen Plätze zunimmt und die Teams auf den letzten Plätzen
    nur eine Urkunde bekommen. Was ist das denn bitte? Die Spieler sind schon gestraft genug, wenn diese nach Hause fahren, mit einem Gesichtsausdruck wie
    300 Tage Regenwetter und sich dann am besten noch von den Eltern anhören müssen, wie schlecht sie denn waren. Es ist schon so, ohne Fleiß kein Preis,
    und einen Verlierer muss es ja geben. Aber die Gewinnerteams geben sich auch mit weniger zufrieden, mit dem Hintergrundgedanken - wir haben alle weggehauen und
    sind auf dem ersten Platz gelandet. Die Teams die häufig auf den Sack bekommen haben, können sich so dann noch an einen schönen Pokal erfreuen.


    Generell finde ich Pokale und Medailien aber als sehr überbewertet und eine solangsam mal bröckelnde Fassade aus den Nachkriegszeiten.
    Einem Kind und einem Jugendlichen liegt der grundsätzliche Wert auf Spaß, nicht auf Gewinn. Wer kein Spaß am Fußball hat, spielt auch keinen,
    oder wird von den Eltern zum Training geprügelt. Ein gleichwertiger Preis für alle Kinder und Jugendlichen reicht doch völlig. Lass es für jeden
    Spieler eine Urkunde sein, eine Naschtüte etc.. Der Pokal wird ins Vereinsheim gestellt, mit Glück 3mal im Jahr angeschaut und gammelt da vor sich hin.
    Mit kleinen Präsenten für die einzelnen Kinder, können diese viel mehr anfangen. "Schau mal die Naschtüte habe ich gewonnen!" "Schau mal,
    die Urkunde habe ich gewonnen, die hänge ich im Zimmer auf!".


    Es hat einen höheren Motivationswert, wenn das Kind irgendwann in der C-Jugend - völlig frustriert, da Spiel verloren - in seinen Sachen kramt und
    die Urkunde wieder findet. Sich an das Turnier erinnert und sich sagt: "Boa war das geil!" Gleich ist die Grundmotivation wieder da, etc.


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    Ich könnte noch mehr schreiben, das sprengt dann aber doch auch meinen zeitlichen Rahmen und verfehlt den Sinn dieses Themas.
    Es geht mir nicht unbedingt, um das Startgeld, wesentlich mehr um die moralischen Aspekte der sich jeder Trainer und Organisator mal stellen sollte.
    Hier habe ich nur einige Beispiele aufgelistet, bei weitem noch nicht alle. Ich denke aber diese reichen, um nachzubringen, was ich davon halte
    und welche Handlungsweisen ich mir von den Erwachsenen wünschen würde.


    Jeder Erwachsene, der mit Kindern zu tun hat, hat eine Vorbildsfunktion!
    Jeder Erwachsene, steuert mit seinem Verhalten, auch das Verhalten der Kinder, auch in der Zukunft!


    LG. Steven




    Ich selber habe letztes Jahr die erste Erfahrung in einem Hallenturnier mit unserer damaligen D-Jugend gemacht.
    Wir mussten teilweise 80 Minuten warten, bis wir spielen konnten, da Gruppensystem. Das fand ich sehr übertrieben und
    demotivierte einfach nur.


    Das hat mir den Ergeiz versetzt, jetzt im Dezember ein eigenes Hallenturnier zu organiseren.
    Eingeladen waren 4 Mannschaften + unsere, insgesammt also 5 Mannschaften.
    Da einige Mannschaften von weiter her kamen, habe ich alle gegen alle, mit Hin- und Rückrunde spielen lassen.
    Also 8 Spiele pro Mannschaft, in 12 Min. je Spiel.


    Angesetzte Anfangszeit war 10 Uhr und die haben wir mit 5 Minuten unterschritten. Die Hinrunde war im meine um 12 Uhr durch,
    angesetzt war 12:20 Uhr. In den 15 Minuten konnte ich als Organisator die Gelegenheit nutzen um noch ein paar Absprachen zu tätigen,
    und die Spieler haben mit den Trainern gespielt. Alles mit Musik etc.
    Die Rückrunde startete dann 12:20 Uhr und endete um 14:20 Uhr, weil ich noch ein Trainerteam über die Funktion des Trainers
    hinweisen musste und darauf hingewiesen habe, dass das Anschreien der Kinder nur den Druck erhöht etc.. Angesetzt war hier 14:30 Uhr.
    Siegerehrung, ohne Preis, da auch keine Anmeldegebühren bzw. Startgeld. Jedes Kind hat eine Naschtüte mitbekommen und gut war.


    Anschließend war das Resüme der Trainer in einer kleinen Feedbackrunde, auf die ich sehr viel Wertgelegt habe, mehr als positiv.
    Die Kinder hatten ihren Spaß und freue mich schon auf mein nächtes eigenes Hallenturnier im Februar.2012.


    Ingesamt ging das Turnier für die Spieler dann 4 1/2 Stunden, was ich finde mit 8 Spielen gut vereinbar ist.
    Jede Mannschaft hatte maximal 30 Minuten Pause.

    Der Spaß steht natürlich im Vordergrund, wenn nicht sogar an erster Stelle!


    Ich glaube gerade in der Ausbildung von Kindern ist es dennoch wichtig, auch viel mit
    anderen Dingen zu arbeiten als nur mit dem Fußball, denn selbst das wird irgendwann langweilig.
    Es stimmt schon, dass der Ball die Hauptrolle für die Kinder spielen sollte.
    Aber für den Trainer sollte die Möglichkeit bestehen, auch weitere Aspekte wie zum Beispiel
    die Koordination durch zum Beispiel - im Hallentraining - Gerätschaften, wie Bänke etc.
    mit in die Trainingseinheiten einbeziehen zu können.


    Nichts ist wichtiger als ein gesunder Körper. Wenn ich mit E- oder auch F-Junioren das Lauf-ABC durchgehe
    und ab und zu auch mal Schnelligkeitsübungen als Wettkampf durchführe ist das nur förderlich. Es muss natürlich
    im Rahmen bleiben und es sollte nur mit dem eigenen Körpergewicht des jeweiligen Kindes gearbeitet werden.


    Aber nicht nur der Abwechslung zu liebe, sondern auch der Motivation zu liebe ist dies ein Punkt, wo ich sage, ich trainiere
    zwar schwerpunktmäßig mit Ball, aber gelegentlich auch ohne Ball. Keiner wird es erstens selbst zu 98% schaffen, nur Übungen mit Ball
    anzubieten, die ganze Saison über und zweitens die Kinder/Jugendlichen u. Erwachsenen damit länger bei Stange halten können, als
    wenn ich ab und zu mal Übungen ohne Ball einbinde.


    Auch der Trainer lernt stetig dazu!


    Richtig Zodiak. Hinzu kommt, dass sich der Trainer von Woche zu Woche immer weiterentwickelt und neue Erkenntnise
    aus dem Training gewinnt. Ich selber habe zum Anfang der Saison beim Elternabend im Rahmen der Vorstellung als neuer Trainer
    klipp und klar gesagt, dass ich durchaus über Grundwissen verfüge, dieses aber permanent erweitern möchte.
    Und an der Stelle kann ich dies nur, wenn ich neue Dinge ausprobieren kann und dies dann auch mache.
    Wenns klappt ok, dann ist es gut, wenn nicht, auch egal. Der Erfahrungswert ist aber da.


    Jeder Trainer hat seine Stärken, die es gilt weiter auszubauen und vorallem zu nutzen. Die Schulung - um den Pfaden nicht
    ganz zu verlieren - im Grundlagenbereich des COERVER COACHING wird nicht nur mir, viele Anregungen gegeben haben, sondern
    bestimmt auch Dir Zodiak und Stella. Es ist eben eine Erfahrung die man so mitnimmt, was man draus macht ist eigl. fast egal,
    da dieser Wert ja alleine schon groß ist. Nehme ich nun konkrete Inhalte und binde diese mit ins Training oder in die Betreuung ein,
    umso besser.


    Und dennoch hat alles seine Grenzen. Sobald der negative Aspekt über dem positiven Erfolg liegt, ist bei mir aber Schicht im Schacht.
    Dieses Gefühl habe ich aber beim COERVER COACHING nicht. Rein die Philosophie, die hinter dem Namen steht, ist schon sehr bemerkenswert.
    Umso interessanter an dieser Stelle aber auch der Inhalt, der noch weitere Potenziale enthält.


    Aber wie gesagt, jeder muss für sich und seine Kicker das beste raussuchen! :)

    Coerver Coaching Schulung beim 1.FC Nürnberg:


    Mal ganz unbemessen an der Tatsache, dass diese Schulung auf dem Trainingsgelände des 1.FCN stattgefunden hat,
    empfand ich die Schulung als interessant und demnach auch als informativ und anregungsreich.
    Mein Ziel für diese Schulung, die für mich über zwei Tage lief, war einfach nur das Heraussammeln neuer Anregungen für das
    Mannschaftstraining meines Jahrgangs. Sehr viel habe ich nicht erwartet. Was ich aber glaube, wenn diese Schulung auf
    deutsch vorgenommen worden währe, dann hätte Sie mehr Erfolg gehabt. Auf der anderen Seite, hatten wir die Gelegenheit,
    die Begeisterung und die Hintergrundgedanken von COERVER COACHING von einen der Mitbegründer zu spüren und nachvollziehen zu können.


    Viele Anregungen die ich dort aufgenommen habe und mitgenommen habe, haben erst später einen Sinn für mich ergeben. Denn selbst nach Tagen bzw.
    Wochen, habe ich gemerkt, wie einige Sachen noch in mir gearbeitet haben und erst dann der gewünschte AH-Effekt eintrat.


    Was ich super fand, aber auch sehr anstrengend, war die Tatsache, dass ich in einer jeweils zirka sieben stündigen Fahrt die Gelegenheit hatte
    drei langjährige Coerver-Coaches ausfragen zu können und auch nochmal über Inhalte etc. sprechen zu können. Anstrengend deshalb, weil ich auf der Hintour
    schon soviele Dinge mitbekommen habe, dass ich als wir beim 1.FCN ankamen, völlig von Informationen überladen war. Und dennoch konnte ich viele
    Dinge für mich mitnehmen und neue Kontakte schließen.


    Für mein jetziges Training habe ich mir vorgenommen mehr technische Inhalte zu vermitteln und zum größten Teil auch nach der Methodik.
    Und dennoch verstehe ich mich als Zwischenläufer, der nicht 100% nach DFB-Richtlinien vorgeht aber sich eben auch nicht zu 100% an andere
    Institutionen etc. hängt. Ich versuche, mit dem Wissen meinen eigenen Weg zu finden und mir das beste heraus zu suchen.


    Für mich hat sich der Aufwand definitiv gelohnt. Ich glaube aber auch nur, weil ich mit Dirk und zwei weiteren Coaches mitgefahren bin. DANKE hierfür nochmal!
    Sollte nochmal eine Schulung stattfinden, bin ich wieder dabei!

    Hallo Manne, herzlich Willkommen an dieser Stelle!


    Die Frage an dieser Stelle ist, wie gestalte ich eine Trainingseinheit vom Lerneffekt so effektiv wie möglich, ohne
    hierbei aber den durchaus wichtigen Faktor "Spaß" außer Acht zu lassen. Wir als Trainer haben das Ziel unsere Spieler
    - ob jung oder alt - fussballspezifisch voran zu bringen, und besitzen darüber hinaus vielleicht sogar noch eigene Vorstellungen, wie dies eben geschehen soll.


    Ich selber halte es für sinnvoll, gerade in den Altersklassen G-/F- u. E-Junioren viel mit Ball, aber auch ohne Ball zu machen.
    Wenn wir bei den Bambinis anfangen, ist das koordinative Vermögen was die Motorik angeht, meistens noch nicht so weit entwickelt,
    wie bei einem F- o. E-Jugendlichen. Hier gilt es allgemeine koordinative Aufgaben im Grundlagenbereich zu entwickeln und zu verfeinern.
    Jeder Anfang ist schwer. Überlege ich mir nun, zum Beispiel eine Übung in der Koordinationsleiter, ist es oft einfacher für die Kinder, diese
    Aufgabe erstmal ohne Ball durchzugehen. Die Variante mit Ball, währe dann eine Steigerungsform, sollte die Aufgabe zu "einfach" sein.


    Generell versuche ich aktuell im D-Jugendbereich - und würde dies ebenso in anderen Jugendbereichen versuchen umzusetzen - jede Übung
    mit Ball anzubieten. Es ist hierbei egal, ob ich zuerst die Übungsform ohne Ball anbiete und nachfolgend dann eine Anschlussaktion starte
    welche einen Ball voraussetzt. Oder ob ich erstmal grundsätzlich von einem Ball ausgehe.


    Meiner Meinung nach, muss sehr gut abgewogen werden,
    ...in welchem Jugendbereich befinde ich mich?
    ...wie sind meine Jungs/Mädels drauf?
    ...welche Gegebenheiten habe ich? (Eigenschaften des Umfelds/der Spieler)
    ...was und wie möchte ich ein bestimmtes Ziel erreichen?


    Wichtig finde ich hierbei aber, dass nicht vergessen werden sollte, worum es im Fußball - wie der Name schon sagt - geht. Der Ball steht in der zentralen
    Rolle der Spieler. Mit Ihm wird ein Spiel statistisch gewonnen, oder eben verloren.


    Gerade im älteren Jugendbereich oder in Seniorenmannschaften kann ich mir das Training ohne Ball, wunderbar
    auch als Aufgabe vorstellen, die auf eine disziplinäre Maßnahme zurückzuführen ist. Das Training mit Ball kann sehr motivierend sein,
    aber auch demotivierend. Ebenso verhält sich dies beim Training ohne Ball. Dies kann einen enormen Push nach sich ziehen, aber eben
    auch sehr demotivieren, und damit die Leistungsfähigkeit stark einschränken.
    Es ist nicht einfach, dies auszuwägen und vielleicht sogar zu erkennen, ab wann solch eine Variation als Motivationsschub dienen könnte.


    Gruß

    Ich empfehle dir die Fußballtraining-Zeitschrift, wenn du unbedingt Geld für Papier ausgeben willst.


    Ansonsten ziehe ich mir alles aus dem Netz, selbst die regionalen Zeitungen.


    www.weltfußball ist auch noch ein Tipp.

    Ich habe das Gefühl, dass ich mit Zeitschriten (Printmedien) wesentlich gezielter auf Themen eingehen kann,
    als mit digitalen Medien. Es ist zwar mehr im Internet vorhanden, aber wenn ich mich gezielt informieren möchte,
    steht im Printmedium meistens wesentlich mehr, als auf der Homepage des gleichnamigen Betreibers. Des Geldes wegen.


    Generell hast Du aber schon Recht. Es lohnt sich in der Regel nicht, solch ein Abonement abzuschließen, da einen 70% der
    Themen sowieso nicht interessieren. Recherchen im Internet ergeben da meistens wesentlich mehr, wenn man eben gezielte
    Anregungen hat, auf welche man direkter eingehen möchte.


    Gruß


    Ich sehe und handhabe es ähnlich wie Stella!


    Bei uns in der D-Jugend spiele ich auch gelegentlich mit, wenn möglich dann aber ein Trainer bzw. zwei Trainer
    in Team A und ich mit in Team B. Von Anfang an war klar, dass die Trainer keine Tore erzielen dürfen, sonst aber
    fast alles Freiheiten haben.


    Kinder lernen ja nicht nur durch das Üben, sondern auch durch optische Reize, welche aufgenommen werden.
    Ebenso in Sachen Timing und Tricks, wenn es ans Fintinieren geht, ob im 1gegen1 oder 1gegen2 (Ang. gegen Vert.)
    Ich selber nehme mir, wenn auch selten, den Spieler kurz raus, an dem ich vorbei gekommen bin oder der an mir vorbeigekommen
    ist und diskutiere mit Ihm, warum dies der Fall gewesen sein könnte, baue ihn aktiv auf und lobe Ihn.


    Solange die Trainer nicht ständig mitspielen, sehe ich keine großen Probleme. Sicher könnte sich der ein oder andere Spieler sagen,
    an dem komme ich doch sowieso nicht vorbei, aber auch hier gilt es dann umso mehr zu motivieren und aufzubauen.
    Gerade in Sachen Selbstvertrauen und Disziplin. Soll nicht heißen, dass ich den Spieler mit Absicht durchlasse, sondern schon leichte
    Tipps können da helfen. ;)


    LG.

    Zufriedenheitsumfrage zu 30% ausgeführt.


    Ich habe dieses Thema als Anlass für die Umfrage genommen und werde im Anschluss Einzelgespräche führen.
    Bisher habe ich von fast 30 Kindern, schon ein paar zurück und von den Eltern schon ein paar Rückmeldungen erhalten.
    Die Jugendlichen mussten sich teils sehr stark konzentrieren um Verbesserungsvorschläge zu finden, was mich freut.
    Aber auch über Kritik bin ich offen, denn sonst würde solch eine Aktion ja kein Sinn ergeben.


    Als Anhang einmal unseren Zettel. Ich habe offene Fragen gewählt, weil die Jugendlichen hierbei am meisten
    Spielraum haben und ich keinerlei Beeinflussung auf die Meinung der Kinder nehme.
    Der Name des Spielers, dient hierbei dem Nachvollziehen der Meinung und auch als Anregung für uns,
    für das Einzelgespräch, ein weiteres Thema zu behandeln.


    Gruß

    Hallo liebe Betreuer- und Trainerkollegen,


    ich bin stets auf der Suche nach Input, was den Fußball und andere Ballsportarten angeht
    und habe mir vor längerer Zeit ein Abonnement der "Sport Bild" gegönnt.
    Die ersten Ausgaben, habe ich noch recht intensiv gelesen.
    Aktuell blättere ich die Zeitschriften einmal durch und schmeiße diese dann
    auf den archivierten Stapel der anderen.


    Meine Meinung: Ich selber suche, gerade weil ich selber auch ehrenamtlich mehr oder weniger Hobby-Redakteur
    war, eine Zeitschrift die einen gewissen Anspruch an den Leser voraussetzt. Sei es durch die Interpretation,
    die Schreibart oder auch durch die Themen und Titel. Ich hatte schon die Befürchtung, dass ich das Abonnement bereuen
    würde und so ist es irgendwie auch. Das Wort "Bild" hätte mir schon alles sagen sollen, zumal die fast gleichnamige "Zeitung"
    auch nicht gerade ein hohes Niveau beanspruch. Viele Bilder, für Menschen, die sich gerne von optischen Reizen überfluten lassen.


    Es gibt eine Vielzahl von Magazinen und Zeitschriften und das ist in gewisser Weise auch gut so. Aber bis ich meine zu mir passende Zeitschrift gefunden habe,
    sitze ich im Rollstuhl und bin eine große Menge an Teuros los.


    Habt ihr Erfahrungsberichte?