Der Trainer im allgemeinen kann zeitweise vom Kind oder Jugendlichen höher angesehen werden als er die Eltern sieht. Somit denke ich fällt eine genaue Eingrenzung des Bereiches vom Trainer bezüglich des Kindes aus. Die Trainer müssen sich in solch einem Fall mit den Eltern - vorher mit dem Kind - zusammensetzen und schauen was sich verändert hat.
Es können manchmal ganz kleine Dinge sein, die das Kind oder die Eltern nicht als Auslöser sehen, aber genau das ist es dann.
Das geht von Hänselleien, über weitere neue Einbindungen von sportlichen Aktivitäten oder zB. Gitarrenunterricht, bis hin zum neuen Freund der Mutter. Als Trainer kann man nur versuchen das Vertrauen des Kindes zu bekommen und ihm vermitteln, dass er sich bei allen Problemen an dich wenden kann. Als Trainer ist man also der Freund und ein guter Ratgeber, aber auch eben der Trainer, der die Kinder ins Training mit einbezieht und Sie ausbildet. Ich denke das Zeichen, dass er eine Woche nicht mehr zum Training kommen darf/durfte hat ihm nur gezeigt das er eventuell stört.
Sicher mögen Absichten des Trainers gegenüber des Kindes für Eltern verständlich sein, müssen es daher aber nicht unbedingt für das Kind auch sein. Erwachsene denken wesentlich anders als Kinder. Selbst wenn du einem Kind etwas vermittelst was von der Argumentation vielleicht richtig ist, spielt deine Mimik und deine Tonlage eine sehr wichtige Rolle, meist sogar mehr als das was du sagst.
Also wie schon gesagt, denke ich dass du gerade den Jungen einbeziehen solltest und Ihm das Gefühl geben solltest, dass er dir vertrauen kann. Erst dann wirst du eine konstruktive Antwort erhalten.
Gruß Steven
