Beiträge von MichaMittelfeld

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    Diese Löcher treten auf, wenn wir meist ein Schritt zu spät beim Gegner sind. Dies führ dann wie zu einer Kettenreaktion. Aber im sonstigen Verlauf vom Spiel ist dies nicht der Fall und wir drücken den Gegner.

    [Löcher: wir sprechen immer noch von Leistungslöchern, oder?] Ist natürlich trotzdem für einen Außenstehenden kaum in Ursache und Wirkung zu erkennen. Ach so: Wie lange hält das Leistungsloch eigentlich an?

    In der Pause sage ich sehr wenig, wie auch vor dem Match, dies weill ich aus eigener Erfahrung weiss wie dieses Gerede ignoriert wird 😉

    Ich will Dir auch nicht empfehlen mehr zu sagen :) .


    es wird ohnehin kaum Sinn machen, die ganze Mannschaft anzusprechen, a la "Ihr müsst enger bei den Leuten sein".
    Es wird überhaupt nichts Sinn machen, wenn die Mannschaft keinen Handlungsbedarf sieht. Kann ja sein, dass die meisten sich innerlich denken: "Was will der Trainer? Es läuft doch - wir können jederzeit den Schalter wieder umlegen."


    Also: Sieht die Mannschaft überhaupt Handlungsbedarf ? Wenn ja, finde ich bei nochmaligem Lesen @TRpietros Tipp trotzdem überlegenswert:


    Wenn meine Mannschaft regelmäßig etwas saumselig aus der Pause käme, würde ich folgendes versuchen: Kurz bevor die Mannschaft wieder auf den Platz geht, 2-3 Spieler (zum Beispiel die zentralen Mittelfeldspieler) beiseite ziehen und sagen: "Schaut mal, dass Ihr in den ersten zehn Minuten jeder 5 Zweikämpfe gewinnt". Es sollte mich überraschen, wenn sich dadurch nicht eine andere Dynamik und Körpersprache ergibt und auf andere Mannschaftsmitglieder überträgt.


    .

    JungTrainer,



    kannst Du uns das "Konzentrationsproblem" noch etwas besser beschreiben? Das Ergebnis ist klar "wir kassieren 2-3 Treffer". Wie lange dauert denn Euer "Loch"? Woran würdest Du es genau festmachen?


    Einige Möglichkeiten:
    1. zu abwartende Spielweise, weniger "Aggressivität" in der Balleroberung oder zumindest im Stören des gegnerischen Spielaufbaus
    2. Stellungsfehler, die es so sonst nicht gibt
    3. erhöhte Fehlpassquote. Wenn ja, in einem bestimmten Mannschaftsteil oder "eigentlich bei allen"?
    4. etc etc.


    Erst wenn Du die "Konzentration" an solchen Dingen festmachen kannst, kannst Du auch versuchen, in der Halbzeit dagegen zu steuern, z.B. zu 1: "Versucht mal, in den ersten 10 Minuten 5 Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte zu machen" (und die Spieler aus Mittelfeld und Angriff gezielt ansprechen, weil die Aussage ansonsten als allgemeine Ansage wieder etwas schwächer wird).


    P.S.: Um in die erste Halbzeit "wacher" zu starten, kann man das Aufwärmen und die Ansprache vor dem Spiel ändern. Wenn Du da doch noch Ideen brauchst, kannst Du uns kurz Dein Aufwärmprogramm und die Ansprache(n) (Zeitpunkt und etwas zum Inhalt) darstellen.



    den Satz habe ich allerdings nicht verstanden.

    dort jeweils nur bis zum ersten Schuss auf unser Tor. welcher am meist im Abstoss endet.

    Jetzt sagt auch er den starken "Tschüss" und steht nun vor einer Rumpfmannschaft, ohne Torhüter (oder jemandem, der es werden will), kaum einer hört und es herrscht Chaos. Ich denke unterm Strich hat der junge Mann sich das auch etwas anders gedacht. Aber ich werde mit ihm sprechen, nicht zuletzt deshalb weil wir ganz klar machen werden, dass es an IHM nicht liegt....falls irgendwelche Konsequenzen folgen sollten

    Der Vorschlag, dass ich als Betreuerin fungieren könnte, gefällt mir gut. Wir haben soetwas im kompletten Verein aber nicht und daher weiß ich nicht, ob das so gewünscht ist. Werde das aber mal in Erfahrung bringen.

    Diesen Satz dem neuen Trainer genau so 1:1 äußern. Er benötigt Feedback, um sich hier zu verbessern.
    Ändert er sich nicht, so wird dein Kind keine Lust mehr haben und dem Fußball (seinem Hobby) den Rücken kehren.

    Ich will nicht zuviel spekulieren, aber es hört sich so an, als ob dem neuen Trainer etwas Erfahrung fehlt und er wohl auch keine ausreichende Unterstützung durch den Verein genießt. Selbst völlig untalentierte Kinder kommen ja nicht unbedingt zum Training oder in den Fußballverein, um Chaos zu machen.


    Insofern sitzt Ihr (Du, Dein Sohn und der Trainer) deshalb vermutlich im selben Boot.
    Wenn Du also die Möglichkeit hast und siehst, "verbünde" Dich mit ihm und versucht, beim Verein (über den Jugendleiter) zumindest Unterstützung in Form von Trainingsbegleitung und -beobachtung durch einen erfahrenen Trainer zu bekommen. Vielleicht gibt es sogar noch ein paar andere Kinder und Eltern, die mit den aktuellen Zuständen so auch nicht ganz glücklich sind.


    Ihr habt einfach Anspruch auf einen halbwegs ordentlichen Trainings- und Mannschaftsbetrieb. Viele Vereine setzen stillschweigend voraus, dass es von selber klappt. Sie werden aber oft aktiv, wenn man entsprechend konstruktive Signale setzt, dass es Schwierigkeiten gibt.


    Wenn aber gute Worte tatsächlich nicht helfen, darf man der Forderung ggf. mit einem Ultimatum etwas nachhelfen.

    Hallo Flo,


    sprich doch auch mal den neuen Trainer an. So stellst Du sicher, dass der Trainer Bescheid weiß, was Deinen Jungen so umtreibt. Ich war und bin für entsprechende Hinweise von Eltern immer dankbar, egal in welcher Altersklasse.


    Vielleicht hat der Trainer sogar Ideen, wie die Erwartungen Deines Sohnes an das Training auch berücksichtigt werden können, wenn er erst weiß, dass es da ein Problem gibt.

    Wie trainieren zu zweit, ich bin neu dazugekommen, mein Mittrainer(Haupttrainer) hatte ihn schon letztes Jahr. Da seien sie nach eigenen Aussagen zu unkonsequent gewesen.

    Dadurch ergibt sich eine ganz andere Situation. Wie sieht denn Eure Aufgabenteilung aus?


    Dieser Konfliktfall bleibt primär die Aufgabe des Haupttrainers. Sieht der Haupttrainer überhaupt Handlungsbedarf?
    Wenn ja, warum musst Du Dir Gedanken machen? Wenn nein: Warum solltest Du Dir Gedanken machen?

    um diese Altersklasse mal aktiv kennenzulernen, und da gab es nur diese Möglichkeit.

    Jetzt hast Du sie ja kennen gelernt, direkt auch mit einem schwierigen Problem. Ziehe für Dich Deine Schlüsse für Stationen, wo Du verantwortlich bist.

    Dieser Trainer hat taktische Vorstellungen, die nicht zur Mannschaft passen, aber stur an ihnen festhält. Nicht in der Lage war,
    vielleicht auch nicht wollte, im Spiel taktisch erforderliche Massnahmen zu ergreifen, die für viele Aussenstehenden
    bereits nach 10 Minuten offensichtlich waren.


    durch stures Festahalten am eigenen taktischen Konzept, wurde alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann.
    Für mich ein deutlicher Beleg, dass theoretisch taktische Vorstellungen von Trainern nicht immer mit der Realität auf dem Platz was zu tun haben.


    Da ich selber zurzeit B-Jugend trainiere und regelmäßig aus privatem Interesse A-Jugend verfolge, würden mich hier Details interessieren, auch vor dem Hintergrund der im Forum oft diskutierten Frage, was man (mannschafts)taktisch im Breitensport (darum geht es wohl noch?) machen und erwarten kann.



    Welche Fehler/Probleme waren offensichtlich? welche Gegenmaßnahmen hätten getroffen werden müssen und blieben aus? Welche taktischen Möglichkeiten hätte der am Spieltag aufgebotene Spielerkader geboten? Warum spielt die Mannschaft trotzdem stark gegen einen 2 Klassen höheren Gegner?


    Kannst Du auch gerne einen anderen Thread draus machen, wenn es hier zu sehr vom Kernthema ablenkt.

    Dieser Spieler hat schon einen wirklich guten Blick fürs Spiel, erkannte gut, wann er offensiv und wann er defensiv agierte und konnte auch viele lange Bälle des Gegners durch die Mitte ablaufen und für einen Gegenangriff verwenden. Sein Nachteil war, dass er nicht der Allerschnellste ist, aber es hat trotzdem gut funktioniert. Gut funktioniert hat auch, die Bälle bereits ab dem Torwart hinten heraus zu spielen, da er sich dann immer fallen ließ und somit immer genügend Anspielstationen da waren.

    Hört sich nicht an, als wenn Du in der E noch rotieren lässt. Ich will da gar keine Grundsatzdiskussion anfangen, aber jetzt muss renek erstmal überlegen, ob er sich eher Tipps verspricht für ein "System", das er mit dem "vorhandenen Spielermaterial" und festen Positionen spielen möchte oder ob das System optimal den Ausbildungsgedanken in Form von möglichst gleichmäßiger Rotation auf allen Positionen und gleichmäßigen Spielzeiten für alle Spieler abbilden soll.


    Das sind dann nämlich völlig unterschiedliche "Systemdiskussionen". Meine Beiträge bezogen sich nicht auf "Optimaler Einsatz des vorhandenen Spielermaterials".


    Noch eine Nachfrage


    Zitat von Fußballgott
    denn bei 3:2:1 hast Du meiner Meinung nach schnell Unterzahl im Mittelfeld.



    Zitat von Fußballgott
    Auf einem Trainerlehrgang hat uns unser Ausbilder mal vorgeschlagen ein 4:2 spielen zu lassen, mit zwei IV und 2 AV

    ich habs mal mit den bei mir geeigneten Leuten (diese Jungs sollten natürlich wirklich sehr flott sein und das war bei mir nicht jeder) versucht,

    unabhängig von der Systemdiskussion für renek: warum hast Du beim 3:2:1 schnell eine Unterzahlsituation im Mittelfeld, die Du offenbar im 4:2 nicht siehst ?

    Bin nicht sicher ob ich die Frage richtig verstanden habe. Bzw. was genau ist denn die Frage?


    Die 1999er sind B-Juniorinnen und als C-Juniorinnen nicht spielberechtigt. Alles andere würde mich doch sehr wundern . . .
    B-Juniorinnen sind in dieser Saison 2014/2015 Jahrgang 1998 und 1999, C-Juniorinnen in dieser Saison 2000 und 2001.


    Ihr könntet theoretisch also allenfalls als B-Jugend melden (gemeldet haben, nachmelden) und mit einem Großteil deutlich jüngerer Mädchen antreten. Oder Ihr spielt als C-Jugend, und die 1999er dürfen in den Pflichtspielen nicht eingesetzt werden.


    VG Michael

    Hi Renek,


    zur ergänzenden Anregung:

    Außerdem habe ich da auch die Möglichkeit die AV und den IV rotieren zu lassen.

    Denk drüber nach, auch den Rest der Truppe regelmäßig rotieren zu lassen - selbst wenn sie es vielleicht noch nicht gewohnt sind:

    dass mein 6er nicht wirklich spiel- und laufstark ist

    Es fördert die vielseitige technische Ausbildung, die mittelfristige taktische Perspektive und (meistens) den allgemeinen Spaß am Fußball. Außerdem sind alle Überlegungen über ein Spielsystem mit "Ausgebildeten" Positionsspielern im Breitensport schwierig, weil Du regelmäßig Ausfälle oder Abwesenheiten kompensieren musst. Da sind vielseitig verwendbare Spieler viel wertvoller.


    Zu Deiner Ausgangsfrage: Ich habe Erfahrung im 3:2:1-System mit einer technisch und individualtaktisch schwach ausgebildeten D7er-Jugend gemacht. Die waren das System aus der E-Jugend "gewohnt", aber ich fand die Vorteile der defensiven Ordnung, der Möglichkeit der vielfachen Dreiecksbildung und die ausreichende Spielfeldabdeckung in Tiefe und Breite sehr gut - auch wenn die Truppe als ich sie übernahm das Systen sehr starr spielte (mind. 2 Verteidiger immer hinten, 2 sich bei eigenem Ballbesitz abrackernden Mittelfeldspieler, die bei Ballverlust erstmal Pause machten und ein den langen Bällen meist vergeblichhinterherhechelnder und sich an irgend einer Eckfahne festrennender "Stürmer".

    Ich kann mich nicht erinnern, spezielles Training für dieses Spielsystem gemacht zu haben: Mit vielen Spielformen habe ich versucht, die Grundlagen des ballorientierten Ballbesitz- und Defensivspiels nahezubringen. Mit intensiver Technikschulung das Selbstbewusstsein aller Spieler gesteigert, sich an Offensivaktionen zu beteiligen, sodass vor allem die wechselnden Spieler auf den Außenverteidiger-Positionen kaum noch zu bremsen waren. Wir haben unser System "3:2:1 bei gegnerischem Ballbesitz" und "1:2:3 bei eigenem Ballbesitz" genannt.

    Mit einer besseren und vielseitiger ausgebildeten Truppe kann man vielleicht gruppentaktisches Verhalten noch gezielter schulen. Ich habe das damals für mich ausgeschlossen :rolleyes:

    Die ersten 25-30 min gehören dem Technischen teil sprich übungsformen und der rest der 90 min sind Spielformen

    Kleines bsp.
    WIr haben eine Übungsform mit Pass stafetten.

    Wie hat er sich denn bei der anschließenden Spielform verhalten bzw. wie ist sein Verhalten grundsätzlich bei den Spielformen?


    Jugendabteilung: Ich erkenne mich in Deiner Reaktion auch selber in ähnlichen Fällen. Und weil ich mich auch selber wiedererkenne, frage ich mich und Dich, ob Du im Moment aufrichtig ratlos oder doch eher sauer auf den Spieler bist. Mit letzterer Einstellung geht man schon verspannt in das Training - selbst wenn man sich noch so vorgenommen hat, Ruhe zu bewahren. Das hält dann max. 10-15 Minuten.

    Jugendabteilung


    Die Quelle ist fussball.de. Nach den Spielberichten der ersten beiden Spiele hat die Mannschaft in den beiden bisherigen Meisterschaftsspielen 3 rote Karten erhalten: Im 1. Spiel eine, im 2. Spiel zwei. Geht man aber auf den Navigationspunkt "Teamvergleich", stehen bei besagter Mannschaft tatsächlich 36 rote Karten.


    Es scheint sich um einen technischen Fehler zu handeln, wobei die besagte Mannschaft sicher auch mit den drei roten Karten (falls die auf natürlichem Wege zustande kamen) kaum noch Aussicht auf einen Fairplay-Preis hat . . . .

    raicoon


    wir hoffen noch auf kompetente Rückmeldung von TW-Trainer oder TRST (oder den anderen TW-Trainern aus dem Forum)


    Ich würde Dein "Problem" mit den hohen Bällen (das beim Übergang auf das große Tor in der C so vermutlich fast jeden trifft) in mehrere Schwierigkeitsschritte zerlegen und eins auf dem anderen aufbauend trainieren.


    1. Abfangen/Abwehr hoher Bälle aus dem Stand (korrekte Körper- und Handhaltung)
    2. Abfangen/Abwehr hoher Bälle aus dem Stand mit Sprung (1 zzgl. Bewegungsanleitung u.a. mit einem Knie nach oben, hier beginnt dann auch das Training des Timings)
    3. Abfangen/Abwehr hoher Bälle aus der Vorwärtsbewegung heraus mit Sprung
    4. Abfangen/Abwehr hoher Bälle aufs Tor aus einer Seitwärts- bzw. Diagonalbewegung heraus
    5. Abfangen/Abwehr hoher Bälle als Flanke aus einer Seitwärts- bzw. Diagonalbewegung heraus.

    Die fachliche Anleitung des korrekten Bewegungsablaufs überlasse ich aber wirklich lieber den Fachleuten.


    Zum Thema "Strafraumbeherrschung" bei flachen Bällen ein paar grundsätzliche Ideen.
    1. Der TW sollte in einem Großteil des Feldspielertrainings (vor allem auch bei Spielformen in kleinen Teams, z.B. als Übungen zum Ballbesitzwechsel oder zum Unterzahlspiel) aktiv mitmachen.
    2. Du könntest in Trainingsspielen ein Zone vor dem Tor markieren, die die Verteidiger nicht betreten dürfen oder erst betreten dürfen, wenn der Ball dort vom angreifenden Team hinein gespielt wurde.
    3. Bei Übungen zum ballorientierten Verteidigen immer den Torwart als "Spieler" mit einrechnen, einbinden und aktiv coachen (z.B. 1:1 auf ein Tor, 3:2 auf ein Tor) Falls Du in dieser Saison auch Übungen zu Viererkette einbauen möchtest: Bei allen Bewegungsabläufen möglichst immer den Torwart einbinden.

    meiner Trainings Philosophie nach passt die Uno - Due - Tre übung am besten in mein Aktuelles Konzept nach dem Ich Trainire !!!

    Mist, da hätte ich mir Arbeit sparen können. Ich falle doch immer noch mal wieder drauf rein. Merke: Immer erst denn Threaderöffner fragen, was er bisher macht, wie seine Philosophie ist und welche Übungen er bereits kennt.



    P.S. Die drei Ausrufezeichen spare ich mir, kannst Du Dir aber gerne dazu denken - wenn es besser in Deine Kommunikationsphilosophie und Dein Kommunikationskonzept passt ;)

    "Umschaltspiel" hat für mich immer damit zu tun, wie Spieler mit schnellen Wechseln der Spielsituation umgehen können.


    Deshalb als Spielformen zum Hinführen mMn gut geeignet:

    • 2 Mannschaften gegeneinander auf "Ballbesitz", 5 Passstationen = 1 Punkt
    • Erweiterung: mit 2 Feldern: Nach Balleroberung Spielverlagerung in ein benachbartes Feld, ggf. durch Zusatzregeln Unter- oder Überzahlen schaffen.
    • mit drei Mannschaften à 3 Spielern: 6 gegen 3 oder "Tschechenrolle"

    und die Übung hier, Post 5, allerdings schon anspruchsvoll, vermutlich erst ab D (?)


    Trainieren von Seitenwechseln


    Vorbereiten und ergänzen kannst Du das Ganze auch um Übungen, die den Kopf zusätzlich fordern, wie "Head & Catch" oder "Pizza & Pommes" (http://www.soccerdrills.de/The…ussball-pizza-pommes.html; ).


    Dazu noch ein (fast) normales Fußballspiel mit Zusatzregeln, s. hier, Post 15 Umschalten von Angriff auf Abwehr.


    Fast alle Übungen habe ich mit meiner B-Jugend in den letzten Wochen im Rahmen des Schwerpunktes "Ballorientiertes Passspiel" gemacht. Kenn ich außerdem von meiner Arbeit mit mäßig begabten D-Jugenden. Bringt meiner Beobachtung nach Einiges, solange Du nicht einzelne Übungen mal hier und da einstreust und dann auf fundamentale Ergebnisse hoffst.


    Viele Grüße


    Michael

    dass "meine" Spieler etwas an Lustlosigkeit leiden.

    Die "besseren" Spieler beschweren sich nun darüber, dass der Rest der Mannschaft so Lustlos beim Training agiert und das OHNE das ich was gesagt hatte.

    Marco, unterschiedliche Einstellungen von Spielern (wobei das nicht immer mit "besseren" zu tun hat) ist in unterklassigen Mannschaften recht häufig anzutreffen, ist also keine Besonderheit bei dir.

    Marco
    ich bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher, ob
    1. "alle" Spieler lustlos trainieren
    2. nur ein Teil der Spieler lustlos trainiert
    3. alle lustlos trainieren, der eine Teil aber dem anderen das vorwirft.


    Bisher klang es so (und darauf bezogen sich meine Posts), dass Du eher allgemeine Lustlosigkeit bei den Übungen feststellst.


    Es ist klar: wenn die Hälfte der Spieler motiviert zum Training kommt, wird sie schnell von der lustlosen Hälfte demotiviert. Dann sind dann irgendwann alle lustlos.
    Deshalb ist ein Gespräch vielleicht ganz gut, um das mal zu klären.


    wie Günter sagt: Das Motivations- und Leistungsgefälle ist im Breitensport immer vorhanden und stellt große Ansprüche an den Trainer. Das sind dann aber nicht nur Fragen nach der Auswahl bestimmter Übungen, sondern auch der Vorbereitung und Durchführung im Hinblick auf verschiedene Leistungsniveaus. Ein Beispiel: ich habe oben vorgeschlagen, Offensivaktionen z.B. anfangs im 6:2 zu üben. Da sind dann verschiedene Einteilungen möglich. Nimmst Du 6 starke Angreifer und 2 schwache Verteidiger, werden sich die 6 schnell langweilen und die 2 sind frustriert. Nimmst du aber 2 starke Verteidiger und 6 mäßige Angreifer, kann das genau die richtige Kombination sein für ausreichend Erfolgserlebnisse und Lerneffekte für beide Seiten.