Beiträge von anakiny

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    TRPietro


    Muss man sich tatsächlich jeglichen Argumenten so vehement verschließen, wie Du es machst??


    Mich haben die Argumente von anakiny und siebener zumindest zum Nachdenken gebracht, wenngleich sie mich auch nicht überstimmt( :) ) haben.

    Vielen Dank, Steini.
    :)
    Nachdenken - das ist doch genau das, was solche Diskussionen bezwecken sollen. Auch ich habe sehr viele interessante Standpunkte in diesem Thread gefunden, die in meine Meinungsbildung einfließen (z.B. auch von Ranwie, auch wenn ich nicht seine Meinung teile ;) ).


    TRPietro: Zu Deinen Statements habe ich einfach nichts mehr zu sagen. Gar nichts.
    Du argumentierst aus einer derart verbissenen Position der Arroganz heraus, die ich vollständig ablehne und obendrein inhaltlich uninteressant finde.


    Zum Thema trägst Du längst nichts bedeutendes mehr bei, im Gegenteil. Du zerredest jede Art von spannenden Argumenten der Befürworter und Gegner.


    Und obendrein bitte ich Dich, persönliche Attacken gegen mich (oder auch siebener) zu unterlassen. Das ist für dieses Spitzenforum einfach zu unterirdisch und der Frage nach Jahrgangseinteilung im Fussball wirklich nicht angemessen.
    Danke.


    Anakiny

    anakiny
    Es gibt nicht; nicht verstehen sondern nur falsch kommunizieren. Das was Du geschrieben hast habe ich so interpretiert

    Natürlich gibt es ein Verstehen oder eben nicht Verstehen. Du zeigst das eindrucksvoll.
    8)


    Du hast zum Beispiel nicht verstanden, dass ich nie von einer „Sozialen Ausbildung“ gesprochen habe (weil Du’s nur oberflächlich gelesen hast). Trotzdem schreibst Du meterweise Gegenstatements, obwohl das eine nur von Dir kreierte Wortverbindung ist.


    Du schreibst quasi gegen Dich selbst.


    Ich habe von fußballerischer Ausbildung gesprochen, aber darauf hast Du nie geantwortet (weil Du von schuldigen Antworten sprichst).

    Du hingegen schuldest mir jetzt bereits zwei Antworten. Aber es ist klar; Du kannst Da nicht eingehen... es ist ja im voraus klar, dass Du dan den zweiten Platz machen würdest, wenn Du auf die Frage in Bezug zur C - Jugend eingehen würdest.

    Den zweiten Platz? Mann, auf welchem Trip argumentierst Du denn hier?


    Also ich bin eher interessiert an inhaltlichem Austausch und ich habe den Eindruck, die meisten hier auch.

    wenn Du auf die Frage in Bezug zur C - Jugend eingehen würdest.
    Meine gestellte Aufgabe ist zusätzlich gar nicht so unrealistisch... es ist ja viel weniger krass als das was ich in einem Verein wo Jahrgangkonzept gearbeitet wurde, erlebt habe... diese hatten nämlich nur noch 8 A - Junioren.
    Dies ist aber nicht so wichtig für Dich... Du siehst ja nur KIFU... stimts?

    Woher weißt Du was für mich wichtig ist und was nicht?


    Deine hochprofessionelle C- Junioren Frage ist doch schon X-mal angesprochen worden. Sie ist verflechtet mit komplexen Dingen, die bei beiden Konzepten eine Rolle spielen und in jedem Klub seriös entscheiden werden muss. Der Wechsel in die C ist dabei ein entscheidender Schritt, weil es dann erhebliche Änderungen gibt, die nicht jeder Verein auf die gleiche Weise lösen kann.



    Wie stark ist der Kader wenn 11 gegen 11 spielen? Gibt es dann überhaupt noch eine zweite Mannschaft? Sind die Kinder in der F,E und D gut ausgebildet worden und können mithalten -und zwar alle-, oder steigen sie nun aus? Arbeiten die Trainer an einer gemeinsamen Philosophie und übergeben eine intakte Mannschaft– egal in welchem Konzept?


    Das sind alles wichtige Fragen, die eng miteinander verknüpft sind und die, je älter die Kinder werden, immer mehr zum tragen kommen. Wie gesagt, für mich ist hier der Eintritt in die C der entscheidende zeitliche Impuls.


    Mit ner Tasse Tee und nem Keks kann man solche Fragen nicht beantworten, TRPietro.


    Würdest Du ernsthaft interessiert sein an dieser Diskussion, und Dich nicht nur an Deinen eigenen Aussagen ergötzen, wäre Deine Erfahrung sicher eine Bereicherung.
    Ich bleibe dabei, auch wenn Dir der Tee überschwappt und der Keks aus der Hand fällt: Auch mit einer Jahrgangseinteilung, die von vielen in diesem Thread ebenfalls bevorzugt wird, kann man ein intaktes Team zum nächsten Schritt bringen. Deine kryptische Tabelle beweist nichts, außer, dass Du Dich selber gerne schreiben siehst.
    :D


    Übrigens: Über das Thema Leistungstände innerhalb der Jahrgänge habe ich ja schon x-mal geschrieben. In der C kann man dann entscheiden, ob man so weitermacht (je nach Kaderstärke) oder eben nicht. Ich würde es mir wünschen, aber es ist nicht immer umsetzbar.


    Taj... hier steht Dir jemand gegenüber, der schon alles trainiert hat und nun weiss, was im KIFU falsch läuft. Ich widerhole Dir gerne, dass ich schon in Vereine tätig war, wo Jg - Konzept betrieben wurde.... mein Fazit; gesehen, erlebt... nie wieder! Die Probleme sieht man da definitiv ab C - Jugend... diese Probleme wirst DU im KIFU NIEMALS erleben.

    In jedem Deiner Posts klingt mit, dass nur Du bescheid weißt, weil Du alles schon erlebt hast und Andersdenkende keine Ahnung haben. Das macht mich von vornherein skeptisch, denn wer das immer und immer wieder rauskehrt, verlässt sich offensichtlich nicht auf seine Argumente.

    Du weißt ja, dass es viele Wiederholungen braucht, bis etwas verinnerlicht ist. Ist wie beim Training. ;o)

    :D

    Wenn es von der Leistung passt, ist gegen Jahrgangsmannschaften nichts einzuwenden, aber man sollte das nicht dogmatisch betreiben. Der Jahrgang allein sollte nicht ausschlaggebend für die Einteilung sein.

    Okay, ich freue mich, dass wir uns zumindest etwas aufeinander zu bewegen.
    :thumbup:

    Ich habe den Eindruck, Du machst Dir grundsätzlich nicht die Mühe zu verstehen, was andere hier meinen.


    Du schreibst einfach was Du gerne mal sagen möchtest, basierend auf halbverstandene und oberflächlich quergelesene Aussagen, ohne wirklich in die Diskussion einzusteigen. Deine Tabelle oben grenzt dann auch an Realsatire.


    Ich finde hier haben viele User sehr kluge Sachen gesagt, die oft auch meinen Überlegungen widersprechen, die ich aber dennoch überlegenswert finde.

    Na, siehst Du, auch das ist bei uns völlig anders. Wir spielen bis einschließlich E 6+1 und versuchen nicht mehr als 11, maximal 12 Spieler pro Team zu haben, so dass Samstags immer alle zum Einsatz kommen. Es gibt auch keinen Stamm und Wechselspieler. Die Startaufstellung sieht immer anders aus und alle kommen gleich viel zum Einsatz.

    Das ist auch gut und richtig wie ihr das macht. Ich habe schon in anderen Threads gelesen, dass ich Dir bei diesen Dingen sehr oft zustimme.

    Aber das nur nebenbei. Wenn 15 bei Dir passt, was machst Du dann bei 20 Altjahrgängen oder bei 10? Im ersten Fall musst Du ältere abgeben und im zweiten Fall musst Du mit jüngeren auffüllen. Nimmst Du da nicht zwangsläufig die stärkeren mit hoch bzw. die schwächeren runter? Natürlich, denn alles andere macht keinen Sinn. Es bleibt letztlich immer nur die Einteilung nach dem Leistungsstand und das ist auch gut so. ;o)

    Da sind wir ja dann wieder beim Abwägeprozess. Ab wann macht man zwei, drei oder mehr Mannschaften......ab wann und wie. Das ist ja die Frage.
    Bei 20 Altjahrgängen bietet sich fast eine zweigeteilte Mannschaft an, oder man wechselt kräftig durch.


    Und Mr. Ranwie, schreib doch nicht immer, dass nur in Deinem Konzept Leistungstände berücksichtigt werden. Das soll es auch innerhalb des Jahrgangs geben (aber das sagte ich schon 20mal).

    Mit dem Beispiel unterstützt Du doch meine These. Offenbar gehörten diese Spieler leistungsmäßig nicht in die Mannschaft. Jetzt, wo sie unter ihresgleichen spielen, passt es wieder. Dass das mit den Jahrgängen zu tun hat, ist reiner Zufall.

    Hehehe, Zufall? Wer weiß.


    Ich habe eher den Eindruck, dass diese Spieler sich jetzt in ihrem Jahrgang wohler fühlen und sich das auf ihr Spiel auswirkt. Aber beweisen kann ich das nicht.
    :D

    Eigentlich ist das sogar logisch, da es ja nur ca. 10 Plätze in der 1. Mannschaft gibt und Kinder ihre eigene Leistung oft nicht objektiv einschätzen können, was in verstärktem Maß noch für deren Eltern gilt. Wenn also 15 denken, sie müßten eigentlich E1 spielen, werden 5 enttäuscht. Das gleich passiert aber auch, wenn Du 15 Altjahrgänge hast und nur 10 davon in die E1 nehmen kannst. Wie gehst Du dann vor? Nimmst du die, die am wenigsten enttäuscht aussehen? Wohl kaum. Du wirst die 10 stärksten nehmen. Und was ist mit den anderen? Deren Enttäuschung nimmst Du hin. Ich sehe ehrlich gesagt nicht den geringsten Unterschied zur jahrgangsübergreifenden Einteilung nach Leistung.

    Ganz klar, wenn ich 15 für die Mannschaft habe, nehme ich auch 15 mit. Bei uns spielen bis einschließlich D, 8 Spieler + 4 Wechsler. Beim nächsten Spiel sind dann eben andere Wechsler dran.


    Es muss natürlich einen Stamm geben und im Training versucht werden, die Schwächen der Spieler (auch der Stärkeren im übrigen) zu erkennen und konsequent zu trainieren.


    Aber auch dies ist schon gesagt worden.


    Ich bleibe dabei, Andre hat einen, zumindest für mich, interessanten Kompromiss beschrieben, der den Leistungsgedanken auch innerhalb der unterschiedlichen Jahrgänge berücksichtigt.

    Umgekehrt? Wie meinst Du das? Dass deutlich schwächere Kinder, dadurch dass sie in einer sehr viel stärkeren Mannschaft spielen, plötzlich und unerwartet aufblühen? Glückwunsch, so etwas habe ich leider noch nicht erlebt und kann es mir auch nur schwer vorstellen.

    Du musst natürlich den Thread verfolgen, Ranwie.....ich habs schon geschrieben:


    "Bei uns im Verein sind mindestens 3 Spieler in meiner Mannschaft, die letztes Jahr mit stärkeren, älteren Spielern im Team waren. Dort waren sie Mitläufer, kamen in den Spielen mal zu Einsatz, mal auch nicht. Bekamen sie in den Spielen mal den Ball, haben sie ihn nach 0,8 Sekunden irgendwo hin geschossen, weil die Älteren sofort den Ball forderten und den Kleinen nichts zutrauten.


    Jetzt, nur 6 Monate später spielen diese 3 Spieler in ihrem Jahrgang, was Zufall ist, da wir im Verein ja noch keine Jahrgangstrennung machen. Und es sind andere Spieler, die sich enorm (und ich meine "enorm") entwickelt haben und in wirklich allen Bereichen mit Riesenschritten weiterkommen (Technik, Dribbling, Selbstbewusstsein, Zweikampf etc.). Man könnte fast meinen sie wären befreit. "

    Du tust ja so, als könnten Kinder nur in der 1. Mannschaft gefördert werden. "Verborgene Talente" werden auch woanders auffallen, wenn es sie denn gibt. Wir beobachten, dass sich schwächere Spieler des älteren Jahrgangs in der 2. Mannschaft unerwartet gut entwickeln, weil sie viel mehr zum Zuge kommen. Für einige ist es regelrecht eine Befreiung. Sie müssen sich nicht mehr mit den besten ihren Jahrgangs messen und sich an diesen messen lassen. Sie dürfen einfach Fußball spielen und haben (wieder) Spaß dabei. Wohingegen die offensichtlich talentierten jüngeren die Chance bekommen sich mit den älteren zu messen und daran zu wachsen. Ich kann nicht erkennen, welche Nachteile das haben soll?

    Ach und nochwas, Ranwie. Ich widerspreche Dir einfach, dass das Versetzen des älteren Kindes in die zweite Mannschaft völlig ohne Konsequenzen für das Empfinden des Kindes ist und es sich nur Gutes dabei rauszieht.


    Das ist eine Idealvorstellung, die ich in unserem Verein nicht erlebe. Das fängt schon damit an, dass die jeweiligen Eltern ihre Kinder selbstverständlich in der 1. Manschaft sehen und das dann auch auf die Kinder übertragen, ständig die Trainer ansprechen und das Kind obendrein belasten.


    Was entsteht? Frust bei den Kindern.


    Klar, solche Eltern gehören kritisiert, aber wir spielen Fussball und wir haben 80 Millionen Bundestrainer und bei 25 Kindern auch 25 Elterntrainer.

    Du tust ja so, als könnten Kinder nur in der 1. Mannschaft gefördert werden. "Verborgene Talente" werden auch woanders auffallen, wenn es sie denn gibt. Wir beobachten, dass sich schwächere Spieler des älteren Jahrgangs in der 2. Mannschaft unerwartet gut entwickeln, weil sie viel mehr zum Zuge kommen. Für einige ist es regelrecht eine Befreiung.

    Okay, aber ich habe diese Befreiungssache eben genau umgekehrt erlebt. Es gibt für beides Beispiele.

    Wieso steht da drauf, dass es mein Fazit ist? Ich würde so einen Unsinn doch nie schreiben...

    Was ist an diesem Satz Unsinn?
    :rolleyes:


    TRPietro, kehre am besten zur Sachlichkeit zurück, dann kann man solche Themen einfach besser und sinnvoller besprechen. Und es zeigt sich doch, dass dies bei diesem Thema nötig ist.


    Versuchs mal.....
    :thumbup:

    Ich kann Dir echt nicht folgen. Möchtest Du diese Kinder in die erste Mannschaft nehmen und dafür talentierte Jungjahrgänge in die zweite, damit die da genauso stagnieren???


    Wenn eine Mannschaft jede Woche die Hütte voll kriegt, dann sollte man vielleicht mal mit dem Staffelleiter sprechen, ob man runtergestuft werden kann, oder?

    Nein, erinnere Dich mal an die Threaheröffnung. Ich bin nicht voreingenomen oder in allem sicher was diese Einteilungssache angeht. Deshalb das Thema.


    Ich denke wir setzen hier einfach unterschiedliche Schwerpunkte. Mir ist es einfach wichtig rauszustreichen, dass diese frühe Leistungseinteilung kontraproduktiv sein kann (Betonung auf kann) und Kinder, die vielleicht nicht ganz so offensichtliche, verborgene Talente haben, frühzeitig runterfallen.
    Das ist alles.

    anakiny, wenn ich Deine Kommentare lese, geht mir der Hut hoch.

    Den Hut immer schön festhalten.
    ;)

    Du willst mir also erklären, dass es innerhalb eines Jahrgangs keine Leistungsunterschiede gibt, wenn der Trainer nur richtig trainiert? Ehrlich, das ist kompletter Unsinn.

    Nein, das will ich nicht sagen (ist doch naheliegend).


    Denk mal kurz drüber nach, Ranwie, und kritisiere meine Meinung dann:


    Damit meine ich, dass die Schwächen eines Spielers nicht zu allererst dazu führen dürfen, dass er, als schwach abgestempelt, umgehend in die zweite Mannschaft rückt. Vielmehr denke ich, dass er als Schwächerer innerhalb seines Jahrganges sehr wohl auch (auch!) richtig gefördert werden kann und muss und der Trainer sich zutrauen sollte, ihn weiterzubringen, statt ihn wegzuschicken.


    Tut mir leid, aber das ist wieder Unsinn. Was macht Dich glauben, dass Kinder sich nur entwickeln können, wenn sie mit Kinder aus ihren Jahrgang zusammen spielen? Im Gegenteil. Sie entwickeln sich dann, wenn sie unter "ihresgleichen" spielen und das hat mit dem Alter nichts zu tun. Wenn Du schwächere Kinder in Mannschaften steckst, in denen sie nur hinterher rennen, genau dann werden sie zu Drop-out-Kandidaten. Wenn wir Mannschaften nach Leistung einteilen, dann werde diese Kinder auch wenn sie nach oben aufrücken wieder unter ihresgleichen sein, denn auch im Jahrgang darüber gibt es schwächere Spieler. Bei uns ist es nicht ungewöhnlich, wenn Kinder von der F1 direkt in die E1 oder von der E1 direkt in die D1 rücken. Genauso gibt es Spieler, die zwei Jahre F2 spielen und danach zwei Jahre E2. Immer da, wo sie fußballerisch hinpassen.

    Also, entschuldige meine Hartnäckigkeit, aber ich sehe hier einen fortwährenden Widerspruch.


    Die Befürworter der Leistungseinteilung sagen doch stets, dass die Mitläufer sich an den Starken hochziehen könnten. Nun wird andersherum argumentiert, dass sich die Schwächeren unter ihresgleichen besser entwickeln.


    Das überzeugt mich nicht.


    Aber vielleicht habe ich mit dem Wort "Drop-Out" zu salopp argumentiert, denn Dein Punkt ist sicher auch nachvollziehbar.


    Eins nochmal, weil es immer wieder gesagt wird.


    Leistung einfordern, Konkurrenz im Team und fighten um den Platz muss es natürlich auch innerhalb der Jahrgangsmannschaft geben. Das fällt dadurch nicht weg.

    Anakiny

    Nur mal schnell nebenbei: Der Tipp ist ja grundsätzlich gut, aber nicht das 1:1 sollte für den Zweikampf geschult werden, sondern ab der D ganz ganz viel das taktische 1:1 in der Defensive (wie gehe ich auf den Ballführenden zu, ...wie stelle ich ihn....wie ist meine Körperhaltung, ...wie und wann renne ich wie den Ball ab und letztlich.....ab wann zwänge ich mich zwischen Ball und Gegner.....statt dranzufliegen und mit Glück den Ball zu erobern bei hohem Risiko,....den eben nicht zu bekommen). Hier liegen im Jugendbereich die größten Trainerdefizite weil davon keine Notiz genommen wird. Das sind für mich die größten Defizite, die die Spieler meist für immer mit sich rumtragen...ohne es zu wissen....da liegt soviel Potenzial brach, dass die Kuhhaut zu klein ist. ;) ...aber das nur am Rande...anderes Thema. Gruß Andre

    Ja, richtig.
    Ich sprach natürlich von den jüngeren Jahrgängen, hätte ich dazu sagen sollen.
    ;)
    Da ist für mich der Körperkontakt und das 1vs.1 (oder 3vs.3) mit gleichstarken Spielern elementar wichtig für die Zweikampferfahrung. Taktische Dinge eher nicht.

    Kann mir in keiner KIFU Mannschaft erinnern, dass ein Junior so dachte. Die Kids denken im F- und E - Alter vorwiegend positiv... dies ist wieder eine falsche Bemerkung, die nur ein Anfängertrainer glauben würde. Ein Kind denkt; raus gehen und spielen... ob es gewinnt oder nicht ist nicht programmiert, auch dann wenn es alles gibt. Nach dem Spiel ist ein Kind bei einer Niederlage ca. 10 (maximum) Minuten etwas traurig... danach ist wieder frisch und fröhlich und kann sogar weiter springen. Einem Kind ist es sch... egal ob es gebraucht wird, ob es XYZ Stellung im Team hat etc. Sorry... dies ist einfach falsch. Haltet Euch bitte an den Fakten.

    Ha, da ist sie wieder, diese pauschale Beurteilung, bewiesen anhand der eigenen Erfahrungen.


    Wir haben zur Zeit mehrere Kinder im Verein, die sich als abgeschoben in der zweiten Mannschaft empfinden, jede Woche die Hütte voll kriegen, stagnieren und daran zweifeln, ob sie überhaupt den richtigen Sport machen.


    Ich denke da unterschätzt Du die Gedanken der Kinder maßlos.

    Soziale Ausbildung durch Jahrgangstrennung = Junior darf wählen wo es spielt. Junior lernt, dass Kompromisse immer möglich sind, was in der realen Welt nicht so ist, Junior lernt nicht um etwas zu kämpfen, Junior hat Spass an Kollegen und Team.


    Soziale Ausbildung durch Ausbildungstrennung = Junior und insbesondere die Eltern lernen, dass der Verein die höhere Instanz ist. Junior und Eltern lernen Kompromisse zu schätzen (falls es welche gibt), weil diese wie in der realen Welt, seltenheiten sind, Ehrgeizige Junioren können bei guter Ausbildung mit der Zeit auch höherklassig spielen, Junior hat Spass an Forderung und Team.

    Moment, Du hast mich falsch verstanden. Ich rede nicht von "Sozialer Ausbildung". Die soziale Komponente ist das eine, für mich auch wichtigie Kriterium der Jahrgangsmannschaften. Mit Ausbilung, meine ich fussballerische Ausbilung mit allem was dazu gehört. Aus meiner Sicht ist die in den Jahrgangsmannscahften, wie schon oft begründet, besser umzusetzen.

    Führungsspieler kann man auch in Leistungsgetrennte Manschaften werden... man muss einfach zu den besseren gehören und vor allem; man muss Charakter haben. Diese Chance ist vermutlich durch beide Konzepte in etwa gleich. Eine grössere Chance durch Jahrgangstrennung ist einfach falsch... dies kann sein muss aber nicht. Viel eher sehe ich da Risiken wie; gute Spieler werden überheblich, denken dass Sie tun können was sie wollen etc. Dies ist meistens ein Zeichen von Unterfoderung und Ziellosigkeit... solche Spieler müssen gefordert werden und dies ist im Gegensatz zur Jahrgangstrennung in der Leistungstrennung der Fall.

    Ja, TRPietro, das ist ein klarer Punkt für Dich.
    ;)


    Das birgt in der Tat eine Gefahr, ohne das ich hier jetzt 18 Lösungsvorschläge dafür habe.


    Es zeigt nur, wie komplex die ganze Sache zu sein scheint.

    Was die von koeppchen beschriebene soziale Komponente angeht, so existiert diese nach wie vor. Auch innerhalb unserer Mannschaften gibt es immer noch ein großes Leistungsgefälle. Die Rollenverteilung "starke - schwache Spieler" findet also auch nach der Leistungseinteilung noch statt. Ohne diese Einteilung wären die Unterschiede aber so krass, dass ein soziales Gefüge nur sehr schwer herzustellen ist. Der Druck auf schwache Spieler, die in einer Einsermannschaft nur aufgrund ihres Jahrgangs spielen, kann immens sein. Selbst wenn niemand etwas sagt, merken die Kinder selbst, wenn sie häufig die "entscheidenden Fehler" machen. Man darf ja nicht vergessen, dass beim Gegner in der 1. Mannschaft die potenziell besten spielen und die Kinder sind auf dem Feld gnadenlos. Ich denke, man tut gerade den schwächeren Spielern des älteren Jahrgangs keinen Gefallen, wenn man sie in die 1. Mannschaft steckt.

    Da muss der Trainer die Schwächen des Spielers konsequent fördern. Hat er Zweikampfschwächen, dann ein hartes 1vs.1 Training. Hat er technische Schwierigkeiten, dann Ballannahme und Dribbling üben und zwar konsequent in kleinen Gruppen. So geht man aus meiner Sicht mit Schwächen bei den Spielern um.


    Frage Ranwie. Was machst Du mit diesen älteren und schwächeren Kindern, die in der zweiten Mannschaft spielen und dann, nächstes Jahr sogar noch eine Jahrgangsstufe hoch müssen. Bedenke, sie spielten ja vorher mit der schwächeren Mannschaft......und damit ist der Abstand noch größer als vorher. Für mich sind das klare Drop-out Kandidaten, die Du hier ansprichst.

    Es gibt sicherlich auch in dieser Frage nicht die Antwort. Der DFB favorisiert in seinen Trainerlehrgängen übrigens Jahrgangsmannschaften, allerdings propagiert er auch das Prinzip "fordern und fördern".

    Ja. "Fördern und Fordern" ist aus Deiner Sicht innerhalb eines Jahrganges nicht möglich?

    Und was überhaupt sagt schon der Jahrgang aus? Zwischen ein Jung- und einem Altjahrgang liegen oft nur wenige Tage oder Wochen. Und dieser Zeitraum soll darüber entscheiden, in welcher Mannschaft ein Kind spielt?

    Wenige Wochen, oder aber fast zwei Jahre. Das solltest Du der Vollständigkeit halber dazusagen.
    :D

    Dort kam dann durch den Umstieg auf das Großfeld zwangsläufig eine Neueinteilung und Mannschaften, die vier Jahre praktisch unverändert zusammen gespielt hatten, wurden auseinander gerissen. Das gab oft Reibereien, nicht zuletzt, weil die Kinder es nicht gewohnt waren, mit anderen Kinder zusammen zu spielen. Es gab auch keinerlei Austausch zwischen den Trainern. Jeder machte sein Ding, machte mit "seiner" Mannschaft, was er für richtig hielt.

    Dieses "Süppchen-Problem" innerhalb der Trainerschaft muss man auflösen, keine Frage. Aber das geht auch mit Jahrgangsmannschaften,w enn man diese regelmäßig zusammen trainieren lässt und innerhalb des Vereins eine Spielphilosopie entwickelt. Das hat diese Diskussion gezeigt, denke ich.