Beiträge von Lubi

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    Ich möchte eine Übersicht zu allen Fußballtechniken anfertigen. Meine Vorstellung ist, dass wir hier alle Stoßarten, Dribblingtechniken usw. anführen und jeder dann sein Wissen zu den Ausführungen hinzufügt. In vielen Situationen erleichtert es einem die Korrektur, wenn wir eine genaue Vorstellung davon haben welche Technikmerkmale überhaupt existieren. Bei den Stoßarten gibt es sicherlich noch Erklärungen vom DFB, diese sind aber meißt ziemlich sperrlich. Vor allem beim Dribbling existiert glaube ich gar keine Technikvorgabe.
    Sollte meine Versuch funktionieren können wir auch gerne das Lauf-ABC auf Technikmerkmale untersuchen. Ebenso wären häufige Fehler natürlich
    eine klasse Kategorie.


    Ich beginne mal mit der Innenseite.


    Innenseite:
    Oberkörper leicht nach vorne gebeugt
    Standbein neben dem Ball, leicht gebeugt, zeigt in Spielrichtung
    Spielbein 90 Grad auswinkeln, angewinkelt, schwingt durch den Ball
    Fuß angespannt (Zehen hochziehen), der Ball trifft den Fuß mittig


    Häufige Fehler: Jetzt seit ihr gefragt. Sollten euch außer Erklärungen weitere Möglichkeiten der Korrektur einfallen, haut sie einfach hier rein.


    Wenn im Kinderfußball die Ausbildung der Techniken das Wichtigste ist, könnten wir mit so einer Sammlung vielen Jugendtrainern etwas an die Hand geben und das Training merklich verbessern. Vllt. trainieren die meißten Kindertrainer einfach mehr die konditionellen Fähigkeiten weil Sie gerade von den Techniken keine Ahnung haben.

    Meinen Evaluationsbogen habe ich jetzt so gut wie fertig, die Endversion stelle ich nach Beendigung gerne rein.
    Nun wurde ich aber schon wieder auf die zweite Sache gestoßen. In Sportpsychologie hatten wir Polardiagramme zum Thema.
    Diese dienen zur Spielerbewertung. Jeder kennt das von Fußballmanager oder FIFA oder PES. Die SPieler werden nach bestimmten Kritierien bewertet.


    Zum Beispiel Max Mustermann hat in Schnelligkeit eine 75. 0 ist das schlechteste 100 das Beste. Dieser Wert wird nun in ein N-Eck übertragen.
    So kann man grafisch darstellen, wo der Spieler sehr gut ist und woran es noch hapert.


    Ich finde diese Art der Spielerbewertung toll. Ich werde das Ganze nun einmal den Kindern einen Zettel geben auf dem Sie sich selber bewerten sollen. Ich möchte lediglich unsere Trainingschwerpunkte vorgeben. Das waren bisher Koordination, Finten, Dribbling und Torschuss.
    Hinzufügen wollen würde ich Schnelligkeit ohne Ball, Beidfüßigkeit, Jonglieren und Soziales Verhalten (dafür brauche ich noch ein kindgerechtes Wort ;D)


    Meine Frage soll ich darunter die Kriterien schreiben, was für mich zu einem guten Dribbling, Torschuss oder den anderen Techniken gehört?
    Ansonsten würde ich sie einfach von 0-100 eine Zahl bestimmen lassen.

    Ich war ehrlich gesagt skeptisch ob die Kinder bei offenen Fragen, ihre Kritik wirklich rüberbringen können. Wenn sie einfach nur ankreuzen
    dass sie sich zu wenig gelobt fühlen dann weiß ich was eventuell schief läuft. An viele Dinge denken die Kinder bestimmt gar nicht und durch das Ankreuzverfahren stoße ich Sie dann darauf. Geht zwar auch mit offenen Fragen, dass würde dann aber sehr umfangreich werden.


    Ich denke daran 15 Fragen zum Ankreuzen reinzunehmen, sowie 5 offene Fragen. Ich habe nochmal bei Horst Wein reingeguckt, was für Ihn einen guten Jugendtrainer ausmacht. Unter anderem steht dort drin, dass ein Trainer angemessen gekleidet sein muss, würdet ihr eine solche Frage reinnehmen?

    Auf der Weihnachtsfeier wird der Fragebogen lediglich ausgeteilt. Er soll dann im neuen Jahr ausgefüllt mitgebracht werden.
    Die drei ersten Fragen, werde ich an den Schluss stellen.


    Den Hinweis mit der Lenkung nehme ich auf. Ich hatte vorher schonmal daran gedacht inwiefern ich durch die Fragestellung meine Antworten vorwegnehme. Daher hatte ich es hier reingestellt um einen sehr allgemeinen Fragebogen zu generieren.


    Im Endeffekt möchte ich die Stimmung des einzelnen und der Mannschaft herausfinden. Im anderen Teil möchte ich herausfinden, was den Kindern nicht passt und was ich bzw. wir als Trainerteam verbessern können.


    Problematisch ist, dass wir zu zweit sind, aber beide Trainer in einen Fragebogen bewerten.

    Wir wollen auf der diesjährigen Weihnachtsfeier den Kindern einen kleinen Bewertungsbogen mitgeben.
    Auf diesem sind verschiedene Fragen formuliert. Was haltet ihr davon, welche Fragen würdet ihr den Kindern stellen?


    2 Fühlst du dich in der Mannschaft wohl?
    3 Können die Trainer gut erklären?
    4 Kommen die Trainer mit guter Laune zum Training?
    5 Macht dir das Training Spaß?
    6 Weißt du wie die Trainer dich einschätzen?
    7 Wenn ja, bist du mit der Einschätzung zufrieden?
    8 Sind die Trainer sind fair und unpartaaisch?
    9 Sind die Trainer gerecht?
    10 Sind die Trainer gut organisiert?
    11 Bist du mit deinen Fortschritten zufrieden?
    12 Loben die Trainer alle Kinder?
    13 Weißt du was die Trainer von dir erwarten?
    14 Findest du die Trainer streng?
    15 Findest du die Trainer ehrlich?
    16 Empfindest du die Trainer als Fußball begeistert?
    17 Können die Trainer euch gut motivieren?
    18. Glaubst du dem Trainer was er dir erzählt?
    19. Helfen dir die Korrekturen im Training?


    Die Kinder können dann zwischen 5 oder 6 Smileys wählen.

    5 oder 10 Pässe unter einer Mannschaft ergeben ein Tor. 4:2; 3:1 usw. Diese Übungen sind denke ich auch gut um Antizipation zu trainieren.
    Spiele mit nur einer Ballberührung sind dazu ebenfalls geeignet. Ich würde aber sagen, dass du am Anfang ansprichst was du den von Spielern erwartest. Mache Ihnen bewusst das sie vor der Annahme wissen wo sie hinspielen sollen.


    Die Ideen kamen dir aber bestimmt schon selber.

    Zum Thema laut werden. Diese Technik funktioniert eher wenn die Ruhestörungen selten sind. Ansonsten gilt die Devise wer schreit oder brüllt hat schon verloren. Bei euch in der Klasse mag ein erfahrene Pädagoge das geschickt anwenden. Versuche aber lauter zu werden nur im absoluten Notfall.

    Ein befreundeter Trainer empfahl mir dies:


    - klar ansprechen was schief läuft, unfaires, unsportliches Verhalten!
    -Erwartungen äußern
    -Folgen benennen bei Nichteinhaltung (interne Spielsperre [...])


    - ganz wichtig, dann durchziehen und vor der Mannschaft auswerten
    -Eltern einbeziehen, wen die bocken sollten, trotzdem...
    - nicht viel drüber reden ist glaub ich wichtig, (bla,bal,bla, ==> ja,ja,ja9 [...]


    Ich finde diese Hinweise sehr gut. Ausserdem dankesehr für alle bisherigen im Forum.


    An Dobrin:


    Das Gespräch hätte auf alle Fälle vor dem Rausschmiss kommen müssen, dass sehe ich auch als Fehler meinerseits. Hier bestand das Problem, dass ich demjenigen sein Fehlverhalten nicht einfach durchkommen lassen wollte. Es waren noch 10 Minuten des Trainings zu spielen, daraufhin habe ich die beiden Unruhestörer in die Kabine geschickt. Hier hätte ich die beiden wohl eine Runde laufen lassen sollen (oder ähnliches).


    In dem Moment war mein Verhalten wohl mehr Aktionismus als alles andere.


    Ausserdem habe ich extra das Thema eröffnet, weil für mich das Ganze noch nicht abgeschlossen ist. Wenn ein Spieler wegen meinem Verhalten weint, dann kann ich dass nicht so stehen lassen.

    Ich habe mir zum Jonglieren ein wenig was einfallen lassen. Jeder kann natürlich für sich bewerten was er davon hällt.
    Aufgrund der großen Unterschiede in unserem 2001 Jahrgang habe ich mich dazu entschlossen 3 Gruppen zu bilden.
    Die Anfänger, die Guten und die Profis. Ich habe offen gelassen in welche Gruppe die Spieler gehen. Sie sollten sich also selber einschätzen.
    Ich war übrigens sehr überrascht wie realitätsnah die Einschtätzung der Spieler war.


    Ich gebe den einzelnen Gruppen nun unterschiedliche Aufgaben. Während deine eine Gruppe den Ball noch aufprallen lassen darf, müssen die anderen mit der Innenseite jonglieren, Life Kinetik Aufgaben bewältigen oder andere Aufgaben lösen.


    Darüberhinaus habe ich den Kindern erklärt das sie sich Ziele setzen sollen. Wenn sie 5 geschafft haben kommt als nächstes 10.
    Sehr überrascht war ich, dass wirklich alle ordentlich mitgemacht haben. Trotzdem werde ich heute versuchen für jede Gruppe einen Chef zu bestimmen. Dieser wechselt dann von Training zu Training, damit jeder mal diese Aufgabe lösen musste.

    Da die Kinder ziemlich schnell vergessen denke ich schon das sich etwas repaierien lässt zumal er einmal aus dem Training rausgeworfen wurde und damit hatte sich das Ganze. Die Mutter habe ich schon angesprochen mit der unterhalte ich mich Dienstag.


    Keine EInzelgespräche führen zu können, wenn man kein ausgebildeter Pädagoge ist sehe ich etwas anders.
    Seine Sichtweisen zu einem Problem darzustellen und sich die des Spielers anzuhören ist nicht verkehrt. Ich gehe sogar soweit, dass wir als Trainer einer unserer Aufgaben einfach wegfallen lassen würden.
    Das hier ein Sozialarbeiter wahrscheinlich besser mit umgehen würde bezweifle ich nicht.


    Zum Thema Schiedsrichter. Sicherlich mag es etliche Möglichkeiten geben warum sich jemand über den Schiedsrichter beschwert. Trotzdem würde ich nach deinen Beispielen dabei bleiben, dass es trotzdem ein Unding ist seine Agressionen an den Schiedsrichter auszulassen.
    Schon hier können wir den Kindern doch mit auf den Weg geben, die Wut zu unterdrücken und sich auf das SPiel zu konzentireren.

    Was mir eben noch einfiel und wozu ich kein neues Thema eröffnen möchte. In einer Vorlesung wurde uns erzählt, dass wir auch Rezensionen der Schüler über die Lehrperson (also uns selber) einfordern können.
    Ich fande die Idee eigentlich sehr gut. Oft werden von mir eventuell Problem übersehen. Wie könnte man einen solchen Evaluationsbogen gestalten?


    Meine erste Idee ist gewesen, nach verschiedenen Bereichen zu unterteilen.


    Was gefällt dir am Training? Was gefällt dir nicht?
    Bist du zufrieden mit der Regelung für die Punktspiele?
    Usw.


    Habt ihr weitere Fragen? Wie würdet Ihr das Ganze angehen?

    Danke für die sehr guten Hinweise. Das Thema mit den Schiedsrichtern würde ich aber gerne vertiefen. Falls es andererorts einen Thread gibt, möge mich bitte jemand dort hin verweisen.


    Nun zum Thema. Mir ist vor allem bei uns der Ersten Männer aufgefallen, wie traurig die Zustände während des Fußballspiels sind. In knappen 90 Minuten werden mindestens 10 Minuten verbracht, sich mit dem Schiri, den Gegnerspielern, dem Trainer oder gar Zuschauern auseinanderzusetzen. Wo ist hier der propagierte Straßenfußball geblieben. Wurde man von älteren gefoult, hat niemand den Mund aufgemacht. Freistöße gab es eigentlich keine. Zumindestens war es bei mir so. Nur in den Punktspielen hielt auch ich es als Kind für nötig andauernd den Schiedsrichter anzugehen.
    Sollten wir als Trainer nicht so früh wie möglich damit beginnen, den Kindern zu erklären und deutlich zu machen das der Schiedsrichter nicht anzugehen ist. Ich Wünsche mir Spieler die es nichtmal in Betracht ziehen den Schiedsrichter in irgendeiner Weise anzugreifen. Es muss doch in die Köpfe zu bekommen sein, dass vor Ihnen ein Mensch steht. Mir misstfällt das man in den 90 Minuten anscheinend jegliches Benehmen von sich streift und alle verbalen Aussetzer legitimiert zu sein scheinen.

    Das mit dem Abschlussspiel sehe ich im Kinderfußball ziemlich problematisch. Mir selber hängt das auch immernoch in den Ohren.
    Du schaffst es dadurch für das Training einen kurzen Effekt zu erzielen, längerfristig erreichst du aber ziemlich wenig. Vor allem bist du durch die Aussage dazu gezwungen bei Nichteinhaltung dies auch durchzuziehen. Fehlende Spielzeit bedeutet auch immer geringeren Lerneffekt.
    Deine Aussage ruft bei mir hervor, dass du das Abschlusspiel eher als Belohnung und spaßigen Abschluss des Trainings siehst. Ich denke aber das gerade hier das effektivste Training stattfindet.


    Der Beitrag zum Thema Lautstärke finde ich Sehr gut. Das ist mir in letzter Zeit auch immer wieder aufgefallen. Wenn wir als Trainer lauter reden, zeigen wir den Kindern das sie weiter schwatzen können und wir Ihre Lautstärke tollerieren. Wenn du aber weiter leise sprichst, kann sich das auch positiv auf die Lautstärke der Gruppe auswirken. Also wenn der Trainer spricht ist Ruhe im Schiff :D


    Was denke ich auch hilft ist die Kinder vor dem Training ordentlich toben zu lassen. Sie sind dann etwas ausgeglichener zum Beginn. In einem Erziehungsbuch von Herrn Rogge (Kinder brauchen Grenzen)
    habe ich gelesen, dass Kindern vor allem Rituale sehr wichtig sind. Beginne dein Training also möglichst gleich. Dann wissen die Kinder, okay jetzt ist Training ich habe mich zu benehmen.
    Das Buch kann ich übrigens für jeden Trainer empfehlen. Kost auch nur nen Zehner.

    Ich habe derzeit ein Problem mit einer meiner Spieler. Es handelt sich um einen 10 Jährigen. Er ist ein wirklich sehr guter Fußballer, auf sozialer Ebene gibt es aber durchaus Probleme. Ich kritisiere bei Ihm, dass er seine Mitspieler anmeckert. Oft geht es darum das ihn jemand nicht anspielt, oder sich niemand anbietet.
    Desweiteren lässt er sich sehr schnell dazu hinreißen den Schiedsrichter zu bearbeiten.


    Ich habe Ihn schon einmal vor der Ganzen Mannschaft Maß genommen. Es hat im Endeffekt aber wenig gebracht. Beim letzten Training, habe ich Ihn in die Kabine verwiesen.
    Ein Mitspieler hatte ihn wohl geschubst, woraufhin eine kleinere Auseinandersetzung entstand. Er hat das anscheinend anders gesehen als ich. Nach dem Training wollte er mir sagen, worin das Problem besteht, und find an zu weinen.


    Daraus habe ich für mich geschlossen, dass er nicht versteht, was ich an Ihm kritisiere. Ich möchte das Problem nun in einem Einzelgespräch klären.
    Ich habe schon die Erfahrung gemacht das Minuten lange Reden einfach keinen Erfolg bringen. Habt ihr eine Idee wie man das Gespräch angehen könnte?
    Ich möchte das der Junge auch seine Sicht schildern kann.


    Wie seht ihr die Problematik mit den Schiedsrichtern? Meckern Kinder auf den Schiedsrichter, müssen Sie sofort ausgewechselt werden?

    Sag Ihnen was dir nicht passt und wie du dir es vorstellst. >Diese Einstellung sie mssten es in dem Alter doch begreifen ist meiner Meinung nach falsch. Wenn du den Kindern keine Grenzen setze, dann wirst du dieses Problem auch bei den D-Junioren haben.

    In der Fussball Trainings Zeitschrift aus dem September, wird das Thema Auswechselspieler behandelt. Hierbei geht es vor allem darum
    diese während des Spiels zu beschäftigen. Ich habe es heute mit Fußballtennis probiert. Habt ihr andere Ideen was man mit Ihnen machen kann
    Natürlich interessiert es mich auch wenn ihr diese Idee nicht gut findet.


    Desweiteren fällt mir immerwieder auf, dass man den Auswechselspielern noch den ein oder anderen Satz sagen muss um sie zu motivieren und/oder Ihnen eventuell Aufgaben zu geben. Natürlich ist dies meißt Spielabhängig, gibt es aber Stadartsätze die eventuell gut ankommen?

    Hat jemand eine medizinische Begründung warum es für die Gesundheit gefährlich ist, nach dem Training verschwitzt umherzulaufen?


    Ausserdem habe ich noch eine Frage. Was haltet ihr von einer Mützenpflicht im Training. Bei uns gab es soetwas früher in der B-Junioren.
    Der Trainer meinte das zu der kalten Jahreszeit eine gute Präventivmaßnahme sei. Was haltet ihr davon? Ist sowas für Kinder ebenso bzw. überhaupt richtig_?

    Zum einen trainiert es das schnelle Umschalten, dazu hast du extrem viele Abschlüsse, ausserdem wird der Innenseitstoß trainiert und und und.

    Zm Beitrag von Cawa. Das hört sich für mich extrem nach Standübungen an. 10 Kinder stehen hintereinander dürfen dann eine FInte vor dem Trainer machen und schießen. Solche Torschüsse finde ich persönlich nicht besondern gut. Ich habe mich eher dazu bewegt kurze Distanzen zum Tor zu nehmen. Dies kommt im Spiel häufiger vor und lässt die WIederholungsrate deutlich in die Höhe schnellen.