Beiträge von Lubi

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    Die Jungs die 90 Minuten gespielt haben, bekommen doch keine antrengende Trainingseinheit auf die Reihe.Fragt doch mal freundlich bei der Vereinsführung nach ob ihr einen anderen Trainingstag bekommt.
    Wir haben in der Ersten Männer meißt Samstags Spiel und Montags das erste mal wieder Training. Auch da laufen wir nur aus, machen ein paar Passübungen und ein kurzes Abschlussspiel.


    Ansonsten kannst du an dem Tag doch auch ein wenig was taktisches machen, der Bezug zum Spiel ist hier noch gut möglich...Koordination oder Kraft für den Oberkörper ist auch gut.

    Ich habe nun so verfahren das sich die Koordinationsleitern gegenüber liegen und anschließend ein Torschuss gemacht wird.
    Hierbei habe ich mich aber gefragt ob es nicht vor allem auch am Anfang wichtig ist, auf richtigen Armeinsatz zu achten.
    Dies wird natürlich schwierig wenn man einen Ball in der Hand hat.


    Sonst haben die ersten Übungen aber Spaß gemacht. Bei manchen Sachen musste ich mir Mühe geben es richtig vorzumachen und länger als 15 Minuten kann man das Ganze mit Kindern denke ich nicht durchziehen. Irgendwann sinkt die Konzentration gewaltig ab.

    Finten haben wir als Schwerpunktthema abgeschlossen. Als nächstes wollen wir Torschuss und Koordination in den Vordergrund stellen.
    Hat jemand methodische Hinweise zu einer der beiden Themen?


    Koordination hatte ich mir insofern vorgestellt, viel mit Koordinationsleitern zu arbeiten. Hier habe ich auch immer die Möglichkeit einen Torabschluss anzuschließen. Ansonsten machen sich denke ich Fangspiele bzw. Staffelwettbewerbe sehr gut. Dazu Turnen und Sprungseilübungen.


    Beim Torabschluss habe ich mir eine kleine Übersicht gemacht was es alles gibt:


    Vollspann, Innenspann/ Innenrist, Aussenspann
    Volley, Flach, Hoch, Dropkick
    Seitlich, Frontal, Aus der Drehung
    ruhender Ball, aus dem Lauf
    kurze Distanz, weite Distanz


    Hat jemand eine gute Trainingseinheit wie ich die Oritenierung zum Tor trainieren kann?

    Ich denke auch hier ist wiedermal weniger auch mehr. Meißt wissen die Kinder oder Jugendlichen sich selber zu beschäftigen.
    Vor allem ist es wichtig ihnen auch einen Freiraum zu lassen. Wenn schon der Ganze Tagesablauf durch das Training durchorganisiert ist, sollten sie zumindestens abends Zeit für sich haben. Einmal in der Woche eine kleine Abendveranstaltung finde ich auch als sehr gute Idee.
    Vor allem Brettspiele mal wieder auszupacken finde ich richtig super.


    Auch wenn euer Traininglager jetzt vorbei ist, hätte ich nichts davon gehalten mit den Jungs etwas zu machen, was sie so schon öfter vollziehen.
    Hier hat man doch die Möglichkeit die Kinder auf andere Sachen zu stoßen.

    Die Pausen zwischen den 200 Meter srpints waren glaube ich jeweils 3 Minuten.


    Aber das 100 Meter Sprints Ausdauer Training sein sollen wage ich an dieser Stelle ganz stark zu beweifeln.
    Dafür müssten die Intervalle viel viel länger sein. Wenn man mit Sprints die Ausdauer schulen kann, wäre ich doch sehr überrascht.

    In einem Buch zur Mannschaftspsychologie wurde erläutert, dass der Kapitän, wenn möglich, Innenverteidiger oder Defensives Mittelfeld spielen sollte.
    Auf diesen Positionen kann er der Mannschaft im Spiel mehr Sicherheit geben und führen.


    Trifft ja auf fast alle zu, ich würd nummer 2 nehmen.

    So ich möchte diesen uralten Thread mal wiederbeleben. Ich bin neben meiner Traintätigkeit auch Spieler einer ersten Männer.
    Wir haben uns auf die Saison durch 200 sowie 400 Meter Sprints vorbereitet. Meine erste Frage hat das überhaupt einen Sinn im Fußball?


    Ich hatte einen Vortrag zu diesem Thema gehört. Ich glaube auf Vorarlsberg. Es wurde geäußert, dass diese Sprintübungen für Leichtathleten sind, im Fußball aber keinerlei Sinnhaftigkeit dahintersteckt.


    Ich denke mein Trainer wollte die Schnelligkeitsausdauer schulen. Dazu meine Frage gibt es einen Unterschied zwischen SPrint und Schnelligkeitsausdauer.


    Letzte Woche haben wir aus meiner Sicht dann eine diskutable Übung gemacht. 5 mal 100 Meter, dann 5 mal 60 und dann 5 mal 30.
    Die Pausen bestanden darin nach den 100 Meter zurückzutraben. Ich Frage mich ob ich mit solchen Übungen eigentlich irgendeinen positiven Trainingseffekt erreiche.


    Schnelligkeitsausdauer kann es durch die kurzen Pausen nicht sein. Und das reine Schnelligkeit nur im ausgeruhten Zustand trainierbar ist, sollte auch klar sein. Nun hatte ich eine Diskussion mit einem Mitspieler. Der meinte ich bin doch völlig fertig, das bringt bestimmt Kraft für die Oberschenkel. Aus der Fachliteratur weiß ich aber, dass Krafttraining erst mit 40 Prozent der Maximalkraft beginnt.
    Also passiert durch eine solche Übung überhaupt irgendeine Anpassung.


    Ausserdem möchte ich meine Antrittsschnelligkeit verbessern, welche Möglichkeiten habe ich?

    Ich bin hier absolut kein Psychoanalytiker, aber ich würde mal pauschal sagen, dass Mädchen eher zurückhaltender sind und daher laute Kommentare
    nicht allzu häufig vorkommen. Kann natürlich absoluter Quatsch sein, aber vom empfinden her würde ich mir das ganze so vorstellen.


    Ansonsten kenne ich es aber aus meiner 1. Männer. Es wird immer gefodert wir müssen miteinander reden. Das alleine zu quaseln bringt fast nichts.
    Diese Klatsch Dreh Übungen sind immer eine feine Sache. Nur finde ich die Begrifflichkeiten beschissen. Weil es genaue Handlungsanweisungen sind.
    Für Klatsch wäre Hinterman oder nur Hinter, weil kürzer besser.
    Aber wie gesagt, beginne einfach mit Übungen, bei denen sie immer den Namen des Partners rufen müssen. Konsequent dabei bleiben und nicht nach einmal im Monat Klatsch und Dreh fordern, sie sollen kommunizieren.


    Ansonsten werden bei Mädchen bestimmt auch Übungen zum Teambuilding einiges bewirken. Wenn die Mädchen sich besser kennen, legen sie eventuell die Scheu ab sich anzubrüllen.


    Die Vorteile des Kommunizierens, die wirklich exorbitant sind, kannst du ihnen eventuell erklären. Indem Zusammenhang verdeutlichen das vor allem ein Lautstarker Ruf bei der Mitspielerin ankommt. Die ein oder andere Dame denkt eventuell wieso brüllt die mich an.

    Ich habe das Buch auch gelesen. Hab dazu aus lauter Begeisterung sogar eine Rezension geschrieben. Und wir trainieren sehr viel mit Vier Toren.
    Wir haben gerade Finten als Thema und da machen sich 2 Tore zur Auswahl einfach genial. Gut das betrifft jetzt eher das 1 gegen , daher wird der lerneffekt für das SPiel in die Breite wohl ausbleiben :D


    Auch im Training wollte ich das Ganze auf dem Platz erklären und anschließend üben. Das eine reine Erklärung nicht den gewünschten Erfolg bringt sehe ich auch so. Ich würde aber sagen, dass eine Erklärung im Spiel ebenso nicht ausreicht. Die Kinder sind schnell genervt wenn du ihnen was erklären möchtest, obwohl sie in der Zwischenzeit spielen könnten.
    Die Kritik mit den geschlossenen Fragen ist berechtigt. Aber deswegen hatte ich unteranderem den Thread aufgemacht. Falls jmd. bessere Fragen hat, dann würde ich mich freuen, wenn er diese mitteilt.

    Zitat

    Es gibt da aber halt z.B. auch durchaus einige Papas, die ihren Sprösslingen den Fußball erklären. Dagegen ist ja auch im Grunde nichts zu sagen,

    Doch. Genau hiergegen ist etwas zu sagen. Sie erklären den Kindern wie sie zu spielen haben. DIe Kinder orientieren sich an dem was ihr Papa erzählt haben und vergessen auch eigene Ideen zu entwickeln. Ich war aber der Meinung das durch das spielchen mit den offenen Fragen diesen Orientierungsdrang abzudämpfen. Weil die Kinder vllt. verstanden haben warum sie etwas machen und somit eventuell situationsabhängig entscheiden.






    Zitat


    Schon, aber, und da bin ich anderer Meinung als Andre, ich glaube nicht, dass Kinder sich selbstständig kreativ neue Inhalte erarbeiten. Aus meiner Erfahrung ermitteln sie eher eine Taktik, die gut funktioniert, und wenden sie immer wieder an. Schwieriges wird vernachlässigt, klappt ja nicht so. Auf Dauer wird das dann recht einseitig. Daher ist es schon an uns Trainern, die Kinder zu motivieren, Neues auszuprobieren, ihnen zu zeigen, wie es geht, und auch anzuregen, dass sie sich darin üben. Aber, und da bin ich wieder voll bei Andre, nicht mittels stupider Trockenübungen, sondern am besten über Spielformen mit entsprechend abgewandelten Regeln.

    Genau hier wird es aus meiner Sicht interessant. Inwiefern schaffen es die Kinder eigene Lösungen zu kreieren. Und vor allem was mich am meisten Zweifeln lässt inwiefern die Kinder mitbekommen was sie falsch machen. Schaffen es Kinder Probleme aus eigener Hand zu lösen.
    Bestes Beispiel Zweikampf Verhalten in der Defensive. Der Gegner kommt auf sie zu und sie rennen immer wieder mit Karacho auf ihn zu.
    Würde ich einem E-Junioren sagen, versuch doch einfach ein wenig zurückzuweichen damit er nicht an die vorbeisprinten kann. Würde er promt mehr Zweikämpfe gewinnen. Aber so rennen meine Kinder seit einem Jahr mit Vollsprint auf den Gegner zu.


    Oder ich komme wieder zum Beispiel: Ball rauskloppen. Wenn den Kindern nicht gesagt wird, sie sollen den Ball hinten rausspielen, werden sie es wohl auch nicht versuchen. Hier scheitert alles eventuell auch an den großen SPieleranzahlen auf dem Feld. Im 3-3 oder 4-4 würde soetwas nicht passieren.




    Zitat


    Wie meinst du das, mit den Hilfen zum Spielaufbau.

    MIr viel keine Gute Umschreibung für taktische Vorgaben ein. Ich habe meinen Jungs zum Beispiel erklärt das sie hinten mit weniger Risiko spielen müssen als Vorne. Auch hier bin ich über den kurzen Weg zum Tor in die Erklärung gegangen. Soetwas meine ich.





    Zitat

    im 1-gegen-1, insbesondere dem offensiven, waren sie gar nicht so stark.


    Nein so eindeutig war es nicht. Aber vor allem im 1 gegen 1 hatten die Jungs Sachen drauf, Iih dachte ich gucke nicht richtig.
    Sicherlich sind es telentierte Kinder. Nur ich haben auch 2 Jungs die sind im erweiterten Kader von Hansa. Das ist sone Art Talentepool.
    DIe trainieren einmal die Woche bei Hansa, damit der Abstand zu den anderen Kindern nicht zu groß wird. Und die konnten nichtmal mit den ein Jahr jüngeren mithalten. Und bei Hansa wird in dem Alter auch nur 3 mal in der Woche trainiert.

    Andre danke für deine umfassende Antwort.
    Auch wenn es kontrovers klingen mag, ich bin aber eigentlich der selben Meinung. Ich habe gemerkt das ich einige Sachen vorgeben habe und die im Endeffekt zwar umgesetzt wurden, aber in einer Absolutheit dass ich sofort gemerkt habe, oh was hast du da angestellt.


    Mir ist bewusst, dass die Kinder eventuell überlegen wie hat sich der Trainer das jetzt vorgestellt, anstatt einfach spielen zu wollen wie sie möchten.


    Nur bin ich mir ebenso bewusst, dass ich genau diesen Ausbildungsweg zu Beginn nicht bestritten habe. Demzufolge können die Kinder nicht mehr so frei spielen, wie sie es, dneke ich auch nach deinen Vorstellungen, machen sollten.
    Und einen Zwischenweg gibt es hier aus meiner Sicht nicht. Entweder ich habe als Kind das Gefühl frei zu sein und spielen zu dürfen wie ich es will, oder der Trainer hat schonmal etwas vorgegeben.


    So ist es bei mir der Fall. Also gehe ich nun den Weg, dass ich im Spiel weiterhin nicht genaue Handlungsanweisung reinrufe sondern sie spielen lasse. Hilfen zum SPielaufbei werde ich aber weiter einbauen.


    Beim Stützüunkttraining wird es sogar, so weit gemacht, dass die Kinder im Spiel korrigiert werden sie haben sich noch breiter und noch tiefer hinzustellen. Es wird auch sehr viel in die Richtung korrigiert und den Kindern zugerufen sie sollen sich breiter aufstellen.
    Ich bin selber erst seit knapp 15 Monaten Trainer und ich bin mir weiterhin von keinem Weg wirklich tausend Prozent überzeugt.


    Ich habe nur am letzten Wochenende gesehen wie uns der 2002 Jahrgang von Hansa ausgenommen hat. Und nicht nur das sie die taktischen Vorgaben des Trainers anscheinend verstanden haben, sie waren technisch einfach so perfekt ausgebildet. Es hat wirklich Spaß gemacht den Kindern beim Fußball zuzugucken. Aber frei spielen war das definitiv nicht. Zufälligerweise ist der Hansatrainer auch der Stützpunktrainer. Wenn man dann solche Mannschaften sieht, komme ich zumindestens ins Zweifeln, ob deren Weg wirklich der falsche ist.

    Ich möchte mit meinen E-Junioren erarbeiten, warum man das Spielfeld Groß machen soll.
    Anders gesagt wieso Aufstellung in Tiefe und Breite?


    Ursprünglich wollte ich davon eigentlich absehen und das freie Spiel fördern. Beim Stützüunkttraining wird den Kindern jedoch vorgegeben das sie das Spiel versuchen möglichst breit und tief zu machen. Damit nicht nur Vier Kinder im SPiel so agieren, möchte ich es allen beibringen.


    Wer eventuell Horst Weins Buch gelesen hat, der hat auch seinen Fragenteil gesehen. Ihm geht es darum den Kindern offene Fragen zu stellen, damit sie mitdenken und das "Problem" selber lösen. Wir Trainer führen sie sozusagen nur zum richtigen Weg. Damit stellen sie sich nicht nur in Breite und Tiefe auf, sondern wissen auch warum sie es machen.


    Dazu habe ich mir ein kleines Fragenkonstrukt ausgedacht. Falls jmd. was ergänzen könnte wäre ich sehr angetan. Vor allem beim Spiel in die Breite bin ich noch recht kreativlos.


    Jeder muss seinen Kopf anstrengen damit wir das Problem gemeinsam lösen können.
    Mit welchem Speilsystem haben wir am Wochenende gespielt?
    Antwort: im 3-3
    Wir hatten vor dem Spiel darüber gesprochen warum ein Ballverlust am eigenen Tor sehr gefährlich ist. Wer kann mir nocheinmal die Antwort daraufhin geben?
    Antwort: Weil der Weg zum Tor sehr kurz ist.
    Nun drehen wir den Spieß um, was bedeutet dies für uns, wenn wir den Ball haben?
    Antwort: Keine
    Okay guckt euch an wie wir uns aufgestellt haben, was fällt euch auf? (das mache ich dann mit Hütchen auf dem Platz)
    Antwort: Ich denke wieder keine sinnvolle Antwort^^
    Wie sollte der Weg zum gegnerischen Tor sein?
    Antwort: Kurz
    Und warum?
    Antwort: Weil wir so schneller ein Tor erzielen können
    Hat Toni einen kurzen oder langen Weg zum Tor (Toni ist ein Hütchen)
    Antwort: einen langen
    Wie können wir uns also im SPiel besser aufstellen?
    Antwort: Wir stehen weiter weg vom eigenen Tor.
    Wenn wir ganz an den Anfang denken. Was ist ausserdem besser wenn wir witer vom Tor wegstehen?
    Antwort: Der Gegner hat einen weiteren Weg zum Tor und hat mehr Schwierigkeiten den Ball zu versenken.


    Zum nächsten Thema. Was fällt nun auf?
    Es stehen alle ziemlich mittig.
    Richtig. Was versucht der Gegner wenn wir den Ball haben?
    Antwort: Uns den Ball abzunehmen.
    Wie versucht er das?
    Antwort: indem er dicht an uns dran steht.
    Fällt ihm das leichter wenn wir dicht zusammen stehen oder weit auseinander`?


    Jetzt bin ich ziemlich kreativlos, ich bin auch mit dem Anfang schon nicht zufrieden. Wenn euch etwas besseres einfällt immer her damit.


    Wenn jemand die Vorteile, der Aufstellung in Breite nochmal Ausführlich schildern könnte, wäre ich seh begeistert. Jeder Spieler hat dadurch mehr Zeit und Raum und der Gegner hat mehr Probleme dies zu verteidigen. Nur warum dies so ist, fällt mir schwer in einfache Worte zu fassen, geschweige denn in Fragen zu verpacken.
    Eure Hilfe käme mir sehr zu Gute.
    Hat Toni einen kurzen oder langen Weg zum Tor?

    Wir haben derzeit 19 Jungs in der E1. Darüberhinaus sind E2 und E3 auch voll belegt. Sprich wir können keine Spieler runtergeben.
    Aber auch mit 19 SPielern, wird eine E4 sehr schwierig. Wir spielen 6-1. Ich nehme zum Spiel 10 mit. Bei der anderen Mannschaft dürften also jedes mal nur 2 Kinder ausfallen. Bei deinen beschriebenen 18, sogar nur einer. Somit hast du viel zu viele SPielausfälle.

    Wir haben bei uns derzeit ein ähnliches Problem. Wir gehen zum größten Teil nach der Trainingsbeteiligung. Wer immer kommt, wird auch spielen.
    In der Theorie soll ja jeder die selben EInsatzzeiten bekommen. Nun ist es mir persönlich auch nicht wichtig ob jmd. Besser ist oder Schlechter. Ich habe aber 2 Kinder, die sehr selten zum Training kommen und auch so wenig Freude am Fußball zeigen. Hier frage ich mich ob es trotzdem sinnvoll ist, diesen Kindern die gleiche EInsatzzeit zu geben wie den anderen. Vllt. ist meine Einstellung hier falsch und ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren.
    Aber wenn jemand für den Fußball lebt und ein anderer aus meiner Sicht eher aus äußeren Antrieben überhaupt mal mitkommt, finde ich sollte man dem Fußballbegeisterten mit mehr EInsatzzeiten belohnen. Natürlich kann man dann auch hier wieder sagen, dann wird der andere nie
    öfter zum Training kommen. Nur stellt sich mir dann die Frage ob man hier Prioritäten setzen darf.


    Fördere ich den der Fußballbegeistert ist? Verwende ich meine Energie um den weniger begeisterten vom Fußball oder SPort treiben zu überzeugen? Oder Gewichte ich beides Gleich?


    Eine weitere Lösung wäre es, sich um Turniere auch unterhalb der Saison zu kümmern. Falls ihr 2 Trainer seit, lasst ihr eine Truppe zum Turnier fahren und die andere zum Punktspiel.

    So meine Traininseinheit für Donnerstag hab ich auch fertig. Schwerpunkt mäßig machen wir ein ein großes 1gegen1 Turnier. Dazu habe ich mir ein paar Stationen überlegt bzw. rausgesucht.


    Wir werden die Trainingseinheit aber mit 5 min jonglieren beginnen. Anschließend gehen wir wieder ein Viereck und machen ein paar Technikübungen.
    Dazu habe ich mir bei den Coerver Videos ein bisschen was rausgeguckt. http://www.dailymotion.com/vid…ver-coaching-tip-12_sport


    Anschließend baue ich eine Übung von Peter Schreiner auf, um Tricks nochmal ausprobieren zu lassen. Hier zu sehen, letztes Video erfolgreich Dribbeln. http://www.ifj96.de/de/mediathek


    Dann geht es ins 1-1 Turnier. Ich habe mir 6 Stationen überlegt. Hier bin ich ein wenig nach dem Vorbild der Montagseinheit von fußballtraining.de gegangen. Mein 1-1 Turnier sieht aber so aus: http://www.kaikantehro.de/allg…ffen/hafen/Stationen.docx


    Station1: Beide Spieler haben jeweils 5 Angriffsversuche es wird auf die 2 Tore angegriffen. Der Abwehrspieler kann auf das Große Tor kontern. Torerzielung nur durch durchdribbeln. Der Ball muss hinter der Linie angenommen werden


    Station 2: Zwei Kleinfeldtore, 2 Torhüter, 2 Feldspieler. Beide haben 5 Versuche um ein Tor zu erzielen. Sie bekommen ein Zuspiel von ihrem TW.


    Station 3: 1-1 auf zwei Minitore. Wer zuerst 3 Tore erzielt gewinnt. Ansonsten ist Schluss, wenn alle anderen fertig sind.


    Station 4: Der Angreifer muss versuchen über die linke oder Rechte Linie zu dribbeln. Beide Spieler haben 5 Versuche


    Station 5: Spiel auf 4 Tore. Beide SPieler haben 2 sich gegenüberliegende Tore in die sie reindribbeln können. Wer zuerst 5 Tore erzielt hat gewonnen.


    Station 6: Einer hat den Ball darf lossprinten und hat 2 Tore in die er reindribbeln kann.


    Wer fertig ist, setzt sich hin. Es wird immer ausgelost wer, welche Stationen anzufahren hat. 2 Spieler haben ein Freilos, diese versuchen den Ball hochzuhalten. Die Stationen die schon bestritten worden sind, werden aus dem Lostopf rausgenommen. Dazu mache ich die Zettel einfach farbig.


    Das wars dann erstmal.

    So die 3-1 Übung habe ich weggelassen und dafür mehr spielen lassen. Zwei Fragen haben sich mir im Training aber gestellt. Ich hatte in einer Fußballtrainingzeitschrift gelesen, dass ein methodischer Schritt in Richtung erlernen einer Finte auch ist, den Blick vom Ball zu lösen.
    Ich bin der Meinung mit den meißten E-Jugend Mannschaften im Breitensport wird es hier ziemlich schwierig. Ich habe jetzt 2 Wochen also 4 Trainingseinheiten hinter mir und die meißten tuen sich bei einem Übersteiger weiterhin schwer.


    Die zweite Frage. Hat jemand ne Idee wie man den Jungs beibringt das der Übersteiger schneller ausgeführt wird. Die meisten haben große Probleme nach dem fintieren in die andere Richtugn wegzustarten. Vllt. eine kleine Erklärung das man das Standbein anders setzt oder ähnliches?